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Tirant

Die Dämonenplage - Ein Epilog

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Lange habe ich es jetzt schon hinausgeschoben. Aber ich wollte unbedingt einen Schlussstrich unter das RP der letzten Karte ziehen.

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Spoiler

Wir schreiben den 1. Tag des 10. Mondes im Jahre 505.

Vor drei Monaten beendeten wir, was vor knapp zwanzig Jahren seinen Anfang nahm, was mit dem Balrik Tiefenfaust seinen Anfang nahm. Mit dem, welchen die Völker stets ängstlich nur den falschen Kaiser nannten. Auch wenn er schlussendlich auch nur eine Marionette, nur eine kleine Schachfigur auf dem Spielbrett der wirklich mächtigen dieser Welt, welche wir Lyria nannten. Wer weiß ob die Dämonen, welche unsere Frauen, Kinder sogar unsere bloße Existenz bedrohten nicht auch nur Marionetten waren.

Aber heute haben wir das letzte Kapitel dieses Buches geschlossen. Am Ende des Tages standen wir aufrecht zwischen all dem Blut und all den Toten. Wir vollbrachten das letzte magische Ritual. Ein passender Name, wenn ich das so sagen darf. Teil dieses Rituals waren vier Magier und die vier Juwelen eines nicht mehr existenten Gottes. Aber eigentlich ist das jetzt auch ohne Bedeutung, da es sowieso nicht wiederholt werden könne und auch keinen Grund hätte.

Ich muss zugeben, dass wir nicht wirklich eine Ahnung hatten was dieser Zauber genau tun sollte oder ob er so funktioniert hat wie er sollte. Aber wir waren verzweifelt. Es zeichnete sich ab, dass wir auf lange Sicht keine Chance haben würden. Selbst die dicksten Mauern auf dieser Welt hielten sie nicht davon ab in Hammerwacht ihr Unwesen zu treiben. Wir konnten sie zwar auch dort zurückschlagen, doch wie oft wäre uns das noch gelungen.

Aber auch das ist nun ohne Bedeutung. Immerhin stehen wir nun hier vor der Asche welche von den Dämonen übrig blieb und dem Blut welches Kameraden für uns vergossen. Doch wir zahlten noch weit mehr als nur mit Blut. Schon kurz nachdem wir das Ritual beendeten merkte jeder Magier, dass etwas anders war. Das Ritual war beendet, doch der Zauber wirkte immer noch und er wirkte sich auf die ganze Welt aus. Massive Erdbeben lassen die Erde aufreißen und verschieben ganze Landmassen. Aus Bergen wurden Vulkane und bedeckten ganze Landstriche mit Asche. Und was der Zauber auch immer noch bewirkt, er verzehrt dabei jegliche magische Energie auf dieser Welt. Es tötet gar Wesen, welche nur mit ihrer Magie überhaupt leben können. Von den Völkern trifft es die Elfen am schwersten. Sie haben sich seit jeher auf ihre Naturmagie gestützt. Selbst ihr kleines Bäumchen beginnt schon seine Blätter zu verlieren. Ob sie die Zwerge um Hilfe bitten werden, wenn sie dem nicht mehr gewachsen sind? Und werden die Zwerge endlich zu wahrer Rechtschaffenheit finden. Nun in den letzten Jahren hat der Hohe eiserne Rat die Zwerge gut geführt. Aber nun muss der König wieder aufstehen und auf den rechten Weg führen. Ich hoffe der Rat unterstützt ihn dabei.

 

Was mich selbst betrifft, werde ich diese Zeilen als Abschied in meinem Labor zurück lassen und mich aufmachen. Immerhin haben wir die gesamte Welt umgekrempelt und da draußen wartet praktisch eine neue Welt mit neuen Gesetzen. Außerdem gibt es noch ein paar lose Enden zusammen zu binden.

 

 

Gez. Thiron Silberblick

ehem. Professor, ehem. Magistrat, ehem. Magier

 

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