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Der tote König, die Flucht und der heilige Pakt


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Aela von Varul

Aela von Varul

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Geschrieben 22 März 2018 - 12:00

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Die Wolfshainer Armee und eine unüberschaubare Zahl an Zivilisten haben sich in Wolfsruh breit gemacht, eine eisige Anspannung herrschte, schreiende Kinder und weinende Frauen kauerten zwischen den Zelten. Die Soldaten standen tapfer Stramm, einige Männer waren dabei, den Wald vor dem Dorf zu roden und mit den wenigen Pferden, die in Wolfsruh postiert waren, die Stämme heran zu zerren. Furchtbare Geräusche hallten zwischen den Gebirgsspalten hindurch, die Rytarer schienen diese gar nicht mehr zu beachten. "Warum wir.. Warum immer wir..", kreischte eine verzweifelte alte Frau, während sie an ihren langen Ohren riss. Ein ebenfalls ergrauter Wolfsrytarer nahm sie

fest in den Arm. "Psssst. Ganz ruhig.. Sie konnten sich bestimmt verstecken.. Sie kommen noch.. Sie müssen einfach..", versuchte er gefasst zu sagen, während ihm die Stimme fast versagte, seinen glasigen Blick fest in Richtung Wolfshain gerichtet.

Verwundete Soldaten schlurften zwischen den Zelten umher, neu gefertigten Rüstungen mit Furchen, Rissen und Dellen durchzogen, rostbraun schimmernd vom Blut.

“Der König ist tot, sagen sie”, sprach ein kleines Fuchsmädchen mit großen blauen Augen, während sie einen Frostwolf am Umhang zog. Der Soldat wandt sich um und blickte dem Kind in die Augen, und auch ohne Worte schien sie zu verstehen. Ein wässriger Film überzog den unschuldigen Blick, mit einem Schluchzen wendete sie sich ab und trottete zu ihrer wartenden Familie zurück. “Welches Glück du hast, kleines Mädchen”, murmelte der Frostwolf zu sich selbst, während er die Augen schloss und den Kopf in den Nacken legte. Erst hörte er nur gerufene Namen von verzweifelten weinenden Elternteilen, das schmerzerfüllte Röcheln Verwundeter und seinen eigenen rasselndem Atem. Furchterregende verzerrte Schreie der Dämonen, die abertausende Male vom Hall zwischen den Bergen dröhnten. Dann war da noch ein unermüdliches Hämmern, Eisen an Eisen, oder doch Klauen an Toren?

 

Was geschehen ist:

bekanntmachung_wolfshain_daemo.png

 

(Der Text noch einmal leserlich im Spoiler)

Spoiler
 

Was beschlossen wurde:

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(Der Text noch einmal leserlich im Spoiler)

Spoiler

________________________________________

Bürger und Bürgerinnen Lyrias, Menschen, Zwerge, Elfen, Rytarer!

In dieser schweren Zeit des Angriffs und der Übernahme von Wolfshain durch die Dämonen, habe ich mich mit den Herrschern und Königen der Völker verständigt und bilde einen Rat, welcher sich dieser Krise annehmen solle zu euer aller Wohl. Um die Dämonen aus Wolfshain vertreiben zu können, um einen Wiederaufstieg der Schwarzmagier und Schergen Balriks zu verhindern, die hinter dieser Katastrophe die Fäden ziehen, wird es der tätigen Mithilfe aller Völker bedürfen.

Die gesandten Kämpfer der Reiche sowie alle Freiwilligen, welche sich dem gerechten Kampf anschließen wollen, der Heilige Pakt, werden zentral durch den Rat des Heiligen Pakts mit Nahrung und Unterkunft versorgt und in der Schlacht gelenkt. Briefe wurden an die Könige versandt, in denen um die Entsendung je eines Vertreters gebeten wurde, der dem Rat der Heiligen Allianz angehören solle. Da der Pakt auf rytarischem Boden versorgt und operieren wird, werden neben meiner Person noch zwei weitere Rytarer mich in den Rat begleiten: Engarim Axtschlag und Caednos Velaris, welche mir gute Dienste geleistet haben.

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Delia Krallenschlag hat dies geschrieben

 

________________________________________

OOC in aller Kürze:

 

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Die Geschehnisse schließen an die Rettung des Königs und Jariksjuwels aus dem PnP (Link) an, nachdem dieser vor über einem Jahr von Balrik und Sodrakan verschleppt wurde (Link). Daraufhin fand das Feste der Heimkehr (Link) statt, dass hier zusammen gefasst wurde: Link.

Eine Krisensitzung in Wolfshain wurde angesetzt (Link).

Jedoch musste sie in Wolfsruh abgehalten werden, Dämonen übernahmen die Hauptstadt Wolfshain und töteten einen Teil der Wolfshainer Armee sowie der Bürger, die nicht rechtzeitig fliehen konnten. Die Zivilisten wurden von einem Trott der Wolfshainer  Armee und der aus Ostia bis nach Gór gebracht, weitere Flüchtlingsströme werden von Bärenfels versorgt und eskortiert.

Wolfsruh wird als Heereslager für die Rückeroberung Wolfshains augebaut.

Fortsetzung folgt..


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#2 Faergon

Faergon

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  • RP Name:Faergon Golwenor

Geschrieben 22 März 2018 - 14:53

"Faergon, Faergon!", schallt ein Ruf durch den Ellanor. Belegon Golwenor, Bruder und Berater des Bürgermeisters, sprintet durch das Tor in den Ellanor und eilt die große Treppe hinauf. "Wo ist er denn nur schon wieder geblieben?", murmelt er vor sich hin, bis er vor der Bibliothek steht und Rufe hört: "Das kann doch nicht so schwer sein! Die historischen Bücher gehören in diese Regale, die Berichte und Einträge auf die andere Seite. Und wo ist eigentlich Nironel abgeblieben?"

Ja, eindeutig, das ist sein Bruder Faergon, wie er leibt und lebt, für das Wissen und die Bücher. Aber im Moment gibt es Wichtigeres.

"Faergon, ich habe eine wichtige Nachricht! Schreckliches ist in Wolfshain passiert!" Während die beiden Brüder so zum Arbeitszimmer des Bürgermeisters gehen, erzählt Belegon seinem Bruder von der Schreckensnachricht aus den rytarischen Landen, die ihm zuvor erst ein Bote aus Elandriel in aller Eile überbracht hatte.

"Eine Dämonen-Armee? Was in Jariks Namen ist denn dort passiert? Ein Portal, aus dem Dämonen stürmen...", meint der Bürgermeister mit entsetztem Blick, als er sich an seinen Schreibtisch setzt. "Ja, so scheint es wohl. Die Armee Wolfshains steht in Wolfsruh und hält den Eingang zur Hauptstadt unter ihrer Kontrolle.", bestätigt ihn sein Bruder. "Noch", fügt Faergon hinzu.

"Schick eine Abordnung nach Wolfsruh, damit diese sich ein Bild über die Lage mache. Sie sollen mit der Klaue sprechen und sich erkundigen, welche Waren gebraucht werden. Bögen, Pfeile, Nahrung, Kleidung... Dann sollen sie einen Falken nach Liliath zurückschicken. Es geht nicht mehr um Kleinlichkeiten zwischen den Völkern, sondern um die Existenz Lyrias, so wie wir es kennen. Wir werden der Klaue unsere Unterstützung zur Versorgung der Truppen zusichern.", ordnet der Bürgermeister an.

"Ich kümmere mich darum.", antwortet Belegon.

"Ich werde derweil zum Einen einen Falken an Ciiriel schicken, um mich zu erkundigen, wie Elandriel sich verhalten möchte. Ich hoffe, dass unser Volk wieder zu dem Wolfshains steht. Es geht nicht zuletzt um das Schicksal aller. Und mal sehen, was sich in der Bibliothek noch über Dämonen finden lässt, auch wenn ich da wenig Hoffnung hinein setze.", murmelt Faergon vor sich hin, während sein Bruder schon den Raum verlässt. Die Feder ins Tintenfass tunkend, setzt Faergon zum Brief an.


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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Faergon Golwenor, Bürgermeister von Liliath ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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#3 Ruvean A. Ezrel

Ruvean A. Ezrel

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Geschrieben 22 März 2018 - 15:22

Ein Bote stürmt in die Hallen der Ratsburg von Avarton: “Graf Ezrel...,” schnaubte der Bote ganz auser Atem, „es ist etwas Schreckliches passiert.”

 

Die Stimme kehrt sich von den Bauplänen der Kaserne ab, die er gerade mit einem Architekten bespricht und wendet sich zu seinem Boten: „Nun Bote sprich, was ist geschehen? Setzen sie sich zu uns und wärmen sie sich auf.”

Der Bote fängt an zu erzählen und dem Grafen wird bewusst was für eine Gefahr Lyria ausgesetzt worden ist.

„Riskatuis, sattel dein Pferd und reite zu den restlichen Ewigwinteren. Sie sollen Vorräte für die in Gôr ankommenden Leute vorbereiten. In 5 Sonnen sollen alle Karren in Avarton bereitstehen!”. Der Bote blickt noch einmal ins Feuer, um sein Leib zu wärmen und wendet sich dann in richtung Tür. „Riskatuis und geht zum Schmied, er soll sein Eisen für Waffen verwenden und sie mit einer Eskorte nach Wolfsruhe liefern!“ Der Bote nickt und verschwindet.

Graf Ezrel dreht sich zu seinem Architekten und spricht: „Möge die Gottmutter mit uns sein.”

 

*Edit* 

OCC: Meine erste offizielle Handlung als Graf. Bitte verprügelt mich nicht ._. :D


Bearbeitet von Ruvean A. Ezrel, 22 März 2018 - 15:36 .

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Die Seele, die ich bin, hat schon viele Körper durchlebt, viele Zeitalter durchwandert, viele Länder bereist und viel Leid, Tod, Verderben, aber auch Liebe und Schönheit gefunden.

 

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#4 Thrandulin

Thrandulin

    Bürger

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  • Ingame:Thrandulin
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Geschrieben 22 März 2018 - 16:08

Der Tag war so ruhig und beschaulich gewesen... bis Gilion auf seinem weißen Hengst durch das Tor geritten kam.

Das arme Tier war ganz außer Atem gewesen und auch Gilion sah erschöpft aus. Trotzdem sprang er geschwind von seinem Ross und lief auf Thrandulin zu,der gerade über einen der letzten Baupläne der Sternenfeste  gebeugt stand .

"Was ist denn los Bruderherz, was rennst du denn so ? Komm doch erst einmal zu Ruhe und bring dein Pferd in den Stall."

"Keine Zeit"keuchte Gilion, "es gibt schlimme Neuigkeiten aus Wolfshain,beziehungsweise dem was noch davon übrig ist"fügte er leise hinzu.

"Was ist passiert ? Ich dachte es ist nur eine Krisenversammlung ? Hat die Wolfshainer Krone etwa das wahre Ausmaß der Probleme verheimlicht ?"

" Nein,wir erfuhren direkt die Wahrheit. Am Morgen des vorletzten Tages passierte etwasseltsames mit dem Juwel was genau habe ich auch nicht erfahren können. Auf jeden Fall öffnete sich ein Portal und hunderte Dämonen fluteten heraus. Den Soldaten ist es zwar gelungen vile der Zivilisten zu evakuieren und den Zugang nach Wolfshain zu blockieren,aber König Dämmerklaue solle gefallen sein und mit ihm viele Soldaten und Bürger der Hauptstadt. Auch das Jariksjuwel ,dass erst vor kurzem wieder entdeckt wurde ist in die Hände der dunklen Kreaturen gefallen."

"Aleria helfe uns"stieß Thrandulin aus und ließ sich auf einen Stuhl sinken."Das ist die Wieserkehr der Dunkelheit in die Lande Lyrias. Wir können dem nicht tatenlos zusehen. Sag,wer führt die verbliebenen Soldaten und wer regiert im namen des Königs ? "

Gilion ließ sich ebenfalls auf einen Stuhl sinken und entgegnete: "Aela die Klaue hat die Kontrolle übernommen. Sie lässt einen Hilferuf an alle Reiche und alle Lyrianer ergehen die Opfer dieses Angriffs zu versorgen und bei der Rückeroberung Wolfhains zu helfen."

"ich werde helfen" entgegnete Thrandulin und erhob sich. 

"Schicke einen Falken nach Wolfsruh, ihnen ist die Unterstützung der Sternenfeste und des Hauses Aeternia gewiss. "

"Das werde ich tun,aber was werdet ihr machen ?"

"Ich selbst werde nach Thronheim reiten. Die anderen Aleriten werden ebenfalls Hilfe leisten wollen.

Wir müssen und beraten und das Vorgehen des Ordens beraten. das Wolfshainer Jariksjuwel muss unter allen Umständen zurückerobert werden .Und nun geh und schick den Vogel los, es gibt viel zu tun und zu planen"


Bearbeitet von Thrandulin, 22 März 2018 - 16:17 .

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                                                                                                           Fürst der Sternenfeste

                                                                                                     Waffenmeister des Aleritenordens

                                                                                                               Aleria sei mit euch


#5 richi2309

richi2309

    Lehrling

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Geschrieben 22 März 2018 - 16:17

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#6 Vallira

Vallira

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Geschrieben 30 März 2018 - 18:42

Es dämmerte schon, als einige Soldaten mit Fackeln in den Händen an den Wehrgängen entlang schlenderten und die Lichter entfachten. Einer hielt kurz inne und betrachtete mit schwerer Wehmut in den Augen die Flaggen, die auf einem Halbmast hingen. Ein Symbol der Anteilnahme und Trauer für die Gefallenen und Heimatlosen in Wolfshain. Seine Aufmerksamkeit wurde auf die Besucher am Tor gelenkt. Diesen Abend waren viele angereist, Kutschen, prunkvoll bis provisorisch geflickt, standen vor der Feste und unzählige Pferde wurden im Innenhof von den Stallmeister versorgt.


Im inneren der Burg am großen Tisch saß Graumähr, der Kommandant der Grenzfestung, und schaute mit tiefen Sorgenfalten im Gesicht in die Runde. Yanna von Murivel, die Oberin der Magierakademie der letzten Geheimnisse, der oberste Priester, Findel, des Sinaloa Klosters der Schwalbeninsel, und Goldklaue, Kapitän und Vertrauter Yannas, der fasziniert die Goldkelche bestaunte, blickten angespannt zurück. Graumähne wagte sich zu erinnern, dass ein paar Kelche mehr aufgedeckt waren. Den Gedanken verwerfend holte er kurz Luft und begann zu sprechen.


“Ich bedanke mich, dass ihr so schnell angereist seid. Jeder ist im Klaren, wie es um unsere Hauptstadt steht und dass wir Rytarer abermals eine Stadt verloren haben.” Mit einem tiefen Seufzen unterbrach er seinen Monolog kurz, betrübt nickten die Anwesenden.


An den Geistlichen gewandt sprach er ruhig weiter. ”Könnt Ihr einige Priester abstellen die mit mir reisen und unserer Fürstin und all den gebrochenen Seelen, die in Gór Zuflucht fanden, Beistand zu leisten? Ihr lehrt doch in Eurem Kloster die Grundlagen der Elementarmagie im Glauben Melendras und habt einige angesehene Heiler bei Euch. Ihr könnt Euch dort als äußerst nützlich erweisen.” Die Zusicherung Findels lässt ein kurzes freundliches Lächeln aufblitzen, dann richtete er seine Stimme gen Goldkralle.


“Ich selbst werde mitreisen und die halbe Garnison der Dämmerschwinge abziehen. Momentan sind noch die abgestellten Truppen der Fürstin hier, die die Übergriffe der Banditen ausmerzen sollten, sie werden sich anschließen. Ihr werdet die Schiffe sicher nach Gór bringen, Kapitän.”. “Natürlich, Kommandant.” Wieder an alle Anwesenden gerichtet fuhr er fort.

“Man nahm uns damals Gór. Und nun droht Wolfshain für immer zu fallen.

Wir müssen nun Stärke zeigen und uns erheben, egal wie geschunden und heimatlos unser Volk ist, wir werden uns zurück holen, was unser ist.”


Mit den Fäusten trommelnd und Zustimmung brüllend erhoben die am Tisch sitzenden ihren Humpen und stoßen an. “Wir holen uns zurück, was unser ist!”


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#7 Kronnos

Kronnos

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Geschrieben 15 April 2018 - 21:00

Kronnos gab einen Fluch von sich, der anschaulich genug war, um die alten Seemänner am Hafen erröten zulassen und laut genug war, um seine Leibgarde in den Raum zu befördern. Mit einem Blick, der töten konnte, starrte Kronnos seine Leibgarde an, bis sie sich langsam, rückwärts wieder aus seinem Arbeitszimmer verzog und die Tür hinter sich schloss. Erst dann beugte sich Kronnos schwerfällig und begann die Briefe aufzusammeln, die er in einen Moment der Unachtsamkeit von Tisch Stieß . Dabei fiel ihm der Brief mit Aela's Siegel auf. Dunkel erinnerte sich Kronnos noch daran wie ein sehr verstörter Bote ihm den Brief überbracht hatte und dabei von „dringlich“ „unheil“ „Tod und Verderben“ gefaselt hatte, bevor Kronnos ihn schließlich hinaus jagen ließ und den Brief zu den anderen Briefe auf seinem Schreibtisch warf. Wie lange war das her? Par Stunden, Tage oder Wochen? In dem kleinen, fensterlosen Raum, wo Kronnos einen stetig wachsenden Papierberg volle Beschwerden, Forderungen und Fürbitten des Volkes am abarbeiten war, hatte er längst jegliche Zeitgefühle verloren. Grübelnd drehte Kronnos den Brief in seinen Hände. Die Zwerge haben selber genug zutun und Kronnos spürte nicht gerade die Lust auch noch die Probleme von den Rytarer auf sich zuladen. Andereseits hatte er noch weniger Lust einen weiteren Brief über gestohlene Möhren oder Beschwerde über zu hohe Steuer zu lesen... Also öffnete er den Brief und überflog den Inhalt. Dann kehrte er zum Anfang zurück und laß den Brief erneut. Diesmal Satz für Satz, Wort für Wort während seine Augen zum Schlitz verengte und sein linke Hand einen Trommelwirbel auf dem Tisch schlug."

„Also ist Wolfshain gefallen…“ Seufzte Kronnos schließlich. Er selbst habe zwar nie mehr als Verachtung für die Stadt oder deren Bewohner empfunden, wusste dennoch die Rytarer nicht in deren Kampfkraft noch in ihre Wildheit oder Willensstärke zu unterschätzen. Was auch immer diese Dämonen sind, die die Rytarer zur Aufgabe ihre Hauptstadt zwingen konnte, durfte zur Wohle des Zwergenreiches nicht einfach ignoriert werden. Er musste sofort aufbrechen, dachte Kronnos während er sich den Brief einsteckte. Er musste sofort zur Aela und sich ein Bild von der Lage machen.

 


Bearbeitet von Kronnos, 15 April 2018 - 21:01 .

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Niemand hat vor eine Mauer zu bauen. Hör auf zu fragen! #Make Dwarven great again - http://www.lyriaserv...en-great-again/


#8 Seron95

Seron95

    Hofmeister Elandriels

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Geschrieben 06 Mai 2018 - 13:18

Die Wochen siechten langsam ins Land. Die stationierten Truppen in Wolfsruh, gleichermaßen Flüchtlinge als auch Soldaten, arbeiteten Hand in Hand um die Sicherheit der dort Lagernden zu gewährleisten.

So wurde mit Hilfe der lyrianischen Beiträge eine Pallisade rund ums Lager gezogen.

Kurz nach der Fertigstellung erreichte nun auch Kunde das Lager, dass die elfische Delegation sich nähern würde. Nach wohl längster Reise unter den Delegationen erreicht so auch die 1. Garnision der Elandrielschen Armee unter Führung Ciiriel Corax, im Auftrag des Königs Elon Navendiel selbst, das Lager des Dämonen-Corps.

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#9 Aela von Varul

Aela von Varul

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Geschrieben 09 Mai 2018 - 14:38

Mitgebrachte Zelte aus Fellen wirkten deplatziert zwischen denen aus leichtem Stoff in den Farben Górs. Das Weinen, Wimmern und Klagen wurde die letzten Wochen weniger, ein Funke Hoffnung schien die Augen der Flüchtigen zu erobern. Einige der Kinder kosteten das erste Mal in ihrem Leben sonnengereifte süße Früchte, was sie für einen Kurzen Moment den Kummer vergessen ließ. Die neuernannte Kralle Varuls, Vallira Ferens, übernahm die Rolle als Hohepriesterin Górs und verteilte mit Freiwilligen Wasser an die Rytarer. Das kleine Frachtschiff brachte Nahrung und Werkstoffe von unterstützenden Dörfern und Städten heran. "Wie es wohl um Wolfsruh steht?", fragte ein alteingesessener Bürger Górs. Ein Frostwolf, dessen Stirn von blutigen Bandagen umwickelt war, zuckte hilflos mit den Schultern. "Ist recht still geworden, natürlich lag die Priorität darin, hier ersteinmal alle Verletzten zu versorgen, aber dennoch machen wir uns alle Sorgen.. Ich mein, nachdem was alles passiert ist.. All die Toten.. Vielleicht ist Wolfsruh mittlerweile auch überrannt". Ein mitfühlender Blick des in seidig gelb und orange gehüllten. "Ich kann mir sehr gut vorstellen wie ihr Euch fühlt.", er blickte über die restaurierten Häuser, immer weniger wies auf die furchtbare Zerstörung der Tempelstadt hin. "Aber sagt die Klaue denn nicht, wie es um die Front steht?". Der Frostwolf lächelte traurig und schüttelte langsam den Kopf. "Nimmt die vielen Briefe und Berichte entgegen und verschwindet damit im Tempel ohne ein Wort zu sagen." Ein Seufzen wurde entgegnet. "Axtschlag und Velaris wissen schon, was sie tun. Angeblich mischt auch Celebras mit und eine Armee soll mit einer Elfengenerälin aufgetaucht sein, sogar die Zwerge sollen Hilfe versprochen haben. Aber wer weiß schon, ob das Stimmt. Hab ich nur hier und da aufgeschnappt, aber wer weiß, vielleicht spricht die Klaue ja mit keinem mehr, weil Wolfshain für immer verloren ist.." Der Frostwolf richtete seinen Blick auf die spielenden Kinder. "Schön hier, wirklich sehr schön.. Sie können endlich wieder lachen, zumindest manchmal.." "Ja, schön hier".


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