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Charakterbeschreibung des Riyuno Sakamoto


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#1 Ryu_Sakamoto

Ryu_Sakamoto

    Rohling

  • Lyrianer
  • PIP
  • 14 Beiträge
  • WohnortIn der Wildnis
  • Ingame:Ryu_Sakamoto

Geschrieben 04 Dezember 2018 - 20:56

Charakterbeschreibung des Riyuno Sakamoto

(Ryu_Sakamoto)

 

 

 

Name: Riyuno Sakamoto

Rasse: Rytarer (Wolf)

Geschlecht: männlich

Geburtsdatum: 4. Monat 483 (20 Jahre)

Haarfarbe: Schwarz

Augenfarbe: Blattgrün

Größe: 1.90m

Eltern: Julian Sakamoto (Vater, †) und Acella Sakamoto (Mutter, unbekannt)

Geschwister: Mirelya Sakamoto (ältere Schwester)

Heimat: Sakamoto-Hochburg

Wohnort: Damoria

Stellung: Burgherr der Sakamoto-Festung

Glaube: Ariane

Handwerk: Schwertkampf

 

 

Aussehen

 
Wenn man behauptet, dass man die klarsten Augen Lyrias irgendwo anders gesehen hätte, außer in Riyunos Gesicht, so würde man wahrscheinlich eine Lüge begehen, zumindest wird dies stark von seinen Anhängern und Gönnern behauptet. Diese Aussage beruht darauf, dass Riyuno ein Paar von klaren Augen hat, welches über die verschiedensten Grüntöne verfügt, sowie auch diverse hellere Sprenkel aufweist.

Durch seine schwarzen Haare, welche ihm bis zu den Schultern reichen, wird dieser Faktor weiter hervorgehoben, unter anderem auch dadurch, dass er hohe Wangenknochen hat, welche sich deutlich in seinem schmalen Gesicht abzeichnen.

Von besagtem Gesicht sieht man jedoch nicht viel, da es ab der Hälfte von einem Tuch verhüllt wird, welches er auch um seinen Hals gewickelt hat und schließlich in seinen dünnen und durchaus dunklen Mantel geschoben hat. Besagter Mantel betont Riyunos schmale Statur, welche jedoch keineswegs untrainiert ist, sondern durchaus starke Muskeln aufweist, vor Allem in seinen Beinen, da er als Auftragsmörder sehr gewieft im Erscheinen und Verschwinden sein muss, egal in welchem Umfeld er sich befindet.

Besagte muskulöse Beine, werden meist von einer ebenso schwarzen Hose verdeckt, welche mit Eile in sein abgetragenes Paar von Lederstiefeln gestopft wurde.

Trifft man den jungen Rytarer auf einer Reise an, so wird er auch stets seinen Schwertgurt mit sich tragen, womit er seine sehr geschätzten Waffen befördert.

 

 

 

Charakteristik

 

Wenn man dem jungen Rytarer komplett fremd ist, so wird man zuerst denken, dass sein Herz aus Eis gefertigt wurde und keinerlei Emotionen zulassen würde, schon gar nicht jene welche die Zuneigung zu einer anderen Person bedeuten würden. Jedoch ist diese Ansicht in jeder Hinsicht falsch, denn Riyuno weiß es seine Verbündeten und engen Freunde sehr zu schätzen, ganz besonders seine ehemalige Mentorin, welche ihm in nur sehr kurzer Zeit sehr viel an Wissen über die Kampfkunst mit dem Schwert beigebracht hatte. Er ist sehr aufgeschlossen, auch wenn er manche Details von sich selbst gern für sich behält und dies auch nur als Schutzmaßnahme. Als einziger männlicher Erbe des Sakomoto-Clans ist er mit seinem jungen Alter bereits das Oberhaupt der Burg aufgrund des frühen Vergehens seiner Eltern.

Dieser Verlust jedoch hat zwar eine Wunde in das Herz des Rytarers geschnitten, jedoch ist sie narbenlos verheilt, so dass er weder Groll noch den Durst nach Rache in sich trägt. Seine Eltern haben ihm auch immer geprädigt, dass er seinem Verstand immer mehr trauen sollte, als seinem Herzen. Diesen Ratschlag hat er auch unter Anderem befolgt, als er schließlich seinen täglichen Verdienst durch das Einkommen von Auftragsmorden erhielt.

Riyuno ist sehr gerissen und wird auch oft als sehr schlau bezeichnet, ganz besonders von jenen, welche ihn schon über Jahre hinweg kennen. Seine Gier nach Gerechtigkeit wird auch sehr oft unterstützt. Selbst, wenn er erst 20 Jahre alt ist, ist er oft mit einer jungen Dame, dessen Name in den Sternen geschrieben ist, in einer Taverne aufzufinden.

 

 

 

 

Chronik der Sakamoto

 

Es war ein warmer Frühlingsmorgen auf der Hochburg, welche das Zuhause des Sakamoto-Clans bildete und die Kirschbäume, welche dort schon unzählige Jahre ihre Wurzeln in den Boden schlugen, standen in voller Blüte, so dass die sonst so düster wirkende Festung mit rosaroten bis weißen Farben überzogen wurde.

Eine sanfte Briese trieb am 25. Morgen des 4 des Jahres 483 ihr Unwesen auf der Hochburg und wirbelte die losen Blüten von den Ästen und ließen sie einen zauberhaften Tanz vollführen. Es war gerade noch früh genug, dass nicht die ganzen Einwohner der Hochburg wach waren, sondern nur die Burgherrin selbst, ihr Mann, einige Dienstkräfte und ihre älteste Tochter, Mirelya. Die blattgrünen Augen von Acella waren aufgrund ihrer Müdigkeit, welche ein Ergebnis der anstrengenden Stunden zuvor war, zur Hälfte geschlossen. Ihr Atem ging gleichmäßig und ein seliges Lächeln hatte sich auf ihre Lippen geschlichen, als sie stolz verkündete, dass das Bündel, welches sie in den Armen hatte, den Namen Riyuno tragen sollte.

Bereits in seiner frühen Kindheit war die Aufnahme von Wissen über diverse Mentoren, als auch über niedergeschriebene Werke eine der obersten Prioritäten, die erfüllt werden musste, da seine Eltern als Burgherren und Anführer des Sakamoto-Clans viel Wert darauf legten, dass ihre Kinder gebildet waren und niemals auch nur in irgendeiner Weise unterlegen waren. Dieses zielstrebige Denken jedoch sollte der Untergang von Julian sein, denn nur wenige Jahre nachdem Riyuno mit seiner Ausbildung im Schwertkampf begonnen hatte, sollte ein Ereignis stattfinden, das einen unreparierbaren Schaden an dem jungen Rytarer hinterlassen hatte.

Es war ein düsterer Wintermorgen auf der vernebelten Hochburg, als Mirelya sich in einer leichten Rüstung durch die dunklen Hallen der Burg schlich. Ihr Ziel war das Gemach ihres jüngeren Bruders, gegen welchen sie eine gewisse Eifersucht hegte. Schließlich war Riyuno immer der gewesen, der alles bekommen hatte, was er wollte. Und immer derjenige war, von dem jeder besonders beeindruckt war, unter anderem durch sein Können in der Schwertkunst. Niemand jedoch hatte mehr seine Schwester in den Augen gehabt, was eine stetig wachsende Wut in ihr entflammen ließ. Ein Unfall wäre die Lösung ihren Bruder aus seinem Leben zu trennen, ohne große Fragen aufzuwerfen.

Jedoch sollte es nicht so kommen, wie sie sich es gewünscht hatte. Ihr Vater erwischte die junge Rytarerin auf halben Weg und stellte sie zur Frage. Völlig von der Wut gelenkt hatte sie sich selbst gegen ihren Vater gerichtet und ihn für all seine Sünden gegen sie hingerichtet.

Als wäre es Schicksal gewesen hatte Riyuno die unglaubliche Tat seiner Schwester mit angesehen und in ein anderes Zimmer geflohen, wo er verzweifelt versuchte sich von dem Schock zu erholen.

Als langsam alles zu sickern begann, verloren seine Augen immer mehr an Gefühl, bis sie schließlich von einer Klarheit und Kälte durchzogen waren, die man nur selten zu sehen bekommen hatte.

Seine folgenden Taten waren für ihn komplett klar. Jene Taten führten auch dazu, dass seine Schwester verbannt wurde, was ihr als viel größere Strafe dienen sollte, als ein schneller Tod.

Die neue Anführerin der Sakamoto war auch somit die Mutter von Riyuno, während er selbst sich dazu entschloss, dass er einige Jahre später Reisen durch Lyria machen wollte, auch wenn es vielmehr Reisen waren, die auf Auftragsmorde ausgelegt waren. Schließlich landete er in Damoria, wo er auch bis zum heutigen Tage blieb. Selbst als er Aufgrund des langen Verschwindens seiner Mutter zum neuen Anführer gewählt wurde, kehrte er nach Damoria zurück, auch wenn er durch seine Arbeit, und durch die Suche nach seiner Mutter weniger Zeit dort verbringen konnte.

 

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