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SirinaMay

CB Seyl'thariel, Waldelfe, Novizin des Mondkultes

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Name:
Seyl'thariel
 

Rasse:
Elfe

Volk:
Waldelfe (Geschlecht der Thariels...Geschichte folgt demnächst im Palast der Mitte)

Wohnort:
Mondblüte (im Bau)

Nahe von Winterfels

Heimat:
Wälder nördlich von Winterfels

Stellung:
Novizin im Mondkult

Glauben:
Glaubt seit jener schicksalhaften Nacht, dass der Mond eine eigene Macht besitzt – Oder sie völlig ihren Verstand verloren hat.

Ihr Glauben an die Weisheit der Ältesten und das Beibehalten von Traditionen ist ins wanken geraten. Seyl'thariel muss erst herausfinden, woran sie nun glauben kann.

Handwerk:
Kümmert sich um die Pflanzen und Nahrungsmittel der Priester

Charakter:

 

Das Vertrauen und die Gutgläubigkeit der jungen Elfe wurden von ihrem Vater gebrochen. Derzeit ist ihr Zustand geprägt von den Schmerzen ihrer Qualen, was sie äußerst ungeduldig macht. Nachdem sie alles verloren hat steigert sie sich nun fanatisch in ihre Rolle als Novizin. Sobald sich ihre Schmerzen legen wird sie ein großes Maß an Willenskraft beweisen. Ihr Erlebnis hat sie abgehärtet, aber auch emotional abstumpfen lassen. Das Feuer ihrer Leidenschaft muss erst wieder geweckt werden. Bis dahin hält sie sich an regulierten Abläufen fest und versucht Tag für Tag nicht über das Geschehene nachzudenken und sich voll und Ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren.

 

Nachts erwacht sie häufig schweißgebadet aus ihren Albträumen und ihre Schreie sind weithin zu hören. Schreie, die ihr nun über die Lippen kommen, da alles zu spät ist. Damals als es geschah hatte sie kaum Worte, nicht mal Laute. Sie hatte sich nur schweigend in ihr Schicksal gefügt.

Besonders leicht in Panik versetzen kann sie das Rasseln von Ketten.

 

Ihre Erlebnisse haben sie einschneidend geprägt und lassen sie immer wieder in Erinnerungen und Tagträume abdriften. Ständig begleitet sie die Frage, ob sie etwas anders hätte machen können. Ob sie ihren Liebsten hätte vielleicht retten können.

 

Tief in ihr verborgen hegt sie nach wie vor ihre Muttergefühle, weshalb sie Tieren und hilflosen Wesen gegenüber sehr fürsorglich ist. Sie hegt große Sympathie für alle Wesen, die aus ihrer hilflosen Rolle nicht heraus können, weil sie sie an ihr jüngeres Selbst erinnern.

 

Aussehen:

 

Seyl'thariel ist eine stattliche Waldelfe mit einem markanten kantigen Gesicht.Ihr rotbraunes Haar bildet einen starken Kontrast zu ihrer blassen Haut.

Wegen Schlafmangel ziehen sich dunkle Ringe unter ihren Augen entlang. Sie trägt meist eine leichte Lederbekleidung und eine weiße Bluse. Diese Bekleidung bevorzugt sie schon seit ihrer Kindheit und ist nur schwer davon abzubringen.

Unter ihrer Kleidung verborgen ist ihr Rücken übersät von Narben und sie bewegt ihre Arme etwas eigenartig, da sie schon mal ausgerenkt waren.

 

 

Geschichte:

 

Die letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers blitzten durch das Birkenlaub auf den Waldboden zu dem ungleichen Paar. Seyl'thariel, die Tochter des Elfenfürsten Art'thariel hatte den Kopf auf die Schulter ihres Liebsten gebettet.

Der braunhaarige, groß gewachsene Mensch hielt die Augen geschlossen um den letzten unbeschwerten Moment noch zu genießen.

 

Sie mussten einige schwere Entscheidungen treffen und wussten, dass sich ihr Leben noch an diesem Abend für immer ändern würde. Schließlich brach Seyl'thariel das zaudernde Schweigen. Sie wollte sich nicht länger vor dem fürchten, was vor ihnen lag, sondern sich dieser Herausforderung stellen. „ich habe meinen Eltern einen Brief hinterlassen, dass sie nicht nach mir suchen sollen und ich alle meine Erbansprüche an meinen Bruder abtrete. Außerdem hab ich geschrieben, dass ich sie bitte, mir zu vergeben, dass ich die Schande einer Abtrünnigen über die Fürstenfamilie gebracht habe.“

 

Die hellhäutige, junge Frau strich sich mit einem schweren Seufzen durch das rotbraune Haar. Auch der junge Mann seufzte und streichelte in Gedanken vertieft die kleine Wölbung an ihrem Bauch. „Meinst du wirklich, dass dein Vater dir jemals vergeben kann?“ Er schloss die künftige Mutter seines Kindes behutsam in die Arme, während diese das Gesicht in seinem Hemd vergrub und den Kopf schüttelte.

 

Mit belegter Stimme fuhr er fort und wusste, wie sehr diese Entscheidung sie schmerzte. „Also wirst du von nun an mit mir unter den Menschen leben. Etwas abseits von [ORT] gibt es eine verlassene Mühle. Dort können wir erst mal unterkommen. Der Schmied dort sucht anscheinend noch einen Gesellen.“

Angespannt wiederholte er, was er im Kopf schon viele Male durchgesprochen hatte. Jedoch überkam ihn gegen alle Vorsätze die Unsicherheit. „Bist du dir wirklich sicher, dass du das Leben einer Fürstin aufgeben willst... wegen... MIR?! Dem Sommersprossen-Michel, der dir noch nicht mal ein eigenes Haus bieten kann?! Vielleicht könntest du ja doch behaupten, das Kind wäre von einem Elfen?“

 

Seyl'thariel blickte in seine leuchtend grünen Augen. „Es ist bereits entschieden. Dieses Kind wird das Licht der Welt erblicken und nicht von meinem Volk ausgesetzt werden. Lass uns diese Mühle ansehen und das Beste daraus machen. Ach und noch etwas! Deine Sommersprossen waren das Erste, das mir an dir gefallen hat. Ich werde nie verstehen, weshalb du sie nicht magst.“

 

Michel hatte seine Geliebte in die Arme geschlossen als irgendwo in der Nähe ein Ast brach. Plötzlich wurden sie panisch, denn sie waren nicht alleine im Wald. Seyl'thariel spürte, dass sich jemand näherte und rief ihrem Freund zu: „Wir müssen weg hier! Schnell!“ Er nahm ihre Hand und rannte los. Doch bereits nach wenigen Schritten erreichten sie eine Lichtung, auf der schon einige Elfenkrieger auf sie warteten. Als sie umkehren wollten, traten weitere Elfen aus dem Wald hinter sie. Es gab keinen Ausweg. Sie waren umzingelt. „Nein, nein das darf nicht passieren!“ fluchte Michel. Seyl'thariel überkam eine schreckliche Gewissheit. Sie wusste, dass es keine Chance auf ein glückliches Leben mit Michel gab. Tatsächlich konnten sie von Glück sprechen, wenn auch nur einer von ihnen diese Begegnung überleben würde. Mit ruhigen Worten sprach sie zu ihm: „Sie werden mich nicht gehen lassen. Ich komme hier nicht lebend raus, aber vielleicht kannst immerhin du es schaffen! Es tut mir Leid.!“ „Das kann doch nicht dein Ernst sein?“ redete er entsetzt auf sie ein. „Du wirst dich hier nicht für mich opfern!“

 

Michel lief unruhig vor ihr auf und ab während sich in dem Kreis der Elfenkrieger eine Lücke öffnete und ein majestätischer Elf hindurch trat. Dies musste der Fürst sein! Seine Tochter war ihm wie aus dem Gesicht geschnitten. Seyl'thariel sprach zu Michel mit einer eiskalten Nüchternheit: „Der Fürst ist gekommen um seine Schande auszulöschen. Er wird ein Ritual der Reinigung vollziehen. Warte bis die Krieger sich von der Schande ihres Fürsten abwenden und dann rette immerhin dein eigenes Leben. Mehr kann ich nicht für dich tun.“ „Aber Seyl'thariel....“ Sie wandte sich mit angespannter Haltung von ihm ab. Wie oft hatte sie diesen Alptraum durchgespielt. Trotzdem hatte sie gehofft ungeschoren davon zu kommen. Dies war nun ihre gerechte Strafe dafür, sich von den Sitten und Riten der Waldelfen abgewandt zu haben. Sie trat vor ihren Vater um ihre Strafe anzunehmen. Es würde nicht lange dauern. Genau wie die Alten immer sagten: „ Es ist im Leben nur eines gewiss und das ist der Tod“ Mit diesen Worten fiel sie vor dem Fürsten auf die Knie.

 

Der Blick des Fürsten sprühte vor Verachtung. Nie war er für Seyl'thariel wie ein Vater gewesen. Fürst zu sein war für diesen Mann nicht nur ein Titel sondern ein Lebensinhalt. Nur die Tatsache, dass er in diesem Moment von tiefem Hass erfüllt war, zeigte ihr zum ersten Mal in ihrem Leben, sich vom übrigen Elfenvolk abzuheben. Letztendlich hatte sie es geschafft, dass ihr Vater ein einziges Mal seine Maske der kühlen Distanziertheit fallen ließ. Welche Ironie, dass dies das Letzte sein sollte, was sie in ihrem Leben bewirken würde.

 

„Es ist Schande über die Fürstenfamilie gebracht worden!“ mit diesen Worten eröffnete die tiefe Stimme des Fürsten das Ritual. Wie ein Mann antworteten die Elfenkrieger: „ Dies ist nicht gerecht! Wir wenden den Blick von eurer Schande, damit das Recht wiederhergestellt werden kann.“ Nachdem sie einen letzten Blick auf Seyl'thariel warfen, drehten die Krieger ihr den Rücken zu.

 

Dies war der Moment! Sie gab Michel ein Zeichen, doch dieser rührte sich nicht. Er war von seinen Gefühlen und Ängsten derart überwältigt, dass er sich nicht zum Laufen entschließen konnte. Als Sie das Zeichen wiederholte bemerkte Art'thariel die Geste und sah zu Michel. Er nahm seinen Bogen von der Schulter und griff nach einem Pfeil. „Nein nicht ihn!“ entfuhr es Seyl'thariel. Da blitzte Erkennen in Michels Augen auf und er rannte so schnell er konnte. Der Fürst ließ den Pfeil gelassen von der Sehne schnellen. Keine Sekunde später durchbohrte der Pfeil Michels Hals. Dieser fiel von der Wucht des Geschosses mitgerissen auf die Knie und fasste gurgelnd nach seinem Hals. Wenige Augenblicke später fiel er mit ungläubigem Blick vorne über und das Gurgeln endete.

 

Seyl'thariel war starr vor Entsetzen und wollte keine Sekunde länger warten, um ihrem Geliebten zu folgen. „Beende es!“ forderte sie im kalten Tonfall vom Fürsten. Ihr Vater blickte hasserfüllt auf sie hinab. „Du hast das Ritual gestört! Ich kann es nun nicht mehr beenden.“ Erschrecken weitete die Augen der Fürstentochter. „Nein das kannst du nicht tun! Nicht das..“

 

Unbeeindruckt von ihren Worten hallte die Stimme des Fürsten über die Lichtung: „ Ich fordere hiermit die Strafe der kalten Bindung. Die Schande des Fürsten kann nicht gereinigt werden, also soll sie allen ein mahnendes Beispiel sein!“ Es schien als ging ein Seufzen durch den Wald während alle Elfen die Luft anhielten. Die beiden ranghöchsten Offiziere des Fürsten lösten sich als Erste aus ihrer Starre und traten an Seyl'thariel heran um sie zur Klippe der Bindung zu führen. Hinter ihnen folgte Art'thariel. Die restlichen Krieger lösten sich aus ihrer Starre und reihten sich schweigend in die Prozession ein.

 

Der Offizier zu ihrer Rechten war Seyl'thariels Onkel Stolon'thariel. Hilfesuchend wandte sie sich an ihn:“Onkel bitte tötet mich! Das könnt ihr mir nicht antun! Fast 300 Jahre wurde keine kalte Bindung mehr durchgeführt, weil es zu grausam ist.“ Mit fest zusammengepresstem Kiefer starrte der Offizier zu Boden. Auch die Tränen in seinen Augen hinderten ihn nicht an der Erfüllung seiner Pflicht. Die Prozession verließ den Wald und schritt immer weiter Richtung Küste.

 

Verzweifelt wandte sie sich an den zweiten Offizier. „Habt Erbarmen mit mir, der Tod ist Strafe genug! Ich will ihn dankbar annehmen. Bitte tötet mich oder borgt mir eure Waffe, damit ich es selbst tun kann.“ Sie erreichten die Küste, an der die Wellen in der untergehende Sonne gegen die Felsen schlugen. Unter der steilen Klippe wogte die Brandung. Unweit ihrer Position, bei einer auffallenden Felsformation lagen lange Ketten die in eisernen Handgelenksfesseln endeten. Diese Ketten waren schon seit Jahrhunderten in den Felsen verankert und wurden nur in wenigen Fällen als äußerste Strafe verwendet. Der letzte Elf, der diese Strafe erleiden musste, hatte versucht den damaligen Fürsten zu ermorden. Wie sie fand, kaum mit Seyl'thariels Schwangerschaft zu vergleichen.

 

Art'thariel trat auf die Ketten zu und holte an einer Kette um seinen Hals den Schlüsse für die Fesseln hervor. Nur der Fürst durfte diese Schlüssel bewachen und nur er konnte diese Strafe fordern. Das er dies für seine eigene Tochter forderte ließ ihn als „der Eiskalte“ in die Geschichte eingehen.

 

Der Fürst selbst zerschnitt mit seiner Klinge die Kleider seiner Tochter und legte der hysterisch schluchzenden Frau die Fesseln an. Sie blickte die Klippe hinab, in der sie bald nur an ihren Armen hängend baumeln würde. „Bitte Fürst seid nur einmal ein Vater und tötet mich! Erlöst mich aus diesem Alptraum!“ flehte sie ihren Vater zitternd an. Dieser warf einen letzten hasserfüllten Blick auf sein Kind und stieß sie die Klippen hinab.

 

Ein Ruck ging durch die Ketten als das Gewicht der jungen Frau in die Fesseln fiel. Dabei wurden ihre Knochen aus den Schultergelenken gerissen und sie schrie ihren Schmerz hinaus noch ehe ihr Rücken gegen den Felsen der Klippe schlug. Dieser Aufprall ließ sie für einige Zeit ohnmächtig werden.

 

Kaltes Wasser schwappte über ihren Körper. Eine besonders hohe Welle hatte es geschafft, ihren Körper zu erfassen und ihren aufgeschlagenen Rücken über den Felsen der Klippe scheuern zu lassen. Sekunden später kehrte mit ihrem Bewusstsein auch der Schmerz zurück und sie schrie sich die Seele aus dem Leib.

 

Der Mond stand bereits hoch am Himmel als sie nicht einmal mehr die Kraft zum Schreien hatte. Ihre Ohren dröhnten von ihren Schreien und dem Lärm der Brandung unter Ihren Beinen. Aus der Ferne sah sie eine weitere Welle herankommen. Die Schmerzen gestatteten ihr jedoch nicht die Selbstkontrolle den Atem anzuhalten. Erneut wurde ihr Rücken über den Fels geschliffen und die Wunden an ihrem Rücken aufgerissen.

 

Als sie hustend wieder aus dem Wasser auftauchte, fiel der Mond in ihren Blick. Sie lachte vor Ironie als ihr in diesem Moment einfiel, dass ihre Mutter als sie noch klein war mit ihr über den Mond gesprochen hatte. Die Elfenfürstin hatte sie damals gerade zu Bett gebracht, als sie ihr erklärte, dass auch der Mond für die Natur eine wichtige Rolle spiele.

 

Die nächste Welle griff mit ihren Eisigen Händen nach dem zitternden Körper. Mit der Kälte des Wassers legte sich ein betäubendes Gefühl über ihren Körper, das ihr erlaubte, sich ihren Gedanken zu widmen. So blickte sie zum Mond und schrie mit ihrer verbliebenen Stimme: „Du willst also eine wichtige Rolle spielen. Ich kann dir nur davon abraten. Man sieht ja an mir, was wichtige Rollen aus einem machten.“ Die geschundene Frau schüttelte den Kopf. „Ich werde wahnsinnig. Nun spreche ich schon mit dem Mond. Aber mit wem denn auch sonst?“ Während sie an ihrem geistigen Zustand zweifelte, klapperte ihr Unterkiefer und ihre Lippen wurden langsam blau.

 

„Wenn du schon so viel Macht über die Natur hast, warum setzt du meinem Leid kein Ende? Bist du dafür etwa zu schwach?“, forderte sie den Mond heraus. Eine weitere Welle erfasste sie und raubte ihr diesmal noch länger den Atem. Als der Hustenanfall sich legte zog ein Lächeln über ihr Gesicht. „Gut so! So könnte es klappen! Lass mich ersaufen!“

 

Krämpfe durchzuckten ihren Bauch als die nächste Welle ihren Körper peinigte. Eine Blutspur zog sich über ihre Beine hinab, während die Krämpfe allmählich verebbten. „Mein Kind hast du also schon geholt! Hast du mit Ihm mehr Erbarmen als mit mir?“

 

Als für einige Zeit keine Wellen ihren Körper erreichten gab sie die Hoffnung auf einen schnellen Tod durch ertrinken langsam auf.

„Ach komm schon ist das dein Ernst!?!“ Ein hysterisches Lachen durchzuckte den geschundenen Körper der Frau. „Sag bloß, du würdest nach meinem Tod, das Gespräch mit mir vermissen? Wo ist deine legendäre Macht? Du willst dass jemand an dich glaubt? Dann solltest du auch mal anfangen etwas für zu tun!“ Eine starke Windböe folgte auf ihre Worte und sie erwartete freudig die nächste, hoffentlich tödliche Welle. Sie schlug hart gegen den Felsen und der Schmerz in ihrem Körper verlagerte sich. als die linke Handfessel beim Aufprall zerbarst. Ungläubig sah die Elfin zur verbliebenen Fessel hoch. Konnte sie ihren Augen trauen? Die rechte Fessel war nicht anständig geschlossen. War dies am Ende doch Barmherzigkeit ihres Vaters oder nur ein ungewollter Fehler? Könnte ihre Folter wirklich bald ein Ende haben?

Eine weitere Welle folgte und mit ihr kam der Aufprall der die verbleibende Fessel löste. Das kalte Wasser zog sie in die schwarze Tiefe, die Vergessen und Erlösung versprach.

 

Der Körper der jungen Elfin wurde mit einigem Treibgut davon geschwemmt. Dem Tode näher als dem Leben wurde sie zur Morgendämmerung an Land gespült. Ein gutes Stück weit von ihrer Heimat, ihren Erinnerungen.

 

Schon bald würde sie von Nyx gefunden werden...

 

...eine Priesterin, die den Mond als Quelle magischer Kräfte betrachtet.

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Abgelehnt 

Also zu deiner Geschichte...

Diese ganze Geschichte hat überhaut nichts mir den Waldelfen zu tun... 

Hier nur ein kleines Beispiel.

 

Michel lief unruhig vor ihr auf und ab während sich in dem Kreis der Elfenkrieger eine Lücke öffnete und ein majestätischer Elf hindurch trat. Dies musste der Fürst sein! Seine Tochter war ihm wie aus dem Gesicht geschnitten. Seyl'thariel sprach zu Michel mit einer eiskalten Nüchternheit: „Der Fürst ist gekommen um seine Schande auszulöschen. Er wird ein Ritual der Reinigung vollziehen. Warte bis die Krieger sich von der Schande ihres Fürsten abwenden und dann rette immerhin dein eigenes Leben. Mehr kann ich nicht für dich tun.“ „Aber Seyl'thariel....“ Sie wandte sich mit angespannter Haltung von ihm ab. Wie oft hatte sie diesen Alptraum durchgespielt. Trotzdem hatte sie gehofft ungeschoren davon zu kommen. Dies war nun ihre gerechte Strafe dafür, sich von den Sitten und Riten der Waldelfen abgewandt zu haben. Sie trat vor ihren Vater um ihre Strafe anzunehmen. Es würde nicht lange dauern. Genau wie die Alten immer sagten: „ Es ist im Leben nur eines gewiss und das ist der Tod“ Mit diesen Worten fiel sie vor dem Fürsten auf die Knie.

 

Die Waldelfen sind NICHT mit den Hochelfen zu vergleichen. Die Waldelfen sind ein Friedliebendes Volk das güte und das Leben zusammen mit der Natur über alles stellen sie sind offen gegenüber anderen Rassen und treiben auch Handel mit ihnen

Der Blick des Fürsten sprühte vor Verachtung. Nie war er für Seyl'thariel wie ein Vater gewesen. Fürst zu sein war für diesen Mann nicht nur ein Titel sondern ein Lebensinhalt. Nur die Tatsache, dass er in diesem Moment von tiefem Hass erfüllt war, zeigte ihr zum ersten Mal in ihrem Leben, sich vom übrigen Elfenvolk abzuheben. Letztendlich hatte sie es geschafft, dass ihr Vater ein einziges Mal seine Maske der kühlen Distanziertheit fallen ließ. Welche Ironie, dass dies das Letzte sein sollte, was sie in ihrem Leben bewirken würde.

 

„Es ist Schande über die Fürstenfamilie gebracht worden!“ mit diesen Worten eröffnete die tiefe Stimme des Fürsten das Ritual. Wie ein Mann antworteten die Elfenkrieger: „ Dies ist nicht gerecht! Wir wenden den Blick von eurer Schande, damit das Recht wiederhergestellt werden kann.“ Nachdem sie einen letzten Blick auf Seyl'thariel warfen, drehten die Krieger ihr den Rücken zu.

 

Die Waldelfen sind NICHT mit den Hochelfen zu vergleichen. Die Waldelfen sind ein Friedliebendes Volk das Güte und das Leben, zusammen mit der Natur, über alles stellen. Sie sind offen gegenüber anderen Rassen und treiben auch Handel mit ihnen. Sie verurteilen niemanden. Und sind schon gar nicht so Gerechtigkeit versessen wie du sie beschreibst.

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