Kronos_2003

Siedlungsantrag Küstenfels

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Posted (edited)

Wir, die Bewohner, einer kleinen Insel nahe Caer Gwyn, erbitten hiermit offiziell das kaiserliche Siedlungsrecht für unser Heim, das idyllische Küstenfels.

Unsere Siedlung liegt Zwischen der Küste und dem Fuß der Berge, in etwa bei 25240/37433.

Unser Stadtherr soll sein, der edle saerdna02 und als dessen Stellvertreter wurde bestimmt der noble Kronos_2003. Weitere Bewohner sind die hohen Damen Erkenntnuss und LittleLostSoul.

 

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Edited by Kronos_2003

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Nicht schlecht. Drücke euch die Daumen und weiterhin  viel Erfolg! :D

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Es wäre nett, wenn ihr eine kleine Hintergrundgeschichte zu eurer Siedlung posten würdet.

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Die Chroniken von Küstenfels

Die Ursprünge von Küstenfels liegen vermutlich in einem kleinen Fischerdorf in einer, von den Bergen vor Stürmen geschützten Bucht.

Der Legende nach, war einst ein reich beladenes Handelsschiff in den Gewässern um das zukünftige Küstenfels in Not geraten. Aufgrund eines Feuers an Deck, war ein großer Teil der Segel unbrauchbar und am Horizont bildete sich ein schrecklicher Sturm, der das Schiff wohl an den scharfen Klippen der Küste zerschellen lassen hätte. Zum Glück entdeckte ein Fischer, der vor dem Sturm seine Netzte und Krabbelfallen einholen wollte, das havarierte Schiff. Der Kapitän bot dem Fischer die Hälfte seiner Ladung an, wenn dieser im Gegenzug ihn, seine Mannschaft und das Schiff vor dem Sturm bewahren würde. Und so trommelte der Fischer alle Männer des Dorfes zusammen und mit vereinten Kräften schafften es die Fischer und Seeleute gerade so rechtzeitig, das Handelsschiff, das unter dem Namen Saerdna 1 überliefert ist, in die sichere Bucht von Küstenfels zu schleppen. Wie versprochen überlies der Kapitän den Fischern die Hälfte seiner Ladung, und noch etwas mehr, als Bezahlung für Reparaturen an den, vom Feuer in Mittleidenschaft gezogenen, Segel und mit diesen Mitteln erbauten die Fischer einen größeren, gut geschützten Hafen, jenen Hafen, der noch heute die wirtschaftliche Grundlage von Küstenfels bildet. Dies begab sich in etwa um das Jahr 125.

 Im Jahr 207 nutzt ein Heerführer vom Festland, dessen Name in Folge der Ereignisse aus allen Büchern und Dokumenten von Küstenfels herausgebrannt wurde und daher heute nur noch als der verbrannte Meister bekannt ist, die unsicheren Herrschaftsstrukturen der Insel und die Tatsache, dass es auf der Insel keine nennenswerten Streitkräfte, sondern nur einige mehr oder minder kriegerische Stämme und die Stadtwache von Küstenfels gab. Er setzte mit einem kleinen, aber gut ausgebildeten Heer auf die Insel über und begann einen kurzen aber überraschend blutigen Eroberungszug. Am Ende jedoch brachte der verbrannte Meister die gesamte Insel unter Kontrolle und rief sich selbst Zum König des Reiches Klippenfels aus, mit Küstenfels als Hauptstadt. Etwa 20 Jahre währte seine Herrschaft. In dieser Zeit unternahm der verbrannte Meister noch weitere, weniger erfolgreiche Eroberungszüge, die in der Bevölkerung einen hohen Blutzoll forderten. Zudem führte er ein System der Zwangsarbeit ein, die alle Bürger leisten mussten und aufgrund der Kriege kam der Handel in Küstenfels fast vollständig zum Erliegen, was nicht nur die Kassen des Staates, sondern auch die der Bevölkerung beeinträchtigte. Am Ende begehrte die Bevölkerung, unter der Führung der reichen Kaufmannsfamilien in Küstenfels gegen den König auf. Mit einiger Hilfe von außen wurde der verbrannte Meister entthront und vertrieben. Angeblich starb er auf der Flucht von der Insel in einem Sturm. In Klippenfels wurde und wird dies bis heute als göttliche Intervention betrachtet. Denn schon vor der Verbreitung des taldarischen Glaubens wurden hier die Seestürme als göttliche, richtende Macht verehrt. Woraus mit der Ankunft des Taldarischen ein faszinierender Mix entstand. Viele der Bewohner des Reiches von Klippenfels sehen heute die Stürme als eine von Kryos gesandte Macht, die das Land vom Bösen reinwäscht, daher wird Kryos hierzulande auch gerne mit dem Titel „Sturmvater“ angesprochen. Auch gibt es in der Region eine verbreitete Überzeugung, dass sollte Küstenfells je vom rechten Weg abkommen, und seine Ideale verraten so würde die gesamte Insel in einem Mächtigen Sturm untergehen.

Die Küstenfelser lernten aus der Geschichte und in Folge der Schreckensherrschaft des verbrannten Meisters. In der Folge wurden einige Reformen eingeführt:

     1) Es wurde ein effektiveres Herrschaftssystem eingeführt um zukünftigen Übergriffen vereint entgegentreten zu können, das jedoch, wie in späteren Jahren deutlich werden sollte, noch immer einige größere Schwächen aufwies. Seit dieser Reform wird Klippenfels von drei Instanzen regiert, die alle in der Hauptstadt Küstenfels ihren Sitz haben:

a.       Dem Kaufmannsrat, der aus fünf Mitgliedern besteht, wobei jeder eine der fünf größten Familien von Klippenfels repräsentiert. Der Kaufmannsrat stellt sowohl den Stadtherren als auch, in Notsituationen, den Adiutor, eine Art rechte Hand für den Stadtherren, sollte dieser, aus welchen Gründen auch immer, nicht voll regierungsfähig sein. Zudem muss der Kaufmannsrat alle neuen Gesetzte absegnen, bevor sie in Kraft treten können, und im Zweifel muss sich der Stadtherr vor dem Kaufmannsrat verantworten

b.       Dem Stadtherren. Er ist das Oberhaupt des Freistaats Klippenfels. Nach einer festgelegten Reihenfolge stelle jede Familie, eine nach der anderen den Stadtherren. Er erhält sein Amt auf Lebenszeit oder bis er, auf freien Wunsch hin zurücktritt. Er kann nur abgesetzt werden, wenn alle anderen Mitglieder des Kaufmannsrats gemeinsam für eine Absetzung stimmen und in einer Bürgerabstimmung mindestens 60% aller Berechtigten ebenfalls für eine Entmachtung stimmen. Nach der Entmachtung übernimmt die nächste Familie in der Reihe das Amt, es gilt als unmöglich, dass eine Familie zwei Stadtherren hintereinander stellt. Gleichzeitig gilt der Stadtherr aber auch als unantastbar. Ein Mordanschlag etwa, um die Reihenfolge zu beschleunigen ist absoltu undenkbar und würde vermutlich katastrophale Folgen haben.

c.       Dem Sturmgericht. Es besteht aus Vertretern der Bürgerschaft und kein Mitglied der 5 Kaufmannsfamilien kann hier ein Amt innehaben. Das Sturmgericht befasst sich mit allen Fragen der Justiz und setzt das Gesetzt in ganz Klippenfels durch. Im Falle einer Straftat muss sich jeder, selbst die Ratsmitglieder, hier verantworten. Nur der Stadtherr ist vor einer Untersuchung geschützt, sofern der Rat nicht einstimmig eine Solche anordnet. Des Weiteren kann das Sturmgericht 2 Vertreter, die Tribune in die Ratssitzungen entsenden, die bei neuen Gesetzten ein Vetorecht innehalten.

     2)      Seit der Befreiung unterhält Klippenfels ein, zugegebenermaßen sehr kleines, aber gut ausgerüstetes Landheer, bestehend aus der verstärkten Küstenfelser Stadtwache, dem Eliteorden der Wellengeborenen und einer Bürgermiliz. Viel umfangreicher jedoch ist die Kriegsflotte von Küstenfels. Sie ist, wie auch das Landheer als rein defensive Macht ausgelegt, um die Küste und die Handelswege des Staats zu sichern. Jedoch ist jeder Bürger in Klippenfels dazu verpflichtet, nach Vollendung des 18 Lebensjahres eine viermonatige Ausbildung bei der Marine zu absolvieren. 

     3)      Seit den Kriegen des verbrannten Meisters entsendet Küstenfels regelmäßig Gesandte zu allen größeren Städten Lyrias um Handelsverträge und Friedliche Beziehungen zu garantieren, auch wenn diese Tradition seit dem Bürgerkrieg etwas in den Hintergrund geraten ist.

Während des Bürgerkriegs war Klippenfels bemüht seine Neutralität zu wahren. In der Bevölkerung fanden zwar beide Seiten Unterstützung und vereinzelt wurden Rufe laut, die eine oder andere Seite zu unterstützen, doch der Kaufmannsrat verweigerte sich jedes Mal, immer darauf bedacht, möglichst viele Handelswege offenzuhalten. Heute schert sich kaum jemand in Küstenfels um Reich oder Republik. Zwar steht Küstenfels offiziell auf Seiten des Senates, ist jedoch weitgehend autark. In anbetracht der politischen Zerwürfnisse und der Unruhen der letzten Jahre könnte sich das aber auch sehr schnell ändern.

Im Jahr 368 geschieht das undenkbare. Der neue Stadtherr, Arminius Nocturnus, wird nach nur 2 Monaten im Amt ermordet. Dieser Vorfall stürzt Küstenfels in eine Kriese. Die Familie der Nocturni fühlt sich betrogen und behauptet, um ihre Rechtmäßige Amtsperiode gebracht worden zu sein und erhält in dieser Meinung auch einige Unterstützer. Andere jedoch pochen auf das Recht von Klippenfels, dass einen zweiten Stadtherren derselben Familie eindeutig verbietet. Nach einigen weiteren Morden, von welchen einige bis heute nicht aufgeklärt wurden, werden aus Tumulten Straßenkämpfe und ganz Küstenfels versinkt in Bürgerkrieg.  7 Jahre lang wird gekämpft. Küstenfels wird schnell zum Zentrum der Traditionalisten, angeführt von der Familie der Juliani, die den nächsten Stadtherren gestellt hätten. Die Unterstützer der Nocturni ziehen sich in eine alte Festung zurück, die allgemeinhin als uneinnehmbar gilt. Jedoch haben sie auch nicht genug Unterstützer, um Küstenfels einzunehmen. Es kommt zu einem Patt. Die einzige der großen Familien, die sich nicht aktiv am Bürgerkrieg beteiligt hatte, jene der Octavier, deren Oberhaupt verzweifelt versucht zu vermitteln, erwirkt nach einigen langen Jahren einen Waffenstillstand und erreicht nach einem vollen Jahr der Verhandlungen einen Kompromiss. Die Juliani würden wie von ihnen gefordert, den nächsten Stadtherren stellen, den sie ja ohnehin bereits in Küstenfels ausgerufen hatten. Um die Nocturni jedoch zu besänftigen, erklärten sich die Octavier bereit, auf ihren Anspruch auf das Stadtherrenrecht zu verzichten und diesen an die Nocturni abzutreten. Da die Octavier direkt nach den Juliani an der Reihe gewesen wären und die Nocturni aufgrund hoher Verluste ohnehin nur wenige geeignete Kandidaten vorzeigen konnten, wird dieser Kompromiss akzeptiert und im Jahr 376 kann der Konflikt offiziell beendet werden. Die Juliani übernehmen das Stadtherrentum und Klippenfels kann vorerst aufatmen. Unter der Oberfläche brodelt der Konflikt allerdings weiter. Küstenfels erholt sich überraschend schnell von dem Chaos, nicht zuletzt da die Octavier die meisten Handelsbeziehungen offengehalten hatten. Nach dem, glücklicherweise natürlichen, Ableben des julianischen Stadtherren wird, wie vereinbart, im Jahr 446, Gaius, aus der Familie der Nocturni zum Stadtherren. Dieser stellt sich jedoch als höchst unberechenbar, manch einer würde sogar sagen „Wahnsinnig“, heraus. Um den alten Konflikt nicht neu aufleben zulassen will man jedoch eine Amtsenthebung unter allen Umständen verhindern. Stadtdessen entschließt sich der Rat, nach über 150 Jahren einen neuen Adiutor zu ernennen, dessen Aufgabe es sein soll möglichst viel Schaden, den Gaius anrichten könnte, abzuwenden und ihn vielleicht sogar unter Kontrolle zu bringen. Man entscheidet sich für Hadrian, einen Sohn der Familie der Octavier und zudem ein alter Jugendfreund des Gaius Nocturnus. Sofort nach seiner Ernennung, beginnt Hadrian einige Reformen durchzusetzen, um den Frieden in der Bevölkerung zu erhalten. So bemüht er sich um Steuerentlastungen für die unteren Bevölkerungsschichten und den Ausbau des Hafens, wobei er für beides auch größere Summen aus seinem Privatvermögen bereitstellt. Nun versucht er, die diplomatischen Beziehungen zu anderen Mächten Lyrias zu erneuern und zu verbessern. Ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird, steht jedoch noch in den Sternen. Denn zur gleichen Zeit wird Stadtherr Gaius immer unberechenbarer und dadurch die Gefahr erneuter Unruhen immer größer.

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Am 6.8.2021 um 05:51 schrieb _Yata_:

Es wäre nett, wenn ihr eine kleine Hintergrundgeschichte zu eurer Siedlung posten würdet.

Hier die Chroniken von Küstenfels (um Verwirrungen zu vermeiden: Klippenfels ist der Name des Landstrichs, Küstenfels der Name der Stadt)
Ich entschuldige mich schonmal für die Rechtschreibung uä. Geschichten ausdenken ist eine Sache, sie aufschreiben leider eine ganz andere. Nunja, ich wünsche jedenfalls viel Freude damit
Liebe Grüße
Kronos_2003 im Auftrag von Küstenfels

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Eine schöne Vorstellung hast du da geschrieben. 

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