Verbannter

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  • Birthday 06/11/1996
  • RP Name:Jaran Malys der Kuckuckskönig
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  1. War letzte Woche unter den Tisch gefallen, wird dann diesen Donnerstag besprochen.
  2. Ist behoben und kommt mit dem nächsten Update. Danke fürs Melden!
  3. Für Vorschläge, was man mit Bienen machen kann, ohne das ganze System davon abhängig zu machen, sind wir gerne offen. Danke schonmal für das bisherige Feedback.
  4. Für zukünftige Tavernen-Abende hier ein Ort, an dem man gerne einkehren kann. Das Gasthaus "Zur Singenden See" Besitzer: Anders Karlson, Nordmarer Standort: Fischerdorf Orstedt in den südlichen Ausläufern der Goldmark Kurzbeschreibung: Das Gasthaus wurde im Jahr 14 d.4.E. als eines der frühen Gebäude Orstedts errichtet, um Seemännern, Händlern und Tagelöhnern einen Platz zur Versorgung und ein Dach für die Nacht bereitzustellen. Zwar sind die Plätze im Inneren des Hauses nur überschaubar, doch man wusste sich bis jetzt immer zu helfen. Das Klima unter den Gästen ist oftmals so derbe und rau wie die See selbst, wenn auch Anders stets jede Woge glättet - sollte es erforderlich werden. Am besten genießt man das herbe Bier des Hauses nach langer Reise oder getaner Arbeit und kommt mit etwas Glück auch in den Genuss der gelegentlich von Anders gesungenen Seemannslieder. Bilder von außen und innen:
  5. Nachtrag: NEU: Texturen für die "komprimierten" Bauernrezepte NEU: Textur für Filz, Lodenstoff und Linnen
  6. Nachtrag zu den Rezeptänderungen vom Anfang des Monats: Geschliffene Hölzer Die Erhöhung des Sandes wurde in Hinblick auf Spielerkritik und alten Anpassungen in Bezug zum Farmen von Sand zurückgenommen. Sand 8 -> 1 Filz: Der Versuch, Bienenprodukte in den Wirtschaftslauf mit aufzunehmen, hatte nicht den gewünschten Effekt und wurde nun durch ein anderes, wenig genutzes Item ersetzt. 9 Honigwaben -> 3 Schleimblöcke Knochensplittersekret: Durch die Streichung im Knochenmarksekret und den Bedarf im Eitersekret ergab sich die Möglichkeit, einen Kabeljau für Lachs zu streichen. So haben auch Alchemisten im geringen Levelbereich schon eine Verwendung für Lachs. Roher Kabeljau 2 -> 1 Neu: Roher Lachs 1 Sumpfsekret: Auf Grund der Änderungen an den Farmlimits und starkem Überfluss an Seetang, hat man sich entschlossen, den Spielervorschlag aufzugreifen. 1 Feder -> 16 Seetangblöcke Knochenmarksekret Tropenfische waren bis jetzt (seltener) Nebenfang. Um sie ins System zu integrieren, ohne frühe Produkte von ihnen abhängig zu machen, sind sie nun Teil des Knochenmarksekrets. 24 Roher Lachs -> 4 Tropenfische Kommentare zu den Änderungen wie immer gerne im Vorschläge-Forum.
  7. Eine alternative Lösung ist bereits gefunden und muss noch finalisiert werden. Wird leider etwas umständlich für die Spieler werden. Danke für die Geduld.
  8. Moin Flexi, Vorab möchte ich einmal sagen, dass ich deine Formulierungen und Kritik generell sehr angenehm zu lesen finde. Das wirkt sich natürlich auch darauf aus, wie bereit man ist, die Sache ausführlich zu erklären. Zu den Manatränken: Dass du die Manatränke als einer der wichtigsten Komponenten im Spiel bezeichnest, gibt bereits Aufschluss über den unausgewogenen Zustand der Tränke. Der Diskussionsanstoß kam aus der Spielerschaft, wie dein Screenshot zeigt. (Gut finde ich diesen aber nicht, weil er Spekulationen als Wahrheit verkauft) Daraufhin haben wir auf einer Teambesprechung über mögliche Änderungen an dem Zustand der Manatränke gesprochen und sind zu dem Schluss gekommen, dass sich einerseits der Exploit mit dem schnellen Trinken von Tränken nicht verhindern lässt und sie an sich auch die Balance der Klassen im Hinblick auf Mana als schwer möglich gestalten. In Folge davon wurden nun Manatränke aus dem Spiel entfernt und Alternativen nach Abschätzung gestrichen. Zuerst hatte ich übrigens überlegt, eine ausführliche Begründung in den Changelog zu schreiben, hatte es dann aber gelassen. Zukünftig werde ich das nun tun. Zur allgemeinen Kritik: Generell ein berechtigter Punkt, dass mehr Kommunikation bei solchen Änderungen geschehen soll. Wird man sich entsprechend in Zukunft vornehmen. Das Erwähnung des Geldes allerdings finde ich hier wieder komplett fehl am Platz. Als Druckmittel verfehlt es komplett das Ziel, da es für mich nicht von Belang ist, ob Spieler hier Geld investieren oder nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall: würde niemand mehr spenden, würde man sich selbst die Grundlage zum Spielen entziehen. Aber wie gesagt, das soll nicht meine Sache sein. Herbstwind: Dass die Antworten so ausfallen, ist nicht schön, richtig. Das ganze Thema ist man aber einfach leid. Wir wissen, dass viele die Fortschrittsberichte im Forum nicht lesen und die, die es tun, sind auch nicht unter den "Viel-Fragern". Und selbst wenn wir hier einen Bericht zu dem Event führen würden, würden trotzdem Leute ankommen und Fragen dazu stellen. Es wird dran gearbeitet und es gibt noch ein paar Bugs zu beheben, was vielleicht etwas schneller gehen könnte, trotzdem muss man einfach manchmal die Füße stillhalten. Fortschritte: In der Vergangenheit wurde versucht, aktuelle Arbeiten der einzelnen Teammitglieder offen auf der Website zu kommunizieren, allerdings haben wir uns bewusst dazu entschlossen, dies wieder auszusetzen, da das Aktuellhalten der Projekte einfach nicht verlässlich geklappt hat. Lieber geben wir keine Informationen heraus als halbwegs geführte oder verwirrende Dokumentationen. Gruß Verbannter
  9. Änderung im Manahaushalt: Manatränke aller Qualitätsstufen wurden deaktiviert und das Braurezept aus dem Spiel entfernt.
  10. Anpassung der Droprate von Tintenbeuteln aus Tintenfischen: Ein Tintenfisch wird nun immer 6 Tintenbeutel droppen.
  11. Du wurdest eindeutig für deine Wortwahl verwarnt, wie man in dem Screenshot unweigerlich sieht.
  12. Ein Ende, ein Anfang In der großen Ratshalle von Aramat versammelten sich die verbliebenen Mitglieder des Rat der Völker, zur Zusammenkunft aufgerufen. Die Ratswache am Eingang zur Halle war ausgedünnt worden, weniger Schreiber und Offizielle waren in den Korridoren zu sehen und die Logen für Schaulustige geschlossen. Man blieb dieses Mal unter sich - so hatte es ein Teil des Rates gefordert. Als letzter betrat der einarmige Alve Jaran Malys von Kowallen, von allen einfach Malys genannt, die Halle. Als das Tor sich hinter ihm Schloss, sprach er den anderen schon von der Treppe aus zu: “Der werte Herr Eisenklinge wird auch der heutigen Sitzung fernbleiben, habe ich auszurichten,” Schnellen Schrittes die letzten Stufen erklimmend, offenbarte sich ihm die versammelte Runde: Die Geweihte Arien Miadan; Mâgnus Meron von Jarlsbach-Krahburg, Gesandter aus Eickelburg; der auffällige Mittelländer Pömpfelchen von Blumenhausen; Frau Tiriana Arandur; Simgar Schwarzhammer aus Mirdain und Ratsherr Avalon Thehedir. Sie saßen an der großen Runde, viele Plätze blieben dieser Zeit leer. Das bis dahin Gesprochene unterbrach und Pömpfelchen wandte sich dem Alven zu. “Oh, Malys. Eine seltene Freude euch hier begrüßen zu dürfen. Dann sind ja alle hier… die noch übrig sind.” Jaran begrüßte die Runde knapp und nickte dem schwer geschminkten Pömpfelchen zu. “Leider ist das Treffen heute keine Freude…”, sprach er auf dem Weg zu seinem Platz, “... aber natürlich ist das nicht die Schuld der hier Anwesenden.”, ergänzte er etwas wehleidig. “Das ist mir - allen hier - schon bewusst.” munterte Pömpfelchen und fügte einen seiner bekannten Seitenstiche hinzu: “Aber es ist besser euch als euren Zaunpfahl von Vertreterin hier zu haben.” Der Rest schaute teils wartend auf die Beiden oder sortierte noch ein paar Notizen. Als Jaran seinen Kommentar ignorierte, wandte sich Pömpfelchen an die Runde: “Können wir dann anfangen?” Als Zustimmung darauf kam, erhob sich Jaran von seinem Platz und stützte sich auf der Tafel ab. “Um es kurz zu machen: Aus unserer aktuellen Situation heraus bitte ich die verbliebenen Mitglieder und euch, werte Geweihte, den Rat der Völker in seiner aktuellen Form aufzulösen.” “Was?!”, unterbrach Simgar, wenn auch er von dem erschrockenen nach Luft schnappen der Geweihten schnell übertönt wurde. Auch die anderen reagierten auf das Gesagte, wenn auch sehr unterschiedlich. “Wir verbleibenen haben uns wenig zu Schulden kommen lassen, aber werden dem Anspruch, den wir erheben einfach nicht mehr gerecht.”, fügte Jaran mit erhobener Stimme hinzu. Pömpfelchen nahm die Sache gelassen und lehnte sich zurück: “Nicht sonderlich überraschend. Als ob ihr das nicht kommen gesehen habt? Eure Erschrockenen Gesichter könnt ihr euch sparen!”, höhnte er die Reaktionen der anderen. “Wir können uns ja wohl schlecht: Rat der Völker - bis auf die paar bekloppten da drüben -; nennen!” Einen Moment lang ließ der Alve Pömpfelchen seine Kommentare abgeben während er sich den Rest seines Arms hielt, wandte sich dann wieder an die Runde: “Mich hat es viel gekostet, Mitglied des Rates zu sein. Doch es gibt Dinge, an denen man irgendwann nicht mehr festhalten kann.” Mâgnus hob die Hand, um etwas Ordnung zurück in die Sache zu bringen: “Dürfte ich fragen, was ihr stattdessen machen wollt? Wir können den Rat nicht ohne folgende Aktionen auflösen …” “Wir können sehr wohl. Und vielleicht ist es an der Zeit, das Chaos seine eigene Ordnung finden zu lassen.”, entgegnete ihm Jaran direkt. “Würde dies nicht die momentane Separation Lyrias weiter stärken, bis es ausartet?”, gab sich der Eickelburger noch nicht zufrieden. “Das Volk steht zu großen Teilen längst nicht mehr hinter uns und unseren Entscheidungen.”, äußerte Tiriana entschlossen. Auch Avalon sprach sich für den Gedanken des Vorschlages aus. Pömpfelchen lehnte sich zum Eickelburger Diplomaten hinüber, versuchte diesem zu erklären, warum der Schachzug ein kluger sein könnte: “Ja und nein, werter Herr Mâgnus. Wenn die Schweinsköpfe von Städten endlich merken, dass sie nicht alles allein machen können, dann zeigen sie sich vielleicht etwas...gemäßigter.” Nun hatte auch die Geweihte Arien sich vom ersten Schock erholt, wenn sie aber auch noch etwas nach Luft schnappen musste: “W...wie könnt ihr das nur sagen?... Es ist unsere göttliche Aufgabe mit diesem Rat für eine bessere Zukunft zu kämpfen!”, zeterte die sonst sanftmütige Frau gegen die sich bildende Stimmung. Der einarmige Alve hatte sichtlich kein Interesse daran, die Geweihte sich in ihren Eifer hineinsteigern zu lassen. “Es ist unsere Aufgabe, so habt ihr Recht.”, griff er ihre Worte auf, “Unsere Aufgabe, für eine bessere Zukunft einzustehen. Aber dafür braucht es DIESEN Rat nicht.” “Doch dieser Rat ist der uns Aufgetragene-”, fing die Geweihte an, ihrer Bestürzung über diesen Frevel Luft zu machen als Mâgnus das Gespräch auf weltlichere Dinge lenken versuchte: “Ihr sagt, dass gerade in der momentanen Lage, in der es dem Osten-”, er machte eine kurze Pause, um seine Worte abzuwägen, “ich sage es offen - erbärmlich geht, wollt ihr weitere Zusammenarbeit aufgeben?!” Die Entrüstung über das Vorgeschlagene hörte und sah man ihm an als er seinen Blick fragend durch die Runde schweifen ließ. “Niemand sprach davon, unsere Zusammenarbeit aufzugeben. Der Name "Rat der Völker" ist eben nur das: ein Name.”, erwiderte Jaran ruhig und wandte der Tafel den Rücken zu. “Und wenn die fünf Hohen Götter sich daran erzünen, dass wir an anderer Front für ihren Willen kämpfen müssen…”, er pausierte und schaute in den Abgrund hinab, “...dann sind sie Narren.” Sofort war Tiriana daran, die letzten Worte des Alven mit einem Apell an die Geweihte zu übertönen, um diese sich nicht noch weiter erzürnen zu lassen: “Wir haben keine Machtposition mehr in der Welt, verehrte Geweihte. Man ist offen gegen uns! Habt ihr nicht die Bekanntmachung Aramats gelesen?”, plädierte sie. Es folgte ein Moment allgemeinen Schweigens in der ihre Augen auf der Geweihten ruhten, die sichtlich versuchte, wieder eine gebührende Haltung anzunehmen. “Doch was gedenkt ihr stattdessen zu tun?”, erkundigte sie sich gefasst. Wie aufs Stichwort drehte sich Jaran wieder zur Runde hin, schritt entschlossen an seinen Platz und beugte sich über die steinerne Tafel. Seine Augen fixierten die Ariens förmlich, als wolle er ihre Verfassung testen und ließ dann scheinbar zufrieden von ihr ab. “Wir lassen etwas neues entstehen. Etwas natürliches.” , erläuterte er mit ruhiger Stimme. Der erste, der die Sekunde des nachdenklichen Schweigens durchbrach, war Simgar Schwarzhammer, der die Finger durch seinen Bart zwirbelte: “Hmm…nun gut. Aber die Frage ist immer noch was?”, brummte er. Jaran ließ die Frage nicht lange unbeantwortet: “Das wird die Zeit zeigen. Ich schlage bis dahin vor, dass wir inoffiziell weiter zusammenarbeiten, sofern ihr dazu gewillt seid.” Er war sichtlich wenig interessiert daran, eine Abstimmung hinauszuzögern. Er hatte jedoch nicht bedacht, dass seine Wortwahl der Geweihten sauer aufstoßen könnte und die Diskussion entbrannte erneut: “Inoffiziell?!”, entfuhr es ihr verständnislos, “Damit wäre unsere Aufgabe Lyria zu einen entgültig gescheitert…” "Der Name "Rat der Völker" selbst ist gescheitert, versteht ihr das nicht?”, ließ der Alve ihre Worte abschmettern, “Unsere Aufgabe IST gescheitert. Jetzt bleibt nur noch, den Platz für etwas Neues zu räumen.” Sein Blick wanderte über die leeren Sitze an der Tafel. “Lasst die Abtrünnigen ihren eigenen Vorschlag vorbringen, wenn ihnen wirklich an Zusammenarbeit gelegen ist.” Dann lag sein Blick auf dem Ratsvorsitzenden Avalon, der zustimmend nickte. “Ich bitte, lasst uns abstimmen; wer ist mit mir?” Poempfelchen war der erste, der seine Hand hob; nutze die Gelegenheit aber auch, um seiner Unterstützung Nachdruck zu verleihen: “Nichts für ungut, euer Gnaden. Aber den Städten, die ausgetreten sind, können die Götter auch nicht mehr helfen. Da ist der Wagen schon durchs Tor.” Tiriana und Avalon stimmten mit einem Handzeichen ebenfalls für die Sache. Mâgnus hob zögerlich seine Hand, der Konflikt in der Entscheidung stand im ins Gesicht geschrieben. Hingegen schüttelte Simgar nur den Kopf. Es fehlte nur noch die Stimme der Geweihten - zwar war die Wahl schon entschieden, ihr Segen würde dem Anliegen allerdings göttliche Zustimmung einbringen. Sie zitterte vor Schock noch leicht beim Erheben ihrer Stimme, konnte ihre Gedanken aber in Worte fassen: "Ihr wollt euch also von unseren Göttern los sagen?" Ein Schlagabtausch zwischen Arien und Pömpfelchen entbrannte. “Könnt ihr bitte aufhören so zu reden, wie die Deppen aus Khorinis? Das macht mir Sorge.”, beschwerte sich der geschminkte Mann lautstark. “Was sollte eure Aussage denn sonst bedeuten? Die Götter könnten ihnen nicht mehr helfen - erklärt euch bitte.” “Wenn die Götter ihnen nicht mehr helfen können, dann wir auch nicht. Also verkleinern wir unser Gebiet einfach auf die Städte und die Gebiete, die tatsächlich auch den Göttern treu bleiben wollen.”, ließ Pömpfelchen sich nicht zweimal bitten. Jaran unterbrach das Wortgefecht der beiden, sichtlich angestrengt. “Die Entscheidung ist damit dann gefallen. Ich werde mich jetzt aber verabschieden - der Rest liegt bei euch. Gehabt euch wohl. Mögen die Götter mit euch sein.” Bei seinen letzten Worten hatte er speziell Blickkontakt mit der Geweihten gehalten. Die Füße seines Stuhls knirschten über den Boden als er diesen an die Tafel zurück schob und schnell aus der Halle schritt. Bevor er überhaupt das Ende der Treppe erreichte, konnte man von der Plattform wieder Diskussionen vernehmen. “Wir verraten die Götter nicht, euer Gnaden. Wir versuchen nur effektiver unserer Aufgabe nach zu gehen. Und unsere hohen Ansprüche etwas zu senken.”, versuchte Pömpfelchen das Vorgehen zu rechtfertigen. “Wir müssen ihnen aber helfen! Das ist unsere Aufgabe! Nicht nur denen helfen, die uns in den Kram passen!”, bekam er allerdings nur als Antwort von Arien zurück, die nichts mehr von ihrer sonst zurückhaltenden Art zeigte. Mit einer Wutader auf seiner gepuderten Stirn donnerte Pömpfelchen seine Faust auf den Tisch. “Habt ihr schon einmal versucht mit diesen Bauernhirnen zu reden?! Sie lassen euch draußen vor ihren Stadttoren verhungern, wenn ihr IHREM Gott nicht huldigt! Sie WOLLEN unsere Hilfe nicht!” Er schnaubte laut nach seinen Worten und für einige Sekunden hallten die erzürnten Worte durch den großen Saal. Sonst schwieg man, Blicke gebannt auf die Geweihte gerichtet. “Sieht der Rest es ebenso?”, fragte sie entmutigt und vorsichtig, Augenkontakt mit den Ratsmitgliedern suchend. Avalon war der erste, der seine Ansicht mitteilte - einen bedauernden Unterton schwang in seinen Worten mit: ”Frau Miadan, ich kann eure Aufruhr verstehen, allerdings kann man auch nur denen Helfen die sich helfen lassen wollen.”, erklärte er seine Entscheidung. Während Mâgnus mit einem knappen Nicken dem wortlos zustimmte, versuchte Tiriana ein letztes mal ihren Standpunkt zu erklären. “Leider ja, verehrte Geweihte, Zusammenhalt auf die bisherige Weise erwirken zu wollen, ist ein sinnloses Unterfangen.” Erneut war es still in der Halle, diesmal für einen längeren Moment. Wieder lagen alle Augen auf Arien, der Geweihten Asthals; gespannt ob ihrer Antwort. Sie selbst schaute nur mit glasigen Augen vor sich in die Leere, starr und in Gedanken verloren. Dann senkte sie ihr Haupt und erhob sich langsam von ihrem Platz. “Gehabt euch wohl, werter…” Mehr bekam Arien nicht mehr über die Lippen und ließ die Gruppe zurück, ohne einen Blick mehr auf den Rat zu werfen. “So endet es also.”, urteilte Simgar das Ergebnis wehmütig. “Das ist nicht das Ende, euer Gnaden Miadan.”, rief Pömpfelchen ihr von der Empore hinterher. “Das ist erst der Anfang!” Er drehte sich zurück zu den Verbliebenen. “Es gibt großes zu planen… und noch Größeres in die Tat umzusetzen!” Einige Zeit später lag die Halle im Dunkeln. Noch etwas später begannen die ersten Boten, ein Schreiben des Rates zu verbreiten. ======================================================================================================================= Ehrenwerte Völker Lyrias, in seiner letzten Sitzung trat der Rat der Völker zusammen, um sich der Frage zu stellen, welchen Weg er in Zukunft beschreiten solle. In Folge der aufgekommenen Diskussion hat man sich gemeinschaftlich darauf geeinigt, den Rat der Völker in seiner Gesamtheit mit dem Bekanntwerden dieses Schreibens aufzulösen. Verträge, die mit dem Rat geschlossen wurden, werden ausgesetzt. Die Zusagen zur Fluthilfe stehen von nun an in der Verantwortung der ehemaligen Ratsstädte, können von diesen gegeben oder zurückgenommen werden. Quartiere, Schreibstuben und Hallen in der Nutzung des Rates wandern in die Hand ihrer Besitzer zurück. Angestellte im Dienst des Rates werden freigestellt. Der Schritt war kein leichter. Die Götter wollten diesen Rat als Instanz für Frieden und Einheit in diesen Landen, doch innere und äußere Fraktionen haben immer wieder an seinen Standbeinen gesägt, mit der Absicht, jene Ziele zu untergraben. Mögen nun jene einen Weg finden, Frieden und Ordnung zu sichern, die unsere Angebote und Prinzipien ablehnten. Wir haben den Platz freigemacht, sind aber weiter an Zusammenarbeit interessiert und werden uns der Welt nicht verschließen. Verzagt nicht, denn auch auf die dunkelste Nacht folgt wieder ein Morgen! Im Namen des Rates der Völker Avalon Tehedir Ratsvorsitzender =======================================================================================================================
  13. Jedes der qwqs und uwus senkt die Chance auf Umsetzung übrigens um 20%. Nur mal so.
  14. Im Dunkeln der Träume ======================================================================================================================= Eine dunkle Ebene aus kaltem, feuchtem Stein. Kniehoch gedeckt in Nebel, den der eisige Wind langsam vorantreibt. Luft, die erst salzig und frisch, dann plötzlich modrig und giftig riecht. Mal steht unterm Nebel das Wasser hoch , mal tun sich steile Felsen, beinahe Wände, auf. Es ist ein stiller Ort, keine Bewegung oder Wort hallt in die Ferne - nur das Flüstern des Windes bleibt. Lauter, leiser, aber niemals verstummt. So würde Jaran einem Außenstehenden die Szenerie seines wiederkehrenden Traumes schildern - wollte er es denn überhaupt jemandem schildern. In erster Linie tat er es nicht, weil das Geträumte surreal und bizarr war. So bizarr, dass er stets schweißgebadet und orientierungslos aufwachte. Und dennoch, etwas tief in dem Alven wünschte sich jedes mal wieder zurück. Ein Umstand, den er wachen Geistes mehr als verfluchte. Es war irrational, hinderlich und gefährlich. Das wusste Jaran genau… nun, fühlte er genau. Trotzdem konnte er nicht entkommen; nicht widerstehen. Irgendwann musste jeder einmal schlafen. Wie die Male zuvor erwachte der Alve auf kaltem Boden, das Gesicht taub und die Sicht verschwommen. Sich langsam aufrichtend, wanderte sein Blick instinktiv in die Ferne auf der Suche nach Orientierung, welcher ihm trotz zunehmend klarer werdender Sicht verwehrt blieb; das tiefe Schwarz der all umgebenden Dunkelheit ließ sich nicht durchbohren und nur das schwache Leuchten eines kleinen, umhertanzenden Lichts erlaubte ihm, überhaupt einen Schritt weit zu sehen. Es reichte auch aus, um einen Blick an sich hinunter zu werfen: fließende Schatten umhüllten seinen Körper und ließen nur erahnen, was und ob er etwas trug. Auch wenn er keinen Zweifel mehr hatte, zeigte spätestens die Silhouette seines linken Arms klar, dass er wieder in jener Traumwelt war. Zuerst war es ein befremdliches Gefühl gewesen als er bei einem seiner letzten Erwachen wieder seinen verlorenen Arm besaß. Jetzt lungerte diese Tatsache nur noch im Hintergrund seiner Gedanken und seine Aufmerksamkeit viel eher auf der schier endlosen Finsternis abseits des wenigen Lichts. Dann bei der Quelle jenes blassen Scheins: die kleine Sphäre war seit seinem ersten Erwachen in dieser Welt da gewesen - da noch kaum mehr als ein Funken. Jetzt tänzelte die kleine Sphäre in etwa einer Armlänge Distanz über seinem Kopf auf und ab. Jaran griff nach dem Licht, doch wie erwartet entzog es sich ihm; oft genug hatte sein Traum an der Stelle geendet, als er es nicht tat. Er wusste nicht, was genau er in dieser Welt zu tun hatte, nur, dass das Licht kräftiger wurde, je weiter er vor seinem letzten Erwachen gekommen war. So folgte er dem Schein, welcher wie erwacht nun stetig in die Dunkelheit hinaus und den Alven wie angeleint hinter sich herzog. Gleich einem Irrlicht führte es ihn tiefer und tiefer in das Unbekannte, das von Mal zu Mal mehr einem Wald aus schwarzen Säulen glich. Vom Pfad abzukommen hieß, in der Finsternis zu verschwinden und zwangsläufig zu erwachen. Die Bahnen des Lichtes zogen sich in großen Schwenkern entlang, darüber und unter hindurch solcher Säulen und obwohl Jaran öfters nah heran kam, ließ sich es sich nie gänzlich einholen. Es war eine surreale Verfolgungsjagd in der Dunkelheit und im Widerspruch zur Natur von Träumen verspürte der Alve zunehmend Kälte und Erschöpfung, aber auch etwas anderes. Etwas, das er wohl als Unbehagen beschreiben müsste. Vielleicht auch Furcht. Nicht die Art von Furcht, die er vor dem Aufkommen von politischen oder wirtschaftlichen Problemen im Augland hatte - waren es zu abstrakte Dinge, vor denen man sich in dieser Form hätte fürchten können. Aber auch nicht solche Furcht, wie man sie um die körperliche Unversehrtheit hat. Dafür war die ganze Erfahrung noch zu traumartig. Etwas lag vor ihm, irgendwo in der Tiefe dieser Finsternis, das den Kern seines selbst unbehaglich machte, seinen Verstand mit jedem neuen Schritt flehen ließ anzuhalten. Vergebens. Dann war Jaran am Ende des Säulenwaldes angelangt. Frierend und zum Zerreißen angespannt kam er zum Halt, den Blick auf das Licht gefesselt, wie es nur Meter vor ihm in eine Öffnung gleich eines Tores eintauchte. Dort drinnen lag sein Ziel, was immer es war - nie hatte er vor etwas derartige Furcht gehabt. Doch auch nie hatte ein einzelne Frage seine Neugier derart rasen lassen, dass sein Geist drohte daran zu zerbrechen. Die Entscheidung stand nie zur Frage. Der erste Schritt. Ein Gefühl von Taubheit. Der zweite Schritt. Lahmen des Körpers, eine bezwingende Last auf dem Rücken. Der dritte Schritt. Unsichtbare Ketten, beißende Kälte. Der vierte Schritt. Schmerz. Der fünfte Schritt. Dunkelheit, Sturz, eine Stimme. “Aufwachen, Jaran.” Als er seine Augen wieder öffnete, lag er wach in seinem Bett. Ruhig, klaren Geistes. Niemand außer ihm war dort.
  15. Ihr versteht das falsch: das wäre kein Tag ohne Dynmap - eher mehrere Tage. Ohne den Server. Die Lösung eines kompletten Renders wurde bereits diskutiert und aus Gründen der Kosten-Nutzen-Abwegung abgelehnt. Ihr könnt allerdings nach einem Moderatoren fragen, wenn er euch vor Ort die Karte wieder herrichten soll. Trotzdem danke daür, dass ihr euch die Überlegungen in die Richtung macht.