Lizard

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    DukeLizard

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  • Birthday 08/07/1994
  • RP Name:Sigismund Buchenbach
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  1. Gier Buchenbachs Gesicht wurde bleich als er die Worte aus dem Mund des angeketteten, ausgehungerten Mannes vernahm. "Sag das noch mal !" verlangte er, Aufregung in der Stimme. Der dürre Gefangene, von Horrek sein Name, zitterte und schwieg, woraufhin ihn ein riesiger Nordmarer mit dem stahlbekappten Stiefel in die Seite trat und wie ein Ochse schrie: "Nochmal sagen sollst du`s !" "A... Aus einem alten Grab..." Ein Husten schüttelte den Mann. "Im Norden, bei denen die sich selbst Zwerge nennen... Ich.. Ich hab`s nur gefunden, einfach so... mehr weiß ich nicht, ich schwöre es, bei allem was mir heilig ist !" Der Mann war den Tränen nahe. "Lass ihn, Brán." Buchenbach kratzte sich am Bart, während der Hüne grunzte und zurücktrat. Der Patrizier lief im Kerker auf und ab und drehte dann ab in Richtung Tür. "Ich glaube dir, von Horrek. Dennoch bist du mit deiner Dummheit in eine verdammte Scheiße hineingerutscht..." Buchenbach durchwühlte die Unterlagen in seinem Büro und fand schließlich die Zeichnung die er angefertigt hatte, als das kostbare Kleinod in seinen Besitz kam. Sehr genau hatte er es damals getroffen, unverwechselbar beinahe. Einen unverschämt hohen Einstiegspreis hatte er beim Auktionshaus angegeben und dennoch wurde sein Stück von einem Unbekannten ersteigert. Der Wert des Stücks lag trotzdem weit über dem was gezahlt worden war, das war ihm nun klar geworden. "Schicke Kunde an den Seemann und den Schlächter, sie sollen alles was in ihrer Macht steht tun um den Ring wieder zu finden... Es gibt kein Versagen." "Herr, welche Befugnisse sollen ihnen eingeräumt werden ?" "Alle." Er atmete tief durch und schaute aus dem Fenster auf den nächtlichen Hafenmarkt. "Ich kümmere mich persönlich um jede Komplikation. Mach ihnen das klar: Der Ring wird gefunden, egal was kommt! Verstanden ?" "Ja Herr, sofort Herr." Der kleine Sekretär verließ flink den Raum und machte sich auf den Weg zurückzuholen was verloren ging...
  2. Hier ein paar Bilder von Sigismund Buchenbachs altem Stadtanwesen in Aldariths Hafenviertel: Außenansicht mit Anbau und Turm Außenansicht vom Eingangstor aus Eingangsraum mit Bildnis von Buchenbach Flur im ersten Stockwerk Der kleine Speisesaal mit einem großen Fenster Die kleine, selten genutzte Küche des Hauses Das ebenfalls selten genutzte Schlafzimmer unter dem Dach Der Salon mit Kamin und Wandteppichen Buchenbachs Arbeitszimmer im Turm Wenn ihr Zeit und Lust habt die Stadt zu besichtigen, sagt einfach bescheid, wenn jemand da ist steht einer Führung meistens nichts im Wege, so dass auch das Innere der Häuser begutachtet werden kann.
  3. Dazu eine letzte Anmerkung:
  4. Ich hau auch noch meinen Senf dazu:
  5. Wenn du es langsam angehen lässt, deine Siedlung aber trotzdem größer und besser ist als ne Stadt: Wenn die Khorinis Memes nach dem letzten Konter ein Comeback versuchen: Ganz normal bei uns:
  6. Ich bin bis in ca einer Woche im Krankenhaus, dann bin ich wieder da.
  7. Wenn Aldarith sich Myrtes Burg ansieht und daraufhin eine noch bessere baut:
  8. Wenn du anschließend Aldariths Innenstadt siehst und trotzdem stark bleiben musst:
  9. Meister Qui-Gon möchte ein paar Dinge richtig stellen:
  10. Sehr coole Idee finde ich! Der Mobspawn ist einer der größten Störfaktoren die sowohl beim Städtebau, als auch beim Bespielen dieser aufkommt- Hatten wir bei uns schon genug, das Ärgernis. Gerade die verruchten Tavernen in den Slums der Stadt, oder auch nur ein einfaches Flachdach sind momentan leider nie vor den störenden Mobs sicher. Kostentechnisch würde ich da tatsächlich noch einmal etwas darüber nachdenken, da über 200k meiner Meinung nach für ein so triviales Feature, das einfach nur dazu beiträgt die Schönheit der Städte auf Lyria und den Spielspaß der Leute zu fördern, einfach zu viel sind. Mit Kosten von 100k so was rum, wäre die Sache meiner Meinung nach lohnenswert für Leute denen deaktivierte Mobs wichtig sind, alles darüber würden sich wohl die Wenigsten kaufen- Man könnte ja für die momentanen Kosten auch z.B. 45 GSe kaufen, die zumindest mir mehr wert sind :) Ansonsten super Idee, die ich nur unterstützen kann.
  11. Name: Graf Sismán vom Kliff Rasse: Mittelländer Größe: 196cm Alter: 72 Jahre alt, geb. 366J 3E Augenfarbe: gräulich, früher braun Haarfarbe: weiß Eltern: Vater: Graf Kinfried vom Kliff (331J 3E- 386J 3E) Mutter: Gräfin Friede vom Kliff, geboren Lofren von Gerspan (339J 3E- 372J 3E) Geschwister: Graf Falk vom Kliff (358J 3E- 386J 3E), Freifrau Maria von der Klám, geboren vom Kliff (363J 3E- /) Ehepartner: Gräfin Silva vom Kliff, geboren vom Buchenbach von Dursteyn (374J 3E- /) Nachkommen: Freifrau Ellen von Fendarn (3J 4E- /), Juncker Jürg vom Kliff (16J 4E- /) Tätigkeit: Fahrender Ritter Stellung: Edelmann Heimat: Bastion am Kliff, im Herzogtum Dursteyn Wohnort: Ländereien der Insel Lhynt Glaube: Alte Glaubenslehre Dursteyns, sehr religiös, hat sich ehrenhaften und selbstlosen Taten verschrieben Skin: Charakter: Wenn man einen menschgewordenen Inbegriff von Tugendhaftigkeit, Frömmigkeit, Ehrenhaftigkeit und unbrechbarem Willen nennen sollte, so wäre der alte Graf vom Kliff eine gute Wahl. Noch in der alten Welt geboren und aufgewachsen, gehört Sismán gewiss bereits zur altgedienten und erfahrenen Generation, sieht sich selbst aber in keinem Fall als altes Eisen. Noch immer befolgt er dieselben Übungen die ihm in seiner Jugend gezeigt wurden, noch immer lebt er fromm und bescheiden, noch immer trägt er seine Rüstung mit den Farben seines Geschlechts mit Stolz in den Kampf. Sismán ist ein warmherziger Mann, ein guter Vater, welcher sich nicht viel aus Reichtümern und selbst Besitz an sich macht- Die beachtlichen Mengen an Land und sein Heim in der neuen Welt, eine Trutzburg, lässt er in der Verwaltung seiner Frau und seines Sohnes, dem dortigen Juncker, während der alte Ritter die meiste Zeit des Jahres mit seinem Knappen in der Welt umher zieht und einzig gegen Kost und Logis die Probleme der Bevölkerung bekämpft. In den Wintermonaten zieht es den alten Grafen mittlerweile nach Hause, eine mit den Jahren stärker werdende Müdigkeit, welche wohl auch dem Alter geschuldet ist. Im Alltag ist der Graf viel auf dem Pferderücken unterwegs, häufig allein mit seinem Knappen, selten in Gesellschaft anderer Wanderer, in deren seltener Gegenwart er dafür um so mehr zu erzählen hat. Wo er auch hinkommt, in Tavernen, auf Marktplätzen und rund ums heimelige Lagerfeuer, kleben die Leute geradezu an seinen Lippen um den Geschichten zu lauschen, die der Alte zu erzählen hat. Neben dem Erzählen von diversen Geschichten und Märchen, manche wahrer als andere, ist sein zweites Talent, wie es sich für einen Ritter gehört, das Führen von Waffen aller Art. Schwer bepackt sind sein Streitross und sein Lastenesel stets, so müssen sie doch neben dem kleinen Hausstand des Ritters auch noch sein großes Arsenal an verschiedenartigsten Waffen und Rüstungsteilen transportieren. Die besagte Rüstung ist aus einem dunklen Stahl geschmiedet, fein gearbeitete Platten, welche bei nahezu jeder Bewegung nahtlos ineinander greifen und Angriffe unmöglich werden lassen- Ein wahres Meisterstück der Schmiedekunst, welches ein Vermögen gekostet haben muss. Über der Rüstung trägt Sismán einen Wappenrock in den Farben seines Hauses, in der alten Welt einst Gesetz für jeden Ritter, heute nur noch Erinnerung und Gewohnheit. Über Sismán: Das Dursteyn des späteren dritten Jahrhunderts der dritten Epoche war eine vergleichsweise ruhige Umgebung um seine Kinder großzuziehen. Der Herzog hatte mithilfe einiger taktischer Geniestreiche in der ersten Hälfte des Jahrhunderts einen gewaltigen Krieg gegen das benachbarte Königreich Feineck gewonnen und diesem so große Stücke Land und Wohlstand abgenommen, dass das Herzogtum Dursteyn für eine gute Weile lang unbezwingbar schien und somit genügend Zeit für den Wiederaufbau der doch sehr angeschlagenen Ressourcen zu Verfügung hatte. Nach außen hin wurde die noch immer unzählbare Größe der Truppen Dursteyns propagiert um die Sicherheit des Reiches zu wahren, doch in Wahrheit hatte man Trotz des Sieges unerwartet hohe Verluste eingefahren. In dieser Nachkriegsepoche, in der sowohl Geld als auch Land im Überfluss vorhanden waren und es einzig an Zeit und Männern fehlte, kam der Sohn des Grafen Kinfried vom Kliff zur Welt. Der Ritter vom Kliff war ein Nachkomme einer langen Dynastie von hochtalentierten Reiterkriegern, der für seine selbstlosen Dienste im Krieg gegen Feineck von seinem Herren, dem Herzog, in den Grafenstand erhoben wurde und die Ländereien rund um die Bastion am Kliff erhielt. Der Junge, Sismán sollte er heißen, so entschied seine Mutter, wuchs als jüngstes von drei Kindern in der privilegierten Umgebung der feudalen Adeligen auf und somit fehlte es ihm an nichts. Er und sein Bruder wurden ab ihren Kindertagen zu Rittern ausgebildet, im sowohl Umgang mit dem Schwert, als auch mit den Manieren geschult und auf ein Leben als Elite der Gesellschaft vorbereitet. Ihre Welt war in Ordnung- Bis die Kunde von der Ankunft der Verderbnis auf Oredan auch das weit östlich gelegene Dursteyn erreichte und ein Zerwürfnis im Volk auslöste. Nachbar wandte sich gegen Nachbar, eine Rebellion stieg auf um sich mit der Macht des Herzogs zu messen. In dieser finstersten Stunde kam er um das Volk zu erlösen und den Streit zu schlichten, der Sohn des Herzogs, eine Lichtgestalt. Man sagte sich, die Götter hätten das Leid der Menschen erblickt und dem kranken Fürstensohn neues Leben eingehaucht, auf dass er sein Volk retten könne. Auch Sismán sah damals voller Ehrfurcht zum neuen Herzog auf und stellte sich an der Seite seiner Familie ohne zu Zögern in dessen Dienst und somit in den Dienst der Götter. Während der Flucht von Oredan, welche in Dursteyn tatsächlich kurz vor dem Ende geschah, starben sowohl Sismáns Vater als auch dessen Bruder im Kampf gegen die annahenden Schattenwesen, welche als Vorboten der Verderbnis Unheil brachten. Als neues Oberhaupt seiner Sippe in Lyria angekommen erbat Sismán nach einigen Jahren der Hilfe beim Aufbau einer neuen Grundlage seinen Lohn für den Dienst unter dem Volke Dursteyns- Eine Heimstatt für sich und seine Frau und Kinder, welche ihm vom einstigen Fürsten Dursteyns, nun einflussreicher Händler, zur eigenen Verwaltung überlassen wurde. Es hielt ihn nicht lang dort, zu viel war in der Vergangenheit geschehen, das ihn unruhig machte, zu viel Leid und Unrecht sah er in der Welt. Und so machte der Graf sich, kurz nachdem seine Kinder zu Erwachsenen wurden, wieder auf, legte sein Gut in die Hände seiner geliebten Frau und seines Sohnes, der nun Juncker sein sollte und verließ sein Stück Land auf der Insel Lhynt für die meiste Zeit des Jahres. Die folgenden, nunmehr über dreißig Jahre lebte er das Leben eines Wanderers, sah so gut wie alles von der neuen Welt, ihren Bewohnern, Gebräuchen und Landschaften. Mittlerweile sind die Knochen des Ritters alt, insbesondere wenn der Winter kommt, ein Umstand der es ihm immer öfter als angenehmer erscheinen lässt, manche Nacht nicht im Sattel sondern am Lagerfeuer, manchen Tag nicht auf der Jagd nach Monströsitäten und Banditen, sondern unter einem Apfelbaum zu verbringen. Doch selbst an diesen Tagen, wenn er dem Kampf das Erzählen einer Geschichte aus seinem Leben vorzieht, wird jeder seiner Zuhörer ein jugendliches Glimmen in seinen Augen erspähen können und sehen, dass Sismán vom Kliff eine wahrlich ruhelose Seele ist.
  12. Name: Oswald (vom) Buchenbach von Dursteyn Rufname: Kaleigh, der Fuchs (Ingame-RP-Name: Kaleigh) Rasse: Mittelländer Größe: 181cm Alter: unbekannt, daher auf 17 Jahre geschätzt Augenfarbe: samtgrün Haarfarbe: graublond Eltern: Vater: unbekannt Mutter: unbekannt Adoptivvater: Sigismund Buchenbach Geschwister: keine Leiblichen "Blutsgeschwister": Leith, Jaira, Dorn, Elle, Kürschner Tätigkeit: Taugenichts, Lebemann, Meisterdieb, Narr Stellung: Patriziersohn Heimat: Hafenmetropole Aldarith Wohnort: Hafenmetropole Aldarith Glaube: Der Ordensglaube Aldariths, mit Fokus auf Eli (Sehr religiös ist er allerdings nicht wirklich) Skin: Charakter: Kaleigh wird nicht ohne Grund von Vielen "Der Fuchs" genannt. Sein ganzes Leben über schon geht er Probleme, wie Schnapsideen mit einer beachtlichen Gerissenheit und Bauernschläue an, wodurch er seinen Kopf schon so manches Mal aus der Schlinge ziehen konnte. Sowohl im Körperlichen als auch im Geistigen ist er eine flinke, sehr wendige Persönlichkeit, die es sowohl versteht grazil auf leisen Sohlen zu wandeln, als auch mit ehrlicher Fröhlichkeit und Leidenschaft in diversen Wirtshäusern den schönen Dingen des Lebens zu frönen. Als Straßenkind geboren und aufgewachsen, weiß er sehr wohl was es heißt zwischen Kriminellen und Bettlern jeden Tag ums Überleben zu kämpfen. Dementsprechend gering ist sein Moralverständnis ausgeprägt, wenn es um Besitzverhältnisse geht- Er lernte früh lautlos zu stehlen, erst für den Magen, später dann fürs Auge. Gerade in späterer Zeit, als er von der Straße weg, immer weiter hinein in die Welt des Geschäfts und des organisierten Verbrechens in Aldarith geriet, steckte er seine Ansprüche ein wenig höher. Feine Stoffe, weiches Leben, volle Gerüche, glitzernde Steine, gutes Essen, und kunstvolle Waffen haben es ihm seit dem angetan. Seine Kleidung repräsentiert exakt diese Liebe, nur wenige gibt es die sich derart extravagant und hochwertig kleiden. Viele verschnörkelte goldene Stickereien zieren die samtenen Jacken und Umhänge des Fuchses, Edelsteine seinen Hals und Ringe mit dicken Klunkern die Finger. Die meisten hüten sich dennoch ihn bestehlen zu wollen, denn auch seinen Säbel aus den fernen Ländern der Nomaden der alten Welt stellt er stets am Gürtel zur Schau und wer ihn kennt weiß, dass er damit umzugehen weiß und sich nicht scheut die Waffe zu ziehen. Wer in etwa weiß wer da vor ihm steht wird sich in einem Streit ganz unabhängig von dieser Tatsache lieber selbst in die Klinge stürzen als den jungen Mann ernsthaft zu verletzen- Der Tod ist in Aldariths Mauern häufig schöner als Buchenbachs Zorn auf sich lasten zu wissen. Kaleigh mag wie ein typischer Herumtreiber wirken, dem außer sich selbst alles und jeder egal ist- Was zu einem gewissen Grad sogar der Wahrheit entspricht. Wenn er jemandem treu ist, dann sind es selten die, die das meiste für ihn taten, sondern eher die zu denen er sich am meisten hingezogen fühlt, was ein Gefühl ist, dass er selbst nicht so wirklich versteht. Seine Blutsgeschwister und seinen Adoptivvater sieht er als seine Familie, deren Wohl und Ehre er selbst mit dem Tod schützen würde. Über Kaleigh: Kaleigh kam namenlos als ungewolltes Blag einer Bettlerin und einer ihrer bereits vergessenen Liebschaften in den schmutzigen Gassen des Hafens zur Welt und wurde wenige Tage nach seiner Geburt als unnütz zu stopfendes Maul abgetan und im Straßengraben zum sterben zurückgelassen. Inmitten von Schmutz und Abwasser, nichts gesehen von der Welt bis auf dunkle, graue und dreckige Hinterhöfe hätte sein Leben hier bereits enden sollen, als eines der vielen Opfer des explosionsartigen Bevölkerungswachstums einer florierenden Handelsmacht, doch das tat es nicht. Drei Kinder lasen ihn auf, wie er da im Graben lag und nahmen ihn mit ihn ihren Unterschlupf. Sie waren nicht viel älter als er, vielleicht sieben oder acht Winter und vielleicht gerade deshalb zeigten gerade sie die Menschlichkeit, die vielen der älteren Elenden verloren gegangen war. Leith, Kürschner und Elle beschlossen den Säugling aufzunehmen und gaben ihm den Namen Kaleigh. Als Kind auf der Straße zu leben hatte seine Vor- und Nachteile, das schloss Kaleigh als er älter wurde und Erfahrungen sammeln konnte. Almosen bekam man auf jeden Fall mehr als ein gestandener Mann und auch der Magen der gefüllt werden musste war kleiner, die Gier der anderen dafür um so größer. Und so blieb die kleine "Familie" nie lang in einem Unterschlupf und war regelmäßig gezwungen vor Gewalt zu fliehen. Im Lauf der Jahre lernte er lautlos zu laufen, geschickt in Taschen und auf Marktstände zu greifen, Schlösser zu knacken und vor allem zu schnorren. Die Kinder wurden mit der Zeit immer mehr, Jaira, die so alt war wie Kaleigh und der kleine Dorn schlossen sich ihnen an. Vom Bettlerkönig, von dem überall in der Unterwelt hinter vorgehaltener Hand gesprochen wurde, bekamen sie lange Zeit nichts mit, bis ihr Anführer Leith an einem Tag mit üblen Verletzungen in das Nachtlager kam und verkündete, dass sie nun ebenfalls für besagten König arbeiten würden- Kostenlos, versteht sich. Kaleigh war damals eigentlich zu klein um genau zu verstehen was da vor sich ging, den Bettlerkönig sah er trotzdem fortan als einen Teufel und ein Vorbild zugleich und schwor sich einmal seinen Platz einzunehmen. Einige Jahre zogen ins Land und die Diebstähle der Bande wurden immer gewagter, sie alle begannen Gefallen an edlen Dingen zu finden und stahlen solche mit Vorliebe, ganz gleich dem Risiko. Oft gingen die Einbrüche und Überfälle gut- Ein Mal nicht. Und so fand sich Kaleigh nach einem missglückten Einbruch in ein Lagerhaus, dessen Besitzer er nicht kannte angekettet in einer Zelle wieder. Kaleigh wartete, lange. Sehr lange. Der Magen hing ihm bereits in den Kniekehlen und er dachte er müsse verhungern, als die Tür sich öffnete und ein Mann in strahlend blauen Kleidern die Zelle mit schnellem Schritt betrat und sich vor ihn stellte. Sigismund Buchenbach sah nicht erfreut darüber aus einen seiner eigenen Leute nachdem man ihn bestehlen wollte als Täter vor sich sitzen zu haben. "Was mach ich mit dir...?" er lief in der Zelle auf und ab. "Mich bestehlen zu wollen war eine große Dummheit, das weißt du..." "Aber einen Dieb von deinem Kaliber will ich nicht wegen einer solchen Kleinigkeit umnieten müssen..." Buchenbach kratzte sich am Bart und schien in Gedanken versunken, er drehte sich um und blickte dem jungen Mann direkt ins Gesicht, woraufhin er sich etwas verwirrt zu entspannen schien und seine Züge weichen wurden. "Nein, viel lieber wüsste ich dich in einen wie Dich, einen der aus Nichts einen Anfang geschaffen hat in einer für mich vorteilhafteren Position. Mit anderen Worten: Ich habe eine Aufgabe für dich- Was sagst du ?"...
  13. Herzlichen Glückwunsch von Lhynts Küste, so schöne realistische Gebäude sieht man nicht häufig. Immer einen Besuch wert finde ich, da hab ich mich sogar schon selbst von überzeugt :) Keep up the good work !
  14. Perfektionismus Niedomir war noch nicht lang Magister der Gilde und doch nahm er seine Tätigkeit bereits sehr ernst. Von der Organisation der Reise in den Norden, über die strikte Buchhaltung aller Ausgaben während der Unternehmung, der Koordination aller teilnehmenden Arbeiter und Matrosen, bis hin zum Essensplan den der Smutje verfolgen sollte hatte der junge, frisch gebackene Magister alles fest in seinen Händen. Am Morgen würde Niedomir van Brings Expedition im Hafen der größten Stadt des westlichen Meeres landen und sie alle würden von Bord gehen. Niedomir hatte den genauen Ablauf des Landganges genau geplant, die Positionen und Arbeiten aller Reisenden im Kopf und war so aufgewühlt, dass selbst zu solch später Stunde nicht an das zu Bett gehen zu denken war. Niedomir wollte Karriere machen, das war ihm schon immer klar. Wie sein Vater vor ihm und dessen Vater zuvor wollte er es zu etwas bringen in den Reihen der Gilde und daher musste alles perfekt laufen während seiner ersten Mission in Eigenverantwortung. Die Landung verlief alles in allem ruhig. Das zuvor per Schreiben angeforderte Dock war frei, die Träger standen am Steg bereit. Nachdem die Aufgaben vergeben waren und sich alles selbst weiter organisieren konnte atmete Niedomir tief durch und sah sich zum ersten Mal an diesem Morgen wirklich um. Die Stadt war groß, das musste man ihr lassen. Vor dem Auge des jungen Magiers erstreckte sich ein wahres Meer aus Marktständen, über den Dächern der umliegenden Stadthäuser türmte sich die riesenhafte, schneeweiße Kathedrale der Stadt über dem Hafenbezirk auf. Ja, die Größe musste man der Stadt lassen. „Magister ?...“ drang die krächtzige Stimme des Lehrlings an Niedomirs Ohr, in Gedanken versunken hatte er ihn anscheinend ignoriert. Niedomir schüttelte sich und erwiderte in gewohnt kühlem, professionellem Ton: „Dir ist bekannt warum wir hier sind, Lehrling ?“ „Ihr sagtet ein Auftrag der Gilde, jedoch nicht mehr, Magister.“ Niedomir lies den Blick über den Platz schweifen und erspähte zwei Wachen, welche mit zackigen Schritten auf ihn zu kamen. „Korrekt, ein Auftrag der Gilde. Du musst wissen, seit gut zwei Jahren schickt die Gilde Briefe an die zuständige Außenstelle hier in der Stadt und erhält keine zufriedenstellende Antwort mehr. Wir sind hier um zu prüfen warum.“ „Aber Magister, warum hat es denn zwei Jahre gedauert bis eine Mission zusammengestellt wurde ?“ Niedomir kratzte sich verlegen am Kopf. „Einen fähigen Magister der Gilde zu finden, der diese Aufgabe mit der nötigen Kompetenz bewältigen kann dauert eben seine Zeit, mein Junge und… Ach, moment, ich denke diese Herren wollen etwas von mir.“ Die Wachen standen mittlerweile vor dem Magister und seinem Lehrling, welcher sich seinen Teil zur Kompetenz des Magisters dachte. „Im Namen des Rates der Hafenstadt Aldarith bitte ich euch euch auszuweisen.“ ratterte einer der Wächter herunter und blickte die Beiden, aufgrund ihrer ausgefallenen Gewandungen, neugierig an. „Mein Name ist Niedomir van Bring, Magister der Magiergilde.“ Er kramte zwei Schreiben aus der Tasche. „Hier sind meine Landeerlaubnis und meine Beurkundung der Gilde.“ Der Wächter sah sich die Papiere irritiert an, bat um einen Moment Geduld und beriet sich mit seinem Kollegen, wobei er immer wieder den Kopf über die Schulter drehte und auf den Magister zeigte und dann zurück kam. „Mir ist das Protokoll in eurem Fall leider nicht bekannt, daher kann ich euch vorerst keine Zutrittsberechtigung in den Stadtbereich hinter den Docks erteilen. Bis auf weiteres wartet ihr hier, wir klären das.“ sagte der Wachmann gezwungen höflich und lief mit seinem Kollegen zackig zurück in die Stadt. Niedomir kochte innerlich, was fiel es diesem Wachtölpel ein seine Mission zu verzögern wegen ein wenig Papierkram. Nun, so dramatisch konnte es nicht sein wenn sie die Stadt dennoch betraten, ein wenig Bußgeld eventuell. Niedomir blickte seinen Lehrling an, rang mit sich selbst und bedeutete ihm ihm zu folgen. Sie liefen durch eine enge Gasse hindurch und hinein in die pulsierende Metropole. „Aber Magister, sagte der Wachmann nicht, dass wir warten sollen ?“ „Was dieser Knecht sagte interessiert die Oberen der Gilde nicht, wenn ich den Bericht vorlege, Lehrling. Ich habe eine Aufgabe hier in der Stadt...“ er schob ein paar Handtücher auf einer Wäscheleine aus dem Weg „…und diese werden wir erfüllen.“ Niedomir sortierte seine Gedanken, er zitterte leicht, diese Aufregung war er nicht gewohnt. Wo fand man in einer Stadt am besten jemanden der einem Auskunft über eine so wichtige Institution wie die Gilde geben konnte… Wohl am ehesten an einem großen Platz mit vielen Verwaltungsgebäuden… Ja, sie sollten zum Platz vor der Kathedrale gehen und sich in den dortigen Behörden nach der Magiergilde durchfragen. „Magiergilde !“ Der Ordensgardist lief hin und her in seiner Verwaltungskammer. Er war sehr aufgebracht. „War klar dass sie sich irgendwann nicht mehr mit bloßen gefälschten Briefen abwimmeln lassen… Warum musste dieser alte Quacksalber denn auch abkratzen ? Alles war einfacher mit ihm als Strohmann...“ Als oberster Ordensgardist war Zacharias Adalbrecht dafür zuständig, dass die Lehren des Ordens in der Stadt durchgesetzt wurden und somit auch zuständig für Probleme mit Magiern. „Wir können uns keine Ausschreitungen in diesem Fall leisten, ansonsten dreht der Stadtrat mir den Hals um…“ Adalbrecht lief immer schneller hin und her. „Versucht diesen Magister los zu werden und gebt das Kommando an alle Wachen im Hafen raus: Diesem Mann darf nichts geschehen. Sperrt ihn weg, haltet ihn fest, was auch immer- Aber keine Verletzten, ist das klar ?“ „Jawohl, mein Herr.“ Der Ritter salutierte und verließ die Kammer um die Befehle weiter zu geben. Es wurden immer mehr Leute auf den Straßen und somit nahm Magister Niedomir an, dass sie sich dem Platz vor der Kathedrale nähern mussten. Die unterschiedlichsten Leute in den unterschiedlichsten Roben waren das, die durch die Gassen huschten. Kleine Marktstände säumten die größeren Straßen, überall duftete und lärmte es, viele unbekannte Dinge, die der Magister nie zuvor gesehen hatte. Viele unbekannte Dinge die seine Nervosität noch weiter steigen ließen. Er musste alles richtig machen, trotz zitternder Hände und wirren Gedanken. Am Rande des Platzes angekommen, machten sich die beiden Magier einen Überblick. Der Platz war gesäumt von großen, sehr hohen Häusern, welche allesamt noch ein Mal überragt wurden von dem gewaltigen Prachtbau, den die Kathedrale darstellte. Der Lehrling war ein Tollpatsch, schon immer gewesen, und so erging es ihm auch heute nicht anders und trat in eine Schlammpfütze und bekam die Schönheit der Kathedrale gar nicht mit. Er formte seine Finger zu einem Zeichen und ein Rinnsal Wasser begann auf den schmutzigen Stiefel zu plätschern. Sein Meister der neben ihm noch weiter die Kathedrale und umstehenden Gebäude betrachtete bekam von der Säuberungsaktion dar nichts mit. “Magister ? Was machen wir j…” setzte der Lehrling an als ihn eine bellende Stimme die quer über den Platz schrie unterbrach: „Im Namen Asthals, hebt eure Hände über den Kopf und bewegt keinen Muskel, Magier !“ Ein Ritter in prächtiger Rüstung lief an der Spitze einer Patroullie direkt auf sie zu, in der Hand einen bläulich leuchtenden Kristall, der stärker zu glühen begann je näher er den beiden Magiern kam. Auf dem Kathedralenplatz war es plötzlich totenstill geworden als der Bote des Ordens auch der Wachabteilung vor dem Sakralbauwerk die Anordnungen des Oberkommandanten überbringen wollte. Magier der Gilde waren anscheinend in der Stadt. Warum ihnen nichts getan werden sollte hatte er zwar nicht ganz verstanden, aber das war auch egal, Befehl ist Befehl. Die Stille irritierte ihn, bis er sich zwischen den hartnäckig gaffenden Leuten hindurch gezwängt hatte und sehen konnte was die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zog. Niedomir war noch nie in seinem Leben angespannter gewesen als an diesem Tag. Jetzt, wo der Ritter aggressiv und seines Erachtens nach grundlos auf ihn zu preschte und die Nervosität gipfelte verlor der junge Magier die Nerven und lies die Vernunft verhängnisvoll fallen. „Bleibt zurück !“ schrie er. „Ich bin Magister Niedomir van Bring und verlange sofort ein Gespräch mit der Stadtobrigkeit !“ Der Ritter lief weiter auf ihn zu. „Die Hände in die Luft und keine Bewegung“ schrie der Ordnungshüter und zog sein Schwert mit einem metallenen Reiben von Stahl an Stahl. Niedomir erzeugte eine kleine Flamme in seiner Rechten. „Haltet ein, diese Männer sin...“ setzte der Bote des Ordens schreiend an. „Bleibt zurück… I.. Ich verlange ein Treffen mit euren Vorgesetzten !“ schrie Niedamir noch lauter, seine Stimme brach, seine Hand zitterte wie Espenlaub und machte wie von selbst einen fatalen Fehler. Die Explosion des Pyrophaxios traf den Ritter, der sich blitzschnell eindrehte, an der Seite und riss den Lehrling von den Beinen, so dass er umfiel und kurz benommen war. Er hörte die Schreie der Menge und seines Meisters wie in Zeitlupe, dann ein dumpfer Aufschlag und ein Schmatzen als hätte jemand in einen faulen Apfel gebissen. Benommen rappelte er sich wieder auf und sah sich um. Die Menge und die Wachmänner starrten wie eingefroren in die Mitte des Platzes. Der Ordensritter atmete schwer und stützte sich auf seine blutige Klinge, seine linke Seite war zum Teil bis aufs Fleisch verkohlt. Niedamir van Bring, Magister der Magiergilde, lag auf dem Kathedralenplatz, drei Fuß entfernt von seinem abgetrennten Kopf. ------------------------------------------------------------------------------------------ Das Ganze ist im Rp vor nicht all zu langer Zeit passiert und weltweit recht herum gekommen, daher sind Reaktionen anderer Gruppen und insbesondere der Magiergilde mehr als erwünscht :)