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Showing content with the highest reputation on 07/10/2020 in all areas

  1. 15 points
    ... anlässlich des kaiserlich närrischen Geburtstags am heutigen Tage, habe ich euch eine kleine Goodie-Box am Spawn aufgestellt (dort wo künftig die KingsQuest Rewards gelootet werden können). Die Truhe wird nur am heutigen Tage dort lootbar sein. Viel Freude damit! Euer Togalt
  2. 7 points
  3. 7 points
    *sing* Zum Geburtstag viel Glööööööööck! Du bist unser bestes Stööööööööck! Siehst aus wie ein Affeeee.... aber nur auf den ersten Bliiiiiiiiiick! Herzlichenes Beileid zum Altern! ;P
  4. 5 points
    Händler in Not Aramat, Hauptstadt und Handelszentrum Lyrias, lockt den einen oder anderen Händler in ihre Straßen. Sie kommen von weit her, um ihre Waren an den Höchstbietenden zu verkaufen oder neue Waren für ferne Regionen zu besorgen. So trefft Ihr nun auch nicht weit vom Handelskontor entfernt auf Hungjolf, welcher in Not steckt und die Hilfe eines Abenteurers benötigt. Seid Ihr dieser Abenteurer, der sich möglicherweise für ihn in Gefahren begibt? Die Quest wird nach und nach zu einer Questreihe erweitert werden.
  5. 5 points
    Herzlichen Glückwunsch Scream, alles jute und genieße deinen Geburtstag feierlich! Und Vielen Dank für die Geschenke :3
  6. 4 points
    Alles Gute zu deinem Geburtstag Scream! Hoffentlich bleibst du uns als Narrenkaiser noch lange erhalten! :3
  7. 4 points
    Es ist früh morgens. Einen Tag zuvor hatte der Magistrat der Freien Stadt Eickelburg getagt und einen Beschlüsse gefasst, die nun sofort inkrafttreten sollen. Boten tragen große Stapel an Zetteln und Papieren quer durch Eickelburg, nach Khorinis sowie Aramat und nageln diese an Bretter und Hauswände. Auf jenen Zetteln steht die Nachricht dessen, was der Magistrat am Vortag beschlossen hatte.
  8. 3 points
    Alles gut zum Geburtstag, mögen es noch viele sein wie die Sterne am Himmel. ^^
  9. 3 points
    Herzlichen Glühstrumpf zum Geburtstag ^^
  10. 3 points
    Man kennt ihn :O
  11. 2 points
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, ich wünsche Dir einen richtig schönen Tag. Lass es krachen und Dich feiern :) .....hm, Danke für die Box - ist es aber nicht eigentlich anders herum und das Geburtstagskind sollte die Geschenke bekommen?? :)))) - drück dir die Daumen das das auch auf anderem Wege so ist ;-) lg Zaunelfe
  12. 2 points
    Alles gute zum Geburtstag! Lass dich feiern! ^^
  13. 2 points
    Ihr versteht das falsch: das wäre kein Tag ohne Dynmap - eher mehrere Tage. Ohne den Server. Die Lösung eines kompletten Renders wurde bereits diskutiert und aus Gründen der Kosten-Nutzen-Abwegung abgelehnt. Ihr könnt allerdings nach einem Moderatoren fragen, wenn er euch vor Ort die Karte wieder herrichten soll. Trotzdem danke daür, dass ihr euch die Überlegungen in die Richtung macht.
  14. 2 points
    Wäre doch mal lustig: ein dynmapfreier Tag. Hätten PvPler was davon :o
  15. 1 point
    Ois guade zum Geburtsdog! :D Bleib so wiasd bist und her af mir so gruselige selbstportrais zu schicka! :D
  16. 1 point
    Werde ab morgen bis voraussichtlich Mittwoch den 15. kein Internet haben, da es in er neuen Wohnung noch nicht aktiviert wurde.
  17. 1 point
    Heb dir keinen Bruch beim Umzug und denk dran es muss was kaputt gehen damit man in der neuen Wohnung angekommen ist. *grinst*
  18. 1 point
    Wann wollen wir die Verbrennungen diskutieren ? :O
  19. 1 point
    Teil 3: Läuterung Obwohl der verfallene Tempel inmitten der Dünen, im glühend heißen Sand, lag, war es in seinem Inneren am Tage stets angenehm kühl und nachts gaben seine uralten Mauern die aufgenommene Wärme wieder, sodass es nicht zu kalt wurde. Mittlerweile hatte das alte Gemäuer nicht mehr viel mit seinem Zustand vor einigen Monaten zu tun, statt unwirtlicher Steine und feinem Sand, der überall, hin gelangte, gab es dort nun mittlerweile alles, was für ein bescheidenes Leben benötigt wurde. Die Gläubigen hatten Planen gespannt, um für Schatten zu sorgen, mit Brettern Teile des Hauptschreins repariert, Vorratsräume in den Sandstein gegraben und sogar den alten Grundwasserbrunnen wieder funktionstüchtig gemacht und so für Bewässerung gesorgt. Auch die Anzahl der Ansässigen hatte sich stark erhöht. Wo der Mann Anfangs noch allein lebte, hatte eben dieser nun mehr als ein Dutzend Jünger um sich geschart, welche mit ihm und seinem Gott asketisch leben wollten. Die letzten Strahlen der Sonne tauchten die Dünen in orange-rotes Licht und warfen lange Schatten von den Mauern der Ruine her. Und so wurde es kälter, Lampen wurden entzündet und man setzte sich, geschafft vom Tagewerk, beisammen um zu beten. Der Mann aus den Dünen sah mit stechendem Blick in die Runde der Versammelten und sah sie, jeden Einzelnen von ihnen, der Reihe nach an. Seine Miene wurde finster, ja beinahe voller Trauer, als er der Runde reihum das geweihte Wasser reichte. Dann stellte er sich auf vor der kleinen Gemeinde und begann eine Predigt zu sprechen und das Wort des Sechsten zu verbreiten. “...Und behaltet euch jedoch immer im Geiste, der Wandel der Welt solle in ihr ruhen und aus ihr heraus geschehen. Denn die Kinder des Sechsten, seine mit der Stärke Gesegneten können stets nur den Anschub zum Wandel geben und wie die guten Hirten über das Volk wachen, niemals jedoch allein die gewollte Ordnung schaffen.” “Meine Brüder… So lang leben wir hier nun schon fromm und gut, gemeinsam unter den Augen des hohen Sechsten und doch soll diese Zeit der Andacht zu Ende gehen. Dies wird euer letztes Gebet mit mir sein und auch euer letztes Gebet als meine Jünger.” “Herr, was meint ihr damit?” sprach der Jüngling zur Rechten des Mannes, der Erste der ihm folgte. “Ihr alle werdet den Tempel nach meiner Rede verlassen, denn es ist der Wille unseres Herren. Es ist eure Aufgabe unser Wort zu verbreiten und die Lehre zu schützen. Ich werde allein hier verbleiben, doch fürchtet euch nicht, meine Brüder, ich werde euch nicht für immer verlassen. Denn wenn der rechte Moment gekommen ist, so wird der Sechste unsere Pfade erneut einen.” “Wir werden euch nicht verlassen, Herr!” rief der Jünger zur Linken des Mannes aus und sprang auf, die anderen zogen ihn sogleich beschwichtigend nieder und doch nickten sie alle zustimmend. Der Mann aus den Dünen blickte seine Gefolgschaft aus scheinbar uralten, unendlich traurigen Augen an. “Eure Hingabe rührt mich, meine Freunde. Dennoch sind der Sechste und die Vision, die er mir schickte, denen ihr eure Leben schuldet, nicht ich. Ich muss darauf bestehen, dass ihr geht und euer Schicksal im großen Plan erfüllt- Sofort.” Das letzte gesprochene Wort hallte laut mit einer übernatürlichen Autorität durch die Mauern des Heiligtums und machte den jungen Männern klar, dass ihr Herr keine Widerrede dulden würde. Und so gingen sie doch dahin, fort von ihrem Zuhause und ihrem Lehrer, nachdem sie sich alle mit einer Umarmung von ihm verabschiedet hatten und ihre letzten Wünsche aussprachen. Sie alle hatten Tränen in den Augen und schluchzten bitterlich, während sie in die dunkle, kalte Wüste hinein liefen. Die Pferde scharrten schon mit den Hufen, selbst die Tiere konnten es kaum erwarten endlich ketzerisches Blut zu vergießen. “Der Älteste von ihnen ist der Ketzer… Zerathan, sein Name. Wir töten ihn und alle die versuchen ihn zu schützen… Im Namen Asthals heiligem Recht” auf dem sonst so ruhigen Gesicht des alten Rittermeisters zeichnete sich eine grausame Grimasse ab. “Seid ihr bereit, Brüder?” Und die Bestien stürmten voller Eifer auf ihre Beute zu.
  20. 1 point
    Alles Gute zum Geburtstag. Mögen wir noch viele Geburtstagslootboxen von dir bekommen :) lg die Stahlratte
  21. 1 point
    Alles Gute zum Geburtstag Sream! Feier schön mit deinen freunden sowie mit deinen Familie. :3
  22. 1 point
    Bugfix: Fehler im Journal behoben Bugfix: Erdrutsch, Items droppen wieder
  23. 1 point
  24. 1 point
  25. 1 point
    Steckbrief Name des Charakters: Basilius Torunsson von Holm Geschlecht: männlich Volk: Tieflandgeborener Geburtsjahr: 350. Jahr der 3. Epoche Größe: 1,35m Haarfarbe: rotbraun Augenfarbe: grüngrau Heimat: Altlyren/Oredan Wohnort: Aldarith, Ordensfeste, Wirtschaftsflügel, Erdgeschoss, Quartier des Pforteschlossers Stellung: Baumeister Handwerk: Schreiner/Baumeister Eltern: Torun Feodorsson und Anastasia von Holm Geschwister: Hieronymus Torunsson von Holm (gestorben 376. Jahr der 3. Epoche) Glaube: Fünfgötterglaube Das Aussehen Basilius von Holm ist ein Zwerg mit rotem Haar und Bart, der ihm bis zur Taille reicht. Seine dichten Brauen werden nur von seiner großen Nase unterbrochen. Ist er in den Straßen der Stadt unterwegs trägt er für gewöhnlich einen schwarzen Mantel mit roten Ärmeln, der von einem Gürtel mit Gürteltasche zusammengehalten wird, in dem sich neben Geld auch einige kleinere Werkzeuge befinden. https://de.namemc.com/skin/d2854d5e9285bca9 Der Charakter (Wenn möglich erst lesen, nachdem die Geschichte gelesen wurde, da Spoiler enthaltend - die auch im RP nicht bekannt sind.) Basilius von Holm ist (allerdings insgeheim) bereits seit vielen Jahrzehnten Hoher Pforteschlosser des Grenzerordens, nachdem der letzte Inhaber dieses Postens ihm diesen anvertraut hatte. Er hält sich aber für unfähig, diesen Posten würdig zu vertreten, da er eigentlich keine theologische Ausbildung genossen hat - andererseits würdigt er den Wunsch des Verstorbenen, indem er das Amt weiter ausübt. Dafür zeigt er sich schon seit langer Zeit bei öffentlichen Veranstaltungen in einer verhängten Sänfte, sodass bis auf sehr wenige Personen niemand weiß, dass der Baumeister des Ordens, der häufig durch die Stadt streift und mit Handwerkern spricht, tatsächlich auch der Vorsteher des Ordens ist. Da er eigentlich eine handwerkliche und organisatorische Ausbildung erhalten hat, war er gerüstet für den Wiederaufbau und die Organisation des Ordens. Im allgemeinen Umgang ist er freundlich, aber wortkarg und bei Fragen zu früheren Zeiten eher verschlossen, hat er doch bei der Zerstörung Lyrens fast alle seine früheren Freunde, Kollegen und Verwandten verloren. Sein Umgang mit Magiern und Magie ist neutral bis leicht ablehnend - tatsächlich lehnt er die Gilde weit weniger ab als viele seiner Mitstreiter. Die Linie des Ordens ist zwar auch theologisch motiviert, enthält aber auch eine starke machtpolitische Komponente; und diese Linie vertritt Basilius auch nach außen, sobald er als Vorsteher des Ordens auftritt. Anzutreffen ist Basilius meistens in den Werkstätten des Ordens, wo er auch eine eigene Werkstatt unterhält - die Räume des Hohen Pförtners sind hingegen fast immer abgeschlossen (und unbesetzt). Bei diesem Versteckspiel arbeitet Basilius von Holm eng mit Zacharias Adalbrecht zusammen, der dem militärischen Flügel des Ordens vorsteht. Die Geschichte Es war das Jahr 350 der dritten Epoche und Bornfried vom Joch, der Jüngere genannt, war Hoher Pförtner des Ordens der Brüder der nördlichen Grenzwachten Duraes in Lyren, der Grenzerorden genannt wird. Und Feodor Theowensson von Holm, der seit vielen Jahren das erbliche Amt des Pforteschlossers innehatte, gab ebenjenen Titel weiter an seinen Sohn Torun Feodorsson von Holm; denn diesem war ein Sohn gegeben, Basilius. Und die alten Bestimmungen des Amtes wollten es, dass mit der neuen Generation auch die alte einen Platz weiterrückte. Und so geschah es. Und die Übergabe des Amtes wurde in der größten Burg des Ordens, der Festung Akrat, gefeiert drei Tage und drei Nächte. Denn wenngleich die Zeiten schwere waren, so war noch wenig zu spüren davon in jenen Landen Nordlyrens, wenngleich überall auf der Welt Rückzugsgefechte zur Verteidigung der Völker gegen die Schattenwesen ausgefochten wurden. Erst zwei Jahre zuvor war Auil aufgegeben worden, eine große Zahl flüchtender Elfen hatte sich nach Lyren und Oredan gerettet. Der Krieg, in dem die mittelländischen Kolonien ihre Unabhängigkeit von Oredan hatten aufrichten können, war bereits in solche Ferne gerückt, dass selbst der greise Feodor Theowensson nur mehr aus den Erinnerungen seines Großvaters die Geschehnisse im Gedächtnis behalten hatte. Demgegenüber tagesaktuell war der Versuch des vergangenen Jahres, den Krieg gegen die Schattenwesen nach Demora zu tragen, der auf so spektakuläre Weise gescheitert war. Dies war auf Lyren geschehen, und doch hatten die Ereignisse den Orden zwar beunruhigt, aber nicht nachhaltig ins Wanken gebracht, war er doch nicht direkt an jenen Ereignissen beteiligt gewesen. Zu stark war die Abneigung des Ordens gegen den Einsatz von Magie bei einer derart riskanten Angelegenheit, dass er sich im Allgemeinen in seinem Vorurteil bestätigt sah. Und so wurde gefeiert in der Festung Akrat, welche die größte Festung des Ordens war. Und im Hof blühten, dem Winter zum Trotz, die Blumen, und Gesang schall aus allen Fenstern. Es war das Jahr 360 der dritten Epoche und Bornfried vom Joch, der Jüngere genannt, war Hoher Pförtner des Grenzerordens. Und die Zeiten waren im Begriff, sich zu verändern. Schattenwesen, vom Treiben der Magier angelockt, hatten im Süden Lyrens Schäden angerichtet und die Küstenstädte entvölkert. Die Götter waren nach Avaen zurückgekehrt und hatten sich dem Kämpfen angeschlossen. Allenthalben herrschte Unruhe unter den Völkern, eine Unruhe, die selbst der Knabe Basilius spüren konnte, der unter der strengen Zucht seines Vaters all jene Handwerke erlernte, die er eines Tages würde lernen müssen, um seinen Aufgaben als Pfortenschlosser des Ordens gerecht zu werden, als da waren die Handwerke des Tischlers, Zimmerers, Steinmetzes, Metallgießers, Glasbläsers, Stukkateurs, Malers, Bildhauers, Schmieds, Mechanicus. In keinem dieser vielen Handwerke mit Ausnahme dem des Zimmerers würde er zeitlebens wahre Meisterschaft erwerben, doch musste er mit den Handwerken vertraut sein, ihre Eigenarten abwägen können. Schließlich unterstanden dem Pfortenschlosser alle Handwerker und viele Bedienstete des Ordens. Ihm oblag es, die Burgen und Grenzposten in Ordnung zu halten, den Ausbau der bestehenden und den Neubau der geplanten Anlagen zu überwachen. Und eines Tages würde Torun Feodorsson seinen Platz räumen, damit Basilius Torunsson ihn einnehme. Doch bereits zu jener Zeit ahnte Basilius, dass etwas in der Luft lag. Und so wurde gewerkelt in der Festung Akrat. Und aus dem Hof drang das geschäftige Treiben der Handwerker, denn Arbeit erwartete sie. Es war das Jahr 370 der dritten Epoche und Bornfried vom Joch, der Jüngere genannt, war Hoher Pförtner des Grenzerordens. Und die Zeiten hatten sich geändert. Sieben Jahre lag der Überfall der Schattenwesen zurück. Der Versuch, den Durchbruch zurückzuhalten, hatte viele Leben gekostet. Malagest, der Gründungsort des Ordens, war gefallen und mit ihm ein großer Teil der geistlichen Elite des Ordens, der sich zum Konklave versammelt hatte. Basilius hatte viele von Ihnen gekannt und gemocht, diese etwas weltfremden Gestalten in den schwarzen Roben, von denen stets der eine oder andere die Zeit für eine Diskussion gehabt hatte. Viel hatte er von ihnen gelernt, viel mitgenommen. Die alte Zitadelle, nun eine rauchende Ruine, von rauchenden Ruinen umgeben, hatte den Orden sein Gehirn und Gedächtnis gekostet. Eine ganze Kette von Titeln und Ehrenbezeichnungen war abgebrochen, die der Orden mit sich geführt hatte. Von den Quästoren waren sieben geblieben, wo einst mehrere Dutzend gewesen waren, von den Kanzlern zwei der ehemals fünf. Die Lektoren und Libristen waren mit der Bibliothek von Malagest verbrannt, ebenso die Reliquisitisten mit der Kapelle der ewigen Flamme. Auch vor Basilius Altersgenossen hatte der Kahlschlag nicht halt gemacht. Der Dekabrist Reinhard von Veit und der angehende Anachronist Wilhelm Dacson waren gleichermaßen gefallen. Imselben Jahr erlag Torun Feodorsson von Holm den Verletzungen, die er im Kampf erlitten hatte, und vor der angedachten Zeit nahm Basilius Torunsson seinen Platz als Pfortenschlosser ein. Alles in allem waren die Verluste gewaltig. Der Norden war dem Untergang. Der Orden versuchte, den Nordmarern und Nordlandgeborenen Hilfe zu geben, wo es möglich war, doch die großen Verluste und die Aufgabe, die Grenzgebiete auch weiterhin zu schützen, ließen nur einen begrenzten Handlungsspielraum. Und so begannen die Völker des Nordens, nach Süden zu ziehen. In Scharen kamen sie. Und die Hallen der Festung Akrat füllten sich mit Geflohenen. Und in den Höfen erhob sich große Klage ob der Verlorenen. Es war das Jahr 380 der dritten Epoche und Basilius Torunsson von Holm war Hoher Pförtner des Grenzerordens. Drei Jahre war es her, dass Bornfried der Jüngere im Alter von 89 Jahren nach 47-jähriger Pförtnerschaft verstorben war, erlegen den inneren Blutungen, die er im Brüderkrieg von Akrat erhalten hatte von Frango von Agnostanz, der zuvor Hoher Kämmerer gewesen war. Akrat war gefallen, und mit der Festung auch die letzten direkten Verwandten von Basilius von Holm. Und der Orden hatte die östlichen Gebirgspässe räumen müssen und war nach Westen gezogen. In der Zollfeste Herzogenbruch, die ebenfalls dem Orden unterstand, sammelten sich die Überlebenden. Und machten sich bereit, weiter nach Westen zu ziehen, nach Oredan, in die Lande des Fürsten von Basebach. Und die alten Bollwerke lagen in Trümmern, und in den Höfen der Festung Akrat wuchs das Moos über die Leiber der Verstorbenen. Es war das Jahr 10 der vierten Epoche und Basilius Torunsson von Holm war Hoher Pförtner des Grenzerordens. Neun Jahre war es her, dass der Orden mit dem Fürsten Sighurd von Basebach in die neue alte Welt Lyrens zurückgekehrt war. Und drei Jahre war es her, dass der Orden der Einladung der Stadt Aldarith und seines Rates unter Adalbert von Tyre gefolgt war, sich auf Lhynt niederzulassen. Und zwei Jahre war es her, dass der Orden im Hafen der Stadt ein provisorisches Quartier bezogen und die Tempelwache gegründet hatte. Die Beziehungen zur Stadtobrigkeit waren gut, der Orden begann, sich von den Verlusten und Entbehrungen zu erholen, die er erlitten hatte. Und überall ringsum wuchsen neue Häuser aus dem Boden, und überall ringsum war Aufbruch zu riechen. Und die alten Bastionen lagen begraben unter dem Schutt neuer Berge. Es war das Jahr 20 der vierten Epoche und der Hohe Pförtner des Grenzerordens hielt Wache, wie es seine Aufgabe war. Und Basilius Torunsson von Holm hatte zu jener Zeit das erbliche Amt des Pforteschlossers inne. Neun Jahre war es her, dass der oberste Ratsherr und Gründer von Aldarith Adalbert von Tyre seinem Schicksal erlegen war und seine Mörder ihre gerechte Strafe erhalten hatten. Und fast ebenso lange war es her, dass der Orden offiziell die Verehrung des Heiligen Adalbert von Tyre annahm, nachdem er sein Martyrium gestorben war. Und sieben Jahre lag es zurück, dass dem Orden die Kontrolle der Magier in der Stadt anvertraut worden war, welche vor der Stadt einer Mitschuld am Tod des Heiligen bezichtigt worden waren. Und zwei Jahre war es her, dass der Orden den Bau der unteren Bastion begonnen hatte, zum Wohl der Stadt und seiner Bürger. Und ein Stück der Umfriedungsmauer wurde aufgerissen für dieses Bauwerk, auf dass keine Mauer die Stadt von ihren Göttern trenne. Und langsam begann der Orden, erneut zu wachsen und an Einfluss zu gewinnen. Und just in diesem Jahr beschlossen wurde der Bau einer großen Kathedrale, welche über die Stadt thronen und wachen sollte, wie auch der Orden über die Stadt wacht. Und zu jener Zeit begannen die Oberen des Ordens, sich von der restlichen Bevölkerung der Stadt abzugrenzen. Und auf dem Markt kamen die Menschen in Scharen zusammen und gingen ihren täglichen Geschäften nach. Es war das Jahr 30 der vierten Epoche, und der Hohe Pförtner des Grenzerordens hielt Wache, wie es seine Aufgabe war. Und acht Jahre war es her, dass der Bau der Kathedrale begonnen wurde. Und es lag vier Jahre zurück, dass der Orden sein neues Quartier in der Oberstadt bezogen hatte. Und der Orden wuchs und gedieh, und in diesem Jahr begann der Orden nach langer Zeit wieder damit, Lehrlinge in den Orden aufzunehmen, um sie für die Arbeit für Götter und Stadt auszubilden. Und an den Plätzen stapelten sich die Steine und wuchsen dem Himmel entgegen. Es war das Jahr 40 der vierten Epoche, und der Hohe Pförtner des Grenzerordens hielt Wache, wie es seine Aufgabe war. Und fünf Jahre war es her, dass auf Vorschlag des Ordens und nach Drängen der Bevölkerung neue Einschränkungen der Gilde der Magier auferlegt wurden, die die Ausübung von Magie praktisch unterbanden. Und es wurde angeordnet ein neuer Feiertag, der Tag der Reinigung. Und das Volk jubelte und freute sich und vergessen waren die Entbehrungen und der Schmerz der vergangenen Jahrzehnte, wie auch das lebende Gedächtnis an jene Ereignisse in jenen Teilen der Bevölkerung nachzulassen begann, denen ein nur geringes Alter gegeben war. Und von den Seitentürmen der neuen Kathedrale erschallen die Glocken zum Lob der Götter. Es war das Jahr 50 der vierten Epoche, und der Hohe Pförtner des Grenzerordens hielt Wache, wie es seine Aufgabe war. Und Wache zu halten war seine Aufgabe, und eine wichtige Aufgabe war es. Denn erneut suchten Erschütterungen Lyria heim, und allenthalben herrschte Unsicherheit. Der Rat von Aramat, der seit den Tagen des Fürsten Basebach seine weise Hand über die verbliebene Welt gehalten, war zerschlagen worden. Und erneut hatte Magie verdorben, was der Verstand in Eintracht und Fleiß sich aufgebaut hatte. Zwar hatte man zu retten versucht, was nicht mehr zu retten gewesen, doch Weisheit stirbt, wenn sie nicht weitergegeben wird, und so war die Weisheit des Rates gestorben. Und der Orden sah, und ihm graute. Und unter den Feldern begraben und unter den Bergen und in den Meeren lagen all jene, deren Leben auf diese Weise bereits vergangen waren, während über ihnen die Städte und Türme und Kathedralen emporwuchsen.
  26. 1 point
    Böses Erwachen Die Wachen passierten das südliche Stadttor und betraten das dort liegende Armenviertel, welches es nach der Sturmflut schwer getroffen hatte. Auf das was sie nun erblicken sollten, waren sie keineswegs vorbereitet. “Stell jede Hütte auf den Kopf, Diebe sollen in der Goldmark nicht ungestraft bleiben!”, sprach eine der Stadtwachen. Die engen Gassen zwischen den provisorisch errichteten Hütten waren verdreckt und ein beißender Geruch machte sich in den Nasen der Wachen breit. “Beeil dich, ich halte es hier nicht lange aus”, befahl einer dem anderen. Doch in vielen der Hütten sahen sie das selbige Schauspiel: Geschwächte Personen, übersäht von Flecken in sämtlichen Rottönen. Die Angehörigen flehten um Beistand, doch die Wachen wendeten ihre Blicke von ihnen ab. Als eine Frau mittleren Alters sich an die Beine einer der Wachen klammerte und unter Tränen um Hilfe für ihren Jungen bettelte, schrie dieser sie mit den Worten “Gesindel wie deinesgleichen werden wir nicht helfen, was wagst du dich uns so zu bedrängen” an und stieß sie mit voller Wucht zurück. Andere Bewohner des Armenviertel hörten die Worte der Wache und schlossen sich schnell zu einem pöbelnden Pulk zusammen und verschlossen die Wege der Wachen. “Macht den Weg frei, ansonsten sind wir zu anderen Maßnahmen gezwungen. Behindert nicht die Untersuchungen der Stadtwache!”, brachte die Wache dem Pulk entgegen und griff mit seiner Hand an das Schwert. Die Drohgebärde sorgte im ersten Moment für etwas Ruhe und die Wachen machten sich zurück in die Stadt um ihren Vorgesetzten von den Geschehnissen zu unterrichten. Einige Tage zogen in das Land. Am frühen Morgen trat eine der Wache nicht zur Patrouille an. Man fand sie deutlich geschwächt im Bett der Unterkunft liegen und hörte sie über starkes Fieber klagen. Man veranlasste einen Medicus zu Rate zu ziehen. Nach der Untersuchung stellte dieser zusätzlich zu den Beschwerden der Wache Hautausschläge fest, welche sich über den Rumpf auf die Extremitäten ausbreiteten. “Das sieht ganz und gar nicht gut aus, ich werde mich unverzüglich aufmachen und eine Tinktur vorbereiten. Haltet ihn hier fest und lasst niemanden in seine Nähe”, mit diesen Worten verabschiedete sich der Medicus und eilte davon. (OOC: Dies ist der offizielle Beginn des Ausbruchs einer Infektionskrankheit in der Goldmark)