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Flucht aus der Heimat

 

 

Dunkelheit hatte sich in Mirdain eingenistet, die Tore wurden von den Wachen langsam geschlossen. Aarkos und Simgar waren die letzten die die Siedlung verließen. Nur einige wenige blieben zurück, um über die Siedlung zu wachen, darunter Johann Ammondre der das Kommando übernommen hatte. Links von der Brücke die vom Tor weg führte waren Holzstämme aufgestapelt und angezündet worden. Darauf lagen eng nebeneinander unzählige Körper, die dort auf ihrer letzten Reise warteten, zu den Trinkhallen der Götter.

Traurig blickten die zwei Steingeborenen hinunter zu ihren gefallenen Freunden und Brüder. Langsam sah Aarkos zu Simgar und begann zu sprechen: "Es war die richtige Entscheidung den Rat nicht um Hilfe zu bitten. Wir haben stärke bewiesen und uns selber bewährt."

Simgar sah kurz zu Aarkos dann wieder zu dem Feuer: "Wie du meinst…."

Aarkos griff sich mit der Hand in den Bart und begann aufs neue: "Simgar! Selbst Alcaan wäre dafür gewesen. Jetzt ist es auch nicht mehr zu ändern."

Simgars Mundwinkel gingen kurz nach oben: "Alcaan war nie deiner Meinung, schon aus Prinzip." Doch gleich wurde sein Gesicht wieder traurig. "Aber leider liegt er nun auch da unten bei dem Feuer. Aber nun gut wir müssen weiter machen."

Die zwei gingen weiter zum Ende der Brücke und drehten sich nach Westen zum Weg von der Siedlung weg. Vor ihnen reihten sich ein Karren nach dem anderen, ausgezehrte Gesichter blickten zu ihnen Alte, Kinder, Frauen dazwischen müde Soldaten. Vor den Karren standen die Männer bereit sie zu ziehen. Tiere gab es nur noch wenige, einige Kühe und Schafe waren noch dabei, der Rest war alles geschlachtet worden. Um die Leute mit den wenigstens an Nahrung zu versorgen können.

"Es wird Zeit das wir in Richtung Memron und zum Mondteich ziehen, hier ist es zu gefährlich. Es ist eine Schande das wir unsere schöne Siedlung verlassen müssen." Sagte Simgar und sah ein letzte mal zum Tor, Aarkos nickte. "Sobald alle in Sicherheit sind werden wir zurückkehren, und die Siedlung wiederaufbauen. Mirdain wird wieder im alten Glanz erstrahlen, wir brauchen nur etwas mehr Zeit." Aakros ging in Richtung des Trosses und gab einen Soldaten ein Handzeichen, diese nahm ein Horn von seinem Gürtel. Dann blies er in das Horn, ein lauter Ton ertönte und langsam setzte sich alles in Bewegung.

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