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Thalizia

Klosterantrag des Klosters des Tempel Laomora

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~oOo~ Laomora ~oOo~

 

 

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Lage:

http://play.lyriaserver.de:8123/?worldname=Lyria&mapname=surface&zoom=5&x=-8815&y=64&z=-10661

 

Vorstand:

Oberste Wächterin Fürstin Thalizia Telvirea

http://www.lyriaserver.de/index.php/topic/9588-erhebung-des-hauses-telvirea-in-den-altaldel/

am Tempel vertreten durch den Wächter Terbis Nachtschatten (NPC)

 

Ihr unterstützend zur Seite steht:

Runak Sturmwanderer aus Rabensbach

http://www.lyriaserver.de/index.php/topic/10468-cb-von-deck5-die-vorstellung-des-rytarers-runak-sturmwanderer/

 

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~~oOo~~ Das Heim der Hoffnung ~~oOo~~

- Wie Laomora einst entstand -

 

Einst zu der Zeit um das Jahr 186 kam ein Wolfsrytarer namens Tiuri Nebelschweif in Gôr zu Welt. Angetrieben von einem Traum, den er jede Nacht durchlebte, widmete er sein Leben schon von Kindesbeinen an dem Studium der Elementarmagie.

In seinem Traum stieg Tiuri Nacht für Nacht in eine Grotte hinab, an deren Ende eine Quelle aus dem schroffen Fels entsprang und einen kleinen See mit Wasser speiste.

Das Wasser des Sees war kristallklar und über und über mit blassrosa Seerosen bedeckt. Schillernd, orange Goldfische schwammen Kreise ziehend durch das Wasser und inmitten dieser Idylle badete eine wunderschöne Frau mit langem, goldblonden Haar.

Immer wenn sie Tiuri bemerkte lächelte sie ihm fröhlich zu und flüsterte leise:

„Komm zu mir Tiuri Nebelschweif…. Komm zu mir und finde mich!“

Tiuri erzählte schon als Kind einen Eltern und seinen Lehrmeister von diesem Traum. Doch man belächelte ihn für seine blühende Fantasie.

Doch Tiuri kam die Frau in seinem Traum nicht vor wie ein Hirngespinst. Er war fest davon überzeugt, dass es sie wirklich gab und das es allein seine Aufgabe werden würde sie zu finden.

Als Tiuri schließlich älter wurde, veränderte sich der Traum ein wenig. Er stand nicht mehr länger gleich am Eingang der Grotte. Er schwebte hoch über den Baumwipfeln und sah so die Landschaft in der sich die Grotte befand.

So begann der Tiuri schließlich heimlich neben seiner Ausbildung zum Magier, die Landkarten der bekannten Welt zu studieren, um herauszufinden wo sich die Grotte befinden könnte. Doch dies sollte sich als schwerer erweisen als Tiuri angenommen hatte. Immer wieder kam es vor, das ihn der Meister beinahe ertappt hätte. Doch Tiuri gab nicht auf. Auch wenn man ihm durch den Glauben an seinen Traum als Sonderling abgestempelt hatte… auch wenn ihn die anderen Lehrlinge hänselten und ihm das Leben schwer machten. Weder seinen Traum noch sein Studium würde Tiuri freiwillig aufgegeben.

Im Jahr 212, als Tiuri 26 Jahre alt wurde war es schließlich soweit und er beendete die Ausbildung zum Magier bei seinem Meister.

Sein Talent als Magier und sein Wissen brachten Tiuri nun doch etwas ein die Gesellschaft ein und er galt nicht länger als Sonderling.

Jedoch Jahre später während einer Vollmondnacht im Jahr 219 geschah es. Er träumte und zum allerersten Mal verriet ihm die goldblonde Schönheit ihren Namen.

„Ich bin Ariane. Die Göttin der Vernunft. Tiuri Nebelschweif, halte an deinem Glauben fest – überwinde alle Hindernisse und finde mich! Dies sei meine Probe an dich.“

Tiuri war so voller Aufregung und Freude, das er sogleich Hezak Woraá, dem Hohepriester Gôrs davon berichtete. Doch so sehr Tiuri auch beteuerte er spräche die Wahrheit – Niemand glaubte ihm.

Man entließ ihn aus all seinen Verpflichtungen in Gôr und entzog ihm alle Privilegien, die er als Magier genossen hatte. Man verstieß ihn sogar aus dem Magierzirkel der Violetten Flamme, dem er mittlerweile angehört hatte.

Die Leute beschimpften Tiuri als Verrückten und mieden ihn. Manche prangerten sogar an, das man Tiuri in Gôr in Freiheit verweilen ließ und wollten das er aus der Stadt verschwand.

Nur wenige Freunde hielten ihm in dieser Zeit die Treue.

Doch Tiuri ließ sich nicht beirren! Er suchte weiter nach dem Ort an dem sich die Grotte befinden könnte. Er musste die Göttin finden, auch wenn er nicht wusste wieso sie ihm die Probe auferlegt hatte, so hatte er das Gefühl, dass es wichtig war…. Und sein Eifer zahlte sich aus. 3 Jahre später entdeckte Tiuri eine Karte von einer Insel im Norden, die im Gebiet der Menschen lag. Die Anordnung der Seen, die Berge und Hügel… Nie hatte er etwas gesehen, dass der Landschaft aus seinen Träumen so glich wie diese Insel. In der darauffolgenden Nacht wartete Tiuri sehnsüchtig darauf ein zu schlafen und im Traum die Landschaft noch einmal ganz genau zu betrachten… doch von diesem Tag an träumte er nicht mehr von Ariane und der Grotte.

Fortan waren seine Nächte traumlos und dunkel.

Doch der Gedenke an Sie ließ ihm keine Ruhe und schließlich packte er sein 7 Sachen und brach auf. Jedoch nicht alleine. Seine engsten Freunde beschlossen ihm zu glauben und zu begleiten.

So brachen 12 mutige Rytarer von Gôr aus auf, um die Grotte und die Göttin zu finden.

Viele Wochen des Suchens und Umherreisens folgten. Es gab Streitigkeiten unter den Freunden. Tiuri schlichtet so gut er konnte, doch 2 seiner Freunde kehrten ihm schließlich den Rücken und machten sich auf den Weg zurück nach Gôr.

Im Jahr 226, in einer lauen Sommernacht, erreichte die Gruppe die Schwalbeninsel und Tiuri fand den Eingang der Grotte im Herzen der Insel.

Als er hinabstieg erfüllte sich in Tiuri alles, für was er bisher gelebt hatte… Viele tausende Male war er im Traum hier hinab gestiegen. Nun war sein Traum Wirklichkeit geworden… Mit geschärften Sinnen schritt Tiuri voran. Er hörte das Hallen seiner Schritte, fühle den hartem Stein der Wände, roch die moosig duftende Luft… und schließlich als Tiuri den See erreichte, erblickte er auch die Göttin. Sie saß auf einem Stein, das lange goldblonde Haar umschmeichelte ihren Körper und sie lächelte.

Tiuri lief schnell zurück an die Oberfläche, um seine Freund hinzu zu holen. Doch als er mit ihnen zurückkehrte sah er die Frau nur noch lächeln. Dann verwandelte sie sich in einen kleinen Goldfisch, der ins Wasser zurücksprang und unter den Seerosen im Wasser verschwand.

An der Stelle an der Sie gesessen hatte lag nun eine glänzende Perle… Sie war wunderschön und schillerte in allen möglichen Fassetten der Farbe Violett.

Ein letztes Mal hörte Tiuri ihre Stimme.

„Diese Perle sei mein Geschenk an Dich und die Deinen, Tiuri Nebelschweif. Du bist unter den vielen Kindern dieser Welt, die ich prüfte das einzige Kind, das mich gefunden hat. Allein Dein starker Glaube und Deine Hoffnung haben Dich hier her geführt.Teile diese Hoffnung mit allen Kindern dieser Welt, die den Weg hierher finden und auf der Suche nach Hoffnung sind! Dies sein mein Wunsch an Dich.“

Etwas so wundersamen hatten auch Tiuris Freund noch nie gesehen und ihr Glauben an die Geschichte des Magiers stand nun in keinem Zweifel mehr. Sie beschlossen den Auftrag der Göttin gemeinsam zu tragen.

Die Landschaft rund um die unterirdische Quelle sollte ihnen zur neuen Heimat werden. Sie errichteten erste Häuser und schon bald wurden die Menschen, deren Stämme an der Küste weit im Süden der Schwalbeninsel gelebt hatten auf die Rytarer aufmerksam.

Friedlich näherte man sich an und schon bald zog es einige Menschen mit in die kleine Siedlung.

Unter Tiuris Führung wurde die Siedlung immer größer und größer und bekam den Namen Laodamae was soviel bedeutet wie: „Brunnen der Hoffnung“.

Um die Quelle und die Göttin zu ehren errichtete man über der Grotte einen Tempel. Ihm gab man den Name Laomora was in etwa „Heim der Hoffnung“ bedeutet. Doch der Tempel diente nicht allein als Ort der Verehrung der Götter und insbesondere der Verehrung Arianes.

Sondern auch als Ort des Wissens. Einige der Tempeldiener zogen umher und brachten Bücher aus aller Welt zum Tempel. Mit und mit wuchs eine große Bibliothek. Nach einer Weile war der Schatz des Wissens den Laomora barg so groß, das Tiuri beschloss das das Wissen nicht nur einigen wenigen vorenthalten sein dürfte. Darum gründete er im Jahr 229 den Bund der Wächter der Quelle.

Diese Wächter verschrieben ihr Leben den Diensten im Tempel. Als Oberster Wächter der Quelle Lao leitete Tiuri Nebelschweif diesen Bund. Ihm direkt unterstellt waren die Wächter des Inneren Kreises. In ihren Reihen zählte man zahlreiche Magier, Priester und meisterhafte Kämpfer. Gemeinsam mit dem Obersten Wächter bewachten sie die Quelle Lao und die Perle vor Dieben und Schatzjägern. Zudem erarbeiteten sie mit Tiuri die Tempelschriften Laomalon, was soviel bedeutet wie „Der Weg von Glauben und Hoffnung“. Auch die Unterrichtung der Wächternovizen lag in der Hand der Wächter des Inneren Rings. Die Zukunft der neugegründeten Stadt sollte immerhin bestens gesichert sein.

Die Wächter des Äußeren Kreises erhielten währenddessen die Ordnung in der Stadt aufrecht. Sie stellten die Stadtwache und die Nachtwache, kümmerten sich um Missetäter und zum Teil auch um die Anliegen hilfesuchender Bürger.

 

So zogen 4 weiter Jahre ins Land. Laodamae erblühte und wurde ein von Harmonie erfüllter, wunderschöner Ort. Doch Tiuris Vergangenheit in Gôr lag wie ein Schatten auf seiner Seele. So beschloss er noch einmal nach Gôr zurück zu reisen und dem Hohepriester von der Entdeckung der Quelle zu berichten und von dessen Wahrheit zu überzeugen.

Doch als Tiuri in Gôr eintraf und berichtete von der neue entstandenen Stadt Laodamae, von den Bündnis mit den Menschen, das geschlossen worden war und von der Gründung der Wächter der Quelle Lao… auch da schenkte man ihm immer noch keinen Glauben.

Ganz im Gegenteil. Man bezichtigte ihn in den vergangen Jahren in der Wildnis vollkommen Irrsinnig geworden zu sein. Man ging sogar so weit zu behaupten er habe seine mitgereisten Freunde in den Tod gestürzt. Um sich selbst und andere vor seinem Irrsinn zu bewahren sperrte man ihn in den Kerker der Tempelstadt.

Zuerst hoffte Tiuri man würde in Laodamae bemerken, das er nicht zurückkehrte und nach Gôr reisen um ihn zu suchen. Doch seine Hoffnung erfüllte sich nicht.

20 lange Jahre ließ man Tiuri im Gemäuer unter Gor verrotten, bis seine Seele ganz vergessen hatte wie sich Tageslicht auf der Haut anfühlte und wie frische Luft roch.

In all der Zeit sprach Tiuri kein Wort, fast glaubte man er habe seine Stimme gänzlich verloren.

Seine Gesundheit litt Zusehens während den Jahren der Gefangenschaft. Tiuri war gebrechlich geworden und sein Körper seinen Jahren weit voraus gealtert. So beschloss man ihn frei zu lassen auf dass er seine letzten Jahre ohne Ketten verleben sollte.

Noch am gleichen Tag entfachte in Tiuri neue Hoffnung und nährte seinen Willen. Er machte sich aus Gôr fort und kehrte der Tempelstadt erneut den Rücken. Diesmal endgültig.

Mit aller verbliebener Kraft schlug sich Tiuri bis nach Laodamae durch. Doch was er dort sah erfüllte sein Herz mit tiefem Schmerz und er verstand, warum seine Freunde ihn nie in Gôr gesucht hatten.

Vor 20 Jahren als man bemerkte, dass Tiuri nicht zurückkehrte, hatten die Menschen ihre Chance gesehen und die Macht in Laodamae übernommen. Die Rytarer wurden gefangen und versklavt. Jene die sich nicht unterordnen wollten wurden getötet. So war die Perle, die Quelle und der Tempel fest in der Hand der machtgeiernden Menschen.

Mit einem letzten aufbäumen versammelte Tiuri die seinen um sich und kämpfte mit den Menschen um Laodamae. Es war eine erbitterte Schlacht. Es gelang ihm zwar die Rytarer aus der Sklaverei zu befreien, doch die Herrschaft über Laodamae konnte er nicht zurückerlangen. Ansehen und der Wert der Rytarer waren etwas gestiegen, aber dennoch sehr gering. Der Pfad des Friedlich miteinander sehr schmal und stets schwankend.

Im Jahr 255 erlag Tiuri im alter von 69 Jahren seinen zahlreichen Gebrechen.

Sein letzter Wille an die verblieben Rytarer war an der Hoffnung fest zu halten, das Laodamae seines Tages wieder in rytarischer Hand sein würde.

In den folgenden Jahren blieb das Amt des Obersten Wächters in Menschenhand. Bis der Tempel im Jahr 328, der damals unter der Führung von Norlian Schwarzfeder stand, von dem verfeindeten Clan des Menschen Malgar Grabwald angegriffen wurde.

Solanacea Telvirea, eine mutige, rytarische Magierin verteidigte damals die Stadt und deckte die miesen Machenschaften des damaligen Obersten Wächters auf.

Aus tiefer Dankbarkeit schworen die verblieben Wächter ganz gleich ob Menschen oder Rytarer der jungen Solanacea bedingungslose Treue. Sie wurde zur neuen Obersten Wächterin ernannt und stellte die alte Ordnung in der Stadt wieder her.

Sie versah die Reliquienkammer des Tempels mit Magie. Fortan würde es unmöglich sein, das Tor ohne den Schlüsselstein zu öffnen. Sodass die Perle nie wieder einfach so geraubt werden könnte.

So fiel Laodamae durch Solanacea wieder in die Hände der Rytarer und erblühte unter der zur Fürstin erhobenen Rytarerin zu neuem Leben in alter Pracht.

Nach Solanacea erbte ihre Tochter Tiriana den Fürstentitel und das Amt der Obersten Wächterin und nach ihr deren Tochter Salia. Rund 150 Jahre lebten die Bürger der Brunnenstadt in Frieden.

Im Jahr 478 kam es letztendlich erneut zu Kämpfen. Die Truppen des Falschen Kaisers hatten die Fürstenfamilie aufgefordert einen Blutpakt zu schließen. Doch Fürstin Salia Telvirea und ihr Gatte Taron Telvirea hatten sich geweigert. So geriet Laodamae unter den Angriff von Balriks Truppen.

Die Macht Balriks und seine Truppenstärke war so enorm, das Laodamae nach 4 Tagen der Schlacht unterlag. Große Teile der Stadt Laodamae wurden zerstört und der Tempel stark beschädigt.

Nur wenige treue der Fürstenfamilie hoffen, das ihre Fürstin und deren neugeborene Tochter nach ihrer Flucht irgendwie überlebt hatten und hielten Stellung in den Ruinen.

Erneute 20 Jahre vergingen bis Thalizia Telvirea, Salias Tochter, den Weg zu ihren Wurzeln nach Laodamae zurückfand und die Hoffnung der verbliebenen Rytarer erfüllte.

Zu diesem Zeitpunkt wart Laodamae und der Tempel kaum mehr als eine überwucherte Ruine. Doch langsam hat das erblüht Laodamaes wieder begonnen. Angetrieben von Hoffnung… wird alles Stück für Stück wieder aufgebaut.

Laomora erstrahlte wieder in allbekannter Schönheit mit dem Gebetsplatz aus weißem Marmor, dem Schrein der Erde, dem Schrein des Feuer, dem Schrein des Windes und der großen Gebetshalle, die dem Wasser gewidmet ist und in deren Obergeschoss sich die heute wie damals die Bibliothek befindet. Diese Gebetshalle ist das Herz des Tempels und birgt das Tor zur Kammer der Perle.

Jüngst schloss Laodamae mit der Stadt Rabensbach ein Bündnis. Durch dieses Bündnis bestärkt, sollen nun die Tore des Tempels erneut trotz der dunklen Ereignisse des benachbarten Jarikswall wieder geöffnet werden.

Magier und Priester sollen hier wieder leben und ausgebildet werden, um denen Hoffnung spenden die danach suchen.

 

 

 

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Herzlichen Glückwunsch Thalizia, hast du dir wirklich verdient!

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Ich hoffe für dich das dein Antrag angenommen wird aber deine Chancen stehen sicher gut.

 

Du hast dir echt viel Mühe gegeben, beim Bauen als auch beim Antrag. :)

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Guest
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