Engarim Axtschlag

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    EngarimAxtschlag

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About Engarim Axtschlag

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  • Birthday 06/10/1997
  • RP Name:Engarim Axtschlag
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ERRUNGENSCHAFTEN

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  1. Der Bund Azkapur lehnte sich ein wenig in seinem Stuhl zurück und streichte sich voller Gedanken durch seinen Bart. Er kniff die Brauen zusammen und wandte sich gen Vanorian “Also wie der Rat?” Vanorian entglitten bei der - erneuten - Bemerkungen für eine Sekunde die Gesichtszüge, fasste sich jedoch relativ schnell wieder. “Bei allen… Nein! Nicht wie der Rat! Bei dem Rat der Völker mussten, sich die einzelnen Parteien der Mehrheitsentscheidung beugen, auch wenn es gegen alles ging, was die jeweiligen Städte vertreten haben. Bei diesem Bund geht es darum, mit Argumenten möglichst viele Leute und Siedlungen auf seine Seite zu ziehen, Kupferbart. Und wenn als Beispiel Eickelburg Einwände hat und nicht helfen will, dann wird sie keine Institution dazu zwingen können. Der Bund baut darauf, dass Siedlungen und Personen auch ohne Zwang durch eine höhere Gewalt zusammenarbeiten können.” “Aber wie soll dann überhaupt eine Mehrheit zusammenkommen um etwas wirklich zu verändern? Manche Leute müssen zu ihrem Glück gezwungen werden Vanorian.” Roktasch blickte Vanorian misstrauisch an. “Pah!” Vanorian winkte ab. “Einheitliche Reiche sind mit der alten Welt gestorben. Und die Geburt neuer kann niemand erzwingen, wie sich ja gezeigt hat. Sie müssen sich bilden. Und wie geht das besser als wenn man allen eine Bühne zum Debattieren und Argumentieren bietet? So können sich Siedlungen Gefallen erhaschen, Mehrheiten sichern und Vorschläge zu Verbesserungen ihrer Region vorbringen und dann sehen, wer ebenfalls daran interessiert ist, oder sich im Zweifel interessieren lässt. Die Bildung neuer Reiche ist wie eine Geburt, Roktasch. Du kannst nicht einfach Leichenteile aneinander nähen und erwarten das ein funktionierender Mensch dabei herauskommt.” Azkapur sah schon, das Roktasch’ Gesichtsfarbe langsam die gleiche Farbe annahm wie die seiner Haare und ging gleich zum nächsten Einwand. “Du sagst die ganze Zeit “Siedlungen und Personen. Du willst aber nicht wirklich vorschlagen, dass einzelne Personen das gleiche Recht zu sprechen haben, wie Khorinis, Aspio oder Aramat, oder?” “Warum nicht? Vorausgesetzt sie haben ähnliche Mittel. Oder zumindest ausreichend mittel um einen Unterschied zu machen. Reiche Händler, ehemalige Adelige oder Gildenvorstände haben alle kein Land und doch sind sie es, die Aramat aktuell über Wasser halten. Zudem, warum sollten normale Bürger nicht mitdiskutieren können?” “Warum? Was sollten sie schon dazu beisteuern können? Der normale Bürger hat doch keine Ahnung wie man herrscht, auf Krisen reagiert oder gar welche Entscheidung die richtige ist!” Roktasch’ Gesichtsfarbe war zwar noch immer gefährlich rot aber immerhin verdunkelte sie sich aktuell nicht weiter. “Und was unterscheidet uns von den einfachen Bürgern? Nehmt mich als Beispiel. Ich war einfach Fürsprecher der Gefallenen, euer wortwörtlicher Gegner. Und durch Diskussionen und Gespräche sitze ich viele Jahre später hier. Einfache Bürger sind nicht mehr nur dumme Bauern wie in der alten Welt. Und durch die Zeitungen, wie den Luftkurier und Berichte sind sie durchaus in der Lage, den Geschehnissen der Welt aufmerksam zu Folgen.” “Ich sage: Lasst sie mitreden. Aber eigene Themen in diese… Runde mit einzubringen steht ihnen trotzdem nicht zu. Einfach Bürger sollten trotz allem ihre Grenzen kennen. Aber das bringt ein weiteres Problem auf. Wo soll das alles stattfinden? Etwas Kontrolle und Aufsicht braucht auch dieser Bund, Vanorian.” “Gewiss, Azkapur. Aber eine Entscheidungsgewalt wie im Rat wird nicht funktionieren. Dafür ist der Bund nicht geschaffen. Wenn dann nur jemand, am besten Aramat, der die Diskussionen beaufsichtigt, Leute aufruft, den Saalfrieden wahrt und dergleichen. Und zum Ort...nun. Wir haben ja glücklicherweise ein relativ geräumiges Gebäude, welches aktuell leer steht. Ein paar Umbauten und ein neuer Anstrich und wir haben eine geeignete Örtlichkeit.” “Die Ratshalle wäre wohl auch das einzige geeignete Gebäude.” Azkapur reibte sich ein wenig die Augen und setzte sich gerade hin. “Und zur Beaufsichtigung? Wie sollen wir das formulieren, ohne dass alle wieder Bevormundung schreien?” “Mhm. Ich würde vorschlagen, dass wir das Recht der Diskussionsführung und die Organisation der Treffen für uns Beanspruchen, da wir auch die Örtlichkeit der Treffen freundlicherweise umsonst zur Verfügung stellen.” “Also das sammeln und organisieren von Anliegen, das Organisieren der eigentlich Treffen, sowie die Moderation der Gespräche, damit alles friedlich bleibt.” “Ich denke schon. Aber warum wieder euer missmutiger Tonfall, Kupferbart. Was drückt euch nun schon wieder aufs Gemüt?” Vanorian blickt Azkapur etwas erschöpft an. “Weil das die Aufgaben des Verwaltungsapparates des Rates waren, den wir letzte Woche auf dein Anraten hin entlassen haben, Vanorian.” Azkapur erwiderte Vanorians Blick mit einer Mischung aus Missgunst und Belustigung. Belustigung nur, weil er genau wusste, wer die ehemaligen Angestellten alle wieder einstellen durfte. Vanorian schluckte, blätterte durch seine Notizen und schloss ab “Nun das wäre es denke ich. Soll ich die Briefe an die Städte direkt aufsetzten, Bürgermeister?” “Natürlich, verehrter Vanorian” Azkapur setzte sein breitestes lächeln auf, als Vanorian sich bereits beeilte den Raum zu verlassen. “Und vergess die ehemaligen Angestellten nicht. Du persönlich wirst sie wieder einstellen.” Vanorian sank einige Finger breit zusammen “Natürlich.” Ooc-Vorstellung wird die Tage folgen :)
  2. Abgelehnt Steckbrief Dein Charakter kann nicht im 10 Jahr der 3. Epoch geboren worden sein (max. Alter für Mittelländer ist 90) Geschichte: Die Geschichte ist zu kurz --> mind. 500 Wörter Die Geschichte wird bewertet, wenn sie überarbeitet wurde
  3. Abgelehnt Der Charakter ist zu kurz --> mind. 200 Wörter Deine Geschichte ist viel zu kurz --> mind. 500 Wörter müssen erreicht werden Bitte melde dich bei mir, sobald die Cb ausgebessert wurde :)
  4. Das Treffen Vorab Auf der Straße vor dem Rathaus in Aramat ziehen die Nachtschwärmer und Trunkenbolde schon seit Stunden um die Häuser, als der Bürgermeister und seine beiden Berater von dem Treffen mit den Gildenvorständen zurückkommen. “Verdammte Sausäcke! Was bilden die sich eigentlich ein!?” Roktasch warf seinen Mantel neben die Tür als er in das Büro trat. “Es war Abzusehen Roktasch. Wir wussten alle das sie nicht bis ins nächste Zeitalter weiterzahlen würden. Und nur Vanorian ist es zu verdanken das sie die Zahlungen bis zum nächsten Monat noch aufrechterhalten.” Azkapur lies sich erschöpft in seinen Sessel fallen.“Und außerdem kann ich sie verstehen, Roktasch. Das sie uns bis hierher Unterstützt haben, war mehr als großzügig.” “Und trotzdem ist keine Lösung in Sicht. Weder für die Finanzierung, noch für die sterbenden Flüchtlinge im Osten. Und ich wage letzteres mit mehr Dringlichkeit zu bemessen.” Vanorian setzte sich auf einen Stuhl gegenüber von Azkapur. “Die Berichte sind so eindeutig wie ernüchternd. Diejenigen die im Kloster Zuflucht gefunden haben, sind die wenigen Glücklichen, die nicht unmittelbar von Kälte, Hunger und Tod bedroht sind. Aktuell zumindest. Alle außerhalb… nun… die umliegenden Städte und Siedlungen die noch stehen haben sich abgeriegelt und sehen besagte Flüchtlinge nicht als ihr Problem an. Die meisten werden im kommenden Winter sterben.” Vanorian schob den Stapel von Berichten und Briefen über den Tisch. Für einige Minuten herrschte im Büro von Kupferbart absolute Ruhe. “Hab ich dir schon einmal gesagt, Vanorian, dass du ein einmaliges Talent dafür hast, die Raumtemperatur nur durch Worte merklich abzukühlen?” Azkapur nahm sich den Obersten Bericht vom Stapel und überflog ihn. “Mhmm… früh einsetzende Stürme…. kaum Sicherheit vor dem Wetter… Nahrungsmittel werden knapp….” er legte seine Stirn in Falten. “Jeder Bericht wie der vorherige. Der Osten leidet langsam aber sicher, ohne das wir aktuell etwas machen könnten. Und ohne die Götter sieht sich niemand irgendwem verpflichtet und denkt nur an seinen Vorteil. Aber immerhin...” Azkapur verdrehte er blickte Vanorian direkt an “Dieses Mal werden wir nichts machen können. Sie werden sterben, ob mit oder ohne unserer Hilfe, die Gilden haben Recht.” “Erlaubt mir zu sagen, dass die Feststellung nicht nur bequem ist, sie ist weiterhin ein Haufen Mist.” Vanorian setzte sein ernstes Gesicht auf, dass er zu bieten hatte. Roktasch und Azkapur zogen fast gleichzeitig die Augenbraue hoch. “Nun dann erleuchte uns.” “Nun.” Vanorian räusperte sich. “Wie schon erwähnt, wird Aramat allein diese Aufgabe nicht stemmen können. Jedoch haben wir es bisher auch nicht alleine geschafft. Ein buntes Bündnis aus Gilden, Städten und Einzelpersonen hat uns bisher unterstützt und zum Erfolg ebenso beigetragen, wie die Führung und Koordinierung Aramats.” Azkapur stützte seine Ellenbogen auf dem Tisch ab “ Und die Geduld und Akzeptanz aller Beteiligten hat ihren absoluten Tiefpunkt erreicht. Wir können nicht einmal die in Aramat ansässigen Gilden zu einer weiterführung der Kooperation überreden. Geschweige denn der Städte im Osten.” “Weil wir aktuell trotzdem noch als einzelne Teile agieren, trotz der Vereinbarungen zur Kooperation. Zu Recht wie ich erwähnen muss, wir sind weder Königreich noch ein Despotischer Staat. Und dadurch, dass Aramat eine Führungsrolle eingenommen hat, sehen sich manche nun in dieser Freiheit und Selbstbestimmung beschränkt.” Azkapur nickt “Diese Führung braucht es aber. Wenn Aramat nicht führt, wird jede Zusammenarbeit so Enden wie der Rat. In Fraktionen und Gräbenkämpfen. Ich will niemanden die Fähigkeiten absprechen, aber die Städte außerhalb Aramats sind zu verschieden als das ein Rat sie Einen könnte, abseits Aramats.” “Da muss ich beipflichten. Jedoch gibt es eine Möglichkeit. Eine anhaltende Kooperation, welche ein Mitspracherecht der beteiligten Miteinschließt. Zudem denke ich, das der Zwang der Zusammenarbeit, wie es im Rat der Fall war, auf ein freiwilliges Zusammenarbeiten auf Grundlage von Argumenten und Ausrichtungen reduziert werden sollte.” Azkapur streichte sich durch den Bart. “Denkst du, so kurz nach dem Rat, lässt sich irgendwer für die zweite Runde des Rates begeistern?” “Natürlich nicht. Aber wenn wir die aktuelle Strategie “Zuckerbrot und Peitsche” weiterführen, so glaube ich schon das sich alle an einen Tisch kriegen lassen. Und sollten wir damit erfolg haben, so könnte sich das Konzept “Städtebund” eventuell bewähren.” “Ich denke du hast zufälligerweise schon etwas dazu ausgearbeitet Vanorian?” Vanorian grinste leicht und legte einen weiteren Stapel Papiere auf den Tisch.
  5. Das Leid im Osten Die endlose Abfolge steckte mittlerweile tief in seinen Knochen - links, rechts, links und wieder rechts. Monoton marschierend tätigt Arador einen Schritt nach dem Anderen und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit, welche sich nun auch körperlich bei ihm bemerkbar macht. Schon lange fühlten sich seine Beinen taub an, selbst die Blasen an seinen Füßen sind schon aufgeplatzt. Trotzdem laufen sie weiter. Viele sind stehen geblieben und nur die Götter wissen, wo sie nun sind oder wie es ihnen ergangen ist. Arador und seine Familie sind jedoch nicht vom Weg abgekommen, Hunger und Durst plagen selbst die Härtesten. Seine Schwester hatte Anfangs stets gemeckert und sich beklagt, doch nun ist auch sie still und in die monotone, rhythmische Bewegung des Marsches vertieft. Die Lumpen an seinen Füßen hatten sich schon vor einigen Meilen von seinen Füßen verabschiedet, erst hatte er sich bemüht auf Stöcke und Steine zu achten, doch fehlt ihm nun die Kraft. Und doch läuft er weiter. “Denkst du die Anderen wissen, dass wir kommen?” erklang die krächzende Stimme eines Jungen etwas weiter vor Arador. Mit Mühe schaffte er es seinen Blick zu heben und den Jungen anzuschauen. Zwar sah er nur den Hinterkopf, doch wusste er wem dieser verfilzte Kopf gehört. Auch wenn die Stimme gar nicht zum dicken Johann gehört, musste er es sein. Seit seiner Flucht aus Nebelmoor hat er viel Gewicht verloren und könnte schon “Dürrer Johann” genannt werden. Arador kann sich noch gut daran erinnern, dass zwei Erwachsene dem Dicken seine Kleidung abgenommen haben, um die Stoffe als Verbände zu nutzen. Ganz in dem Sinne, dass er ja genug Masse hat, um bei der Kälte nicht zu erfrieren. Arador war es nur Recht, zum Glück muss er jetzt nicht oberkörperfrei marschieren. Natürlich fühlt das Hemd sich tagsüber so an als ob es nicht voller Schweiß, sondern voller Blei wäre, welches versucht ihn zu Boden zu drücken. Doch jeder Abend macht dieses Engegefühl in der Brust wett indem es ihm etwas Wärme spendet. Gedankenversunken fragte er sich schon selbst, warum er an Johann denkt, als auch schon eine weitere Stimme ihn aus den Gedanken zieht: “Du wirst schon sehen, die haben sicherlich ein Fest für uns vorbereitet! So viele Hilfsmittel die durch Lyria gewandert sind, da kann es gar nicht anders sein. Du wirst schon staunen.” entgegnete eine ältere Stimme. Johann antwortete dem nur knapp mit einem leichten Nicken oder war es nur das wippen seines Kopfs zum Klang des Marsches? Vielleicht war es auch etwas Anderes - eigentlich war es Arador auch egal, solange die sie denn bald ankommen. Einige Zeit später als es schon langsam wieder Dunkel wurde, blieb die Kolonne abrupt stehen. Aradors Hintermann hat es wohl in seiner Trance nicht ganz mitbekommen und lief gegen ihn, wodurch er ein lauteres Stöhnen von sich gab. Doch viel wichtiger war es ihm zu erfahren ob sie nun endlich angekommen sind. Wie von den Toten auferstanden reckten und streckten sich alle, um zu erspähen was sich an der Spitze abspielt. Arador wollte seine ganze Kraft mobilisieren um sich auf die Zehenspitzen zu stellen, doch rührte sich bei ihm gar nichts, der Schmerz war zu groß und die Muskel zu überspannt. Wütend klatschte sich Arador aufs Bein, als würde dies irgendetwas an seiner Kraftlosigkeit ändern. Noch während er mit sich zu kämpfen hatte, erklang das Weinen von Kindern vor ihm. Doch irgendwas war diesmal anders, es klang viel lauter und intensiver als das übliche geweine nach Nahrung und Wasser. Nein, dieses mal ist wirklich was anders und je genauer er zuhört, desto mehr fragt Arador sich wer da wirklich weint. Verwundert blickt er nach links wo seine Schwester mit ihm gelaufen ist. Sie war fort. Aufgeweckt schaut Arador schnell umher. Erst einige Sekunden später sieht er sie etwas weiter vorne an der Seite. Direkt will er hin zu ihr und sie fragen was das soll, schließlich verliert man sich so sehr schnell, doch wollen seine Beine nicht mitmachen. Wie festgewachsen verharrt Arador im Stehen an Ort und Fleck. Plötzlich ertönt eine schrille Stimme: “Tot! Sie sind alle tot! Wir sind alle in den Tod gelaufen! Hier ist nichts, es ist alles zerstört!” ehe die Stimme in ein Wimmern umschlägt und verhallt. Die Menschen um ihn schauen sich besorgt an und wollen nun mit eigenen Augen erblicken wovon der Mann erzählt hat. Von hinten werden die Leute nach vorne angetrieben und es kehrt wieder Bewegung ein. Doch Arador verzagt und kann keine Zeh rühren. Der Druck auf ihn erhöht sich. Eine Schulter bohrt sich in seinen Rücken und er muss schmerzerfüllt wiedermals aufstöhnen. Daraufhin erfolgt ein ruckartiger Schubser gegen ihn und Arador fliegt nach vorne. Instinktiv greifen seine Füße ein und setzen Arador in Bewegung unter wahnsinnigen Schmerzen. Das Auftreten und weiterlaufen zieht sich durch seinen ganzen Körper und Arador wird kurz Schwarz vor Augen; und trotzdem läuft er weiter. Doch diesmal nur einige Meter, ehe sich die Masse vor ihm lüftet und er zum ersten Mal seit Tagen niemanden mehr vor sich stehen hat. Doch war dieser Anblick alles andere als das was er sich so sehr ersehnt hat. Er kannte den Blick wenn man von Westen aus das Dorf betritt und er war sich ziemlich sicher, dass er genau an der Stelle steht, an welcher er es schon tausend Mal stand. Doch dort war kein Dorf. Nur aufgedunsene Leiche liegen verteilt in Mitten von Holzresten. Es stand nichts mehr. Er versuchte die Hütte seiner Familie zu erblicken die am Ufer stand. Allerdings gab es keinen Fluss mehr, sondern nur einen schlammigen Sumpf der nun das gesamte Dorf verschlungen hat. Seine Kraft verließ Arador wieder und er fiel auf seine Knie in den tiefen Matsch. Tränen kullerten sein Auge hinunter als er wieder eine Stimme hörte: “Es ist unser Ende...” Weinend wendete er seinen Blick vom einstigen Dorf ab und schloss seine Augen.
  6. Wir drücken alle die Daumen das es ihm bald besser geht!
  7. until

    Engarim will Teilnehmen :( Engarim hat Spätdienst :(