Onkel_Goetz

Eickelburger Dorfantrag

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Dorfantrag der Freien Stadt Eickelburg

 

Hiermit beantragt der Stadtrat der Freien Stadt Eickelburg die Privilegien und den Status eines Dorfes gemäß lyrianischem Recht:

 

Name

Eickelburg

 

Geographische Lage

http://54.37.88.99:8123/?worldname=Lyria&mapname=surface&zoom=4&x=7101&y=64&z=-4861

 

Stadtherr

Onkel_Goetz

 

Bürger

Wolf2323

Block__

Manni41

Fauli_Schlumpf

Oberhaupt

Lolleck_LP 

Bluemantodea

Linzertorte

Horrox

Dizzymausi

Chickenhose

_Greenyy

_MagicArrow_

Sarkiro

Mr_00Slime

Sandriii

 

Geschichte Eickelburgs

Hier sei nun die Geschichte Eickelburgs, welche an anderer Stelle bereits kurz oder teilweise wiedergegeben wurde, endlich vollständig erzählt. Insbesondere wird hiermit Ordnung in die zahlreichen Ortsnamen im Bereich der lyrischen Ostsee gebracht.

Viele Flüchtlinge aus dem Osten und Norden Lyrens hatten beim Betreten Lyrias zunächst einen langen Weg vor sich, bis sie die Gegenden ihrer alten Heimat erreichten. Diese waren kaum wieder zu erkennen und so dauerte es bis zum Jahre 2 der 4. Epoche (d.4.E.), bis eine der am weitesten vorgedrungenen Gruppen aus Nordmarern und Nomaden die Meerenge Eickelsund überquerte und sich auf der Großinsel Sundholm niederließ. Die Insel war vor dem Weltenzauber schroffer und bot sich nun als weites grünes Land mit einem Bergrücken von der Mitte bis in den Nordwesten dar.

Im Gegensatz zu den die Insel umgebenden Küsten der lyrischen Ostsee, wo derart weit im Norden ein kaltes Wetter vorherrscht, ist das Klima auf Sundholm durch warme Meeresströmungen aus dem Süden deutlich milder: Die ersten Siedler fanden Obstbäume und wilde Feldfrüchte, die sie sonst nur aus den Landen weiter südlich kannten. Weitere Vorteile fanden sich beim weiteren Erkunden der Insel: Zunächst bot die Insellage selbst guten Schutz nach außen, es gab viel fruchtbares Ackerland im Süden und Osten, zwei Süßwasserseen und einen großen natürlichen Hafen, der sich als weite Bucht nach Westen öffnete.

Nach dem ersten überstandenen Winter auf Sundholm sandten die Siedler Botschaft an alle Sippen, denen sie auf Ihrer Wanderung begegnet waren und mit welchen sie Freundschaft geschlossen hatten, so dass ab dem Jahre 3 d.4.E. weitere Flüchtlinge über den Eickelsund setzten und sich auf Sundholm niederließen. Die erste Gruppe hatte unmittelbar am Ostende der Hafenbucht gesiedelt, um die Fischgründe zu nutzen. Weitere Nordmarer und Nomaden siedelten auf dem Bergrücken der Insel, dem Langeberg, und an der der Ostspitze nördlich der Hafenbucht. Eine Gruppe Mittelländer ließ sich im Süden der Insel nieder, um dort das fruchtbare Ackerland zu nutzen und eine kleine Gruppe Steingeborener wählte sich die Nordhänge des Langeberges zum Wohnort. Insgesamt waren dies immer noch wenige Siedler und die Anfänge auf Sundholm waren von harter Arbeit geprägt.

Bis zum Jahre 6 d.4.E. hatte sich die Lage der Siedlungen auf Sundholm soweit stabilisiert, dass man ausreichende Vorräte angelegt hatte und keine strengen Winter mehr fürchten musste. Die Siedlungen waren sich selbst genug und nur lose durch einen Ältestenrat verbunden, das Leben verlief friedlich. Doch in diesem Winter setzte eine große Horde Plünderer über den Eickelsund und überfiel die Insel Sundholm. Es gab zwar wenige Opfer zu beklagen, da die Angreifer es vor allem auf die Nahrungsmittelvorräte abgesehen hatten, dennoch war dies der erste Schreck für die Inselbewohner. Im Frühjahr 7 d.4.E. tauchten gelegentlich Schiffe vor den Küsten von Sundholm auf und es kam zu mehreren kleinen Überfällen, diesmal von Seeräubern.

Der Ältestenrat trat daraufhin zusammen und stellte fest, dass allein die Insellage keinen ausreichenden Schutz für die Zukunft böte! Es wurde daher beschlossen, die höchste Kuppe des Ryddarberges zu roden und dort eine große Fluchtburg zu errichten, die allen Inselbewohnern und ihrer Habe im Falle von Angriffen Schutz bieten sollte. Zudem sollten dort ein Versammlungshaus und Vorratsspeicher errichtet werden. Die Arbeiten dauerten bis zum Sommer 10 d.4.E., dann war die Eickelburg für Ihre Aufgabe bereit. Dreimal wurden danach die Wälle der Burg berannt und jedes Mal erfolgreich verteidigt. Die Kunde von der neuen Wehrhaftigkeit Sundholms machte die Runde und weitere Sippen, die noch heimatlos durch Lyria zogen oder noch keine erfolgreiche Siedlung gründen konnten, kamen nach Sundholm, um im Schutze der Eickelburg zu leben. 

Im Jahre 11 d.4.E. nahmen die Steingeborenen auf der Insel Kontakt mit ihren Brüdern und Schwestern im eisigen Nordosten Lyrias auf. Diese hatten große Erzvorkommen entdeckt, doch das Leben im hohen Norden war hart und Nahrungsmittel ständig knapp. Da die Landwirtschaft auf Sundholm nun blühte und die Insel nur durch den Eickelsund vom hohen Nordosten getrennt war, begann sich schnell ein reger Austausch von Proviant gegen Bergwaren zu entwickeln, wovon beide Seiten profitieren. 

Die Nachfrage im Nordosten war sogar so groß, dass die Produktion der Insel bald nicht mehr ausreichte. Daher segelten einige Insulaner die Küsten entlang nach Süden, um gegen die Bergwaren der Steingeborenen mehr Nahrungsmittel eintauschen zu können. Die wunderbar gearbeiteten Eisenwaren und selbst die Barren an Roheisen und Kupfer fanden so reißenden Absatz bei den Bewohnern der mittleren Küsten, dass diese bald eigene Schiffe zur Insel Sundholm sandten, um dort Waren zu kaufen. Die Insulaner staunten nicht schlecht, als die bauchigen Handelsschiffe aus dem Süden eintrafen, waren diese doch viel größer als die schlanken Fischerboote, die sie selbst benutzen. Hier erwies sich der natürliche Hafen der Insel als großer Vorteil, denn im Gegensatz zu den offenen Küsten des umgebenden Festlandes konnten selbst Schiffe von größten Tiefgang hier immer sicher ankern. Zudem war die Westküste Sundholms durch günstige Strömungen aus Süden auch im tiefsten Winter eisfrei.

Der Handel nahm einen ungeahnten Aufschwung, Händler errichteten Ihre Häuser und Lager am Hafen, Schiffe aus Nord und Süd kamen schwer beladen nach Sundholm und fuhren schwer beladen wieder ab. Leider lockte dieser neue Reichtum auch Räuber und Unruhestifter an und im Jahre 14 d.4.E. kam es zu weiteren Überfällen von See. Diese konnten zumeist an den Inselstränden zurückgeschlagen werden, doch diese Entwicklung verhieß nichts Gutes für die Zukunft. Der Ältestenrat war in sich uneins, die ursprünglichen Siedlungen hatten ihre eigenen Interessen und man konnte sich zu keinem gemeinsamen Vorgehen entschließen.

Im Frühjahr 17 d.4.E. passierte dann das große Unglück: Die Seeräuber der lyrischen Ostsee vereinigten sich und fielen über Sundholm her. Der Angriff kam völlig überraschend und der Ältestenrat versagte bei der Verteidigung der Insel, welche übel gebrandschatzt wurde. Vor allem erwies sich die Eickelburg als viel zu klein für die große Menge der Flüchtlinge. Drei Tage blieben die Seeräuber an Land, bis sie schwer mit Beute beladen wieder abzogen, dann hatten die Inselbewohner ihre arg verwüstete Insel wieder für sich. Nachdem die dringendsten Aufräumarbeiten erledigt waren und alle Familien zumindest wieder eine provisorische Behausung hatten, wurde ein Versammlung aller Insulaner und ansässigen Händler einberufen, wozu der Ältestenrat ein letztes Mal zusammen trat, um einen Vorschlag zu unterbreiten: Da es unmöglich sei, die ganze Insel zu befestigen, solle an einer günstigen Stelle eine wohl befestigte Stadt mit Namen Eickelburg erbaut werden, die für alle Zukunft groß genug wäre. Diese solle von einem ständigen Stadtrat regiert werden, welcher die Geschicke Eickelburgs in Zukunft lenken solle. Und so wurde es beschlossen! Die Versammlung wählte aus ihrer Mitte einen Stadtrat aus verdienten Insulanern und zum Bürgermeister wurde der ehrenwerte Herr Giesemund Specksieder vom Stamme der Nordmarer berufen. 

Zunächst wurde Asthal, Gott des Lebens, als Schützer der neuen Stadt Eickelburg angerufen und um seinen Segen angefleht. Auch die anderen hohen Götter hatten schon immer ihren Platz in Eickelburg. Insbesondere die Verehrung Poherans, dem Gott des Meeres spielte schon immer eine bedeutende Rolle. Ich der Oberschicht der Insel setzte sich allerdings schon früh der Glaube an den EINEN durch welcher sich durch das streben nach Bedeutsamkeit manifestiert. 

Nachdem eine Landvermessung durchgeführt worden war, begann man, Landmarken für die Lage der Stadtmauern, öffentlichen Gebäude und Straßen festzulegen. Die neue Stadt sollte nördlich und östlich des Hafens liegen und den größten Teil des Langebergs bedecken. Die dort gelegenen Siedlungen wurden in die neue Stadt integriert, wenn auch der Verlauf der Hauptstraßen begradigt wurde. Alle außerhalb der Mauern gelegenen Siedlungen wurden abgebrochen und verlegt, um Platz für ein Maximum an Ackerland zu schaffen. Im Zentrum der neuen Stadt lag immer noch die alte Eickelburg, die ihre militärische Bedeutung nun komplett verloren hatte. Um das Südufer des Hafens zu schützen, welches nicht im eigentlichen Stadtgebiet lag, wurde hier eine eigene Mauer vorgesehen. Nachdem solches festgelegt war, zog die gesamte Bürgerschaft in einer Prozession unter Führung ihres Hohepriesters dreimal um das Stadtgebiet und flehte Asthal um seinen Segen für das große Vorhaben an.

Sodann begannen die Arbeiten an der neuen Stadt Eickelburg. Der Handel lebte durch die Aussicht auf einen sicheren Handelsplatz schnell wieder auf und Arbeitskräfte aus dem Süden strömten auf die Insel. Die Gemeinschaft der Steingeborenen, die in der Stadt lebte, ließ Steinmetzen aus den Bergwerken des Nordostens kommen, welche durch ihre Kunst die Bauwerke der Stadt zu höchster Vollkommenheit brachten. Zunächst wurden die Stadtmauern um den gesamten Westteil der Stadt erbaut, der vor allem alte Siedlungsflächen umfasste, diese Arbeiten wurden 27 d.4.E. abgeschlossen. Zur Eickelburg und zum östlich gelegenen Stadtgebiet war noch eine große Lücke offen, die mit einer vorläufigen Palisade geschlossen wurde. 

Dieser erste ummauerte Teil Eickelburgs wurde gemeinhin als Altstadt bekannt. Neben vielen Werkstätten wurden hier natürlich auch Wohn- und Lagerhäuser sowie die ersten öffentlichen Gebäude errichtet. Der neu gegründeten Eickelburger Gilde (einer Vereinigung aller Kaufleute der Stadt) wurde ein zentrales Lagerhaus mit Wohnung für den Äldermann der Gilde errichtet, außerdem wurde ein Zoll- und Hafenamt zur besseren Regelung der Schiffahrt erbaut. Zum Gedeihen des Handels war eine eine bessere Ausbildung der Eickelbürger unverzichtbar, daher stiftete der Stadtrat im Jahre 25 d.4.E. eine Schule und die Gilde gründete eine Druckerei.

Aber Bauwerke allein machen noch keine Stadt, daher wurde nach dreijähriger Arbeit 26 d.4.E. die Eickelburger Stadtordnung erlassen, die das Leben in der Stadt regelte. Hieraus seien zwei Punkte erwähnt: Neben der Gilde wurde die gesamte Produktion der Stadt in Zünften organisiert, so dass eine geregelte Arbeitsweise ermöglicht wurde. Außerdem wurde die Eickelburger Bürgerwehr gegründet, in der alle wehrfähigen Bürger zur Verteidigung der Stadt dienstverpflichtet wurden.

Während des Baus des ersten Teils der Stadtmauer kam es weiterhin zu kleineren Überfällen mit dem Zwecke den Bau dieser zu verhindern, welche die Arbeiten erschwerten und verlängerten, aber nicht zum Erliegen brachten. Es zeigte sich dabei, dass die Bürgerwehr nicht reichte, um die Stadt zu verteidigen und zu bewachen, sondern es musste eine ständige Wachmannschaft aufgestellt werden. Daher wurde 26 d.4.E. die Eickelburger Stadtwache gegründet, die durch den Stadthauptmann befehligt und in einem eigenen Kasernengebäude untergebracht wurde. Hierzu wurden erfahrene Kämpfer angeworben, die bereit waren, die Eickelburger Bürgerschaft anzunehmen. Seitdem die Stadtwache Eickelburg beschützt und die Straßen patrouilliert, hat es kaum mehr Probleme mit Überfällen gegeben.

Nach einjähriger Baupause wurde dann der Bau des zweiten Teils der Stadtmauer angegangen, welcher die zukünftige Innenstadt mit dem Hauptmarkt umfasste. In diesem Bereich lagen ebenfalls verstreute Ansiedlungen, welche teilweise in die neue Stadt integriert werden konnten. Dieser Bauabschnitt wurde im Jahre 39 d.4.E. vollendet, so dass danach endlich ernsthaft mit der Anlage des Stadtzentrums begonnen werden konnte. In diesem Jahre kam auch die erste nennenswerte Gruppe von Alven nach Eickelburg, die um einen Bauplatz im neuen Stadtgebiet bat. Dieser wurde vom Stadtrat gewährt und seither gibt es eine alvische Straße in Eickelburg.


Bilder

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Edited by Onkel_Goetz
Namen vergessen

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Auch herzliche Glückwünsche aus Novingrad! ^^

Die Geschichte gefällt mir! :3

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Erstmal herzlichen Glückwunsch :)

Ist es möglich das sich einer von euch per PN meldet und wir einen Termin zusammen finden? 

Liebe Grüße 

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