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Marius_Waldenhof

[RP][Goldmark] Die Hetzjagd

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Die Hetzjagd

 

Es war ein sonniger Markttag in Khorinis. Durch die Instandsetzungsarbeiten, herrscht ein regelrechtes Durcheinander und Gedränge in der Stadt. Ein kleines Mädchen, Gritta ihr Name, schaffte es, vom Armenviertel außerhalb der Mauer, sich in der Masse an den Wachen hinein zu stehlen. Der Hauptgasse nach! Meinte Mutter. ,ging ihr durch den Kopf, als sie versuchte sich zu orientieren. Gritta sah die Kuppel des Tempels und folgte nun weiter den Angaben und Orientierungspunkten, welche ihre Mutter ihr gab. Nach einiger Zeit und vielen Umwegen im dichten Gedränge erreichte sie ihr Ziel.

 

Ein Duft von Kräutern und ekelhaften Elixieren durchzog ihre Nase. Sie stellt sich an den Tresen. Sie kam mit ihren Händen gerade bis zur Kante. Und rief: “Ich brauche Medizin für meine Mutter!” Ein alter Mann in einer grünen mit Gold verzierten Robe beugte sich über die Kante. “Oh! Kleines, ich habe dich gar nicht bemerkt! Wonach verlangt es denn deiner Mutter?” “Sie ist ganz warm und hustet nur noch!”, erwiderte Gritta mit zitternder Stimme. Man konnte ihre Angst deutlich hören. “Nun, so wollen wir keine Zeit verstreichen lassen!” antwortete der Greis mit aufmunternder Stimme. Es dauerte nicht lange, und er reichte der kleinen eine merkwürdige Paste. “Drei Löffel am Tage! Nicht mehr und keinen weniger.” Noch nicht ganz fertig gesprochen rannte Gritta mit dem Töpfchen fest an ihre Brust geklammert aus der Apotheke.

 

Der Greis eilte hinaus und rief; “Haltet sie, Dieb! Wache! Haltet das Mädchen mit den roten Haaren!” Gritta indes blickte zum Himmel um wieder ihre Orientierung zu finden. Mit dem Töpfchen rannte das Mädchen durch das dichte Gedränge. Die Wachen stießen ihrerseits den Pöble zur Seite, als wären sie nicht da. “Da! bei der Schneiderei!” rief einer. Grittas Herz raste förmlich. Die Tränen standen ihr in den Augen. Ich muss zu Mutter! Gritta rannte, als gäbe es kein Morgen. Sie wich so gut sie konnte allem aus was im Weg war. Drängte sich zwischen Beinen hindurch, wich Marktkarren aus und rannte unter Kühen hindurch. “Schnappt sie!” hörte sie im ganzen Durcheinander. Eine der Wachen stand plötzlich vor ihr. “Ich hab sie!”, rief er und griff nach ihr. Doch schon war Gritta zwischen seinen Beinen Hindurch. Ein kleiner Knabe, ein Spielkamerad, sah das Ganze und band sich ein rotes Tuch, welches er gerade aus einer Kiste entwendete um den Kopf. Sein Plan schien aufzugehen. Die Wachen verfolgten nun auch Ihn. “Los! Da rennt sie!”, schallte es neben Ihr “Nein, hier!”, rief ein Anderer. Hinter Ihr schepperte die Rüstung einer Wache, welche beim Versuch Gritta zu greifen auf den Boden stürzte. Als Gritta dann beim Torhaus ankam, hörte sie im Hintergrund; “Da beim Tor!” Und schon Standen die Wachen bereit, um die kleine falls sie denn käme, zu ergreifen. Die Massen stauten sich. Plötzlich erschallte es vom nahe gelegenen Brunnen “Ich hab sie!" Ein Moment der Unachtsamkeit und die Gelegenheit für Gritta. "Moment!..Das ist sie nicht!”, fügte die Wache entsetzt an! Und schon war Gritta draußen. Eine der Wachen erblickte Gritta, wie sie das Tor passierte. Er jedoch rief; “Sie muss hier irgendwo sein!” Gritta rannte geradewegs zu Ihrer Mutter, welche in einer Hütte, am Boden auf einem Tuch lag. “Hier Mutter, Medizin!” keuchte Gritta mit tränenden Augen erleichtert.

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Posted (edited)

Böses Erwachen

 

Die Wachen passierten das südliche Stadttor und betraten das dort liegende Armenviertel, welches es nach der Sturmflut schwer getroffen hatte. Auf das was sie nun erblicken sollten, waren sie keineswegs vorbereitet.

“Stell jede Hütte auf den Kopf, Diebe sollen in der Goldmark nicht ungestraft bleiben!”, sprach eine der Stadtwachen. Die engen Gassen zwischen den provisorisch errichteten Hütten waren verdreckt und ein beißender Geruch machte sich in den Nasen der Wachen breit. “Beeil dich, ich halte es hier nicht lange aus”, befahl einer dem anderen. Doch in vielen der Hütten sahen sie das selbige Schauspiel: Geschwächte Personen, übersäht von Flecken in sämtlichen Rottönen. Die Angehörigen flehten um Beistand, doch die Wachen wendeten ihre Blicke von ihnen ab. Als eine Frau mittleren Alters sich an die Beine einer der Wachen klammerte und unter Tränen um Hilfe für ihren Jungen bettelte, schrie dieser sie mit den Worten “Gesindel wie deinesgleichen werden wir nicht helfen, was wagst du dich uns so zu bedrängen” an und stieß sie mit voller Wucht zurück. Andere Bewohner des Armenviertel hörten die Worte der Wache und schlossen sich schnell zu einem pöbelnden Pulk zusammen und verschlossen die Wege der Wachen. “Macht den Weg frei, ansonsten sind wir zu anderen Maßnahmen gezwungen. Behindert nicht die Untersuchungen der Stadtwache!”, brachte die Wache dem Pulk entgegen und griff mit seiner Hand an das Schwert. Die Drohgebärde sorgte im ersten Moment für etwas Ruhe und die Wachen machten sich zurück in die Stadt um ihren Vorgesetzten von den Geschehnissen zu unterrichten.

 

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Einige Tage zogen in das Land. Am frühen Morgen trat eine der Wache nicht zur Patrouille an. Man fand sie deutlich geschwächt im Bett der Unterkunft liegen und hörte sie über starkes Fieber klagen. Man veranlasste einen Medicus zu Rate zu ziehen. Nach der Untersuchung stellte dieser zusätzlich zu den Beschwerden der Wache Hautausschläge fest, welche sich über den Rumpf auf die Extremitäten ausbreiteten. “Das sieht ganz und gar nicht gut aus, ich werde mich unverzüglich aufmachen und eine Tinktur vorbereiten. Haltet ihn hier fest und lasst niemanden in seine Nähe”, mit diesen Worten verabschiedete sich der Medicus und eilte davon.

(OOC: Dies ist der offizielle Beginn des Ausbruchs einer Infektionskrankheit in der Goldmark)

Edited by Zacher

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Es ist früh morgens. Einen Tag zuvor hatte der Magistrat der Freien Stadt Eickelburg getagt und einen Beschlüsse gefasst, die nun sofort inkrafttreten sollen. Boten tragen große Stapel an Zetteln und Papieren quer durch Eickelburg, nach Khorinis sowie Aramat und nageln diese an Bretter und Hauswände. Auf jenen Zetteln steht die Nachricht dessen, was der Magistrat am Vortag beschlossen hatte.

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Spoiler

In der Freien Stadt Eickelburg und auch beim hohen Magistrat der Freien Stadt Eickelburg sind die Nachrichten über die Krankheit aus Khorinis angekommen. Wir, der hohe Magistrat haben nun folgende Entscheidungen getroffen, um unsere, schon durch die Flut geschwächte Bürgerschaft, vor weiterem Unheil zu bewahren.

> Sobald ein Schiff aus der Region der Goldmark die Insel Sundholm und die umliegenden, im Besitz Eickelburgs stehenden Ländereien ansteuert, hat es auf Reede zu gehen und eine schwarze Flagge, als Zeichen der Separation und Unterscheidung zu setzen. 

> Jeglichen anderen Besuchern oder Wiederkehrenden aus der Region Goldmark werden haben sich außerhalb der Stadt in den bereitgestellten Zelten, Raststätten oder anderen Unterkünften unterzubringen. 

> Allen, außerhalb der Stadt stationierten, Neuankömmlingen ist es für zwei Wochen nach derer Ankunft untersagt, die Stadt Eickelburg zu betreten. Die Eickelburger Stadtwache wird  für diese Zeitspanne die Verantwortung für die Stationierten tragen und diese mit Rationen an Nahrung aus Eickelburg versorgen.

> Die Freie Stadt Eickelburg selbst wird Untersucher entsenden um der Krankheit der Goldmark auf die Spuren zu gehen.

Die Rückstufungen der genannten Aktionen und Einschränkungen wird infolge einer baldig geplanten Sitzung des Magistrats und der Eindämmung der Krankheit bekannt gegeben. Jene Maßnahmen treten nur in Kraft, um die Bevölkerung der Freien Stadt Eickelburg und Lyria an sich zu sichern. Bevor keine deutlichen Änderungen der Lage in der Goldmark sichtbar sind, wird es jene Rückstufungen nicht geben.

 

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