DomThekal

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  1. 1. Steckbrief Name: Jagul Thekal Geschlecht: Männlich Volk: Hochalve Alter: 69 Geboren: 12. Tag des 6. Monats im Jahre 366, 3. Epoche Größe: 1,98m Haarfarbe: Blond Augenfarbe: Blau Heimat: Auil Wohnort: Wildnis Stellung: Halsabschneider Beruf/Handwerk: Jäger, Bogenschütze. Selten Söldner. Eltern: Hochalvische Bauern, Ermordet von Jagul. Glaube: Wurkas, Gott der Jagd Gedo, Gott des Waldes 2. Aussehen Jagul ist ein Hochalve. Dementsprechend großgewachsen ist er, zumindest verglichen mit Menschen. Für sein eigenes Volk ist er eher durchschnittlich groß. Haar und blaue Augen. Seine Haut ist hell, allerdings nicht so unnatürlich blass, wie die der Gefallenen. Er hat blondes, mittellanges Haar. Generell ist er nicht muskulös gebaut, allerdings hat er starke Arme und Beine, gestärkt durch die langen Jahre als Jäger und Wanderer. Darüber hinaus ist er typisch alvisch flink. Jagul trägt zerschlissene Kleidung. Die Jagden und das Leben in der Wildnis haben sie stark mitgenommen. Allgemein ist seine Kleidung aber seinem Leben angepasst: In Erd- und Grüntönen ist er im Wald kaum zu erkennen. Er trägt einen dunkelgrünen Kapuzenumhang, ein braunes Wams und eine graugrüne Hose, die er zweckmäßig in die stabilen Lederstiefel stopft. Großen Wert auf Sauberkeit legt er jedoch nicht. An einem Lederriemen befestigt hängt ihm sein Köcher auf dem Rücken. Der dazugehörige Bogen ist immer griffbereit. 3. Charakter Jagul ist charmant und redebegabt. Dadurch kann er sich recht schnell einschmeicheln und Leute zumindest zeitweise auf seine Seite ziehen. Abseits dessen ist er ein guter Schütze und Fährtenleser, was ihm das Überleben in der Wildnis erleichtert. Er ist ein äußerst pragmatischer Alv. Er legt kaum Wert auf sein Äußeres. In seinem Tun ist er allerdings auch äußerst ruchlos. Er zuckt mit keiner Wimper, wenn es um das Erlegen seiner Beute geht. Und diese ist nicht selten auch zivilisierter. Er ist äußerst geizig, hinterhältig und darüber hinaus verräterisch. Mehrere Jahre hat er sein Haupteinkommen durch Karawanenüberfälle verdient. Erst heuerte er als Wache an, dann meuchelte er seine Kollegen im Schlaf und raubte die Karawane aus. Nicht zuletzt ist er sehr leicht reizbar. Wenn man seine Geduld überstrapaziert, kommt es vor, dass Jagul für einige Minuten in einen Blutwahn abdriftet. Wie ein tollwütiger Wolf greift er dann alles und jeden an, der nicht bei eins auf den Bäumen ist. Nach diesen Rauschzuständen ist er für gewöhnlich eine gute Viertelstunde geschwächt. Er ist nicht wirklich gläubig und verehrt entsprechend die Hohen Götter nicht aktiv. Allerdings zollt er Wurkas und Gedo seinen Respekt. Dafür hängt er unbrauchbare Überreste seiner Beute an Zweigen im Wald auf. Ansonsten kümmert er sich aber weder um die Götter, noch um ihre Gunst. 4. Geschichte Jagul ist Sohn einer Bauernfamilie von Auil. Er wurde am 12. Tag des 6. Monats im Jahr 366 geboren. Seine hochalvischen Eltern kümmerten sich liebevoll um ihn und so hatte er eine unbeschwerte Kindheit. Bis zu seinem 14. Lebensjahr wurde er in die Grundzüge der Landwirtschaft eingewiesen und durfte sogar ein paar Mal mit seinem Vater auf die Jagd gehen. Er liebte das Jagen, den Nervenkitzel, die Aufregung. Je älter er wurde, desto eigenständiger durfte er der Arbeit auf dem Hof und dem Jagen nachgehen. Bei einer Jagd jedoch entwischte ihm der Hirsch immer und immer wieder. Vier geschlagene Stunden pirschte er dem Wild hinterher. Er war wütend, dass es ihm nicht gelang, den Hirsch zu erlegen. – Als ihm dann ein Glückstreffer gelang und seine Beute blutend am Boden lag, drehte Jagul durch. In einer Art von Wahn stach er immer wieder auf den bereits reglosen Leib des Hirschs ein. Nach einigen Minuten klang sein Blutwahn ab und er fand sich mit heiserer Stimme und blutüberströmten Armen und Kleidung vor dem zerschundenen Körper des Hirschs wieder. Um Fragen zu entgehen, wusch er sich und seine Kleidung an einem nahegelegenen Bach und kehrte erst dann nach Hause zurück. Seinen Eltern sagte er, die Jagd wäre misslungen. Zwischen seinem 15. und 16. Lebensjahr stritt er sich immer häufiger mit seinen Eltern. Er sah in den Schattenwesen und der Bedrohung für Auil eine Möglichkeit, große Gewinne zu machen: Die Flüchtlinge benötigten für die Überfahrt reichlich Proviant. Seine Eltern wollten aber ihr Volk nicht ausbeuten. Dieser Streit trat mindestens einmal in der Woche zutage. Jagul wollte unbedingt den Hof schon jetzt übernehmen und seine Eltern beerben, diese waren dazu nicht bereit. Bei einem besonders heftigen Streit verfiel Jagul wieder in einen Blutrausch. Er griff nach einer Vase und warf sie nach seiner Mutter, die daraufhin mit einer blutenden Kopfwunde zusammenbrach. Sein Vater stand entsetzt daneben und ehe er etwas sagen konnte, warf sein Sohn ihm ein Messer in den Hals. – Nachdem sein Blutrausch abgeklungen war, verscharrte er seine Eltern im Wald, um dem Gesetz zu entgehen. Er wollte es zwar nicht zugeben, aber sein ruchloser Mord hatte selbst ihn erschüttert. Diese Selbstfurcht sollte mit den Jahren aber nahezu von ihm abfallen. Mit 18, er hatte das Gehöft kaum ein Jahr gehalten, war auch er zur Flucht vor den Schattenwesen gezwungen. Mit 24 erreichte er dann das neue Lyren der 4. Epoche. – Einige Jahre musste er allerdings auf Oredan halten. Das Leben dort fiel ihm relativ schwer. Um nicht in den Flüchtlingsunterkünften zu enden, musste er einen beachtlichen Teil seines Geldes ausgeben. Zwei Jahre verbrachte er dort, ehe er endlich nach Lyren weiterziehen konnte. Dort angekommen hielt es ihn nicht lange im gerade aufgebauten Neu Basebach. Das wenige Geld, das er hinüberretten konnte, gab er sofort für Pfeile, einen guten Bogen und neue Kleidung aus. Dann schloss er sich einer Karawane als Söldner an. Sie waren auf dem Weg ins Landesinnere, wo eine vorausgegangene Karawane einen Handelsposten errichten wollte. Auf halbem Weg jedoch meuchelte Jagul seine Söldnerkollegen im Schlaf und erpresste die Karawanenführer, die Wertkassetten zu öffnen. Sie verfluchten ihn noch, als er all ihre wertvolle Habe mitnahm. In blinder Wut erschoss er die drei auch noch und mied die Straße dann für einige Monate. Das Überleben in der Wildnis fiel ihm nicht schwer. Er schlief auf Bäumen und in verlassenen Höhlen, Wasser bezog er aus den Bächen und essen konnte er die Beeren und die ungezählten Tiere des Waldes. Zwei Monate später versetzte er die gestohlenen Wertgegenstände in der nächsten Ortschaft, stellenweise unter Wert. Er ist allerdings derart versessen auf seinen kleinen Goldschatz, dass er kaum etwas davon wieder hergibt. Nur wenn Teile seiner Kleidung wirklich gar nicht mehr zu gebrauchen sind, kauft er sich Ersatz. Das einzige, wofür er weniger knauserig ist, sind die lokalen Freudenhäuser. Auf diese Weise verfährt er noch einige Jahrzehnte: Als Söldner anheuern lassen, dann die Auftraggeber und etwaige Gefährten verraten. – Dadurch hat er sich mittlerweile einen beträchtlichen Wohlstand angehäuft. Jedoch auch einen eher zweifelhaften Ruf. Zwar kann niemand sein Gesicht mit den Geschichten in Verbindung bringen, doch die meisten Karawanen setzten mittlerweile lieber auf die teureren Wachtrupps der Kasernen, als auf fremde Söldner. Dadurch ist sein Einkommen in letzter Zeit stark eingebrochen. Das ärgert ihn zwar, bereitet ihm aber weithin keine Sorgen. Über die Jahre hat er aber auch einige dauerhaftere Bekanntschaften gemacht. Halsabschneider und Betrüger, wie er einer ist. Dies sind auch die einzigen, denen er einigermaßen vertraut, denn er weiß ganz genau, mit welchen Tricks sie sich sein Eigentum verschaffen wollen. – Und wie er sich dagegen wehren kann. Trotzdem schätzt er ihre Gesellschaft mehr, als er offen zugeben würde. Mit ihnen bewohnt er ein kleines Flecken Land, mitten im Nirgendwo. Und er bewacht sein Revier argwöhnischer als ein Rudel Wölfe.