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[HOW-TO] Charaktererstellung

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Seid gegrüßt ihr edlen Herren und feinen Damen!

Willkommen im Rathaus zu Drachenfels und willkommen bei mir, Heronimus Fuchsenschlag, dem Führer des Bürgerbuches. Ich freue mich immer die neuen Bürger und Bürgerinnen der umliegenden Königreiche und deren Städte kennen zulernen - Natürlich, müsst ihr euch noch in diese Archive eintragen. Grämt euch nicht, ich helfe euch, falls ihr einige Zeilen nicht versteht und den Bauern unter euch, werde ich selbstverständlich helfen, indem ich Worte in Schrift wandel. So kommt denn näher und vertieft euch in diese Dokumente, ich werde euch langsam erklären, was ich wissen muss ...


Muster der Charakterbeschreibung:

  • ... tragt hier euren Namen ein. Wenn ihr besonderer Herkunft seid, so bitte auch euren Titel und euren Familienstammbaum. [ -> In diesem Fall ist ein Nachname gemeint]
  • ... ihr seht etwas kleinwüchsig aus, seid ihr vielleicht ein Zwerg? Tragt hier bitte ein, welcher Rasse ihr angehörig seid? Zwerge, Rytarer, Elfen oder vielleicht Menschen?
  • ... wo kann man euch finden, habt ihr einen festen Wohnort oder vielleicht eine Hütte?
  • ... was ist eure Heimat? Stammt ihr aus den Nordlanden? 
  • ... welche Stellung habt ihr inne? Mit welcher Arbeit verdient ihr euch Nahrung und Unterkunft? Sagt es mir bitte. Vielleicht seid ihr womöglich ein Lord oder Gutsherr?
  • ... besitzt ihr einen Glauben? Welchen unserer Götter verehrt Ihr? 
  • ... habt ihr vielleicht ein Handwerk erlernt? Ihr müsst es nicht mehr ausführen, aber vielleicht war eure Lehre eine andere, als eure heutige Stellung?
  • ... gebt mir einen kurzen Einblick auf euren Charakter? Wie seid ihr so? Zornig? Freundlich? Aggressiv? Wie geht ihr im Alltag mit Menschen um? [ca. 200 Worte]
  • ... ich sehe euch zwar, aber bitte, beschreibt euch noch einmal für mich? Wie seht ihr aus?
  • ... und nun, Freund, erzählt mir eure Geschichte. [mind. 500 Worte]

-> hier gehts zur Zeitrechnung

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Hier einmal zur Orientierung die Charakterbeschreibung von Krim Steinbauch, bitte haltet euch an diese Formatierung!
Achtung dieser Charakter beruht nicht auf der aktuellen Lyria Lore, bitte keine Inhalte davon übernehmen.
Diese Muster-CB dient lediglich zur Orientierung bezüglich des Formats!
Kreuzungen zwischen den Rassen wie z.B. Halbelfen sind nicht möglich!
Aussehendsverändernde Defekte wie z.B. Albino sind nicht erlaubt
Unbekannt darf nur in folgenden Feldern angegeben werden: Heimat, Eltern & Geschwister

Update 06.10.2016 - Das deutsche Adelsprädikat "von" darf nun von jedem verwendet werden, sofern es nicht auf eine adelige Herkunft begründet wird und sich beispielsweise auf Orte wie "von Drachenfels" oder "von den Wolfshainer Auen" begrenzt.

  • Name: Krim Steinbauch
  • Geschlecht: weiblich
  • Rasse: Zwerg
  • Geburtsdatum: Januar 428 - 65 Jahre alt
  • Haarfarbe: grau
  • Augenfarbe: grün
  • Größe: 1,45
  • Eltern: Seral und Maria Steinbauch
  • Geschwister: keine
  • Stellung: Vertriebener
  • Wohnort: Südlich von Drachenfels
  • Heimat: Drachenfels
  • Glauben: Jarik, der verlorene Gott der Täuschung
  • Handwerk: Diplomatie

Charakter:
Dieser Zwerg gehört einer alten Zeit an, in welcher die Menschen Krieg gegen die Zwergenvölker führten, um an deren magische Geheimnisse zu gelangen - Allesamt ein Gerücht, gestreut durch dumme Lange und deren Aberglaube. Daher baute sich eine starke Abneigung gegen die Menschen aller Ländereien auf und Krim versucht nach Möglichkeiten, nicht unnötig viel mit dem langen Volk, wie er es abfällig nennt, zu verkehren. Es ähnelt dem Unwohlsein, sollten sich Elfen unterhalten oder ein Lied in alter Weise singen. Krim ist ohnehin kein großer Liebhaber von Musik und Tanz, aber das 'Gehüpfe' der Spitzohren bringt den alten Zwergen immer wieder zum Kopfschütteln. Dieser Vertreter der Steinkinder ist, ganz seinem Blut verschuldet, ein stoischer Zeitgenosse. Wenn er Gefühle zeigt, dann zeigt er diese in kleinen, dosierten Portionen, um sich selbst nicht mit solchen unsinnigen Ausbrüchen von der eigentlichen Arbeit abzuhalten. Gerade die Arbeit ist die große Leidenschaft des Zwerges. Früher, in den Hallen der gewaltigen Zwergenfeste Throm'Fa, bauten er und seine Brüder schwere Kriegsmaschinen und robuste Kriegsarmbrüste zusammen. Die Armbrust, die er heute bei der Jagd auf Monster führt, erschuf er selbstständig. Was früher die Erschaffung von Konstruktionen war, ist heute die Reise durch die Welt und die Jagd nach ungewöhnlichen Bestien - Oder zumindest die bezahlte Tötung. Krim ist sehr materiell und sieht in dem Klang von Geld ein wohltuenden Gesang. Er ist zudem sehr neugierig und ist sich trotz des gewaltigen Alters nicht zu schade, andere als Lehrmeister zu akzeptieren, solange er wirklich etwas lernen kann. Geduldig zu sein, gehört in seinem Beruf dazu, doch hasst er das Gefühl still zu stehen und seinem Ziel nicht näher zu kommen. Unter seinesgleichen ist er ein fröhlicher Geselle der die Traditionen seines Volkes ehrt und niemanden ist es erlaubt, schlecht über die Taten seiner Brüder zu sprechen. Schlussendlich war es das Volk der Zwerge, dass die Welt erschuf, auf der heute alle wandeln.

Aussehen:
Krim ist alt. Seine 65 Jahren machen sich bemerkbar, denn in seinem sonst braunen Bart setzen sich graue Strähnen ab, welche durch verzierte Silberringe geflochten wurden. Die langen Haare wurden mithilfe von Lederbändern in drei kurzen Zöpfen über dem Nacken zusammengebunden. So umrahmt von Haaren, erkennt man nur einen kleinen Teil des Gesichtes, denn über dem schnauzerbewährten, wulstigen Mund und der klobigen Hakennase trägt Krim eine Konstruktion aus Eisen und Glas, welche entfernte Dinge vergrößern konnte und seine braunen Augen meist verdeckte. Die wettergegerbte Haut zeugte von einem rauen Kerl und die Unreinheiten von einer Gleichgültigkeit gegenüber dem Äußeren.
Sein gedrungener, kleiner Körper ist massig und muskulös, aber ebenfalls von alten Verletzungen übersäht. Einige Einstiche, Bisse, Verbrennungen, Verätzungen, alte Narben und teilweise abgeschabte Hautpartien. Zudem fehlen ihm zwei Finger an der linken Hand und ein Teil seiner Wade. Ein Jäger ist nicht immer erfolgreich. Seine Füße stecken in Lederstiefeln, mit Kettenfutter und Wolleinlagen, gegen die Kälte. Seine Hosen bestehen aus einer Stoff-/Kettenmischung, damit er beweglich bleibt und weniger Geräusche beim Schleichen oder Laufen macht. Einen Brustpanzer besitzt Krim nicht, da er seiner Art zu kämpfen eher im Weg stehen würde. Nein, er trägt eine Lederweste, mit einigen Holstern für Dolche und andere Werkzeuge. Natürlich sorgt ein schweres Bergziegenhemd für den Schutz gegen die widrigen Bedingungen der Natur. Handschuhe und ein Mantel aus Wargfell runden das gesamte Bild ab.


Geschichte:
In alten Zeiten erzählte man sich die Geschichten von Krim vom Stein, einem alten Zwerg, der in seinem Leben durch die Lande zog und jegliche Arten von Monstern jagte und erforschte - Viele Vertreter seiner Volkes sagten scherzhaft, es sei das Blut des Ascheblut-Klans aus dem Norden, der ihn so rastlos und unerschrocken machte.
Doch für die meisten der Langen glich die Eigenschaft unerschrocken zu sein, der Dummheit und das führte dazu, dass einige Menschen ihren Kindern oft die Legende vom Krim dem Narren erzählten. Ob aber nun als humorvolle Abendlektüre oder als biergeschwängerte Abenteuergeschichte: Die Reisen des Krim sind legendär.
Kennt ihr die Geschichte, als Krim einen Greifen verfolgte, um seine Geheimnisse zu studieren?
Greifen waren schon immer der Stoff vieler Erzählungen, doch da diese Tiere während der großen Kriege beinahe ausgeslöscht wurden, waren und sind ihre Federn und ihr magisches Fell ein wertvolles Gut. Es begab sich zu einer Zeit, als die Länder noch frei und ungezähmt waren, dass Krim in einem Wirtshaus saß und seine letzten Dukaten zählte, als er von einer der Bestien erfuhr - Vielleicht eine der Letzten. Es begab sich nämlich, dass zusammen mit seiner bestellten Kartoffelsuppe, auch eine dralle Wirtsdame und ein Gerücht an seinen Tisch verirrten. Die Dame des Hauses, Madam Roswitta, war ein gar geschwätziges Weib und belauschte die Gäste in ihrem Hause nur allzu gerne beim abendlichen Zechen. Doch noch viel lieber war es, wenn Sie diese Kunde an möglichst viele andere, unbeteiligte weitergeben konnte und so schwatzte die dicke Dame auf Krim ein, der als Zwerg eher vom ruhigen Gemüt war und gemütlich sein Mahl verzehrte, während ihm die Geschichte der fliegenden Bestie von Hohenstein berichtet wurde.
Von ein paar Wandersleut' hatte Roswitta erfahren, dass es nördlich der Schattenwälder einen Greifen geben sollte. Er lebte auf einem himmelshohen Berg, Eisschwinge, nahe der toten Stadt Hohenstein, in der seit Jahrzehnten niemand mehr sein Heim hatte. Krim wischte sich das Fett in den Bart und strich diesen glatt. Seine Augen waren nun auf die feisten Wangen der alten Frau gerichtet. Greifen waren sehr selten dieser Zeiten gewesen. Krim wusste nur wenige Dinge über die fliegenden Bestien und was er wusste, dass entstammte alten Sagen und Mythen. Doch dieser Stoff genügte, um den rauflustigen Zwerg neugierig zu machen. Er wies Madam Roswitta an, die Teller abzuräumen und zahlte ein gutes Trinkgeld. Nicht nur für die Informationen, sondern auch, damit er endlich Ruhe vor dem Geschwätz fand, denn inzwischen hatte sich das Thema auf die Umtriebe der Schneiderin des Dorfes beschränkt. Krim hatte zwar Interesse an Kreaturen und Reisen, aber dabei meinte er weder die Läuse im krausen Haar der Langfrauen, noch die Reise in ihre fruchtbaren Delta.
Der Zwerg griff nach hinten und hob seinen ledernen Mantel zur Seite, damit er an die Karten in seiner Reisetasche kam. Er machte immer Zeichnungen der Orte, die er bereiste. Eines Tages, würde er zurückkehren in seine Heimat Throm'Fan und seinen Freunden und Verwandten alles erzählen - Oder er würde von einem Drachen gefressen. Eines von beiden Dingen wäre sicherlich zutreffend. Knisternd nahm er die Karten vom Schattenwald an sich, dort hatte er vor einiger Zeit einen Basilisken erlegen können. Noch heute fand man tote Bäume, von die riesige Schlange, ihre Zähne in das Holz geschlagen hatte. Wenn Krim die Route richtig berechnete, so würde es sicherlich drei Tagesmärsche sein, bis er den Rand des Gehölz erreichte. Hohenstein lag von da nochmal eine Woche entfernt, mindestens. Seine Vorräte würde er hier im Gasthaus aufstocken müssen - Das sollte die letzten Münzen aus seinem Geldbeutel rauben, doch besser eine leere Börse, als ein leerer Magen, dachte er sich.
Krim rollte seine Karten ein und zog sich auf das Zimmer zurück, dass er für die Nacht gemietet hatte. Bevor er die Schankstube verließ, wies er den Wirt, ein schmieriger Geselle, an, eine Tasche mit Proviant zu füllen. Erst sträubte sich der fette Langmann, aber nachdem goldene Münzen seinen Tisch mit Klingen erfüllte, trabte er los. Krim schüttelte nur den Kopf und stieg in die Dachkammer empor.
Die Nacht war mieserabel. Das Stroh stank und die Balken knarzten. In solchen Nächten vermisste der Jäger seine Heimat. Throm'Fan, eine große Metropole der Zwerge. Während er sich ankleidete, dachte er darüber nach. Throm'Fan war eine der letzten Bastionen seines Volkes. Früher gab es hunderte Städte und Festungen, doch die gierigen Menschen machten Jagd auf sein Volk und dessen Reichtümer. Übrig waren nur noch seine Heimat, Unterberg und Silbertiefen, dass laut Gerüchten bereits unter Belagerung stand. Er war nur froh, dass sich dies weit im Südwesten abspielte, kein Grund sich Sorgen zu machen. Nachdem seine Sachen gepackt waren schritt Krim hinunten in die Schankstube. Es roch nach Erbrochenem und Bier. Krim rief nach dem Wirt, doch nur ein unwisches Schnarchen drang hinter dem Thresen hervor. Der Zwerg ging um das Stück schlecht verzierter Holzkeimarbeit herum und fand den Besitzer mit einem Krug Krautbrandtein in der Hand, schlafend vor. Krim fluchte, doch fand er einen Beutel mit den bestelltem Proviant an der Seite, unter einem Schemel. Er überprüfte den Inhalt und nickte dann zufrieden, offensichtlich hatte der Idiot noch rechzeitig alles verschnürren können. Doch noch etwas entdecke das kühne Jägerauge, als er sich die lederne Tasche um die Schultern band: Die Geldbörse des Menschen. Mit einem verschmitzten Lächeln, zog Krim seinen Dolch aus der Scheide, führte ihn unter das Band, welches die Börse hielt, und mit einem raschen Schnitt, befand sich ein silbrig-goldenes Begleiterlein in seinen Händen. Fröhlich über die erneute Dummheit der Langen begab sich Krim auf die Reise nach Hohnestein und genoß dabei die ersten Sonnenstrahlen. Pfeifend entschwand der Held, rhythmisch klirrte das Geld im Takt mit seinen Schritten.

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