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Grom von Stormgaard

Reise nach Osten

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Das Jahr 504 Monat 6

Eine Woche nach der siebten Ratssitzung

Eine dunkle Nacht im Regen erfüllte die Flusslande.

Ein kalter Wind peitscht dem Reiter ins Gesicht, als er Richtung Drankensteyn reitet. Getrieben von Wut treibt er sein Pferd an und nach kurzer Zeit erreicht er den Fuß der Festung. Er steigt die Treppen hinauf zur Feste und sah zum befestigten Burgfried hoch. Die Wachen nicken ihm kurz zu und öffnen das obere Tor, damit er Passieren kann, als ein junger Zwerg zu ihm schreitet und sagt: “Mein Herr folgt mir bitte zum Hauptsaal, Herr Stormgaard wartet bereits".
 

Der Mann folgte dem jungen Zwerg durch die Verworrenen Gänge und wurde mit jedem Schritt ruhiger aber wütender. Als der Zwerg sich umdrehte, um zu sehen, ob man ihn noch folgte, sah er in das Gesicht  was vom Fackelschein erhellt wurde. Ein ernstes Gesicht, was er nicht erwartet hätte, blickte ihm entgegen. Er kannte den Mann und hatte ihn immer als Freundlich oder etwas temperamentvoll gesehen, aber nie so voller Zorn. Der junge Zwerg wand den Blick ab und Führte den Mann weiter zur Hauptkammer.
 

Grom Stormgaard saß an einem großen Tisch, der für die Ankömmlinge gedeckt war, und bemerkte den jungen Zwerg und den Mann der hinter ihm herlief. "Ah Adris, hast es also geschafft, Dreckswetter nicht wahr? Möchtest du einen Met.. ach nein, du trinkst ja nicht..". Adris sagte karg: "Einen Tee". Grom nickte dem Zwerg zu und dieser lief zur Küche. Adris setzt sich und zog die durch den Regen durch Wasser getränkte Kapuze von seinem Kopf. Grom sah ihn gefasst an >>Was ist mit ihm los, er sieht aus als würde er gleich vor Wut seinen Stuhl aus dem Fenster werfen<<, noch nie hatte Grom seinen alten Freund so wütend gesehen.
 

Eine Zeit lang schwiegen sie sich an als Adris sagte: "Entschuldige mein Freund ich bin gerade nicht der beste Anblick..." Adris schloss die Augen und atmete langsam aus. Grom nahm einen Schluck von seinem Met und sagte: "Adris ich war auch da... vergiss das nicht und in mir gibt es auch Wut, Deswegen sitzen wir ja jetzt hier, in unserer Festung. Adris sah ihn kurz an und ein müdes Lächeln kam ihm über die Lippen. Ein Lächeln, was nur Freunde über lange Zeit erkennen würden.
 

Sie saßen eine Zeit lang schweigend da, als ein Mann im Regenmantel, im Eingang des Saals erschien, und sagte: "Welch ein Mistwetter meine Herren.”. Als die Gestalt die Kapuze abnahm, sah man es das Gesicht des dritten Wächters, Garus von Nachtfall, der sich dazu gesellte. Nach einiger Zeit, als alle saßen räusperte sich Adris, "Folgendes... wir haben den Befehl Ostia zu besetzen, im Namen von Gór, um dort derzeit für Ruhe und Ordnung zu sorgen.”

 

Adris kramte einen Brief aus seiner Jacke und reichte ihn Grom, der es sich durch laß. Nachdem Grom und Garus den Befehl gelesen haben, sagte Garus: ”Das heißt wir brauchen einen Wächter des Krieges…”, er schaute in die Runde. Adris zündete sich eine Zigarette an und sagte: “Ich schlage Grom dafür vor, ich finde, dass er die Aufgabe meistern würde.” Garus nickte zustimmend und beide sahen Grom an, “Nehmt Ihr die Aufgabe an Grom Stormgaard?”. Grom nickte dessen bewusst, welche Aufgabe vor ihm lag. Adris räusperte sich. “Dann erklären wir, die Wächter des Westens, Verteidiger der Flusslande, nun dass Grom Stormgaard zum Wächter des Krieges ernannt wird, um der Krise Einhalt zu gebieten. Grom sagte zum Abschluss: “Ich schwöre darauf, dass ich dieser Aufgabe würdig werde”.
 

Der Abend nahm ein Ende und Vorbereitung wurden getroffen.

 

Jahr 504  Monat 8
 

Die Truppen waren an der Küste vor Ostia gelandet und ein Lager wurde auf den Lehmhöhen westlich der Stadt errichtet. Grom Schaute in die Bucht vor Ostia, wo 5 Schiffe ankerten. Eins dieser Schiffe ist das Flaggschiff Stormgaards, die "Windhose". Es sollte jeder Konflikt vermieden werden und Grom hoffte, dass es auch zu keiner Gegenwehr kommen würde. Er hatte einen Boten gesendet, der einen Brief überbringen sollte.

 

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An die Befehlshabenden der verbliebenen Truppen Ostias

Ich, Grom Stormgaard, Wächter des Krieges der westlichen Flusslande, liege mit meiner Flotte vor Ihrer Küste Ostias und befehlige die Truppen der Wächter. Ich erhielt den Befehl aus Gór, die Stadt Ostia zu besetzen, um für Recht und Ordnung, in dieser von Krisen heimgesuchten Stadt, zu sorgen.

Ich stelle Euch vor die Wahl, unseren Truppen Einlass in die Stadt Ostia, binnen einer Woche, zu geben. In keinster Weise hegen wir die Intention, die Stadt durch Waffengewalt zu besetzen. Sollte jedoch unseren Forderungen nicht nachgekommen werden, sehen wir uns gezwungen die Mauern mit Gewalt zu überwinden und die Stadt zu besetzen.

Grom Stormgaard,
Stadtherr Stormgaards und
Wächter des Krieges der westlichen Flusslande

 

 

 

 

OOC: 
Es sollte sich innerhalb von 2-3 Tagen einer von Ostia bei mir melden, um eine Antwort auf den Brief zu besprechen.
 

Edited by Grom von Stormgaard

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Der Kommissar


 


Ziemlich verrußt war das Glas der Fenster in der ostianischen Festung. Kerzen hatten seit Jahren hier, im standhaftesten Teil der Bastion auf den Fenstersimsen gestanden und das einst schön bemalte Glas Teils vollkommen geschwärzt. Durch eine, wie durch ein Wunder durchsichtig gebliebene, Ecke des Glases starrte ein Rytarer auf das Geschehen vor der großen Handelsstadt.


Die einzigen Fenster in dieser verdammten Festung die dieser Irre heil gelassen hat und dann sind sie schwarz und verkrüppelt- Was für eine Ironie. Der Rytarer kratzte sich an der Stelle seiner linken Kopfhälfte, wo eigentlich sein Ohr sitzen sollte und starrte weiter gedankenverloren aus dem Fenster. Es klopfte höflich, aber eilig an der provisorisch zusammengezimmerten Tür aus Sperrholz und ein ostianischer Wachmann betrat die Kammer des Burgvogts.


Ihm gegenüber stand er: Ein großer, drahtiger Rytarer mit schwarzem Bart, harten Zügen und einer langen Narbe an der linken Hälfte seines Kopfes. Wo eigentlich sein linkes Ohr sein solle, war nur noch etwas Fell zu sehen. Er, der nach dem Abmarsch der Steingeist vorübergehend die Organisation der Stadt übernommen hatte. Er, der sich von allen nur "Der Kommissar" nennen ließ und den Wachmann nun über seine kleine goldene Brille hinweg fragend ansah.


"Schiffe unter dem Banner Górs liegen vor den Toren vor Anker. Man hat uns einen Brief zukommen lassen, doch wir wissen noch nicht was er besagt." Der Bote blickte etwas unbeholfen suchend durch den Raum. "Gib schon her, den Wisch." erlöste der Kommissar den Wachmann aus seiner Bredouille.


Der Rytarer setzte sich auf einen zur Hälfte verbrannten Sessel und brach das Siegel des Schreibens. "Warte bitte einen Moment." der Kommissar schrieb mit recht hastiger, simpler Handschrift eine Antwort auf ein herumliegendes Papier, packte eine der Kerzen auf dem Fenstersims, tropfte ein wenig Wachs auf den unteren Bereich des Blattes und drückte mit zwei silbernen Ringen an seiner Rechten die Siegelzeichen in das Wachs.


"Hier, das könnt ihr den Besuchern aus Gór geben." Die Wache verabschiedete sich kurz und machte sich auf den Weg zum Tor Ostias, der Kommissar stellte sich wieder ans Fenster der kleinen Bastion und blickte dem Wachmann nach. Dieser drängte mit schnellem Schritt durch den Wochenmarkt , weiter auf das angeschlagene Tor und die dahinter vor Anker liegende Streitmacht zu.


An-Grom-Wegen-Ostia.png


 


 


 


An Seine Exzellenz Grom Stormgaard,

 


Stadtherr Stormgaards,


Wächter des Krieges der westlichen Flusslande,


Ratsmitglied des Rates des Volkes von Gor,


 


wir sind dankbar für die angebotene Hilfe und nehmen jene gerne an.


Unsere Truppen sind zu großen Teilen verwundet oder dezimiert durch


die tapferen Gefallenen von Wolfshain sowie die vergangenen


Separatisten welche über unsere Stadt herzogen. Uns verbleiben nur


einige Milizen und wenige Männer zur erhaltung der inneren Ordnung.


 


Mit Wohlwollen begrüßen wir den Schutz unserer Herrenstadt Gor und


deren Obrigkeit. Wir ersuchen daher vorab um ein persönliches Treffen mit


Eurer Exzellenz Herr Stormgaard, bevor die friedliche Stationierung


der Truppen unter eurem Kommando stattfinden kann. Bereitet demnach


bitte nötige klärungswerte Aspekte vor. Einen gegebenen Zeitraum für das


Treffen trägt der Bote mit hiesiger Botschaft mit sich.


 


 


Im Namen der Obrigkeit der Regierung Ostias,


in Vertretung des Statthalters & Patriarchen,


 


Gez. Kommissar Winsok Harlonkor zu Ostia





Edited by Anicetus der I

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An Winsok Harlonkor zu Ostia,

In der momentanen Situation, in der sich Ostia befindet, werden wir Truppen in die Stadt entsenden, um die Erhaltung der Ordnung zu gewährleisten.

Jedoch muss ich die Einladung, auf ein persönliches Treffen mit Euch, ablehnen. Weiterhin gibt es keine nennenswerte Punkte, welche es zu besprechen gilt. Ostia befindet sich derzeit nicht in der Position Forderungen zu stellen.

Ich werde am morgigen Tag Soldaten in Eure Stadt transportieren lassen, um die Führung der Stadt Ostia, im Namen Górs, zu übernehmen. Sämtliche Soldaten, welche Waffen tragen, werden entwaffnet und müssen so lange in Ostia verbleiben, bis die Ordnung wiederhergestellt ist.

 

gez. Grom Stormgaard,

Wächter des Krieges der westlichen Flusslande

 

 

 

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Kurz nachdem Grom Stormgaard den Boten angewiesen hatte die Antwort auf Winsok Harlonkors Nachricht zu überbringen, ließ er 40 der im Lager befindlichen Soldaten an dem Kommandozelt antreten. Diese Soldaten erhielten den Befehl sich am nächsten Morgen bereit zu halten, um in Richtung des Tores von Ostia aufzubrechen. Nach seiner Ansprache an die versammelten Männer begab sich Grom Stormgaard mit seinen Hauptmännern in das Zelt zurück und plante weitere strategische Schritte.

Als sich die Sonne über der Bucht Ostias erhob, legten die 40 Soldaten, unter denen sich auch zehn der schwer gepanzerten Centurio aus den Reihen Rabensbachs befanden, ihre Rüstungen und Waffen an und brachen Richtung Tor der Stadt auf. Am Tor angekommen, schritt der Hauptmann der Männer aus der Menge heraus und rief Richtung Tor: „Ihr, die restlichen verbliebenden Männer Ostias, kommt heraus und reiht euch vor den Mauern auf. Wir werden friedlichen Umgang hegen, solange niemand aus den Reihen brechen wird. Legt vorerst eure Waffen vor euch nieder.“

Nach einigen Momenten hörte man Stimmen und vernahm die Laute des sich öffnenden und krächzenden Tores, welches durch die letzten Wochen sehr in Mitleidenschaft genommen wurde. Hinter dem Tor bewegten sich die übergebliebenen Soldaten aus der Stadt heraus. Sie taten das, was ihnen zugetragen wurde und legten alle ihre Waffen nieder. Der Hauptmann der Wächter des Westens gab ein Zeichen an einige seiner Männer, sodass sie sich in die Stadt begaben, um diese zu sichern.

Von der Bevölkerung oder den Soldaten Ostias wurde keine Gegenwehr geleistet, sodass alle friedlich in Ostia eintreten konnten. Der Hauptmann wies einen seiner Boten an, Grom Stormgaard die Nachricht zu überbringen, dass alles nach seinen und den des Vorsitzenden Axtschlags Wünschen verlief und er weitere Soldaten, zur Unterstützung aus dem Lager, senden möge.

 

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