Erik_2000

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  1. Elend auf Papier Die Gassen waren wieder außergewöhnlich schmutzig an diesem Mittwoch Nachmittag. Zwei ebenso dreckige Gestalten huschten durch den Matsch unter dem Regen hinweg, traten die fetten Ratten in ihrem Weg durch die Gegend und hielten ihre zerissenen Robenmäntel schützend über die fettigen Häupter. Hufetrappeln war die Straße hinunter zu hören und eine schöne Karosse kam an der Straßenecke langsam zu stehen, als ein kleiner Junge vor die Pferde trat um sie zu stoppen. Er lief mit schnellen schritten barfuß über die Pflastersteine, ignorierte die Schimpfe des Kutschers und rüttelte an der Tür des Wagens. “Edler Herr, edler Herr, Zeitung gefällig?” Eine mürrische Visage blickte durch das Fenster an der Seite der Kutsche. “Was solls denn sein, für ein Käseblatt, Bursche?” “Der Bote des Westens, verehrtester Kunde! Die mit Abstand renommierteste, unparteiischste und respektabelste Zeitung des westlichen Kontinents.” log der Stift fröhlich und stolz, ohne mit der Wimper zu zucken. “Pah! Diesen Schabernack traut ihr Gelump euch noch zu verkaufen? Als würde diesen geradezu wylden Unfug, diese Erzeugnisse von Dummköpfen und Hundesöhnen noch jemand…” Er streckte die Hand aus, zu viele Geldstücke klimperten, der Junge grinste und reichte ihm die Zeitung. So waren sie immer. Sich darüber beschweren, es aber doch nicht lassen können, sich am Elend der Welt, sei es nun real oder auf dem Papier, zu ergötzen. Die Kutsche rumpelte weiter und der Knirps zählte seine Ausbeute, als er gegen eine massige Brust prallte. Er blickte hoch, schluckte und sein Blick sagte alles. “Jup, genau die sind wir.” sagte der Kleinere der verlumpten Gestalten und stellte sich dem Jungen in den Weg, der gerade gehen wollte. “Du weißt wie es läuft.” Er zog einen hochqualitativen Abakus mit Geldkasette und einen Zwicker aus seinen Lumpen und begann zu rechnen. “Der Steuersatz des Bettlerkönigs beträgt momentan 60% auf Straßenverkäufe in seinem Territorium. Das wären dann in deinem Fall…” Seine Augen blickten hinter dem Zwicker etwas genauer auf den Text der Zeitung. “Moment mal, diesen Bart auf dem Geschmiere da kenn ich doch, hat der nicht vor kurzem hinter der Werft alten Fisch gestohlen, Winfried? Junge, die Steuer sei dir erlassen, gib uns einfach eine Zeitung und zieh ab.” Er grabschte sich eines der Blätter und schubste den Kleinen unsanft, der schleunigst die Beine in die Hand nahm und sich verzog. “Mal sehen was hier sonst so steht, sollen sehr vertrauenswürdig sein, die Leute von diesem Nischenblatt hier… Hab ich gehört.”
  2. Als Verteidiger sollte man die Möglichkeit besitzen, die Leiter mit einem Schlag zum einstürzen zu bringen. Außerdem wäre daraufhin ein langer Cooldown, für die angreifende Partei, mehr als gerechtfertigt. Höhere Preise wiederum wären absolut Unsinnig, dass ist eine Leiter kein Belagerungsturm. Vielleicht könnte man zudem, dass nach Oben klettern noch etwas verlangsamen. Wenn diese Punkte gewährleistet sind, sehe ich bei diesem Feature kein großartiges Problem. Es ist halt die eigene Schuld, wenn man die Mauern nicht schützt und sich nur auf sein Tor verlässt. Außerdem sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass diese Erneuerung nicht nur im PvP seinen Platz finden wird.
  3. Hector Hohensee Name: Hector Hohensee Rasse: Halbalve Größe: 191 cm Alter: 45 jahre Geburtsdatum: Jahr 6 der 4 Epoche im 3 Monat Augenfarbe: Grau-grün Haarfarbe: braun Eltern: Vater: Lodra Mogens „Nordmare“ Mutter: Ariana „hochalve“ Geschwister: Tohralf Mogens Asdis Anhia Tätigkeit: Kommandant der Inselwacht Stellung: höheres Bürgertum Heimat: Hafenstadt Aldarith Glaube: 5 Götterglaube Charakter: Als zweiter Sohn des einflussreichen Kommandanten Lodra Mogens Hohensee genoss Hector eine strenge, ja beinahe schon durch Ketten vorbestimmte Kindheit. Sehr früh bläute der Vater dem Jungen die Tatsache ein, dass es im Leben, insbesondere in Aldarith, nichts umsonst gibt und lehrte ihn Disziplin und Voraussicht, wie es sich für einen guten Soldaten gehört. Mit diesem Wissen wuchs er zu einem ehrgeizigen, gerissenen aber auch wissbegierigen Kommandanten heran. Stellt man einem Bürger Aldariths nun die Frage, ob Hector denn zu einem angenehmen Mann herangewachsen ist, würde dieser stets mit einem begeisterten „Ja“ antworten, denn an Wein, Frauen und dem nötigen Kleingeld, fehlt es keinem Soldaten. Obgleich jeder Fremde und Unbekannte den Kommandanten für einen wahren Helden der Stadt halten würde, weiß zumindest jedes seiner Opfer was für ein Mensch Hector Hohensee eigentlich ist. Denn Lug, Betrug und Korruption, begleiteten ihn seit jeher auf seinem Weg. Vergleichbar ist dieser in etwa mit einer Schleimspur, denn der charismatische Mann weiß genau, welche Knöpfe er bei der Obrigkeit drücken muss. Sollte diese sein falsches Spiel, wie so oft nicht durchschauen, droht man rigoros auf ihr auszurutschen. Diese Art und Weise zu leben überträgt diese gerissene Persönlichkeit auf all seine Tätigkeiten. Selbst in der Schlacht, bei der er eigene körperliche Schwäche durch Strategie und Manneskraft seiner Untergebenen ausgleicht, bewahrt er einen kühlen Kopf. Ist allerdings Alkohol im Spiel, dann verwandelt sich diese gerissene Erscheinung in einen ehrlichen, impulsiven aber auch herzlichen Nordmarer, seine unehrlicheren Charakterzüge treten in den Hintergrund. Geradezu konträr zu seinem Verhalten im Alltag steht eine art kindliche Leidenschaft, welche er seit seiner Kindheit pflegt. Sein Vater war schon in Hectors früher Kindheit daran interessiert dieses Interesse zu unterbinden und die Neugier seines Sohnes zu unterdrücken, wie es sich für einen guten Soldaten gehört. Gelingen sollte es ihm trotzdem nie und so beschäftigt sich Hector bis heute damit neuartige Kriegsgeräten zu planen und mit den eigenen Händen aufzubauen. Das handwerkliche Geschick des Kommandanten hält sich allerdings in den Grenzen an die jeder Leie irgendwann stößt und so hat er mit der Großbaliste im Hafen Aldariths bisher nur eine einzige funktionierende Erfindung entwickelt. Aussehen: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Mit seinen grau-grünen Augen, einer borstigen braunen Frisur und einem recht schlanken aber großen Erscheinungsbild, würde die Mehrheit nicht unbedingt von einer Augenweide reden aber auch nicht zwangsweise von einem grässlichen Troll. Er ist der klassische Durchschnitt, obwohl seine Mutter Ariana in vielen Kreisen als die schönste Frau Aldariths galt. Leider kommt er vom Gesicht nun mal eher nach seinem Vater, einem eher harten, vom Leben gezeichneten Mann. Genauso besitzt auch Hector so manch eine Narbe am Körper, besonders die Große am Kopf ist recht auffällig. Gleichwohl der Tatsache, dass er ein halber Nordmare ist, wurde Hector mit einem für Hochalven untypischen leichten Bartwuchs, gesegnet. Auch aus diesem Grund, ist er mächtig stolz auf seine geringe Gesichtsbehaarung, weshalb er sie hegt und pflegt. Beim Barbier ist Hector schon ein wohl bekannter Stammkunde und nicht selten anzutreffen. Im Alltag setzt der Kommandant auf einfach verzierte aber dennoch gepflegte Kleidung. Ein Blau-brauner Mantel, mit einem dunkel purpurnen Innenleben, ist ein ständiger Wegbegleiter des Mannes. Dazu trägt er meist noch zwei Ledergürtel kombiniert mit einem braunen Tuch. Neben seinem leichten Säbel, besitzt der Soldat noch einige versteckte Klingen für den Notfall. Über Hector: Die atemberaubende Silhouette der Hafenstadt leuchtet wie so oft elegant im Regen der Dämmerung. Eines der Lichter des Hafens entspringt einem für Soldaten fundamental wichtigen Etablissement. Wie so oft herrschte in diesem ein lebhaftes Treiben und inmitten diesem: Hector Hohensee. Aufgeplustert und leidenschaftlich grölte er durch den Raum: „Mehr Frauen! Mehr Wein!“ „Männer! Heute wird gesoffen und gefeiert!“ wie üblich brach die Menge nach dieser wortgewandten und professionellen Rede, in ein ohrenbetäubendes Heulen aus. Erregt stürzten sich die Soldaten, wie hungrige Wölfe, auf das frische Fleisch und ihr Kommandant mal wieder vorne weg. Man muss schon sagen, die Inselgarde wusste wie man königlich feiert. Doch war ihr Alltag weit weniger abenteuerlich. Der Großteil der Soldaten war nicht unbedingt edel, viel mehr beschreibt sie das Wort „unaufrichtig“. Doch wer trug dafür die Schuld? Es kam nur einer Infrage. Hector Hohensee, Zweiter Sohn von Lodra Mogens und Ariana Hohensee, Kommandant der Inselgarde und einer der größten Halsabschneider der Insel. Es ist kein Wunder, dass ein Hohensee solch ein einst berüchtigtes Heer in so einen unordentlichen Haufen verwandelte. Alles begann als am 24 März im Jahre 6 ein Spross, in einem verblüffend tadellosen Zustand, die Welt erblickte. Früh stand schon fest, dass dieser Junge es einmal seinem Vater gleichtun würde und ein Heer in die Schlacht führen soll. Doch der Sohn, erhielt erstaunlicherweise mehr von der Neugierde der Mutter, als von der Stärke des Vaters. Dennoch verstand Hector sich anzupassen, um nicht den Zorn jenes Mannes auf sich zu lenken. So ließ er wohl oder übel Training und Ausbildung über sich ergehen. Allein der Ehrgeiz, mit Hilfe einer höheren Position, den Fängen des Vaters zu entrinnen, trieb ihn zu Höchstleistungen an. Erstaunlicherweise glänzte er daher auch mit hervorragenden Noten, welche wiederum das Gemüt des alten Herren besänftigten. Doch entsprangen diese keineswegs einer kämpferischen Begabung, viel mehr halfen kleine Tricks und Schummeleien dem Lehrling aus der Patsche. Mysteriöser weise bemerkte fast niemand das falsche Spiel des angehenden Soldaten, hauptsächlich unterschätzten viele den Zweitgeborenen. Lediglich nur Alrún und einer seiner Lehrer fühlten eine Ungereimtheit in diesen ganzen exzellenten Noten. Aber, dass solch ein junger Mensch schon so dreist sei zu mogeln und zu pfuschen wie ein erprobter Hehler oder Quacksalber, kam keinem in den Sinn. Vielmehr verdächtigte man den Vater der Bestechung, zeitweise wurde sogar hinter dem Rücken der Familie schlecht über sie geredet. Trotz allem wie konnte er sich diese verlogene Note zu eigen machen. Die Antwort liegt klar auf der Hand. Nur die reine Beobachtung von Freunden, Geschäftspartnern und Familie des Vaters sprach mehr als tausend Worte. Jeder war sich selbst der Nächste, denn in dieser Stadt gibt es nichts umsonst. Besonders ein Händler beeindruckte ihn spürbar, es war kein anderer als der junge Sigismund Buchenbach. Er war trotz seines Alters ein Visionär, umhüllt von einer vollkommenen Blase der Täuschung, Einer der große Reden schwung und sowohl das Volk, als auch die Mächtigen zu begeistern wusste. Infolgedessen waren es genau diese Menschen des alltäglichen Lebens, welche Hector zeigten wie der Hase läuft und zu Großem anspornten. Seitdem bestieg Hector provokant und rücksichtslos die Karriereleiter. Dennoch ist selbst der gegenwärtige Posten des Kommandanten, nicht unbedingt das Ziel des ehrgeizigen Strategen. Aber es ist ein Privileg, welches Türen in eine verlockende und ihm wohlbekannte Welt öffnete. Die der Schönen und Reichen, an deren Händen das Blut des Volkes klebt. Ein Gestank welcher fundamental seine Kindheit prägte. Ebendarum wusste er, sich nicht mit diesen Mächten anzulegen, sondern sie zu nutzen. Außerdem öffnete der Titel auch noch eine andere Pforte, die der Freiheit. Endlich war er in der Lage, sich von den Ketten des diktatorischen Vaters etwas zu lösen. Nach einer sehr langen Zeit konnte Hector endlich seine Interessen verfolgen. Glücklicherweise waren diese sehr einfach mit seinem Beruf zu vereinbaren. Denn die Forschungsabteilung für Waffentechnik und die Zentrale der Inselgarde teilen sich aus Kostengründen einen Standort, womit Hector sich stets nah an echten Waffenexperten und somit seiner wahren Leidenschaft befand. Mit Hilfe eines dortigen pfiffigen Ingenieurs setzte er dies in die Tat um. Ludovico von Quirm half Hector im Laufe seiner Dienstzeit allerhand unnütze Waffen und Maschinen zu entwickeln und wieder zu verschrotten. Lediglich die legendäre Großbaliste, war ein Erfolg der beiden Erfinder, auf welche Hohensee bis heute sehr stolz ist.