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Seron95

[RP/JW] Ankunft aus dem Eis

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Folgebeitrag zu Ende der Geduld

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Nordeismeer, nördlich des Dunkeltann

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Wochen sind vergangen seit die Elfische Großflotte Elandriel verlassen hatte.

Durch das Meer des Ewigen Eises gen Westen, das war ihr Auftrag. Aufklärung der Situation Jarikswalls.

Frost an den Ohren, kalter Wind im Gesicht und das nahezu tägliche Befreihen der Segel von Eis, all dies lag nun hinter den Truppen der Elfenhaupstadt.

Das Eismeer des Nordens fast durchquert zu haben, die Schwalbeninsel, segelten die Schiffe mit dem grünen Segeln nun weiter gen Süden.

15 Schiffe, angeführt von Admiral Gadrur Yalen an Board der Daedalus.

Das nahezu komplette Truppenkontigent Elandriels, 600 Mann, 600 Seelen gelobter Loyalität der elfischen Rasse gegenüber.

 

Nebelig war es seit Tagen, so kam wohl auch der Name dieser Gegend zustande...Nebelinseln.

Doch genauso sollte es für die Thronheimische Blockade eine Überraschung bleiben, sollten die Kriegsschiffe plötzlich an ihrem Ziel aus dem Nebel auftauchen.

 

https://i.imgur.com/Ngu18ja.gifv

 

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Kajüte der Daedalus

 

"Kap'tän! Schiffe!", schallt es von draußen, kaum hörbar über den Wind der offenen See. Das Läuten der Schiffsglocke verstärkt die Wichtigkeit jenes Ausrufes.
Der Admiral zögert nicht, zu wichtig ist hier jeder noch so penible Moment. Jarikswall bietet nicht nur strategische Vorteile von denen man sonst nur träumen kann, auch ist die Kristallstadt von unschätzbarem, kulturellen Wert, als eine der ältesten Städte Lyrias, selbst älter als Elandriel.

Herausgetreten aus seinem Quartier schlägt ihm direkt die raue Seeluft entgegen. Der Nebel der die Gegend einhüllt, umschlingt die Umgebung noch geringfügig, dennoch ist die Anwesenheit von Schiffen in der Ferne nicht zu leugnen.

"Es stimmt also. Thronheim hat wirklich eine Seeblockade errichtet. Das wird nun interessant werden"

Wenn er einen Bart hätte, würde er sich sicherlich durch diesen streichen, jedoch verblieb ihm dieses Körpermerkmal. Strengen Blickes blickt er gen der Schiffe, geflaggt mit den Thronheimer Farben, deren Silhouetten sich klar abzeichnen.

"Die Kanonen vorbereiten! Die Luken bleiben geschlossen!", verlässt der Admiral verlauten. Vorsicht ist besser als Nachsicht, und niemand weiß, was die Menschen für Befehle erhalten haben. Es sind immerhin unsichere Zeiten.

"Kap'tän, wie sollen wir vorgehen?", fragte ein stämmiger Elf über seine Schulter. Der erste Maat hatte vermutlich selbst keine Seegefechte solcher Größenordnung mehr seit dem Balrik-Krieg erlebt, auch wenn er damals nur ein einfacher Seeelf war.

"Wir werden reden. Sehen, was sie wollen, inwiefern sie planen uns passieren zu lassen, und dann schauen wir weiter"

"DIE SEGEL REFFEN UND ANKER WERFEN!! Schickt 2 Boote aus! Eines zu den Menschen, sie sollen ihre Vertreter meiner Gastfreundlichkeit überlassen. Und das zweite holt bitte die Generälin ab und bringt sie auf die Daedalus."

 

Zwei Ruderboote werden zu Wasser gelassen. Eines davon auf dem Weg zu einem anderen Teil der Flotte, eines begiebt sich in Richtung der menschlichen Schiffe in der Ferne...

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Elfenhain mit der Loyalität zu Elandriel wird im Bedarfsfall für die Sicherheit dort gewährleisten.

Edited by Konsti33

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@Count. Melendra wird uns vor möglichen Feinden schützen. Wir haben lediglich den Rest des Kontingents in Elandriel gelassen. (Und ich denke, wenn wirklich jemand so doof ist und eine Hauptstadt angreift, haben wir noch wie Konsti sagte, Verbündete Siedlungen o.Ä., und natürlich auch noch das moralische Bündnis mit den Zwergen.

@Engarim Nein habe ich nicht. Die RP Leitung stimmte durchaus zu 85 Mann seien selbst im Mittelalter in einer Zeit von mittlerweile knapp 1,5 ingame Jahren auszubilden. Natürlich nicht, wenn es sich dabei um Magier handelt, aber es sagt ja auch niemand, dass nicht die Frischlinge mit nach JW segeln und die Veteranen zuhause bleiben. Oder wir durchmischen.

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Trommeln in der Finsternis

 

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In dem Wechsel eines Moments tauchten, kaum in der Ferne zu erkennen, hohe Segel und Masten im Dunkel auf. Nebel umgab sie und nur vereinzelt waren die schwachen Lichter selbst für die aufmerksamsten Wachen zu erkennen.

Dann ein lauter Ruf. Ein Zweiter folgt ihm sogleich und schon nach wenigen verstrichenen Augenblicken brüllte eine jede Wache von den Ostmauern der Jarikswacht irgendwelche heiseren Rufe durch die Nacht.

„Schiffe!“ Das war eine Nachricht, die ein jeder in den Mauern verstand, ob es nun ein Soldat Thronheims oder ein Bewohner der Burg war. „Schiffe in der Nacht!“

 

RUMS

… ein erstes Donnern hallte durch die Bucht.

RUMS

… ein zweites Donnern folgte ihm, als ob der Himmel selbst zu bersten drohte.

RUMS

… ein dritter Trommelschlag türmte sich zu solch einer Kraft auf, dass selbst das Wasser in diesem Moment zu schweigen schien … und dann begann es:

 

 

[Atmosphäre]

 

 

Wie durch die Hallen von endlos aneinander folgenden Höhlen verstärkt hallten die Kriegstrommeln der Menschen durch die Bucht von Jarikswall. Doch niemand verfiel in Panik, denn auch wenn sie solch einen Moment seit ihrem ersten Tage in der Festung herbeigefürchtet hatten, so waren sie nun umso mehr froh darüber, dass das ewige Ausharren und die Zeit der Unwissenheit ein Ende hatten.

Die Katapulte wurden geladen und viele der Bogenschützen standen bereits neben ihren entfachten Feuerschalen, als Marethyu zu ihnen auf die Mauer trat.

Im Hof der Burg schloss sich zwischen den Trommelschlägen kaum hörbar die massigen Tore der Burg. Nur kurz zuvor hatten sie noch ein Tross von Reiter, nach Westen die Pferde im Galopp antreibend, passiert.

Die entzündeten Feuer der Burg hüllten die sie umgebene See in einen rötlichen Schein und durch den Nebel so konnte es einem fernen Betrachter scheinen, als ob der gesamte Stein in Brand stecke.

Hastig wurden die grauen Segel gehisst und die beiden Karavellen lichteten ihre Anker. Ihr Ziel war das Zentrum der Bucht.

Nun standen fast alle Soldaten an dem Ostwall der Feste. Nur die Wenigen, welchen geheißen wurde die Landseite zu bewachen waren nicht unter ihnen. Im Licht der Feuer schimmerten die Kettenhemden der Soldaten wie Sterne in der finsteren Nacht. Mit einem letzten Schlag verkluangen die Trommeln und es wart wieder Stille. Nur das leichte Platschen von Paddeln war zu vernehmen, doch kein Mensch rührte sich.

So kam nun nach wenigen Minuten, die Marethyu wie eine Ewigkeit zu vergehen schienen, ein schlankes, leicht im Wasser liegendes Beiboot in Sichtweite der Feste. Er nickte kurz und Baldur, ein im Anvertrauter Magier aus Thronheim sprach einige Worte in einer, wie er es immer noch empfand, unsagbar unaussprechlichen Sprache. Mit einem ersten „Jetzt“, von seitens Baldur, drehte sich Marethyu wieder zum Wasser hin und begann mit brausender Stimme, die der Wind weit und hallend über das Wasser trug zu sprechen:

„Ihr dürft nicht weiter! Im Auftrag seiner königlichen Majestät, Rudolf von Ehrenfeld von Thronheim ist euch der Zutritt in diese Lande verwehrt. Haltet eure Mannen und Schiffe zurück! Sollten eure Absichten friedlich sein, so habt ihr kein Leid zu befürchten solange ihr die Blockade nicht zu überwinden versucht. Ein jeder, der euer Anliegen vorzubringen in der Position und Lage ist sei mir an den Ufern dieser Feste ein Gast.“

Dann verstummt seine Stimme wieder. Stumm schritt er die Stufen zum Kai der Feste hinunter, das Boot, welches sich ihnen näherte voller Ungeduld erwartend, als es langsam zu regnen begann.

 

 

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Edited by Marethyu

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Die Gischt der Jarikswaller Bucht schlägt gegen die kleinen Ruderboote. Nur der Mond erhellt das kalte, schwarze Wasser.

3 Männer stehen sich gegenüber in zwei Booten. Auf der einen Seite ein kleines Boot mit Seemarshall Marethyu und Diplomat Dorian Breitenbach, auf der anderen der  Admiral Gadrur Yalen.

"Ihr verlangt also weiterhin, dass wir vor dieser Blockade verweilen? Freiwillig also einen Nachteil für unsere Armee eingehen, im Falle des Angriffs der Menschen auf Jarikswall?"

Lange schon stritten und diskutierten die Männer dort draußen, mitten auf dem Wasser über den Verbleib der geankerten Schiffe, über die Zukunft zweier Armeen, über das Schicksal der Kristallstadt.

"Wir bieten euch genauso weiterhin an, euch uns anzuschließen. Zusammen sollten wir Jarikswall abriegeln!" Das war die Stimme Breitenbachs. Zustimmen sollten die Elfen wohl, jedoch mit Bedenken.

"Wir werden uns euch nur dann anschließen, um für Sicherheit und Zukunft zu sorgen! Aber die Möglichkeit eines ganzen Genozids darf nicht weiter realisierbar sein!"

"Wir können solche Entscheidungen nicht ohne den Rest der Heeresführung treffen. Begleitet uns und wir werden neu verhandeln, was die Belagerung von Jarikswall angeht."

"Hmm...",sich am Kinn kratzend starrt der elfische Seemann lange auf die Wellen. "Wenn wir diesen Nachteil auf uns nehmen, sodass wir eventuell nicht unsere eigenen Mitelfen retten können, fordern wir von euch Kompensation. Etwas, dass euch genauso wenig leicht fällt. Etwas, dass den Elfen einen militärischen Vorteil bringt, den Nachteil auszugleichen. Wir fordern, dass die Menschen ihr Monopol des alchemistischen Feuers aufgebt. Sollen die Elfen auch über die Herstellung dessen verfügen!
Das ist unser Angebot für den Verbleib des Friedens und der gemeinsamen Absicherung der Seuchenstadt."

Stille tritt über die drei Männer herein. Nur das Plätschern des Wassers und das Heulen des Windes ist zu hören.

"Nun gut. Natürlich muss auch diese Entscheidung von der Heeresführung abgesegnet werden, jedoch versprechen wir beide, bei unserem guten Ruf, dass wir die Einhaltung dieser Forderungen bestmöglichst herbeiführen werden. Im Gegenzug haltet ihr eure Armee zurück bis das Ende des Ultimatums erreicht ist, und begleitet uns zum Sitz der Heeresführung. Die Quarantäne Jarikswalls darf nicht gebrochen werden."

"So sei es. Ich werde bei Anbruch des Tages zu euch zurückkehren."

Wortlos begannen die Männer ihre jeweiligen Ruderboote zurück zu rudern. Einerseits gen Festland, andererseits gen der Daedalus.

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