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Showing content with the highest reputation on 01/09/2020 in all areas

  1. 9 points
    Hallo zusammen, der Spieler und Streamer JTJ Live hat ein wirklich tolles Video über Lyria gemacht. Schaut es euch doch mal an :-) ich finde es wirklich gelungen - viel Spaß!
  2. 8 points
    Wir Schreiben eine Zeit, wo ich mich frage wann er Luft holt!
  3. 4 points
    Der süße Duft der Verwesung , "\", "=\=", "=\=", "=\=", "-\-" \ Ein Bashir Kvil Roman "Die Geschichte um den Skorpion spielt viele Jahre vor unserem großartigen Herrscher, Gal Arazh, dem Geier von Rakash. Der hier dargestellte Charakter spiegelt in keinster Weise unseren starken Heeresführer wieder, eventuelle Ähnlichkeiten sind reiner Zufall. Etliche andere Gleichheiten sind genauso zu interpretieren, sie entspringen allein meinem wahnhaften Verstand. Und zu vielen Pilzen." -Bashir Kvill _____________________________________________ Charaktere: Azra und Mikael Skorpion und Massari Friedrich _____________________________________________ Kapitel 1: Wie Vieh markiert 48 der 4 E. - Azra Nordöstliche Wälder über Rakash „Geht es, Herrin?“, fragte der in Lumpen gehüllte Mann mit dem ungepflegten braunen Bart. Ein nicht enden wollender Hustenanfall beutelte die zusammen gekrümmte Albin, die Kapuze über die zahlreichen schneeweißen geflochtenen Zöpfe gezogen. Jedoch nicht tief genug über das Gesicht um die auffällige blutige Rune zu verbergen, welche ihr mit einem Brandeisen über die rechte Augenbraue in das Fleisch gedrückt wurde. Japsend schüttelte sie den Kopf, Tränen bahnten sich einen Weg die Wangen hinab. Er legte ein paar trockene Äste in das knackende Lagerfeuer nach und zog die verdreckte Decke über ihre Schultern. Nachdem sie endlich wieder zu Atem gekommen war betrachtete sie die vorgehaltene Hand. Blut und grünliches Sekret klebte daran. Ein Giemen begleitete das Heben und Senken des Brustkorbs. Besorgt langte der Mensch an ihre Stirn. „Zumindest ist das Fieber nicht wieder gekommen“, versuchte er sie anzulächeln. Eine Weile schwieg sie mit ernstem Gesichtsausdruck. „Warum bist du immer noch hier?“ „Wo sollte ich denn sonst hin? Ich kenn doch nichts anderes, Herrin.“ Azra runzelte die Stirn. „Aber du musst doch einen Hass auf unser Volk haben“ Nachdenklich stocherte der Mensch mit einem Stöckchen im Feuer. „Ich habe mein Schicksal akzeptiert, getan was von mir verlangt wurde, war fleißig und hab mich nie beschwert. Also musste ich nie Hunger leiden, hatte immer Kleidung am Leib und sogar meine liebste Hilde an meiner Seite. Eure Familie hat mich nie grausam behandelt. Warum sollte ich also hassen?“ „Du siehst die Welt wohl anders als wir.“, entgegnete sie nur. Mikael blickte schmunzelnd in den klaren Sternenhimmel. „Darum würdet ihr euch auch nicht als Sklaven eignen“. „Wir wären furchtbare Sklaven“, lachte Azra. „Würden die Brunnen vergiften und Felder abbrennen“. „Und Neugeborene verspeisen, erzählt man sich“, witzelte der Bärtige. Azras Augenbrauen hoben sich und sie blickte ihn überrascht an. „Das hättest du in der Heimat nicht auszusprechen gewagt“. „Eine Konversation mit Euch zu führen hätte ich ebenfalls nicht gewagt, Herrin.“ Nur das Knacken des kokelnden Holzes und das sanfte Säuseln von Wind war zu hören, Azra legte sich auf den kalten Waldboden, wickelte sich selbst in die Decke ein wie eine Raupe im Kokon. Die weißen Haarsträhnen gingen von ihr ab wie Wurzeln, etliche Zweigchen und Blätter verfingen sich darin. Sie vermisste die Baderäume im Tempel. Mikael ließ sich zurück fallen und streckte sich. Kribbelnd machte sich eine Gänsehaut bemerkbar, er robbte näher an das Feuer heran. Gähnend wollte er der Albin eine gute Nacht wünschen, doch ihr tiefer Atem verriet ihm, sie war bereits eingeschlafen. Eulenrufe und Rascheln von Tieren im Unterholz umfingen die beiden. Der Schlaf der Albin war unruhig, sie sah vor geschlossenen Augen das kühle Gesicht ihrer Mutter, welche sich einfach abwandt. Ein Schwall Blut und Eiter schoss aus ihrer Lunge empor, röchelnd sank sie auf die Knie, streckte die rot befleckte Hand nach ihr aus. Sie blickte den Rücken und die schwarze Mähne ihrer Mutter an, während die Verhüllten sie zu Boden drückten und einer das orange glühende Stück Metall in ihr Fleisch drückte. Sie roch den Gestank ihrer eigenen verbrannten Haut, spürte die Hitze und der stechende Schmerz raubte ihr den Verstand. "Mutter, bitte!", presste die Albin nur flehend zwischen ihren schmerzerfüllten Schreien heraus. "Halts Maul!", fuhr sie eine Männerstimme hinter einer vogelähnlichen Maske an. Azra schüttelte nur wimmernd den Kopf und langte mit der beschmutzen Hand nach dem Saum des Rockes der ihr abgewandten Frau. "Sieh mich doch an!", die zarten Finger umklammerten den Stoff, bis ein harter Schlag mit dem Knauf eines Säbels ihr das Bewusstsein raubte. 228 der 3 E. - Skorpion Tar Salief, Stadt im großen Dünenmeer Lyrens Er war wie meist in den letzten Jahren von seinem Dasein gelangweilt. Als junger Mann fühlte er das Leben. Er donnerte auf seinem Büffel in die Schlacht, die eingeknüpften Talismane, Federn und Knöchlein wehten mit dem wallenden Schopf des Tieres, der Säbel glänzte und schimmerte vom Blut seiner Feinde. Die Hyänen rissen Stücke aus Leibern und eine Feuersbrunst verschmolz Rüstungen mit Fleisch. Der Duft des Krieges hing ihm wehmütig in der Nase, stechender Rauch, verbrannte Haut, die eisenhaltige Luft. Der Skorpion seufzte und blickte sein Spiegelbild an. Die Schönheit der Jugend war aus seinem Gesicht verschwunden, erste kleine Fältchen umspielten seine Augenwinkel, der Dreitagebart ließ ihn älter als 42 erscheinen. In seinem fülligen braunem Haar zeigte sich hinter den Ohren ein Graustich. Seine markanten Gesichtszüge wirkten angespannt. Er machte sich nichts aus Oberflächlichkeiten, kämmte sich nur dürftig die Haare nach hinten und schlüpfte in ein weißes Leinenhemd. Es spannte längst nicht mehr wie früher, im Laufe seiner politischen Karriere hat er an Kraft und einschüchterndem Erscheinungsbild eingebüßt. Er war kein Krieger mehr, er führte die Krieger an. Vom Ratsgebäude aus, mit dem Hintern auf einem gepolsterten Sessel, lang nicht mehr an vorderster Front. Natürlich brachte ihm das sehr viel mehr Macht, Reichtum, und Frauen. Diese schienen sehr angetan vom ewigen Junggesellen, wollten sein Herz erobern, einen Platz an seiner Seite. Der Macht und Reichtum wegen, wie er vermutete. Doch sie alle ermüdeten ihn. Er teilte einige Nächte das Bett mit ihnen, hielt deren belanglose Erscheinungen und sinnloses Geplapper nicht länger aus, selbst der Sex war nach Kurzem reizlos. Wann der letzte Frauenbesuch war, konnte er nicht mehr sagen. Waren es Monate oder Jahre? Der Waffenrock wurde um seine Hüften geschlungen, seine Hand lag einige Momente lang auf dem Knauf des Säbels, eher der Skorpion in die hochgeschlossenen Stiefel schlüpfte. Ein weiterer langweiliger Zwangsbesuch eines gesellschaftlichen Ereignisses. Im prachtvollen Juwel Tar Salief inmitten der großen Wüste Lyrens war tatsächlich ein Wanderzirkus hinter den gastunfreundlichen dicken Mauern eingetroffen. Das gab es noch nie, dennoch schnatterten die Bürger davon, als sei diese lächerliche Ansammlung von Irren und Missgebildeten ein Besuch der Götter selbst. Genervt schnaubend stieß er die Türe seines Herrenhauses auf und schritt seiner Verpflichtung entgegen, mit den Gedanken bei vergangenen aufregenderen Tagen. Es sprang schreiend auf. Es hüpfte auf der Stelle und klatsche stupide vor Euphorie. Das einfache Volk. Als einer deren Herrscher sollte er nicht so abfällig von ihnen denken, aber es widerte ihn an. Ebenso wie das, was sie so zum Jubeln trieb. Eine beleibte Steingeborene zertrümmerte mit ihrem riesigen Busen Wassermelonen. Die ersten Reihen an Zusehern klatschte Wasser und Fruchtstücke entgegen, was sie sichtlich erheiternd fanden. Erleichterung ließ den Skorpion kurz aufatmen, er fühlte sich in der Loge über den Seitenrängen sehr wohl. Der Balkon bot auch genug Abstand zum Gestank der ungebildeten Leute. Die kleine Frau verbeugte sich unter dem Beifall wiederholt und machte dem nächsten Missgebildeten Platz. Er hoffte inständig, dass der nächste Darsteller der letzte dieses armseeligen Haufens war, ein gutes Gläschen Palmenschnaps wartete zuhause lockend auf ihn. Ein junger Alve tapste unsicher zur Mitte der Bühne, das feminine Gesicht nach unten geneigt, als würde er es nicht wagen, aufzusehen. Der hellblonde junge Mann, wenn man ihn denn als solchen bezeichnen konnte, setzte ein schwarzes genähtes Bärenpüppchen vor sich auf den Boden. Mit kleinen Schritten trat er in den Hintergrund, hob die Hände in die Höhe und Streckte die Finger vor sich. Das Stofftier wölbte sich, blähte sich auf, die Flickenhaut riss an allen Nähten auseinander. Darunter brach ein Wesen heraus, welches immer weiter anschwoll, bis ein ausgewachsener aufrecht stehender Bär das Parkett der Bühne zum Ächzen brachte. Milchig trübe Augen des Tieres starrten durch die Leute hindruch, als würde er sie nicht wahr nehmen, an einigen Stellen fehlte der Pelz und nackte Knochen und verwestes Fleisch traten darunter zum Vorschein. Die Zunge hing träge aus dem geöffneten Maul heraus, Speichel zog sich in Fäden aus den Lefzen herab. Ein süßlich saurer Gestank erfüllte den großen Raum mit jedem röchelnden Atemzug. Regungslos stand der Bär da. Gebannt starrten die aufgeregten Leute das Tier an, Impressionen von Angst und Euphorie zeichneten deren Gesichter. Nur der Skorpion war mehr am Alven interessiert, beobachtete gebannt jede noch so kleine Bewegung, betrachtete wie dieser immer noch mit gesenktem Blick tief durchatmete. Sein zarter Brustkorb hob und senkte sich, fast spürte er die Aufregung und das hämmernde Pochen dessen kleinen Herzens. Dann sahen die großen blauen Augen das erste Mal auf, fixierten das ausharrende Wesen, die blonden zersausten Haare fielen ihm in die Stirn, er zuckte mit dem Zeigefinger, als würde er an einem Faden ziehen. Brüllend donnerte der Bär seine Vorderläufe auf den Boden, panisch stieben die Besucher in den ersten Reihen auseinander. Maden rieselten durch die Wucht des Aufpralls aus den Löchern im Pelz, wanden sich zwischen den beeindruckenden Pranken des Tieres. Ein Spiel mit den Fingern, als würde der Alve ein Klavier in der Luft bedienen, und das Tier bewegte sich geschmeidig über die Bühne, rollte sich wie ein Hund über den Boden und tänzelte auf den Hinterpfoten einen Ball auf der Nasenspitze balancierend. Makabere Faszination fesselte die Leute, sie reckten schaulustig ihre Hälse und pfiffen. Mitgerissen sprang nun auch der Skorpion auf und klatschte Beifall, fügte sich in die Masse des jubelnden einfachen Volkes ein. Dieser Alve würde ihm gehören.
  4. 3 points
    Liebe Lyrianer, da die letzte King's Quest leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, folgt nun die offizielle Bestrafung für diese Schande. Der Fluch des Gammelfleisches ist schrecklich, widerlich und lästig. Denn ihr werdet geplagt sein von Gammelfleisch, es wird euch in euren Träumen verfolgen. Ob beim Minen, Farmen, Holzschlagen, Angeln ... der Fluch des Gammelfleisches ist allgegenwärtig! Diese Pest wird sich eine Weile halten (10 lange Tage). Aber es gibt auch einen anderen Weg, einen schnelleren, besseren, einfacheren Weg, sich dieser Last zu entledigen. Der heilige Aldigolodon offenbart euch seinen Segen, indem er die Gammelfleisch Pest vorzeitig beendet. Um diesen wundervollen Segen in Anspruch zu nehmen und die Gammelfleisch Pest zu beenden, erwartet der heilige Aldigolodon lediglich ein paar Münzen. Etwas ausserhalb von Aramat, im Westen, liegt der frisch erbaute Schrein des heiligen Aldigolodon. Dort könnt ihr beten und so eure Sünden loswerden. Neben dem Beten-Schild findet ihr Infos darüber, welchen Betrag die Sünder bereits gespendet haben und wieviel noch benötigt wird, um die Pest zu beenden. Sobald der Betrag erreicht oder überschritten wurde, stoppt Aldigolodon umgehend diese lästige Gammelfleisch Bestrafung für alle Spieler! Dank der Großzügigkeit des heiligen Aldigolodon finden sich die Topliste der ehrenhaften Spender (die Topliste der Scheinheiligen) auch auf der hiesigen Startseite von Lyria: Auf dass ihr diese 10 Tage (bis einschließlich 18.1.) andauernde Pest gut überstehen mögt!
  5. 2 points
  6. 2 points
    Henry Walton findest um spawn und nicht im Tutorial. Um aus dem Tutorial raus zu kommen musst du zum NPC im Ballon. Am Spawn schaust du dich einfach auf dem Platz um. Er steht vor einer großen Karte. Nebenbei der Kompass ist kein Portgerät, sondern kann auf bestimmte Orte eingestellt werden und zeigt dann dorthin. Den Ort kannst du mit dem Kompass in der Hand und Rechtsklick oder /kompass wählen.
  7. 1 point
    Ja musste es einfach einbauen ;^^
  8. 1 point
    lol... danke das ihr mich nicht bannt XD und danke natürlich für den Push auf das Video ^^ freut mich das es dir gefallen hat @screamfine
  9. 1 point
    Gruß zurück mein Freund haha :D
  10. 1 point
    Votesegen sollte gefixt sein (man sollte ihn nun erhalten auch wenn man offline gevoted hat)
  11. 1 point
    Alenía Maldariêl Name: Alenía Maldariêl Geschlecht: weiblich Volk: Uralve Geburtsjahr: 14. Jahr der 4. Epoche Alter: 38 Größe: 1,81 m Haarfarbe: weiß-blond Augenfarbe: blau-grau Heimat: Fichtenwald nördlich der Goldmark Wohnort: Alvendorf Ciuvíen Stellung: Lehrer an der Magiergilde in Khorinis Handwerk: Lehren und Unterrichten der Beherrschungsmagie Mutter: Tyrael Maldariêl Vater: Elion Maldariêl Geschwister: keine Glaube: Göttin Faora Aussehen: Alenía ist eine schöne, zierliche Uralve mit zarter und blasser Haut, großen blau-grauen Augen und vollen, sinnlichen Lippen. Ihr sehr langes weiß-blondes gewelltes Haar trägt sie zumeist in einem locker geflochtenen Zopf, der ihr bis zur Taille reicht. Meistens trägt sie fein gewebte, mahagonifarbene Leinengewänder, die ihrer zarten Figur schmeicheln. Ein auffälliges Merkmal sind die feinen Bemalungen, die das Gesicht und den Körper der Uralve zieren und für ihre Spiritualität sowie den Glauben an die Göttin Faora stehen. Charakter: Im Gegensatz zu vielen ihrer Artgenossen ist Alenía von der Welt und des technischen Fortschritts außerhalb des verschlafenen Waldes nördlich der Goldmark, in dem sie aufgewachsen ist, mehr als nur fasziniert. Die eingesessenen Sitten und traditionellen Lebensweisen der Uralven langweilen die junge Alve. Sie erwartet viel von ihrem zukünftigen Leben und hat sehr hohe Ansprüche an sich selbst. Trotzdem ist sie sehr spirituell und liebt es, zur Göttin Faora zu beten oder in den Abendstunden regelmäßig zu meditieren und dadurch Kraft zu tanken. Darüber hinaus ist Alenía magisch begabt, perfektionistisch und besitzt einen kaum zu stillenden Wissensdurst. Alenía ist sehr stur, denn sobald sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, versucht sie immer genau dies zu erreichen und macht nur selten Anstalten auch nur ein bisschen von ihren Wünschen abzuweichen. Trotzdem ist sie oftmals sehr in sich gekehrt und sitzt am liebsten vor ihren Büchern. Alenías mürrisches, manchmal auch äußerst impulsives Verhalten, das so gar nicht einer Uralve ähnlich ist, führte in ihrer Jugend schon oft zu Diskussionen mit ihren Eltern, die anfangs gar nicht verstehen konnten, warum ihre Tochter mehr wollte als das Leben in der behüteten Dorfgemeinschaft. Die hohen Erwartungen ihrer Eltern, später einmal den Platz ihrer Mutter als Dorfheilerin einzunehmen, lasteten schwer auf ihr. Trotzdem hat Alenía eine sehr große Bindung zu ihren Eltern, die sie auf ihrem Weg der Selbstverwirklichung stets begleiteten und unterstützten. Geschichte: Alenía kommt aus dem kleinen Alvendorf Ciuvíen (Aussprache: Ziuwijen), das gut versteckt im tiefen Fichtenwald nördlich von der heute unter dem Namen „Goldmark“ bekannten Ebene liegt. Nach Beginn der neuen Welt und der Flucht vor der Verderbnis hatte sich ein kleiner Haufen von Uralven, zu denen Alenías Eltern gehörten, am Fluss in der Nähe eines großen Mutterbaums niedergelassen, an dem eine heilige Quelle der Göttin Faora entspringt. Dort bildete die kleine Gruppe Uralven eine Gemeinschaft, die bis heute in Frieden mit den umliegenden Völkern und deren Siedlungen lebt. Wie ihre Mutter war Alenía der Magie mächtig und wurde von dieser in die Heilkunde eingewiesen. Ihre Eltern wünschten sich, dass sie irgendwann den Platz der Mutter als Dorfheilerin einnehmen würde. Das eintönige Leben im Dorf und die Wünsche ihrer Eltern, waren aber gar nicht nach Alenías Geschmack. Darüber hinaus war sie die einzige junge, magisch begabt Alve im Dorf und aufgrund ihres nicht gerade freundlichen und sehr rebellischen Gemüts bekannt. Die einzige Freude empfand sie beim Studieren der alten, faszinierenden Bücher ihrer Mutter, die ihr somit eine Vielzahl von Praktiken der Heilkunde zur Verfügung stellte. Um ihren Wissensdurst zu stillen reichten diese Bücher aber irgendwann nicht mehr aus. Darüber hinaus müsse man, um Magie wirklich legal praktizieren zu können, in einer Gilde ausgebildet werden. Daher wuchs in Alenía immer mehr der Wunsch sich selbst bei der Magiergilde als Novize zu melden und somit die Chance zu erhalten, eine anerkannte Magierin zu werden. Da Ciuvíen sehr abgelegen und versteckt liegt, kommen selten Besucher in die kleine, unscheinbare Ansiedlung. So kam auch nie ein Abgesandter der Magiergilde in das Alvendorf, der Alenía hätte mitnehmen können. Ihre Eltern hatten längst bemerkt, dass ihre Tochter anders nicht glücklich werden würde. Alenía entschied sich in die Hauptstadt Aramat zu gehen, um auch wirklich von den besten Magiern des Landes lernen zu können und verließ daraufhin im 34. Jahr der 4. Epoche mit 20 Jahren ihr Heimatdorf, um hinaus in die große Welt zu ziehen. Die ersten drei Jahre ihrer Grundausbildung in der Magie vergingen wie im Flug. Alenía lernte aufgrund ihrer Begabung - und aufgrund der Tatsache, dass sie teils weit älter als die anderen Novizen war - sehr schnell. In der Gilde fühlte sich Alenía nicht mehr wie eine Außenseiterin und fand zum ersten Mal Gleichgesinnte und auch Freunde in ein paar der älteren Mitschüler. Zusammen mit anderen magisch Begabten zu lernen war so ganz anders, als alleine über alte Bücher zuhause in Ciuvíen zu schmökern. Die Hydrosophie sowie die Beherrschungsmagie hatten es Alenía besonders angetan. Sie wollte daher auch weiterhin von der Magiergilde lernen und hielt sich in den darauffolgenden Jahren der weiteren Ausbildung als Akolyth mit ihrem Wissen der Heilkunde über Wasser, indem sie in der Stadt einem Apotheker half Heilkräuter zu sammeln, Tränke zu brauen und diese in seinem Laden zu verkaufen. Ihre manchmal mürrische und wortkarge Art konnte Alenía in all den Jahren trotzdem nicht ablegen. Vor allem in Anwesenheit manch sehr aufdringlicher männlicher Mitschüler verhielt sie sich recht abweisend. Das Balzgehabe einiger Männer in ihrer Gegenwart war der jungen Alve einfach zuwider und sie wies jeden Verehrer schmetternd ab. Als Alenía nach einer Dekade Aramat verließ und in die Wälder nördlich der Goldmark zurückkehrte war sie eine gute Magierin geworden. Lange Zeit war vergangen und das kleine Uralvendorf Ciuvíen hatte sich kaum verändert. Es schien, als wäre in den letzten zehn Jahren dort die Zeit kaum vergangen, es schien sogar, als wäre sie sogar stehen geblieben, während sich die Welt außerhalb dieses verschlafenen Waldes weitergedreht hatte. Schnell wurde Alenía klar, dass sie dort nicht bleiben konnte, denn sie hatte zu lange außerhalb ihrer Gemeinde gelebt und sich entfremdet. Es würde also nur bei einem Besuch bleiben, denn ihr fehlten neue Herausforderungen und so entschied sie sich in die nahegelegene, aufstrebende Stadt Khorinis zu gehen, um sich dort eventuell niederzulassen. 44. Jahr der 4. Epoche: Während der Anfangszeit kam Alenía im Gasthaus „Zum betrunkenen Bieber“ unter, um in der Stadt nach einer besseren Bleibe suchen zu können. Dies war leichter gesagt als getan, denn die Häuser waren einerseits nicht gerade ein Schnäppchen, denn immer mehr Menschen strömten aufgrund des nun fertiggestellten Arthostempels in die Stadt und andererseits hatte Alenía darüber hinaus sehr hohe Ansprüche an ihr erstes Eigenheim. Außerdem hasste sie es untätig zu sein und bewarb sich kurzerhand bei der ansässigen Magiergilde auf einen Posten als Lehrer, den sie nach einem langen Gespräch mit dem Magistrat der ansässigen Gilde und dank eines ausgesprochen guten Empfehlungsschreibens eines Professors aus Aramat erhielt. Anfangs bezog sie ein kleines Zimmer im Gebäude der Magergilde, aber zum Glück konnte Alenía bald darauf ein schönes Häuschen in direkter Nähe zur Gilde erwerben, in dem sie seither lebte…
  12. 1 point
    Die Stadt des Lichts Auf der Reise Von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, erhob sich Algrim Dwinbar aus seinem Bett. Er streckte sich einmal, ehe der Steingeborene seinen Sohn harsch weckte: „Hargin, wach auf! Wir wollen los!“. Der Angesprochene drehte sich noch einmal, erhob sich jedoch widerwillig, als er seinen Vater in den Taschen kramen hörte. „Ich stehe doch schon auf. Du kannst den Wasserschlauch voll lassen.“, stoppte er diesen. „Ich wusste doch, Du kommst zur Vernunft. Und nun mach Dich bereit, wir haben noch ein Stück Weg vor uns und wollen zum Mittag dort sein.“, lachte Algrim. Kurze Zeit später verließen die beiden Händler mit ihrem Wagen das Gasthaus. Algrim ließ das Pferd langsam traben, während er sicherheitshalber noch einmal die Wagenladung, bestehend aus Leder, feinem Holz sowie verschiedenen Geweihen untersuchte. Die beiden Steingeborenen fuhren einen breiten Weg entlang und genossen dabei die Strahlen der sich erhebenden Sonne. So kam ihnen eine Gruppe Händler entgegen, die ihre Karren mit verschiedenen Stoffen beladen hatte. Die grimmig dreinblickende Begleitung von zwei bewaffneten Menschen ließ auf entsprechenden Wert der Waren schließen. Nach einiger Zeit bogen die beiden Händler auf eine große, befestigte Straße ein und setzten ihren Weg Richtung Norden fort. Nun wurde die Gegend deutlich belebter. In der Ferne erblickten Algrim und sein Sohn ein Holzfällerlager, immer wieder kamen ihnen Händler entgegen und bald schon erblickten sie kleinere Höfe. So ließen sie die bewaldeten Regionen südlich ihres Ziels zurück und fuhren bald schon zwischen blühenden Feldern und arbeitender Bevölkerung weiter. Als sie an einer Windmühle vorbeikamen, eilten ihnen drei gerüstete Soldaten auf Pferden entgegen, die jedoch zu ihrem Glück wohl ein anderes Ziel als die beiden Händler hatten. Vor ihnen bog ein Karren mit Heu auf die Haupstraße ein, dem die beiden Steingeborenen folgten. Der Anblick, der sich ihnen daraufhin auftat, entlockte Hargin ein aufrichtiges Staunen: „Was? Das ist Alymnor? Diese Stadt ist ... wunderschön.“. „Ja, wohl wahr. Ich hoffe, ich habe nicht zu viel versprochen.“, bemerkte sein Vater lachend. Prachtvolle, strahlend weiße Mauern eröffneten sich den beiden Händlern. Das Gebirge hinauf schien die Stadt in mehreren Ringen aufgebaut zu sein, vor den Mauern tummelten sich Händler und Arbeiter. So hielten die beiden Fremden auf das große Tor zu, sich einigen Anderen anschließend. Bogenschützen hielten die Neuankömmlinge von der Mauer aus in den Augen, während mit Speeren bewaffnete Soldaten dem Chaos eine Ordnung gaben. Eine neue Welt Nachdem die Wachen die Waren der beiden Steingeborenen sorgfältig durchsucht hatten, konnten die Fremden die Stadt betreten. Plötzlich prasselte alles auf sie ein. Hargin war überwältigt von verschiedensten Gerüchen, vom Lärm der Karren und Baustellen, von den Anblicken der schönen Häuser und geschäftigen Bewohner der Stadt. Über den Platz am Tor bogen die Händler auf die breite, von Bäumen, Brunnen und Statuen gesäumte, Straße ein. Die Geschäftigkeit, die Größe und die Pracht Alymnors waren für Hargin kein Vergleich zu seiner ländlichen Heimat. Auf ihrem Weg erblickten Vater und Sohn die verschiedensten Leute: Handwerker und Priester. Kaufleute und Arbeiter. Der größte Teil der Bevölkerung bestand aus Hochalven, doch auch andere Alven, Steingeborene und Menschen waren anzutreffen. Kinder spielten vor den Häusern und Soldaten patroullierten durch die Straßen. Algrim und sein Sohn bahnten sich ihren Weg hin zu einem breiten Aufgang in den zweiten Ring. Beäugt von kritischen Blicken der Soldaten ließen diese sich Dokumente zeigen, ehe die beiden Kaufleute das Tor durchqueren konnten. Prachtvolle Gebäude zierten die lange Straße, auf der sie nun unterwegs waren. Am Ende des Ringes erkannten sie einen weiteren Aufgang, doch hielt Algrim bereits vorher an einem Geschäft. Während sein Vater mit der Besitzerin der Tischlerei sprach, lud Hargin die Waren vom Karren ab. Dabei schaute er sich in der vollen Stadt, überfordert von all den Eindrücken, neugierig um. Im zweiten Ring fanden sich vor allem wohlhabendere Bewohner auf den Straßen, gekleidet in wertvolle Stoffe. Kaufleute, Künstler und Erfinder. Noch ehe Hargin seine Gedanken wirklich ordnen konnte, hatte sein Vater der Tischlerin die Waren übergeben. So kam Algrim gut gelaunt, einen Geldbeutel locker in seiner Hand, zurück zum Karren. „Eines muss man dieser Thaweth lassen. Feilschen kann sie.“, lachte er. „Aber es hat sich dennoch gelohnt. Dann auf nach Hause, mein Sohn. Wir dürfen uns nicht ausruhen, Zeit ist Geld, wie Du weißt.“, fuhr er fort, während er schon wieder auf das Tor zusteuerte. Kurz darauf entfernten sich die beiden Händler wieder von Alymnor, der Stadt, deren weiße Mauern durch die Sonne in aller Pracht strahlten. Bald sollten sie wieder ihre Waren hierhin bringen, in die Stadt des Lichts.