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  1. Guten Abend zusammen, tja, wie's der Titel schon verrät, soll das hier so eine Art Verabschiedung oder so sein. Wem es über die letzten Monate so aufgefallen ist, der hat gemerkt, dass ich so oder so schon nicht so wirklich mit meiner Aktivität hätte prahlen können (außer Memes gegen ConcreteFist95's Posts kam von mir in den letzten Wochen eh nichts, lol). Daher ist dieser Post auch keine Art überstürzte Aktion oder so, sondern einfach nur ein Schlussstrich unter einen Sachverhalt, der sich so schon über längere Zeit abgezeichnet hat. Wer davon jetzt wider erwarten betroffen, umgehauen oder sonst was ist, dem möchte ich wenigstens eine Stichpunktsammlung an Gründen bieten. Arbeit Studium andere Verpflichtungen mangelnde Motvation Lyria wurde mir auf Dauer zu eintönig, vielleicht liegt's am Gesamtkonzept, keine Ahnung, ich bin zu faul dazu was ordentliches zu schreiben; wer wirklich die Lust hat und die Mühe aufwenden will, kann das Feedback & Kritik-Forum durchstöbern und nach Beiträgen suchen, in denen ich meine Meinung zu Themen kundtue. Aber LeFe1ND, was passiert mit Niederwehr? Deinem geistigem Erbe? Und was geschieht mit der Lore? Und der Markgraf?!!?!?! Ganz ehrlich, klingt kühl (hätte selbst nie gedacht, dass ich das mal so schreibe), aber ist mir egal. Der Markgraf ist tot, Niederwehr steht noch und ist auch noch geclaimt (heute nachgeschaut, du böser Looterboy ), wird aber sein Siedlungsrecht auch nicht mehr lange innehaben, wenn ich das so richtig beurteilen kann. Im Siedlungsplugin bin ich so oder so nicht mehr eingetragen, und wenn wir ehrlich sind habe ich das Örtchen ausräumen lassen. Das Zeug davon soll der Nhernallianz zugute kommen (Jungs, Mädels, wenn ihr da noch was findet, baut's ruhig ab, ich brauche es nicht mehr). Ich habe irgendwas in der Art vernommen, dass der Ort in eine Eventstätte umgebaut werden soll (@Team ?) - das kann meinetwegen passieren, macht damit was ihr wollt. Es wäre allerdings schön und käme der Arbeit und Mühe von Marethyu1997 nur gerecht, wenn die Gebäude circa in der Art stehen bleiben, wie sie aktuell sind. Gleichzeitig hätte ich auch nichts dagegen einzuwenden, wenn der Ort im Rahmen eines Projektes weiter besteht. Interessierte können sich dazu gern über Steam (heiße da so wie hier, wer hätte es gedacht) oder über meine Handynummer (das betrifft nur die alten Hasen aus der NA-WhatsAppgruppe, die die noch haben) bei mir melden. Brieftauben und Fax nehme ich auch entgegen. So, und da ich auch eine ganze Weile (aktiv seit Anfang 2015, wer's genau wissen will (das erste Mail gejoint bin ich aber zum Mapstart der alten Karte, Anfang 2014)) hier gespielt habe gibt es natürlich auch noch eine Reihe an Personen, die persönlichen Dank verdienen: Max: Keine Ahnung ob du das hier noch liest, aber mein "Danke" für die Zeit hier kann ich gar nicht wirklich in Worte fassen. Wer so lange mit mir in diesem Spiel ausgehalten hat, muss Nerven aus Stahl haben. Aber das hier ist kein Goodbye, wir sehen und ja weiterhin Tami: Auch dir ein wirklich dickes Danke für die gemeinsam verbrachte Zeit. Camilla und Hartwin, das hätte doch was werden können Nee, Spaß, du weißt wie's gemeint ist. Ich glaube der Kontakt zwischen Österreich und Mittelhessen wird langfristig auch nicht abreißen Marethyu: Der weltbeste Baumeister, ohne Vergleiche. Wenn ich mal ein Haus oder eine mittelalterliche Stadt bauen will, weiß ich, wen ich als erstes anrufe. Finn: Der, der es am besten versteht, wie man beinahe die menschliche RP-Spielerschaft zur Revolte bringt. Sehr gute Leistung. Bleib dem Team noch eine Weile erhalten. myrte: Die Klosteraner: So viel loretechnisches Durcheinander kriegt nur der Kloster geordnet unter einen Hut. Wenn man es genau nimmt, seid ihr daran schuld, dass beinahe jeder nördlich des Nhern miteinander verwandt ist. Und da noch den Überblick zu bewahren... Mensch, Mensch, Mensch. Ihr wärt gute Verwaltungsbeamte. Flooorian, Niklas, Amelie, Simon (mittlerweile leider ja nicht mehr), und der Abt. Ja, ich habe den Namen vergessen. Aber die Bischofsburka bleibt unvergessen. Nimm's mir nicht übel, mit Namen kann ich eh nicht gut Fabian. So hieß er. Die Kollegen aus Jarikswall: Auch mit euch hat das Spielen stets Spaß gemacht. Lasst die Kristallstadt noch eine Weile erhalten bleiben und bestenfalls wachsen. Niederwehrer: Tja, tote Hose, aber was will man machen. Et kommt wie et kommt. Bei allen die dort mal gewohnt haben möchte ich mich bedanken: Hauke, Ika, Braebar, und viele mehr. Fühlt euch in dieser stichprobenartigen Auflistung genannt. Alle mit denen ich mal Stress hatte (!) Auch ihr sollt hier genannt sein. Im Nachhinein hat dieser Ärger ja irgendwie für Spannung am Spielbetrieb gesorgt. Und auch das hat etwas, wenn man ehrlich ist. Chevolga, random PvPler, böse Leute, die sich nahe Niederwehr angesiedelt haben, Hauke (nochmal ) Tevariner - die beste Zeit auf Lyria. Damals war die Welt noch in Ordnung. Alle die in dem Königreich des Südens gewohnt haben: Danke. Wenn ich könnte würde ich die Zeit dahin zurückdrehen. So, die Liste setze ich mangels besseren Wissens mal nicht fort, ich sage mal sie steht unter dem Vorbehalt der Nachprüfung nach §164 AO, hinsichtlich des endgültigen Inhalts ergeht sie euch vorläufig, §165 AO (wer's weiß, versteht's). Falls es tatsächlich mal eine neue Map geben sollte, werde ich mir den Spaß bestimmt nicht nehmen lassen, mal vorbei zu schauen. Aber bis dahin: haltet die Ohren steif. LG LeFe1ND. Tim.
  2. Die letzten Männer des langsamer immer kleiner werdenden Haufen Soldaten besteigen die Avaritia - eines der beiden Schiffe, welche seid geraumer Zeit im Niederwehrer Hafen lagen. Die Superbia ist ihr vorausgeeilt, in Richtung Süden - der Ankerplatz ist ihr Ziel. Die Befehle waren verworren, und man könnte meinen, das Pergament, auf welchem diese niedergeschrieben waren, sei entweder mit Wein beschrieben, oder es hat zumindest eine Zeit lang darin gelegen. Die krackelige Schrift lies den Offizier, der den Befehl des Markgrafen der zweihundert Mann starken Niederwehrer Truppe vorlas, zumindest ahnen, dass das Fass Wein, welches täglich in die Hafenburg gebracht wurde, nicht zur Deko dort stand, sondern sehr gewiß seiner Bestimmung zugeführt wurde. Ohnehin hatte neben dem Mundschenk niemand den Markgrafen in den letzten Monaten gesehen. Der Offizier kamen die Worte, der Befehl, den er von diesem Pergament ablas, vor als sei er bitteres Gift. "Zwanzig Mann je Schiff, der Rest 160 *Rotweinfleck* dann halt mit dem Boot oder dem Pfe*Rotweinfleck* nach Ankerfleck, oder wie es hieß! Der alte Pirat mit der Metallhand, der soll die halt befeh*Rotweinfleck*. Niederwehr braucht doch keine Soldaten! Der Markgr*Rotweinfleck*eibtreu" Nicht mehr, nicht weniger. Die Avaritia legte also ab. Vor Ihr die Superbia wartend in der Niederwehrer Bucht. die 160 Mann, von denen im Befehl die Rede war - von ihnen die meisten junge Burschen mit mangelnder Ausrüstung und keiner Erfahrung, hatten ihre Reise schon einige Stunden eher angetreten. Ein junger Matrose blickte noch einmal gen Heimat. Auf hohem Fels stand stolz die Burg, und er war der Meinung, dort eine Gestalt an einem Balkon zu erkennen. Er muss sich geirrt haben und blickte wieder nach vorn. Man vernahm aus der Ferne noch ein kurzes "Platsch". Er drehte sich noch einmal um, und war sich sicher: Am Balkon steht wohl wirklich niemand. So traten 200 Mann aus der Niederwehrer Garnison Ihre Reise nach Ankerplatz an, vermutlich um dort nun von Marethyu Neumann Befehle zu erhalten. Ganz sicher war sich niemand, noch nicht einmal der Offizier. Und niemand wusste, wie viele Mann zuletzt wirklich dort noch als Soldaten ankämen. Und so geschah es mit dem Markgrafen zu Niederwehr.
  3. Niederwehr sucht neue Einwohner! Liebe Lyrianer! Wir in Niederwehr suchen derzeit neue Einwohner. Vielleicht bist ja gerade du jemand, der gut zu uns passt! Wir können dir in unserer Gemeinschaft so einiges bieten... Aktive Betätigung im lokalen sowie globalen RP interessante und vielseitige Stadtarchitektur dank unserem kompetenten und überregional bekannten Baumeister Marethyu1997 eine lebendige Gemeinschaft innerhalb der Nhern-Allianz du kannst dich spieltechnisch frei entfalten. Du bist eher so der RPler? Willkommen! Du treibst gern PvP? Klar, gerne! Du baust gut und gerne? Du kannst deinen Teil zum Wachstum unseres Ortes beitragen! Anforderungen stellen wir dabei wenige. Im Prinzip ist bei uns jeder willkommen, der einen vernünftigen und reifen Eindruck auf uns macht. Ideal für unser RP wäre jedoch ein Menschen-Charakter, jedoch sind auch andere Rassen bei uns willkommen. TS sollte günstigsterweise vorhanden sein. Vielleicht hast du auch Interesse weitestgehend selbstständig, auf der Dracheninsel und in näherer Umgebung etwas eigenes aufzubauen? Auch das ist kein großes Problem. Melde dich doch einfach bei Gelegenheiten bei mir oder Giraldus_Fidelis auf einem dir beliebigen Wege (PN im Forum, inGame (für RP-versierte Mitspieler auch gern mit deinem IC-Charakter), im TS, per Fax, SMS oder Brieftaube oder Laufbote). Auch bei anderen Mitspielern aus der Nhernallianz kannst du dich gern nach Niederwehr erkundigen, sollte gerade keiner von uns anwesend sein! Liebe Grüße, frohe Festtage und hoffentlich bis bald, LeFe1ND
  4. Ein Bote aus dem Reikland ist gerade damit fertig geworden, ein großes Plakat an der Wand des schwarzen Bretts in Drachenfels aufzuhängen. Zufrieden betrachtet er sein Werk und er ist stolz, seinen Teil zum Wohlergehen seines bald-Fürstentums beigetragen zu haben. Bestimmt wird er für seine Leistungen bald einige Dukaten mehr erhalten, denkt er sich. Plötzlich trifft ihn etwas mit aller Wucht am Hinterkopf. Er fällt zu Boden und schafft es nach einigen Sekunden Benommenheit, wieder aufzustehen. Er vernimmt, dass am schwarzen Brett etwas anders ist: Eine Taube sitzt oben drauf und schaut ihn verdutzt an. "Elendiges Mistvieh!", denkt er sich und erhebt sich, um geschwind nach dem Tier zu greifen. Fluchtartig erhebt sie sich nach oben in die Lüfte und beschmutzt dabei das Plakat an der Wand unter sich. Ein dicker gräulich-weißer Streifen verdeckt nun die edle Schrift des Plakates. Die Wut greift den Boten - sein letztes Papier war das! Doch der gefiederte Übeltäter ist schon längst durch die Luft entschwunden. Wenige Minuten später erreicht das Tier den städtischen Postmeister. Er bindet das um das Füßchen des Tieres gewickelte Pergament los und beginnt zu lesen. Kurze Zeit später beginnt auch er, ein Plakat zu verfassen. --- Gelehrte! Wissende! Abenteurer! Ich bitte um Eure Mithilfe! Bei einer Expedition in eine alte unterirdische Kammer anschließend an die Verleihung des kaiserlich beurkundeten Dorfrechtes für Niederwehr entdeckte eine mutige Gruppe eine Art Schrein, womöglich zur kultischen Verehrung von Drachen, gesichert durch gar tödliche Fallen. Derzeit ist mir und meinen Bewohnern nur rätselhaft, was diese Entdeckung für unseren Ort zu bedeuten hat. Offensichtlich ist nur, dass vor ungewisser zeit eine Art Kult diese Kammer genutzt haben muss. Auch die Durchforstung allerhand Bücher unserer Bibliothek konnte bisher nichts Genaueres herausgefunden werden. Ich bitte daher alle Gelehrten, Abenteurer und mutigen Recken, uns bei der Aufklärung dieser Begebenheit zu unterstützen. Jederzeit stehe ich zur Verfügung, Euch diese Kammer zu zeigen. Handelnd und schreibend im Namen des Markgrafen H. B. von Rotgar zu Niederwehr
  5. Guten Tag, mit diesem Thema gedenke ich mal, den Usern unter die Arme greifen zu wollen, die sich selbst schwer tun, eine CB zu verfassen oder kein Geld dafür ausgeben möchten, dass ihnen jemand eine schreibt. Vorweg möchte ich sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob es nicht bereits ein solches Thema gibt - falls doch, möge man es mir verzeihen und mich ggf. auf dessen Bestehen aufmerksam machen. Dafür wäre ich dankbar. Speziell zum Thema "schreiben lassen" möchte ich doch hier noch etwas loswerden, auch wenn ich diesbezüglich echt im Glashaus sitze, da ich Mitspielern schon öfters mal mehr als nur geholfen habe, was ihre CBs anbelangt: Wenn Ihr eure CBs nur fürs Stadtrecht, nicht fürs RP braucht und auch so gut wie nie RP macht, ist mir das echt egal, ob die selbst geschrieben oder von sonst wem. Mir geht es hier in erster Linie darum, dass gutes RP daraus entsteht, wenn man seinen Charakter gut spielt. Um ihn gut spielen zu können muss man ihn kennen, soll heißen, wissen, wie er tickt und welchen Hintergrund er hat. Lässt du dir die CB schreiben, kann es mitunter sein, dass du dich nie mit ihm auseinandergesetzt hast, und das führt oft zu fragwürdig geführtem RP. Daher sei Folgendes gesagt: Eine CB zu schreiben ist keine unmögliche Aufgabe! Und ich möchte dir mit den nachfolgenden Schritten dabei helfen. Vorab: Ich gebe Hinweise und Tipps für eine normale CB für den alltäglichen Gebrauch, die bezüglich ihrer Wortanzahl um die Mindestangaben herum platziert sein wird. Eine 7462-Wörter-Geschichte wie jene vom Bruder Eckhaus ist zwar unter entsprechendem Einsatz von Zeit und Mühe machbar, jedoch nicht mein Ziel. Zunächst: Alle Links, die wir benötigen Rahmenbedingungen der CBs Chroniken Lyrias Chroniken und RP der einzelnen Königreiche: Thronheim, Hammerwacht, Elandriel und Wolfshain Die Karte Lyrias (vorliegend die ursprüngliche Version von Gelron) Wenn du in einem Ort wohnst, befrage zudem die entsprechenden Spieler deines Ortes, ob und wie du die jeweilige Geschichte damit verknüpfen kannst! Nicht selten sind regionale, von Spielern zusammengebastelte Lores umfassender und detaillierter als die Chroniken der Welt und der einzelnen Königreiche, sodass sich damit bedeutend besser arbeiten lässt. Die Götter unserer Welt Beschreibungen zu Menschen, Zwergen, Elfen und den Rytarern Beachte zudem die Links in den Kommentaren unter diesem Beitrag, auch sie beinhalten besonders informative Angaben und sind ebenso echte Hilfen zu RP und CBs Damit haben wir schon einmal alle Werkzeuge, mit denen wir uns nachfolgend die Geschichte unseres Charakters zusammenbauen können. Wunderbar. 1. Schritt: Überlege dir in Grundzügen, welchen Charakter du spielen willst. Soll er ein dunkler Ritter werden? Mächtiger Magier? Steine schürfender Zwerg? Hofnarr Eriks von Falkenstein? Alles ist möglich - mit der passenden Hintergrundgeschichte. 2. Schritt: Nutze die dir zur Verfügung stehenden Chroniken und Geschichten und überlege dir, durch welche geschichtlichen Wendungen das aus deinem Charakter geworden ist, was er heute ist (= was du heute spielst!) - Niemand ist "einfach so" rytarerverachtender Rassist, für alles gibt es einen Grund in der Geschichte! Das gilt auch für das Aussehen: Neben den Negativabgrenzungen aus den Serverregeln solltest du deinen Skin in erster Linie der Beschreibung des Aussehens des Charakters aus deiner CB anpassen. Beispiel: Du kannst nicht mit einem Gandalf-Skin herumlaufen, wenn du einen Zwerg spielst, der dafür bekannt ist, nur mit einer glänzenden Rüstung herumzulaufen. Überall sind kausale Verbindungen! 3. Schritt: Mache dir Gedanken zu den Kernpunkten deines Charakters. Passenderweise bediene ich mich hier Ratives Punkten, da die ja später auch so in die fertige CB müssen: Name: Wie heißt er? Versuche, den Namen etwas der gewählten Rasse anzupassen. Beachte: Keine fremdsprachigen Namen! Adelszusätze sind nur bei angenommener Adels-CB angemessen! Geschlecht: Das von dir gewählte Geschlecht deines Charakters Beachte: Dies kann sich unter Umständen auf seine Geschichte auswirken. Rasse: Die Rasse seines Charakters Beachte: Hat große Auswirkungen auf Charakter und Geschichte, jeweils durch die Rassenmerkmale (siehe URLs oben) Geburtsdatum: Wann ist er denn geboren? Beachte: Grundangabe für die Geschichte deines Charakters, auch je nachdem was er in welchem Alter erlebt hat auch auf seine Perönlichkeit! Rassenmerkmale - die Rassen können unterschiedlich alt werden! Haarfarbe: Selbsterklärend Beachte: Rassenmerkmale! Augenfarbe Beachte: Rassenmerkmale! Größe: (mit dem Skin schwer zu beachten, aber egal) Beachte: Rassenmerkmale Eltern: Beachte: Auch zu denen solltest du eine grobe Geschichte haben, insbesondere in welchen Verhältnissen sie leben / gelebt haben. Geschwister: Beachte: Ist mit denen irgendwas passiert, was sich in der Geschichte irgendwie niederschlägt? Stellung: Was ist die gesellschaftliche Stellung deines Charakters? Beachte: Das ist in der Regel mit der Schluss der meisten CBs - folglich ist seine heutige gesellschaftliche Stellung das Endergebnis der gesamten Geschichte! Wohnort: Wo wohnt er aktuell? Beachte: sie Hinweise / "Beachte" zu Stellung Heimat: Wo kommt er her? Beachte: Herkunft des Charakters ist ebenso Grundstein der Geschichte deiner CB wie seine Eltern. Kommt er aus einem armen Bauernkaff oder einer reichen Handelsstadt? Glauben: Welche Götter verehrt er? Beachte: Auch das ist Ergebnis seiner Erziehung und Ereignissen in seinem Lebenslauf Handwerk: Was hat er gelernt? Beachte: Schlägt sich auch in der Geschichte nieder. Ist er königlicher Hofschmied oder war er als Ritter unter Balrik im Kampfe? Wichtig ist, dass du jetzt eine grobe Vorstellung von dem hast, was du in Kürze "deinen Charakter" nennen willst und was du dann mit ihm IC anfangen willst. Merke abschließend: Alles, was deinen Charakter heute ausmacht, muss seine Wurzeln in seiner Geschichte haben. Nichts ist Zufall! Beispiel: Der beste Freund deines Charakters ist ein Stein namens Egon? Warum? Erkläre sowas in der Geschichte! Dein Charakter hat Angst vor Menschen und Zwergen sowie Leuten mit blonden Haaren? Warum? Dein Charakter ist nett und hilfsbereit, vertraut aber nicht gleich jedem? Warum? 4.1. Schritt - die Geschichte: Anfang Jetzt kannst du beginnen und dir die Eckpunkte seiner Geschichte zusammensuchen. Hier sind zu Beginn besonders "Herkunft" und "Eltern" gefragt. Ein Ritter in goldener Rüstung könnte vielleicht aus einer hoch angesehenen Familie stammen, die einst eine Burg unweit Thronheims bewohnte. Oder er wird der verzogene Sohn reicher Handelsleute aus Drachenfels. Was auch immer du willst. Das Geburtsdatum hat zwar ab hier bereits festzustehen, ist jedoch erst in späteren Jahren von größerer Bedeutung, zum Beispiel im Balrikkrieg. 4.2. Schritt - die Geschichte: Kindheit und Jugend / Balrikkrieg Hier ist zu beachten, wie dein Charakter aufgewachsen ist. Wohlbehütet in seiner Familie? Waise in den Gassen Thronheims? Ein ständiges Leben in Angst vor dem eisigen, kalten, strengen Vater? Abhängig vom Geburtsdatum: Wie hat dein Charakter den Balrikkrieg (481 bis 491) erlebt? Beachte jedoch, dass der Balrikkrieg nicht zwingend im Jugendalter deines Charakters stattgefunden haben muss, sondern ebenso als dein Charakter älter war. Beachtenswert ist hierbei, dass Krieg, Vernichtung und Not auf Kinder und Jugendliche unter Umständen andere Eindrücke hinterlassen, wie auf gestandene Ritter. 4.3. Schritt - die Geschichte: Nach dem Balrikkrieg bis heute (Endphase) Was hat dein Charakter nach dem Krieg gemacht? Hier besonders wichtig: Auf wessen Seite war er? Königstreuer Menschensoldat, der in die Heimat kommt, nur um festzustellen, dass seine gesamte Siedlung dem Krieg zum Opfer gefallen ist, und nun zum Trinker geworden ist? Oder ist er doch ein geschickter Assassine geworden, der durch die Lande zieht, um jene zur Rechenschaft zu ziehen, die für sein Leid verantwortlich sind? Abschließend möchte ich noch einmal auf das Wichtigste hinweisen und noch ein paar Dinge außerhalb der eigentlichen Charakterbeschreibung hinzufügen: Klaue keinen Content von anderen! Das ist nicht nur absolut scheiße, sondern auch unkreativ und sorgt in der Regel nicht für gutes Roleplay. Versuche, fremden Inhalt gekonnt mit eigenen Geschichten zu verknüpfen! Seien es die Chroniken der Völker oder eine dir zugängliche Lore einer Spielergemeinschaft. Bei letzterem sei jedoch bedacht, erst die verantwortlichen Spieler um Erlaubnis zu fragen und dich mit ihnen zu beraten, wie du diese Chroniken in deine eigene Geschichte einfließen lassen kannst. Sei stets bewusst, wie ein Ereignis in der Geschichte zum nächsten führt. Wie oben bereits gesagt: Nichts geschieht aus Zufall und nichts ist "einfach so"! Betrachte deinen Charakter als Ergebnis dessen, was er alles erlebt hat. Traue dich, zu fragen! Nicht nur Supporter und Moderatoren sind gute Anlaufstellen für Fragen bezüglich deiner CB, sondern auch alle anderen Spieler, die bekanntermaßen schon einige Zeit aktiv Roleplay betreiben. Mit diesen Hinweisen und Tipps sollte jeder in der Lage sein, einen guten RP-Charakter zu erstellen. Gratulation zu deinem Lesewillen und Durchhaltevermögen! LG LeFe1ND ach so: Wer da fragt, warum, dem soll gesagt sein: darum. Mir war halt danach. Mit diesen Hinweisen und Tipps sollte jeder in der Lage sein, einen guten RP-Charakter zu erstellen. Gratulation zu deinem Lesewillen und Durchhaltevermögen!
  6. Guten Abend, Niederwehr hat nach ca. anderthalb Jahren Stillstand nun endlich am vergangenen Montag, 08. 01. 2018, das Dorfrecht erhalten. Natürlich darf dazu auch eine angemessene Feier nicht fehlen. Deshalb laden wir am kommenden Wochenende (ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben!) zum obligatorischen Tavernen-RP ein. Ich möchte das RP jedoch im Laufe des entsprechenden Abends noch etwas spannender gestalten - eventuell gibt es ja ein kleines Event? - Kommt und lasst euch überraschen! Hinweis: Ich bitte mit halbwegs leerem Inventar zu erscheinen oder zumindest die Enderkiste für den Notfall halbwegs leer zu halten - kann man ja alles gebrauchen... Genauere Infos zum Termin folgen noch hier im Thread und weitere Infos zum Ablauf sollten eure Charaktere dann im Laufe des Abends erfahren. Man sieht sich! LG LeFe1ND
  7. Normalität Für Havald. Schließlich wurde mir ja gedroht, ich solle doch endlich einen Beitrag verfassen, welcher zeigt, dass es in Niederwehr wieder gut voran geht - hier ist er ja ;-) So langsam tat ihm die Hand weh. "Verflucht! Warum klebt Wein auch nur so?!" Seit über einer halben Stunde sitzt der Markgraf am Tisch und versucht mit einem nassen Lappen, den Weinfleck von neulich wegzuschrubben. Vergeblich. Eher verbraucht er Lappen für Lappen, als dass er in absehbarer Zeit den Fleck aus dem wertvollen Holz des großen Tisches im Rathaus entfernen könnte. Wutentbrannt steht er auf, wirft den Lappen gegen die Wand und verlässt das Gebäude in Richtung des Platzes auf dem Markgrafenberg. Ein leichter Hauch von Frühling lag in der Luft, als der die Tür aufriss. Markante Düfte: Blumen, Meeresluft, Großmutters Früchtekuchen... und noch irgendwas... verwesendes - die Luft kam von Süden aus - diesen Geruch kannte er, ähnlich roch es um Greifenwald herum - Schwefel? Schwarzmagier? Ein hastiger Blick in den Hafen muss Klarheit bringen! Fisch. Ein Kutter wird entladen, und die Fischer beginnen, ihre Ware auf den Markt zu bringen. Glück gehabt, es gibt keinen Grund zur Sorge. Nach der ersten Aufregung des Tages betrachtet der Markgraf den Ort. Vom Berg aus hat man wirklich einen guten Ausblick über den gesamten Ort. Händer halten in der örtlichen Taverne ein, Holzfäller liegen erschöpft neben ihren geschlagenen Baumstämmen auf einem Wagen und genießen die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings. Reges Treiben im Ort, beinahe ungewöhnlich für die letzte Zeit. Aber umso besser. Hoffentlich können sich die Leute auch am nächsten Tag so vorbildlich benehmen wie heute. Nur weniger Fisch vielleicht. Und weniger schlafende Holzfäller wären auch gut. Was davon wohl die Kaiserin der Drachenfelser Bote mit kaiserlichem Auftrag halten würde? Immerhin wird sie den Ort am nächsten Tag besuchen und ihm nun endlich - so die Hoffnung - das kaiserlich beurkundete Dorfrecht verleihen. Gut Ding braucht eben Weile, denkt er sich und wendet sich nun entspannt und beinahe zufrieden wieder dem Weinfleck im Rathaus zu...
  8. Name der Siedlung: Niederwehr Lage der Stadt: Ort auf der Weltkarte // (-14551|64|-12836) // /tppos -12441 64 -12836 Ortsvorstand: Hartwin Bleibtreu (LeFe1ND), stellv. Gerhard Bleibtreu (Giraldus_Fidelis) Bewohner: Markgraf Hartwin Bleibtreu von Rotgar zu Niederwehr, Ordensmarschall der Senne Nord im Orden zu Ruhm und Ehr der Gottmutter Aleria, erwählter Principus im Rate der Nhernallianz, königlicher Offiziersrat unter Robert von Thronheim (LeFe1ND) (http://www.lyriaserv...twin-bleibtreu/ - Adels-CB) Markgraf Gerhard Bleibtreu von Rotgar zu Niederwehr (Giraldus_Fidelis) (http://www.lyriaserv...hard-bleibtreu/ - Adels-CB) Marethyu Neumann (Marethyu1997) (http://www.lyriaserv...rethyu-neumann/) - Baumeister, beheimatet in Ankerplatz, zum Zwecke seiner Beschäftigung hat er ein Anwesen im Ort Geralt Radbruch (Verbannter) - Bewohnt zum Zwecke von Einkäufen eine kleine, von Markgraft Hartwin Bleibtreu gewährte Wohnung im Ort, ist aber heimisch in Westende. Adrian Morensen (myrte) (http://www.lyriaserver.de/index.php/topic/7983-cb-adrian-morensen/?do=findComment&comment=48852) - ist heimisch in den Niederwehrer Auen und nennt Niederwehr stolz seine Heimat Terminator2107 Swoden DarkFuture Geschichte des Ortes: *Am frühen Morgen in Drachenfels. Eine Taube schlägt mit aller Wucht gegen das kleine Fenster des kaiserlichen Taubenzüchters und bleibt eine Weile verdutzt auf dem Fensterbrett sitzen. Verwirrt beginnt sie nach einigen Minuten mit dem Schnabel gegen das Glas zu hämmern. Nach etwa fünfzehn Minuten steht der völlig verschlafene Mann auf und öffnet dem Tier das Fenster. Sofort erhebt sie sich in die Luft, fliegt los und donnert mit einem Schlag gegen die Türe des Vogelmeisters. Im taumelnden Sinkflug schafft sie es bis zum Bett des Mannes und bleibt darauf sitzen. Das augenscheinlich viel zu große Pergament am Fuß des Tieres erregt seine Aufmerksamkeit. Er schnürt es ab, wird dabei von der erschreckten Taube in die Hand gebissen und macht einen Satz nach hinten, wobei ihm das Schreiben auf den Boden fällt. Als er sich danach bückt, erkennt er das Siegel der Markgrafen zu Niederwehr auf dem roten Wachsstempel. Er legt es zu den weiteren Briefen, die für die kaiserliche Familie bestimmt sind. Am nächsten Morgen werden diese vom kaiserlichen Hofpostmeister geholt, geöffnet und gelesen*
  9. Aus der Ferne reitet eine Gestalt auf einem schwarzen Pferd mit golden schimmernder Rüstung aus dem Südtor Thronheims heraus, zielstrebig in Richtung der Westweiden. Seine eiserne Rüstung schimmert bereits aus der Ferne im Licht des Abendrots. Als sie näher zieht lassen sich bereits etliche Kratzer und Beulen im Eisen der Rüstung erkennen. In kurzer Entfernung zu dieser Gestalt befindet sich ein weiterer Tross stummer Reiter. Fünf Mann an der Zahl, die letzten beiden ziehen jeweils einen bepackten Lastenesel an einer Leine hinter sich her. Die Pferd dieser Reiter sind in grün-schwarzem Stoff gehüllt, der erste dieser Reiter trägt ebenso solches Banner, grün-schwarz geviertelt, darauf ein weißer Drache. Niederwehrer Männer. Im vom Abendrot erleuchteten Umland Thronheims scheint alles friedvoll. Hier eine Taverne, da ein schattiges Geäst, dort ein Hügel. Doch die Männer wissen: Es ist nicht wie es scheint. Die Taverne lädt aus der Entfernung mit gemütlichem Antlitz und einem kleinen Biergarten ein. Doch die Männer sehen: Es ist anders. Kein Licht scheint aus dem früher so lebendigen Ort. Kein Geschrei, kein Gesang erreicht den außerhalb des Hauses liegenden Weg. An dem Birnenbaum, der in vergangenen Sommern zu einem Stück Obst und einem Birnenbrand einlud, hängen seltsame Früchte. Der Birne gänzlich unähnlich scheinen sie, sie sind größer, länger. Sie haben Arme, Beine, einen Kopf. Und ihr leerer, starrer Blick scheint die Männer zu fragen: "Wo wart ihr, als die mordenden Rebellen kamen? Was hielt den König davon ab, seinen Untertanen zu helfen?" Einer der Männer scherzt: "He, schau! Das ist doch die freie Dame, die zu den besseren Zeiten des Lokals ihren geringen Verdienst aufbesserte". Ohne Kommentar reiten die sechs Gestalten weiter. Die Sonne versinkt weiter hinter dem Horizont dieser Ländereien. Angekommen an dem schattigen Geäst, fast ein kleiner Wald, bleibt der Reitertross stehen. Der Vordere bückt sich zu einem am Boden liegenden Mann. Er erkennt: In seiner von weiß-blauem Stoff geschmückten Brust ist kein Leben mehr. Sich umschauend, erkennt er, dass dort noch mindestens zehn weitere Männer in ähnlicher Bekleidung liegen, umgeben von circa zwanzig Männern, in alten, braunen Lederkleidern. Alle haben Stich- und Schnittwunden an verschiedenen Körperteilen. Der Selbe, der eben noch Witze machte, erinnerte sich nun an seine Jugend. Noch mit zwölf Jahren - im Jahr 492 - sammelte er mit seiner Großmutter, die in Thronheim heimisch war, hier Beeren, die sie immer in ihren guten Früchtebroten verarbeitete. Er erinnerte sich gern daran. Der Anführer der kleinen Gruppe deutete seinem Gefolge, abzusteigen und alle Waffen einzusammeln und die Esel damit zu beladen. Die Last des Metalles tat den Tieren gewiss nicht gut, doch ist das eine leichtere Last als die, zu wissen, dass sie ansonsten Rebellen mitnehmen - und damit Dinge tun. Im Licht des Mondscheines kam die Gruppe näher an einen Hügel heran. Der Mond stand gerade so, dass man das erkennen konnte, was dort auf der Spitze des Hügels stand. Auf Weisung dessen an der Spitze der Reiter stiegen die sechs Leute alle vom Pferd ab, um zu schauen, was das dort oben auf dem Hügel war. Angekommen auf dem Gipfel stellte sich das als Käfig heraus. Wohl auf einem Karren und ehemals von einem Pferd gezogen, mit offener Türe und ohne Inhalt. Daneben jedoch waren fünf Aschehaufen, und zwischen den Kohlestücken die verkohlten Gebeine von Menschen. Auf einem Stab direkt bei dem Wagen steckt ein Zettel, darauf: "Eine Warnung an alle Verräter an unserem König!" Auf dem Weg herunter brach einer aus dem Gefolge des Mannes unter Tränen zusammen. Der Vorderste blieb stehen, drehte sich um und bückte sich zu dem gerade siebzehnjährigen Waffenknecht. Er legt seine Hand auf die Schulter des knienden Jungen und fing an zu sprechen: "Diese Männer haben ihre Strafe erhalten, Junge. Sie sind für viele, unschuldige Menschen nun keine Gefahr mehr." - "Aber mein Markgraf", sprach er: "Wie könnt Ihr nur so viel Leid sehen, und dennoch die Vernunft bewahren?" - "Die Überzeugung, dass diese Männer den Tod in den Kauf genommen haben, um ihre Ideale zu verteidigen. Schade nur, dass ihre Ideale vor lauter Verblendung falsch sind und wider Recht und Ordnung stehen. Wir müssen das nun richten, Kind, das ist unsere Aufgabe, so wollen es auch die Götter." Noch ein Stück weiter gen Süden, und die sechs Männer treffen in einem Lager außerhalb der Stadt Greifenwald ein. Männer Falkensteins beginnen direkt, die Esel zu entladen und Waffen und Vorräte einzuräumen. Die Fünf Männer aus dem Gefolge des Markgrafen von Rotgar zu Niederwehr gehen in Richtung des Messzeltes, um sich dort Speis und Trank zu holen. Der Markgraf selbst begibt sich in das Zelt der Offiziere. Darin stehen neben ihm Offiziere aus den Reihen der Reiklandarmee, darunter Erik von Falkenstein, seiner selbst königlicher Offiziersrat und mit der Leitung der Belagerung beauftragt. "Von Falkenstein! Wie ist die Lage hier?", spricht der Markgraf. "Bleibtreu - Besser als wir erwarten könnten. Die Rebellen haben den Schaden an der Burg bisher nicht beheben können, und wir sehen immer weniger, die auf den Mauern patrouillieren. Wir hungern sie aus, und bald setzen wir zum Angriff an. Unsere Reserven sind mittlerweile wieder verstärkt und bereit. Wie war die Reise?" "Einer der neuen aus meinen Truppen hat gelernt, was der Krieg ist. Ich glaube, auch er ist jetzt bereit für diesen Kampf. Er weiß, warum wir das tun, und noch mehr weiß er, warum es bald zu Ende gebracht werden soll."
  10. Name: Markgraf Hartwin Bleibtreu von Rotgar zu Niederwehr Geschlecht: Männlich Rasse: Mensch Geburtsdatum: 9. Monat im Jahr 467 - 28 Jahre alt (heute: 6. Monat 496) Haarfarbe: Blond Augenfarbe: Blau Größe: 1,86 Meter Eltern: Markgraf Tarkonion von Rotgar zu Niederwehr und Cerynn Baronesse von Garweyn Geschwister: Gerhard Bleibtreu Stellung: Siedlungsherr, Markgraf Wohnort: Niederwehr Heimat: Niederwehr Glauben: Ariane und Aleria Handwerk: Feldarbeit, Diplomatie (wobei letzteres für ihn kein Handwerk im eigentlichen Sinne ist) Aussehen:Hartwin Bleibtreu von Rotgar ist ein recht groß gewachsener Mensch. Damit sind nicht nur seine 1,86 Meter Köpergröße gemeint, sondern auch sein über die Jahre angetrunkener, wenn auch nicht zu umfassender Bierbauch. Seine Kleidung richtet sich in den meisten Fällen ganz nach seiner gerade verrichteten Tätigkeit, wobei diese teils schnell von Ort zu Ort gewechselt werden muss - so trägt er auf dem Feld meist bequeme, einfache Wollkleidung, während er im Rathaus und im Dorf meist in etwas noblerer Kleidung zu sehen ist und er sich in seine goldene Aleritenrüstung zwängt, wenn er im AUftrag des Ordens unterwegs ist. Letztere Aufgaben überlässt er allerdings meist lieber seinem Bruder, sodass er sich tatsächlich mit Feldarbeit oder dem Verarbeiten seiner Produkte widmen kann. Charakter: Hartwins Charakter ist von einer ausgeprägten Gelassenheit geprägt - er selbst würde es wohl am treffendsten mit dem Wort "Tiefenentspannung" beschreiben. Selten erlebt man ihn an normalen Tagen in Eile oder Aufregung, was wohl zum einen daran liegt, dass er sich seine Tage relativ genau durchplant, und zum anderen daran, dass er Zustände wie Eile oder Aufregung nicht als fördernd betrachtet. Dazu ist es auch wichtig zu erwähnen, dass er allgemein recht still scheint, besonders wenn er an der Arbeit ist. Diese Stille beruht allerdings nicht darauf, dass er in irgendeiner Weise introvertiert ist, sondern zumeist einfach zu sehr damit beschäftigt ist, seinen Teil für die Gemeinschaft zu erfüllen. Gibt es im Ort irgendetwas zu feiern, so nimmt er daran und am zugehörigen Genuss alkoholischer Getränke nur zu gern teil. Darüberhinaus ist er ein gegenüber Fremden eher misstrauischer Mensch. Dazu sei zu wissen, dass alles, was spitze Ohren oder einen Tierschweif hat, für ihn fremd ist - was wohl unter anderem daran liegt, dass es zu seinen Lebzeiten und in seinem Heimatort bis dato weder Elfen noch Rytarer gab. Er verlässt selten das heimische Gebiet - die Dracheninsel - und das auch nur dann, wenn es wirklich dringenden Anlass dazu gibt. Andererseits ist "Heimat" für ihn ein sehr dehnbarer Begriff: während andere einfach ihren Geburtsort als solche betrachten würden, ist "Heimat" für Hartwin das Meiste an Land zwischen der Dracheninsel und Thronheim. Seine planerischen und stillen Züge kommen auch seinen diplomatischen Aufgaben als offizieller Siedlungsherr zugute: mit außergewöhnlicher Liebe für Details jeder Art sowie der Kunst, sich kurz und knapp, aber passend, auszudrücken ist er im Prinzip der ideale Mann, wenn es um außenpolitische Dinge geht. Geschichte: Die Geschichte Hartwins beginnt lange Zeit vor der dunklen Zeit des Krieges, um genau zu sein im neunten Monat des Jahres 467, im beschaulichen Niederwehr. Er ist erstgeborener Sohn des zu dieser Zeit 31 Jahre alten Markgrafen Tarkonion von Rotgar zu Niederwehr auf der Dracheninsel - und damit von adeliger Abstammung. Er genoss eine friedliche Kindheit, besuchte die Schule und erlernte auf Drängen seines Vaters bereits früh ein Handwerk, und zwar das des Ackerbaus. Hierbei sei zu wissen, dass in der sehr traditionell ausgeprägten Sichtweise seiner Familie ein Mann nichts ohne ein ordentliches Handwerk ist - egal ob von adligem Geblüt, oder nicht. So bedeutet seiner Familie dieser Titel lediglich eine Belohnung für die zusätzlichen Mühen der Diplomatie und Verwaltung neben dem eigentlichen handwerklichen Beruf. Auch war Hartwin der Erste in der Linie der Rotgar seit vier Generationen, dem der Beiname „Bleibtreu“ verliehen wurde, was wohl daran lag, dass sein Vater, anders als seine Vorfahren wieder bedeutend mehr Wert auf Tradition legte. Vor allem den älteren Dorfbewohnern gefiel diese Wendung in der Politik der Markgrafen sehr wohl. Bis in sein 14. Lebensjahr hinein lief soweit alles, wie es so im Leben eines angehenden Markgrafen hätte laufen sollen. Im Jahr 481 allerdings kam das Unerwartete: Aufgrund einer Reihe unerwarteter Todesfälle unter Adeligen im Königreich der Menschen wurde sein Vater an den Hof des Königs beordert, um sich dort über die seltsamen Todesfälle beraten zu können. Was jener allerdings nicht wusste, war, dass er das nächste Opfer dieser Tode sein sollte: Etwas nördlich des Klosters vom Heiligen Benidas kam Tarkonion auf mysteriöse Weise um – er wurde in einer Gruft des Klosters beigesetzt. Seine Frau folgte ihm aus freiem Willen. Seine beiden Söhne hatte Tarkonion, ahnend, dass Schlimmes bevorstehen müsse, bei einer befreundeten Familie untergebracht, wo sie, als einfache Bauernjungen lebend, zum Erhalt der Siedlung beitrugen. Als die Nachricht vom Tod des Markgrafen den Ort erreichte, standen die Zeichen klar auf Krieg. Hartwin allerdings tat alles, wie sein Vater es ihm gesagt hatte, bevor er Niederwehr verließ: Er solle sich bis er wieder da sei bedeckt halten, seine Herkunft verleugnen und auf jedes Erbe verzichten, sollte er danach gefragt werden. So übernahm sein Onkel Jasper als Jasper II. von Rotgar die Regierungsgeschäfte. Im Verlauf weniger Jahre wurde die dunkle Zukunft immer gewisser: Was die Mannschaften der Handelsschiffe erzählten, war also kein sinnloser Seemannsgarn: Balrik Tiefenfaust, in jener Zeit Kaiser Lyrias, muss verrückt geworden sein. Er erklärte im Jahr 481 den Adelshäusern Lyrias den Krieg. Niederwehr trat allerdings erst mit Thronheim und auf dessen Seite im Jahr 484 in den Krieg ein. Wenige Zeit später wurde der Ort von kaiserlichen Truppen überfallen. Der Angriff erfolgte von südlicher Seite über die Bucht – glücklicherweise jedoch wurden die Schiffe früh genug erspäht, sodass Verteidigung wenigstens teilweise Organisiert werden konnte. Auch Hartwin und sein Bruder wurden als einfache Waffenknechte im Krieg eingesetzt, um genau zu sein in der Aleritenburg mitten in der Bucht. Die Angreifer kamen allerdings nicht unvorbereitet – einige Schiffe waren zu Belagerungsschiffen mit Ballisten und Katapulten umgerüstet, wieder andere bedienten sich an Bord befindlicher Elementarmagier. Beim Einschlag eines Magiegeschosses stürzten beide Brüder mitsamt eines Turmes in die Bucht. Die aussichtslos scheinende Schlacht wendete sich erst Stunden später, als königliche Schiffe als Verstärkung in der Bucht eintrafen. Nur gemeinsam konnte die feindliche Flotte vernichtend geschlagen werden. Am nächsten Morgen wachte Hartwin, angespült an einen Strand, nicht unweit seines Heimatortes auf. Auch sein Bruder sollte diese Schlacht überlebt haben – er hat sich an einem Stück Holz festgehalten und wurde von königlichen Schiffen gerettet. Dies war zumindest ein Lichtblick für Hartwin, denn beinahe die gesamte Siedlung wurde von der angreifenden Flotte in Schutt und Asche gelegt. Die Brüder halfen den königlichen Soldaten und den verbleibenden Niederwehrern beim Beiseiteräumen der Trümmer und beim Löschen der letzten Brände im Ort, wobei sie auch ihren Onkel tot unter den Trümmern des ehemaligen Rathauses bergen mussten. In den kommenden Jahren war Hartwin mit dem Wiederaufbau des Ortes beschäftigt – und umso entlastender kam im Jahr 491 die Nachricht, dass der Krieg vorbei sei, ohne dass kaiserliche Truppen ein weiteres Mal kamen, um Niederwehr anzugreifen. Noch weitere fünf Jahre sollten ins Land gehen, bis Hartwin sich mit einem Brief in vertraulicher Sache an den König wenden sollte… Edit: Namen vervollständigt, da Adels-CB angenommen
  11. - THRONHEIMER FANFARE - Königliches unabhängiges Heroldsblatt Für die Freiheit! Der Königshof hat soeben eine erfreuliche Bekanntmachung verlauten lassen. Während die diplomatische Situation in den Reichen weiter unklar bleibt, hat sich das Reiklandbündnis direkt an den Kaiser gewandt. Erik von Falkenstein ersuchte persönlich König Robert um die Erlaubnis, militärisch im Bürgerkrieg eingreifen zu dürfen. Eine willkommene Hilfe um den Thronheimer Landen endlich wieder Frieden zu bringen. Ebenso erfreulich ist es, dass sich Niederwehr ebenfalls diesem Vorhaben angeschlossen hat. So werden zur derzeitigen Stund' bereits Mannen und Material in Richtung Greifenwald geschafft. Die Soldaten dieser Befreiungsarmee bereiten sich darauf vor, die Handelsstadt mittels Belagerung endlich aus dem Griff der aufständischen Mordbrenner zu lösen. Mit einem solchen Schlag wäre ein wichtiger Stützpunkt der Mörderbande entrissen und das Blatt könnte sich zu Gunsten König Roberts wenden. Die Eisengarde Thronheims ist unterdessen damit beauftragt, Truppen der Aufständischen im westlichen Hügelland zu binden. Wir können nur hoffen, dass sich keine weiteren Schwarzen Söldner oder anderes Dämonengezücht in den Reihen der Feinde zeigen werden. Im Namen der Götter. Wir beten für die tapferen Streiter.
  12. Hallo zusammen, da wir in Niederwehr früher oder später auch ein schickes Museum einrichten und mit allerlei Eventitems bestücken wollen, möchte ich hier darauf aufmerksam machen, dass wir noch gewisse Items suchen. Diese möchte ich hier kurz auflisten - wenn ihr davon welche habt und sie loswerden möchtet, könnt ihr euch bei mir ingame, im Forum oder via TS melden. Wir suchen: Kettenhose der Opferung Zwergenstiefel und Zwergenbeinschutz Inselharnisch und Inselschuhe Kaperzeug, alles außer den Helm Harnisch des einsamen Suchenden (Fehler bei den Namen der einzelnen Items sind möglich, da ich leider nicht weiß wie die originalen Items im Endeffekt heißen) Außerdem würden wir folgende Items im Tausch oder im Verkauf anbieten: Zwergenhelm (2 Mal) Je ein Mal: Komplettes Rüstungsset des Hennrich Großstein sowie das des Guntor Je ein Mal: Hose und Stiefel des einsamen Suchenden Einfacher Schurkenhelm (1 Mal) und Einfache Schurkenhose (2 Mal) Einen Kaperhut Zwei Mal das Rüstungsset des Weihnachtsmanns Gern kannst du dich auch melden, wenn du Items hast, die hier nicht gelistet sind. Besonders gilt das für nicht-Rüstungsitems - wer weiß, vielleicht habe ich hier ja etwas vergessen Eine angenehme Nacht noch, hoffentlich bis bald, LG LeFe1ND
  13. Moin, du oder deine Stadt fragt sich seit einiger Zeit was in Hohenstein abgeht? Ihr habt ab jetzt die Möglichkeit dies einfach herauszufinden! Wir stellen allen ofiziellen Siedlungen, Dörfern & Städten nun jeweils 1 GS nach den Hohensteiner Stadtregeln zur Verfügung. Auf diesem könnt ihr eine Botschaft eurer Vereinigung bauen, euch dort sicher aufhalten, Besuch empfangen, die Beziehung mit und zu Hohenstein vor Ort besprechen und Lyria ein stück mehr vereinen! Unser Diplomat - Nodon freut sich, darüber mit euch zu reden! Der Bauplatz für die - hoffentlich bald entstehenden Gebäude - seht ihr Hier Rot umrandet, unser Regierungsviertel ist Grün: alles zum genaueren Bauplatz bitte mit Wissigkeit besprechen. Danke.
  14. *Mit zitternder Hand wird der Nagel gehalten und scheinbar in Zeitlupe trifft der Hammer auf den Kopf. Poch ... poch ... poch. Der schief eingeschlagene Nagel trägt einen Aushang, den die Bürger aus Thronheim nur kurz beachten. Der alte Mann stieg mühsam wieder auf seinen Esel und ritt zurück in Richtung Niederwehr.* Hört, hört! Ein Lehrling sei gesucht! Ich suche für mein Arboreum einen fleißigen und lernbereiten Lehrling, der meinen Laden in Niederwehr als Nachfolger führt. Ich erwarte Pünktlichkeit, Akkuratheit, Wissbegier, Sorgsamkeit und vor allem Verantwortung! Folgende Kenntnisse sollte ein Lehrling mitbringen: *Kalkulation - Wareneinsatz muss berechnet werden. *Lese- und Schreibkompetenz - Lesen und Schreiben ist grundlegend. *Grundwissen in der Botanik - Wissen was wo blüht ist essentiell. *Grundwissen in der Alchemie - Mixturen und Elixiere sollten ein Begriff sein. *Grundwissen in magischen Bereichen - Ein bisschen Magie spielt immer mit. Die Ausbildung beginnt mit einigen Aufgaben und endet nach meiner fachkundigen Einschätzung. Ich erwarte ein umfassendes Schreiben des Bewerbers mit Referenzen der Vorbildung, Lebensumstände und triftigen Gründen, warum er ausgerechnet bei mir diese Ausbildung absolvieren will. Gezeichnet, Braebar Wildherz, Druide aus Niederwehr *Die feine zittrige Schrift ist eher unauffällig zwischen den dick geschriebenen, mit gemalten Bildern dekorierten, Aushängen. Auch das rissige Papier und der schief geschlagene Nagel lassen es nicht wie eine lesenswerte Nachricht erscheinen, vielleicht hat der alte Mann es mit Absicht so gemacht.*
  15. Name: Lucius Scipius von Mortheim Geschlecht: Männlich Rasse: Mensch Geburtsdatum: Jahr 472, 22 Jahre alt Haarfarbe: Kastanienbraun Augenfarbe: Dunkelbraun Größe: 1,81m Eltern: Cornelius und Julia Scipus Geschwister: keine Stellung: Baron Wohnort: ehemals Mortheim, Im Norden von Dunkeltann. Lebt nun in Falkenstein Heimat: Thronheim Glauben: Tarius der Gott der Ehre Handwerk: Krieger Charakter: Wenn man Lucius nicht, oder noch nicht lange kennt, wirkt er zunächst oft wortkarg, distanziert, oder sogar unsympathisch. Dies ist auf seine Erfahrungen im Kampf zurückzuführen, die ihn eine gewisse Misanthropie lehrten und sozial etwas abstumpfen ließen. So schwer es auch sein mag zu Lucius Freundschaft zu schließen, so offen ist er dann allerdings auch, wenn er sich entschließt einer Person doch zu vertrauen, denn dies ist in jedem Fall gut durchdacht worden. Neben dieser Distanziertheit zeichnet ihn des Weiteren ein beachtlicher Pragmatismus aus. Seine Aktionen zielen meist darauf ab, für ihn und oder seine Freunde kurz- oder langfristige Vorteile zu erreichen. Nur selten handelt Lucius aus reiner Philanthropie heraus. Nach seiner Zeit in der Armee, wo Lucius die Kriegskunst erlernte, streift er nun meist durch Lyria und arbeitet als Monsterjäger. Besonders aktiv ist er zwischen Drachenfels und seinem derzeitigen Wohnort, der Siedlung Niederwehr. Resultierend aus der mageren Bezahlung der Monsterjagd und seiner Vergangenheitsbedingten Liebe zu allerlei Arten Alkohols, beschäftigt sich Lucius außerdem eingehend mit dem Brauen von verschiedenen Arten Schnaps, Bier und Wein. Sein Interesse gilt besonders dem Verbessern seiner Fähigkeiten im Kampf und in der Braukunst, sowie dem Reisen durch Lyria. Und natürlich seinem größten und vornehmlichen Ziel, Kommandant einer eigenen Festung zu werden. Aussehen: Mit 1,81m ist Lucius für einen Menschen etwas überdurchschnittlich groß. Durch seine Zeit beim Militär kann er sich eines gut trainierten Körperbaus rühmen. Er hat weiße Haut, braune Augen und mittellange kastanienbraune Haare. Sein Gesicht ziert außerdem ein ansehnlicher, gepflegter Bart, auf den er, seinem jungen Alter geschuldet, sehr stolz ist. Aufgrund seines Handwerks sieht man ihn meist in einer Plattenrüstung und mit einem Schwert, sowie Schild bewaffnet. Andernfalls erlaubt das gemäßigte Klima von Niederwehr, eine gewöhnliche blaue Leinenmontur. Geschichte: Lucius wurde im Jahr 472 als einziger Sohn der gut situierten Thronheimer Bürger, Cornelius und Julia Scipius geboren. Das Militär nahm in seiner Familie bereits seit Generationen einen hohen Stellenwert ein. Lucius‘ Kindheit war daher geprägt durch den militärischen Drill seines strengen Vaters. Dessen Erziehungsmethoden standen im Gegensatz zur Ausbildung seiner Mutter, die als Alchemistin dem Lesen und Schreiben mächtig, sowie in der Braukunst gelehrt war. Diese Fähigkeiten lehrte sie ihren Sohn, bis sie 482 überraschend an der Pest erkrankte und starb. Als 484 dann auch Lucius' Vater Cornelius in der Schlacht fiel, war Lucius mit gerade 13 Jahren zum Vollwaisen geworden. Da die Waisenhäuser durch die vielen Verluste während des Krieges überfüllt waren, musste er sich ein Jahr in den Straßen Thronheims durchschlagen. Im Jahr 485, Als Lucius gerade 14 geworden war und als sich der Tod seines Vaters zum ersten Mal jährte, schloss sich Lucius dem Militär von Thronheim an. Seine Kindheit hatte ihn bestens auf die Ausbildung vorbereitet, sodass er diese nicht nur binnen kürzester Zeit beendete, sondern auch trotz seines jungen Alters von gerade mal 19 im Jahre 490, nach der Schlacht von Dorngard, in der er sich besonders hervortat, in den Offiziersstand erhoben wurde. Trotz des jungen Alters hatte er keine Schwierigkeiten seine Soldaten anzuführen. Dies lag neben seinen Führungsqualitäten wohl auch an dem Ruf den er selbt sich erworben hatte, wie auch an der Familiengeschichte der Scipionen, die seit jeher von militärischen Erfolgen geprägt war. Er und seine Einheit wurden im Krieg gegen die Streitkräfte Balrik Tiefenfausts in den unterschiedlichsten Winkeln Lyrias stationiert und eingesetzt. Die für Lucius eindrucksvollsten Zeiten waren seine Stationierung auf einem Thronheimer Kriegsschiff, wo er nicht nur ein Talent für die Kriegsführung auf See, sowie die Seefahrt an sich entdeckte, sondern auch eines seiner Lieblingsgetränke. Den Rum. Sowie die Verteidigung einer der größten Burgen Lyrias. Als er dort stationiert war, war er so beeindruckt von der Befestigung der Anlage, dass er sich schwor eines Tages selbst Herr einer solchen Festung zu sein. Neben diesen eindrucksvollen Ereignissen, brachte der Krieg jedoch auch Dinge mit sich, die Narben hinterließen. Während des Krieges gegen den falschen Kaiser Balrik Tiefenfaust, bekämpfte und tötete Lucius zahlreiche Menschen, Zwerge, Elfen und Rytarer und anderes Gezücht unter Balriks Kommando und war auch gezwungen Leute unter seinem eigenen Kommando aufgrund verschiedener Verbrechen zu exekutieren. Das Gerücht, er habe mit einem Streich gleich fünf von Balriks Schergen enthauptet, wurde ihm jedoch nur von seinen Soldaten angedichtet. Es waren lediglich zwei. Eines Tages gerieten er und die Soldaten seiner Einheit in einen Hinterhalt der feindlichen Truppen. Diese behandelten ihre Gefangenen nicht gerade zimperlich. Als es Thronheimer Soldaten schließlich gelang sie zu befreien, war ein großer Teil seiner Männer bereits an Hunger und Folter gestorben. Lucius erkannte daraufhin Abgründe bei Menschen, Zwergen, Elfen und Rytarern gleichermaßen. Dies weckte in ihm eine Abneigung gegen Gesellschaft im Allgemeinen, und den Wunsch, die meiste Zeit allein zu sein sowie eine ungesunde Zuneigung zu Alkohol aller Art. Besonders der bei Seefahrern beliebte Rum und der köstliche Met hatten es Lucius angetan. So sehr er sich von den Menschen und anderen Völkern distanzierte, desto freundlicher ging er dafür jedoch mit Tieren um, die ihm, als bessere Gefährten erschienen, als die meisten Leute. Nach dem Tod des falschen Kaisers und als wieder etwas Ruhe im Lande eingekehrt war, wollte Lucius nicht weiter in der Stadtwache dienen. Ein ganzes Jahr streifte er daraufhin durch Lyria bis er schließlich einen Ort fand, der ihm gefiel. Im Norden von Dunkeltann ließ er sich zusammen mit einigen Veteranen, die ihm nach dem Krieg auch weiter folgen wollten nieder. So entstand bald eine kleine Trutzburg, die dem Zweck diente die Straßen von Thronheim bis zur Dracheninsel sicherer zu machen. Um die Burg herum entstand bald eine Siedlung mitsamt einem kleinen Hafen, die Lucius an die glücklicheren Zeiten in der Armee erinnerte. Der Name dieses aufstrebenden Örtchens war Mortheim. Als bald der Gedanke laut wurde, dass der Adel Lyrias frisches Blut gebrauchen könne, erinnerten sich einige hochgestellte Persönlichkeiten an Lucius' Verdienste im Krieg, seine unbestreitbare Loyalität und die Geschichte der Familie Scipius, woraufhin Lucius in den Stand des Barons erhoben wurde.
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