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CB bulletvamos Der Rote Bulle

der Rote Bulle Donnerbach CB Mensch

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2 Antworten in diesem Thema

#1 bulletvamos

bulletvamos

    Lehrling

  • Lyrianer
  • PIP
  • 1 Beiträge
  • Ingame:bulletvamos

Geschrieben 01 Dezember 2018 - 21:42

Charakterbogen: Der Rote Bulle
 
Name: Der Rote Bulle alias Krusold von Borkenquell alias Akorius von Lyngwyn
Geschlecht: männlich
Rasse: Mensch
Geburtsdatum: August 476  -> 28 Jahre
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: blau
Größe: 1,96
Vater: Baron von Westpforte
Mutter: unbekannt
Geschwister: /
Stellung: Edelsteinhändler, Feinschmied
Wohnort: Donnerbach, Mühlviertel
Heimat: Thronheim
Glauben: Heimlich Anhänger von Jarik
Handwerk: Handel
 
 
Aussehen:
 
Krusold von Borkenquell – oder Akorius von Lyngwyn, wie er mit Geburtsnamen hieß – ist ein stattlicher, muskulös gebauter Mann von 1,96 m Körperlänge. Das rabenschwarze Haar trägt er in der Regel kurz geschoren, ebenso wie seinen Bart, welchen er stets akkurat trimmt. Durch seine imposante Erscheinung wirkt er auf die meisten Bewohner Lyrias einschüchternd; eine Tatsache, die ihm durchaus bewusst ist. Seine stechenden, blauen Augen unterstützen diesen Eindruck noch und so mach einer behauptet hinter vorgehaltener Hand, dass in ihnen der Wahnsinn funkelt.
Als erfolgreicher Edelsteinhändler verfügt er über hinreichende Geldmittel, um einen gepflegten Kleidungsstil zur Schau zu tragen. Seine Lieblingsfarbe war rot, daher neigte er zum weißen Leinenhemd in der Regel einen roten Wams zu tragen, sofern er sich in Donnersbach aufhielt. 
Wenn er seinen geheimen Gelüsten nachgeht, dann neigt er ebenso zu roter Kleidung. In der Regel handelt es sich dabei um eine rot gefärbte Lederrüstung, welche er noch mit rot-braunen Bändern verziert hat, welche mit dem Blut seiner Opfer getränkt sind.
 
Charakter:
 
Krusolds Charakter hat zwei Facetten. Am Tage ist er der allseits geschätzte Edelsteinhändler und Feinschmied Krusold von Borkenquell, der in ganz Donnerbach Ansehen genießt. Doch wenn er die Stadt verlässt und sich in den unübersichtlichen Hügeln der Grenzlande herumtreibt, dann kommt seine sorgsam verborgene Lust auf Blut zum Vorschein. 
Schon sein ganzes Leben lang hatte er Probleme seine Aggressionen im Zaum zu halten, doch mit der Zeit hatte er gelernt sie nur noch gezielt heraus zu lassen. Ohne gesondert darauf zu achten schiene seine gewalttätigen Tendenzen sich die Waage mit einer ausgeglichenen Fassade zu halten. Je mehr und je länger er sie aufrecht hielt, desto blutiger wurden seine Exzesse. 
Aus diesem Grund verehrt er insgeheim auch Jarik, den Gott der Täuschung, denn Täuschung ist es, was ihm die Freiheit gab so zu sein, wie er wirklich war. Auch wenn dies bedeutet, dass er die meiste Zeit den netten Ladenbesitzer mimen musste. 
Wenn er auf die Jagd nach neuen Opfern ging, dann machte er keine Unterschiede zwischen Stand, Geschlecht, Alter oder Rasse. Nur einer Regel unterwarf er sich dabei: Er tötete niemanden. 
Es hätte auch keinen Sinn gemacht, all seine Opfer zu töten, denn dann hätten sie ja nicht mehr von ihrer Begegnung mit dem Roten Bullen erzählen können. Erst dies verschafft ihm nämlich erst die Geltung, die ihm als unehelichen Sohn des Barons verwehrt geblieben war. Zudem hätte ein Mord nur dafür gesorgt, dass die Stadtwachen intensiver nach ihn gesucht hätten, und um nichts in der Welt würde Krusold die Möglichkeit aufgeben zu sein, wer er wirklich war.
 
Geschichte:
 
Krusold wurde unter dem Namen Akorius von Lyngwyn als unehelicher Sohn des Barons von Westpforte in Thronheim geboren. Seine Mutter war eine Prostituierte und verstarb kurz nach seiner Geburt.
Da Krusold der einzige Sohn des Barons war, widersetzte sich der Baron den allgemeinen Gepflogenheiten und den Wünschen seiner Ehefrau und pflegte in Krusolds Jugend einen regen Kontakt mit dem Jungen. Da es jedoch für den Baron einem gesellschaftlichen Selbstmord gleichgekommen wäre, ihn bei sich aufzunehmen brachte er Krusold beim Hauptmann seiner Wache unter. 
Der altgediente Veteran namens Hardwig (vom Baron Hardi genannt) war nicht verheiratet und hatte keine eigenen Kinder. Dies war für Hardi kein Schlag des Schicksals, sondern durchaus so gewollt. Den jungen Krusold nahm er nur auf, weil ihn sein Dienstherr, dem er aus den Tagen wo er noch gemeinsam mit dem Baron für den König von Thronheim auf dem Feld gestanden hatte, einen Gefallen schuldig war. 
Für den jungen Krusold war Hardi ein gestrenger und oftmals umbarmherziger Lehrmeister, der ihm auch das Kämpfen lehrte. Weniger eine Vaterfigur als vielmehr ein vorgesetzter Soldat, dem er zu gehorchen hatte. Liebe erfuhr er nur bei den seltenen Besuchen seines richtigen Vaters, der neben seiner materiellen Versorgung auch später dafür sorgte, dass der Junge eine Lehrstelle bei einem bekannten Thronheimer Feinschmied antreten konnte.
Da Krusold schon als Junge für sein Alter groß und kräftig gewachsen war und er von seinem Ziehvater lernte, dass man Probleme am besten lösen konnte, wenn man stärker als sein Gegner war  (was Krusold ein paar schmerzhafte Lektionen einbrachte, als er einmal versuchte sich gegen Hardis ausdrückliche Anweisung zum Anwesen seines Vaters zu begeben), geschah es oft, dass er sich in Schlägereien mit seinen Altersgenossen wiederfand. Bei diesen mehr oder weniger blutigen Auseinandersetzungen merkte Krusold zwei Dinge.
Erstens: Aufgrund seiner natürlichen Voraussetzungen und der harten Erziehung, die viel körperliche Arbeit, wie Holzhacken und Wasser schleppen beinhaltete, behielt er oftmals die Oberhand, auch wenn es gegen mehr als einen Gegner ging.
Zweitens: Es gefiel Krusold, seinen Gegner vor sich im Staub zu sehen, mit blutiger Lippe oder Nase und der Angst in den Augen.
Wirkliche Zuneigung empfand Krusold nur für seinen Vater, der ihm in seinem bisherigen Leben nur Zuneigung entgegen gebracht hatte. Das änderte sich kurz nach Krusolds 16. Geburtstag, als er seine Lehre beim Feinschmied erfolgreich abgeschlossen hatte. Trotz des ausdrücklichen Verbots von Hardi wollte er seinem Vater die freudige Nachricht überbringen. Am Tor des Anwesends angekommen musste er jedoch feststellen, dass man ihn nicht einließ.
Mehr noch, als er darauf bestand, dass man den Baron herrief, um seine Identität zu bestätigen, verleugnete dieser Krusold und tat so als hätte er den Jungen noch nie gesehen. Der Baron tat dies freilich nur um seine Stellung und sein Gesicht zu wahren, denn was Krusold nicht wusste: An diesem Tag war Dorian Breitenbach, seines Zeichens oberster Diplomat von Thronheim zu Besuch beim Baron und ließ sich gerade von dessen Frau den Ziergarten zeigen.
In Krusold, der von all dem nichts wusste, stieg eine unbändige Wut auf. Da er nie wirklich gelernt hatte, diese Wut zu kontrollieren oder im Fall eines Falles in geregelte Bahnen zu lenken, schickte er seinen Vater mit einem kraftvollen Schlag seiner rechten Faust zu Boden. Ehe er es sich versah, hatte Krusold sogleich ein Schwert an der Kehle und wurde von den Wachen gefangen genommen.
Dieser Tag markierte einen Wendepunkt in Krusolds leben. Für den Angriff auf den Baron, der den Schlag bis auf eine gebrochene Nase unverletzt überstanden hatte, wurde er in den Kerker geworfen und nach nur einem Monat – der Baron hatte ein gutes Wort für ihn eingelegt, da er selbst Schuldgefühle hegte – aus dem Kerker freigelassen.
Krusold hatte sich nach diesem Vorfall dazu entschieden Thronheim vorerst zu verlassen. Einige Jahre streifte er ziellos umher, verdingte sich als Tagelöhner oder, wenn es gar nicht anders ging, raubte kurzerhand einen vorbeikommenden Reisenden aus.
Erst vor einiger Zeit ließ er sich in Donnerbach nieder. Er kannte das wohlhabende, kleine Städtchen aus Erzählungen seines Vaters, der mit den dort ansässigen Bürgern Handel getrieben hatte. Es gelang Krusold, der seit seiner Verbannung einen neuen Namen angenommen hatte, den Stadtrat zu überzeugen, sich in Donnerbach niederlassen zu dürfen. Seine Handwerksurkunde, die ihn als Edelsteinschleifer auswies und seine auch auf die Räte einschüchternd wirkende Erscheinung reichten dabei aus, um ein kleines Haus im Mühlenviertel anmieten zu können.
Mit der Zeit und nach ein paar lukrativen Auftragsarbeiten für ein paar reiche lokale Händler, war er in der Lage das Haus zu kaufen und sein Geschäft zu expanderien, was ihm einen gewissen Wohlstand und mit der Zeit auch Ansehen innerhalb der Stadt einbrachte.
Doch so zahm er sich nach außen hin gab, innerlich wandelte er auf einem schmalen Grad hin zur Brutalität. Und ab und an fand diese andere Seite an ihm ihren Weg ans Tageslicht, in Form des Roten Bullen.
 
 

Bearbeitet von bulletvamos, 08 Dezember 2018 - 12:36 .

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#2 TameyLein

TameyLein

    Urgestein

  • Moderator
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  • Ingame:TameyLein
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  • RP Name:Gräfin Ciiriel Corax
  • RP Beruf:Oberste Generälin Elandriels

Geschrieben 02 Dezember 2018 - 00:44

Erstabnahme:

Angenommen


Bearbeitet von TameyLein, 08 Dezember 2018 - 20:00 .

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#3 Blackecko

Blackecko

    Rohling

  • Supporter
  • 14 Beiträge
  • WohnortSachsen-Anhalt
  • Ingame:Blackecko
  • RP Rasse:Zwerg
  • RP Name:Begrim Bluthand

Geschrieben 09 Dezember 2018 - 15:51

Zum Zweiten:

Angenommen





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