_Yata_

[RP-Pest] Trauer in Sorel

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Yagar Endres saß gerade mit seinem Bauingenieur Tevidian Hen Brug vor dem Bauplan des neuen Museum, als eine Stadtwache, ohne anzuklopfen, den Raum betrat.

Yagar, kommt schnell, eurer Mutter geht es nicht gut. Sie brach in der Berg Taverne zusammen. Ohne zu zögern stand er auf, bat Tevidian darum den Raum zu verschließen und folgte der Stadtwache.

 

Sie liefen einige hundert Meter bis sie an der kleinen Taverne “Zum Steinbock” ankamen. Noch bevor Yagar in die Taverne betreten konnte, wurde er von zwei Stadtwachen aufgehalten. 

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Stop! Yagar”, rief eine der Stadtwachen mit bestimmten Ton. “Ihr könnt da nicht hinein gehen. Die Gefahr, dass Ihr euch anstecken könntet, ist zu groß.”

 

Yagar wollte unbedingt zu seiner kranken Mutter, doch die Stadtwachen hielten ihn fest. Erbost und laut schreiend mahnte er die Stadtwachen, ob sie nicht wissen, wer vor ihnen stehe. Doch auch diese Worte ließen die Wachen kalt.

 

Nachdem sich Yagar ein wenig beruhigte, wurde er von dem inzwischen hebeigeeilten Valerius Vattenfall, auf die Gefahren der Pestialius Epidemica hingewiesen.

Er erzählte daraufhin Yagar, wie sich alles zugetragen hatte.

 

Der Inhaber der Taverne, Gustav Bokbart, hatte von einem dubiosen Fleischwaren Händler mit dem Namen Hagrat Sinsel, Lammfleisch für billiges Geld erworben. Dies hatte er in seiner den Köchen zur Verarbeitung gegeben. 

 

Als eines Tages der Koch nicht zur Arbeit erschien, ließ Gustav nach ihm suchen. Er wurde tot in seinem Haus aufgefunden. Sein Gesicht und seine Arme waren von Beulen und schwarzen Flecken übersät. Der Küchen Jüngling lief daraufhin zurück zu Gustav und berichtete es ihm.

 

Trotz des Wissens um diese abscheuliche Krankheit, veräußerte er weiter seine Lammbraten Gerichte.

 

Valerius sprach weiter. “Eure Mutter kam mehrfach in der Woche hierher, und …”, er räusperte kurz und war für einige Sekunden still. “... ich befürchte, dass sie sich mit der Pestialius Epidemica angesteckt hatte.

 

Nachdem er diesen Satz gerade ausgesprochen hatte, lief eine Stadtwache mit vermummten Gesicht aus der Taverne und rief laut: “Halt, keiner darf das Anwesen betreten, keiner!” Mit einer verschwindenden Geste forderte er die umherstehenden Leute und auch Yagar auf, das Gelände zu verlassen. “Hier liegen laute Tote herum.”, kam anschließend noch von ihm.

 

Yagar war außer sich vor Wut. Er befreite sich von den beiden Stadtwachen, schlug der einen die Faust ins Gesicht und wollte in die Taverne eilen, als er von hinten einen Schlag auf den Kopf bekam.

 

Gegen Morgen erwachte er in seinem Bett. Neben ihm zwei Stadtwachen und die stellvertretende Stadtherrin Aeltra Tyndwil. Sie bat die beiden Stadtwachen aus dem Schlafzimmer und setzte sich auf den kleinen Hocker neben dem Bett. Aeltra erzählte ihm was während seiner kleinen Ohnmacht alles passiert war.

 

Ihr müsst jetzt stark sein, Yagar. Eure Mutter starb in der Taverne an der Pestialius Epidemica. Ihr toter Körper wurde mit einem Leinentuch umwickelt und in einen Sarg gelegt.” Yagar lag noch immer im Bett.

 

Wir müssen jetzt schnell handeln, denn wie ihr wisst, müssen alle Leute mit dieser Krankheit verbrannt werden. Deswegen habe ich bereits Vorbereitung nahe der kleinen Bergkirche getroffen, damit ihr euch noch von eurer Mutter verabschieden könnt.

 

Yagar konnte seine Tränen nicht verbergen und nickte verzweifelt und trauernd. Aeltra fuhr fort: “Die Stadtwachen konnten den Fleischhändler Hagrat Sinsel ausfindig machen. Er sitzt im kleinen Kerker, außerhalb Sorel´s und wird zur Zeit vernommen.

 

Bisher ist bekannt, dass Hagrat Sinsel tote Lämmer und Schafe nahe des Waldes fand. Gerissen von einem einäugigen Wolf, wie er sagte.”

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Aeltra legte ihren Zeigefinger auf die Nase und den Daumen ans Kinn und sagte anschließend: “Dieser einäugige Wolf. Er treibt sich immer noch in dieser Gegend herum. Wir müssen handeln, bevor die Seuche Sorel erreicht.

 

Yagar schüttelte den Kopf und bat Aeltra darum, sich um die Angelegenheit mit dem Wolf zu kümmern. Er stand auf, kramte in seiner Schublade nach Handschuhen und Mundtuch und verließ wortlos das Schlafzimmer um zum Friedhof zu gehen.

 

 

 

In Begleitung von Aeltra Tyndwil kam er kurze Zeit später an. Die bereits wartenden Vertrauten und Bestatter standen um die Feuerstelle herum. Yagar sah, dass das Grab bereits entzündet wurde und stellte sich neben den anderen Trauernden. 

 

 

Er stand noch lange da, selbst als das Feuer nur noch glimmte, wollte er nicht weichen. In zwei Monaten wäre seine geliebte Mutter 80 Jahre alt geworden. 

 

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OCC: Dies ist eine kleine Vorgeschichte für ein künftiges Event.

Edited by _Yata_

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