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[Chronik] der Elfen

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~Die Chroniken Elandriels~

 

Aufgrund der Vernichtung wichtiger Quellen während der Regentschaftszeit von Dagal Dhakrâ sind nur die Informationen aus den nachfolgenden Jahren als wahre Überlieferungen zu bezeichnen, zumal sich die Sprache und Schrift in heutiger Form erst entwickeln musste. Vorherige Ereignisse wurden nach ihren mündlichen Erzählungen und Legenden festgehalten.

 

251 v.d.E.

Legenden, die einem Elf schon in der Kinderstube erzählt werden, besagen, dass die Elfen in jenem Jahr von den drei Göttern Riande, ihrer Schwester Aleria und deren Gemahl Jarik aus den Essenzen der Natur selbst erschaffen wurden. Aus diesem Grund wird das Volk der Elfen noch heute als Kinder des Waldes bezeichnet.

Elfen hatten zeitens ihrer Erschaffung einen Vorteil gegenüber den anderen Völkern Lyrias, da sie mit einem besonderen Instinkt geboren wurden einem Drang nach Zusammenhalt und Hingabe für ihr Volk. Jener Instinkt verhinderte die Aufteilung in einzelne Stämme und lies das Elfenvolk als solches gedeihen und wachsen, erkunden und lernen.

 

203 v.d.E.

 

Nach langer Zeit des Zuhörens wurden die Stimmen des Waldes verständlich für das Volk der Elfen. Der Wald erzählte Geschichten über eine alte Welt, endlosen Städten und heilender Magie. Auch wenn die Elfen den Sinn der Worte nicht begreifen konnten, waren sie Fasziniert von jenen Erzählungen.

Nach einigen Jahren des Aufbaus wurde die erste Elfenstadt fertiggestellt und als solche bezeichnet. Tala’thar war der für diese erwählte Name. Mit der ersten Stadt wurde der erste Herrscher des Volkes ernannt. Fialias Moiranius schuf die Grundlage des Namens für das spätere Wahrzeichen der elfischen Rasse. Der später als der Fia’Moir, der Wächterbaum, bekannt werden sollte.

 

159 v.d.E.

 

Eine unbekannte Krankheit, von welcher kein Heilmittel bekannt war, zog über das Land und fand auch einen Weg nach Tala’thar. Sie forderte eine große Anzahl an Leben, unter anderem jenes von Fialias Moiranius, welcher seit seiner Ernennung als König bezeichnet wurde. Als Thronfolger wurde sein ältester Sohn Imayalan bestimmt.

Soviel bekannt ist, rottete die Krankheit beinahe ein Drittel der Bevölkerung binnen weniger Wochen aus. Ab diesem Zeitpunkt begann die langsame Auswanderung aus Tala'thar, welche sich jedoch über einige Jahrzehnte hinweg hinstreckte.

 

149 v.d.E.

 

Das Verlangen nach neuem Wissen und Erfolgen veranlasste einige Elfen zuwider ihren Instinkten, sich über die ganze Welt zu verstreuen. Das Wissen, welches von einzelnen Forschern zurück zu ihrem Volk getragen wurde, waren die Grundlagen der Wirkungsweise von Magie. Trotz vieler Fehlschläge war die Entwicklung des neu erlernten Wissens das höchste Gut der Kinder des Waldes.

 

103 v.d.E.

 

Traurige Kunde zieht über das Land. Die Tochter des Königs verschwand spurlos aus ihren Gemächern. Obwohl sie sich beim Volk der Elfen aufgrund ihrer Kaltherzigkeit keiner großen Beliebtheit erfreut, beginnt die größte Suche der elfischen Rasse. Proteste des Volkes werden laut, als sich Imayalan zur Ruhe setzt um die Suchaktion eigenhändig zu leiten. Er ernennt seinen obersten Berater und besten Freund als seinen Nachfolger. Ab diesem Zeitpunkt ist Serleen von Azêra der neue König der Elfen.

 

91 v.d.E.

 

Zur Verteidigung ihres Volkes sprechen einige Elfen der Kampfkunst eine hohe Priorität in ihren Forschungen zu. Aus den einstigen Gruppierungen der Magie bildet sich eine eigene Schwertkunst, im Volksmund bekannt als der Schattentanz. Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr dürfen nur die Begabtesten der magischen Heiler an dieser Technik forschen und sie erlernen.

 

89 v.d.E.

 

König Serleen von Azêra wurde vergiftet in seinem Schlafgemach gefunden. Ein Dolch, welcher mit einem unbekannten Gift überzogen war, lag neben ihm. Da König Serleen keine Erben hatte, betrat Isdrual, sein jüngerer Bruder und höchster Schattentänzer Elandriels den Thron. Nicht jedes Mitglied des Volkes war zufrieden mit dieser Entwicklung. Nach der Meinung einiger hatte ein Krieger keinen Platz an der Spitze des Volkes.

 

73 v.d.E.

 

Die beiden Erben König Isdruals verschwinden, wie schon die Tochter Imayalans viele Jahre zuvor, spurlos aus ihren Gemächern. Auf den König wurde zur selben Zeit ein Anschlag verübt, der jedoch vereitelt werden konnte. Einige Monate später bekennen sich einige Separatisten zum Anschlag und zur Entführung der Zwillinge. Sie fordern den Rücktritt des Königs und eine von ihnen gewählte Nachfolge.

 

68 v.d.E.

 

Ein erneuter Anschlag auf das Leben des Königs verletzt diesen tödlich. Das Ableben von Isdrual bildet den Beginn einer dunklen Ära. Der Hass und die Wut ihres neuen Königs Dagal Dhakrâ, Sohn des Anführers der für den Anschlag verantwortlichen Rebellen, führt das elfische Volk an die Grenzen ihrer Vernichtung. Täglich werden vermeintliche Deserteure aus den eigenen Reihen hingerichtet. Aus Angst vor Anschlägen auf sein Leben, lässt Dagal eine neue Hauptstadt auf einem hohen Berg errichten. Die Stadt Minal wird in Legenden als eine Festung des Körpers und des Geistes beschrieben.

 

54 v.d.E.

 

Eine unerwartete Wendung bringt wieder Hoffnung in die Herzen der Kinder des Waldes. Die beiden totgeglaubten Zwillinge Elank und Rinêl von Azêra tauchen auf und scharen die Anhänger ihres Vaters und alle Gegner des neuen Königs um sich. Durch die schiere Masse an Kriegern und bereitwilligen Spendern ist ein offener Konflikt mit König Dagal möglich. Die Eskalation der Lage kostet jedoch eine schwer zu verkraftende Zahl an Todesopfern. Die beiden einst als Hauptstädte der Elfen bekannten Zentren werden schwer beschädigt, wobei Minal gänzlich ausgelöscht wird. 

 

30 v.d.E.

 

Der letzte Kampf zwischen den von Azêra und den Dhakrâ wird ausgetragen. Der Blutkönig, wie er in späteren Geschichten genannt wurde, wird getötet. Rinêl, welcher den tödlichen Hieb gegen Dagal führt, stirbt wenig später in den Armen seines Bruders an seinen Wunden. Der neue elfische König ist ab nun Elank von Alêza, der jüngere Zwilling, über welchen noch viele Jahre später Legenden geschrieben werden sollten. Um derartige Kämpfe in Zukunft zu verhindern, führt König Elank den Ältestenrat ein, der ab jenem Zeitpunkt die neue Thronfolge bestimmt.

So gut wie möglich wurde die allerste Hauptstadt der Elfen wieder errichtet, jedoch wird sie nie wieder den Glanz tragen, den sie einst hatte.

Jahr 124

 

Die Göttin Melendra, Tochter von Jarik und Aleria, selbst segnet den größten Baum, der je in der Geschichte des elfischen Volkes existierte. Der Fia’Moir wird zum Wahrzeichen des Volkes erklärt. In seinem Schatten sammeln sich viele Elfen und beginnen mit dem Bau einer neuen Stadt. Elandriel, das Zentrum der elfischen Kultur war geboren.

 

Jahr 197

 

In Zusammenarbeit mit dem Volk der Menschen haben es die Elfen geschafft, den letzten bekannten Drachen zu besiegen. Die tödlichen Kreaturen, welche jahrhunderte lang das Land unsicher machten, waren ausgerottet. Die Überreste des Drachens und der geheimnisvolle Drachenatem wurde tief unter Elandriel in einem Gewölbe versiegelt. Die Kraft der Kristalle, die zur Erforschung von Magie in der ganzen Stadt verteilt waren, wurde dadurch um ein vielfaches verstärkte.

 

Jahr 202

 

Nach jahrelanger Arbeit und sorgfältiger architektonischer Planung wird Elandriel unter dem Blätterdach des Fia’Moirs fertig gestellt. Zum Anlass der neuen Ära wird ein neuer König ernannt. Der Sohn Elanks von Alêza tritt durch die einstimmige Entscheidung des Ältestenrates den Thron an den ersten Navendiel ab. Nicht viel später zeigt sich, dass der Rat nicht falsch liegen soll, denn Visalya Navendiel, Großvater von Elon Navendiel, wird durch seine Güte und Weitsicht zu einem der beliebtesten Herrscher des elfischen Volkes.

 

Jahr 269

 

Um einer möglichen Bedrohung durch die anderen Völker Lyrias entgegenzuwirken, bauen die Elfen einen neuen Rückzugsort am Fuße eines mächtigen Berges. Die Verik-Hochburg, geschützt von dichten Wald und dem mächtigen Gesteinsbrocken, gilt noch heute als nahezu uneinnehmbar. Zur gleichen Zeit eröffnet in Elandriel eine Universität für die Ausbildung in magischen Künsten.

 

Jahr 329

 

Zwischen den verschiedenen Völkern werden Friedensverträge ausgearbeitet, welche alle vorherigen Bündnisse als nichtig erklären. Das lyrianischen Kaiserreich wird ausgerufen, um einen offenen Krieg zwischen den Königreichen zu verhindern. Der Erste, der den kaiserlichen Thron besteigt, ist einer der Ahnen Balrik Tiefenfausts, der etwa 150 Jahre Später für den Tod unzähliger Elfen verantwortlich sein wird.

 

Jahr 371

 

Eine brennende Wunde zieht sich zwischen den Bäumen der Êibha hervor. Die Universität Uydavera wurde von starken Feuerzaubern zerstör. Man macht eine vor kurzem entdeckte Gruppierung, sogenannte Schwarzmagier dafür verantwortlich. Unzählige junge Elfen und Schüler der Universität verlieren ihr Leben, jedoch soll ihr Opfer nicht vergessen gewesen. Nur wenige Tage später werden die Schwarzmagier gefangen und hingerichtet. Der Wiederaufbau beginnt.

 

Jahr 372

 

Durch sein hohes Alter wird Visalya durch den Ältestenrat dazu gebracht seinen Königstitel an seinen Berater Akelei Olodir abzutreten. Trotz geäußerter Bedenken Visalyas, setzt der Rat seinen Willen durch. Erst einige Zeit später zeigen sich die Konsequenzen der Entscheidung. Das Volk des Waldes versinkt in Lastern und Untätigkeit, angeführt von ihrem König selbst. Hart erlerntes Wissen gerät in Vergessenheit, mit dem Leben vieler Generationen bezahlte Errungenschaften werden vernachlässigt.

 

Jahr 474

 

Nur mit Mühe und Not gelingt es dem Ältestenrat fast einhundert Jahre später, die Entwicklung des Volkes mit der Ernennung eines neuen Königs in eine andere Richtung zu lenken. Ein Meister des Schattentanzes, der zudem außerordentliches Geschick in strategischer Planung bewiesen hatte, wird als neuer Führer des elfischen Volkes bestimmt. Elon Navendiel, Sohn des Kalec Navendiels und Enkel von Visalya besteigt den Thron und beginnt mit der Korrektur der Fehler seines Vorgängers.

 

Jahr 477

 

Ein neuer Kaiser betritt den Kaiserthron und leitet eine Ära des Schreckens, der Trauer und des Leids ein. Viele Rytarer und beinahe alle Adelshäuser lassen ihr Leben durch den unauflösbaren Blutpakt, den sie gezwungen werden einzugehen. Viele elfische Familien ziehen sich in die Verik-Hochburg zurück. Elandriel wird abgeriegelt, um seine verbleibenden Bewohner vor einem zweiten Dhakrâ zu schützen.

 

Jahr 484

 

Um der Herrschaft des blutrünstigen Monarchen ein Ende zu bereiten, schickt Navendiel Boten zu den verbleibenden Adelsfamilien. In einem in Folge ausgehandelten Bündnis ziehen die Häuser Navendiel, Dämmerklaue, von Thronheim und Bierbart gegen den sogenannten falschen Kaiser in den Krieg.

 

Jahr 489

 

Die Verik-Hochburg wird von den Truppen Balriks erreicht. Zu jener Zeit befinden sich unzählige elfische Überlebende, hauptsächlich Kinder und Adelige dort. Drei volle Monate rennen die Truppen des falschen Kaisers gegen die Mauern an, bis jene schließlich nachgeben. Was darauf folgt ist unausweichlich und fordert den Tod von beinahe allen Bewohnern der Feste.

 

Jahr 491

 

Trotz unzähliger Verluste siegt das Bündnis der Völker letztlich gegen den falschen Kaiser und verbannt ihn aus den Landen Lyrias. Der neue Kaiser Serathus Draconus wird von den Oberhäuptern des Bündnisses als Herrscher über das Kaiserreich eingesetzt. Eine seiner ersten Amtshandlungen ist ein Erlass gegen die Versklavung und ein Verbot für die Ausübung schwarzer Magie.

 

Jahr 493

 

Ein Gewölbe gefüllt mit altem Wissen wird unter der ersten Elfenhauptstadt Tala’thar gefunden. Die Überlieferungen bringen neue Erkenntnisse zu geschichtlichen Ereignissen und magischen Verfahren. Die Universität Uydavera wird vergrößert, um dem Wissensdurst der Elfen gerecht zu werden.

Der dämonische Lord Zerdolga, sowie der König der Zyklopen setzen ihre Basis im gefallenen Gor. Angeführt vom Berater der Elfen, Farawyn Elduin, zieht ein kleines Heer von Elfen dort ein, um den Verbündeten zu helfen. Keiner von ihnen kam jemals wieder zurück. Als neuer Berater der Elfen wurde Faelandel Echuir  gewählt.

 

Jahr 495

 

Es treten öfter Übergriffe auf Elfen in Elandriel auf. Anfangs geht man von einfachen Banditen oder Straßenräubern aus. Der Name „Diebesgilde“ wird erstmals genannt.

~Öffentlicher Bericht~

 

Jahr 496

 

Obwohl es noch nicht lange her ist, dass die Elfen sich in einem Krieg befunden haben, nehmen sie aufgrund eines Terroranschlags auf König Elon erneut eine solche Last auf ihre Schultern.

~Öffentlicher Bericht~

 

Zusammen mit ihren zwergischen Verbündeten ziehen die Elfen in die Schlacht um den Anführer der Diebesgilde auszuschalten. Die schiere Übermacht der Zwerge und Elfen, welche von der Generalin Ciiriel Corax angeführt wird, kommt es zu minimalen Verlusten der Bündnispartner.

~Öffentlicher Bericht~

 

Jahr 497

 

Die ewig brennende Flamme Eophoros, ein Teil der Flamme des letzten erlegten Drachens, soll das Bündnis zwischen Elfen und Zwergen verstärken und besiegeln. Die Flamme wird in einen geheimen Bereich Elandriels gebracht, um das Symbol zu erhalten.

~Öffentlicher Bericht~

 

Durch Intrigen innerhalb seines eigenen Kreises wird der oberste General Elandriels tot in einer Seitengasse der Hauptstadt aufgefunden. Der Schuldige, sein so genannter „Bruder“, wird ins Verlies gesperrt. Die neue oberste Generalin Elandriels wird Ciiriel Corax. Aufgrund ihrer bewiesenen Treue gegenüber den Elfen, die sie auch oft genug gezeigt hat, verleiht der Ältestenrat ihr diesen Posten.

~Öffentlicher Bericht~

 

Jahr 498

 

Ein Konflikt zwischen Menschen und Zwergen entwickelt sich schnell zu einem Krieg. Obwohl von beiden Seiten Verfehlungen begangen wurden, ist eine Friedliche Einigung nicht in Sicht. Erste Gespräche werden von einem Putsch in den Reihen der Zwerge verhindert. Der Zwergenkönig Barlo Bierbart flieht ins Exil, weswegen die Elfen beschließen, sich aus dem Konflikt herauszuhalten.

~Bericht aus dieser Zeit~

 

Jahr 499

 

Die Elfen erklären sich im Krieg zwischen den Zwergen und den Menschen als neutral, da von ihnen gefordert wird, Stellung zu beziehen. In einem offiziellen Schreiben, ausgesandt vom Kriegsrat der Elfen, wird Neutralität gegenüber allen Seiten versprochen.

~Bericht aus dieser Zeit~

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Ein schöner Beitrag nebenbei, eine Frage hätte ich jedoch noch: Bei den Jahren 372 und 371, hast du dich da verschrieben, oder ist die Reihenfolge falsch? :huh:

Edited by Shadow_ccx

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Dann muss ich mich wohl versehen haben, ich entschuldige mich von ganzem Herzen und bitte gnädigst um Vergebung ^_^ 

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