Croco

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About Croco

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    Geschichtenerzähler
  • Birthday 04/03/1996
  • RP Name:Erehir Lhugarion
  • RP Volk:Hochalve
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  1. Croco

    Herbstwind

    Zum Narrenfest eine Runde Mord und Totschlag! taktisches Gruppen-PvP!
  2. Croco

    Herbstwind

    Gruppen-Taktik-PvP Bitte in die jeweiligen TS Channel gehen!
  3. Die Pforten zu Mawaia sind wieder offen! Ab heute gibt es wieder das Last-Man-Standing/ Hungerspiele Event! Die Mechanismen mussten neu gemacht werden, da das vorherige Plugin starke Probleme verursacht hat. Sammelt schnell den Loot aus den Kisten und rüstet euch gegen andere Spieler. Es kann nur einen Sieger geben! Es kann demnächst zu Änderungen am Gameplay und am Loot kommen, doch der erste Test war durchaus positiv. Wir freuen uns über euer Feedback!
  4. Hallo yFairness, wurde angepasst. Noch einen schönen Tag, Croco
  5. Croco

    HERBSTWIND

    Taktik PvP Bitte in die jeweiligen TS Channel gehen
  6. Croco

    PvE-Event Kolloseum

    Der Kampf im Kolloseum entbrennt! morgen am 06.03 um Punkt 20 Uhr geht es los! Die Lobby wird zehn Minuten vorher eröffnet, damit ihr beitreten könnt. Es handelt sich um ein PvE-Event, daher braucht ihr keine Ausrüstung und werdet auch nichts verlieren, wenn ihr teilnehmt. Kämpft tapfer!
  7. *reserviert sich die Fahrzeugklasse für Dampfpanzer* Hallo KatzTatz, es ist durchaus eine schöne Idee über die wir im Team auch schon mal geredet hatten, allerdings ist die Sache schwieriger umzusetzen als es auf den ersten Blick wirkt. Errungenschaften für Kills sind schwierig zu handhaben, da viele mit abgesprochenen Spawnkills versuchen würden schnell das Achievement zu "erfarmen". Einerseits wäre damit das Ziel der Errungenschaft verfehlt (guter Kämpfer der sich im PvP durchsetzt) und anderseits würde es den Chat nur noch mit Killnachrichten zu spammen. Um Abuse zu verhindern, braucht man ein ganzes System dafür, was die Sache komplexer und damit schwer umzusetzen macht. Errungenschaften für Events müssen leider programmiert werden, daher kann es noch etwas dauern bis diese umgesetzt werden. Danke für eure Ideen und die Vorschläge um Lyria zu verbessern, bleibt dran :) Grüße, Croco
  8. Aramater Herold Ausruf des Rats zum Schutz der Bevölkerung Bei der letzten Sitzung des Rats der Völker hat der hohe Rat von Aramat beschlossen tatkräftiger gegen Hetzerei in der Öffentlichkeit vorzugehen. Mit diesem Beschluss wird gegen aufwieglerische Kräfte vorgegangen, welche versuchen die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und Gruppierungen zu diskreditieren. Zum Wohle aller Völker und im EInklang mit den Göttlichen Vertrag soll hierdurch der gemeinsame Zusammenhalt bekräftigt werden, welcher durch den Anschlag auf den Rat öffentlich debattiert wurde. Ein genaue Umsetzung des Vorhabens wird nun in einer nächsten Sondierungsphase ausgearbeitet. Die ersten Entwürfe wurden gemischt wahrgenommen, einerseits unterstütze man die Aktionen des Rats für Stabilität und Ordnung zu sorgen, andererseits fürchte man sich davor, dass der Rat diesen Beschluss nutzt, um weitere Einschneidungen in die Rechte der Stadt Aramat vorzunehmen. An der selben Sitzung wurde vermerkt, dass Ratsmitglied Vloidarion Aurelian de Varaness aufgrund körperlicher Erschöpfung behandelt werden musste. Noch während der Sitzung habe er den Saal verlassen und sich abgemeldet. Außerhalb des Ratsgebäude wurde de Varaness schließlich bewusstlos aufgefunden und von einer Wache in Behandlung gebracht. Der aktuelle Zustand ist unbekannt, jedoch soll es sich laut ersten Angaben um keine lebensgefährliche Situation handeln. -Aramater Herold
  9. Aramat in Geiselhaft des Rats Nachrichten von "Die Stimme" Der Rat bekämpft die Wahrheit Nach den Anschlägen, den Übergriffen und den Morden scheint der Rat nun einzuknicken. Der schlimmste Albtraum aller Bürger Avaens wird wahr! Der Rat der Völker unter der Führung vom Ratsherren Thehedir und der Geweihten Miadan scheint nun vor den feigen und niederträchtigen Extremisten die weiße Fahne zu hissen. Vor einigen Tagen hat der Rat nun die Zensur aller öffentlichen Schriften beschlossen und will unseren werten Lesern verbieten über die neuesten Geschehnisse bescheid zu wissen. Unter dem Deckmantel von "Hetze und Feindlichkeiten" soll der Rat nun bestimmen dürfen, was die Bevölkerung lesen darf und was nicht. Wenn es den feinen Ratsherren in ihren edlen Gewänden nun nicht länger passt, dass wir die Probleme unserer Stadt beim Namen nennen und auf große Fehler hinweisen, so wird der Rat fortan nicht länger gegen die Probleme angehen, sondern gegen die Zeitungen! Ein wahrer Skandal, eine Schande und eine große Niederlage für alle die sich eine bessere, offene Zukunft gewünscht haben. Erneut zeigt der Rat sich seine eigenen Schwächen auf und wirkt ohnmächtig im Angesicht der Herausforderungen. Unserer ehrenwerter Bürgermeister hat sich für die nächste Ratssitzung angekündigt und wird hoffentlich den morschen Laden zu Gunsten Aramats aufräumen, so kann man nur noch auf ihn hoffen, dass Azkapur Kupferbart unser aller Zukunft rettet! Vloidarion Aurelian de Varaness ist zusammengeklappt Mehr und mehr scheint der Rat zu schwächeln! Nicht nur geistig, wie das letztere Zensur-Gesetz zeigt, sondern auch in Form körperlicher Schwäche. So ist Ratsmitglied Vloidarion Aurelian de Varaness nach der Ratssitzung zusammengebrochen. Sein aktueller Zustand ist noch unbekannt und es werden uns keine Informationen mitgeteilt, ob nun die Zensur schon zu einer Sperre ausgeweitet wurde? Leider kann man bisher nur schlimmes vermuten. Ebenfalls ist es noch unbekannt, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Zusammenbruch des Ratsmitglieds und der schlechten Regierungsführung gibt oder ob andere niederträchtige Gruppierungen wieder aus dem Dunklen zugeschlagen haben, wie sie es bereits beim Ratsfall taten. Trotz aller Widerstände, werden wir weiterhin die Wahrheit verkünden, also verfolgen sie weitere Einzelheiten weiterhin bei uns und bleiben dran! Wir bleiben unbeugsam! Wie auch andere Verlage, so rufen wir zu einem Aufbegehren gegen die Ungerechtigkeit auf. Vor dem Ratsgebäude wird die weltfremde Verwaltung daran erinnert, wer wirklich die Macht im Herzen Avaens besitzt! Das aufrechte Volk von Aramat! Bürger! Schließt euch den Reihen der Aufrechten an! Protest für die Freiheit unserer Stadt! Wahrheit und Freiheit werden sich niemals den Unterdrückern beugen, also kämpfen wir den Kampf der Gerechten und lehnen uns gegen die Zensoren aus der Ratshalle auf.Weder die niederträchtigen Elemente unserer Gesellschaft, noch die unterwanderten Herren und Damen im Rat werden uns in die Schranken weisen, niemals! -Die Stimme
  10. Es ist wieder Zeit für einen neuen Lyria Stammtisch! Der Lyria Stammtisch ist eine eine ungezwungene, lockere Plauder-Runde auf unserem Teamspeak Server, bei der jeder mitmachen darf und keiner ausgeschlossen wird. Nutzt den Stammtisch, um andere Community Mitglieder, sowie das Team hinter Lyria kennenzulernen. Natürlich kann grundsätzlich über alles geredet werden, doch hat es sich als nützlicher erwiesen, dass vorher einige Fragen bezüglich Lyria gesammelt werden. Daher bitten wir euch in diesem Thread einige Fragen zu stellen, welche wir anschließend gemeinsam besprechen und klären. Der Stammtisch findet am 24.02.2020 um 20:30 statt! Wir freuen uns auf einen angenehmen und entspannten Abend :)
  11. Seit dem Changelog vom 07.02.2020 ist es möglich, dass Stadtmitglieder nachschauen können, wie aktiv die Mitglieder ihrer Stadt sind. Demnach benötigt ihr dafür mindestens den Rang einer Siedlung. Das alles funktioniert Ingame über den Befehl "/Stadt info".
  12. Name: Azkapur Kupferbart Volk: Tieflandgeborner Geschlecht: Männlich Geburtsdatum: J353 der 3. E, am 2. Tag des 2. Monats Herkunft: Morgental, Lyren Größe: 1,34 Schritt Augenfarbe: grau Haarfarbe: braun Eltern: Bungdil Kupferbart und Farena Kupferbart Geschwister: Jongdil Kupferbart Partner: Myr Granithammer Kinder: Arimgar Kupferbart Wohnort: Aramat Stellung: Bürgermeister von Aramat Handwerk: Verwaltung Glaube: Fünfgötterglaube Charakterzüge: traditionell, gesellig, aufgeschlossen Azkapur Kupferbart ist seit dem Jahr 27 der vierten Epoche Bürgermeister von Aramat. Zeit seines Amtes ist er dafür bekannt sich jedes Problem der Stadt genauestens vorzunehmen und mithilfe seiner wirtschaftlichen Finesse entsprechende Lösungen voranzubringen. Man trifft ihn in der Regel stets im Zimmer des Bürgermeisters an, welches nach einer langer Verhandlung auch schnell einer Schenke gleichen kann. Doch Azkapur ist nicht nur ein sehr geselliger Steingeborener, sondern vor allem auch ein knallharter Realist. Damit die Völker nach dem Göttlichen Vertrag wieder Fuß fassen konnten, mussten und müssen Kompromisse seiner Meinung nach eingegangen werden. Zu diesem Zwecke stimmte er in der Vergangenheit häufig brisante Debatten an. Auch nach all den Jahren des Regierens hat Azkapur noch immer ein offenes Ohr für seine Mitbürger, so nimmt er Meinungen und Ratschläge gerne entgegen, um diese in seine Entscheidungen miteinzubeziehen. Da Azkapur noch im besten Alter ist, wird er noch einige Jahrzehnte weiterregieren bis er zurücktritt oder sein Leben zu einem Ende kommt.
  13. Hallo Lukas, vielen Dank für deinen Vorschlag! Allerdings ist die Umsetzung des Vorschlags technisch nicht möglich, daher können wir dies leider nicht umsetzten. Dennoch freuen wir uns über jeden Beitrag um Lyria zu verbessern. Grüße, Croco
  14. Croco

    Erehir Lhugarion

    Aussehen: Erehir Lhugarion ist ein großgewachsener Hochalve im besten Alter. Seine filigrane, schlanke Statur und seine blasse Hautfarbe unterscheiden ihn wenig von seinen Artgenossen. Charakteristisch für ihn sind die rabenschwarzen Haare und die purpurvioletten Augen, ein Merkmal der Sippe des Lhugs - der Familie Lhugarion. Früher trug Erehir seine Haare lang bis zu den Schulterblättern, welche er auf See in alter venori Tradition stets zusammenbindet und hochsteckt, wodurch seine reizvollen Spitzohren zur Schau stellt. Mittlerweile trägt er seine Haare etwas kürzer und in der Regel offen, so wirken seine markanten Gesichtszüge deutlich erwachsener und reifer. Der breite Kiefer und das ausgeprägte Kinn untermalen, seine natürliche alvische Anmut mit einer kühlen Härte. Trifft man auf den Ratsherren so ist dieser seit jeher in den feinsten und schönsten Tüchern gehüllt. Allerdings ist Erehir kein sehr farbenfroher Alve, so hüllt er sich lieber in blassen und kalten Farben, wie es sich für einen ehrbaren Sohn aus dem ehemaligen Har Venrond gehört. Seit seiner Machtübernahme im Jahre 379 der dritten Epoche, bevorzugt er weite, dunkle Mäntel aus Seeschlangenleder mit mühsam detaillierten Verzierungen, allzu typisch für einen Herrscher seiner Art. Dazu passend, führt er die Insignien der Venori in Form von einer Schlangenbrosche am Mantel, sowie zwei Schwertern bei zeremoniellen Anlässen mit sich. Diese Schwerter haben durch den Schmiedeprozess eine charakteristische dunkle Färbung, dennoch sind es in erster Linie Schwerter mit kultureller und religiöser Bedeutung, welche die Namen “Sarokhelanar” und “Kheylmorinar” tragen, angelehnt an Khelanor und Morinor die damaligen lokalen Schutzgötter der Venori, jene Bevölkerung die einst in Har Venrond lebte. Charakter: Erehir muss oft in verschiedene Rollen schlüpfen, je nach Umstand lernt man diese Person auf eine andere Weise kennen. Seine Liebsten kennt ihn als Oberhaupt der Familie, jemand der versucht, die vielen unterschiedlichen Meinungen zu Vereinen und eine gemeinsame Linie findet. Geschäftsleute nehmen ihn als skrupellosen und gerissenen Mann wahr, dem es nicht zu schade ist, sich die Hände schmutzig zu machen. Er erschließt gerne neue Handelsmöglichkeiten und geht damit bereitwillig auch größere Risiken ein. Allein schon des Reizes wegen, lässt sich Erehir allzu bereitwillig auf eine Vielzahl von Wagnissen ein. Ähnlich wie sein Sohn Aelindir heute, verstrickte er sich in seinen jungen Jahren um Kopf und Kragen in Wetten. Er folgt der kulturell-religiösen Anschauung des Fünfgötterglaubens der Venori, welche die lokalen Schutzgottheiten Khelanor und Morinor zusätzlich verehren. Doch ähnlich, wie die meisten Zweifler seiner Zeit, hatte spätestens die Niederlage im Götterkrieg eine tiefe Wunde in ihrer Wahrnehmung des Fünfgötterglaubens hinterlassen. Sowohl mit den tiefen Aspekten des Glaubens, sowie dessen Anhängern konnte Erehir sich noch nie sonderlich gut auseinandersetzen. Unabhängig von den Glaubensrichtungen, verlässt sich Erehir lieber auf seine eigenen Fähigkeiten. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber nicht, dass er die Götter nicht als solche anerkennt und ehrt, sondern viel mehr, dass seine Denk- und Handelsweise nicht auf eine göttliche Lenkung vertraut. Die traditionellen Praktiken des Glaubens schützt und pflegt Erehir unbeirrt aus reiner Pragmatik und Notwendigkeit. Da er zeit seines Lebens mit Textilien handelt und seine Familie jeher über eine leitende Rolle in der Kleidungsherstellung verfügt, ist es ihm besonders wichtig den Ruf zu wahren und sich daher adrett zu kleiden. Seine Eitelkeit würde ihm kein modisches Fehlverhalten erlauben. Von seiner hochalvischen Art getrieben ist er ebenso elegant, wie auch arrogant. Seine Jahre der Herrschaft und im politischen Geplänkel haben dafür gesorgt, seine anfänglich tugendhaften Ideale zu verwerfen. Geschichte: Die kühle Meeresluft zieht über den Hof hinweg und wirbelt den säuerlich, metallisch riechenden Geruch mit einer salzigen Brise auf. Der junge Krieger spuckt naserümpfend auf den Boden vor sich aus, wodurch ein dunkler Fleck das helle Steinmuster rötlich eingefärbt. Mit einem tiefen Schnauben und einem kurzen Nicken gibt er seinem Gegenüber zu verstehen, dass es weitergehen soll. Direkt saust die rechte Hand des Gegners hervor, begleitet von einem scharfen Zischen. Instinktiv macht Velohir einen ausweichenden Schritt zur Seite und die Klinge des Zweihänders fegt knapp an seinem linken Arm vorbei. Noch in der seitlichen Bewegung reißt er seine rechte Schulter nach vorne, gefolgt von seiner Rechten. Im Schwung wirbelt der Berdysch durch die aufgeheizte Luft und zielt auf die ungeschützte Flanke des Gardisten. Ein dumpfes aufkeuchen erfüllt den Hof. Die große Klinge von Velohirs Waffe trifft direkt auf die nackte, ungeschützte Haut des Mannes. Stöhnend klappt der getroffene Krieger zusammen und windet sich auf dem Boden. Noch im Rausch will der junge Alve nachsetzen ehe er schockartig einhält. Jubelrufe erfüllen von jetzt auf gleich den Trainingsplatz des Hofes und die versammelten Leute, die bis gerade innig dem Sparing zuschauten, applaudieren nun lauthals dem Sieger zu. Selbstzufrieden hebt Velohir die hölzerne Waffe in die Luft und gibt einen lauten, zufriedenen Schrei von sich. “Uuuuuund er hat wieder gewonnen. Bravo, welch wunderbare Barbarei zum Mittagstrunk! Kurz dachte ich, dass es diesmal spannend werden könnte, als er den Ellbogen gegen seinen Kiefer bekam. Doch der Kampf war schneller vorbei als ich meinen Kelch leeren könnte und das jetzige Krakeelen dort unten, erinnert mich mehr an den Paarungsruf einer tollwütigen Seeschlange” höhnt Aelindir, während er sich mit der Linken aufs Geländer stützt und vom Balkon aus das Treiben im Hof gelangweilt beobachtet. Selbstzufrieden über seinen Vergleich hebt der grazile Hochalve seinen verzierten Kelch hoch, um einen weiteren Schluck des erlesenen Rotweins “Menloriour" zu sich zu nehmen. “Vielleicht würde es Dir nicht schaden auch mal mit den Kriegern zu trainieren” entgegnet Valystra ihm spitz. “Brüderchen im Kampf mit den Soldaten? Hehe! Ohne seinen Stäbchen hält er doch keine 5 Sekunden durch! Und wenn doch, dann klopft im schlimmsten Fall der Orden morgen an unsere Tür” widerspricht die Jüngste, Elora, ihrer älteren Schwester. Sowohl Valystra, als auch Aelindir wenden überrascht den Blick von der Menge ab und schauen Elora verwundert an, doch bevor einer der beiden eine gewiefte Antwort liefern konnte, erklingt bereits eine andere Stimme: “Der Orden würde nichts dergleichen tun, meine Liebe. Mach Dir deswegen keine Sorgen, dies wird niemals geschehen.” Im Bogen am Eingang des Balkons steht Erehir mit verschränkten Armen und sein Blick richtet sich nach wie vor auf die Menge im Hof. Nostalgisch blickt er zu seinem erstgeborenen Sohn hinunter und meint sich selber in ihm zu erkennen. In Gedanken besinnt er sich einer alten Zeit, als er sich auch noch voller Elan beweisen wollte und Streitereien förmlich anzog. Für den Bruchteil einer Sekunde fragt er sich, was sich verändert hat. Tief ausatmend, wusste Erehir bereits was er damit beschworen hatte: Wie eine Lawine aus verdorbener schwarzer Galle überschwemmt es seine Gedanken. Es waren seine Erinnerungen.Es war der Krieg, der Tod und der Verrat, welche noch immer seinen Verstand quälten. Ruckartig dreht er den Kopf zur Seite, als ob er sich damit vom grässlichen Anblick abwenden könne der in seinem Inneren schlummert und immer wieder aufsteigt. Schnell erlangt er seine Fassung wieder und gibt seinen Kindern zu verstehen, dass das Geschäft nicht auf sie wartet: “Ein schönes Spektakel, doch wir müssen uns wieder an die Arbeit machen. Elora, Großmutter wartet sicherlich schon auf dich, also hör gut auf Sie, damit du eines Tages das Geschäft weiterführen kannst.” Sein Blick wandert weiter zu Valystra:” Du kommst mit zur Besprechung. Dein Bruder, Hauclir, Korhil und Naendal werden gleich eintreffen.” Als Erehir sich bereits abwenden wollte, entgegnet ihm Aelindir schief lächelnd: “Und ich? Welche Aufgabe teilt Ihr eurem Lieblingssohn zu?” “Schau an, du willst mal länger bleiben und eine richtige Aufgabe übernehmen? Sicherlich könntest damit anfangen und- “, da unterbricht ihn Aelindir abrupt und breitet seine Hände weit aus, wobei einige Tropfen des teuren Weins herunterfallen: “Pff! Närrischer Vater! Ich habe bereits einen Platz auf einem Schiff reserviert und werde morgen wieder abreisen. Dein kaltes Herz wird also wieder ohne mein sonniges Gemüt auskommen müssen.” Aelindir legt seinen linken Handrücken an seine eigene Stirn und wirkt wie ein Mime aus dem Theater “Zum Seitensprung”, der gerade ein Stück vollführt. Mehr verwirrt als enttäuscht schaut Erehir seinen Sohn an, im gleiche Moment springt die kleine Elora auf, schaut ihren Bruder mit ihren violett leuchtenden Kulleraugen ungläubig an und schnattert drauf los: “Was? Du gehst etwa schon wieder? Bleib doch noch Brüderchen! Bitte bitte!” Wortlos hat Erehir sich bereits umgedreht um den Balkon zu verlassen, während Aelindir noch mit seiner jüngeren Schwester diskutiert. Im Vorraum nimmt er einige Unterlagen vom Tisch mit der Aufschrift “Götter, Mythen und Legenden Teil XIV: Altira die Weise” und ruft mahnend: “Valystra, es wird Zeit. Wir müssen los.”