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    [How To] Adel und Charakterbeschreibungen der Adeligen


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    Vorab: Eine Adels-CB zählt nicht als zusätzliche CB für das Gemeinschaftssystem!

    Der Adel Avaens

    - Vor und nach dem Fall -

    Entstehung & Struktur:

    Die  genaue Entstehung des Adels lässt sich heute in der vierten Epoche nur noch für einige wenige Kulturen zurückverfolgen. Fest steht, dass diese Vorgänge und Ursprünge sich teilweise stark zwischen den Völkern unterschieden. Während einige Kulturen die edelsten und weisesten zu ihren Anführern kürten, folgten andere einfacheren Prinzipien bei der Wahl ihrer Häuptlinge.
    Im Wandel der Gesellschaften festigte sich in ganz Avaen nach und nach der Gedanke des Adels, wenn gleich auch seine Bedeutung und Struktur sich deutlich zwischen den Völkern unterschied.

     

    Der feudale Adel:
    Die Mittelländer

    Die Ländereien Oredans waren keineswegs geeint - im Gegenteil: eine Vielzahl von Königen und Herzöge rangen über die Epochen um Macht und Einfluss in den Mittellanden. Nicht viele Konflikte endeten blutig, doch verschoben sich regelmäßig die Grenzen der einzelnen Reiche. Bestreben nach geeinten Mittellanden gab es über die Jahrhunderte einige, jedoch vermochte kein Reich jemals alle Strömungen Oredans erfolgreich unter sich zu einen.

    Wenngleich auch die herrschende Hand mehrfach wechselte, das einfache Volk lebte in feudaler Abhängigkeit weiter.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Freiherr (gem. Adel)
    • Graf (gem. Adel)
    • Markgraf (gem. Adel)
    • Herzog (Hochadel)

     

    Die Nordlandgeborenen

    Die Steingeborenen der Nordlande hatten bereits in der ersten Epoche einen der ihren ausgemacht, der fortan an der Spitze ihres Volkes stehen sollte. Dieser begründete die Linie der Hochkönige vom Drachenhort und stand über den Königen der einzelnen Zwergenlande und Kolonien.

    Selbst nach dem Tod des letzten Hochkönigs und der Auslöschung seines Clans gewährten die Nordlandgeborenen den alten Traditionen  ihre Treue - der Titel des Hochkönigs blieb fortan vakant.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Azul (gem. Adel)
    • Skjelde (gem. Adel)
    • Rik (gem. Adel)
    • Thane (Hochadel)

     

    Die Nomaden

    Wenngleich das Wüstenvolk der Nomaden einige Zeit länger brauchte, um sesshaft zu werden, so hielt rasch nach der Kür des Maliks - des Königs - eine feudale Struktur Einzug in ihre Gesellschaft. Starb der Malik, so fochten die Emire - Herrscher der einzelnen Ländereien - nach Tradition des ersten Maliks um die Königswürde.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Bey (gem. Adel)
    • Scheich (gem. Adel)
    • Pascha (gem. Adel)
    • Emir (Hochadel)

     

    Adel durch Ansehen:

    Die Hochalven

    Während die meisten anderen Völker den Adelstitel mit weltlicher Macht verbanden, so war den Hochalven von Alverun der Gedanke völlig befremdlich. Der “Adel” der Hochalven bestand aus den edelsten und größten ihres Volkes, die sich mit Wort und Tat für das Wohl aller eingesetzt hatten. Ihnen wurde Respekt entgegengebracht und ihr Rat als moralischer Kompass geachtet, wenn gleich er ihnen auch keine politische Macht einbrachte. Dieser Status vererbte sich an den Erstgeborenen einer Linie, bis einer der Nachkommen Schande über ihn brachte.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Parun (gem. Adel)
    • Komtur (gem. Adel)
    • Patron (gem. Adel)
    • Hierarch (Hochadel)

     

    Die Tieflandgeborenen

    Nach dem Scheitern einer zentralen Verwaltung in Orenor und dem Tod der meisten Adeligen der Südlandgeborenen keimte bei den daraus hervorgegangenen Tieflandgeborenen der Gedanke eines “neuen Adels” auf, der fortan auf technischen und gesellschaftlichen Erfolgen basieren und primär die Ehrbarkeit einer Linie repräsentieren sollte. Diese Titel und Ehrungen wurden von dem neu geformten Rat vergeben und staffelten sich in Anlehnung an alte Tage in vier Stufen.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Pan (gem. Adel)
    • Deshyr (gem. Adel)
    • Markys (gem. Adel)
    • Paragon (Hochadel)

     

    Der aristokratische Adel:

    Die Nordmarer

    Als Volk der Nordmarer begründete ihren Adel auf den Häuptlingen und Clanführern der einzelnen Stämme. Ein jeder von ihnen war in nach ihrem Verständnis adelig und nur die Gefolgschaft zwischen den Stämmen bestimmte die Rangordnung in ihrem Adel. Die höchsten unter ihnen, die Jarls, kamen - sollte es die Notwendigkeit gebieten - zu einem Konzil zusammen, wenngleich dies auch nur sehr selten geschah.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Huscarl (gem. Adel)
    • Kreivi (gem. Adel)
    • Herse (gem. Adel)
    • Jarl (Hochadel)

     

    Die Ur- und Meeresalven

    Obwohl die beiden Völker schon lange gebrochen hatten, so bildeten die beiden Stämmekulturen einen sehr ähnlichen Adels aus. Jeder Stamm besaß ein Oberhaupt, dessen Kinder traditionsgemäß die Führung fortsetzten, wobei nur eines dessen Stellung antreten konnte. Den loyalsten ihrer Getreuen gewährten sie besondere Aufgaben innerhalb des Stammes, welche diese wiederum an ihre Nachkommen weitergaben. Diese ehrenhaften Positionen verstanden die Alven als ihren Adel.
    Im Gegensatz zu den verschlossen lebenden Uralven standen ihre seefahrenden Vettern in regem Kontakt untereinander, aber auch mit den  Nordmarern, von den abgeleitet sie eine unregelmäßige Zusammenkunft ihrer einflussreichsten Adligen, den Dogen, ins Leben riefen.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Parun (beide, gem. Adel)
    • Komtur (beide, gem. Adel)
    • Medon(Uralven) und Magnat (Meeresalven) (gem. Adel)
    • Archont (Uralven) und Doge (Meeresalven) (Hochadel)

     

    Der geborgte Adel:

    Die Gramar

    Der Adel der Gramar ist an für sich kaum als eigener Adel zu bezeichnen; wie bei den Tieflandgeborenen fiel ihre Obrigkeit fast vollständig in Orenor. Die Überlebenden fanden oft bei den Mittelländern einen Neuanfang und so war es wenig verwunderlich, dass diese den Gramar mit der Zeit auch ihre eigenen Titel verliehen. Manches Königreich gestattete es seinen gramarischen Adeligen auch, eigene Landsleute unter ihnen in den Adelsstand zu erheben, solange dies der geltenden feudalen Sitte entsprach. Ihren Stolz gaben die Gramar allerdings nie auf und betitelten ihren Adel nach Vorbild der alten Zeit.

    Adelsränge(in der Bedeutung aufsteigend):

    • Pan (gem. Adel)
    • Deshyr (gem. Adel)
    • Bojar (gem. Adel)
    • Kniaz (Hochadel)

     

    Der gefallene Adel:

    In den seltenen Fällen, dass ein Hochgeborener durch das Göttergift verändert wurde, verloren diese ihren Stand und Titel. Meist war der Grund, dass sie schlichtweg ihre Erinnerungen verloren hatten und fortan einen anderen Weg einschlugen, doch in den anderen Fällen war die Furcht vor diesem fremdartigen Volk schon ausreichend, die Gefallenen in die Verbannung zu schicken.

     

    Der Niedergang:

    Mit dem Untergang der alten Welt und der Flucht in das geborgene Land zerbrachen auch die alten Machtgefüge - besonders die auf Erbrecht und Tradition beruhende Stellung des Adels. Wenig zählten Gesetz oder Reichtum in Anbetracht der drohenden Verderbnis und nur wenige konnten ihre Untertanen vor der Zersplitterung bewahren. Neue Persönlichkeiten taten sich hervor, ihre Gefolge über die Meere zu bringen, die mit ihrem Charakter und nicht wegen ihrer Geburtsrechte überzeugten. Diejenigen Adligen, die die Überfahrt überlebten, sahen sich auf Lyria neuen Machtverhältnissen gegenübergestellt: ihr Wort besaß nur noch die Macht, die das Volk ihm gewährten;  Leute unterschiedlichster Abstammung übten Einflüsse auf ihre Gruppen von Getreuen aus. So war es wenig verwunderlich, dass bei den Verhandlungen rund um den neuen Rat von Aramat die wenigen verbliebenen einflussreichen Adeligen mit den Anführern der einfachen Leute Abkommen treffen und Zugeständnisse machen mussten, die ultimativ die endgültige Entmachtung des Adels bedeuteten.

    Zwar durfte am Ende jeder Adeliger seine Titel aus alten Tagen weiter tragen und auch vermachen, nur gehen mit ihnen keine Sonderstellung vor dem Gesetz einher.

     

    Der Adel Lyrias hat folglich keine Macht mehr nur auf Grund seiner Titel.

    Außerdem wird kein Neuadel mehr ernannt. Man stammt einem Adelshaus aus alten Tagen ab/wurde selbst noch früher geadelt oder ist eben nicht adelig.

     

    Das Schreiben einer Adels-CB:

     

    • Nenne den Namen des Charakters mit dem Titel, den er/sie trägt
    • Verlinke die normale Charakterbeschreibung des Charakters
    • Füge ein Bild des Wappen/Banners des Hauses hinzu (Minecraft Banner) (Optional auch gerne ein gemaltes Wappen)
    • Füge eine Ahnentafel an, die die Abstammung des Charakters aufzeigt und beschreibe die Familienangehörigen dem Stand entsprechend
    • Schreibe eine Familiengeschichte, die bsw. auf die folgenden Punkte eingeht: Wo lebte die Familie? Wie kam sie zu ihrem Adelstitel? Wie und wann verlor sie ihre Besitztümer? Folgte man einem anderen Adelshaus?  Wenn ja, wie war das Verhältnis?

    Der gemeine Adel:
    Der niedere Adel der alten Welt besaß je nach Kultur und Volk unterschiedlich viel politische Macht, bildete aber in der Regel die breite Basis des Adels Avaens. Vom einfachen Ritter bis zum vornehmen Markgrafen (und ihren volksspezifischen Gegenstücken) verwalteten und lenkten sie die regionalen Geschicke ihrer übergeordneten Reiche oder dienten als örtliche Weise und moralische Ratgeber. Sie alle standen in Ansehen oder Einfluss unter dem Hochadel.

    Bedingungen:

    • Ahnentafel/Stammbaum (mind. drei Generationen ohne die eigene Person, jedoch aber mind. 14 Ahnen)
    • Ein paar Sätze zu den jeweiligen Ahnen wie auch Geburts- und Todestag, sofern bekannt
    • Banner der Familie (ingame)
    • Familiengeschichte (mind. 1000 Wörter)
    • Vorbereitete CB in der Rubrik des jeweiligen Volks
      (CB wird erst angenommen sobald der Adelszusatz akzeptiert wurde)

    Der Hochadel
    Der Hochadel umfasste diejenigen Individuen, die oftmals nur den Königen selbst unterstellt waren, wenn sie in ihrer Kultur nicht sogar den höchsten Stand innehatten. Sie wiesen den Weg in gesellschaftlichen Fragen oder bestimmten mit ihrer Politik über Wohlstand oder Armut. Entsprechend war ihr Stand vom Machtverlust des Adels besonders betroffen.

    Bedingungen:

    • Ahnentafel/Stammbaum (mind. vier Generationen ohne die eigene Person, jedoch aber mind. 30 Ahnen)
      Den Zusatz einfach unter das Bild schreiben z.B. Ururgroßvater/mutter väterlicher oder mütterlicherseits etc.
    • Ein paar Sätze zu den jeweiligen Ahnen wie auch Geburts und Todestag, sofern bekannt
    • Banner der Familie (ingame)
    • Familiengeschichte (mind. 2000 Wörter)
    • Vorbereitete CB in der Rubrik des jeweiligen Volks
      (CB wird erst angenommen sobald der Adelszusatz akzeptiert wurde)

     

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