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Solaris

(Bild folgt)

Steckbrief:

·        Name: Die Solaris

·        Bezeichnung: Ein/e Solar/i, mehrere Solaren/Solarien

·        Gottheiten:

o   Sol, Richterin des Lichts

o   Lun, Richterin der Dunkelheit

o   K´thal-Leeren-Lord, der Tiefe, Beobachtung, Wasser und Veränderung (Nur Nachtgläubigen bekannt)

o   Cipher - Leeren Lord, der Lügen und Wissen (nur Nachtgläubigen bekannt)

o   Der Schatten König- Leeren Lord, der Geheimnisse, Schatten und Manipulation (nur Nachtgläubigen bekannt)

·        Struktur: teilweise märtyrisch, offen, provisorische Hierarchie

·        Überzeugung: Einheit von Personen, harmonisches Denken, Gewaltscheu ohne Pazifismus

Allgemein:

Eine Religion, welche sich von allen anderen existierenden Glauben stark unterscheidet. Seine Richtung erscheint einem fremd, da auch die Definition von Glauben und Gottheit anders sind. Sie stellt alle Gläubigen und Ungläubigen auf eine Stufe, da jener zu einer Gemeinschaft gehört, welcher, laut Lehren der Religion, geschützt und vor Schaden Anderer bewahrt werden soll. Gottheiten existieren nicht im Sinne einer normalen Religion – sie werden als Gottheiten bezeichnet, jedoch nie als solche ausgesprochen. Sie werden als Kraft wahrgenommen, welche die Handlungen eines jeden Bewohners Lyrias beeinflusst und bei absoluter Hingabe auch steuert. Diese Kräfte sind jedoch wechselhaft, weshalb auch in Sinne der Religion häufiger von „Schatten“ und „Licht“ gesprochen wird. Intern unterscheidet man zudem in „Nachtgläubige“ und „Taggläubige“, welche einen Hang zu Sol oder Lun besitzen.

Geschichte der Welt:

Da diese Religion in der zweiten Ära häufig von Intelektuellen gesteuert wurde, ist der Ursprung nie ganz einig. Diese kann von Erzähler zu Erzähler leicht unterscheiden, vertreten jedoch immer dieselbe Grundgeschichte vom Anfang der Zeit. Man geht davon aus, dass Sol und Lun ursprünglich deutlich stärkere Kräfte waren, welche sich um einen Platz stritten, welchen wir heute Lyria nennen. Nach vielen, vielen unzähligen Jahren oder Ären – dieser Teil der Geschichte unterscheidet sich von Erzähler zu Erzähler – kam es zu einem finalen Angriff beider Seiten, welcher nicht nur ein Großteil ihrer Kräfte verbrauchten, sondern auch diese für die Welt freigab – was wir als Magie bezeichnen. Noch unkontrolliert von beiden Seiten geschah dies, was unter den Schriften und mündlichen Weitergaben der Religion als Weltenentstehung bekannt ist. Als Sol und Lun anfingen, ihre Kräfte unter ihrer Kontrolle zu bringen, sind bereits Wesen entstanden, welche aus dieser Kraft entstanden sind. Sol und Lun bemerkten, dass diese wie ihre eigenen Kräfte beherrschbar sind und versuchen, diese nun zu kontrollieren, um trotz des Kampfes eines Tages diese zu entscheiden.

Ursprung der Religion:

Der Ursprung wurde nur mündlich übergeben und soll in der zweiten Ära ihre Wurzeln besitzen und im Zeichen der indirekten Auflehnung gegenüber Zal’vukarr entstanden sein. Historisch konnte man jedoch ein Dokument finden, welches in der dritten Ära durch den Rat auf das Jahr 270 der zweiten Ära zurückdatiert werden kann. Durch den Krieg ist jedoch das Dokument verloren gegangen – mündliche Überlieferungen konnten Teile des Dokumentes wiederhergestellt werden. Sie sollen insbesondere auf die schwierigen Anfänge hindeuten, welche die ursprünglichen Anhänger besaßen. Unter Verfolgung, Todredung und Vernichtung von Dörfern Gläubiger entwickelte sie ein Hang zum Märtyrertum, da laut Überlieferungen nicht nur ihr Leben, sondern, sofern ihre Glaube bekannt wird, auch dies ihrer Nachbarn und Dorfansässigen in Gefahr war. Viele Gläubige sehen anhand dieser Anfänge auch den Protektionismus der lokalen Bevölkerung und ihren Hang zur poltischen Verdrossenheit begründet – obwohl dies unter Intelektuellen und manchen Gläubigen umstritten ist. Auch soll vor allem eins überliefert worden sein: Jede Gemeinschaft, und auch jeder einzelne, hat das Bedürfnis, sich frei zu entfalten – und dies soll, sofern nicht andere Gemeinschaften oder Personen bedrängt werden, ermöglicht werden. Diese Werten sollen, auch historisch bestätigt, seit Gründung Vorranging sein. Eine Hierarchie entstand jedoch aufgrund der wachsenden Anzahl an Gläubigen erst vor einigen Jahren.

Die „Tag-“ und „Nachtgläubigen“:

Da durch die Gottheiten Sol und Lun zwei entsprechende Kräfte gewirkt werden, bekennen sich märtyrische Gläubige entweder zu Sol – „Tag“ – oder zu Lun – „Nacht“.

·         „Taggläubige“: Die dominierende Glaubensrichtung bildete anfangs die Religion, jedoch ohne sich so zu bezeichnen. Sie leitenden die Religion an und bilden mit ihr auch den bisher größten Anteil der Gläubigen. Sie lehnt strikt Tier, sowie Menschenopfer ab, da dies als Sünde gilt. Nach Abspaltung von „Tag-“ und „Nachtgläubigen“ war diese Richtung auch die erste, die unterging. Die neuen Taggläubigen konnten bislang die Entstehung von der Nachtgläubigen verhindern. Alle sind jedoch sich sicher: Es ist nur eine Frage der Zeit, ehe diese Richtung erneut aufersteht.

·         „Nachtgläubige“: Aus Ablehnung zum Widerstand existierten auch Informanten innerhalb der damaligen Sekte. Ursprünglich nur als „Schattengewandte“ bekannt gewesen, verrieten diese ihre Gleichgesinnten, in der Hoffnung, ihre Werte zu etablieren – wurden jedoch meistens vor Ort exekutiert oder öffentlich hingerichtet. Nach Bildung einer größeren Gruppe dieser „Schattengewandter“ wurden diese als „Nachtgläubige“ bezeichnet – ob diese jedoch durch die Tagesgläubigen oder durch sie selbst etabliert wurden, sind sich Historiker und Gläubige nicht einig. Laut mündlichen Überlieferungen sind diese verantwortlich für den Fall der Religion, was jedoch von den aktuellen Taggläubigen bestritten wird. Zudem sind, im Gegensatz zu Taggläubigen, Tier- und Menschenopfer Teil vieler Riten der Nachtgläubigen.

Die Amaren und die Solaren:

Die Debatte über Amaren und Solaren werden nicht in der Öffentlichkeit geführt – alleine, da sie beide versuchen, mit Argumenten und ohne Waffen sich von einander ab zu trennen. Sollte aber eine solche Debatte vorkommen, ist sie historisch oder wird unter Intelektuellen geführt. Der solarische, einfache Gläubige würde sich nicht von dem amarischen, einfachen Gläubigen sonderlich trennen, da sie beide gegen einengende Kräfte sind. Jedoch sind Solaren etwas schneller im ergreifen der Waffen, da sie in ihrer Entstehung häufiger attackiert wurden und sich häufig schnell wehren mussten – Amaren verzichten auf Gewalt und sind entsprechend friedfertig. Auch bemerkt man schnell, wenn Protektoren ihre Rüstung und Waffen bei sich tragen, wie gewaltbereit Solaren im Vergleich zu Amaren sind. Jedoch lassen die Grundwerte, welche sie vertreten, nicht streiten, sondern Stuhl an Stuhl sitzen, als wenn sie derselben Religion angehören.

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Das hellste Licht wirft trotz allem, den dunkelsten Schatten.

Es wird Zeit, der warmen gelben Sonne zu zeigen, was der kalte weiße Mond verbirgt.

Das wird noch sehr interessant werden.

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