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Cb - Remei von Elyron

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Steckbrief

Name: Remei von Elyron

Geburtsjahr: Jahr 1 der 4. Epocje

Volk: Alb

Größe: 1,79 m

Haarfarbe: Weiß

Augenfarbe: blau

Herkunft: Kaiserreich Alalea, Dorf Shayyenne (südlich der Landesgrenzen Aramats) 

Wohnort: Einsiedler im arktischen Norden

Beruf: Alchemist 

Geschlecht: Weiblich

Stellung: keine

Glaube: Aletheianerin (Religion: Aletheia) 

Eltern: Graf Markus und Gräfin Elisabeth von Elyron
Geschwister: 2 Brüder und eine Schwester (Johannes, Annabel, Arthur) 

Charakter


Der Name Remei wird traditions gemäß jedem erstgeborenem Mädchen in der Familie gegeben und stammt aus der Wüstenregion Alaleas. Er steht für Hoffnung und Glück. 
Remei ist eine Gefallene, ein Alb. Sie ist sehr stolz auf ihr Volk und der festen Überzeugung, dass in Wahrheit die Gefallenen die Überlegeneren sind. Sie wird häufig aufgrund ihrer Rasse nieder gemacht, doch das macht ihr nichts aus. Remei ist eine eher schüchterne Person. Sie hatte als Kind nicht viele Freunde, weswegen es ihr schwer fällt, sich zu integrieren. Durch ihr Volk wird dabei nicht gerade geholfen. 
Sie hat große Freude am Basteln und Tüfteln. Sie ist eine begabte Architektin und eine sehr gute, wenn nicht sogar die beste, Spielerin. Allerdings rede ich nicht von normalen Spielen wie Fangen oder so, nein ich rede von Glücksspiel und Kartenspielen. Eine weitere Stärke von ihr ist ihr großer Ehrgeiz. 
Leider ist Remei sehr schüchtern. Sie ist mit wenig sozialen Kontakt groß geworden, weswegen sie große Probleme hat, sich immer angemessen zu verhalten. Außerdem ist Remei sehr stur und überhaupt nicht Kritikfähig. 
Sie versucht ihre Religion weitestgehend zu verheimlichen, da diese in den Landen Aramats nicht sehr verbreitet ist und auf starken Wiederspruch trifft. Sie glaubt an die Götter von Aletheia. Dieser Glaube war weit verbreitet in Ihrer früheren Heimat. Sie wurde quasi in diese Religion hineingeboren und ist von Geburt an überzeugte Vertreterin dieses Glaubens. Sie denkt, der Lebensziel bestehe daraus, ihre Religion weiter zu verbreiten. 

Aussehen

Remei gehört zu den Gefallen und hat deswegen sehr helle Haut und weiße Haare. Außerdem ist sie nicht ganz so schlank wie andere Alben, aber immer noch sehr schlank im Vergleich zu anderen Völkern. Sie hat blaue Augen. Sie trägt zu jeder Zeit eine Kapuze, da sie das Gefühl liebt, eine Kopfbedeckung zu tragen. Sie trägt zu jederzeit ein blaues Magiergewand, welches sie einst von einem Reisenden Händler in Aramat geschenkt bekommen hatte. 
Auffällig ist auch, dass sie zu jeder Zeit sehr gebrechlich wirkt, und meist mit einem leichten Buckel rumläuft.

Geschichte 

Ich wurde in einem kleinen Dorf abseits der großen Städte geboren. Ich führte bis ich in die kleine Schule im Dorf kam ein normales Leben. Ich habe schon sehr früh mit dem Reden begonnen. Auch ist es aufgefallen, dass ich mit jedem den ich gesehen habe ein Spiel spielen wollte (so sagt es auf jeden Fall meine Mutter. Beweisen kann ich das natürlich nicht.). Die normalen Spiele wie Fangen und Verstecken haben mich allerdings nie interressiert. Tun sie auch heute nicht. Ich habe mich besondes dem Spiel der Karten und des Glücks gewidmet.

Sobald ich in die Schule kam, hatte ich es sehr schwer, neue Freunde zu finden. Meine Art und Weise mit jedem spielen zu wollen, jeden als Spielfigur meines riesigen Schachbretts zu sehen, hat wohl keinen guten Eindruck hinterlassen. Den einzigen “Freund” den ich dort hatte war mein Lehrer. Er war der einzige, der sich mit mir und meinen Begabungen beschäftigt hat. Er hat mich gefördert, mir neue Spiele gezeigt und mir ein neues Kartenset oder ein neues Spielbrett geschenkt. Eins für jedes abgeschlossene Schuljahr.

Als ich im Alter von 14 war, brach eine große Hungersnot über unser Dorf ein. Es gab immer öfter Misserntern. Wir wussten nicht, wie wir damit umgehen sollten, deswegen begannen wir immer öfter mit anderen Städten zu handeln und unser letztes Geld herzugeben um Essen von den anderen zu bekommen. Dies ging 2 Jahre lang gut. Danach hatten wir keinen einzigen Taler mehr übrig.

Mein Talent hat sich immer weiter gesteigert. Niemand konnte es mit mir im Dorf aufnehmen. Da hatte der Bürgermeister die Idee gehabt mit den reichen Gutsbesitzern diverse Glücks-und Strategiespiele zu spielen. Nicht mit Geld hat er gewettet, denn wir hatten ja keins mehr, sondern mit Teilen unseres Dorfes. Da war der Punkt, wo ich ins Spiel kam. Da meine gesamte Familie bereits gestorben ist oder kurz vor dem Hungertod stand, habe ich mich nicht geweigert für unser Dorf zu spielen. Ich kann mich an nicht viel aus meiner Jugend erinnern. Nur, dass ich mindestens 6 Tage in der Woche unterwegs war zu reichen Adligen die sich auf meine Spielchen eingelassen haben. Und ich hatte Essen. So viel wie ich wollte. Das ist mehr oder weniger die Einzige gute Erinnerung aus meiner Jugend. Natürlich gab es auf den Schlössern des Adels die ein oder andere Geschichte mit einer netten jungen Dame. Ich war aber in der Regel nie länger als einen Tag an einem Ort. Deswegen ist leider keine Beziehung entstanden. Ich denke auch nicht, dort große Chancen gehabt zu haben. Alles was ich war, war ein kleiner Junge der die Spiele verstanden hat. Ich hatte beim Adel nichts zu suchen.

Jeden Sonntag durfte ich zurück ins Dorf und man hat jedes mal gesehen, wie sich alles durch mich halbwegs zum Guten gewendet hat. Es gab nur noch ein Viertel der Hungertode wie zu Anfang! Das hat mich motiviert weiterzumachen. Jede Woche, jeden Tag, jede Stunde die ich hatte verbrachte ich mit dem üben, dem antäuschen und… dem schummeln.

Ich war ein einziges mal ausserhalb der Grenzen des Kaiserreichs in einer Großstadt in einer Wüste. Der dort herrschende Diktator hatte mich zu einem letzen Spiel eingeladen. Normalerweise wären wir niemals so weit gereist aber im Kaiserreich wollte niemand gegen mich spielen. So kam es, dass wir uns auf fremden Gebiet wiederfanden. Die Spielregeln waren einfach. Wir spielen eine Runde Karten. Eine. Keine zweite Chance. Unser Einsatz war das Dorf und die Rechte aller Menschen, die dort lebten. Dies war im nachhinein das dümmste, was man hätte tun können. Sein Einsatz war eine lebenslange Versorgung mit Lebensmitteln. Er war ein sehr guter Spieler. Er war teilweise sogar mir überlegen. Mit normalen Mitteln hätte ich das Duell verloren. Da mich allerdings der letzte Adlige gegen den ich gespielt habe in die Kunst des Schummeln und Betrügens eingeweist hat, hatte ich ein Ass im Ärmel. Wortwörtlich, versteht sich. Genaueres über das Spiel darf ich leider nicht verraten. Vor Spielbeginn haben wir beide schwören müssen, nie etwas über das dort gespielte Spiel zu erzählen.

Sichtlich gekränkt von der Niederlage sagte der Herrscher: “Nun, ich habe verloren. Ich bin zwar ein strenger Mensch, aber dass ich nachtragend bin kann man mir nicht vorwerfen.”. Er hat seinen Teil der Abmachung eingehalten und unser gesamtes Dorf mit Essen versorgt. Keiner musste mehr Hunger leiden. Da kam mein Lehrer zu mir, der mittlerweile im Alter von 94 war. Er hat mir eine Aufgabe gegeben: Ich soll die Welt erkunden. Dann habe ich es erst realisiert: Ich war 5 Jahre lang ohne nennenswerte Pause arbeiten.

Gesagt, getan. 2 Tage später habe ich mich von allen im Dorf verabschiedet und bin losgezogen. Ich war ein gutes halbes Jahr unterwegs, bis ich in Aramat ankam. Dort wurde ich freundlich aufgenommen und dort lebe ich jetzt. Seit neuestem wurde ich von der Familie von Elyron adoptiert.

Das war es dann auch schon mit meiner kleinen Geschichte und meiner Vorstellung.

Auf gute Zusammenarbeit auf diesem Schachbrett namens Kaiserreich

 

Bemerkung

 

Da ich bei meiner letzten CB nach der Überarbeitung selber unzufrieden war, habe ich in Absprache mit Tamey eine neue geschrieben. Ich bin wieder für Kritik offen. 

Edited by Painttree

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