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Rassen und Völker Lyrias


Elfen


Rassen LyriasTief aus den östlichen Wäldern Lyrias stammt das älteste und edelste der Völker. Die gewaltigen Bäume des Fia'Moir gewährten Schutz vor den mächtigen Drachen, so dass unter ihrem ewigen Laubdach friedfertige und naturverbundene Kinder des Waldes heranwachsen konnten.

Elfen sind feingliedrige, hoch gewachsene Wesen, deren Lebensspanne die der anderen Völker bei Weitem übersteigt. Wenn es ihnen auch an körperlicher Stärke mangelt, sind sie doch unvergleichlich geschickt und ihr Mut ist ebenso geachtet wie ihre Weisheit. Lange blieben die Elfen ungestört in ihren Wäldern, doch mit dem Niedergang der Drachen kamen die Menschen und mit ihnen der Handel und der Krieg. So blieb den Kindern des Waldes schließlich nur die Wahl zwischen Kampf oder Niederlage.

Bald kannte man die Elfen als geachtete und gefürchtete Gegner. Heute haben sich die Elfen mit den Rytarern, den Kindern der Natur, verbündet um gegen die dunklen Mächte und Kreaturen Lyrias zu bestehen. Nachdem sich die Völker zusammenschlossen und gemeinsam den "falschen" Kaiser aus den Landen Lyrias vertrieben hatten, kehrte auch der Frieden wieder nach Elandriel ein. Der König der Elfen, Elon Navendiel herrschte und wachte stehts über sein Volk unter dem Fia`Moir.



Zwerge


Rassen LyriasVon den hohen Klippen des Düsterbruchs und den schneebedeckten Gipfeln des An'duin kommen die besten Waffen und Rüstungen Lyrias. Diese werden unter den Völkern mit den höchsten Preisen gehandelt. Die Güter stammen aus den Bingen und Schmieden der Zwerge, ein Volk von kleinem Wuchs aber großer Kraft und unbezwingbaren Mutes.

Wie die Elfen sind auch die Zwerge ein altes Volk, das in den Höhlengängen unter dem Düsterbruch die Herrschaft der Drachen überdauerte. Während die gewaltigen Drachen die Lande und die Lüfte beherrschten, trieben die Zwerge die Stollen und Gänge ihrer Heimstatt Hammerwacht immer tiefer in die Felsen. Dort fanden sie ihre Bestimmung im Bund mit Gestein und Erz.

Mut und Kraft sind die Pfeiler ihres Lebens und auch wenn man ihnen die Gier nach Gold und Diamanten nachsagt, sind dies die einzigen Werte, die sie wahrhaft anerkennen. Mögen die Zwerge oft verschlossen und geringschätzig wirken, so sind sie doch hilfsbereit und aufopfernd, sollte ein wahrer Freund ihres Beistandes bedürfen.

Als Volk des Steins und Kriegs bleibt keiner der Zwerge ohne Ausbildung im Kampf. So schwingen sie die Axt auf dem Schlachtfeld mit gleicher Wucht wie den Hammer an der heimischen Esse. Bereit, zu jeder Zeit und an jedem Ort für die Ehre ihres Volkes zu kämpfen, ist jeder Zwerg im Herzen ein Krieger. Auch wenn die Miliz der Zwergenbingen nicht die prachtvollen Panzer und reich verzierten Waffen der Krieger trägt, ist schon so manch feiger Angriff auf eine Siedlung der Zwerge an ihren tapferen Reihen gescheitert. Sie wachen, sichern und arbeiten in Zeiten des Friedens und sind, wenn immer die Kriegshörner erschallen, schnell zur Hand, um ihre Schmiedehämmer gegen Waffen einzutauschen.



Rytarer


Rassen Lyrias Die Rytarer bewohnen zusammen mit den anderen Völkern unsere Welt. Diese unterscheiden sich kaum von den Menschen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie spezielle tierische Merkmale besitzen, wie Katzen-, Tiger-, Löwen-, Wolfsohren, wie auch Schweife. Sie sind den anderen Völkern körperliche weitaus überlegen. Wenn es jedoch um Kampffertigkeiten mit Waffen geht, sind sie den anderen Völkern unterlegen. Einzig die Elementarmagie beherrschen sie wie kein anderes Volk.

Die Rytarer wurden lange Zeit den Menschen und Zwergen versklavt und aufgrund Ihrer körperlichen Belastbarkeit zur Arbeit gezwungen. Dies war der Grund für die tiefen Konflikte zwischen den Völkern. Seit dem Fall des falschen Kaisers, Balrik Tiefenfaust, ist das Vertrauen zu den Menschen und Zwergen wiederhergestellt.

Bevor die Gier der dunklen Völker und der Wahnsinn des falschen Kaisers die Welt ins Chaos gestürzt haben, war der Weg der Rytarer ein Weg der Friedfertigkeit und Besonnenheit. Schon früh widmeten sie sich der Elementarmagie und hielten so die alte Stadt Woflshain gegen den falschen Kaiser wie auch zuvor gegen die Drachen.

Seit den Kriegen übernehmen die Elementarmagier der Rytarer die schwere Aufgabe ihre Gefährten im Kampf zu unterstützen und deren Kampfkraft, mit diversen Fernangriffen und Magie zu erhalten. Mit der Hilfe ihrer Naturmagie können sie manch schon verloren geglaubten Kampf zum Guten wenden. Kein noch so kleines Heer sollte je ohne die Begleitung eines rytarischen Elementarmagiers in die Schlacht ziehen.



Menschen


Rassen LyriasDie Menschen sind das jüngste aller Völker. Einst erschienen die Menschen den Zwergen aus Hammerwacht nicht wertvoller als Tiere, da sie barbarisch und ihr Leben nur von kurzer Dauer war.

Jedoch erkannten die Streiter aus Hammerwacht die unbändige Willenskraft und den Lebensdrang, der in diesen Wesen steckte. Von der Lebenskraft der Barbaren beeindruckt, verweilten die Zwerge bei ihnen und lehrten sie von der Welt, den Göttern und der Kunst des Schmiedens. Doch nie hätten jene Zwerge es sich erträumen lassen, dass sie damit die Welt für immer verändern würden. Die Menschen lernten begierig jeden Handgriff, jede Weisheit ihrer Lehren und wie ein Lauffeuer breitete es sich unter ihnen aus. Bald erklangen die Hämmer der Schmieden überall in den Regionen des An'duin und formten die großen Schwerter die zum Wahrzeichen der Menschen werden sollten.

Mit den Zwergen stiegen die Menschen die Hänge des Düsterbruchs hinab, nahmen die weiten Ebenen in Besitz und ihre Zahl wuchs und wuchs. Und so hatte ein neues Zeitalter Lyrias begonnen. Selbst die Drachen konnten den Willen und den Vormarsch der Menschen nicht aufhalten So erblühte das Volk der Menschen zum größten aller Völker heran.

Die Menschen sind ein Volk der Städte, des Handels und des Handwerks. Somit gibt es immer genug Arbeit zu vollbringen und die ständig wachsenden Siedlungen der Menschen müssen ausgebaut und befestigt werden. So ist es kein ungewöhnliches Los für einen jungen Mann, seine Eltern zu verlassen und als Tagelöhner und Hilfsarbeiter über die Lande zu ziehen, mal hier mal dort sein Glück versuchend, bis er sich schließlich für ein Handwerk entscheidet.