Search the Community

Showing results for tags 'alve'.



More search options

  • Search By Tags

    Type tags separated by commas.
  • Search By Author

Content Type


Categories

  • Grundlagen
    • Feature/Plugin Tutorials
    • Befehle
  • Welt und Völker
    • Geschichte
    • Völker
    • Gruppierungen
  • Klassen
    • Kampfklassen
    • Handwerksklassen
  • Events
  • Spezielles
  • Communities

Forums

  • Lyria News
    • News, Aktuelles und Ankündigungen
    • Server Updates und Changelog
  • Lyria Community
    • Support & Hilfe
    • Rund um den Server
    • Vorschläge & Feedback
    • Sonstige Themen
  • Lyria Server
    • Städte
    • Gilden
    • Basar (Marktplatz & Handel)
  • Lyria RPG
    • Persönlichkeiten dieser Welt
    • Abenteurergilde - Pen and Paper
    • Palast der Mitte (Allgemeines RP)
    • Die Welt und ihre Geschichte
  • Archiv
  • Eickelburg's Eickelburger Stadtforum
  • Minnesänger & Heldenwerk's Forum
  • Das Arthostentum.'s Ankündigungen.

Find results in...

Find results that contain...


Date Created

  • Start

    End


Last Updated

  • Start

    End


Filter by number of...

Joined

  • Start

    End


Group


Über mich

Found 3 results

  1. · Das Schlitzohr hat bei Nacht und Nebel das weite gesucht. Wo sich der Kerl jetzt rumtriebt weiß niemand. Der Fremde der gestern in den "durstigen Dolch" trat, scheint sowieso interessanter... Name: Ludwig Dunkelwald · Echter Name: Ludwig Ondomîr · Volk: Hochalven · Geschlecht: Männlich · Geburtsdatum/Alter: Jahr 17 der 4. Epoche – 33 Jahre alt · Herkunft: Dunkelhain · Größe: 2,04 m · Augenfarbe: Grün · Haarfarbe: Silber · Eltern: Tharânel und Lauriel Ondomîr · Heimat: Ein kleines Gehöft in der Gegend von Dunkelhain · Wohnort: Atmora · Stellung: Vagabund · Handwerk: Zauberei, magiebasierte Maschinerie · Glaube: „Der Sechste“ · Charakterzüge: Ehrgeizig, Stur und Neugierig Zum Aussehen: Aus der Dunkelheit der Nacht tritt eine hagere Gestalt in das schummrige Licht der kleinen Laterne die über der Theke hängt. Schwere Wanderstiefel hinterlassen schlammige Spuren auf den abgenutzten Dielen des Schankraumes. Es ist unverkennbar ein Alve, deutlich zu erkennen an den langen, spitzen Ohren und der hohen Statur. Silbernes, zerzaustes Haar fällt in ein schmales, spitz-zulaufendes Gesicht. Das linke, tief grüne Auge blickt suchend in dem düsteren Schankraum umher, während das rechte, blind Auge milchig-weiß ins Leere starrt. Müdigkeit steht dem Fremden ins Gesicht geschrieben, doch zeigt sich auch eine gewisse jugendliche Energie, als er sich mit einem kaum merklichen, doch höflichen Lächeln an den grimmigen Steingeborenen hinter der Theke wendet. Nach einem kurzen Wortwechsel überreicht der Wirt dem Alven einen abgenutzten Schlüssel für eines der karg eingerichteten Zimmer im Obergeschoss. Der Alve verneigt sich und begibt sich zu einem leeren Stuhl in der Nähe des großen Kamins. Mit langen, geschickten Fingern zieht er ein zerfleddertes Buch aus den unergründlichen Taschen seines schmutzigen, zerlumpten Mantels. Er lässt sein gutes Auge erneut durch den Schankraum wandern, bevor er sich der krakligen Schrift auf dem vergilbten Pergament zuwendet. Charakter: Ludwig ist ein ehrgeiziger, wenn auch junger, Magier. Als ein Gläubiger des Sechsten hat er sich dem Studium der Magie verschrieben, auch wenn sich seine Motive vielleicht ein wenig von anderen Gläubigen unterscheiden. Er glaubt, dass Magie kein Segen eines Gottes ist, sondern ein Unfall, eine Nebenwirkung von dessen Verbannung. Und dieser Unfall würde sich ausschließlich in Form von Chaos zeigen. Magie ist, seiner Meinung nach, eine Gefahr für alle, die eingedämmt und besser kontrolliert werden muss und er ist überzeugt, dass es seine Aufgabe sei, dies zu tun. Er meint, dass seine Sichtweise die einzig Wahre ist und selbst wenn man ihn als verrückt, verwirrt oder vom Traumfarn benebelt bezeichnet wird er alles tun, um seine Forschung fortzuführen. Hierbei steht im Nichts im Wege, bis auf seine eigene Feigheit. Ludwig glaubt nicht an die konventionellen Methoden der Zauberei, wie zum Beispiel Zauberstäbe oder –Sprüche. Ständig sucht er nach neuen oder auch vergessenen Techniken um sich sein magisches Potenzial zunutze zu machen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb er anderen Magienutzern misstraut. Oft behält er seine Pläne und Forschungen für sich, denn er glaubt, er sei der einzige der Magie wirklich versteht. Ein weiterer Grund für seine Geheimnistuerei, ist die Magiergilde, die wilden Magiern wie ihm ständig auf den Fersen ist. Ludwig ist stolz auf seine magische Begabung und die Gilde gefährdet, dieses von ihm hochgeschätzte Talent. Ludwig ist nichts wichtiger als seine Forschungen und darunter leidet auch sein Erscheinungsbild. Denn solange das Schuhwerk seine Füße schützt, der Mantel ihn warmhält und das Haar nicht seine Sicht behindert, bleibt sein Äußeres stets ungepflegt. Seine Reisen und der leere Geldbeutel erlauben keine regelmäßigen Bäder oder einen neuen Gehrock, so genügt er sich mit einer gelegentlichen Katzenwäsche und dem eigenhändigen Flicken seiner Kleidung. Geschichte: *Ihr öffnet das in Leder gebundene Buch. Die ersten Seiten werden anscheinend nur noch von Dreck und Schlamm zusammengehalten. Mit viel Mühe schafft ihr es, die krakelige Handschrift zu entziffern.* Ich wuchs in ländlicher Gegend auf. Ich kann mich nicht daran erinnern, ob es ein Gehöft oder Dorf war, doch erinnere ich mich an die weiten Felder und die Hühner, die ich als Spiel umher scheuchte. Ich weiß nicht, wer meine Eltern waren. Ich weiß nur, dass mein Vater ein talentierter Schnitzer war. Kaum, dass ich ein Messer halten konnte, lehrte er mich sogar das Handwerk Auch wenn unser Leben einfach war, lernte ich ebenfalls lesen und schreiben, selbst wenn mir beides bis heute einige Schwierigkeiten bereitet… *Die folgenden Seiten unterscheiden sich nicht sonderlich von den ersten, doch fällt euch auf, dass keiner der Einträge über ein Datum verfügt.* Onkel erinnert mich nun ständig daran, wie wichtig es ist, die Worte richtig zu lesen, zu verstehen und selber aufzuschreiben. Er ist mein Lehrmeister in einer feindseligen Welt, er scheint alles zu wissen und ich beneide ihn deswegen. Ich bin froh, dass er mich fortnahm und in Sicherheit brachte. Ich sei der Auserwählte, sagt er. Leider weiß ich nicht, was er damit meint. Immer wieder erinnert er mich an meine Pflicht, der Gemeinschaft zu dienen, an meine Aufgabe als Magiebegabter, gegen die anderen Götter vorzugehen... Schließlich gab uns der Sechste diese Macht als ein Werkzeug! Doch bin ich mir nicht sicher, ob diese Macht so wundervoll ist, wie mein Oheim sagt. Ich war bereit, eine neue Formel auszuprobieren, und ich hatte die ganze Nacht die Worte immer wieder studiert. Doch war ich unkonzentriert und der Zauber misslang. Ein grelles Licht war das letzte, an das ich mich erinnere. Als ich erwachte, war etwas anders. Mein rechtes Auge schien erblindet und mein Onkel sagte mir, es sei nur eine weitere Prüfung des Sechsten. Doch war ich nicht blind, nein, ich sah mehr als zuvor! Mein Auge wurde dem Reich der Magie geöffnet. Diese Formen, Farben und sich windenden Gestalten… Die anderen sagten, es wäre lediglich eine Einbildung, die Träume eines halb blinden Mannes. Doch ich glaube, dass ich Magie nun wirklich als das erkenne, was sie ist. Magie ist gefährlich, Magie ist furchterregend, Magie ist… Chaos. *Etwas Blut klebt an den Seiten. Neben ein paar Brandspuren fallen euch diverse Skizzierungen von Ritualkreisen auf.* Mein Onkel erzählte mir, wie einige Völker mit magischem Blut gesegnet wurden. Er sagt, dass jeder Gläubiger des Sechsten davon trinken muss. Es schmeckt bitter. Auch erzählte er mir, wie eine Gilde von Magiebegabten andere Leute ihrer magischen Fähigkeiten beraubt und mit ihnen allerlei furchtbare Dinge anstellt. Die einzige Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu behalten, sei einer von ihnen zu werden. Doch mein Onkel sagt, dass Mitglieder der Gilde verdorbene Kreaturen sind, die sich mit brennenden Symbolen kennzeichnen. Er zeigte mir die Narben, wo er sein Symbol trug. Ein Glück, das er so mächtig war, um sich von dem Bann der Gilde zu lösen! Die anderen scheinen unruhig, ich glaube, dass bald irgendetwas Besonderes geschehen wird. *Offensichtlich wurden an dieser Stelle einige Seiten ausgerissen. Die Einträge beginnen wieder, diesmal mit Datum. Auch scheint der Text lesbarer zu sein* Mit Scham blicke ich auf meine letzten Einträge zurück. Jahrelang habe ich unter dem Schutz eines Mannes gelebt, den ich meinen Onkel nannte. Ich hatte ihn bewundert, ihm nachgeeifert. Nun bin ich mir nicht einmal sicher, ob diese Person ein Verwandter war. Er nahm mir jegliche Erinnerung an meine Familie im Namen einer vermeidlich höheren Sache. In diesen Tagen ist mein Geist rastlos. Immer wieder muss ich an den beiden Glaubenswegen zweifeln, die mir präsentiert werden. Vor ein paar Wochen befreite mich eine junge Alve aus den Fesseln meiner Sekte. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, welchen Einfluss mein Onkel tatsächlich auf mich ausgeübt hatte und ich tobte wie wild. Es dauerte eine Weile, bis ich bereit war, die Wahrheit zu hören. Meine Retterin offenbarte sich mir als „Nira“. Ich kann es mir nicht verkneifen, hier zu erwähnen, dass sie wohl eines der schönsten Wesen war, die ich je gesehen hatte. Sie fragte mich nach meinen Namen und es dämmerte mir, dass ich mich nur an meinen Vornamen, Ludwig, erinnern konnte. Auf die Schnelle überlegte ich mir einen Nachnamen. Ich erinnerte mich zu diesem Zeitpunkt nur an einen Wald und die Dunkelheit unseres Verstecks, in dem ich mit meinem Onkel und seinen Gefährten gelebt habe. „Dunkelwald“, nannte ich ihr daher als Namen. Im Rückblick war es wohl auch meine Zuneigung zu Nira, die mich zu einer Gemütsänderung gezwungen hat. Sie zeigte mir eine Welt, welche die Gemeinschaft mir vorenthalten hatte. Von den Städten bis hin zu den schier endlosen Steppen Lyrias. Nira zeigte mir alles und beantwortete geduldig jede meiner Fragen. Schließlich begann sie mir von der Lehre des Sechsten zu erzählen. Ich war zunächst erleichtert, mich unter Gleichgesinnten zu finden, doch schnell fielen mir Unterschiede zwischen ihren Worten und denen meines Onkels auf. Ich wollte ihr nicht glauben, doch im Gegensatz zu meinen Onkel, waren ihre Worte überzeugend und begründet. Eins verstand ich aber nicht. Warum würde der Sechste seine Macht auf Lyria loslassen? Würd er seine Macht nicht selber brauchen, um sich vor seinen Geschwistern zu schützen? Mir misslang schon der ein oder andere Zauber, gewiss hat der Sechste einfach nur einen großen Fehler gemacht. Vielleicht gelang es ihm nicht, sich seinen Geschwistern zu entziehen, und vielleicht wartet er ja doch in der Schattendomäne darauf, befreit zu werden. Dies würde ja auch einhergehen mit der Lehre der Suchenden. Wir dürfen seine Macht nicht nutzen, um selbstständig gegen die Schattenwesen vorzugehen. Unsere Aufgabe ist es, ihm seine Macht zurückzugeben, damit er seine Fehler bereinigen und sich mit seinen Geschwistern vertragen kann! Ich habe schon vergeblich versucht Nira, von meiner Theorie zu überzeugen. Sie aber glaubt, dass ich noch immer unter den Einfluss meines Onkels leide. Langsam hege ich Zweifel, ob sie nicht auch nur eine Person ist, die anderen ihren Glauben aufdrängen will. Auch mein Onkel hat immer gesagt, dass seine Lehre die einzig wahre ist. Was, wenn keiner der beiden Recht hat und ich richtig liege? Ich glaube, ich benötige etwas Zeit alleine. Ich will die Gelegenheit nutzen und mir selber ein Bild von der Welt machen. Noch im Morgengrauen will ich losziehen. Ich will nicht, dass Nira von meinen Plänen erfährt. *Mit jedem neuen Eintrag kommen neue Randnotizen und Skizzen hinzu. Trotz der starken Abnutzung der Seiten ist der Text lesbar.* Ich reise nun seit ein paar Monaten ziellos umher. Ich kann nie lange an einen Ort verweilen, denn ich glaube, ich werde verfolgt. Mein Onkel und seine Gefährten vielleicht? Ich kann nicht einmal in den größeren Städten Schutz suchen. Zwar hat Nira versucht, mich zu überzeugen, dass die Magergilde relativ harmlos ist, doch fürchte ich, dass sie dennoch mein magisches Potenzial versiegeln werden, wenn sie mich finden. Ich habe begonnen Magie selbstständig zu studieren. Dies stellt sich allerdings als etwas schwierig heraus, da mein Wissen auf das begrenzt ist, was mein Onkel mich lehrte. Dennoch gehe ich lieber meiner eigenen Nase nach, anstatt meine Neugier von einem alten Greis mit Rauschebart zähmen lassen. Also bin ich gezwungen, im Geheimen zu arbeiten und andere „wilde Magier“, wie sie genannt werden, zu konsultieren. Doch selbst die verhöhnen mich und meine Forschungen! Ich sei jung und naiv. Das einzige was mir bleibt, ist uralte Zauberbücher auf Schwarzmärkten zu erwerben, auch wenn das Geld fast immer knapp ist. Die wenigen Dukaten, die ich habe, verdiene ich durch einfache Handarbeiten in kleineren Siedlungen. Doch selbst dort kommen immer wieder die Vertreter der Magergilde vorbei, weshalb ich nie lange am selben Ort arbeite. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was die Gilde mit mir anstellt, wenn sie herausfindet, dass ich ohne Gildenzugehörigkeit Magie praktiziert habe… *Beim Lesen fällt euch die detaillierte Skizze einer unförmigen Struktur auf. Es scheint sich um eine Art Mechanismus zu handeln.* Bei Nachforschungen in einer kleinen Bibliothek in einem Dorf nahe dem Drachenstrom stieß ich auf eine äußerst interessante Geschichte. Sie erzählt von einer alten Goldgräberstadt namens Atmora am Fuße der östlichen Gebirgskette. Der Sage nach hat der König, der dort herrschte, die Macht eines magischen Artefakts genutzt, um sein ganzes Reich zu vernichten. Warum ist mir schleierhaft. Die genauen Zusammenhänge gehen nicht aus dem Text hervor. Allerdings ist die Beschreibung des Artefakts und dessen Wirkung so detailliert, dass ich mich frage, ob es nicht wirklich existiert. Ich werde in diese Richtung definitiv ein paar weitere Untersuchungen anstellen. *Als ihr weiterblättert, fällt euch eine kleine, zusammengefaltete Karte in den Schoß. Es ist eine recht grobe Zeichnung von Lyria. Der Besitzer der Karte hat eine gestrichelte Line von Dunkelhain bis Nebelflut geführt.* Atmora scheint heutzutage keinen allzu guten Ruf zu haben. Angeblich sammelt sich dort im Schutz des Arthosmoores ein Haufen an dubiosen Persönlichkeiten. Auch wenn ich zunächst Zweifel hegte, bin ich doch letztendlich zu dem Entschluss gekommen, gen Osten zu ziehen, um diesen Ort aufzusuchen. Selbst, wenn sich meine Theorien bezüglich des Artefakts als falsch herausstellen sollten, könnten das Arthosmoor und die Gerüchte über die Bewohner Atmoras genug Schutz bieten, um mich dort vor der Magiergilde und anderem Übel zu verstecken. Noch heute Abend werde ich mich nach dem schnellstmöglichen Weg zum Schwarzwald erkundigen. Von dort aus werde ich dann eine Passage über den Finsterkamm finden müssen. Um das Gebirge herumzuziehen würde zu lange dauern. *Die ganze Zeit über wurde der Text von Randnotizen über Magie und Skizzen von wunderlichen Schmuckstücken geschmückt. Auf den nächsten Seiten fallen euch jedoch simple Zeichnungen von Mechanismen auf, die wohl mit viel Mühe unter den Text gesetzt wurden.* Luftschiffe sind faszinierende Maschinen. Ein Konstrukt aus Holz und Metall, angetrieben von Magie und gelenkt von seinen Schöpfern. Die Magie zu bändigen ist einer meiner kühnsten Träume und dieses Wunderwerk der Technik bringt mich einen Schritt näher an die Kontrolle über das magische Chaos. Ich kann mich glücklich schätzen, dass der Kapitän dieses Schiffes mich doch noch mitgenommen hat. Auch, wenn mein Geldbeutel nun leer ist… Der kleine Mann scheint mir aus irgendeinem Grund recht feindselig gegenüber, doch ist die Mannschaft etwas freundlicher als ihr bärtiger Chef. Offensichtlich gefällt ihm der Gedanke nicht, einen zerlumpten Hochalven über den Finsterkamm zu bringen. Im Gegenzug für die Überfahrt zog man mir nicht nur die letzten Dukaten aus den Taschen, nein, man erwartet auch handfeste Arbeit von mir. Also lasse ich mir von einem jungen Ingenieur erklären, wie man das Schiff in der Luft hält. Vieles ist noch unklar, doch mache ich mir fleißig Notizen, in der Hoffnung, dass mir diese Erfahrung später bei meinen Forschungen helfen kann. *Ihr müsst kurz euer Gesicht abwenden, denn ein furchtbarer Geruch von faulen Fisch schlägt euch entgegen, als ihr die letzten Seiten aufschlagt.* Gestern bin ich endlich in Nebelflut angekommen. An jeder Ecke riecht es nach Fisch und die Leute reden über nichts anderes als Netzflickerei und Bootsbau. Doch zu meinem Glück kam ich in ein Gespräch mit einem dubiosen Kaufmann, der regelmäßig Waren und Güter über das Nebelmeer nach Atmora bringt. Gegen Arbeit auf seinem Schiff hat er eingewilligt, mich mitzunehmen...
  2. Ein blinder Mann sprach sie an und bat sie, ihm etwas zu erzählen um ihm die Einsamkeit zu versüßen. Nyx setzte sich und begann ihm zu erzählen: Name: Nyx Ithildin Geschlecht: Weiblich Volk: Ur-/Meeresalve Geburtsjahr: Anfang J1 der 4.E Größe: 1,73 m Haarfarbe: Weiß-Rot Augenfarbe: bläulich Heimat: Lyria Wohnort: Aufgewachsen in Basebach, woht auf eine Insel in der Mitte Lyrias Stellung: Mondpriesterin Handwerk: Heilerin und Magiering (Licht und Wasser) Eltern: Mutter - Anisha Fey - Uralve Vater - Emetiel Ithildur - Meeralve (weibliche From = Ithildin) Geschwister: keine vorhanden, soweit sie weiß. Glaube: Poheran und Arthos Aussehen: Mein Aussehen ist in vielerlei Hinsicht besonders. Aufgrund meiner Herkunft und dadurch, das irgendwas bei meiner Entstehung nicht normal war, unterscheide ich mich von den anderen Alven stark. Meine äußere Erscheinung wirkt wie eine kleine, zierliche, aber sehr hübsche Alvenfrau. Schon einige Männer sind diesem Aussehen erlegen. Meine Haare sind weiß, wie frisch gefallener Schnee und Rot wie frisch vergossenes Blut. Im Licht des Mondes beginnen sie leicht bläulich bzw. rötlich zu schimmern. Sollte man die Gelegenheit erhalten, meine Haare berühren zu dürfen, so fühlen sie sich wie zarte Seide an. Meist trage ich meine Haare zu zwei Zöpfen gebunden. Keine andere sterbliche Seele kam je in den Genuss mein offenes Haar im Wind wehen zu sehen. Meine Haut ist recht hell, dafür das mein Vater Ein Meeralve war, aber dennoch fühlt sie sich glatt wie polierter Marmor an. Mit meiner Weihe zur Mondpriesterin erhielt ich Male die in meiner Haut verwurzelt sind. Diese sind magische Verzierungen, die sich über meinen ganzen Körper wie Ranken ziehen und nur im Mondlicht sichtbar werden. Meine Augen sind so blau wie das Meer an einem sonnigen Strand an warmen Sommertagen. Schon so mancher verlor seinen Verstand bei einem tiefen Blick in die Fenster zu meiner Seele. In meiner Kleidung spiegeln sich die verschiedensten Blautöne wieder. Der verwendet Stoff ist recht dünn, so habe ich eine Vorliebe für Samt auf meiner Haut entwickelt. Mein Oberteil ist praktischer Natur… *lächelt dabei* es hält eben alles an Ort und Stelle bei einer Dame, wie mir. An diesem Oberteil ist ein Umhang aus Samt angebracht der an kühleren Abenden auch gern mal als Decke herhalten muss. Meine Beine werden von einem Rock bedeckt der nur eine Seite umschließt, so ist ein Bein immer frei und einige Bewegungen lassen sich leichter bewerkstelligen. Der Rock ist am Ende mit goldener Spitze verziert. Ob diese hochwertig ist, vermag ich nicht zu sagen, sie sieht eben gut aus. Unter dem Rock trage ich eine Gefleckte dünne Hose, die meine Haut etwas durchschimmern lässt, sie ist wärmer als es aussieht. Das Schuhwerk vollendet meine Kleidung. Es sind dunkelblaue Lederstiefel mit grauen Sohlen und einem kleinen Absatz an der Ferse. Charakter: “Man nimmt sich nur selten selbst so wahr, wie einen das Umfeld beschreiben würde, aber ich werde mein Bestes geben um die richtigen Worte zu finden. “ erzählte sie dem Blinden weiter. “Mein Auftreten wird von den Meisten als arrogant oder hochnäsig verstanden, was vielleicht auch garnicht so falsch ist. Denn zu lange habe ich unter der Ausgrenzung und verachtung durch mein eigenes Volk leiden müssen. So ist es nicht verwunderlich, das ich recht misstrauisch bin und stets mit mir hadere. Soll ich meinen Mitmenschen helfen und Liebe verbreiten, oder soll ich sie leiden lassen und und kalte Verzweiflung verbreiten? Ich bin eine sehr nachdenkliche Frau, die gern über vergangenes nachdenkt. Denn um unsere Zukunft lenken zu können, müssen wir unsere Vergangenheit verstehen. Das ist mir wichtig, Fehler aus der Vergangenheit zu vermeiden. Die Wesen sollen auf ihrem Wege unbeschwert und frei ihre Entscheidungen treffen können. Diese Leeren möchte ich in meinem Leben verkörpern.” Sie blickt zu Boden und redet mit etwas Traurigkeit in der Stimme weiter. “Ich habe Angst. Ich habe Angst, eines Tages aufzuwachen, auf Lyren zu blicken und zu merken, das mein Wirken und mein Leben unbedeutend war, dass sich nichts geändert hat und die gleichen Fehler immer und immer wieder gemacht werden. Vielleicht begründet sich darin auch mein Glauben. Ich glaube an Arthos und Poheran. Sicher ist dies unüblich, doch in meinen Augen ergibt es Sinn. So ist Poheran als Gott des Wasser ein Sinnbild des Lebens. Ist es doch das Wasser, welches seicht als kleiner Bach in den Bergen beginnt und zu einem Meer heranwächst und auf seinem Wege für fruchtbare Böden sorgt, die wiederum den Wesen dieser Welt ein gutes Leben ermöglichen. Seine Kraft ist so wild und ungestüm wie das Leben selbst. Auf der anderen Seite haben wir da noch Arthos, Gott der Nacht und der Totenwelt. Er steht für das Unausweichliche, das Gericht unserer Taten. Jedes lebende Wesen wird früher oder später vergehen und auf seine Gnade angewiesen sein. Er ist weder bestechlich, noch beeinflussbar, er ist gerecht. Denn wir haben es in unserer Hand, wie schwer unsere Schuld zum Tage des Gerichts wiegt. Und ist die Nacht nicht auch gleichzeitig wie eine Decke die uns behütet, wenn wir träumen? Ich denke schon. und daher gehören für mich Arthos und Poheran zusammen. Sie spiegeln den Kreislauf der Dinge für mich dar. Und jedesmal wenn es mir nicht gut geht und ich von Trauer heimgesucht werde, weil mir mein Herz schwer wird, spüre ich ihre Nähe am deutlichsten. Denn meist beginnt es zu regnen, als wolle Poheran meine Tränen nicht sehen und als wolle Arthos mich erinnern, über mein Leben nachzudenken.” Sie blickte den Blinden an und sagte gesammelt: “Um zu verstehen, müsste ich dir wohl meine Geschichte erzählen. Willst du sie hören?” Er nickte. Geschichte: “Meine Geschichte begann eigentlich noch vor meiner Geburt. Mein Vater, Emetiel Ithildur der ein Meeralve war, handelte als Seefahrer recht häufig mit einem Dorf der Uralven. Während einer dieser Handelsfahrten lernte er meine Mutter, Anisha Fey kennen. Sie lernten sich kennen und lieben. Und dies zu einer Zeit, in der man glaubte, das Liebe keinen Platz mehr in der Welt hätte. Die Welt war in Aufruhr und die letzte Schlacht gegen die Schattenwesen stand bevor. Sie unternahmen immer häufiger etwas miteinander. Er zeigte ihr das Meer und all die ungezügelte Schönheit, die es bot. Sie zeigte ihm die Welt der Magie. Beide beschlossen, gegen alle Regeln und Sitten ihrer Völker die Ehe zu vollziehen. Im Jahre 386 der 3. Epoche, in einer besonderen Nacht, heirateten beide und noch in derselben Nacht wurde ich gezeugt. Wieso diese Nacht besonders war? Es war Vollmond und Blutmond zugleich. Dieser Nacht habe ich meine besondere Haarfarbe und scheinbar auch meine starke magische Begabung zu verdanken. Mein Vater wollte meine Mutter und sein ungeborenes Kind in Sicherheit wissen, so beschloss er mich und meine Mutter gegen Ende diesen Jahres in die “neue” Welt zu bringen. Ich wurde zur Zeitenwende in Basebach geboren. In dieser Stadt wuchs ich auf und lernte, was es bedeutet anders zu sein und wie grausam Kinder sein können. Meine Mutter fand immer liebende Worte um mich zu trösten, während mein Vater weiter dem Fischfang nachging um unsere Familie zu ernähren. Doch eines Tages, es war im Jahre 7 der 4. Epoche, kam er nicht mehr heim. Meine Mutter lief mit mir zum Hafen, wo er stets sein Boot fest machte. Sie erkundigte sich bei den anderen Fischern, ob jemand ihren Mann gesehen habe, doch jeder verneinte. Ein alter Seebär kam erst kurz vor Sonnenuntergang mit seinem Boot nach Basebach, im Schlepptau das Boot meines Vaters. Es war leer und meine Mutter wusste so gleich in ihrem Herzen, das sie nun Wittwe war. Sie wollte es nicht recht glauben und ging fortan jeden Abend zum Hafen um nach meinem Vater ausschau zu halten. Ich verstand nicht, wieso er nicht mehr Heim kam. So nahm sich meine Mutter die Zeit, um es mir zu erklären. Ich wurde sehr traurig und begann bitterlich zu weinen. Dieser Tag offenbarte meine magischen Fähigkeiten, denn obwohl es sonnig und warm war, keine Wolke weit und breit zu sehen war, begann es just in diesem Moment zu regnen, als ich begann zu weinen. Meine Mutter hielt es für einen Zufall, wollte aber dennoch sicher sein. Anisha konsultierte den magischen Rat der Akademie um mich zu prüfen. Diese weisen und alten Wesen, waren selbst erstaunt. Sie rieten meiner Mutter meine Kraft zu versiegeln, doch sie entschied sich dagegen. So wurde ich eingeschrieben und von ihnen ausgebildet. Ich zeigte Besonderheiten im Umgang mit Licht- und Wassermagie. Meine Ausbildung an der Akademie dauerte 10 Jahre, sodass ich sie zu einer Zeit verlassen habe, als die Stadt kurz davor stand sich zu zerfleischen und einem Hexenkessel zu gleichen. Meine Mutter und ich zogen weit weg von der Stadt, auf eine Insel in der Mitte des Landes. Sie heuerte ein paar Seefahrer an, uns eine kleine Hütte zu bauen. Sie lebte ein bescheidenes Leben immer in Gedenken und in Liebe an meinen Vater. Jeden Abend betete sie zu den Göttern, dass sie ihr noch einmal die Möglichkeit gewähren sollten meinen Vater zu sehen. Doch dieser Wunsch blieb ihr verwehrt. Im Jahre 20, Ich hatte die Stadt vor 3 Jahren verlassen, erhielt ich die Kunde einer Magiergilde. Mich packte die Neugier und ich versuchte mich ihnen anzuschließen. Doch dies erwies sich schwerer als gedacht, zu viele Aufgaben und zu viel zu tun. Die Magiergilde hatte keine Aufgaben für mich, dies obwohl ich 10 Jahre in der Akademie vorweisen konnte. Die Dienste einer Heilerin wurden nicht benötigt, da es eher darum ging, die Ordnug zu wahren oder eben diese herzustellen. Aber nur rumsitzen und nichts tun, konnte ich auch nicht. So zog es mich zurück auf die Insel, wo ich meiner Mutter beim Sterben zusehen durfte. Wie sich herausstellte, hatte sie den Verlust meines Vaters nie verwunden und ging an ihrem gebrochene Herzen zugrunde. Nun war ich allein, ohne Wegweiser und ohne Sinn in meinem Leben. Ich brannte die Hütte meiner Mutter nieder und verfluchte diese Welt und all ihre Götter. Ich war eine 23 jährige Mischalve ohne halt. Ich schlief recht unruhig in diesen Nächten. Ich träumte von Wandel, von Verlust und von einem Tempel. Ich wusste nicht, ob es eine Vision war, oder der Wille der Götter. Doch ich hatte jetzt eine Aufgabe. Ich würde einen Tempel erbauen, in dem man Arthos und Poheran huldigen würde. In einem Kult, der den Mond als Bindeglied zwischen beiden Göttern sieht. Ich suchte die Stadtverwaltung auf, um mich nach den Regelungen zur Errichtung eines solchen Bauwerks zu erkundigen, doch sie schickten mich nur mit Spott und Hohn weg. Ich war zu unbedeutend. Ich musste etwas ändern. Ich weihte mich selbst im Licht des Vollmondes und unter Anrufung beider Götter zur Priesterin und versuchte mein Glück ein Jahr später erneut. An Ausstrahlung und Auftreten gewachsen, erhielt ich nun meine Auskünfte und begann zu planen und vorzubereiten. Seit nunmehr 27 Jahren versuche ich meinen Plan in die Tat umzusetzen, und heute ist es soweit. Ich habe viel gelernt und mir vielerlei Wissen angeeignet. Ich werde diesen Tempel bauen und viele Abenteuer erleben, da bin ich mir sicher. “ Sie stand auf und gab dem Blinden 10 Dukaten. “Verbreite die Kunde, dass großes bevorsteht. Und wann immer man folgenden Gruß vernimmt; >>Möge das Licht des Mondes euren Weg erhellen…<< so solle man erwidern: >> ...Solange Arthos und Poheran über euch wachen<<.” Sie gab dem Mann eine Kuss auf die Stirn, ein Zeichen des Segens und ging ihrer Wege.
  3. Name: Verlianyth Vorname: Thahalon Geschlecht: Männlich Volk: Hochalven Handwerk: Kampfkunst Stellung: Hauptmann der Stadtwache Luxilvas Augenfarbe: Hellgrün Haarfarbe: blond Eltern: Andra Verlianyth und Themarik Verlianyth Geschwister: Keine Größe: 1,85 Meter Alter: 23 Jahre [4. Monat des Jahres 28] Heimat: Luxilva Wohnort: Luxilva Glauben: Arthos Aussehen Thahalon ist schlank und hochgewachsen, wie für Hochalven üblich. Seine Haare sind Blond, und seine Augen sind von einem hellen grün wie die Wälder. Er trägt ein feines blaues Obergewand, an deren goldene Verzierungen zu erkennen sind. Er hat meist Schwarze mit Gold Verzierten Lederstiefel an und eine Schwarze Wollhose. Charakter Wer Thahalon in denn Straßen Luxilvas sieht hählt ihn vieleicht für Übermütig und Stolz aber innerlich ist ein sehr froher und aufgeweckter Hochalve. Er ist stets freundlich und zuvorkommend. Den Rassen gegenüber ist er sehr offen, da er viel mit Alven, Gefallenen, Menschen und Steingeborenen zu tun hat, Stets angetrieben durch seinen Glauben an Arthos Bringt Ihn stehts dazu an die Gerechtigkeit und das Gute in Jedem zu erkennen und zu glauben selbst wenn diese Person es nicht sieht. Er ist offen gegenüber anderen und äußert immer seine ehrliche Meinung. Er kann schweigen und viel für sich behalten und oft plant er schon gedanklich etwas weiter als erforderlich und strickt seine Pläne in Richtung Ziel. Sollte seine Siedlung durch Banditen oder ähnliches angegriffen werden, so zögert er nicht und greift sofort zu den Waffen. Trotz der lauernden Bedrohungen ist er sehr gelassen, Sein Handeln ist meist gut überlegt und er überdenkt jede Entscheidung mehrfach bevor er Sie fällt. Konflikte weiß er stets durch Diplomatie und Freundlichkeit zu umgehen, sollte ihm jedoch dies nicht gelingen, nutzt er seine Geschicklichkeit um aus jenen brenzligen Situationen zu entrinnen.Ab und an kommen auch neue Siedler und Händler in die Siedlung dann freut er sich ein paar neue freundliche Gesichter kennen zu lernen und mit dem ein oder anderen Freundschaften zu schließen.Thahalon ist sehr besitzergreifend sollte man gegenstände von Thahalon genommen haben ohne zu fragen ist dieser sehr schnell Beleidigt und Grimmig und verzeit erst nach langer Zeit. Aber all seine macken machen Thahalon nur noch einzigartiger als er ohne hin schon ist. Geschichte: Wir schreiben den 4. Monat des Jahres 28 als eine Frau in der Hafen und Handelsstadt Luxilva ihr erstes Kind gebar. Es war schon abends und die dunklen Wolken hingen tief über der Stadt. Der kleine männliche Hochalv sollte später den Namen Thahalon tragen, Thahalon Verlianyth, wie sein Vater und seine Mutter einige Wochen schon vor der Geburt beschlossen hatten. Der Mann und seine Frau kamen aus mittelständischen Verhältnissen, die Mutter eine Zeit lang ihr Leben als Haushälterin verbracht und der Vater sorgte als Stadtwächter für Sicherheit und Ordnung in der Stadt. Eines Tages würde wohl sein Sohn sein Handwerk übernehmen, wie auch schon der Vater das Handwerk von seinem Vater übernommen hatte. 2. Monat des Jahres 39 Thahalon war mittlerweile herangewachsen und hatte sein 11. Lebensjahr erreicht. Er besuchte seit einem Jahr vormittags für einige Stunden eine städtische Schule, wo ihm die Grundsätze der Mathematik, Rechtschreibung und Grammatik beigebracht wurden. Oftmals verzweifelte er, wenn er zu Hause, mathematische Aufgaben lösen sollte. Doch je länger er übte, umso besser wurde er. Die Zeit nach der Schule machte ihm deutlich mehr Spaß, oft ging er mit seiner Mutter auf den Markt um dies und dass zu besorgen. Nachdem sie alles eingekauft hatten, erhielt er meistens ein kleines, warmes Rosinenbrötchen vom Bäcker, der gleich um die Ecke seine Bäckerei betrieb, als Belohnung dafür das er seiner Mutter die Leinenbündel mit den gekauften Lebensmitteln schleppte. Rückblickend würde er sagen, dass er eine gute und glückliche Kindheit hatte. 7. Monat des Jahres 45 Thahalon, welcher seit einigen Monaten sein 17. Lebensjahr erreicht wurde, wurde von seinem Vater mit einer freudigen Nachricht überrascht. Er würde endlich wie die Tradition es will, dem Handwerk nachgehen welches auch schon sein Vater und sein Großvater ausgeübt hatten. Er würde der Stadtwache Luxilvasangehören und in ihrem Namen für Recht, Ordnung und Sicherheit in den Straßen und im gesamten Stadtgebiet Luxilvas sorgen. Stolz und ein bisschen euphorisch erhob er sich und folgte seinem Vater durch die Haustür nach draußen zu seinem neuen Arbeitsplatz. 10. Monat des Jahres 47 Mit langsamen Schritten und schwerem Atem kam sein Kamerade näher. Ezio Fuine hat Ihn in ein gekonnten Schlag aus dem Gleichgewicht gebracht und Thahalon begann zu taumeln. Sein Lehrmeister sa ihn mit einem abwetenden Blick an, denn immerhin hatte er ihn besseres gelehrt. Thahalon nahm all seine Kraft zusammen, nicht noch einmal würde er gegen Ezio Fuine in einem Übungskampf verlieren. Mit langsamen Schritten kam sein Gegner näher, grinste ihm frech ins Gesicht, denn er war sich seines Sieges sicher. Es bräuchte nur noch einen geziehlten schlag um Thahalon von den Beinen zu holen. Thahalon sah ihm in die Augen und versuchte sich auf den Beinen zu halten, seine Knie zuckten von der Anstrengung. Als Ezio mit dem Schwert ausholte, bereit ein weiteres Mal zu gewinnen. Es war ein Höllen Lärm Stahl traf auf Stahl. Beide bluteten aus kleiner Schnitt- und Schlawunden. Erschöpft standen sich die Beiden gegenüber. Thahalon wollte die Sache schnell hinter sich bringen, bevor ihm die Kraft ausgehen würde, er holte aus, visierte die Brust seines Gegenübers mit dem Schwert an und schlug zu. Ezio versuchte sich zu ducken, schaffte es aber nicht rechtzeitig und bekam Thahalons Klinge gegen seinen Helm geschmettert. Benommen und sichtlich erschöpft fiel Ezio rückwärts auf die Steinziegel des Innenhofes. Der Lehrer, welcher das Geschehen von einem Fenster aus beobachtet, hatte hob den Daumen und zeigte eine beeindruckte Mine als Thahalon zu ihm hinauf sah. 3. Monat des Jahres 48 Thahalon, der soeben von einem Priester der Duraegeweiht wurde und in die offiziellen Listen der Stadtwache aufgenommen worden war, setzte sich auf eine kleine Bank aus Buchenholz, sein Lieblingsort in der Stadt. Dort war es immer ruhig und er hatte einen Blick auf den kleinen Teich, in dem die Karpfen schwammen. In der Stadt gab es nicht viele solcher Orte, wo man dem Stadtleben sozusagen entkommen konnte. Dies war einer der wenigen Orte wo er die Ruhe und den Frieden genießen konnte. Er schaute einem Mädchen ungefähr um die 17 oder 18 Jahre zu wie sie einen Korb mit Gebäck, wie er dem Geruch zufolge annahm zu, wie sie sich in Richtung Straße bewegte. „Jetzt noch eine Frau, dann wäre mein Leben perfekt.“ Dachte er.  Fortsetzung folgt…