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  1. Today
  2. 45 Minuten habt ihr heute Abend zeit euch Watch Dogs 2 kostenlos zu holen https://www.gamestar.de/artikel/watch-dogs-2-kostenlos,3359599.html heute (12.07.2020) ca. 21:00 bis 21:45 Uhr (habe mich jetzt bisher noch nicht sehr viel reingelesen)
  3. Beschreibung des Wohnturmes Anık Önnarnı Realtalk-Vorwort: Ich bitte explizit die Spielleitung, sowohl den gewählten Namen, als auch den Inhalt unter 《Die angeschwemmte Wesenheit》 zu zensieren (=bewerten). Falls gewünscht, werde ich den Namen dann ändern bzw. Umbauten auf dem Server vornehmen. Gerne kann auch ein rp-licher Rahmen dafür, was das angeschwemmte Wesen sein darf, gesetzt und kundgetan werden. Das Degerlundinstitut ist ggf. herzlich eingeladen, sich an der Untersuchung des Objektes zu beteiligen. Lage Die kleine Siedlung Anık Önnarnı (IPA: [ˈɑ.nɯq.ˈɵ.nːɑ.ɴɯ]) geht auf einen alten Wachturm an der südlichen Küste der Drachenklauenbucht zurück, der im Verlauf der Zeit seine Funktion als Wehranlage einbüßte, dafür aber allmählich von den hier ureingeborenen Nomaden zu einem Wohnturm ausgebaut wurde. Zu Beginn der vierten Epoche, als der Turm von den Nomaden wiederaufgebaut wurde, ließen sich zudem einige aus der verlorenen Welt fliehende Meeresalven in Anık Önnarnı nieder. Unter Einfluss der Meeresalven wurde der Turm weiter ausgebaut, und um einen Seitenturm erweitert, in dem eine alchemische Schmiede unterkam. 《Galerie》 《Wirtschaftliches》 Neben dem Fischfang und Transhumanz zur Nahrungsversorgung werden auf den Feldern direkt am Wohnturm Berberitzen gezüchtet, und u.A. zu Marmelade und festem Berberitzenbrot (analog zu Quittenbrot) verarbeitet, die zuverlässig vorm Skorbut schützen. Die Einwohner sammeln den giftigen Saft der in der Umgebung natürlicherweise in größerer Zahl wachsenden Lackbäume, und nutzen diesen, um Gebrauchs- und Zierobjekte aus Holz und Metall zu lackieren. Diese Lackwaren sind das Hauptexportgut von Anık Önnarnı. Häufig wird der Lack angefärbt, insbesondere in hell/feuerrot, wein-/dunkelrot, blaugrün und einem beinahe weißen Grau. Abseits dieses Exportgutes ist Anık Önnarnı im überregionalen Handel nahezu bedeutungslos. In der alchemischen Schmiede der Meeresalven werden neben normalen Metallen insbesondere auch Perlmutt und Korallen verschmiedet, im Wesentlichen zu Schmuck und Amuletten, je nach Verfügbarkeit der nötigen, zum Teil recht teuren Zutaten auch zu Waffen. Es handelt sich nicht um die einzige meeresalvische Schmiede dieser Art in der Welt, und die von Anık Önnarnı ist nicht von bemerkenswertem Ruf, dient aber dennoch ebenfalls teilweise dem Export. 《Gesellschaft und Politik》 Neben den alteingesessenen Nomaden, die traditionell in einer nur flach hierarchischen, halbsesshaften Gesellschaft leben, und den Großteil der (saisonalen) Bevölkerung stellen, leben einige Meeresalven und verschiedene Gefallene dauerhaft in Anık Önnarnı. Die Vorfahren der hiesigen Meeresalven, und einige der älteren noch lebenden, betätigten sich in der 3. Epoche und zu Beginn der 4. als Söldner, insbesondere als Sicherheitsdienstleister für die organisierte Flucht ins heutige Lyria. Durch den göttlichen Vertrag und den in der vierten Epoche zeitweise eingekehrten Frieden wurden sie in dieser Funktion obsolet, hielten aber durch ihr alchemisches Geheimwissen und ihre militärische Macht ihre Position als de-facto-Adel in Anık Önnarnı. Dieser meeresalvische Militäradel ergriff sodann nur zu bereitwillig das Angebot des Ordens der Altira, sich in dessen Dienst der Jagd auf gefährliche Kreaturen und Schwarzmagier, sowie allgemeiner Schutzdienste zu betätigen, und hat daher nunmehr eine Funktion als Küstenwache im Einflussgebiet des Ordens angenommen. Durch den Bund mit dem Orden der Altira wurde Anık Önnarnı zudem explizit magiergildentreu, wo die Siedlung zuvor neutral gewesen war. 《Die angeschwemmte Wesenheit》 Im Jahr 37E4: ⹂Es war ein kühler, nebliger und verregneter Herbstmorgen, als einige der schon früh aufgestandenen Fischer aufgeregt am Strand herumeilten, und eine kleine Traube um eine angeschwemmte Absonderlichkeit bildeten. Im feuchten Sand, selbst sandig-verdreckt, lag ein dunkel geschupptes, schleimiges Wesen, mit einem knotigen, etwa kürbisgroßen Leib, von dem sieben ebenso knotige, sich verzweigende Fangarme oder Wurzeln ausgingen, die schlaff bis in die leise platschenden Ebbenwellen hingen. Die Fischer wussten, wie ein Oktopus aussah, und dies war keiner. Da war zum einen der Mund -- das Wesen hatte eine Art Rüssel mittig auf seinem Leib, an dessen Ende mehrere Reihen fingerartiger, fleischig-bleicher Lappen eine groteske Rose bildeten, in deren Mitte ein leise röchelnd glucksender Schlund lag, statt eines Schnabels, wie ihn ein Oktopus trägt. Zu anderen war es geschützt von frühnachtblauen, hier und da silberweiß gepunkteten Schuppen, seinen Armen fehlten Saugnäpfe, und auf beiden Seiten des knorrigen, harten Leibes hatte es je ein riesiges, wie bei einer Schlange von einer klaren Schuppe geschütztes Auge, viel größer als das jedes Kraken. Diese, noch lebendigen Augen waren es auch, die die Fischer am meisten faszinierten. Sie glommen, ja leuchteten, in einem sonderbaren Grün: verästelte, äderige Spiralmuster pulsierten darin hell auf, nur um dann bis ins beinahe Schwarze an Leuchtkraft zu verlieren, und einem jeden der Fischer war, als gelte ihm allein der Blick des Auges. Einer, der schon einmal bis in den hohen Norden seegefahren war, fühlte sich von der Farbe an die Polarlichter, die er dort gesehen hatte, erinnert -- womit allerdings die anderen nicht wirklich viel anzufangen vermochten. Einig waren sie sich, dass das Ding wohl bald sterben würde, und soweit keine Gefahr war. So trugen sie es auf Stöcken zu den Fischtrockengestellen am Turm, und hängten es mit etwas Sicherheitsabstand dort auf. Doch es starb nicht. Schon in der ersten Nacht krallte es sich mit seinen Armen am Turm so fest, dass es keiner mehr entfernen konnte, ohne den Einsturz des Turmes zu riskieren, und so ließ man es, in der Hoffnung, dass es bald stürbe. Doch es starb nicht. Es lebte, wuchs und wuchs, und wollte weder sterben noch loslassen. Stattdessen schien es so manchem zuzurufen, auch wenn niemand je wahrhaft einen weiteren Ton von ihm vernahm als das leise Glucksen aus seinem Schlund. Besonders den Verlorenen, Waisen und Gefallenen schienen seine unverstandenen Rufe zu gelten, und es ging von ihm ein sonderbarer Trost und eine klärende Ruhe aus, die auch die Handwerker bald zu schätzen wussten, denen es so leichter fiel, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Die leise Kunde von diesem Wesen zog so manchen Gefallenen an, selbst wider die gleißende Südsonne, so dass heute in den dunklen Wäldern um Anık Önnarnı etliche gefallene Asketen hausen, die bei Nacht hervorkommen, um einen Stillen Gottesdienst für das immerwache, sanft-leuchtende Auge des Turmes zu feiern.” In jüngerer Vergangenheit wurde eine gildenmagische Forschungsexpedition unter Leitung des Ordens der Altira nach Anık Önnarnı entsandt, um das Auge zu untersuchen, so dass nun ein paar Gildenmagier hier stationiert sind. Diese konnten bereits feststellen, dass es sich nicht um ein Schattenwesen handelt, auch wenn sich das genauere Wesen des Dings noch immer ihrem Verständnis entzieht.
  4. Wenn man aufsteht und ne Riesendiskussion über Bullshit entstanden ist:
  5. Yesterday
  6. Vielen Dank! Das kleine Fehler immer mal wieder passieren ist nur menschlich. Das passiert auch bei den größten veröffentlichten Büchern. Wir werden dies natürlich selbstverständlich zur Kenntnis nehmen und vermehrt darauf achten. Kritik und Vorschläge sind immer gerne gesehen. Wir stecken ja auch immer noch in den Kinderschuhen und wir entwickeln uns ja stetig weiter :)
  7. Mysterybox Sternwanderer: ab sofort im Marktplatz erhältlich (/marktplatz) (FIX) Mysterybox Gui Icon wird wieder korrekt angezeigt
  8. “So komm doch endlich herein Vanorian.” brummte Azkapur und blickte nebenbei Richtung Eingangstür, durch welche Vanorian mit einem Stapel an Dokumenten hineingestolpert kam. “Verzeiht Bürgermeister, aber mit diesen elendig vielen Briefen und Berichten ist es schwer zu klopfen.” Er ließ den Stapel auf einen kleinen Tisch am Fenster fallen und wandte sich dann dem Bürgermeister zu. “Die neusten Berichte zur Lage im Osten. Wollt ihr nur das wichtigste hören oder…” Azkapur legte die Beschwerde einer der Gilden zur Seite und erwiderte “Nein, nein Vanorian, heute kannst du ruhig weit ausholen” Er blickte mit widerwillen den Stapel an Beschwerden der restlichen Gilden an. “Wie ihr wünscht. Nun denn, fangen wir im Norden an. In Eickelburg gehen die Bauarbeiten gut voran, die Brücke wurde bereits notdürftig geflickt, der geplante Aufbau wird demnächst starten. Jedoch ist in dem Bericht auch von einem Anstieg der Kriminalität die Rede. So ist ein Teil der Medizinlieferung am Eickelburger Hafen verschwunden, es wird davon ausgegangen, dass gefälschte Papiere vorgelegt wurden.” “Gestohlene Medizin? Wer würde denn bitte moralisch so tief sinken um Kranken und Leidenden die Medizin zu rauben” Azkapurs brauen zogen sich zusammen und er sah generell unerfreut aus. “Im angrenzenden Tannhaus sind die Bauarbeiten am Anleger, sowie an den Häusern ebenfalls voll im Gange. Gernot Tannhaus ließ aber nach seinem Bericht einen Brief folgen, in welchem er darlegte, dass einige der Söldner mit einem Teil der Nahrung und der Medizin über Nacht verschwunden sind. Nach ihm könnten sie in eine der zahlreichen Ruinen geflüchtet sein, zumindest ist keine Spur von ihnen auszumachen.” Azkapur streichte sich durch den Bart “Von welcher Söldnergruppe sprechen wir hier?” “Den Schädelspaltern. Eine der etwas… brachialeren Gruppen. Nordmarer wenn ich mich recht entsinne. Und Nörgler vor den Göttern. Jedoch nur diese eine Gruppe, zum Glück wenn ich anmerken darf.” Azkapur seufzte “Lass sie ausschreiben und fahr fort”. “Von Mirdain haben wir bisher noch keine Antwort bekommen. Alle Briefe und Boten sind bisher nicht zurückgekehrt. Egal was der Grund ist, ich vermute es ist kein Guter.” “Schick Wort nach Eickelburg, vielleicht können sie ja einige Wachen entbehren, die den nächsten Boten begleiten können.” “Sehr wohl. Die Lage auf Hyalmire scheint sich zu verbessern. Die Bürger Laureas sind nicht mehr von Hunger bedroht und die Bauarbeiten ziehen langsam an. Jedoch sind die Baumaterialien knapp, dies wird sich aber nur auf die Zeit auswirken.” “Immerhin etwas.” “Wasserburg meldet ebenfalls gute Nachrichten, die Bauarbeiten haben nun auch dort in vollem Umfang gestartet. Jedoch…” “Ja? Nun raus damit ihr müsst ja doch irgendwann dazu kommen.” “Es scheint wohl zu vermehrten Vorfällen mit Piraten gekommen zu sein. Meist konnten unsere Söldner sie abwehren aber manche Schiffe sind ihnen dennoch zum Opfer gefallen.” Azkapur blickte ihn Ernst an. “Wo dieses mal? Ich dachte sie würden nur die Umgebung um Laurea unsicher machen?” “Nun. Es werden Angriffe in den Gewässern von Khorinis, Eickelburg und Wasserburg gemeldet. Keine großen Schiffe oder gut ausgerüstete Männer, dementsprechend denken wir das es sich hierbei auch um Flutopfer handelt. Dementsprechend uneins sind sich die betroffenen Gebiete und die Hauptmänner im Vorgehen.” “Damit werden wir uns später beschäftigen müssen. Die Gilden fordern ein weiteres Treffen und ich will diese Entscheidung nicht übereilt treffen. Sag Roktasch das wir uns heute Abend nochmal zusammensetzten müssen.” “Ich werde versuchen ihn noch zu erreichen. Nun denn. Wolfstal hat sich ebenfalls gemeldet. Die Bauarbeiten dauern noch an, die Mine wird abgeschöpft. Keine weiteren Besonderheiten.” “Sehr gut. Immerhin etwas positives im Norden.” “Im Süden sieht es jedoch nicht ganz so gut aus. Edoras meldet, das der große Brunnen der Stadt zwar repariert wurde, jedoch schwinden die Nahrungsvorräte rapide, da immer mehr Flüchtlinge in die Stadt kommen. Auch wurde von einem Scharmützel zwischen Banditen und den Söldnern Aspios berichtet, obwohl vereinzelt behauptet wird, das es sich dabei lediglich um abgewiesene Flüchtlinge handelte. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden.” Azkapur blickte besorgt drein “Die Flüchtlinge werden immer verzweifelter, sollten sie es gewesen sein. Aber selbst dann war es nicht der richtige Weg. Apropos gab es schon Nachricht vom Kloster?” Vanorian suchte in seinem Stapel und warf einiges dabei auf den Boden “ Ah! Hier! Das Kloster meldet, dass das Lager wie beschrieben errichtet wurde, die Wachen halten die Ordnung in eben jenem aufrecht, Nahrung und Medizin wurde gerecht verteilt. Jedoch bemerkte der Abt, dass das Lager schnell an seine Grenze kommt, sollte der Strom an Flüchtlingen anhalten, unter anderem auch weil Khorinis noch immer seine Grenzen geschlossen hält. Er erbittet grundsätzlich mehr von allem und um eine mittel- bis langfristige Lösung.” Azkapur schloss seine Faust “Pah! Und Khorinis schimpft sich Gläubig. Gerecht nur für die eigene Sache. Schickt dem Kloster das was sie brauchen, wir sollten ein Auge auf deren Beziehung werfen. Nicht, dass die dortige Unmut noch eskaliert” Er rieb sich die schläfen. “Und informier mich, sobald es Neuigkeiten gibt.” Vanorian entgegnet zögerlich: “Nunja, wenn wir schon dabei sind..” Azkapur stöhnt leise aus: “Ohje, das schlimmste stets zum Schluss, nehme ich an?” “So in etwa” antwortet Vanorian und führt weiter an: “Es scheint, dass eine Seuche in Khorinis ausgebrochen ist, demnach müssen wir unseren Umschlagplatz der Waren in Khorinis überdenken oder unser Bestreben dort intensivieren.” Nachdenklich krault Azkapur sich den Bart: “Bei meinem Barte, hört es denn nie auf? Khorinis wollte zunächst keine Hilfe, schauen wir mal, ob sie sich bei uns noch melden werden.”
  9. Sandrii vergisst sich zu muten und erklärt ihrem Vater wie man Memes erstellt. Vater schlägt Photoshop vor
  10. Im Dunkeln der Träume ======================================================================================================================= Eine dunkle Ebene aus kaltem, feuchtem Stein. Kniehoch gedeckt in Nebel, den der eisige Wind langsam vorantreibt. Luft, die erst salzig und frisch, dann plötzlich modrig und giftig riecht. Mal steht unterm Nebel das Wasser hoch , mal tun sich steile Felsen, beinahe Wände, auf. Es ist ein stiller Ort, keine Bewegung oder Wort hallt in die Ferne - nur das Flüstern des Windes bleibt. Lauter, leiser, aber niemals verstummt. So würde Jaran einem Außenstehenden die Szenerie seines wiederkehrenden Traumes schildern - wollte er es denn überhaupt jemandem schildern. In erster Linie tat er es nicht, weil das Geträumte surreal und bizarr war. So bizarr, dass er stets schweißgebadet und orientierungslos aufwachte. Und dennoch, etwas tief in dem Alven wünschte sich jedes mal wieder zurück. Ein Umstand, den er wachen Geistes mehr als verfluchte. Es war irrational, hinderlich und gefährlich. Das wusste Jaran genau… nun, fühlte er genau. Trotzdem konnte er nicht entkommen; nicht widerstehen. Irgendwann musste jeder einmal schlafen. Wie die Male zuvor erwachte der Alve auf kaltem Boden, das Gesicht taub und die Sicht verschwommen. Sich langsam aufrichtend, wanderte sein Blick instinktiv in die Ferne auf der Suche nach Orientierung, welcher ihm trotz zunehmend klarer werdender Sicht verwehrt blieb; das tiefe Schwarz der all umgebenden Dunkelheit ließ sich nicht durchbohren und nur das schwache Leuchten eines kleinen, umhertanzenden Lichts erlaubte ihm, überhaupt einen Schritt weit zu sehen. Es reichte auch aus, um einen Blick an sich hinunter zu werfen: fließende Schatten umhüllten seinen Körper und ließen nur erahnen, was und ob er etwas trug. Auch wenn er keinen Zweifel mehr hatte, zeigte spätestens die Silhouette seines linken Arms klar, dass er wieder in jener Traumwelt war. Zuerst war es ein befremdliches Gefühl gewesen als er bei einem seiner letzten Erwachen wieder seinen verlorenen Arm besaß. Jetzt lungerte diese Tatsache nur noch im Hintergrund seiner Gedanken und seine Aufmerksamkeit viel eher auf der schier endlosen Finsternis abseits des wenigen Lichts. Dann bei der Quelle jenes blassen Scheins: die kleine Sphäre war seit seinem ersten Erwachen in dieser Welt da gewesen - da noch kaum mehr als ein Funken. Jetzt tänzelte die kleine Sphäre in etwa einer Armlänge Distanz über seinem Kopf auf und ab. Jaran griff nach dem Licht, doch wie erwartet entzog es sich ihm; oft genug hatte sein Traum an der Stelle geendet, als er es nicht tat. Er wusste nicht, was genau er in dieser Welt zu tun hatte, nur, dass das Licht kräftiger wurde, je weiter er vor seinem letzten Erwachen gekommen war. So folgte er dem Schein, welcher wie erwacht nun stetig in die Dunkelheit hinaus und den Alven wie angeleint hinter sich herzog. Gleich einem Irrlicht führte es ihn tiefer und tiefer in das Unbekannte, das von Mal zu Mal mehr einem Wald aus schwarzen Säulen glich. Vom Pfad abzukommen hieß, in der Finsternis zu verschwinden und zwangsläufig zu erwachen. Die Bahnen des Lichtes zogen sich in großen Schwenkern entlang, darüber und unter hindurch solcher Säulen und obwohl Jaran öfters nah heran kam, ließ sich es sich nie gänzlich einholen. Es war eine surreale Verfolgungsjagd in der Dunkelheit und im Widerspruch zur Natur von Träumen verspürte der Alve zunehmend Kälte und Erschöpfung, aber auch etwas anderes. Etwas, das er wohl als Unbehagen beschreiben müsste. Vielleicht auch Furcht. Nicht die Art von Furcht, die er vor dem Aufkommen von politischen oder wirtschaftlichen Problemen im Augland hatte - waren es zu abstrakte Dinge, vor denen man sich in dieser Form hätte fürchten können. Aber auch nicht solche Furcht, wie man sie um die körperliche Unversehrtheit hat. Dafür war die ganze Erfahrung noch zu traumartig. Etwas lag vor ihm, irgendwo in der Tiefe dieser Finsternis, das den Kern seines selbst unbehaglich machte, seinen Verstand mit jedem neuen Schritt flehen ließ anzuhalten. Vergebens. Dann war Jaran am Ende des Säulenwaldes angelangt. Frierend und zum Zerreißen angespannt kam er zum Halt, den Blick auf das Licht gefesselt, wie es nur Meter vor ihm in eine Öffnung gleich eines Tores eintauchte. Dort drinnen lag sein Ziel, was immer es war - nie hatte er vor etwas derartige Furcht gehabt. Doch auch nie hatte ein einzelne Frage seine Neugier derart rasen lassen, dass sein Geist drohte daran zu zerbrechen. Die Entscheidung stand nie zur Frage. Der erste Schritt. Ein Gefühl von Taubheit. Der zweite Schritt. Lahmen des Körpers, eine bezwingende Last auf dem Rücken. Der dritte Schritt. Unsichtbare Ketten, beißende Kälte. Der vierte Schritt. Schmerz. Der fünfte Schritt. Dunkelheit, Sturz, eine Stimme. “Aufwachen, Jaran.” Als er seine Augen wieder öffnete, lag er wach in seinem Bett. Ruhig, klaren Geistes. Niemand außer ihm war dort.
  11. Wirklich eine schön geschriebene Zeitung, interessante Themenauswahl! Eine gut gemeinte Bitte hätte ich noch, diese betrifft aber die RP Ausgabe:
  12. Last week
  13. Ois guade zum Geburtsdog! :D Bleib so wiasd bist und her af mir so gruselige selbstportrais zu schicka! :D
  14. Wünsche dir auch alles gute zum Geburtstag :D
  15. Heb dir keinen Bruch beim Umzug und denk dran es muss was kaputt gehen damit man in der neuen Wohnung angekommen ist. *grinst*
  16. Wann wollen wir die Verbrennungen diskutieren ? :O
  17. Ok also bis dahin haben wir Zeit um Lyria RP abzufackeln ^^ Nene viel Erfolg und hoffe es klappt alles. Wir werden dann auch noch da sein .
  18. Werde ab morgen bis voraussichtlich Mittwoch den 15. kein Internet haben, da es in er neuen Wohnung noch nicht aktiviert wurde.
  19. Teil 3: Läuterung Obwohl der verfallene Tempel inmitten der Dünen, im glühend heißen Sand, lag, war es in seinem Inneren am Tage stets angenehm kühl und nachts gaben seine uralten Mauern die aufgenommene Wärme wieder, sodass es nicht zu kalt wurde. Mittlerweile hatte das alte Gemäuer nicht mehr viel mit seinem Zustand vor einigen Monaten zu tun, statt unwirtlicher Steine und feinem Sand, der überall, hin gelangte, gab es dort nun mittlerweile alles, was für ein bescheidenes Leben benötigt wurde. Die Gläubigen hatten Planen gespannt, um für Schatten zu sorgen, mit Brettern Teile des Hauptschreins repariert, Vorratsräume in den Sandstein gegraben und sogar den alten Grundwasserbrunnen wieder funktionstüchtig gemacht und so für Bewässerung gesorgt. Auch die Anzahl der Ansässigen hatte sich stark erhöht. Wo der Mann Anfangs noch allein lebte, hatte eben dieser nun mehr als ein Dutzend Jünger um sich geschart, welche mit ihm und seinem Gott asketisch leben wollten. Die letzten Strahlen der Sonne tauchten die Dünen in orange-rotes Licht und warfen lange Schatten von den Mauern der Ruine her. Und so wurde es kälter, Lampen wurden entzündet und man setzte sich, geschafft vom Tagewerk, beisammen um zu beten. Der Mann aus den Dünen sah mit stechendem Blick in die Runde der Versammelten und sah sie, jeden Einzelnen von ihnen, der Reihe nach an. Seine Miene wurde finster, ja beinahe voller Trauer, als er der Runde reihum das geweihte Wasser reichte. Dann stellte er sich auf vor der kleinen Gemeinde und begann eine Predigt zu sprechen und das Wort des Sechsten zu verbreiten. “...Und behaltet euch jedoch immer im Geiste, der Wandel der Welt solle in ihr ruhen und aus ihr heraus geschehen. Denn die Kinder des Sechsten, seine mit der Stärke Gesegneten können stets nur den Anschub zum Wandel geben und wie die guten Hirten über das Volk wachen, niemals jedoch allein die gewollte Ordnung schaffen.” “Meine Brüder… So lang leben wir hier nun schon fromm und gut, gemeinsam unter den Augen des hohen Sechsten und doch soll diese Zeit der Andacht zu Ende gehen. Dies wird euer letztes Gebet mit mir sein und auch euer letztes Gebet als meine Jünger.” “Herr, was meint ihr damit?” sprach der Jüngling zur Rechten des Mannes, der Erste der ihm folgte. “Ihr alle werdet den Tempel nach meiner Rede verlassen, denn es ist der Wille unseres Herren. Es ist eure Aufgabe unser Wort zu verbreiten und die Lehre zu schützen. Ich werde allein hier verbleiben, doch fürchtet euch nicht, meine Brüder, ich werde euch nicht für immer verlassen. Denn wenn der rechte Moment gekommen ist, so wird der Sechste unsere Pfade erneut einen.” “Wir werden euch nicht verlassen, Herr!” rief der Jünger zur Linken des Mannes aus und sprang auf, die anderen zogen ihn sogleich beschwichtigend nieder und doch nickten sie alle zustimmend. Der Mann aus den Dünen blickte seine Gefolgschaft aus scheinbar uralten, unendlich traurigen Augen an. “Eure Hingabe rührt mich, meine Freunde. Dennoch sind der Sechste und die Vision, die er mir schickte, denen ihr eure Leben schuldet, nicht ich. Ich muss darauf bestehen, dass ihr geht und euer Schicksal im großen Plan erfüllt- Sofort.” Das letzte gesprochene Wort hallte laut mit einer übernatürlichen Autorität durch die Mauern des Heiligtums und machte den jungen Männern klar, dass ihr Herr keine Widerrede dulden würde. Und so gingen sie doch dahin, fort von ihrem Zuhause und ihrem Lehrer, nachdem sie sich alle mit einer Umarmung von ihm verabschiedet hatten und ihre letzten Wünsche aussprachen. Sie alle hatten Tränen in den Augen und schluchzten bitterlich, während sie in die dunkle, kalte Wüste hinein liefen. Die Pferde scharrten schon mit den Hufen, selbst die Tiere konnten es kaum erwarten endlich ketzerisches Blut zu vergießen. “Der Älteste von ihnen ist der Ketzer… Zerathan, sein Name. Wir töten ihn und alle die versuchen ihn zu schützen… Im Namen Asthals heiligem Recht” auf dem sonst so ruhigen Gesicht des alten Rittermeisters zeichnete sich eine grausame Grimasse ab. “Seid ihr bereit, Brüder?” Und die Bestien stürmten voller Eifer auf ihre Beute zu.
  20. Alles Gute zum Geburtstag. Mögen wir noch viele Geburtstagslootboxen von dir bekommen :) lg die Stahlratte
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