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Endyas

Charakterbeschreibung: Ydena Jaspis (Endyas)

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Name: Ydena Jaspis

 

Rasse: Zwerg

 

Volk: Grausteinzwerg

 

Wohnort: Grünmoor - Provinz von Eisengrat

 

Heimat: Die Hallen Borondirs

 

Stellung: Leiterin der Untersuchungen im Grünmoor

 

Glauben:

 

Als Grausteinzwerg ehrt Ydena den Stein, der im Zentrum der zwergischen Kultur steht. In Borondir lernte sie durch die Beerdigung ihrer Urgroßmutter die Traditionen der Bestattung kennen. Sie glaubt daher auch daran, dass Zwerge in den Stein zurückkehren, sobald sie versterben und bestattet werden, um in der Zukunft erneut aus ihm hervor zu gehen. Jedoch bringt sie diese Ehrung nicht sonderlich zum Ausdruck, da sie sich vorwiegend mit sich selbst und ihren Untersuchungen beschäftigt. Im angetrunkenen Zustand bereut und bedauert sie dies manchmal.

 

Handwerk: Ydena ist Agrarwissenschaftlerin. Sie untersucht die Bodenbeschaffenheiten verschiedener Umgebungen auf ihre Eignung zur landwirtschaftlichen Nutzung.

 

Charakter:

 

Ydena Jaspis ist eine recht zurückgezogene Zwergin, die sich vorwiegend ihren Untersuchungen verschworen hat. Diese führt sie im Sinne ihres Volkes, um den Anbau von Nahrung zu optimieren und die Wahrscheinlichkeiten auf potentielle Hungersnöte bestmöglich auszumerzen. Sie kann es absolut nicht ausstehen, bei ihrer Arbeit unterbrochen zu werden. Für gewöhnlich redet sie ausschließlich, wenn sie Material und Arbeiter beim König unter dem Eisengrat beantragt, ihre Helfer in ihre Aufgaben einweist oder über ihre Ergebnisse Bericht erstattet.

Die Geschehnisse in der Welt interessieren sie nicht im Mindesten. Die Menschen, Zwerge, Elfen und Orks im Rest der Welt sollen sich doch bekriegen und abschlachten wie sie wollten, solange sie ihre Finger von Eisengrat ließen und sie in Ruhe ihren Projekten nachgehen konnte.

Sollte das nicht der Fall sein, so ist Ydena der Meinung, man solle die Eingreifer kurzerhand in die Luft sprengen, damit sie endlich Ruhe geben würden.

Ganz abgesehen davon, dass Orks – diese barbarischen Gestalten – sich gefälligst von ihren Untersuchungseinrichtungen fernzuhalten haben.

Es ist schwierig sie zu Alkohol zu verführen, aber nach dem ersten Rum folgen schnell ein zweiter, ein dritter, und so weiter, bis sie hoffnungslos betrunken ist und man sie von einer ganz anderen Seite erlebt, wie sie über belanglose Themen spricht. So zum Beispiel, wie schön es doch wäre ein Vogel zu sein oder durch die Welt zu reisen und allerlei Menschen kennzulernen.

 

Aussehen:

 

Ydena hat langes, gewelltes, kastanienbraunes Haar, welches sie stets im Pferdeschwanz trägt. Ihre minzgrünen Augen schauen unter einem Seitenpony hervor, der je nach Position ihr rechtes Auge verdeckt. Ihr Taint hat einen hellbraunen Ton und sie ist aus pragmatischen Gründen die meiste Zeit in ein weißes Hemd, graue Hosen und einen braunen Mantel gekleidet, wozu sie außerdem einen dunkelgrünen Schal trägt.

 

Geschichte:

 

"Dunkelmeister hier... Dunkelmeister da..."

Ydena stapfte aus der Bibliothek Borondirs. "Hatte dieses Gör denn nichts besseres zu tun, als mich bei meinen Untersuchungen zu unterbrechen? Und was war das überhaupt für eine lächerliche Frisur?" Einige Bücher unter den Arm geklemmt ging sie durch die Straßen in Richtung Heim, wo ihre Familie sie bereits erwartete. 92 Jahre alt war sie bereits, hatte jedoch nicht geheiratet und lebte immernoch im Haus ihrer Eltern, welche Landwirte waren.

"Wo warst du schon wieder so lange Ydena?! Du verschwindest immer einfach so, ohne mal wenigstens Bescheid zu sagen!", schreite sie ihre Mutter an.

"Halt die Fresse, Alte! Ich hab zu tun! Wer denkst du, sorgt dafür, dass die Ernte so großzügig ausfällt?"

Überrumpelt vom Ausdruck "Alte", stand Ydenas Mutter stillschweigend vor dem Esstisch und starrte ihrer Tochter hinterher, wie sie die Treppe hinauf in ihre Kammer verschwand.

"Bromm, was machen wir mit dieser Missgestalt von einem Kind denn bloß?!", rief die Mutter zum Kamin hinüber, während sie erregt vor Wut auf ihren Ehemann zu stapfte, der es sich im Sessel gemütlich gemacht hatte und an seiner Pfeife zog.

"Das Kind hat keinen Funken Respekt vor mir und du rührst nicht einen Finger!", schrie sie ihn wütend an.

Der Mann winkte ab. "Wenn sie der Meinung ist, dass sie den Ertrag hier macht, soll sie doch schauen, wie sie ohne uns auskommt."

Ydenas Mutter schaute verblüfft. Dann wurde sie rot vor Wut. "IHR SEID JA ALLE WAHNSINNIG GEWORDEN!" Sie riss sich den Kittel vom Leib, warf ihn auf den Esstisch und verschwand aus dem Haus.

 

"Was machen die denn so einen unerträglichen Krach da unten...?" Ydena versuchte verzweifelt zu lesen, doch das Beben der Stimme ihrer Mutter ließ ihr keine Chance dazu.

Dann hörte sie, wie die Eingangstür zuknallte und es angenehm still wurde. "Endlich..." Sie seufzte und las einige Zeilen im 'Wissen der Agr'Norm', bis sie erneut – diesmal von ihrem Vater – unterbrochen wurde.

Bromm hatte die Tür geöffnet und war hineingetreten. "Es reicht Ydena. Ich werde dich nicht länger unter meinem Dach ertragen. Noch bevor deine Mutter heimkehrt hast du das Haus verlassen." Seine Stimme war bestimmend.

"Achso ihr wollt mich rausschmeißen? Gut. Schaut doch zu wie ihr diesen Fehler ausgleichen wollt. Und wehe, ich muss in den nächsten Monaten zu einer von euren verdammten Beerdigungen kommen.", erwiderte Ydena zischend. Sie stand auf, nahm eine Tasche, in die sie einige Unterlagen und ihre Ersparnisse schmiss.

"Da du mich nun ja so umgehend los werden musstest, kannst du ja auch so zuvorkommend und väterlich sein, dich wenigstens darum zu kümmern, dass die Bücher wieder dorthin kommen, wo sie hingehören."

Und mit diesen letzten Worten an ihren Vater nahm sie ihren Mantel und die Tasche, verließ das Haus und kam jedenfalls nie wieder.

 

Ydena blieb nicht in den Hallen Borondirs. Sie hielt es dort kaum aus. Überall redeten die Zwerge über den Dunkelmeister und hier und da tratschten sie immernoch über König Dwalon. Einige Monate lang zog sie durch die Lande und ernährte sich von Beeren und anderen Früchten. Ihre Zeit auf Wanderschaft machte ihr deutlich, wie angenehm es Zuhause doch auch war, jedoch verbat sie es sich selbst, flehend in ihr Elternhaus zurückzukehren. Die Vorkommnisse bildeten einen perfekten Schnitt für einen Neuanfang als anerkannte Botanikerin und Agrarwissenschaftlerin in einer neuen Stadt, irgendwo weit weg von Familie und Zwangsbekanntschaften.

Bald erreichte sie Nimeria, wo sie von einer entstehenden Zwergenstadt unter dem Eisengrat hörte. Sie entschied sich, dass es es zumindest wert war diesen Ort zu besichtigen. Womöglich würde es gerade an einem Ort wie diesem die perfekten Umstände geben, um Arbeit in ihrem Bereich zu finden.

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