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[WH] Das Verschwinden des Königs


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#1 Aela von Varul

Aela von Varul

    Knochensammlerin

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  • 684 Beiträge
  • WohnortJarikswall
  • Ingame:Aela_von_Varul
  • RP Rasse:Rytarer
  • RP Name:Aela von Varul

Geschrieben 19 Januar 2018 - 00:47

Geschätztes Volk der Rytarer,

ich wende mich als Klaue des Königs an jeden von euch, um die Wahrheit zu verkünden.
Ich, meine engsten Berater und der rytarische Kriegsrat beschlossen die Tatsachen bis jetzt nur bedingt Preis-zugeben, um die Ordnung nicht zu gefährden und keine Schwäche gehenüber unseren Feinden zu offenbaren.

König Rative Dämmerklaue ist nicht vorübergehend unpässlich, er wurde uns entrissen von Balrik persönlich! Da wir bislang immer noch nicht die kleinste Spur über seinen Verbleib oder zumindest ein Lebenszeichen finden konnten, habe ich beschlossen, nun dem schon so gezeichneten Volk die furchtbare Wahrheit anzuvertrauen.
In den angespannten Zeiten, während die Zwerge sich vor dem drohenden Krieg gegen die Menschen in ihren unterirdischen Festungen verkrochen, brodelten Konflikte innerhalb des Schildbunds auf. Das Jariksjuwel verschwand aus der Dämmerfeste und der Schwarzmagier Sodrakan tauchte immer wieder auf und spieh sein verheißungsvolles Gift in unsere Ohren. Als wenn all dies nicht genug wäre, entführte Balrik mit Sodrakan unseren König vor den entsetzten Augen von meiner treuen rechten Hand Nalew Ravar und mir.

König Dämmerklaue hat mich mit einigen Nachforschungen zu Balrik betraut, wo mein Pfad den vom Schwarzmagier Sodrakan immer wieder kreuzte.
Mit der Unterstützung von Furion Brethil, Aslan Nikanor und Marethyu Neumann sowie einigen Soldaten durchsuchte ich ein verlassenes Herrenhaus. Spinnenweben hingen in den Ecken und dicker Staub überzog die Einrichtung des Anwesens. In einem versteckten Raum, verrottete alte Schädel ließen die Luft zu atmen dicker und süßlich werden und braunes verkrustetes Blut zierte den Boden, fanden wir einige zerknitterten Tagebuchseiten von Balrik persönlich. Das ungute Gefühl, beobachtet zu werden, ließ nicht von mir ab. Wir wandten uns zum gehen, und da war es wieder, dieses stechende Gefühl, als durchbohrten Blicke meinen Rücken. Ich wandte mich um, und da stand er, nur für den kurzen Augenblick eines Wimpernschlages. Sodrakan, gehüllt in eine Robe. Zwei Stufen auf einmal nehmend polterte ich die Treppen hoch zum Dachboden, wo er mich erwartete. Flammen züngelten im Kreis um ihn herum.

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Nach einigen Worten über die wahre Macht der Rytarer, und dass ich mich ihm anschließen sollte, verschwand er. Umgehendst erstatteten wir, nun, außer der Mensch Marethyu Neumann, der einst meine Kralle war, der während dem Rückweg plötzlich eine andere Richtung einschlug und verschwand, dem König Bericht.
Dieser befand sich gerade in einer Auseinandersetzung mit Azrubal, welchen er lautstark für seinen Fehltritt nach Gòr verbannte. Ich übergab anschließend König Rative die Tagebuchseiten und wurde mit einem weiteren Auftrag betreut. Ich sollte mir das Vertrauen vom Schwarzmagier ergattern um Informationen aus ihm herauszubekommen.
Als ich zur Klaue auserkoren wurde, erhielt ich den violetten Funken der königlichen Familie.

 

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Mit dieser konnte ich in der violetten Zitadelle an einem Portal mit alten Mächten in Kontakt treten.

Sie wollten mir anvertrauen, wie unser Volk zu unseren alten Stärke zurück finden könne, jedoch tauchte Sodrakan wie aus dem Nichts auf und unterbrach unser Gespräch.

 

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Ich sollte den König zu einem vom Schwarzmagier erwählten Ort bringen, ich spielte mit, erzählte König Rative jedoch davon. Trotz meiner und der Warnungen von Nalew Ravar bestand er darauf, zu besagten Ort zu gehen. Ich fragte, ob das ein Befehl sei. Er bejahte. Damit wir wenigstens nicht schutzlos in diese offensichtlichste Falle, die ich mir ausmalen hätte können, zu laufen, begleiteten uns einige Leibgardisten.

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Damit, dass Balrik persönlich auftauchte, hatten wir nicht gerechnet, er ließ den König vor unseren Augen verschwinden, wandelte unsere Leibgardisten mit Feuerbällen zu Asche und verbrannte mir den linken Arm. Die Schwarzmagier verschwanden ebenfalls ohne jede Spur.
Neriem versorgte meine Wunden und wir informierten den Kriegsrat über die Geschehnisse, wo wir zusammen beschlossen, ersteinmal unseren geschwächten führungslosen Zustand geheim zu halten.

Nun, da ich in der Zeit der Abwesenheit des Königs als seine rechte Hand, Klaue von Wolfshain, die königlichen Aufgaben übernahm und die Suche immer noch erfolglos blieb und wir leider mir seinem Tod oder schlimmeren rechnen, habe ich diese Zeilen nieder geschrieben.

Bis ein Thronnachfolger gefunden wird oder unser geschätzter König Dämmerklaue wieder auftauchen sollte, werde ich weiterhin die Belange unseres Volkes vertreten und Wolfshain mit starker Hand führen.

 

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Im Spoiler noch einmal alles in leserlicherer Schrift:

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