Luask

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    Luask

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    Lehrling
  • Birthday 05/06/1998
  • RP Name:Rhunön Elder
  • RP Volk:Hochalve
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  1. Luask

    CB-Rhunön Elder

    1. Steckbrief Name: Rhunön Elder Geschlecht: Männlich Volk: Hochalv Alter: 75 Geboren: Im 7. Monat des Jahres 360 Größe: 2,01m Haarfarbe: Silberweiß Augenfarbe: Grau Heimat: Alverun Wohnort: Siedlung des Eisenwolf-Vermächtnisses Stellung: Einfacher Bürger Beruf/Handwerk: (Kunst-)Schmied Familie: Keine Eltern: † Arvenil (Hochalvischer Kunsthandwerker) † Maian (Hochalvische Schneiderin) Geschwister: † Kelnon (Bruder) Glaube: Kratnik, Gott des Handwerks 2. Aussehen Rhunön ist groß gewachsen. Er hat alventypisch helle Haut und trägt sein silberweißes Haar lang. Seine Augen sind grau. Für gewöhnlich trägt er ein grünes Wams mit goldbestickten Rändern. Auf der linken Schulter hat er ein mit Gravuren verziertes Lederpolster befestigt. Dazu trägt er eine braune Lederhose, die er in die schwarzen Stiefel stopft. Beim Arbeiten trägt er meist ein schlichteres Wams und eine Schmiedeschürze. Seine Hände schützt er mit dunkelbraunen Handschuhen. Bei der Arbeit trägt er seine Kleidung praktisch. Alles, was ihn vor den Essen und dem heißen Metall schützt, ist gut für ihn. Wenn er aber unter Leute geht, wäscht er seine Kleider gründlich und achtet darauf, dass jedes Detail sitzt. 3. Charakter Rhunön ist von Natur aus ein ruhiger Hochalv. Bei Meinungsdifferenzen ist er äußerst geduldig und wenn jemand den Preis seiner Kunstarbeit mit einer tragischen Geschichte drücken will, ist er mitfühlend. – Wenngleich er sich nicht um sein Geld betrügen lässt. Sein Kleidungsstil ist äußerst pragmatisch, wenn er in seiner Schmiede arbeitet. Wenn er jedoch unter Leute geht, ist er sehr eitel. Ihm ist wichtig, was andere von ihm denken. In der Schmiede will er sich durch seine Fertigkeit, in Gesellschaft durch seine Kleidung hervortun. In seinem Lebensstil wiederum ist er chaotisch. In seinem Heim liegt alles kreuz und quer herum und in seiner Schmiede hängen die Werkzeuge selten beisammen am selben Platz. Abseits dessen kann er nicht lügen. Seine Lügen sind nur halb so gut, wie die wild zusammengereimten Geschichten eines Kindes. Stattdessen verschweigt Rhunön lieber die volle Wahrheit, wenn es drauf ankommt. So muss er weder lügen, noch alles ausplaudern. Von seinem steingeborenen Freund Bregrim hat er sich seine Vorliebe fürs Trinken abgeschaut. Nicht selten trinkt er auch mal einen über den Durst. Anders als Bregrim allerdings ist Rhunön kein Kriegsschmied und kann mit Waffen und Rüstungen nicht umgehen. Er ist ein miserabler Kämpfer. Rhunön verehrt Kratnik, den Gott des Handwerks. Diesen Glauben bekam er von seinen Eltern mitgegeben, die beide handwerklich tätig waren: Der Vater als Kunstschreiner, die Mutter als Schneiderin. Von ihnen stammt auch Rhunöns Interpretation Kratniks. Er verehrt ihn als Gott des Kunsthandwerks im Besonderen. 4. Geschichte Rhunön wurde im Jahr 360 der 3. Epoche geboren, nach den ersten Anzeichen der Verderbnis auf dem Auila-Archipel. Seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte er in seinem Geburtsort, Alverun. Bis zu seinem 23. Lebensjahr lebte er sorg- und nahezu ereignislos. Seine Eltern arbeiteten als Handwerker. Seine Mutter war eine Schneiderin, die besonders schöne Stickereien in die Kleidung nähte. Sein Vater hingegen war Kunsthandwerker. Er hatte sich auf Holzarbeit spezialisiert und schuf verschiedenste Statuen. Sein größtes Werk war eine Holzwand, in der er die gesamte Geschichte Alveruns geschnitzt hatte. Diese Arbeit dauerte mehr als acht Jahre. – Von seinen Eltern beeindruckt, fasst sich Rhunön recht schnell ein eigenes Ziel: Absolute Perfektion. Diese sucht er im Schmiedehandwerk. Um dieses Ziel zu erreichen, begann er mit 16 eine Lehre bei einem Kunstschmied in Alverun. Rhunön zeigte sich zwar nur bedingt fähig in der Metallbearbeitung, aber er lernte schnell dazu. Als er 23 war, fiel ganz Auil an die Verderbnis. Er und seine Eltern flohen nach Oredan, sein Bruder starb noch auf Auil. Seine Eltern wurden allerdings in Alverun mit Samerium angesteckt. Erst vergaßen sie, wer sie und ihr Sohn waren, dann, als sie einige Monate auf Oredan gelebt hatten, starben auch sie. Sie waren obendrein einem Fieber anheimgefallen, dem ihr geschwächter Körper kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Rhunön war davon zutiefst erschüttert. Er flüchtete sich in seine Arbeit. Während dieser traf er auf einen verstoßenen Nordlandgeborenen Namens Bregrim. Dieser war, aufgrund seiner recht offenen Haltung den anderen Völkern gegenüber, aus seiner Familie und Heimat verbannt worden und lebte seitdem auf Oredan. Zufällig war er ein nicht wenig begabter Schmied. Rhunön und Bregrim wurden Freunde und in der Schmiede des Nordlandgeborenen schulte der Hochalv seine Fertigkeit weiter. Von Bregrim lernte er einige Kniffe für die Metallbearbeitung, die ihm bis dahin gänzlich unbekannt waren. Auch zeigte er ihm einige ungewöhnliche Legierungen. Die beiden verbrachten ihre Tage gemeinsam. Sie nahmen Auftragsarbeiten in der Schmiede an, die Bregrim nur zu gern mit Rhunön teilte, und abends stapften sie in das nächste Gasthaus und tranken. Rhunön Wein, Bregrim Met und Bier. In dieser Zeit opferte er auch immer regelmäßiger Kratnik. Seine Eltern hatten ihn bereits als Gott des Kunsthandwerks verehrt und diesen Glauben an ihren Sohn weitergegeben. Doch Bregrim verehrte Kratnik mit einer Inbrunst, die Rhunön unweigerlich mitriss. Drei Jahre später flohen beide nach Lyria. In Neu Basebach zog Bregrim in das Steingeborenen-Viertel und errichtete sich eine neue Schmiede. Rhunön zog ebenfalls in diese Gegend, was ihm einiges Stirnrunzeln seiner Alvenvettern einbrachte. Ihm behagte der Gedanke zwar nicht, aber spätestens als auch Alven ihre Schmiede besuchten, legte sich dieses Gefühl wieder.In Neu Basebach perfektionierte Rhunön dann seine Kunst. Er schuf Figuren der Hohen und Niederen Götter in Silber und Bronze und schnitzte Szenen der Götterkriege in Gold. Waffen und Rüstungen schuf er gar nicht. Diese klobigen Stücke überließ er Bregrim. Im Jahr 14, Rhunön war mittlerweile 40 Jahre alt, erhielt der Nordlandgeborenen einen Brief von seinen Anverwandten. Des Nachts packte er seine Sachen zusammen und wollte Neu Basebach verlassen. Rhunön ertappte ihn allerdings dabei, mehr durch Zufall als durch List. Der Hochalv hatte einfach nur die kühle Nachtluft genießen wollen, als sein Schmiedegenosse mit einem schweren Beutel über die Schulter das Haus verließ. Rhunön stellte ihn zur Rede. Widerwillig erzählte Bregrim von dem Brief: Seine Familie hatte die Verbannung aufgehoben und ihn eingeladen, wieder in ihre Reihen zurückzukehren. Warum ausgerechnet jetzt seine Verbannung aufgehoben wurde, konnte oder wollte Bregrim nicht mitteilen. Etwas verlegen gestand der Steingeborene, dass er sich das lange gewünscht hatte. Die Ablehnung mancher Städter missfiel ihm und insgeheim sehnte er sich nach den kühlen Steinen unter Tag.Rhunön hielt ihn nicht auf, im Gegenteil! Er reiste mit seinem Freund nach Nordosten. Vor der Hammerfall-Feste trennten sich die Wege der langjährigen Freunde. Die letzten Abschiedsworte des Nordlandgeborenen waren: „Und wehe, bei meinem Besuch da oben hast du keinen anständigen Met im Haus!“ Mit ‚da oben‘ hatte er die Siedlung des Eisenwolf-Vermächtnisses gemeint, die noch weiter im Norden lag. Rhunön hatte entschieden, sich dort niederzulassen. Er war mittlerweile 41 und da das Vermächtnis noch einen Schmied suchte, wurde er herzlich aufgenommen.Auch wenn er jetzt wesentlich mehr Kriegsgerät schmieden muss als früher, bleibt er seinem Ideal treu: Die absolute Perfektion seines Handwerks. Wenn die örtlichen Herrscher eine Statue oder ein neues Ornament wollen, steht Rhunön sofort bereit, ihnen jeden Wunsch mit meisterlicher Kunst zu erfüllen.