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  1. OoC: Geplant ist das Treffen zwischen den beiden Führern der jeweiligen Reiche, sowie eine Kranzniederlegung in Gôr und eine anschließende kleine Feier. Änderungen des Fahrplans behalten wir uns vor Wann?: Sonntag dem 3.3.19 um 19 Uhr. Wo?: Ratsaal in Gôr (Port nach Gôr wie immer frei). Wer?: Jeder der Lust hat. Aber?: Wir behalten uns vor, Störenfriede (OoC sowie RP) für die Dauer des Treffens zu entfernen.
  2. Der Weg des Schwertes Dunkeltann, Thronheimer Lande Nur Ein paar Tage war es her, dass die Wachposten entlang des Nherns schwarze, aus Jarikswall aufsteigende Rauchwolken gemeldet hatten. Aus der Hauptstadt war seitdem nur der Befehl übermittelt worden, dass die Truppen sich bereit zum Abzug machen sollen und bald jemand aus Thronheim eintreffen würde, das weitere Kommando zu übernehmen. Entsprechend war man tüchtig zu gange: Die vorübergehend errichteten Lager entlang des langen Flusses wurden zügig abgebaut, die Männer beluden Karren und Kutsche, Packesel und Pferd, Schwerter wurden geschliffen und Speere ausgegeben. Abschließend versammelte sich ein jeder in voller Montur an der Querung des Nhern. Nach und nach trafen mehr und mehr Soldaten und Materialien an der großen Brücke ein. Die Stimmung war geladen, zu ungewiss waren die Befehle - einige der Truppen harrten teilweise bereits bis zu einem halben Tag am Treffpunkt aus, ohne weitere Anweisungen erhalten zu haben. In der resultierenden Unruhe entging der wartenden Truppe das langsam herannahende Grollen aus dem Süden. Erst als man den Boden förmlich beben spürte, verstummte der Tumult; angespannt wandte man den Blick die große Südstraße entgegen. Es waren Reiter, viele Reiter, die dort aus dem Dunkel des Waldes hervor preschten - ihre Lanzen erhoben und schwer gerüstet ritten sie auf dem schnell frei gemachten Platz vor der Brücke ein. Die Farben Thronheims leuchteten hell auf ihren Bannern. Einer der Reiter trat vor das versammelte Fußvolk und offenbarte mit einer raschen Öffnung seines Visieres seine Person: es war Grossmarschall Arthos von Hraggstad höchst selbst. Er verkündete, dass der König seine Entscheidung getroffen habe, dass das Schweigen des Jarikswaller Rates und die Anzeichen des Kampfes um die Stadt dem Reich keine andere Wahl ließe, als selbst aktiv zu werden, um das Schlimmste noch abzuwenden. Weiter sprach er, dass es nun an ihnen, den Söhnen Thronheims, sei, die Entscheidung ihres Königs auszutragen. Sie zu Land, die Flotte unter Kommando von Marethyu zur See - die Zeit von Axt und Blut sei gekommen. Die Menge brachte ihre Zustimmung laut zur Geltung. Nachdem Arthos alle weiteren Befehle an die Hauptmänner erteilt hatte, setzte er sich wieder an die Spitze der Reiterei und sie donnerten über die Nhern-Brücke. Die zurückgebliebenen Bataillone verloren keine Zeit und sammelten sich für den Marsch: der größte Teil von ihnen würde die Stadt Schnellwasser und Burg Klippfang belagern, der Rest solle sich dem bald eintreffenden Hauptheer aus den Provinzen anschließen. Beim Eintreffen dieses bot sich ein spektakulärer Anblick: über drei Kilometer länge zog sich der gesamte Tross, der die unterschiedlichsten Verbände aus den Thronheimer Landen umfasste - dennoch stach einer auf Grund seiner ungewöhnlichen Bewaffnung heraus: lange metallene Rohre, mit einer hölzernen Halterung - sie erinnerten entfernt an kleine, langgezogene Kanonen. Mehrere Stunden dauerte die Überquerung der unter der Last stöhnenden Brücke - ein solches Heer hatte zuletzt unter Balrik Fuß auf die andere Seite des Nherns gesetzt.
  3. ======================================================================= Thronheim, Schreibstube: Dorian Breitenbach saß an seinem alten Schreibpult und ging einige der Dokumente durch, die er vor all den Jahren in Gelrons Stube gefunden hatte. Unter ihnen besonders den Untersuchungsbericht zum alten Pestschiff vor Kauneus; jene Dokumente, die er in seiner Anfangszeit so oft durchforstet hat, immer auf der Suche nach einem fehlenden Puzzlestück. Er hatte sich stets den Kopf darüber zerbrochen, wem ein solcher Zwischenfall genutzt hätte, warum der Bericht nicht genutzt wurde, um Thronheims Aufrichtigkeit zu beweisen oder es erst an ihm war, das Abkommen zu erfüllen. Zumindest wusste er heute, eine der Fragen zu beantworten - die Frage nach dem "Wer". Und die gewisse Ironie dahinter setzte ihm bei einem Blick aus dem Fester nach Nordosten ein kurzes Grinsen auf. Er erhob sich mit einen Ruck von seinem Stuhl, sammelte die Schriften zusammen und stiefelte zur königlichen Schreiberkammer hinaus in den Hof. Die Fragen nach dem Warum werden wir nie erfahren, nur das was kann man der Welt mitteilen... Ein paar Tage später macht dieser Bericht die Runde: ======================================================================= ====================================================================== Die Reihe an Texten habe ich vor laaaaaanger Zeit angefangen zu schreiben, aber ihr kennt das ja mit der Motivation. Danke an Croco fürs Mithelfen beim editieren der Bilder.
  4. Protokoll der 3. Sitzung des thronheimer Rats Protokollant der Sitzung: Dorian Breitenbach Anwesende Ratsmitglieder: Reichsrichter Magnus von Marburg, Feldmarschall Erik von Falkenstein, Burgvogt Thrandulin Aeternia, Seemarschall Marethyu vom Ankerplatz, Hofmagier Sigmar Spineid, Oberster Diplomat Dorian Breitenbach Gäste: Dal von Heidmark, als Gesandter Eickelburgs 3.1 Transparenz Wir als Rat werden zukünftig mehr Protokolle der Sitzungen veröffentlichen! 3.2 Wolfsruh Es soll der Toten gedacht werden, welche in der letzten Schlacht in Wolfsruh gefallen sind. Antrag: Das Truppenkontingent Thronheims soll aufgestockt und das Heerlager innerhalb Wolfruhs verlegt werden. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme angenommen. 3.3 Jarikswall Die Verbreitung der Epidemie aus Jarikswall auf das Umland soll Einhalt geboten werden. Im gleichen Zug soll jedoch auch Unterstützung für die Bekämpfung angeboten werden. Weitere Maßnahmen werden folgen. 3.4 Vertreter der Thronheim-Treuen Städte Eickelburg und Edoras sollen zukünftig Sitze im Thronheimer Rat erhalten. 3.5 Umbau Thronheims Der Bau des neuen Palasts schreitet weiter voran, weitere Möglichkeiten hält sich der Rat offen.
  5. Ein wolkenverhangener Tag in den nördlichen Thronheimer Landen. Ein Pferd trabt den Weg auf das äußerste Stadttor Jarikswalls zu - sein Reiter wippt zum monotonen Takt auf und ab. Ein grauer Mantel hängt schwer und alt von dessen Schultern, das rote Tuch an seinem Arm umspielt der Küstenwind. Zwei Insignien stecken am Gürtel, sie zieren die Farben Thronheims. An den großen Toren stoppt das Zweiergespann. Kein Tross an Händlern und Reisenden wartet vor der Stadt, nur der Reiter und eine Wache stehen vor den Mauern. Ein Handzeichen weist dem Reisenden gen Richtung seines Kommens, begleitet vom Legen der Zweiten auf den Schwertknauf. Papier wechselt den Besitzer und zurück, es wird wenig gesprochen und noch weniger bewegt. Der Rappe setzt sich wieder in Bewegung - es geht weiter vorwärts. Durch die Kristallstadt.. ...oder dessen Scherbenhaufen. ====================================================================== ======================================================================
  6. (Vorheriger Beitrag: "Juwelerne") Der Burgvogt der Festung Klippfang, Benedikt Feuerstein, ließ seinen Blick über die Dächer seiner Stadt schweifen. Schnellwasser lag still da, hier und da hallte das Hämmern des Schmiedes und das Treiben von Handwerkern zwischen den Fassaden hindurch. Banner mit grünem Kristall wehten im Wind, seufzend streckte sich Benedikt. Es waren bereits einige Götterläufe her, seit sie Vasallen Jarikswalls wurden und die Kurfürstin von Varul Schnellwasser in ihre Lande eingliederte. Der Handel florierte und die Kristallstadt stellte ihnen einige Schiffe bereit, auch die Armee zur Unterstützung in Krisenzeiten wurden ihm zugesichert. Nun aber war er in der Situation, ihnen zur Hilfe kommen zu müssen. Vor einigen Wochen klopfte ein Bote aus Jarikswall an seinen Toren und ein versiegeltes Schreiben wurde ihm übergeben. Ein Ruf nach Unterstützung, nicht gegen einen Feind von Außen, sondern einer aus den eigenen Reihen. Eine Seuche griff in der dekadenten Stadt um sich, welche den Ausnahmezustand und eine totale Ausgangssperre ausgerufen hatte. Keiner kommt rein oder raus ohne der Erlaubnis Graugrunds, dem Bronzenen, um eine Ausbreitung in die Umlande zu unterbinden. Ein großer Teil der Truppen Benedikt Feuersteins sicherten den einzigen Zugang zur Kristallstadt, die restlichen zwei Haupttore wurden manipuliert, die Ketten der Fallgitter zerstört, damit kaum mehr Fluchtmöglichkeiten bestehen. Der Burgvogt musste kurz schmunzeln. Irgendwie ironisch, der einzig funktionierende Durchgang zur Stadt bietet einen schönen Ausblick auf die unverschämt gigantische Statue des Seuchenprinzen Nymrakals. Die Anweisungen im Brief, signiert vom Übergangsrat unter Graugrund, waren deutlich. Sie sollten die Landwege sichern, ein paar ihrer kampfähigen Schiffe sollten den Zugang zum Hafen Schnellwassers weiterhin sicher stellen, während sich der Rest der Leviathan in der Meerenge Jarikswalls gesellt um jedes Schiff ohne Befugnis auf den Grund des Meeres zu jagen. Natürlich erfüllte es Benedikt Feuerstein mit etwas Stolz, der Kristallstadt dienlich sein zu können, und doch verunsicherte der letzte Satz ihn. “Selbst wenn das Klirren von Schwertern, die Schmerzensschreie von Männern und Frauen und das Geräusch der Totenglocke Sterbender an die Ohren Eurer Soldaten dringen sollte, sie müssen die Stellung vor den Toren halten und dürfen die Stadt nicht betreten. Es wird eine Schlacht geben.” Der Burgvogt richtete sein sorgenvolles Gesicht in die Richtung Jarikswalls und betete für seine Soldaten. Indes kehren die Botenraben an ihren Bestimmungsorten ein, fünf Briefe mit dem selben Inhalt. Eine Forderung um Unterstützung. Inselburg Rabenklaue Burgvogt Adalon Glinrith überflog den Brief erneut. Der ergraute Elf machte sich eilig auf zum Hafen. Zeit die Segel wieder zu hissen. Gipfelburg Thronwacht Burgvogt Nura Emirie nickte beim Lesen, obwohl sie niemand sehen konnte. Murmeld sprach sie zu sich selbst. "Naiver Zwerg, du wusstest, die Schiffe aus Thronheim kommen, wofür schreib ich überhaupt noch." Teils amüsiert, teils enttäuscht tunkte sie die Feder wieder und wieder in das Tintenfässchen. Sie verkniff sich eine sarkastische Antwort seufzend und stolzierte stattdessen an das Fenster, beäugte die Festung, die ihr den Blick auf Thronheim versperrte. Trutzburg Morgenstern Burgvogt Jadrian Bragol schaute dem Brief noch ein Weilchen beim Glimmen zu, bevor er nach dem massiven Morgenstern über dem Kamin griff, dessen Kampfkraft ihnen den Sieg in der Schlacht der roten Tränen brachte, und seine Schwere in der Hand wie immer bewunderte. Festungsturm der Sturmbringer Feldwebel Lilia Larenn klopfte mit dem geschwungenen Stab auf den Boden, das knackende Geräusch hallte durch den ganzen Festungsturm. Die ihr unterstellten Kampfmagier stellten sich in Reihe auf und erwarteten ihre Befehle. Wasserburg Steindorn Burgvogt Iskun Carak schiebt seine Zwiebelsuppe zur Seite. Der Apettit war ihm vergangen, Aufbruchsstimmung erfüllte den langen und reichlich gedeckten Tisch, seine Soldaten starrten ihn erwartungsvoll an. Mit seinen gierigen Fingern griff er zur Schüssel, lehrte sie mit wenigen Schlucken und erhob sich. "Los", mehr brauchte Iskun Carak nicht zu sagen, Stühle fielen polternd zu Boden, schnelle Schritte entfernten sich. (Fortsetung des Beitrags: "Blutende Stadt")
  7. Unter der Asche =================================================================== Abenteurer Lyrias! Das Königreich Thronheim sucht nach fähigen Gesellen, die einen diskreten Auftrag für das Reich ausführen sollen. Die Expedition wird in etwa einem Monat in Thronheim aufbrechen und in kältere Landstriche führen - entsprechende Vorsorge sollte getroffen werden, auch wenn das Königreich einige Ausstattung zur Verfügung stellt. Den zu Tage geförderten Ergebnissen und dem Zustand der Expeditionsgüter entsprechend wird der Auftrag entlohnt. Wenn Ihr Euch einer derartigen Aufgabe gewachsen seht und die nötige Diskretion an den Tag legen könnt, so meldet Euch binnen eines Monats zum Vorsprechen an der Trutzberger Kriegsakademie in Thronheim. Alles weitere wird dort geklärt. - Auf Beschluss des Rates im Namen des Königs, Wolfram Vogt, Truchsess von Thronheim =================================================================== Dieses PnP ist Teil des Thronheimer RPs, allerdings kein fundamentaler Baustein in diesem. Dennoch wird die Teilnahme eines jeden Abenteurers durch einen Ausschuss geprüft, der Charaktere mit fraglicher Zugehörigkeit oder Moral ausschließen wird. Dies ist unter anderem erforderlich, weil gewisse Charaktertypen das Ziel des Abenteuers gefährden könnten. Termin: 25.11.2018, Sonntag Uhrzeit: 12 - 16Uhr (angedacht) Gruppenmaximum: 5 Personen Anmeldung: Doodle Die Gruppe ist voll! Die Teilnehmer stehen fest: Havald, Croco, Furion, Tirant und Se- äh Suron! =================================================================== Anfänger dürfen bis zu einer halben Stunde früher kommen, um ihren Charakter zu vollenden. (Setzt vorraus, dass ihr euch die Regeln schon angeschaut und grob eine Charakteridee habt.) Wenn ihr euch schon angemeldet habt und merkt, dass ihr nicht könnt: BITTE ABMELDEN Was ihr braucht, um mitzumachen: TS³ und die Möglichkeit zu reden Stift und Zettel (Alternativ auch ein Textprogramm) Eine CB wäre optimal, ist aber nicht zwingend erforderlich. Natürlich darf jeder mitspielen, der sich dafür geeignet hält. Ob nun Anfänger, Veteran, Hufschmied oder Großlandbesitzer. Wer sie noch nicht kennt, findet im folgenden die Regeln unseres PnP Systems, sowie die Anleitung einer Charaktererstellung. http://www.lyriaserv...benteurergilde/ Gestohlen von Tirant/Seron, Sry not Sry
  8. -THRONHEIMER FANFARE- Königliches unabhängiges Heroldsblatt Lange Schatten Wenn Mütter ihre Söhne und Frauen ihre Männer in den Krieg entlassen, so bitten und beten sie in der Hoffnung, sie nicht an den Krieg zu verlieren. Doch nicht jedes Gebet wird erhört; nicht jeder kehrt heim. Der Krieg gegen die Monstrositäten der Dämonen fordert Blut - und es ist Thronheim, dass für die Welt blutet. So betrauert das Reich nach der letzten größeren Schlacht gegen die gottlosen Horden folgende Verluste: 11 Mann leichte Infanterie der Tannenburg 8 Mann der Jagfurter leichten Infanterie 6 Mann des Rian'feher Bogenschützenregiments 10 Mann leichte Infanterie aus Greifenwald 3 Mann der schweren Infanterie Kronsteins 14 Mann des königlichen Heeres König Rudolf kündigte indes an, dass er persönlich an jeder Trauerfeier in den einzelnen Provinzstädten teilnehmen werde. Finstere Nachrichten ereilen uns aus der Kristallstadt Jarikswall: Eine Seuche hat den Osten des Dunkeltann befallen und bedroht alles Leben vor Ort. Bisher ist noch wenig über die Art der Seuche und ihren Ursprung bekannt, eine Ähnlichkeit zur Mortheimer Seuche aus dem Jahr 496 n.d.E. wird nicht ausgeschlossen. Die Ausbreitung der Seuche soll unter allen Umständen verhindert werden. So wird allen Bürgern empfohlen, sich sofort in Sicherheit zu begeben und sich von der Stadt schnellstmöglich zu distanzieren. Auffanglager und Erstversorgung werden von der Krone bereitgestellt, weitere Maßnahmen werden derzeit im Rat erörtert und zusätzlich wird Joachim von Schwarzebek, Professor für Seuchen und Krankheitsverbreitung, nach Thronheim beordert, um sich mit der akuten Lage zu befassen. Beten wir für das Seelenheil der Jarikswaller. Der Tod ist in den Thronheimer Landen stets gegenwärtig, doch er muss nicht immer grausam und unerwartet kommen. Manchmal ist er auch das würdevolle Ende einer langen Reise - so wirkt zumindest das Ableben des ältesten unseren gesamten Volkes: Im hohen Alter verstarb der ehrenwerte Bruder Eckhanus des Klosters des heiligen Benidas im Beisein des versammelten Ordens friedlich in seinem Bett. Mit über 90 Jahren Lebenszeit war der Klosterbruder ein wahrlich unvergängliches Beispiel des menschlichen Durchhaltevermögens - und sollte uns allen als stete Erinnerung daran dienen, dass die Götter uns nicht verlassen haben.
  9. - THRONHEIMER FANFARE - Königliches unabhängiges Heroldsblatt Aus der Asche Kunde erreicht uns aus den Ländereien der Rytarer! Aslan Nikanor soll versucht haben, einen Zwerg zu ermorden und wurde deshalb in Gewahrsam genommen und nach Gôr gebracht, um anschließend vor Gericht gestellt zu werden. Fraglich ist, ob in diesem Falle eher die Zwerge in Gôr Recht sprechen und die Rytarer ihre Souveränität freiwillig abgetreten haben oder es noch werden, denn der Angeklagte verweilt weiterhin in zwergischer Haft und wurde in Gôr bisher nicht überstellt. Die Gesundheit des Rytarers sei ernsthaft in Gefahr, so wurde ihm sogar von den Zwergen ein Becher Wasser verwehrt, trotz Aufforderung des Rats der Rytarer. Auch wenn die Handlungen der Zwerge in Gôr bedenklich seien mögen, so spiegelte sich dieses Verhalten nicht in den zwergischen Helfern in Greifenwald wieder, welche binnen kurzer Zeit den Wiederaufbau der vertraglich festgelegten Gebäude begonnen haben und bereits gute Fortschritte erkennen lassen. Die dortige Lage war anfangs angespannt, doch normalisierte sich schnell die Beziehung vor Ort. Zufolge lokaler Schilderungen verhalten sich beide Seiten professionell und gehen ihren Tätigkeiten nach. Auch Andre von Garsul soll ereignislos eingetroffen sein, schließlich befürchteten viele eine Eskalation zwischen den reikländischen Garnisonen beim Eintreffen Garsuls. Der König hat seine Wahl getroffen und die neue thronheimer Regierung vorgestellt. Wer dachte, dass sich trotz einem neuen König nichts ändern wird, wurde eines besseren belehrt, denn ein frischer Wind kehrt in Thronheim ein. Schließlich wurden Gerüchte über die Art der Herrschaft zerstreut, als unsere Majestät verkündete, dass es nicht nur einen, sondern zwei Räte geben wird in Form des thronheimer Rats und des königlichen Gremiums. Der Rat erhält somit weitreichende Befugnisse, um das Königreich zu regierien, wogegen das Gremium dessen Beschlüsse noch einmal, im Interesse der Krone, gegengeprüft. So sieht die neue Konstellation fortan aus: Das königliche Gremium besteht aus: Hohepriester - Roderick von Lorringen Kanzler - Friedrich von Arnstedt Truchsess - Wolfram Vogt Schatzmeister - Jakob von Relingen Großmarschall - Arthos von Hraggstad Im thronheimer Rat sind vertreten: Erster Sekretär - Bischof Nessharon Reichsrichter - Magnus von Marburg Kassenwächter - Yartos von Atay Feldmarschall - Erik von Falkenstein Seemarschall - Marethyu vom Ankerplatz Burgvogt der Kriegsakademie - Thrandulin von Sternenwald Oberster Diplomat - Dorian Breitenbach Hofmagier - Sigmar Spineid Archivar - Bruder Wilhelm sowie dessen Vertreter: erster Vertreter des Feldmarschalls - Offizier Aren Ahnthar zweiter Vertreter des Feldmarschalls - Offizier Antonius Gonzalez erster Vertreter des obersten Diplomaten - Diplomat Adrian Morsensen von Tabenheim Des Weiteren wurde Hendrik von Schwallenbeek zum Kommandant der eisernen Garde, Diana Schillings zur Hofmeisterin und Gregor Sobek zum Kammerherr ernannt, sind aber nicht Teil der Räte.
  10. OOC: Am 08.07.2018 um 18 Uhr findet die Ernennung des thronheimer Rats im Tempel statt. Alle sind herzlich eingeladen dieser Veranstaltung beizuwohnen. Gewalt wird nicht toleriert und hart bestraft!
  11. - THRONHEIMER FANFARE - Königliches unabhängiges Heroldsblatt Ein neuer Anstrich! Thronheim solle nicht das Schicksal Wolfshains teilen; nicht von dem Gezücht der Dämonen niedergerungen werden. So leitete der König Thronheims in der vergangenen Woche seine Ansprache vor dem Volk über die geplanten Umbaumaßnahmen in der Hauptstadt ein. Dass diese Stadt im Balrikkrieg nicht fiel, verdanken wir nicht ihren Mauern und Toren - es war das Opfer unserer Vasallen, das den Feind außer Landes hielt. Führte er weiter aus und rief auch mit dem verhängnisvollen Namen "Westende" düstere Erinnerungen an die Macht der Dämonen hervor. In den kommenden Monaten und Jahren soll die Verteidigung der Stadt überprüft und kritische Stellen von Grund auf erneuert werden. Aber auch nicht-militärische Gebäude bekommen nach Vorstellung des Königs eine Überarbeitung - allen voran der alte Palast König Roberts. Welche Baumeister dafür beauftragt werden und wie viel Arbeit auf die Handwerker der Stadt noch zukomme, gab er jedoch nicht bekannt. Weniger erfreulich kommt da die Nachricht, dass das Reich den Verlust eines seiner Adeligen zu verzeichnen hat: wie aus einem Dokument hervorgeht, das das Reiklandbündnis der Krone vorgelegt hat, hat den Fürsten Viktor von Melberg, Herr von Wernstein, ein vorzeitiges Ende ereilt. Die Umstände seines Todes konnten dabei nicht in Erfahrung gebracht werden und die Zeit lässt nur ungefähr umreißen - in etwa die Woche der Königswahl. Um die Zusammenhänge seines Todes ranken sich inzwischen schon wilde Vermutungen, etwa dass ein Hochstapler sich als dieser auf der Wahl ausgegeben oder die Reikländer die verbalen Ausfälle des Fürsten zum Schweigen gebracht hätten. Was auch immer der Grund sein mag, hoffentlich werden die Götter ihm Gnade gewähren! Zum Abschluss gibt es noch eine Fortsetzung zu den beunruhigenden Gerüchten, denen zufolge ein Tross schwer bewaffneter Leute sich auf dem Weg durch den Dunkeltann befunden hätte. Zwar scheint sich tatsächlich eine größere Truppe Personen durch den Dunkeltann bewegt zu haben, jedoch sind dies vielseitig genutzte Wege und von eine derartige Ansammlung konnte kein weiteres Mal erblickt werden. Falls es zu einem berichtenswerten Vorfall in dieser Sache kommen sollte, wird die Fanfare ausgiebig darüber berichten. Hoffen wir, dass uns dies erspart bleibt! ================================== OOC: In näherer Zukunft sollen die Fanfaren auch (vermutlich gekürzt) ingame in Thronheim erwerbbar sein. Ich will aber nicht zu viel versprechen.
  12. Name: Graf Rudolf von Ehrenfeld Geschlecht: männlich Rasse: Mensch Alter: 34 Haarfarbe: braun Augenfarbe: grün Größe: 1,85m Eltern: Margarete von Egelsburg, Joseph von Ehrenfeld (verstorben) Geschwister: Ludwig von Ehrenfeld, Josefine von Brem Titel: König von Thronheim, Graf von Ehrenfeld, Reichsrichter Zugehörigkeit: Thronheim Eigenschaften: tugendhaft, ausdauernd, streng, eitel, humorlos Status: Lebend
  13. - THRONHEIMER FANFARE - Königliches unabhängiges Heroldsblatt Eine neue Zeit! Anlässlich der Wahl des neuen Königs in Thronheim lässt sich unsere Schreiberstube natürlich nicht lumpen, in einer Sonderseite über diesen Tag zu berichten. Bereits einige Stunden vor dem großen Ereignis hatte sich eine Menschenmenge versammelt, die vor den Toren des kürzlich vollendeten Tempels freudig die anreisenden Adeligen und anderen Persönlichkeiten begrüßte. Unter anderem fanden sich auch Delegationen aus dem fernen Dreiwetterstein und den Wolfshainer Auen als Gäste ein. Nicht zuletzt um auch für die SIcherheit der hochrangigen Gästen zu sorgen, gab es ein massives Aufgebot der Stadtwache in ganz Thronheim und besonders der Eisengarde vor und im Gotteshaus. Zur verkündeten Stunde ließ der Großinquisitor Magnus von Marburg die Tore für Adel und Volk öffnen. Unter intensiven Kontrollen strömte die Menschenmasse langsam ins Innere des Gebäudes, wo sich die zur Wahl stehenden Kandidaten bereits versammelt hatten. DIe Zeit bis zur offiziellen Begrüßung durch Dorian Breitenbach wussten alle Anwesenden geschickt zu nutzen, um Wahlbündnisse und Abmachungen untereinander zu schließen oder den Motivationen der Kandidaten auf den Grund zu gehen. Auch Gäste und Volk hatten die Möglichkeit, das ein oder andere Wort mit den Konkurrenten um die Krone zu wechseln. Schließlich trat Breitenbach auf das Podest in der Mitte der Halle, um die Teilnehmer und Schaulustigen zu begrüßen und die Wahl offiziell einzuläuten. Dazu las der Burgvogt aus einem von König Robert hinterlassenen Brief dessen Wünsche zur Wahl vor und erläuterte anschließend das Wahlprozedere. Bevor es allerdings zum ersten Wahldurchgang kam, musste ein jeder anwesende Stimmberechtigte seinen Namen zu Protokoll geben lassen; bei der Vielzahl an getreuen Adeligen Thronheims zog sich dieser Prozess trotz geschulten Schreibern einen Moment. Anwesend und zur Wahl zugelassen war unter anderem der berüchtigte Andre Xergon von Garsul, der in Begleitung zweier Leibwachen erschien. Nachdem die Reihenfolge, in welcher für die Kandidaten abgestimmt wird, ausgelost worden war, ging es auch schon in den ersten Wahldurchgang. In diesem schied Rurik von Anderfeste nach einem Ergebnis von 13 Prozent und einer verlorenen Stichwahl gegen Friedrich von Arnstedt aus der Wahl aus. Wie die ihm folgenden ausgeschiedenen Kandidaten blieb er allerdings bis zum Ende der Wahl. Friedrich selbst konnte sich trotz der gewonnen Stichwahl nicht über die zweite Runde hinaus halten und schied mit nur sieben Prozent im erneuten Wahlgang aus. Im dritten Wahlgang kam es erneut zu einer Stichwahl nachdem sowohl der als Favorit geltende Arthos von Hraggstad und Roderick von Lorringen jeweils gleich viele Stimmen erhielten. Die Stichwahl gewann wider Erwartung der Prediger Roderick und löste einige Furore in den Reihen der Unterstützer Hraggstads aus. Bevor es zu einer Entscheidung kam, gewährte der Wahlleiter allen Anwesenden noch etwas Zeit, um sich in ihrer Wahl zu festigen oder ihre Lage neu zu beurteilen. Besonders die Fürsprecher des Rudolf von Ehrenfelds sahen sich den Vorwürfen der Intrige durch die aufgebrachten Unterstützer Hraggstads ausgesetzt. Unter ihnen stachen die Anschuldigungen des Fürsten Viktor von Melberg und Grafen Antonius Gonzalez heraus. Der Burgvogt rief schließlich zum letzen Wahlgang auf, welchen mit einer Mehrheit von 60 Prozent Baron Rudolf von Ehrenfeld gewann. Zur Krönung des Königs bat der Burgvogt zunächst alle Mitglieder des Kriegsrates - Erik von Falkenstein, Fürst Magnus von Marburg, Yartos von Atay, Fürstbischof Nessharon, Willhelm Dacson und Freiherr Marethyu vom Ankerplatz - einmal vorzutreten und danke ihnen für ihre unerlässliches Bemühen um das Fortbestehen der Reichen. Auch forderte er sie auf, ihre Ämter freiwillig an die Krone zurückzugeben. Alle Mitglieder kamen dieser Bitte nach und traten von ihren Posten zurück. Daraufhin ließ Breitenbach den designierten König den Eid zum Wohle Thronheims sprechen und krönte den König. Dieser erbat die Getreuen der Krone nun ihren Treueschwur ihm gegenüber zu erneuern und ein jeder Anwesender schwor dem neuen König die Gefolgschaft. Als erste Amtshandlung setzte der König dann ebenfalls auch Ehrenrat ab und versprach öffentlich, baldmöglichst einen neuen Rat einzuberufen, der ihm in der Regierung des Reiches zur Seite stehen solle. Während der König sich zur Erholung zurückzog, setzten auf dem Hof des Tempels die Feierlichkeiten ein. Die Götter scheinen sich wieder Thronheim zugewand zu haben!
  14. "Für den heiligen Pakt, der Zug der Ehrenhaften" Erik von Falkenstein stand hoch oben auf einem der Türme der Feste Kronstein und beobachtete das Treiben unter seinen Füßen im Innenhof. Soldaten liefen zu ihren Regimentern und formierten sich für den Marsch,während Offiziere laut Befehle brüllten, die Mauern hallten wider vom Klang der schweren Stiefel. Die Pferde aus den Ställen wurden vor die Wagen gespannt oder zu ihren Reitern geführt. Drei Dutzend Arbeiter verluden Vorräte und Waffen auf die schweren Wagen für die Reise. Am oberen Tor versammelte sich eine Fünfzigschaft Reiter in schweren Panzern und bewaffnet mit Reitlanzen. Die zwei vordersten der Ritterschaft trugen Banner mit einem “goldenen geflügelten Schwert” auf rotem Grund.Die gesamte sich dort unten sammelnde Streitmacht trug rote Wappenröcke mit diesem Motiv. Mit einem Nicken an Niemand bestimmten machte der Mann auf dem Absatz kehrt und ging Treppe hinunter in die Kammer. In dieser wartete schon eine Gruppe von Männern auf ihn. Der erste der Männer, ein etwas unheimlich anmutender Mann mit Schwarzen Haaren sprach Erik als erstes an:” Die Vorbereitungen für den Aufbruch sind bald abgeschlossen, obwohl die Schneider länger als gedacht dafür benötigen die neuen Waffenröcke fertig zu stellen, aber es gelang ihnen - wie Du wohl gesehen hast - noch rechtzeitig.” Erik sah den Mann an, antwortete und fragte ihn zugleich: ”Das ist gut zu hören Magnus, dann können wir also heute noch aufbrechen?” Der andere Mann nickte und Erik wendete sich an die restlichen Personen im Raum: ”Meine Freunde, Gefährten und Verbündete es ist soweit, Thronheim hat einen neuen König und die Rebellion wurde von uns zerschlagen! Nun ist es an der Zeit uns dem größeren Übel zu widmen, welches nicht nur unser Reich, sondern auch die aller anderen Völker bedroht. Wie Ihr alle wisst, ist Wolfshain von Dämonen überrannt worden und die Rytarer wurden in die Ecke getrieben, ihr König ist tot. Schwarze Magie und anderweitige dunkle Dinge haben dies möglich gemacht, wie mir mein Bruder berichtete. Als gute Menschen, Reikländer und Verbündete der Rytarer ist es unsere Pflicht dieses höllische Gezücht wieder dahin zurück zu treiben, wo es herkam. Doch vor allem verlangt es unser Glaube! Tarius würde es wohl kaum gerne sehen, wenn wir zuschauen, während dort Unschuldige leiden!” Er machte eine kurze Pause um sich zu vergewissern,dass alle Anwesenden sich der Tragweite seiner Worte bewusst wären.” Zu diesem Zweck marschiere ich höchstselbst mit 400 Soldaten aus dem Reikland nach Wolfshain. Die Armee wird nicht unter dem Banner Thronheims oder dem unsrigen marschieren, sondern unter dem Banner unseres Herren! Auf dass jeder sehe, dass unsere Sache gerecht ist! Für das Wohl Lyrias!” Die Männer im Raum nickten grimmig und schlugen sich mit den Fäusten auf ihre Panzer. “Scipius, Ihr begleitet mich und werdet die Infanterie befehligen, Lorraine, ihr seid für den Nachschub verantwortlich, von Eichenstedt, ihr befehligt die Kavallerie und Goldbart, wie immer in meiner Leibgarde. Von Marburg war schon vor Ort, befehligt dort die thronheimer Streitkräfte und hat zudem ein paar mehr Inquisitoren und Hexenjäger im Schlepptau. Hat noch jemand Fragen?” Niemand ergriff das Wort und die Versammlung löste sich auf. Am 14 Tag des Dritten Monats des Jahres 502 marschierte der Tross von Kronstein aus nach Wolfsruh los, um alsbald Wolfshain zu befreien.
  15. Zur Vorgeschichte der Wahl diesem Link folgen. ============================================================================ ============================================================================ Getreuer Thronheims! Jetzt bist DU gefragt! Das Reich braucht einen neuen König und für die Wahl brauchen wir Kandidaten. Also liegt es an dir, einen potentiellen König zu entwerfen! Schicke also Verbannter und oder CrocoAce deinen fertigen Entwurf als PN im Forum. Was du dabei beachten musst ist folgendes: Eine Einsendung bedeutet nicht zwangsläufig, dass dein Kandidat direkt für dich Wahl qualifiziert ist! Jede/r darf maximal zwei Vorschläge einreichen. Keine Spielercharaktere, Verwandte/ Freunde von Spielercharakteren oder Charaktere die zu sehr in Verbindung mit einer Spielerstadt stehen und von ihr beeinflusst/ geprägt werden könnten. Entwirf einen Steckbrief wie in Persönlichkeiten unserer Welt mit einer ca. 200 Wörter langen Biografie. Dein Kandidat muss den Status “lebendig” haben, Thronheim zugehörig sein, sowie adelig und mindestens 30 Jahre alt sein (geboren vor 470). Schick uns einen regelkonformen Minecraft Skin, um zu zeigen wie der Königskandidat ingame aussehen soll. Ihr könnt, wenn ihr wollt, eurem Kandidaten am thronheimer Hofe in die Position eines ( auch ehemaligen) Kanzlers, Reichsrichter oder Hofmarschalls erheben. Bedenkt aber, dass wir am Ende jedoch nur einen dieser Art für die eigentliche Wahl zulassen können und daher filtern werden. (Bsp: wenn 4 Kanzler eingereicht werden, wird nur einer am Ende antreten können.) Beantworte zusätzlich, aus Sicht deines Kandidaten, die folgenden 5 Fragen in einem Rollenspiel-typischen Stil: Wer seid ihr und woher kommt Ihr? Welche Verbindung habt Ihr zu Thronheim? Warum haltet Ihr euch für geeignet, den Thron zu übernehmen? Welche Ziele verfolgt ihr? Was treibt Euch voran? Eine schöne Feier, nicht wahr? Die Fragen dürfen gerne einen anderen Wortlaut haben, müssen aber die gleiche Bedeutung haben. Zusätzlich kannst du uns weitere Details zukommen lassen, die hier nicht erfasst sind (zum Beispiel ein Bild). Wenn du fertig bist, geh bitte nochmal die Punkte durch und prüfe deinen Kandidaten auf Logikfehler und Lore Konformität. Damit ihr auch einen Anhaltspunkt habt, wie das ganze beispielsweise ausehen könnte, hier ein potentieller Kandidat: Bist du dir unsicher oder hast Fragen? Melde dich einfach bei uns im Forum, TS oder hier im Thread. Wir wünschen euch gutes Gelingen und viel Spaß!
  16. Thronheim wählt ein neuen König! Hier noch die wichtigsten Infos für morgen: Wann wird gewählt? Am 17.6 um 19:30 Uhr Wo wird gewählt? Im thronheimer Tempel*. Warum wird gewählt? Der ehemalige König Robert von Thronheim hat seine Königswürde abgelegt und hat Thronheim verlassen. In seinem Abdankungsbrief hinterließ er die Anweisung einen neuen König aus der Mitte des Reiches wählen zu lassen. Wer wird gewählt? Einer der fünf von euch erstellten Charaktere, die ihr hier findet. Wer darf wählen? Jeder Adelige der Thronheim seine Treue geschworen hat oder dem thronheimer Kriegsrat angehört, ist aktiv wahlberechtigt. Was geschieht vor der Wahl? Die zur Wahl stehenden Kandidaten, die Wahlberechtigten sowie das schaulustige Volk treffen am ausgeschriebenen Ort ein und werden dann zum Auftakt durch den für die Wahl bestimmten Wahlleiter Dorian Breitenbach willkommen geheißen. Anschließend sollen alle Anwesenden die Zeit erhalten, sich mit den Kandidaten und den anderen Persönlichkeiten und Gästen nach Belieben zu unterhalten. An einem gewissen Punkt wird Breitenbach dann alle Stimmberechtigten zur Abstimmung zusammenrufen. Wie wird gewählt? Ein Kandidat wird genannt und die Wahlberechtigten heben ihre Hand, um dem Kandidaten ihre Stimme zu geben. Nach einem Durchgang erfolgt eine kurze Beratungspause und der Kandidat mit den wenigsten Stimmen fliegt raus. Daraufhin wird unter den verbliebenen Kandidaten erneut gewählt,solange bis nur noch zwei Kandidaten vorhanden sind. Aus diesen beiden Kandidaten wird schlussendlich per Stichwahl der neue König von Thronheim auserwählt. Was passiert nach der Wahl? Sobald alle stimmberechtigten ihre Wahl getroffen haben, wird der neue König gekürt und gesalbt. Anschließend erfolgt der Treueeid an den neuen König und es wird auf ihn angestoßen. Möge er lange regieren! Generelle Anmerkungen: Auf Erlass des Regenten und Wunsch des ehemaligen Königs dürfen sich während der Wahl keine Truppen von Vasallen Thronheims innerhalb der Stadtmauern aufhalten. Einem jeden Wahlberechtigten ist die Mitnahme von zwei bewaffneten Leibwachen gestattet. Dem einfachen Volk und anderen Gäste ist es nicht gestattet, Waffen zum Ort der Wahl mitzubringen. Gewalt wird hart bestraft, dies gilt selbstverständlich für ALLE. Für die Stimmberechtigten hier nochmal der Doodle-Link. *das Gebäude wird im Laufe des Tages dort stehen.
  17. Fraktionsfestungsantrag Das Reikland-Bündnis Falkenstein - Sturmwacht - Waldfurt Ketzersend X 3500 – Z 1950 Fürst Magnus von Marburg Das Reikland Falkenstein Sturmwacht Waldfurt Ketzersend
  18. Das neuadlige Haus von Tabenheim ~~~~~~~~~~oOo~~~~~~~~~~ Bestehende CB: Adrian Morenson Titel: Baron von Tabenheim (neuer Angezeigter RP-Name: Adrian von Tabenheim) Geschichte des Hauses Dies sind Ausschnitte der ersten Adelung des Hauses von Tabenheim. Weitere Details sind sicherlich noch in den hinteren Teilen der Bibliothek zu finden Wir schreiben den 9. Monat des Jahres 300 n.d.E. Ein wahrlich erfüllter Monat war dies für meinen Herren den Baron von Graufels und seine Gemahlin. Anfang dieses Monats wurden ihnen 2 muntere Burschen geschenkt … 2. Monat des Jahres 327 n.d.E. Mit Bedauern verabschieden wir heute unseren werten Aden. Doch mit Freude blicken wir auf die Taten, welche er am königlichen Hof in Thronheim verrichten wird. 4. Monat des Jahres 327 n.d.E. Es haben uns heute erneut Briefe von Aden erreicht. Er berichtet, dass er einem Leutnant unterstellt wurde und bald in die nördlichen Lande reisen wird. 2. Monat des Jahres 330 n.d.E. Aden berichtet in einem seiner neusten Briefe, dass der verzögerte Vorstoß in das nördliche Königreich nun endlich beginnen soll. 7. Monat des Jahres 330 n.d.E. Mit großer Freude wurde heute Aden auf Graufels in Empfang genommen. Er brachte die frohe Kunde mit sich, dass er einen feindlichen Übergriff auf einen Versorgungstrupp für die im Norden stationierten Truppen unterbinden konnte. Für diese Tat wurde ihm im Namen Thronheims ein Stück Land sowie ein Titel in den Westendwassern versprochen. 9. Monat des Jahres 331 n.d.E. 10 unserer Männer brechen heute auf um Aden bei der Bewirtschaftung und dem Schutz seines neuen Landstücks zu unterstützen. 1. Monat des Jahres 332 n.d.E. Scheinbar zeigt Aden mehr Können als Geschäftsmann als das eines Politikers. Die Siedlung an den Taubenklippen wächst. Der Grundstein für die Buchtbefestigung wurde gelegt. 8. Monat des Jahres 345 n.d.E. Die Feste des Herren der Taubenklippen, nun Tabenheim genannt, wird fertiggestellt. Die Ländereien prosperieren, durch den Handel mit Thronheim und Niederwehr. Auszug aus der Niederschrift des amtierenden Chronisten von Tabenheim aus dem Leben des Arthur von Tabenheim. Die erneute Adelung des Hauses von Tabenheim: … als Baron von Tabenheim und erfahrener Aleritenritter wurde ihm nach einigen gelungen Aufträgen und gewonnenen Scharmützeln im Laufe des Krieges eine kleine Einheit von etwa 100 Mann unterstellt. Diese sollte nach Hilfegesuchen, welche das nächstgelegene Heerlager erreichten, den Kämpfenden bei Dorngrad zu Hilfe eilen. Zu diesem Zeitpunkt bestand Arthurs Einheit größtenteils aus berittenen Kriegern. Auch ein paar Aleritenritter, wie beispielsweise sein Kindheitsfreund Hector befanden sich unter eben diesen. Der Kampf um Dorngrad endete mit dem Verschwinden der Festung. Als sie eintrafen waren es nur viele Verwundete und wenige halbwegs gesunde Soldaten, welche Arthur und seine Männer vorfanden. Ihnen ihr Leid ansehend befahl Arthur die Verletzen auf die Pferde zu hieven diese verbliebenen Truppen ihrem Heerlager zu geleiten. Sie kommen langsam voran. Kurz nachdem sie sich auf den Rückweg gemacht hatten brachten Kundschafter, welche ihren Rücken sicherten, Arthur die schlechte Kunde: Sie wurden verfolgt. Laut den Berichten handelte es sich um einen Haufen Deserteure und Balriksanhänger. Arthur blickte sich um und stellte fest, dass sie viel zu langsam voran kamen. Die Distanz zum Heerlager war zu groß, als das sie es erreichen könnten, bevor die Verfolger sie eingeholt hätten. Er entscheidet sich für eine List: Er und sein Gefolge legen ihre Rüstungen, welche zum größten Teil aus weißen Aleritenritterrüstungen bestanden ab, sodass sie nur noch ihre graue Kettenhemden trugen. Die Verwundeten verbarrikadierten sich unterdessen auf einer nahe gelegenen Waldlichtung und nutzen einen klapprigen Wagen und grob zusammen gesammeltes Unterholz als Schutz. Den Verwundeten wurde von den Pferden geholfen und die markanten Aleritenritterrüstungen angezogen. Einige Zeit später schlossen die Verfolger zu ihnen auf. Vor sich fanden sie eine durch die Mittagssonne hell erleuchtete Lichtung vor. Auf dieser kauerten sich die verbliebenen Männer von der Schlacht von Dorngrad zusammen. Arthur und seine Männer hatten sich unterdessen im Unterholz versteckt. Auf ein Signal hin fielen sie über die Verfolger her. Es entsteht Verunsicherung und Verwirrtheit unter eben diesen. Der Kampf zog sich in die Länge nachdem sich die Angreifer von dem ersten Schock erholt hatten. Nun in der Unterzahl und auch mit deutlich schlechteren Rüstungen sah es eine Zeit lang aus, als ob sich Arthur und seine Männer den Verfolgern geschlagen geben müssten. Doch gelang es ihnen nach langem Blutvergießen und unter großen Verlusten die Moral der Verfolger, welchen anscheinend ihr eigenes Leben schlussendlich doch lieber war als ein paar halbtote Soldaten auszunehmen, zu brechen. Kurz darauf zerstoben sie in alle Teile des Waldes. Nun ebenfalls angeschlagen und in einer verschwindend geringer Zahl machten sich Arthur und die verwundeten Soldaten mit nun reichlich vielen Pferden, deren Sättel leer blieben, auf ihren weiteren Weg in das Heerlager der Aufrichtigen. Seit diesem Tag haben Arthur und Hector das Weiß nie wieder angelegt. Die Gräuel des Krieges und die vielen Verluste, welche er durch diesen in Kauf nehmen musste inspirierten Arthurs zum dem neuen Banner seines Haus: Einer blutverschmierten Rüstung mit roten Striemen die sie zierten. Arthurs eigenem Kettenhemds nach dem Kampf im Wald nachempfunden. Nach einigen weiteren Tagen erreichten sie das Heerlager. Dort angekommen bat Arthur aufgrund seiner Verletzung am Auge, welche er sich bei dem letzten Kampf zugezogen hatte und seiner allgemeinen Verfassung, um die Rückkehr nach Thronheim. Diese wurde ihm und seinen verbliebenen Männern gewährt. Dort verbrachten sie einige Zeit, denn sie mussten erst die ehemalige Bewohnern Tabenheims wieder zusammensuchen. Einige weigerten sich Arthur nach Tabenheim zu folgen, da sie sich in Thronheim ein neues Leben aufgebaut hatten. Andere, welche ihrem Baron immer noch treu ergeben waren, sammelten ihre Habseligkeiten und brachen gemeinsam mit ihm in Richtung Norden auf. Nachdem sie Tabenheim erreicht hatten und wie sie hörten, der Krieg auch vorüber sei, bot sich ihnen zum ersten Mal seit Jahren der Blick auf ihr altes Zuhause. In der Zwischenzeit war das westliche Arsenal in einer der letzten Schlacht des Krieges zerstört worden und die Soldaten, welche sie dort vorfanden schlossen sich ohne große Widerwillen ebenfalls Arthurs Gefolge an. In Tabenheim stellten sie fest, dass die feste den Krieg ohne große Schäden überstanden hatte. Nur die Behausungen der einfachen Bevölkerung waren zu Großteilen verwehst, verwahrlost und an manchen Teilen durch fehlende Pflege, einfach eingestürzt. So hausten sie Monate lang, egal welchen Standes zusammen in der Feste. Arthur half beim Wiederaufbau der Wohngebäude der Bevölkerung mit. Dafür halfen sie die Feste zu ihrem alten Glanz wieder erstrahlen zu lassen. Thronheim entsandte Güter als Gegenleistung für Treue und geleistete Taten im Krieg. Ebenfalls wurde Arthur der altehrwürdige Titel seines Hauses von Tabenheim nun auch formell wieder anerkannt. ~~~~~~~~~~oOo~~~~~~~~~~ Die Familie Väterlicherseits: Arthur von Tabenheim (427 – aktuell): Arthur ist alt. Manchmal fühlt er sich auch so. Da wird er von seinen schmerzenden Gliedern an die vielen Jahre des Kampfes und der harten Arbeit erinnert. Doch an den meisten Tagen und wenn es die Situation erfordert, steht er wie einst seine Vorfahren, wie der Fels in der Brandung. Er ist unbeirrbar stur. Jedoch würde nur ein Narr ihm diese als Schwäche anrechnen. Als Vater von Adrian und als bisheriger Herr von Tabenheim hat er schon so einiges erlebt. Nun ist jedoch die Zeit gekommen, an der er seinen Titel und somit auch einen Großteil der Verantwortung für Tabenheim an seinen in den letzten Jahren angelernten Sohn Adrian weitergibt. Orn von Tabenheim (428-484): Orn war der jüngere Bruder von Arthur. In ihrer Kindheit waren die beiden Brüder unzertrennlich. Erst durch den Tod ihres Vaters mussten beide feststellen, dass ihnen unterschiedliche Aufgaben zuteilwurden. Dennoch behielten sie ein brüderliches Verhältnis. Dieses spaltete sich, als Balrik Tiefenfaust den Kaiserthron bestieg. Arthur vertrat die Meinung, dass sie nur Thronheim ihre Loyalität und Treue schuldeten. Orn hingegen wollte lieber auf der Seite des Kaisers stehen. Diese Unieinigkeit führte schlussendlich zum Tod von Orn, als sein Bruder die Feste von Tabenheim mit einigen Ansässigen zurückeroberte. Arn von Tabenheim (394-445): Arn war in der vierten Generation Baron von Tabenheim. Gesegnet mit zwei Söhnen und einer Frau, welche er seinen Lebtag lang liebte regierte er Tabenheim gerecht. Er nutzte einen Großteil seiner freien Zeit um seine beiden Söhne auf ihr späteres Leben, als Verwalter von Tabenheim vorzubereiten. Wenn der König es verlangte, reiste Arn auch zuweilen nach Thronheim. Doch die meiste Zeit blieb Arn auf Tabenheim und kümmerte sich dort um sein Volk und versuchte den Frieden in seiner Stadt um jeden Preis zu waren. Dies war auch der Grund, warum sein Tod die Bürger von Tabenheim für eine lange Zeit in Trauer versetzte. Levanna von Tabenheim (395 -450): Levanna war die Tochter des zu der damaligen Zeit amtierenden Hofschatzmeisters von Thronheim. Durch eine arrangierte Ehe, derer sie sich jedoch nicht abgeneigt zeigte, verheiratete sie ihr Vater mit dem Baron von Tabenheim. Nach einer recht kurzen Eingewöhnungsphase begann Levanna das Leben auf Tabenheim zu genießen und wertzuschätzen. Ihr Mann regierte seine Feste mit fester Hand und einem freundlichen Gemüt. Eine große Freude wenn auch einige Mühen bereiteten ihr ihre beiden Söhne. Anstatt sich, wie sie es wollte, hinter Bücher zu klemmen, spielten sie lieber mit den anderen Kindern der Burg. Nach dem Tod ihres Mannes sah Levanna noch stolz mit an, wie Arthur Tabenheims Führung übernahm und diese wie es in der Familie üblich war, stolz fortsetzte. Sie verstarb an einem Frühlingsmorgen still in ihrem Bett. Varen von Tabenheim (359-431): Stolz und ein Mann des Volkes. So beschrieben viele Tabenheimer ihren Baron. Unter seiner Führung erfuhr die Stadt eine deutliche Erweiterung ihrer Grenze. Auch wurden unter seiner Herrschaft einige Außen – und Wachposten in den nördlichen Westendwassern errichtet. Varen war ein Krieger, doch es gab keinen Krieg zu schlagen. Deswegen reiste er von Zeit zu dem alten Sitz der Familie auf Graufels und trainierte dort mit einigen seiner Tabenheimer Soldaten und mit den schwarzen Männern von Graufels. In einer großen Zeremonie wurde Varen nach seinem langen Leben in der Familiengruft beigesetzt. Elia von Tabenheim (362-430): In Tabenheim aufgewachsen und von vielen als wahre Schönheit betrachtet verlief ihr Leben recht ungezwungen und unproblematisch. Bei einer Jahreswendfeier fiel ihr auf, dass der Baron ein Auge auf sie geworfen zu haben schien. Da sie der Macht und der damit verbundenen Stellung nicht abgeneigt war ehelichte sie ihn nur einige Monate später. Ihr wurde sehr schnell bewusst, dass ihr Mann nicht so sehr an dem Ausbau seiner Macht interessiert war wie sie. Nach einem längeren Streit sah sie es schließlich auch ein. In den darauffolgenden Jahren zeigte sie sich nur sehr wenig unter dem Volk und wurde bekannt als „Die Dame im Turm“. Sie verstarb nur kurze Zeit vor ihrem Mann. Robert Gerson (365-410): Manche sagt man ja seihen vom Pech verfolgt. Viele haben nur schlechte Tage, Robert hingegen war Zeit seines Lebens ein Pechvogel. Nach der Heirat seiner Tochter, welche zu Roberts Überraschung ohne Probleme verlief, häuften sich die Probleme: Geld verschwand aus den Schatzkammern und es blieben von Zeit zu Zeit einige wichtige Handelsstoffe in Thronheim aus. Robert versuchte sein Bestes, doch nachdem sich nach 2 Monaten die Lage nicht besserte wurde er seines Amtes enthoben. Ohne handwerkliche Vorkenntnisse verfiel er schnell dem Suff und starb ohne großes weiteres Aufsehen. Lassalia Gerson (366-434): Erfreut über die Tatsache, dass ihre Tochter, wenn auch mit jungen Jahren einen Baron heiratete, brüstete sich Lassalia mit dieser Tatsache vor vielen anderen Damen am Thronheimer Hof. Nachdem ihr Mann jedoch seines Amtes enthoben wurde, konnte sie die Schmach nicht lange ertragen und verlies ihn ohne Vorwarnung eines Winterabends. Levanna hörte nie wieder etwas von ihr. Die Familie mütterlicherseits: Mara von Tabenheim (427-479): Mara stammte aus einer recht ansehnlichen Kaufmannsfamilie aus Thronheim. Sie war eine sehr ruhige Frau und stand stehts an der Seite ihres Mannes. Adrian war Maras ganzer Stolz und Schatz. Sie zog ihn behütet auf und es erfreute sie zu sehen wie neugierig und lebensfroh ihr Kleiner bereits in seinen jungen Jahren war. Als Orn das erste Mal Tabenheim überfiel floh sie auf Anweisung ihres Mannes nach Norden, doch ihre Verfolger konnten kurz nach der Niederwehrer Grenze zu ihr aufschließen. Ohne Kampferfahrung schlug Mara einen holprigen Gebirgspfad ein. Die Pferde der Verfolger scheuten sich jedoch ihr zu folgen und so schossen sie nur einige Pfeile hinter Mara her … und sie fanden ihr Ziel. Sie verstarb, am Boden liegend, mit Adrian immer noch in ihrem Armen haltend. Sybel Garnason (410 – 447): Sybel ging gerne ihrem Vater Thomas bei dem Vertrieb seiner Waren zur Hand und unterstützte ihre Mutter Elana, da diese zwar Lesen und Schreiben konnte, jedoch aus unerfindlichen Gründen immer wieder die Namen und Zahlen von Anlieferungen vertauschte, bei der Buchhaltung. Sie war eine sehr gebildete Dame und dies machte sie ein wenig eitel und arrogant. So manchen Antrag wies sie zurück, bis ihr Vater beschloss, das sie doch nun endlich einen Mann finden und ihm einen Erben schenken solle. Sybel heiratete wenig später obgleich ihr Mann die Wahl ihres Vaters war. Die Geburt von Mara verlief sehr schmerzvoll für Sybel und sie erholte sich zwar von dieser, jedoch erlangte sie ihren alten Elan und ihre ganze körperliche Kraft nie zurück. Sie starb mit 37 Jahren bei der Fehlgeburt ihrer Tochter. Elana Garnason (380-430): Ihre runden Pausbacken und ein recht fülliger Körperbau waren die Folge ihres Reichtums. Doch war Elana keine dumme Frau, schon früh in ihrer Kindheit erlernte sie das Lesen und Schreiben, doch vertauschte sie oftmals Buchstaben und Zahlen. Dies hinderte sie jedoch nicht daran bei Thomas Garnason, einem Kaufmann in die Lehre zu gehen. Sei es nun durch ihren Fleiß oder durch ihr Durchsetzungsvermögen aber irgendwann heiratete Thomas Garnason sie. Es war keine wirkliche Liebe aber zusammen waren die beiden ein sehr gutes Gespann, denn sie erarbeiteten sich ein ansehnliches Vermögen. Thomas Garnason (385-450): Geboren, erzogen und ausgebildet zum Händler. Schon früh wurde er in das Geschäft seines Vaters eingeführt. Hingegen den Warnungen von Thomas hielt es sein Vater jedoch für intelligent auch mit gefährlichen und illegalen Dingen zu handeln. Doch für das Wohl des Geschäfts und seiner Familie wegen übersah Thomas dies gerne. Doch wurde es ihm schlussendlich zum Verhängnis, als im Jahre 450 ein sich ungerecht behandelt fühlender Handelspartner, welcher am vorherigen Tage von Thomas abgewiesen wurde, ihm auf dem nächtlichen Nachhauseweg auflauerte und ihm eine Flasche über den Kopf zog. Diese traf Thomas an der Schläfe woraufhin er blutend am Straßenrand liegen blieb. Er verstarb an Ort und Stelle. Rhon Harcken (397-479): Intelligent? Nein so kann man Rhon nicht beschreiben. Vielmehr ein typischer Rohling, der sich nahm was er begehrte. Ein Glück für ihn war, dass seinem Vater eine Eisenmine nahe Thronheim gehörte. Durch den Verkauf, der dort geförderten Rohstoffe, konnte Rhon sein verschwenderisches Leben in den Bordellen von Thronheim verbringen. Es war sein Vater, der die Heirat mit Sybel Garnason arrangierte. Er und ihr Vater unterhielten eine alte, andauernde Geschäftbeziehung. Rhon war von der Heirat so wenig fasziniert wie Sybell, weswegen er nach der Geburt von Mara sich wieder seinem alten Leben widmete. Mara Harcken (370-432): Mara war eine gehorsame Frau. Nachdem sie mit ansah, wie ihr Sohn seine Frau behandelte, ihr keine Aufmerksamkeit schenkte, nahm sie sich ihrer an. Sie war auch der Grund, weswegen Sybel es so lange mit ihrem Mann aushielt und ebenfalls war sie der Grund für den Namen ihrer Enkelin. Gemeinsam verbrachten die beiden Frauen viel Zeit, bis Mara im Alter von 62 Jahren in der Gegenwart von Sybel friedlich entschlief. Thorsten Harcken (357-398): So rau wie sein Name war auch seine Art. Er war zwar Geschäftmann, aber an erster Stelle ein Bergbauer, welcher seine Untergebenen mit strammen Regiment dazu anhielt, alles aus der Mine herauszuholen, was es auch kosten möge. Seine Abwesenheit daheim machte sich schnell in dem Verhalten seines Sohnes bemerkbar. Durch eine Heirat hoffte er, dass er sich bessern würde. Mit Trauer musste er mit ansehen, dass es nicht so war und da auch seine Mine nicht mehr viel abwarf, war es für ihn schon fast ein Segen, als eines frühen Morgens während einer Stolleninspektion die stützenden Balken aufgrund von eindringendem Wasser nachgaben und Thorsten und gut ein Dutzend seiner Arbeiter unter den schweren Steinmassen begruben.
  19. Das neuadlige Haus von Marethyu dem Baumeister, Freiherr des Ankerplatzes ~~~~~~~~~~~~~~~~~~oOo~~~~~~~~~~~~~~~~~~ OOC Formalitäten: Bestehende CB: Marethyu Neumann Titel: Freiherr des Ankerplatzes und des westlichen Arsenals (neuer angezeigter RP-Name: Marethyu der Baumeister, Freiherr des Ankerplatzes) Geschichte / Werdegang des Charakters: (Die Geschichte knüpft direkt an die Charakterbeschreibung meines Charakters Marethyu Neumann an, sie ist nicht als IC-aufgeschriebene Geschichte, sondern viel mehr dem Werdegang des Charakters zu verstehen): Marethyu war nie ein Mann höheren Standes. Nachdem er sich an dem Ort niederlies, welcher später den Namen Ankerplatz tragen sollte, begann er zunächst seinen und den Lebensunterhalt seiner Kameraden mit dem Errichten von Gebäuden in fremden Städten zu verdienen. So gingen 2 Jahre in das Land. Marethyu reiste von Baustelle zu Baustelle. Er half bei der Planung und der späteren Errichtung einiger kleinerer Anwesen, aber auch Häusern für normale Stadtbürger mit. Eines Tages machte er die Bekanntschaft mit einem reisenden Adligen, welcher scheinbar gerade von seinen Geschäften aus Thronheim zu kommen schien. Wie sich während ihres Gesprächs herausstellte, suchte der Markgraf noch fähige Zimmermänner, welche die neuen Regierungsgebäude Niederwehrs planen und errichten sollten. Mit der Aussicht auf gutes Geld, machte Marethyu sich abermals auf um in einer fernen Stadt seinem Handwerk nachzugehen. Was er nicht erahnte war, dass dieser Auftrag ihm Türen zu viel größeren Möglichkeiten liefern sollte. Der Umbau Niederwehrs ging schleppend aber stetig voran. Eines Tages kam der Markgraf auf einem Kontrollgang zu Marethyu, welcher sich bis zu diesem Zeitpunkt als ein tragender Pfeiler der Planung und Realisierung der neuen Gebäude erwiesen hatte und bot ihm eine Festanstellung als Baumeister von Niederwehr an. Diese Ernennung war für Marethyu eine große Ehre und trotz der vielen Arbeit, welche in seiner eignen Siedlung auf ihn warteten, nahm er sie dankend an. So verging wieder einige Zeit. Niederwehr wuchs und der Ankerplatz blühte auf. Eines Tages, bei einem Besuch des Markgrafen in Jarikswall bei welchem ihn Marethyu begleitete um weitere fähige Handwerker aufzusuchen, wurde er der Fürstin von Jarikswall vorgestellt. Ihm ist bis heute noch nicht klar wieso, aber ohne große Umschweife und beeindruckt von ihrem Charakter, erbat er die Erlaubnis des Markgrafen für eine Weile in Jarikswall zu bleiben um die dortigen Gebräuche und Architektur zu studieren. Dieser ließ ihn, wenn auch etwas missmutig mit einem vorgeschossenen Gehalt, noch einige Tag in Jarikswall verweilen, während er sich selbst auf den Weg nach Thronheim machte. Marethyu faszinierte diese strahlende Stadt, so kam es, dass er gefühlt tagelang durch seine Straßen zog, mit seinen Bewohnern redete und ihre Kultur in sich aufnahm. Eines Tages, traf er unerwartet unvorbereitet abermals die Fürstin, welche gerade einen Rundgang mit ihrer engsten Vertrauten und einigen Wachen unternahm. Wiederum beeindruckt von ihrem Erscheinen, entschied sich Marethyu am Hofe um eine Audienz zu bitten. Diese wurde ihm, nach einigem Argwohn, da er ein Mensch war, auch gewährt. Bei dieser Audienz stellte er sich der Fürstin, welche ihn ohne großes Interesse betrachtete, untertänigst vor und bot ihr an, da ihn die Stadt so sehr faszinierte, einige Zeit in ihre Dienste als Zimmermann zu treten. Dieses Angebot nahm sie jedoch freundlich und dankend an und schon einige Zeit später sollte sie von diesem Angebot auch Gebrauch machen. So kam es, dass sie der Ruf ihres Königs ereilte, welcher die alte Dämmerfeste wieder errichten wollte und deswegen jedes rytarertreue Stadt dazu aufforderte, ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Fürstin entsandte einige ihrer besten Handwerker und Baumeister, auch Marethyu bat sie, ihn an sein Angebot erinnernd, sich diesen anzuschließen. Die Aufgabe die vor ihnen lag war keine einfache: Die Gemäuer waren alt und das Wetter plagte sie oftmals Tage lang. Doch Marethyu wollte nicht aufgeben. Er trieb die anderen Handwerker an seinem Beispiel zu Folgen und nach einer ungewöhnlich kurzen Bauzeit wurde die Dämmerfeste in ihrem heutigen Glanz fertig gestellt. Als er sich gerade auf den Heimweg machen wollte, ereilte Marethyu die Nachricht, dass der König persönlich und seine Klaue seine Anwesenheit in der Dämmerfeste verlangten. Dass diese Klaue jedoch die Fürstin sei, für welche er nach Wolfshain gereist war um bei dem Bau der neuen Feste mitzuhelfen, sagte ihm niemand. Deswegen war es keine kleine Überraschung für ihn, als er den Thronsaal mit seinen glatten marmorweißen Wänden und der schweren hölzernen Decke betrat, dass Die Fürstin von Jarikswall neben dem Thron des Königs stand. Der König erklärte ihm, dass er sehr dankbar für seine Hilfe bei der Wiedererrichtung der Feste seiner Vorfahren war und eröffnete ihm (sehr wahrscheinlich durch Zureden der Fürstin), dass er ihn gerne zum Baumeister von Wolfshain ernennen würde. Zwar immer noch an seine Verpflichtungen gegenüber Niederwehr erinnert, zögerte Marethyu keinen Moment und nahm diese unermesslich große Ehrung an. Seither ist er des Öfteren nach Wolfshain gereist, mal in Begleitung der Fürstin, manchmal allein um dort nach dem Rechten und dem Fortschritt der Handwerker an den neu geplanten Gebäuden zu überwachen. Durch ihre gemeinsamen Reisen lernte Marethyu die Fürstin besser kennen und auch sie lernte, dass man ihm wenn man ihn gerecht behandelte, auch bedingungslos vertrauen kann. So entschloss sie sich, um auch ein Zeichen für ihre Verbündeten Menschen zu setzen, ihn als Adjutanten und ihre Rechte Hand in Wolfshain einzusetzen. Nach nunmehr beinahe 6 Jahren ist der Ankerplatz zu einer beträchtlichen Größe herangewachsen, die Gebäude in Niederwehr wachsen stetig weiter und der Handel im Norden Thronheims floriert durch die Gründung der Nhern-Allianz und durch die häufig am Ankerplatz einlaufenden Schiffe beachtlich. Marethyu ist hat sich in diesem Gebiet während dieser Zeit sowohl einen ganz beachtlichen Namen wie auch Ansehen aufgebaut, weswegen es für ihn nur ein wenig überraschend war, als Erik, Herr von Falkenstein und Beschützer des Menschenreiches, ihn eines Tages am Ankerplatz aufsuchte um ihm seine bisher größte Aufgabe und Gelegenheit anzubieten: „Den Wiederaufbau der Familien-Feste Kronstein“, wie er sie nannte. Diese solle in dem sich zusammenbrauenden Krieg als gutes Bollwerk für Thronheim dienen. Marethyu, nunmehr immer eingespannt in seinen Pflichten, willigte dennoch ein auch diese Aufgabe zu übernehmen, wohlwissend, dass sich seine Frau und sein Geselle Bowen in der Zwischenzeit um den Ankerplatz und seine Geschäfte kümmern würden. Nun schreiben wir das Jahr 500 n.d.E . Die Festung Kronstein oder „die Feste der Menschen“ wie sie einige der Handwerker von Zeit zu Zeit nennen wurde vollendet. Marethyu wurde nun, da er sich als Baumeister der Festung dem Thronheimer Rat als treuer Diener des Menschenreiches erwiesen hat, in diesen aufgenommen, mit dem Versprechen sich auch in Zukunft zunächst um die baulichen Angelegenheiten Thronheims zu kümmern. Im Laufe der Zeit wurden ihm jedoch auch andere Aufgaben zugetragen. So dient er heute Thronheim als ein treuer Gefolgsmann. Auch der Ankerplatz ist näher an Thronheim herangewachsen, floriert doch der Handel zwischen diesen beiden Städten prächtig. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~oOo~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Familienstammbaum und Geschichten der Familienmitglieder Sohn und Stammbaum seitens der Frau: Beren Marson (497-aktuell): Beren ist der bisher einzige Sohn von Marethyu dem Baumeister und Elisabeth Graufels. Da Beren noch sehr klein und jung ist, lebt er wohlbehütet hinter den Mauern des Ankerplatzes. Von Zeit zu Zeit besucht ihn sein Onkel Bowen Graufels, mit welchem er dann immer viel Zeit verbringt. Da seine Mutter viel Zeit mit der Ausbildung der Männer des Ankerplatzes verbringt, wird Beren häufig von einer Ortsansässigen Schankmaid und Freundin von Elisabeth versorgt. Elisabeth von Graufels (461 – aktuell): Elisabeth ist eine wahre Kampfmaid. Bereits im Kindesalter rebellierte sie mit ihrer Schwester Viktoria gegen die Entscheidung ihres Vaters, dass nur ihr Bruder Bowen, die Kunst des Schwertkampfes erlernen dürfe. Ihr Vater ließ sich schließlich von ihr und ihrer Schwester überreden und so trainierten sie fortan gemeinsam mit ihrem Bruder. Ab und an lässt sie ihre aufbrausende Art die Kontrolle verlieren weswegen auch so manche plumpen Annährungsversuche schon an dieser Frau abgeprallt sind. Zurzeit beginnt sie wieder ihre alte Tätigkeit, welche sie während der Schwangerschaft mit Beren pausieren musste, als Ausbilderin in der Kaserne des Ankerplatzes aufzunehmen. Bowen von Graufels (463 – aktuell): Bowen ist im Gegensatz zu seinen beiden Schwestern eher ein ruhiger Zeitgenosse. Zwar erlernte auch er die Schwertkunst, jedoch interessierte ihn schon immer die einfache Bevölkerung. Deswegen nahm er dankend und in seiner Schuld stehend, das Angebot Marethyus an, bei ihm in die Lehre zu gehen. Nun sind 7 Jahre vergangen und Bowen ist zu einem recht fähigen Zimmermannsmeister aufgestiegen. Zwischenzeitlich geht er seiner Schwester noch bei der Ausbildung einiger Bogenschützen zur Hand. Viktoria von Graufels (464-aktuell): Viktoria stand schon immer unter dem Schutz ihrer beiden älteren Geschwister. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, sich selbst einige besondere Fähigkeiten anzueignen. So war sie nie wirklich geschickt im offenen Schwertkampf, betörte jedoch zahlreiche Männer, sodass sie sowohl ihr Gold wie auch oftmals Geheimnisse verloren. Nach ihrer schweren Verletzung während des Kampfes mit den Piraten, erkannte sie jedoch recht bald, dass sie nicht mehr in der Lage sei, Kinder zu zeugen weswegen sie nun anstatt sich von Männern angezogen zu fühlen, die Gesellschaft von Frauen bevorzugt. Durch Viktorias spezielle Fähigkeiten ist der Schwarzmarkt erst zu seiner jetzigen Größe gewachsen, weswegen sie als die Herrin des Gleichen gilt. Diana von Graufels (438-481): Geboren als Tochter eines reichen südländischen Händlers wurde sie in den Geschäften ihres Vaters schon als junge Erwachsene eingebunden. Es war auch ihr Geschick, welches ihre Heirat mit dem Herren von Graufels arrangierte. Diesen lernte sie ,auf einer seiner Reisen im Auftrage Thronheims, in ihrer Heimatstadt kennen. Sie liebte ihren Mann und ihre Kinder sehr. Deswegen schmerzte sie der Verlust ihrer beiden Töchter und ihres Sohns Bowen so sehr, dass sie sich im Jahre 481 n.d.E aus Gram und Kummer das Leben nahm. Arwen Klier (416 – 479): Arwen war stets eine sehr zurückhaltende Frau, welche sich mehr mit Büchern als mit anderen Dingen vergnügte. Deswegen traf sie die Nachricht sehr, als ihr Vater ihr eines Tages berichtete, dass sie den Sohn eines ansehnlichen Händlers heiraten sollte. Voller Kummer ließ sie es über sich ergehen, doch war ihr versprochener Gemahl ganz anders als sie ihn sich ausgemahlen hatte: Er war gütig und drängte sie zu nichts was sie nicht aus freien Stücken tun wollte. Er gab ihr sogar einige recht wertvolle Bücher als ihr Hochzeitsgeschenk. Mit den Jahren, so konnte man es als Außenstehender zumindest mit ansehen, verliebte sich Arwen doch schließlich in ihren Mann. Nach 63 verstarb sie aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung, welche sie sich nach einem Sturz vom Pferd zugezogen hatte. Tom Klier (405-485): Tom war ein sehr freundlicher Mann. Bei Geschäften, bei welchen sein Vater gut und gerne seinen Handelspartner über das Ohr haute, war Tom immer die stille dritte Partei, welche Geschäfte zum Vorteil von beiden Seiten aushandelte. So kam es, dass sein Vater eine wahre Schönheit durch ein Handelsgeschäft als Toms zukünftige Frau ergatterte. Tom ging nach dem Erhalt dieser Nachricht jedoch erst zu dem Vater von Arwen und versicherte ihm, dass er seiner Tochter kein Leid antuen und ihr ein gutes Leben verschaffen wollte. Dies ermutigte den Vater dem Geschäft auch nachzukommen und so wurde Arwen kurze Zeit später seine Frau. Im Jahr 485 n.d.E entschlief Tom friedlich in seinem Bett, wohlwissend, dass er eine Frau gehabt hatte die ihn schlussendlich doch liebgewonnen hatte. Torn II. von Graufels (437 -490): Torn war ein stolzer Mann. Erzogen nach den alten Werten seines Vaters und als ganzer Stolz von Graufels. Er war ein gerechter Lehnsherr, der seinen Männern nie mehr abverlangte als er selbst leisten konnte. Jedoch als die Zeit kam in der Balrik den Blutschwur einforderte, musste Torn das erste Mal, obgleich das er wusste das es falsch war sich für das kleinere Übel entscheiden. Er schwor Balrik die Treue um seine Kinder zu beschützen, welche ihn jedoch, empört durch seine angebliche Feigheit und seinen gebrochenen Schwur gegenüber Thronheim, kurze Zeit später in Nacht und Nebel verließen. Durch nun seine Frau und Kinder beraubt verfiel Torn in Kummer und lies die Geschäfte von Graufels stark schleifen. Nachdem ihm jedoch einige Jahre später Gerüchte von drei Geschwistern zu Ohren kamen, die tüchtig gegen Balrik kämpften, beschloss er auch selbst gegen diesen in die Schlacht zu ziehen. Nun es war mehr ein kläglicher Versuch, welcher zur Folge hatte, dass Graufels durch Balriks Schiffe bis auf die Grundmauern zerstört und alle noch so starken Männer im Kampf um den grauen Felsen ihr Leben ließen. Auch Torn fiel in in dieser Schlacht. Torn I. von Graufels (417-489): Torn der Erste wurde auch Torn der Felsen genannt. Er war ein Mann von Graufels und verhielt sich auch wie ein solcher. Er trainierte die Männer wie schon seine Vorfahren: persönlich. Er entwickelte Kampftechniken weiter und übte sich in Geduld und in der Kunst des Krieges. Er herrschte über seine Ländereien mit einem wachsamen Auge. Jedoch kam der Tag, an dem ihn seine Kraft, wie auch sein Augenlicht verließen, weswegen er ohne großes Überlegen seinen Titel an seinen Sohn weitergab, welcher diesen auch stolz trug. Von seiner Gicht und Blindheit so geschwächt entschwand Torn der Felsen in einer stürmischen Nacht am Ende des Jahres 489 n.d.E. Elia von Graufels (419 -489): Elia war die Schwester des Herren von Tabenheim, jedoch hatte sie diesen Ort schon als junge Frau verlassen um die Welt zu erkunden. Doch sollte sie ihr Weg in eine, ihr zu dieser Zeit noch nicht bekannte, aber alt verwandte Gegend führen. Den Ursprüngen ihres Hauses folgend. So kam sie nach einiger Zeit des Reisens auf der Feste Graufels an. Dort verbrachte sie einige Zeit, studierte die Männer und gewann einen mit der Zeit sehr gern. Sie heiratete, wie es sich ihr erst später offenbarte, den Herrn von Graufels. Die Zeit verging und nach ihrem erfüllten Leben und nachdem ihr altersschwacher Mann von ihr gegangen war legte auch Elia sich eines Abends in ihr Bett, wohlwissend das sie nicht vor hatte den nächsten Morgen zu erleben. Es war die Nacht im Jahre 489 n.d.E als ihr Sohn Torn beschloss doch gegen Balrik zu Felde zu ziehen. Familie von Seiten Marethyus: Jörg Neumann (429 – aktuell): Jörg ist ein seelenruhiger Zimmermann, welcher, obgleich die Zeiten wirklich nicht die Besten sind, immer versucht dem Leben etwas Gutes abzugewinnen. Er vertritt die Meinung: Arbeite Gewissenhaft und du wirst auch gewissenhaft belohnt werden. Er hatte nie wirklich die Bestrebungen mehr zu sein als er ist: Ein angesehener Zimmermann, welchen man in seinen und noch angrenzenden Dörfern kennt und respektiert. Von seinem Sohn hat er seit er sich mit einigen Scharlatanen aufgemacht hat die Welt zu bereisen, nichts mehr gehört. Deswegen kümmert er sich trotz seines Alters von 69 Jahren immer noch um die Bestellung der Felder und darum, das genug Geld vorhanden ist um seiner geliebten Frau Eva ordentliche Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen. Eva Neumann (435 – aktuell): Eva ist eine herzensgute Frau. Obgleich sie immer noch tagsüber auf den Feldern des Bauernhofes arbeitet, findet sie immer noch Zeit ihrer Mutter, welche ebenfalls bei ihnen lebt, sowohl beim Kochen wie auch Stricken zu helfen. Sie ist sehr zufrieden mit ihrem Leben obgleich sie von Zeit zu Zeit in eine gewisse melancholische Stimmung verfällt, da sie ihren einzigen Sohn gerne vor ihrem Lebensende noch einmal zu Gesicht bekommen würde, geschweige denn überhaupt einmal zu erfahren ob er noch am Leben sei. Erik Neumann (432 – 472): Auch Erik ging bei seinem Vater, einem Zimmermannsmeister in die Lehre. Jedoch folgte er nicht ganz dem Weg, welchen sein Bruder einschlug und ließ sich von Zeit zu Zeit mit fragwürdigen Auftraggebern ein. Da er ein zu leichtgläubig war, kam es eines Tages dazu, dass sein Auftraggeber, welcher ihm versprochen hatte er möge sein Geld sofort nach getaner Arbeit erhalten, ihn nicht entlohnen wollte. Erbost stellte Erik diesen an demselben Abend zur Rede doch auch dann konnte er nicht bezahlt werden. Er räumte dem Auftraggeber eine Woche ein um das Geld zu beschaffen. Nun hätte er es besser nicht getan. Diese Zeit nutzte der Auftraggeber um mit dem wenigen Geld, welches ihm verblieben war, ein paar geldgierige Jungen anzuheuern, welche den gutgläubigen Erik unter dem Vorwand von benötigter Hilfe, in einer dunklen Gasse niederstachen. Trotz seiner verzweifelten Rufe kam für Erik jede Hilfe zu spät und er erlag seinen Wunden in dieser dreckigen Nebengasse. Peter Neumann (412 – 484): Peter wurde als Sohn eines Erfinders geboren. Doch ihm selbst mangelte es an dem Geschick und an der Fantasie in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. So entschloss er sich in einem Alter von 14 Jahren seinen Vater um die Erlaubnis zu bitten bei einem Dorfansässigen Zimmermann in die Lehre gehen zu dürfen. Da sein Vater ein Freigeist war, hielt er den Jungen nicht zurück und so kam es, dass Peter mit dem Lauf der Jahre ein recht passabler Zimmermannsgeselle und nach dem Ableben seines Meisters auch selbst ein Meister wurde. Da er die Zimmerei weiterführen wollte, jedoch seinen Vater und seine Mutter nicht verlassen wollte, baute er an die Zimmerei noch eine größere Werkstatt an, in welcher sein in die Jahre gekommener Vater sich bis zu seinem Lebensende mit seinen Erfindungen vergnügte. An einem ruhigen Sommerabend im Jahre 484 n.d.E entschwand Peter friedlich in seinem Bett. Ina Neumann (412- 486): Ina wurde als Tochter eines Bauern geboren und wuchs somit in bescheidenen Verhältnissen auf dem Bauernhof in der Nähe von Nibelau auf. Als sie älter wurde fiel ihr ein aufstrebender Zimmermannsjunge ins Auge und kurze Zeit später bandelte sie schon mit ihm an. Ihre Eltern waren sehr erfreut darüber, dass sie jemanden gefunden hatte, der zum einen für sie Sorgen konnte, aber gleichzeitig noch Nahe genug seiner Arbeit nachging, dass Ina an einigen Tagen in der Woche ihren Eltern weiterhin auf den Feldern behilflich sein konnte. Nach einem ruhigen und erfüllten Leben, welches sie mit einem liebevollen Mann und zwei strammen Söhnen gesegnet hatte entschwand auch sie nur 2 Jahre nach ihrem Mann Peter dieser Welt. Elisa Steiner (435 – aktuell): Elisa wuchs, wie ihre Schwester auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf. Doch anders als Eva, konnte sie keine wirkliche Bindung zu diesem Ort aufbauen. Deswegen stahl sie sich eines Nachts ohne ein Wort davon. Bedauerlicherweise meinte es das Schicksal nicht besonders gut mit ihr. Schon nach einigen Tagen ihrer Reise traf sich ihr Weg mit dem einiger bekannter Banditen. Diese nahmen sie unter Anwendung von Gewalt mit und vergewaltigten sie. Nach einiger Zeit, zwangen sie die auf sie angesetzten Kopfgeldjäger zum Weiterziehen. Dies war der Zeitpunkt, an welchem Elisa schließlich flüchten konnte. Ihrem Ende nahe kam sie an einer kleinen Hütte vorbei. Da sie der Ansicht war, dass ihr nichts Schlimmeres geschehen konnte klopfte sie an die Tür. Ihr öffnete ein freundlicher Mann die Tür und nachdem er sie in Augenschein genommen hatte bot er ihr eine warme Unterkunft an. Durch die Freundlichkeit des Mannes gerührt entschloss sie sich bei diesem und seinem Sohn welchen sie später heiratete zu bleiben. Emmanuel Boren (406 – 460): Emmanuel war ein Bauer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er bestellte gewissenhaft seine Felder, leistete seine Abgaben und ging seinem Leben nach. Als er gerade ein vollwertiger Mann geworden war, traf er seine zukünftige Frau auf dem jährlichen Dorffest bei welchem sowohl die Götter wie auch ihr Lehnsherr geehrt wurden. Schon nach kurzer Zeit heiratete er dann seine geliebte Christine, welche er bis zu seinem versehentlichen Selbstmord (er trank auch für sein Leben gerne etwas über den Durst) im Jahre 460 n.d.E liebte. Christine Boren (417 – aktuell): Christine ist und war schon immer eine sehr freundliche und ruhige Natur. Sie wuchs unter ebenfalls bescheidenen Verhältnissen wie ihr Mann auf, denn sie war die einzige Tochter eines mäßig talentierten Steinmetzes. Ihr Vater war sehr erpicht darauf, dass sie auch sein Handwerk lerne, doch Christine lag dies einfach nicht. So war sie sehr froh, als Emmanuel ihr schließlich einen Antrag machte und sie sich vollends darum kümmern konnte das zu sein was sie eigentlich schon immer sein wollte: Eine Mutter. Sie liebte ihre Töchter sehr, doch nachdem Elisa sie und ihren Mann verlies, verfiel sie für eine Zeit in Melancholie, ein Glück, dass sich ihre Tochter Eva immer noch um sie kümmert. Durch sie erhielt sie ihren Lebenswillen zurück und bekleidet nun in dem Dorf Nibelau die Stellung als Dorfälteste, denn mit ihren nun 81 Jahren ist sie dies wahrlich. Marco Steiner (460 – aktuell): Marco ist ein gezeichneter Mann und die ist wörtlich zu verstehen. Als er 5 Jahre alt war, verlor ihn sein Vater für einen kurzen Moment im Wald aus den Augen und Marco stürzte einen Hang herunter. Dort blieb er bewusstlos die darauffolgende Nacht liegen, bis ihn sein Vater ächzend aus dem Dickicht zog, welches bis dahin die starken Wunden an Marcos Bein verdeckt hatten. Zwar fand er sich irgendwann mit der Tatsache ab, dass er für immer auf diesem Bein humpeln würde, doch konnte sein Vater sich diese Unachtsamkeit nie verzeihen. Er verließ Marco und seine Mutter Elisa und somit blieben diese ebenfalls zusammen mit Marcos Großvater in seiner Hütte zurück. Nachdem dieser gestorben war, war Marco Herr des Hauses und so leben er und seine Mutter heute immer noch in einer kleinen Hütte am Waldesrand … vergessen von der Welt. Sören Steiner (429 – aktuell): Sören ist ein sehr trauriger Mann. Gezeichnet von dem Vorfall in der Jugend seines Sohns und der Tatsache, dass er sich dieses Missgeschick nie verzeihen konnte. Nachdem er seine Familie mit der Annahme verlassen hat, dass diese wesentlich besser ohne ihn dran waren, streifte Sören durch die Kneipen und Spielunken Lyrias. In einer wäre er fast umgekommen, doch kam es das just zu diesem Zeitpunkt ein Mann mittleren Alters der Schenke, welche er geholfen hatte zu errichten, in dieser Schenke vorbei. Zwar sichtlich angeschlagen, jedoch eine Autorität ausstrahlend wie Sören sie noch nie gesehen hatte, wies er die 3 Haudegen, welche es auf Sörens letztes Geld abgesehen hatten an sich ja nicht mit ihm anzulegen, da sie sonst mehr als seine Axt zu spüren bekommen würden. Dankbar für diese Geste folgte im Sören in seine Siedlung: Dem Ankerplatz, doch sein Retter machte ihm klar: Er habe ihn nur gerettet, da er ihm ansähe, dass er etwas leisten kann, denn hier müsse jeder für das Wohl der anderen und sein eigenes Sorge tragen. Diese Worte verwirrten Sören zunächst, doch nachdem ihm ein Bäcker eine Lehrlingsstelle anbot, begriff Sören so langsam was Marethyu damit gemeint hatte … Bran Steiner (405 – 465): Bran war von jeher ein Einsiedler. Nur um Dinge zu erwerben, welche ihm der Wald nicht geben konnte kam er von Zeit zu Zeit in das kleine Nachbardorf. Nach dem sehr frühen Tod seiner Frau musste Bran den kleinen Sören selbst groß ziehen. Da er nie ein Handwerk oder Vergleichbares erlernt hatte konnte er im nur das Beibringen was er über die Jahre selbst im Wald gelernt hatte. Umso glücklicher war er, als Elisa, seine zukünftige Schwiegertochter, eines Tages erschöpft und dem Ende nahe vor seiner Türschwelle auftauchte. Er erzählte es ihr zwar nie, doch erinnerte sie ihn sehr an seine geliebte Ida. Mit nun ihr und seinem Sohn zusammen entwickelte sich Bran zu einem sehr glücklichen und zufrieden Mann, dem es auch nicht zu früh schien, dass er im Jahre 465 n.d.E seinen seligen Frieden fand. Ida Steiner (407 – 431): Mag man es Schicksal nennen oder einfach nur Pech: Das wusste Ida nicht. Zeit ihres kurzen Lebens war sie fast täglich an das Bett gefesselt. Ihr Körper schien nicht stark genug für diese Welt zu sein. Krankheiten suchten sie oftmals heim wodurch sie schon als Kind beinahe gestorben wäre. Eines Tages kaufte sie Kräuter ein, als ein fremder junger Mann ihr riet diese nicht zu kaufen. Er wirkte sehr unscheinbar doch aus irgendeinem unerfindlichen Grund glaubte sie ihm und nahm seinen Vorschlag an die Kräuter lieber bei ihm zu kaufen. So gingen sie zusammen in seine kleine Waldhütte und tatsächlich: Hier fand sie Kräuter und erfuhr von ihrer jeweiligen Wirkung, welche sie mit ihrem Wissen einfach wieder weggeschmissen hätte. So entschloss sie sich nach dem Tod ihrer Eltern und als die Krankheiten sie endlich verschont zu lassen schien, zu diesem eigenartigen Mann, der ihr Interesse geweckt hatte zu ziehen. Doch Schicksal vergaß Ida nicht. So erlag sie zwei Jahre nachdem ihr Sohn Sören das Licht der Welt erblickt hatte, den Folgen einer weiteren Schwangerschaft. Sie starb im Jahre 431 n.d.E mit nur 24 Jahren. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~oOo~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Falls Fragen bezüglich der Adelsgeschichte der Familie Graufels aufkommen sollten/notwendig sind, können diese dem/den Abnehmern privat vorgelegt werden,da sie noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
  20. Thronheim, 4. Monat im Jahre 501 n.d.E. Die ersten Sonnenstrahlen kündeten nach einer regnerischen Nacht vom Anbruch eines neuen Tages in den Thronheimer Landen. Langsam hielt der Lärm des täglichen Treibens wieder Einzug in die Hauptstadt und bald stiefelten allerhand Leute durch den Schlamm der Straßen. Die Stadtwache hatte sich unterdessen daran gemacht, die Stadttore für Händler und andere Reisende zu öffnen, die auch schon zu Dutzenden vor diesen auf Einlass warteten. Unter ihnen befanden sich jedoch auch zwei Reiter, die mit einem etwas ungewöhnlicherem Anliegen Thronheim aufsuchten. In ihrer hochwertigen, wenn auch sichtlich abgenutzten Reisekleidung stachen sie merklich aus der sonst wesentlich schlichter gekleideten Masse hervor. Diese Tatsache entging den aufmerksamen Augen der Stadtwache freilich nicht – man befragte die beiden Männer beim Passieren nach ihrem Aufenthaltsgrund in der Stadt und ob sie Bewaffnung irgendeiner Art bei sich tragen würden. Sie gaben an, als Kuriere eine Nachricht für den Verweser des Reiches zu überbringen und ein kleines Säckchen Gold verneinte die zweite Frage. Man ließ sie ohne weitere Worte passieren. Im langsamen Schritt zogen die beiden Reiter weiter; entlang der erwachenden Hauptstraße, vorbei an noch im Dunkeln liegenden Gassen und den Weg zur Kriegsakademie hinauf, bis sie - vor dieser angekommen – absattelten. Die letzten Stufen erklommen sie ohne Hast; ihr Ziel lag unmittelbar vor ihnen: die Vogtei des Trutzberges. Sie trafen den Mann, der haargenau der ihnen mitgegebenen Beschreibung entsprach, im Vorhof, als er gerade einem weiteren Mann einen Stapel Schriftrollen und andere Schriftstücke überreichte. Mit den Papieren unterm Arm hastete dieser an den beiden Reisenden vorbei und vom Hof hinunter. Der Blick hinterher rückte nun die unbekannten Gesichter in den Fokus des Burgvogtes. Er schritt zu ihnen hinüber – sie taten es ihm gleich und beide Parteien trafen sich schließlich etwa in der Mitte des Hofes. Die Erfüllung ihres Auftrags war zum Greifen nahe und die zwei Männer entsprechend angespannt - sie durften keinesfalls Misstrauen erregen. Der einäugige Mann begrüßte beide in für ihn gewohnter Weise und erkundigte sich direkt, welches Anliegen sie an die Akademie führen würde. Bei der sofortigen Gegenfrage, ob er Dorian Breitenbach sei, ergriff die Anspannung auch ihn. Etwas zögerlich nickte er – die Zeit sich nach ihren Namen zu erkundigen, blieb jedoch nicht: Kaum hatte Breitenbach seine Person bestätigt, schoss die Hand des einen auch schon wie eine losgelassene Sehne unter dessen Mantel. Intuitiv griff der Aleritenritter nach dem Dolch an seinem Gürtel. Er war schnell, verdammt schnell sogar und führte die Waffe bereits in Richtung seines Gegenübers, bevor dieser seine Hand wieder aus seinem Mantel herausgezogen hatte. Er wurde ruckartig gestoppt als der zweite Fremde ihn mit beiden Händen am Führarm packte – sein toter Winkel war Schuld. Kurz versuchte er sich loszureißen, da sah er aus dem Augenwinkel etwas in Richtung seines Gesichtes kommen. Sein Kopf schwenkte leicht herum, blickte seinem Ende mit offenem Auge entgegen. Der Gegenstand stoppte vor dem Gesicht des Burgvogtes. Es war eine mit Schnüren umwickelte Schriftrolle. Der zweite Mann ließ den Arm des Burgvogtes los, als dieser den Dolch aus seiner Hand fallen ließ und leicht perplex nach dem Schriftstück griff. Das Lesen der ersten Zeilen genügte, da bat er seinen unerwarteten Besuch zu sich auf die Stube. Beide folgten ohne Zögern. Zur fortgeschrittenen Tageszeit verließen die Kuriere Thronheim wieder auf dem Weg, den sie am Morgen gekommen waren.
  21. Die folgenden Zeilen wurden vom dem Chronisten Tabenheims in jüngster Zeit niedergeschrieben. Sie beinhalten die Geschichte von Arthur von Tabenheim … Im Jahre 427 n.d.E. wurde Arthur als der erste Sohn des Barons von Tabenheim geboren. Nur ein Jahr später gebar seine Mutter seinen Bruder Orn. Da der Altersunterschied nicht all zu groß war, spielten die jungen oftmals miteinander und auch als es an der Zeit war, sie auf die Verwaltung und das Kennenlernen ihrer Ländereien vorzubereiten, wurden die Jungen gemeinsam unterrichtet. Da es der Wunsch ihres Vaters war, fügten sich die beiden widerwillig, da es ihnen mehr Spaß bereitete gegeneinander im Hofe mit Holzstöckern zu kämpfen. Auch einige andere Kinder, beispielsweise Söhne der ansässigen Soldaten, kamen nach einiger Zeit hinzu. Der Baron begrüßte dies, da er wollte, dass seine Söhne bereits früh neue Bekanntschaften und Freundschaften schlossen. So vergingen viele Jahre. Der Baron nahm seine beiden Jungen mit auf die Jagd, obgleich diese oft gestellt war und eigentlich nur eine Treibjagd darstellte. Mit 18 nahm er sie das erste Mal mit nach Thronheim. Mit der Mahnung ihres Vaters sahen sich die beiden Jungen in der Stadt um. Es kam wie es kommen musste: Durch das vorlaute Mundwerk von Orn wurden sie beide aus einem bekannten, ansässigen Bordell, beide mit blauem Auge, hochkant herausgeworfen. Diese Tatsache belustigte ihren Vater, als sie am Abend gemeinsam zu Tisch saßen. Dies war das letzte Abenteuer, welches sie mit ihrem Vater unternahmen. Kurz nach ihrer Rückkehr erlagen alle drei einem schlimmen Husten, wovon sich nur die beiden Jungen erholen konnten. Von diesem Zeitpunkt an kümmerte sich Orn um ihre Mutter und Arthur sich um den Rest von Tabenheim. Wieder gingen einige Jahre ins Lande, bis an einem Abend, nach Jahren des Versuchens Adrian von Tabenheim geboren wurde. Er sollte das einzige Kind von Arthur und seiner geliebten Frau Mara, welche er bei einem erneuten Besuch in Thronheim kennen gelernt hatte, bleiben. Es war eine glückliche Zeit. Adrian wurde wohlbehütet in der Feste aufgezogen und auch oftmals von seinem Onkel Orn und seiner Großmutter besucht. Dann brach das Jahr 477 n.d.E. Rückblickend sollte dies der Anfang vom Ende der Bruderschaft von Tabenheim sein. Nach Balriks Machtübernahme kam zwischen den Brüdern oftmals das Thema auf, wie rechtens dieses den gewesen war. Doch sie schafften es immer wieder das Thema ruhen zu lassen. Auch war es das Jahr, an dem sich Arthur dazu entschied dem neu gegründeten Aleritenritterbund in Thronheim beizutreten. Es folgten weitere Jahre des Einverständnisses, bis im Jahre 479 n.d.E Orn seinem Bruder eröffnete, dass er gerne mit ihm nach Drachenfels reisen würde um dort dem Kaiser persönlich seine Gefolgschaft zu bekunden. Arthur war wenig überzeugt von dieser Idee. Er erinnerte seinen Bruder daran, dass ihre Familie seit nun schon mehr als 150 Jahren Thronheim diente und noch nie wirklich etwas mit dem Kaiser zu tun gehabt habe. Doch dies begründete Orn, wolle er nun ändern. Er sagte, dass er sich von diesem Kaiser viel versprach, doch Arthur lehnte entschieden ab. Gesagt getan, nahm Orn einige seiner Männer und nach Monaten der Reise kehrte er nach Tabenheim zurück. In dieser Zeit war Arthur das erste Mal ohne seinen Bruder gewesen. Auch Orn kehrte sichtlich verändert aus Drachenfels zurück. Er trug nun nicht mehr die Farben der Familie und von Thronheim, sondern die des Kaisers. Wie er seinem Bruder eröffnete, hatte er dem Kaiser ihre Loyalität angeboten. Auf diese Aussage hin vergaß sich Arthur. Schnell ergriffen alle im Raum die Flucht. Nur Orn blieb und hörte seinen Bruder, der seine Wut kaum zu zügeln vermochte, bis zum Ende an. Arthur warf mit Worten wie Ehre und Treue und Thronheim um sich, woraufhin Orn kühl antwortete, dass doch die wahre Macht beim Kaiser läge. Dies wies Arthur entschieden zurück und entgegnete erbost, dass so etwas nie unter ihrem Vater geschehen wäre. Und auch so etwas nie unter seiner Führung von Tabenheim geschehen würde, dass man einen alten Freund und Verbündeten gegen einen Machthaber austausche, welcher sehr wahrscheinlich mit dem Mord an seinem Vorgänger an die Macht gekommen sei. Erbost, entsetzt und enttäuscht über die Aussage seines älteren Bruders waren Orns letzte Worte: „ … unter deiner Führung … „. Daraufhin nahm er die Männer, welche ihn schon nach Drachenfels begleitet hatten und verlies mit hoch erhobenen Haupt Tabenheim. Dieser Streit ging Arthur noch einige Zeit durch den Kopf. Doch er bereute nicht was er gesagte hatte und glaubte fest daran, dass sich sein Bruder wieder besinnen würde und zurück nach Tabenheim kommen würde … … und das kam er, jedoch anders als erwartet. Es war ein Abend im ersten Monat des Jahres 480 n.d.E als ein Bote Arthur mitteilte, dass Orn wieder zurück sei. Dies erfreute Arthur doch ungemein, da er nun schon einige Zeit gar nichts von seinem Bruder gehört hatte. In freudiger Erwartung begab er sich die Stufen der Feste hinab, nur um an ihrer letzten Stufe bereits das Klirren von aufeinander prallenden Schwertern zu vernehmen. Er zögerte nicht lange, lief einige Stufen wieder hinauf und weckte seine schlafende Frau Mara. Mit knappen Worten erklärte er ihr die Lage und befahl ihr regelrecht Adrian sofort zu nehmen und die Feste zu verlassen. Hector, der mittlerweile auch das Schlafgemach der Baronesse erreicht hatte, blieb schon mit etwas Blut an seinem Schwert in der Tür stehen. Er berichtete Arthur, dass es tatsächlich Orns Männer waren die sie angriffen. Arthur machte eine Handbewegung die Hector zu verstehen gab, dass er sich um seine Frau kümmern müsse. Arthur schritt an ihm vorbei und nahm mit grimmigen Blick das Schwert entgegen, welches Hector ihm darbot. Die nächsten Stunden waren ein heilloses Durcheinander. Orns Männer waren unbehelligt durch die Tore gelassen worden und obgleich ihre Zahl nicht groß zu sein schien, vernahm man doch an vielen Stellen in Tabenheim das Klirren von Schwertern. Arthur kämpfte an der Seite seiner Männer. Nach einiger Zeit, sah es so aus, als ob sie die Oberhand erlangt hätten. Plötzlich sah Arthur Orn in einer Ecke des Hofes stehen, wie er gerade einen Stallburschen niederstreckte. Wutentbrannt wollte er schon auf ihn losstürmen, als Orn sich umsah und erkannte, dass er deutlich in der Unterzahl war. Er brüllte einige unverständliche Worte und schon zogen sich seine Männer langsam, aus dem immer noch offen stehenden Tor, zurück. Als sie dieses passiert hatten, drehten sie sich um und verschwanden in der Dunkelheit. Arthur sah nur noch von einem der Türme am Torhaus, wie sich die wenigen Lichtern in der Nacht verloren. Die nächsten Tage, Monate und Jahre, waren voller Kummer. Seine Frau war nirgendswo aufzufinden und einige von Arthurs Männern behaupteten, sie hätten gesehen, wie einige von Orns Soldaten sie auf dem Pferd verfolgt hätten, als sie Tabenheim durch das Nordtor verließ. Arthur lies dennoch nach ihr und seinem Sohn suchen. Leider ohne Erfolg. Arthur ersuchte in den darauffolgenden Monaten und dem nächsten Jahr Thronheim ihm zum einen bei der Suche seiner Familie behilflich zu sein und zum anderen nach Informationen über den Verbleib seines Bruders. Dieser war anscheinend plündernd durch einige kleine Dörfer gen Osten gezogen. Ohne langes Zögern betraute Arthur Hector mit der Aufgabe, einige seiner Männer auszusenden um diesen aufzuspüren. Wieder vergingen einige Monate und nun begannen sich die Meldungen über plötzliche Todesmeldungen von Adeligen um Thronheim herum zu häufen. Dies beunruhigte Arthur sehr, da er den Grund und die Verbindung zwischen diesen plötzlichen Todesfällen nicht zu erkennen vermochte. Dennoch überredete er Hector, nur zur Sicherheit zu einer List … Es ließ nicht lange auf sich warten, da wurden auch in Tabenheim die Leute laut, dass der Baron im plötzlich verstorben sei. Auch diese Kunde verbreitete sich rasant in den Thronheimer Landen. Die ausgesandten Truppen, welche Orn verfolgen sollten kehrten nicht mehr zurück. Hingegen stand Orn eines Morgens, mit nun einer deutlich größeren Streitmacht vor den Mauern Tabenheims. Ohne einen Anführer der ihnen sagte, wie sie sich verhalten sollten und ohne die Mannesstärke dieses kleine Heer abzuwehren, öffneten die Bewohner von Tabenheim die großen Eichen-Tore und ließen die Eroberer in die Stadt hinein. Orn übernahm die Kontrolle über Tabenheim. Seine Männer, mit den kaiserlichen und unbekannten Farben, enteigneten viele der reichen Kaufleute. Jedoch wurde den Bewohnern die schnelle Kapitulation zu Gute gehalten, sodass Orn sie unbehelligt ihr Leben fortsetzen ließ. Dennoch forderte er horrende Abgabenleistungen, welche jedoch nicht in Gold ausfielen, sondern größtenteils in Nahrung, welche umgehend aus Tabenheim heraus gekarrt und nie wieder gesehen wurde. All dies erfuhr Arthur während er sich mit Hector in einer dunklen Grotte im westlichen Arsenal versteckte. Zum Glück war der kommandierende Hauptmann ebenfalls ein Landsmann und bekundeter Anhänger Thronheims, weswegen er die beiden persönlich bei Nacht und Nebel und nach einer kurzen Erklärung von Seiten Arthurs, ein Versteck tief in den alten Katakomben des Arsenals zeigte. Hier verharrten Arthur und Hector einige Jahre. Von Zeit zu Zeit mischten sie sich unter die Krieger des Arsenals um an neue Kunde zu gelangen und um dafür zu sorgen, dass sie nicht zu Staub zerfielen sondern etwas zu tun hatten. Dann kam das entscheidende Jahr. Das Jahr 484 n.d.E. Die beiden erreichte die Kunde, dass Thronheim sich nun den Aufrechten angeschlossen habe und ebenfalls gegen Balrik in den Krieg ziehen würde. Plötzlich brach am Arsenal große Hektik aus. Schiffe wurden beladen und der größte Teil der Truppen in Richtung Thronheim abgezogen. Auch auf Tabenheim schien sich einiges zu regen. So verließen auch dort einige Soldaten die Feste, jedoch trugen sie die Farben des nun „falschen Kaisers“. Arthur erkannte die Gelegenheit und überredete einige der verbliebenen Soldaten ihm und Hector bei ihrem Unterfangen behilflich zu sein: Der Rückeroberung von Tabenheim. Per Boot legte sie an den schroffen Felsen an. Arthur nutze seine Kenntnisse der Burg und wählte einen schwer zugänglichen Weg, welcher zu ihrem Glück nur sehr leicht bewacht wurde. Sie überrumpelten die Wache, welche gerade mit ihrer Schicht fertig zu sein schien und sich die Beine entlang der Klippen vertrat um sich zu erleichtern. In der Feste suchten Arthur und Hector einige der Ortsansässigen auf, von welchen sie wussten, dass sie Arthur treuer ergeben waren als Orn. Als sie von Haus zu Haus eilten und ihr Gefolge immer größer wurde, hörten sie auf einmal eine laute Glocke. Dies bedeutete, dass sie entdeckt worden waren. Somit begann wieder ein offenes Gemetzel auf des Straßen Tabenheims. Die Bewohner, welche nur mit einfachen Mistgabeln, Hämmern und Beilen ausgerüstet waren, schlugen sich jedoch sehr tapfer. Unter freudigen Kampfesrufen wie:“ Der Baron ist wieder da!“, gelang es ihnen, die wenigen verbliebenen Soldaten bis in die Feste zurück zu treiben. Dort angekommen standen ihnen jedoch Orn und seine persönliche, wie man nun erkennen konnte von Balrik gestellte, schwere Garde gegenüber. Der Kampf zog sich noch einige Stunden bis im Morgengrauen und mit dem Auftauchen der ersten Aasfresser die Schreie der Verwundeten und Gefallenen aufhörten. Die Feste glich einen Schlachtfeld. Zwar hatten Arthur und seine Männer schlussendlich den Sieg davon getragen, jedoch waren viele der einfachen Männer, welche Arthur gefolgt waren, von der erfahrenen Kriegern Orns niedergestreckt worden. Orn selbst wurde beim Durchsuchen der Leichen auch als eine derselben identifiziert. Als Arthur über seinen toten Bruder stieg um die Festung zu betreten, würdigte er ihn keines weiteren Blickes. Sie verweilten noch einige Stunden auf Tabenheim, bis es für Arthur nach einigen Berichten von Hector deutlich wurde: Sie mussten die Stadt verlassen. Orns abgezogene Männer hatten alle Vorräte mitgenommen und laut einigen aufgefunden Briefen mit dem kaiserlichen Symbol, hätte Orn ebenfalls in einigen Tagen nachfolgen sollen. Er wollte die Bevölkerung einfach sich selbst und verhungern lassen. Diese Erkenntnis widerte Arthur an. Er fragte sich wie sein Bruder nur zu solch einem Monster werden konnte. Doch schnell war der Entschluss gefasst, dass er es niemals werden würde und so gaben er und Hector bekannt, dass Tabenheim geräumt werden solle. Sie würden Zuflucht in Thronheim suchen. Der Weg war beschwerlich. Da viele der Bewohner ihre letzten Habseligkeiten auf Karren verluden, dauerte dieser fast doppelt so lange zu bewältigen als mit einem gesunden Pferd. Doch sie erreichten Thronheim ohne größere Komplikationen. Dort wurden sie vor den Toren aufgehalten, doch als Arthur sich zu erkennen gab und seine Identität von einem Hofmagier überprüft wurde und ein weiterer Hauptmann für ihn bürgte, durften Arthur und sein Gefolge in Thronheim einziehen. Dort sah es nicht viel besser aus als auf Tabenheim, aber es gab anscheinend noch genug Essen. Das war das wichtigste für Arthur. Er meldete sich, nachdem er klargestellt hatte, dass seine Leute gut versorgt wurden, umgehend bei dem befehlshabenden Aleritenritter. Dieser brachte ihn zum König. Dort erklärte Arthur das Geschehene und bot seine Dienste im Kampf gegen Balrik gegen eine gute Versorgung seiner Leute in Thronheim an. Erfreut über die Aussicht neue Mitstreiter gefunden zu haben, willigte der König in Arthurs Vorschlag ein. Der Herr der Kriegsakademie und oberster Heerführer unterstellte Arthur eine kleine Einheit von gut 30 neu ausgebildeten Reitern. Mit diesen und einigen von Arthurs eigenen Männern sollte er die Nachhut bilden und Verwundeten der Aufrechten helfen wo sie nur könnten. Entschlossen, stur und mit einem Feind vor dem inneren Auge verließ Arthur mit Hector und 40 weiteren Mann an seiner Seite bereits am nächsten Tage die schützenden Mauern von Thronheim. So sollte der Krieg nun seinen Lauf nehmen … Geschichte im Dienste Thronheims während Balrikkrieg: … als Baron von Tabenheim und erfahrener Aleritenritter wurde ihm nach einigen gelungen Aufträgen und gewonnenen Scharmützeln im Laufe des Krieges eine kleine Einheit von etwa 100 Mann unterstellt. Diese sollte nach Hilfegesuchen, welche das nächstgelegene Heerlager erreichten, den Kämpfenden bei Dorngrad zu Hilfe eilen. Zu diesem Zeitpunkt bestand Arthurs Einheit größtenteis aus berittenen Kriegern. Auch ein paar Aleritenritter, wie beispielsweise sein Kindheitsfreund Hector befanden sich unter eben diesen. Der Kampf um Dorngrad endete mit dem Verschwinden der Festung. Als sie eintrafen waren es nur viele Verwundete und wenige halbwegs gesunde Soldaten, welche Arthur und seine Männer vorfanden. Ihnen ihr Leid ansehend befahl Arthur die Verletzen auf die Pferde zu hieven diese verbliebenen Truppen ihrem Heerlager zu geleiten. Sie kommen langsam voran. Kurz nachdem sie sich auf den Rückweg gemacht hatten brachten Kundschafter, welche ihren Rücken sicherten, Arthur die schlechte Kunde: Sie wurden verfolgt. Laut den Berichten handelte es sich um einen Haufen Deserteure und Balriksanhänger. Arthur blickte sich um und stellte fest, dass sie viel zu langsam voran kamen. Die Distanz zum Heerlager war zu groß, als das sie es erreichen könnten, bevor die Verfolger sie eingeholt hätten. Er entscheidet sich für eine List: Er und sein Gefolge legen ihre Rüstungen, welche zum größten Teil aus weißen Aleritenritterrüstungen bestanden ab, sodass sie nur noch ihre graue Kettenhemden trugen. Die Verwundeten verbarrikadierten sich unterdessen auf einer nahe gelegenen Waldlichtung und nutzen einen klapprigen Wagen und grob zusammen gesammeltes Unterholz als Schutz. Den Verwundeten wurde von den Pferden geholfen und die markanten Aleritenritterrüstungen angezogen. Einige Zeit später schlossen die Verfolger zu ihnen auf. Vor sich fanden sie eine durch die Mittagssonne hell erleuchtete Lichtung vor. Auf dieser kauerten sich die verbliebenen Männer von der Schlacht von Dorngrad zusammen. Arthur und seine Männer hatten sich unterdessen im Unterholz versteckt. Auf ein Signal hin fielen sie über die Verfolger her. Es entsteht Verunsicherung und Verwirrtheit unter eben diesen. Der Kampf zog sich in die Länge nachdem sich die Angreifer von dem ersten Schock erholt hatten. Nun in der Unterzahl und auch mit deutlich schlechteren Rüstungen sah es eine Zeit lang aus, als ob sich Arthur und seine Männer den Verfolgern geschlagen geben müssten. Doch gelang es ihnen nach langem Blutvergießen und unter großen Verlusten die Moral der Verfolger, welchen anscheinend ihr eigenes Leben schlussendlich doch lieber war als ein paar halbtote Soldaten auszunehmen, zu brechen. Kurz darauf zerstoben sie in alle Teile des Waldes. Nun ebenfalls angeschlagen und in einer verschwindend geringer Zahl machten sich Arthur und die verwundeten Soldaten mit nun reichlich vielen Pferden, deren Sättel leer blieben, auf ihren weiteren Weg in das Heerlager der Aufrichtigen. Seit diesem Tag haben Arthur und Hector das Weiß nie wieder angelegt. Die Gräuel des Krieges und die vielen Verluste, welche er durch diesen in Kauf nehmen musste inspirierten Arthurs zum dem neuen Banner seines Haus: Einer blutverschmierten Rüstung mit roten Striemen die sie zierten. Arthurs eigenem Kettenhemds nach dem Kampf im Wald nachempfunden. Nach einigen weiteren Tagen erreichten sie das Heerlager. Dort angekommen bat Arthur aufgrund seiner Verletzung am Auge, welche er sich bei dem letzten Kampf zugezogen hatte und seiner allgemeinen Verfassung, um die Rückkehr nach Thronheim. Diese wurde ihm und seinen verbliebenen Männern gewährt. Dort verbrachten sie einige Zeit, denn sie mussten erst die ehemalige Bewohnern Tabenheims wieder zusammensuchen. Einige weigerten sich Arthur nach Tabenheim zu folgen, da sie sich in Thronheim ein neues Leben aufgebaut hatten. Andere, welche ihrem Baron immer noch treu ergeben waren, sammelten ihre Habseligkeiten und brachen gemeinsam mit ihm in Richtung Norden auf. Nachdem sie Tabenheim erreicht hatten und wie sie hörten, der Krieg auch vorüber sei, bot sich ihnen zum ersten Mal seit Jahren der Blick auf ihr altes Zuhause. In der Zwischenzeit war das westliche Arsenal in einer der letzten Schlacht des Krieges zerstört worden und die Soldaten, welche sie dort vorfanden schlossen sich ohne große Widerwillen ebenfalls Arthurs Gefolge an. In Tabenheim stellten sie fest, dass die Feste den Krieg ohne große Schäden überstanden hatte. Nur die Behausungen der einfachen Bevölkerung waren zu Großteilen verwehst, verwahrlost und an manchen Teilen durch fehlende Pflege, einfach eingestürzt. So hausten sie Monate lang, egal welchen Standes zusammen in der Feste. Arthur half beim Wiederaufbau der Wohngebäude der Bevölkerung mit. Dafür halfen sie die Feste zu ihrem alten Glanz wieder erstrahlen zu lassen. Thronheim entsandte Güter als Gegenleistung für Treue und geleistete Taten im Krieg. Tabenheim war fast wieder komplett, als die Piraten am ehemaligen westlichen Arsenal anlegten. Arthur nahm einen Trupp Männer und suchte das Gespräch. Er hatte genug vom Kämpfen. Marethyu, welcher sich als Anführer dieser herauskristallisierte, versprach Arthur, dass keine Raubzüge mehr von ihnen ausgehen sollten. Arthur gab ihnen Güter und Hilfe. Die Piraten blieben hingegen seiner Erwartung. Sie entsandten jedoch schon bald auch Handwerker und luden Jäger ein um von ihnen zu lernen. Arthur vertraute ihnen mit der Zeit immer mehr, vergaß jedoch nie wer sie waren. Er erkannte jedoch auch an, dass sie anscheinend durch den Verlust bei Thronheim zu Sinnen gekommen waren und aufgrund einer aufkeimenden Freundschaft zwischen ihm und Marethyu verriet er sie nicht an Thronheim. Es existiert nun ein stilles Einverständnis in der Bucht zwischen Tabenheim und dem Ankerplatz, wie ihn Arthurs Bewohner tauften. 500 n.d.E Adrian wurde von Hector in Niederwehr entdeckt. Arthur nahm ihn freudig, wie einen Fremden in seinem Heim auf. Offenbarte ihm wer er sei und bot ihm an, seine Lehren an Adrian weiterzugeben. Der Ting zur Königswahl wird angesetzt. Marethyu kommt zu Arthur (dieser hat ihm aufgrund seines Wissensdurstes, etwas über seine Geschichte erzählt) und überredet diesen, trotz seines hohen Alters sich auch zur Wahl zu stellen. Arthur lehnt dies ab, da er seiner Ansicht nach zu alt dafür sei. Dennoch überredete ihn Marethyu, da er in Arthur ein Zeichen für friedliche und gemeinsame Zusammenkünfte von Personen, derer Hintergrund verschiedener nicht sein könnte, sah dazu sich wenigstens wieder ein wenig um das ganze Wohl der Menschen zu kümmern. Dies müsste Arthur ja nicht von einem Thron aus machen. Er könnte viel mehr den neuen, aufstrebenden König mit weisem Rat zur Seite stehen und hätte somit noch genug Zeit sich um Tabenheim und seinen Sohn zu kümmern. Nach einiger Zeit des Nachdenkens stimmte Arthur Marethyus Vorschlag zu.
  22. Das Altadelshaus "von Melberg" ​Normale CB= http://www.lyriaserver.de/index.php/topic/9123-charakterbeschreibung-von-fürst-viktor-von-melberg/ ​Herr von Wernstein ​Mitglied der heiligen reikländischen Inquisition ​Hauptmann der reikländischen Armee ​Geschworener Ritter der Turmfalken Falkensteins Die Chronik Der Familienursprung der Melbergs liegt in der kleinen Ansiedlung „Melberg“ in der Nähe von der Burg Varenwald, einer kleinen Burg im Norden von Falkenstein. Die Familie Melberg war eine Kauf- und Handelsfamilie, die viel Geld in andere Geschäfte investierten und somit Profit gemacht haben. Die kleine Ansiedlung, welche damals schon einen gewissen Ruf hatte, wurde schließlich immer öfter mit „Melberg“ angesprochen. Im Jahre 371 hatte Georg Melberg so viel Geld zusammenkratzen können, dass er die Burg Varenwald, die zu diesem Zeitpunkt im Besitz eines hohen Adeligen war, abkaufen konnte. Das bedeutete aber letztendlich noch nicht, dass er zu der höheren, adeligen Gesellschaft gehörte. Das Jahr 372 wurde geschrieben, als Georg Melberg einen Adelstitel, aufgrund seiner Gutmütigkeit gegenüber den Armen, als auch durch den stetigen makellose Handel mit dem Königshaus, welcher unter anderem auch von den Generationen vor ihm betrieben wurde, geführt hat. Des Weiteren hat es nie Probleme zwischen Georg und dem König gegeben, was im Laufe der Zeit zu einer eigenartigen Freundschaft geführt hat. Als Familiensitz wählte der Händler Melberg und die Burg Wernstein, welches der neue Name für die Burg Varenwald war. Da Fürst Georg von Melberg noch ledig war, heiratete er im Jahre 373, Judith von Grabental, um seine Position und Macht im Adel zu stärken, sowie einen Erben zu erhalten. Das Fürstenpaar war bekannt für ihre gerechte Herrschaft und für ihre Güte gegenüber dem Volke Melbergs. Im Jahr 384 wurde Johann von Melberg geboren, der erste von Melberg, der die Burg Wernstein erben würde. Die Ausbildung des jungen Fürstensohnes wurde von beiden Eltern zu gleichen Maßen durchgeführt und in allen möglichen Bereichen, so dass er in der Zukunft nicht allzu viele Fehler begehen würde. Die beiden Jahre 409 und 410 tragen selbst heute noch den Schatten der Trauer auf sich, denn beide Melbergs, sowohl Judith, als auch Georg sterben. Judith durch einen Kutschenunfall und George durch einen unglücklichen Sturz aus größerer Höhe, der ihm das Genick brach. Im Alter von 26 Jahren erbte Johann die Burg, sowie die Ansiedlung. Johann von Melberg hatte kaum Ambitionen und wahrlich große Ziele, aber er erfüllt seine Aufgabe und gab einen kompetenten Fürsten ab. Im Jahr 411 heiratete er ein einfaches Mädchen, das vorher eher der ärmlicheren Schicht angehörte. Dieses Mädchen trug den Namen Gertha Sternenauge und wurde im Jahr 487 geboren. Erst 21 Jahre nach der Hochzeit gelang es Gertha Sternenauge nach 3 Töchtern einen Sohn zu gebären. Dieser Sohn wurde auf den Namen „Erich von Melberg“ getauft und wurde im Sommer 432 geboren. Erich von Melberg wurde ebenfalls von beiden Elternteilen ausgebildet, bis zu seinem achten Lebensjahr, da Fürst Johann von Melberg im Jahre 440 im Alter von 56 Jahren verstarb. Gertha Sternenauge unterrichtete ihren Sohn noch bis zu seinem 13. Lebensjahr in der Strategieplanung. Jedoch verstarb auch sie im Jahre 445. Da er im Alter von nur 13 Jahren das komplette Erbe der Familie Melberg erhielt, musste Erich schon sehr früh, sehr schnell erwachsen werden, damit er als Fürst ernstgenommen werden konnte. Trotz des mangelnden Wissen was das Handeln und das Leiten einer Burg betraf, versuchte der junge Erbe alles damit die Burg nicht zerfiel. Durch sein frühes Erwachsenwerden und den Verlust seiner Eltern wurde er sehr grimmig und ungeduldig, was ihm den Beinahmen „Ochse von Melberg“ zutrug. Mit dem Voranschreiten der Zeit interessierte er sich immer weniger für die Bürger von Melberg und verkroch sich zum größten Teil in seiner Burg. Er zählte zu seiner Zeit auch unter die Bekanntesten, jedoch nicht durch seine zynische, unfreundliche Art, nein, vielmehr dadurch, dass er sehr lüstern war und jedem Frauenrock nachschielte – egal ob alt oder jung. Seine Haltung gegenüber den Göttern war äußerst negativ, was wahrscheinlich auf den frühen Verlust seiner Eltern zurückzuführen ist und auch einer der Gründe war, wieso er Sitten und Gebräuche verabscheute. Das Jahr 450 – Erich im Alter von 18 Jahren – heiratete Klaria von Rodinger, mit der er versuchte so schnell als möglich Kinder zu bekommen, dies jedoch ohne Erfolg. Irgendwann begann der junge Fürst mit Mätressen zu schlafen, was zur Folge hatte, dass er sieben oder acht uneheliche Kinder zeugte. Dies blieb aber kein großes Geheimnis und die Liebesgeschichten von Erich wurden überall erzählt, ob in Tavernen oder im Kreise der Adeligen, das komplette Menschenreich wusste Bescheid. Nichts desto trotz fanden Erich und seine Gattin erneut Beischlaf im Jahr 472, daraus resultierte die Geburt von Viktor von Melberg. Die Geburt war kompliziert und die Mutter Klaria von Rodinger kam fast bei der Geburt ums Leben, schaffte es jedoch durch ihren starken Willen am Leben zu bleiben. Viktor von Melberg war ein ruhiges Kind, das kaum quengelte oder auch nur selten die Eltern nachts geweckt hatte. Viktor von Melberg wurde hauptsächlich nur von seiner Mutter erzogen, die eine meisterhafte Kriegerin war. Sie holte einen Geistlichen nach Wernstein, der Viktor extrem den Glauben und die Theologie nahe brachte. Als Balrik den Thron bestieg, musste die Familie Burg Wernstein verlassen und sich in Exil begeben. Es gab unzählige Berichte die kundtaten, dass Balriks Armeen los sandte um die Adelshäuser Lyrias zu vernichten. Erich von Melberg nahm diese Warnungen nicht ernst, aber der Rest der Familie schon und sie flohen erst mal in einen benachbarten Ort. Die Burg Wernstein wurde inzwischen von den Truppen Balriks erobert und Erich von Melbergs Leichnam wurde über die Burgmauer gehangen. Da sich der Rest der Familie auch im benachbarten Ort nicht sicher fühlte, floh er bis in die Nähe von Elandriel. Dort lebten sie zwei Jahre lang versteckt und immer bereit zu flüchten. Des Weiteren wusste niemand, ob sie überhaupt noch am Leben waren und die Verfolger gaben die Flucht auf, deswegen ließen sich die beiden einer Taverne über Elandriel nieder. In dieser Zeit unterrichtete Klaria von Rodinger, seine Mutter Viktor in der Kriegskunst und dieser absolvierte dann die Ausbildung endgültig. Klaria von Rodinger starb später an einem Schlaganfall in einer Taverne, wo sie 2 Jahre untergekommen waren. Viktor verlies die Taverne und machte sich auf den Weg nach Falkenstein, in die Nähe seiner alten Heimat. Nach einem langen Überlebenskampf und einer langen Flucht kam Viktor in Falkenstein an und außerdem bekam er mit, dass Balrik gestürzt wurde. Viktor zeigte nun wieder offen, dass er zum Adel gehört. Später ging er in den reikländischen Militärdienst und verdiente dort als Hauptmann genug Geld um Wernstein wieder aufzubauen. Nun im Jahre 500 möchte Viktor, dass seine Titel wieder anerkannt werden, als Beweis dafür hat er sein Eigentum wieder aufgebaut und möchte als Fürst eingesetzt werden. Der Stammbaum [siehe Bild des Stammbaumes] Väterliche Seite Fürst Viktor von Melberg zu Wernstein (* 472 - aktuell) Fürst Erich „der Lüstling“ von Melberg zu Wernstein (Viktors Vater) (*432 - † 484) Erich von Melberg ist der Vater von Viktor von Melberg. Seine große Bekanntheit erlangte er mit Skandalen, Klatsch und Tratsch, meistens werden über seine Ehebrüche berichtet. Erich von Melberg war ein zorniger und eher ungeduldiger Mann, außerdem hat er viele Feinde im Menschenreich und wurde von seinen Untertanen als „Hornochse von Melberg“ bezeichnet. Fürst Johann von Melberg zu Wernstein (Viktors Großvater) (*384 - †440) Fürst Johann von Melberg zählt eher zu den unbekanntesten Mitgliedern der Dynastie. Nicht desto trotz ist er der Sohn von Georg von Melberg und der Vater von Erich von Melberg. Johann war stets ein gemäßigter und geduldiger Herrscher, der keine Ambitionen hatte oder sich überhaupt große Ziele setzte. Fürst Georg „der Weise“ von Melberg zu Wernstein (Viktors Urgroßvater) (*351- †410) Georg von Melberg ist der Gründer der Dynastie der Familie von Melberg, außerdem ist er der Vater von Johann von Melberg, der Großvater von Erich von Melberg und der Urgroßvater von Viktor von Melberg. Georg von Melberg war ein geschickter Kaufmann und konnte durch seinen angesammelten Reichtum, eine Burg erwerben die erstmal „Burg Varenwald“ hieß. Später nannte Georg von Melberg die Burg um zu „Burg Wernstein“. Georg der Weise war ein intelligenter und gerechter Herrscher, der stets gemocht wurde und wenig Feinde hatte. Judith von Grabental (Viktors Urgroßmutter) (*354 - †409) Judith stammt aus der Adelsfamilie von Grabental und heiratete in die Familie von Melberg ein,sie führte die Ehe mit Georg von Melberg. Auch wenn sie faul war, hatte sie immer ein Herz für die einfache Bevölkerung und war total wohltätig. Dieter Sternenauge (Viktors Urgroßvater) (*352 - †406) und Klara Schmidt (Viktors Urgroßmutter) (*453 - †411) Über diese eingeheiratete Nebenlinie ist kaum etwas bekannt, man weiß nur das sie in der Nähe von Falkenstein siedelten und Bauern waren und das ihre Tochter Gherta Sternenauge Johann von Melberg heiratete. Gherta Sternenauge (Viktors Urgroßmutter) (*387 - †445) Gherta Sternenauge ist die bekannteste Angeheiratete der Melberg-Dynastie. Sie war verheiratet mit Johann von Melberg und trug 5 Kinder die Welt hinaus. Sie war eine religiöse und eher zurückhaltende Person, außerdem legte sie später ein Keuschheitsgelübde ab nach dem Tod ihres Mannes.[/left] Mütterliche Seite Klaria von Rodinger (Viktors Mutter) (*434 - †487) Klaria von Rodinger stammte aus dem menschlichen Adelshaus von Rodinger und war die Mutter von Viktor von Melberg. Klaria von Rodinger war eine talentierte Kriegerin und außerdem war sie vom Charakter eine gutmütige, ehrliche und gütige Frau. Ebenfalls hat Klaria von Rodinger bis zu ihrem Tod im Jahr 487 Viktor zum größten Teil erzogen. Gregor von Rodinger (Viktors Großvater) (*394 - †437) Gregor von Rodinger stammt ebenfalls aus dem Adelshaus der Rodinger und war der Vater von Klaria von Rodinger. Gregor war ein schüchterner zurückhaltender Mann, außerdem war er nicht in der Lage seine Lehen richtig zu verwalten. Er starb 437 an einer Blinddarmentzündung. Borus von Rodinger (Viktors Urgroßvater) (*341 - †400) Borus von Rodinger war der Vater von Gregor von Rodinger und Mitglied des Hauses Rodinger. Borus von Rodinger war für seine Paranoia und für seine Grausamkeit bekannt. Durch ständige Angst vor Machtverlust ging er sogar einen Schritt weiter und versuchte all seine Geschwister ermorden zu lassen, aber das gelang ihm nicht. Frauke Schimmerglanz (Viktors Urgroßmutter) (*371 - †422) Frauke Schimmerglanz war eine einfache Frau eines Händlers die Borus von Rodinger heiratete. Sie ist die Mutter von Gregor von Rodinger. Im Gegensatz zu ihrem grausamen Ehemann, war Frauke Schimmerglanz eine freundliche und wohltätige Frau. Marie von Felbsburg (Viktors Großmutter) (*397 - †446) Marie von Felsburg war die Frau von Gregor von Rodinger. Sie stammt aus dem Adelshaus „von Felbsburg.“ Marie war eine neugierige und gebildete Frau. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehörte es, die Lichtmagie zu erforschen. Tolara von Felsburg (Viktors Urgroßmutter) (*370 - †424) Tolara von Felsburg war die Mutter von Marie von Felsburg, der Frau von Gregor von Rodinger. Das Besondere an Tolara war, dass ihr Mann Dieter Schlösser die Ehre hatte in eine Adelsfamilie einheiraten zu dürfen. Tolara war eine großzügige und ehrliche Frau. Sie begang Suizid, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes. Dietrich Schlösser (Viktors Urgroßvater) (*368 - †423) Dietrich Schlösser war der Kämmerer der Familie Felsburg. Im Jahre 391 heiratete er Tolara von Felsburg aus Liebe. Er war ein ehrgeiziger und tapferer Krieger. Er starb im Jahr 423 an zu hohem Fieber.
  23. Thronheim, 6. Monat im Jahre 499 n.d.E. Die Wolken zogen sich über Thronheim zusammen, ein leichter Nebel erschwerte die Sicht. Selbst zu später Stund patrouillierten die Wachen unablässig die Hauptstadt. Eine ungutes Gefühl machte sich in Fürst von Marburg breit, während er sich dem Königspalast näherte. Im Hinterkopf spukte noch die damalige Erzählung Breitenbachs herum, die dieser in Niederwehr einem kleinen Kreis verkündet hatte. Der König soll weg sein? Kaum zu glauben!, dachte sich Von Marburg, doch nicht zu so einer Zeit! Nicht kurz vor Ende des Krieges! Doch auch wenn er zunächst Zweifel hatte, schien der Burgvogt der Kriegsakademie aufrecht und erzählte womöglich die Wahrheit. Ganz in seinen Gedanken vertieft erreichte er die Schwelle des Palast, ohne zu bemerken, dass die Wachen ihm den Zugang versperrten. Etwas überrascht brauchte er einen Moment, um zu realisieren, wo genau er sich gerade befand, ehe er die Worte der Wache vernahm: “Kein Zutritt für Unbefugte! Habt ihr keine ausdrückliche Genehmigung, müsst ihr wieder umkehren!” Seufzend, kramte Magnus von Marburg seine königliche Beurkundung als Mitglied des Kriegsrates heraus und präsentierte sie unbeeindruckt. Nach einem kurzen Zögern machten die Wachen Platz und ließen den Fürsten passieren. Schnellen Schrittes bewegte sich Von Marburg weiter zum Ratssaal, in welchem Dorian Breitenbach, der Truchsess Wolfram Vogt und der Schatzmeister Jakob von Relingen schon auf ihn zu warten schienen. “Aleria zum Gruße!”, empfing ihn der Ordensritter und Burgvogt der Kriegsakademie,”Die Götter haben euch wahrlich zu einer günstigen Stunde hierher geschickt; wir waren gerade im Begriff ein Rundschreiben an die Getreuen Thronheims aufzusetzen.”, führte Breitenbach dann mit leicht erfreuten Unterton fort. “Wie ich sehe, seid ihr bereits fleißig dabei die Geschicke des Königreichs zu leiten. Doch zuerst würde ich liebend gerne den Rücktrittsbrief unseres Königs in Empfang nehmen.” entgegnete ihm Von Marburg mit einem prüfenden Blick. “Euer Durchlaucht, ihr findet beide Briefe dort drüben in der Schatulle mit den Initialen Robert von Thronheims darauf. Der Schlüssel dürfte noch daneben liegen.”, antwortete ihm der Truchsess mit ruhiger Stimme und deutete auf einen kleinen Kasten am Ende der Tafel. “Seht aber bitte zu, dass ihr unser Vorankommen nicht zu lange verzögert - Zeit ist bekanntlich Geld!”, schnaufte Jakob von Relingen mit einem angestrengtem Atemzug als Marburg sich zunächst etwas zögerlich der Schatulle annahm. Unbeirrt entnahm der Fürst den Brief und las ihn sich prüfend durch, während die Gruppe ihn anschaute und darauf wartete, dass sie ihre Besprechung fortsetzen könne. Nach knapp einer Minute, legte Marburg den Brief wieder zurück, schloss die Schatulle ab und wendete sich den drei wieder zu. Nachdenklich bekundete er: “Wahrlich eine schlechte Zeit uns derart zu verlassen. Was gedenkt ihr nun zu unternehmen?” Breitenbach war seine Erleichterung förmlich anzusehen; so erklärte er dem Archivar kurzer Hand das weiteres Vorgehen: “An oberster Stelle gilt es natürlich, einen neuen König zu finden, aber das dürfte auf der Hand liegen. Interessant ist das wie. Dazu sollen zunächst einmal alle Getreuen des Reiches informiert werden.” “Und das ganze ohne die Stabilität Thronheims zu gefährden. Besonders der Rebellion würden chaotische Zustände in unseren Reihen zu Gute kommen. Dies darf um keinen Preis geschehen!”, führte der Schatzmeister weiter aus und tupfte sich dabei einige Schweißtropfen aus seinem rundlichen Gesicht. “Wir befinden uns noch im Krieg mit den Zwergen, das darf nicht vergessen werden! Um die Sicherheit und das Fortbestehen Thronheims weiterhin gewährleisten zu können, sollten wir die Angelegenheiten weiterhin streng vertraulich behandeln. Am besten wäre es für das Allgemeinwohl, wenn wir den Zugang zum Palast stark regulieren und erst einmal wie gewohnt weitermachen für ... sagen wir, unbestimmte Zeit.” erwiderte Marburg grüblerisch und starrte dabei Wolfram Vogt an. Ehe Vogt darauf eingehen konnte, ergriff von Relingen zuerst das Wort: “Ihr glaubt doch nicht etwa ernsthaft, dass solch ein Anliegen stillschweigend vertuscht werden kann? Wir müssten den halben Hofstab unter unsere Kontrolle bringen und wären immer noch nicht sicher”. “Nicht, dass wir das nicht könnten…” unterbrach ihn Vogt, laut mit den Fingern knackend. Dem Burgvogt der Kriegsakademie schien die eingeschlagene Richtung des Gesprächs zu missfallen: während die anderen diskutierten, lief er energisch das eine Ende der großen Tafel auf und ab, bis er plötzlich unmittelbar vor der Schatulle innehielt und mit wutentbrannter Stimme protestierte: “Genug!”, schallte es durch den Saal, “Genug mit solch falschen Gedanken - wir können nicht den Fortbestand der Krone derartig aufs Spiel setzen, nur um temporär Stärke zu wahren.”, setzte er mit gewohnt beruhigter Stimme fort. “Zudem würden wir den Zwergen damit Recht geben, in Bezug auf den verstorben Freiherrn von Schwarztal” fügte der dicke Jakob von Relingen hinzu. Unpassend grinste Marburg über beide Ohren, nahm seinen Hut ab und zeigte sich einsichtig: “Recht habt ihr, doch wollte ich nur auf unsere momentane Lage aufmerksam machen, schließlich befinden wir uns in einer heiklen Situation.” In sich gekehrt murmelte Wolfram Vogt etwas vor sich hin, bis er bemerkte, dass seine Grübelei die Aufmerksamkeit auf sich zog. Er knackte ein weiteres Mal mit seinen Fingerknochen und schlug einen ernsten Ton an:” Unsere momentane Lage…”, einen Moment grübelte er über die passende Formulierung,” Unsere momentane Lage ist nicht nur heikel, sie könnte sogar desaströs sein, bedenken wir, dass sich im Westen erneut Rebellen sammeln, um uns ins Verderben zu führen.” “Zwar ist es nie ratsam eine Situation zu unterschätzen, jedoch sollten wir es nicht schlimmer reden als es ist, werter Truchsess. Wir packen die Gelegenheit beim Schopf und zerschlagen sie umgehend wieder, nicht wahr Von Marburg?” gab Relingen gereizt von sich, während er ungeduldig auf seinen Füßen wippte. Marburgs Blicke durchdrangen den dicklichen Jakob von Relingen, als ob er versuchen würde, die Intention aus ihm heraus zu lesen. Skeptisch entgegnete dieser der Aussage mit Nachdruck: “Zu welchem Preis? Die stationierten Reikländer sollen das Königreich schützen und keine Rebellen im offenen Feld herausfordern. Wer weiß, ob sich nicht sonst irgendwo weitere Rebellen befinden? Greifenwald war eine Qual, die wir nicht erneut erleiden sollten und wollen. Unser vorrangiges Ziel sollte es sein, die Ländereien zu schützen und nicht weitere Städte zu verlieren durch gewagte Ausfälle.” Erneut fühlte sich Dorian Breitenbach dazu aufgefordert, vermittelnd einzuschreiten und zeigte sich - angesichts seiner neuen Rolle im Reich - diplomatisch: “Es ist wahr, dass wir unter diesen Umständen jedes Risiko vermeiden sollten, daher wäre es das klügste und auch in unser aller Interesse, dass die unterstützenden Truppen des Reiklands dazu verwendet werden, den Süden Thronheims vollends abzusichern. Es wäre schändlich Greifenwald erneut zu verlieren. Zusätzlich könnte Kommandant Hendrik von Schwallenbeek, der ranghöchste Offizier hinter unserer Verstorbenen Großmarschallin Samu Dra’Vaile, die Eiserne Garde gegen die Mordbrenner im Westen anführen. Damit würden wir das Risiko Thronheims minimieren und an allen Fronten Sicherheit garantieren können.” Breitenbachs Worte schienen zu wirken. Schweigen kehrte ein und es schien, dass keiner Einwände mehr hatte oder sie kund tun wollte. Der Reikländer war es, der die Stille dann schließlich brach und seine Zustimmung äußerte: “Das wäre nicht die schlechteste Art, dieses Problem zu beseitigen, außerdem hatten Erik von Falkenstein und meine Wenigkeit seit längerem eine neu-Stationierung der Soldaten geplant. Da Greifenwald nach wie vor noch eine Herzensangelegenheit von uns ist, würde ich einen Teil der Soldaten dorthin mitnehmen, der Rest wird entweder nachkommen oder nach Kronstein verlagert. Wir lassen euch freie Hand in Thronheim und der Umgebung, ebenso bei den Rebellen im Westen.” “Wunderbar, wir danken euch zutiefst, eurer Durchlaucht. Dann hätten wir nur noch eine Sache bei der wir um eure Hilfe bitten würden.” antwortete Truchsess Wolfram untertänigst und dankbar, ehe seine Miene sich schlagartig änderte, sich umdrehte und laut nach jemanden rief. Kurz darauf, tauchte ein schmächtiger Glatzkopf mit buschigen Schnauzer und einer dicken Rundbrille auf. Gehetzt eilte der Mann zum Truchsess und legte ein Pergament samt Feder und Tinte auf den Tisch, ehe er wieder verschwand. Die anderen drei Edelmänner schienen das Spektakel skeptisch zu beobachten, ebenso wie der Truchsess das Dokument prüfte und danach etwas drunter kritzelte. Nachdem Vogt seine Augen wieder vom Schriftstück abwandte, realisierte er erst die fragenden Blicke der Anderen, woraufhin er verkündete: “Dies ist der Entwurf, den ich einen der Schreiberlinge aufsetzen ließ - prinzipiell würde es nur noch unserer Unterschriften benötigen. Aber bitte lest selbst einmal darüber, vielleicht ist mir ja ein Fehler unterlaufen.” In aller Ruhe reichte Wolfram Vogt den Brief zunächst Von Marburg. Der Großinquisitor prüfte das Schriftstück nach bestem Gewissen auf Herz und Nieren. “An diesem Schreiben sollte nichts auszusetzen sein. Könntet ih-”, Magnus schaute gerade auf, um nach Feder und Tinte zu bitten, da hielt der mittlerweile zu seiner Rechten stehende Schatzmeister ihm auch schon die schreibfertige Feder unter die Nase. “Es wäre trotzdem gut, wenn wir uns ein wenig beeilen könnten, der Herr.”, drängte Von Relingen und hielt bereits mit schwitziger Hand an einer Ecke des Dokumentes fest, während der Archivar noch dabei war zu unterschreiben. Dann warf er selbst einen Blick auf das Geschriebene, murmelte verschiedenste Worte undeutlich vor sich her und griff abschließend nach der Schreibfeder. Seine Unterschrift setzte er allerdings erst nach einigen Sekunden angestrengten Starrens auf Vogt. Das Schreiben wanderte weiter zu Breitenbach, der - anstatt dies zu lesen - es jedoch einfach zusammenrollte. “Aleria sei Dank, dass wir doch recht zügig zu einem Ergebnis gekommen sind.”, atmete er erleichtert auf. Die Runde nickte einmal zustimmend. “Wolfram, kümmert ihr euch dann darum, dass dieses Schreiben auch alle Getreuen erreicht?”, fügte er abschließend noch hinzu und übergab das Dokument an diesen. Unter den wachsamen Augen Jakobs nahm der Truchsess es entgegen; verabschiedete sich sogleich aus der Runde. Praktisch unmittelbar darauf verließ auch der Schatzmeister den Saal - so gehetzt, wie er schon es während der gesamten Besprechung war. Von Marburg hatte noch einige Fragen an Breitenbach und dieser war bereit Rede und Antwort zu stehen. Einige Minuten später verließ letztlich auch Von Marburg den königlichen Palast. OOC Diese Texte dienen dazu, den Hintergrund für die anstehende Königswahl genauer zu erläutern. Den Post für die Königswahl findet ihr hier , im verlinkten Thema erhaltet ihr Informationen zur Königswahl und könnt eure OOC Fragen stellen.
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