Lizard

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    DukeLizard

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About Lizard

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  • Birthday 08/07/1994
  • RP Name:Sigismund Buchenbach
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  1. Perfektionismus Niedomir war noch nicht lang Magister der Gilde und doch nahm er seine Tätigkeit bereits sehr ernst. Von der Organisation der Reise in den Norden, über die strikte Buchhaltung aller Ausgaben während der Unternehmung, der Koordination aller teilnehmenden Arbeiter und Matrosen, bis hin zum Essensplan den der Smutje verfolgen sollte hatte der junge, frisch gebackene Magister alles fest in seinen Händen. Am Morgen würde Niedomir van Brings Expedition im Hafen der größten Stadt des westlichen Meeres landen und sie alle würden von Bord gehen. Niedomir hatte den genauen Ablauf des Landganges genau geplant, die Positionen und Arbeiten aller Reisenden im Kopf und war so aufgewühlt, dass selbst zu solch später Stunde nicht an das zu Bett gehen zu denken war. Niedomir wollte Karriere machen, das war ihm schon immer klar. Wie sein Vater vor ihm und dessen Vater zuvor wollte er es zu etwas bringen in den Reihen der Gilde und daher musste alles perfekt laufen während seiner ersten Mission in Eigenverantwortung. Die Landung verlief alles in allem ruhig. Das zuvor per Schreiben angeforderte Dock war frei, die Träger standen am Steg bereit. Nachdem die Aufgaben vergeben waren und sich alles selbst weiter organisieren konnte atmete Niedomir tief durch und sah sich zum ersten Mal an diesem Morgen wirklich um. Die Stadt war groß, das musste man ihr lassen. Vor dem Auge des jungen Magiers erstreckte sich ein wahres Meer aus Marktständen, über den Dächern der umliegenden Stadthäuser türmte sich die riesenhafte, schneeweiße Kathedrale der Stadt über dem Hafenbezirk auf. Ja, die Größe musste man der Stadt lassen. „Magister ?...“ drang die krächtzige Stimme des Lehrlings an Niedomirs Ohr, in Gedanken versunken hatte er ihn anscheinend ignoriert. Niedomir schüttelte sich und erwiderte in gewohnt kühlem, professionellem Ton: „Dir ist bekannt warum wir hier sind, Lehrling ?“ „Ihr sagtet ein Auftrag der Gilde, jedoch nicht mehr, Magister.“ Niedomir lies den Blick über den Platz schweifen und erspähte zwei Wachen, welche mit zackigen Schritten auf ihn zu kamen. „Korrekt, ein Auftrag der Gilde. Du musst wissen, seit gut zwei Jahren schickt die Gilde Briefe an die zuständige Außenstelle hier in der Stadt und erhält keine zufriedenstellende Antwort mehr. Wir sind hier um zu prüfen warum.“ „Aber Magister, warum hat es denn zwei Jahre gedauert bis eine Mission zusammengestellt wurde ?“ Niedomir kratzte sich verlegen am Kopf. „Einen fähigen Magister der Gilde zu finden, der diese Aufgabe mit der nötigen Kompetenz bewältigen kann dauert eben seine Zeit, mein Junge und… Ach, moment, ich denke diese Herren wollen etwas von mir.“ Die Wachen standen mittlerweile vor dem Magister und seinem Lehrling, welcher sich seinen Teil zur Kompetenz des Magisters dachte. „Im Namen des Rates der Hafenstadt Aldarith bitte ich euch euch auszuweisen.“ ratterte einer der Wächter herunter und blickte die Beiden, aufgrund ihrer ausgefallenen Gewandungen, neugierig an. „Mein Name ist Niedomir van Bring, Magister der Magiergilde.“ Er kramte zwei Schreiben aus der Tasche. „Hier sind meine Landeerlaubnis und meine Beurkundung der Gilde.“ Der Wächter sah sich die Papiere irritiert an, bat um einen Moment Geduld und beriet sich mit seinem Kollegen, wobei er immer wieder den Kopf über die Schulter drehte und auf den Magister zeigte und dann zurück kam. „Mir ist das Protokoll in eurem Fall leider nicht bekannt, daher kann ich euch vorerst keine Zutrittsberechtigung in den Stadtbereich hinter den Docks erteilen. Bis auf weiteres wartet ihr hier, wir klären das.“ sagte der Wachmann gezwungen höflich und lief mit seinem Kollegen zackig zurück in die Stadt. Niedomir kochte innerlich, was fiel es diesem Wachtölpel ein seine Mission zu verzögern wegen ein wenig Papierkram. Nun, so dramatisch konnte es nicht sein wenn sie die Stadt dennoch betraten, ein wenig Bußgeld eventuell. Niedomir blickte seinen Lehrling an, rang mit sich selbst und bedeutete ihm ihm zu folgen. Sie liefen durch eine enge Gasse hindurch und hinein in die pulsierende Metropole. „Aber Magister, sagte der Wachmann nicht, dass wir warten sollen ?“ „Was dieser Knecht sagte interessiert die Oberen der Gilde nicht, wenn ich den Bericht vorlege, Lehrling. Ich habe eine Aufgabe hier in der Stadt...“ er schob ein paar Handtücher auf einer Wäscheleine aus dem Weg „…und diese werden wir erfüllen.“ Niedomir sortierte seine Gedanken, er zitterte leicht, diese Aufregung war er nicht gewohnt. Wo fand man in einer Stadt am besten jemanden der einem Auskunft über eine so wichtige Institution wie die Gilde geben konnte… Wohl am ehesten an einem großen Platz mit vielen Verwaltungsgebäuden… Ja, sie sollten zum Platz vor der Kathedrale gehen und sich in den dortigen Behörden nach der Magiergilde durchfragen. „Magiergilde !“ Der Ordensgardist lief hin und her in seiner Verwaltungskammer. Er war sehr aufgebracht. „War klar dass sie sich irgendwann nicht mehr mit bloßen gefälschten Briefen abwimmeln lassen… Warum musste dieser alte Quacksalber denn auch abkratzen ? Alles war einfacher mit ihm als Strohmann...“ Als oberster Ordensgardist war Zacharias Adalbrecht dafür zuständig, dass die Lehren des Ordens in der Stadt durchgesetzt wurden und somit auch zuständig für Probleme mit Magiern. „Wir können uns keine Ausschreitungen in diesem Fall leisten, ansonsten dreht der Stadtrat mir den Hals um…“ Adalbrecht lief immer schneller hin und her. „Versucht diesen Magister los zu werden und gebt das Kommando an alle Wachen im Hafen raus: Diesem Mann darf nichts geschehen. Sperrt ihn weg, haltet ihn fest, was auch immer- Aber keine Verletzten, ist das klar ?“ „Jawohl, mein Herr.“ Der Ritter salutierte und verließ die Kammer um die Befehle weiter zu geben. Es wurden immer mehr Leute auf den Straßen und somit nahm Magister Niedomir an, dass sie sich dem Platz vor der Kathedrale nähern mussten. Die unterschiedlichsten Leute in den unterschiedlichsten Roben waren das, die durch die Gassen huschten. Kleine Marktstände säumten die größeren Straßen, überall duftete und lärmte es, viele unbekannte Dinge, die der Magister nie zuvor gesehen hatte. Viele unbekannte Dinge die seine Nervosität noch weiter steigen ließen. Er musste alles richtig machen, trotz zitternder Hände und wirren Gedanken. Am Rande des Platzes angekommen, machten sich die beiden Magier einen Überblick. Der Platz war gesäumt von großen, sehr hohen Häusern, welche allesamt noch ein Mal überragt wurden von dem gewaltigen Prachtbau, den die Kathedrale darstellte. Der Lehrling war ein Tollpatsch, schon immer gewesen, und so erging es ihm auch heute nicht anders und trat in eine Schlammpfütze und bekam die Schönheit der Kathedrale gar nicht mit. Er formte seine Finger zu einem Zeichen und ein Rinnsal Wasser begann auf den schmutzigen Stiefel zu plätschern. Sein Meister der neben ihm noch weiter die Kathedrale und umstehenden Gebäude betrachtete bekam von der Säuberungsaktion dar nichts mit. “Magister ? Was machen wir j…” setzte der Lehrling an als ihn eine bellende Stimme die quer über den Platz schrie unterbrach: „Im Namen Asthals, hebt eure Hände über den Kopf und bewegt keinen Muskel, Magier !“ Ein Ritter in prächtiger Rüstung lief an der Spitze einer Patroullie direkt auf sie zu, in der Hand einen bläulich leuchtenden Kristall, der stärker zu glühen begann je näher er den beiden Magiern kam. Auf dem Kathedralenplatz war es plötzlich totenstill geworden als der Bote des Ordens auch der Wachabteilung vor dem Sakralbauwerk die Anordnungen des Oberkommandanten überbringen wollte. Magier der Gilde waren anscheinend in der Stadt. Warum ihnen nichts getan werden sollte hatte er zwar nicht ganz verstanden, aber das war auch egal, Befehl ist Befehl. Die Stille irritierte ihn, bis er sich zwischen den hartnäckig gaffenden Leuten hindurch gezwängt hatte und sehen konnte was die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zog. Niedomir war noch nie in seinem Leben angespannter gewesen als an diesem Tag. Jetzt, wo der Ritter aggressiv und seines Erachtens nach grundlos auf ihn zu preschte und die Nervosität gipfelte verlor der junge Magier die Nerven und lies die Vernunft verhängnisvoll fallen. „Bleibt zurück !“ schrie er. „Ich bin Magister Niedomir van Bring und verlange sofort ein Gespräch mit der Stadtobrigkeit !“ Der Ritter lief weiter auf ihn zu. „Die Hände in die Luft und keine Bewegung“ schrie der Ordnungshüter und zog sein Schwert mit einem metallenen Reiben von Stahl an Stahl. Niedomir erzeugte eine kleine Flamme in seiner Rechten. „Haltet ein, diese Männer sin...“ setzte der Bote des Ordens schreiend an. „Bleibt zurück… I.. Ich verlange ein Treffen mit euren Vorgesetzten !“ schrie Niedamir noch lauter, seine Stimme brach, seine Hand zitterte wie Espenlaub und machte wie von selbst einen fatalen Fehler. Die Explosion des Pyrophaxios traf den Ritter, der sich blitzschnell eindrehte, an der Seite und riss den Lehrling von den Beinen, so dass er umfiel und kurz benommen war. Er hörte die Schreie der Menge und seines Meisters wie in Zeitlupe, dann ein dumpfer Aufschlag und ein Schmatzen als hätte jemand in einen faulen Apfel gebissen. Benommen rappelte er sich wieder auf und sah sich um. Die Menge und die Wachmänner starrten wie eingefroren in die Mitte des Platzes. Der Ordensritter atmete schwer und stützte sich auf seine blutige Klinge, seine linke Seite war zum Teil bis aufs Fleisch verkohlt. Niedamir van Bring, Magister der Magiergilde, lag auf dem Kathedralenplatz, drei Fuß entfernt von seinem abgetrennten Kopf. ------------------------------------------------------------------------------------------ Das Ganze ist im Rp vor nicht all zu langer Zeit passiert und weltweit recht herum gekommen, daher sind Reaktionen anderer Gruppen und insbesondere der Magiergilde mehr als erwünscht :)
  2. Lizard

    CB Aijel Hüfner

    Zum Ersten: Angenommen
  3. Einige Inseln von Avaen könnten ja von der Verderbnis unberührt geblieben sein, da diese nicht über Land reisen kann- Da könnten dann ja sogar noch einige Ruinen der vorherigen Bewohner stehen. Auch eine Idee wäre eine vollkommen kahle Welt einzubauen, als Gebiet am verdorbenen Festland. Dort gäbe es dann vielleicht sehr starke Monster, oder man könnte nur kurze Zeit dort bleiben- Im Gegenzug dazu gibt es dann besonderen Loot dort. Eventuell könnte man einen Zeppelin an den Handelsturm am Spawn stellen und diesen alle 20 Minuten oder so abreisen lassen. Vielleicht baut man ja sogar einige versteckte Schätze oder Quests auf die zusätzlichen Maps mit ein um das Abenteuerfeeling noch zu stärken. Im RP-Aspekt schließe ich mich Kraut an, gerade den Rplern ist es denke ich Großteils sehr wichtig, dass die Lore bei solchen Sachen berücksichtigt wird, ansonsten stiehlt das eindeutig etwas vom Flair.
  4. Lizard

    CB-Meldeamt

    Aldarith Siedlung Einwohner: Erehir Lhugarion (CrocoAce) Zacharias Adalbrecht (PrinzSmart) Dugrim Grollhammer (Dugrim) Gervan Balduin von Thalbach (Gervan) Florante Schnitzelbrot Aidreth ain Forlinvach (Havald_Carn) Arelas Taryon (Thrandulin) Basilius Torunsson von Holm (countdacson) Yartos Steinbeiß (_Yata_) Stahlratte Korhil Löwenmähne (richi2309) AntonThePyro Myriell aep Renquie (Myriell_) Flo932 Rodario_Velmont Rawrland SebPlays34 Talhaearn Lem O´Stuineagh (Lem_O_Stuineagh) Mandulis Erik_2000 Burlok Borkenbart (Borkenbart) Balund  Brombeerfisch Durael Aearondir (Fox_EXE) Juyas Ryuri_Zero Pömpfelchen von Blumenhausen (Betahal) Egmont_ Friedrich Viktor von Larnach (Wulwawin) Lennox2008  Falandir Alric Immervoll (Slarks) Sigismund Buchenbach (DukeLizard)
  5. An die Obersten der Magiergilde, Hochgeachtete Herren und Damen Magier, ich wende mich in diesem Schreiben mit einem Anliegen an euch, welches ausschließlich als von hochgradiger Wichtigkeit bezeichnet werden kann. Magie, die unerfassbare Kraft, welche uns alle umgibt und um strömt- Sie ist es welche sowohl für die Entstehung als auch die Eindämmung der Finsternis in der vergangenen Tagen der Völker Avaens verantwortlich gemacht werden kann. Daher ist es unumgänglich sie auch in Zukunft als Maßnahme und bewahrende Kraft zum Schutz des zivilisieren Lebens zu betrachten, eine Einschätzung, welche viele Gelehrte, insbesondere aus den euren Reihen mit mir teilen. Kraft bedarf stets Kontrolle um nicht in eine falsche Richtung auszuschlagen- Wie das Ritterschwert die ruhige, geübte Hand seines Meisters benötigt um mit Präzision den Feind zurückzuschlagen, so benötigt auch die Magie eine gewisse Form der Kontrolle um nicht wenig effektiv, oder gar gefährlich zu wirken. Doch wie ich zu meinem größten Bedauern feststellen musste, verehrte Magier der Gilde, scheint eben diese Präzision, diese Kontrolle in den euren Reihen vernachlässigt zu werden. Der größte und einzig erstzunehmende Zweck zu dem eure Institution vor über 200 Jahren gegründet wurde, wird von euren eigenen Sprösslingen mit Füßen getreten, wie zuletzt im Falle des Magisters Faoren Eisenbrecher der Fall- Die Kontrolle entgleitet, das Schwert richtet sich gegen seinen Meister. Man könnte nun meinen mein Unverständnis und meine Enttäuschung lägen einzig auf diesem Absolventen der Gilde, doch dies ist nicht der Fall. Waren es nicht seine Lehrmeister und Vorgesetzten die scheiterten ihm die große Bürde die ihm sein Talent auferlegt klar zu machen, waren es nicht sie die den zunehmenden Kontrollverlust in den jungen Generationen der Gilde zu verantworten haben ? Mit der Magiergilde wurde vor langer Zeit als Hort des Wissens und der Sicherheit, eine ehrbare Institution gegründet- Glanz der heutzutage, angesichts solcher Umstände nicht wiederzuerkennen ist. Die Fäulnis aus einem Obst herauszutreiben gelingt genau so wenig wie das ausmerzen der Flausen aus dem Kopf eines Fehlgeleiteten. Ich empfehle euch, werte Obersten der Gilde, das von euch gezogene "Obst" Eisenbrecher, sowie die gefährliche Kontrolllosigkeit der Gilde, ein für alle Mal auszumerzen- Ansonsten sehen ich und Andere euren Zweck verloren und es für gesünder an die Beaufsichtigung und Anleitung der Magier in fähigere Hände zu geben. Hochachtungsvoll, Sigismund Buchenbach Ratsmeister Aldariths (Sollte es nicht ohnehin ersichtlich sein, ich stimme für den Tod)
  6. Routine Es war recht warm in der kleinen Schreibstube und die Sonne schien durch die Fenster hinein. Buchenbach saß an seinem Schreibtisch und schrieb. Er schrieb eine Rede, Routine eben. Im Stadtrat war man sich einig, dass sowohl Zeit als auch Dringlichkeit vorhanden waren, um einen Platz im Weltrat einzunehmen und die Interessen der Hafenmetropole geltend zu machen. Der Schreibkiel senkte sich nach getaner Arbeit ins Tintenfässchen, woraufhin der Ratsmeister seinen Siegelring in das rote Wachs unter dem Schreiben drückte- Ebenfalls eine Angewohnheit und häufige Routine. Charakter und Wohnort
  7.     Die Hafenstadt Aldarith liegt an der Westküste der Insel Lhynt (KLICK), deren Lande und Umgebung die Bürgerschaft als ihr Eigentum ansieht. Vor nunmehr fünfzig Jahren fanden die Gründerväter der Stadt während der großen Flucht von Oredan nach Lyren zueinander und beschlossen gemeinsam eine Bastion des Handelswesens und des Wohlstandes zu errichten um nach der Vernichtung der alten Welt erneut zu einem erstrebenswerten Leben zu finden. Aldarith wird seid der Errichtung der ersten Gebäude des großen Handelshafens demokratisch von einem von allen wahlberechtigten Bürgern bestimmten Stadtrat regiert. Die Bevölkerung der Stadt kann im Gesamten als stark religiös bezeichnet werden, weshalb der in der Stadt ansässige Orden und dessen geistliche Angebote sich höchster Beliebtheit und Einflusses erfreuen. Die Stadtgemeinde huldigt primär dem Heiligen Adalbert, dem Schutzpatronen der Stadt und angeblich einem der Gründerväter, welcher das Glück der See repräsentiert und von Vielen als Reinkarnation Asthals gesehen wird. Nach dem Verheerenden dritten Götterkrieg und dem damit verbundenen Leid verdammen die meisten Einwohner der vielfältigen Stadtgemeinde alles der Verderbnis zugehörige- So auch die meisten magischen Praktiken, eine Einstellung die auch der Klerus sehr begrüßt. Trotzdem mit der Verderbnis verknüpft, erfreuen sich Gefallene innerhalb der Grenzen der Stadt eines gesicherten und angesehenen Platzes in der Gesellschaft, so ist die Stadt doch ein wahrer Schmelztiegel der Völker, Rassen und Kulturen, in welchem sich althergebrachter Rassismus in der Öffentlichkeit immer weiter abbaut. Die Aldarither Wirtschaft basiert nicht primär auf dem Erzeugen von Waren, sondern auf dem Umschlag dieser und aller mit dem Handel verknüpften Berufssparten. Um die florierende Wirtschaftslage weiter zu stärken, werden seit nunmehr einem Jahrzehnt goldene, sowie silberne Aldarither Kronen geprägt, erstere im Großhandel genutzt, zweitere im Alltag, welche sich in der Stadt selbst und in Teilen des Umlandes sowie verknüpften Handelshäfen in aller Welt bereits als führendes Zahlungsmittel vor der Dukate etabliert haben. Vergleicht man die Bevölkerungszahlen der Städte der neuen Welt, liegt Aldarith im oberen Bereich. Denn bereits vor fünfzig Jahren bildeten viele Flüchtlinge auf aller Herren Länder den Grundstock der Gesellschaft und auch heute laufen noch an jedem Tag neue Glücksritter mit dem Schiff im Hafen an um in der Stadt ihre Zukunft zu schmieden.  Der Stadtrat besteht aus sieben gewählten Ratsherren, die oft auch gesellschaftlich hoch angesehen sind. Die Stimmen aller Mitglieder fallen zu gleichen teilen ins Gewicht, der Ratsmeister verkündet lediglich den Willen des Rates. Unten abgebildet sind die Ratsherren des ersten Rates von Aldarith, die ersten Herren der Stadt. Sigismund Buchenbach (DukeLizard) Erehir Lhugarion (CrocoAce)  Aidreth ain Forlinvach (Havald_Carn) Yartos Steinbeiß (_Yata_) Korhil Löwenmähne (richi2309) Dugrim II. Grollhammer (Dugrim) Myriell aep Renquie (Myriell_)   Der Orden ist in Aldarith als Vertreter des Glaubens bei den meist streng gläubigen Bürgern sehr beliebt. Er stellt sowohl Priester, als auch die Tempelwache in der Oberstadt und die Ritter der Stadt.  Erehir Lhugarion (CrocoAce) Zacharias Adalbrecht (PrinzSmart) Dugrim Grollhammer (Dugrim) Gervan Balduin von Thalbach (Gervan) Florante Schnitzelbrot Aidreth ain Forlinvach (Havald_Carn) Arelas Taryon (Thrandulin) Basilius Torunsson von Holm (countdacson) Yartos Steinbeiß (_Yata_) Stahlratte Korhil Löwenmähne (richi2309) AntonThePyro Myriell aep Renquie (Myriell_) Flo932 Rodario_Velmont Rawrland SebPlays34 Talhaearn Lem O´Stuineagh (Lem_O_Stuineagh) Mandulis Erik_2000 Burlok Borkenbart (Borkenbart) Balund  Brombeerfisch Durael Aearondir (Fox_EXE) Juyas Ryuri_Zero Pömpfelchen von Blumenhausen (Betahal) Egmont_ Friedrich Viktor von Larnach (Wulwawin) Lennox2008  Falandir Alric Immervoll (Slarks) Sigismund Buchenbach (DukeLizard)   Ansicht auf die alte Fischerei und den Feuerturm der Stadtwache Am Westtor der alten Stadtmauer wehen Aldariths Farben und heißen alle Besucher willkommen. Aldariths Hinterhöfe Am Hafenmarkt sind öffentlich aufgeführte Theaterstücke und Dramen beinahe jeden Tag zu bestaunen  Blick über die abendlichen Dächer des Hafens Blick auf die Herberge „Zum Basilisken“ Der nomadische Markt des Hafenviertels ist berühmt für seine Vielfalt an exotischen Rohstoffen und Handwerkserzeugnissen  Für weitere Eindrücke aus der Stadt- Kommt uns doch besuchen! Wer sich vorher ankündigt ist stets willkommen. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zuletzt noch: Ein riesengroßes Dankeschön an meine ganze Crew aus Aldarith, die den Grundstock dieses kleinen Projektes bilden und es so wirklich ausmachen. Spezieller Dank geht an Dugrim, für die große Mithilfe am Antrag, an countdacson, Betahal, Talhaearn, _Yata_ und AntonThePyro für die Hilfe beim Aufbau, SebPlays34, Brombeerfisch, Fox_EXE, richi2309 und Havald_Carn für die Unterstüzung im Hintergrund, an CrocoAce, für die Hilfe beim Vorbauen, an unseren Sprecher scorpnoire und natürlich auch an alle Anderen Stadtmitglieder für ihre Unterstützung wo auch immer :) Noch ein Mal hier gesagt: Ihr seit Klasse, alle Miteinander und ohne euch würde in der Stadt gar nichts laufen.
  8. Abgelehnt Das How-To-Cb: Edit: Joa, ich geh einfach davon aus, dass du die Bearbeitung ernst meinst, daher: Alle Fehler die hier drinnen sind, sowohl inhaltlicher, als auch grammatikalischer und logischer Art, aufzuzählen würde erstens ewig dauern und zweitens nicht viel bringen. Abgesehen davon, dass die Texte zu kurz und auch recht nichtssagend sind, besteht die CB zu teilen aus unvollständigen Sätzen, übertriebenen Vorstellungen und unnachvollziehbaren Gedankensprüngen. Ich sags noch Mal: Ich kann und werde diese CB so nicht annehmen und ich gehe davon aus, dass du einfach noch nicht genug Erfahrung mit dem Schreiben hast um sie alleine so zu schreiben dass ich sie durchgehen lassen kann. Daher überlegst du dir bitte ob dir wirklich etwas an der CB liegt, oder eben nicht- Wenn nicht können wir das Thema hier schließen- Du musst ja schließlich keine CB schreiben wenn du nicht möchtest. Wenn doch, dann setz dich bitte, im Forum oder im TS, entweder mit einem der CB-Schreiber zusammen, da gibt es einige von (Einfach mal ein wenig ins Forum schauen), oder vielleicht kennst du ja selbst jemanden der gut Texte schreiben kann und dir bei der Sache ein wenig unter die Arme greifen möchte. Das ist alles weder böse, noch bevormundend gemeint, sondern einfach meine Einschätzung wie du am schnellsten zu einer guten CB kommst und dabei vielleicht auch noch ein wenig über das Schreiben lernst. Ich wünsch dir noch nen schönen Abend, LG vom Lizard :)
  9. Ein alter Feind Der Großhändler zuckte zusammen, als einem gefallenen Matrosen neben ihm das Fass aus den Händen glitt und auf dem Pflaster des Hafenmarktes zerschellte. Die Steine des Bodens, die blanken Beine des Matrosen und auch der Saum der Kutte des Großhändlers wurden mit tiefrotem Wein befleckt. An jedem anderen Zeitpunkt hätte der Großhändler den Matrosen gepackt und sofort die Stadtwache gerufen- Solche Flecken gingen schließlich nie ganz rauszuwaschen- aber nicht heute, nein, heute hatte er keine Zeit dafür. Also raunzte er nur eine kurze gotteslästrige Verwünschung und machte sich weiter mit schnellen Schritten auf zu seinem Ziel. Seltsam war die Einladung diesmal gewesen, nicht wie für gewöhnlich, gebracht von einem Boten von Mund zu Ohr, als wollte man ganz sicher gehen. Der Großhändler bog von der großen, nun, des Nachts, hauptsächlich von Gefallenen bevölkerten, Straße ab in eine Nebengasse. Seine polierten Stiefel versanken leicht im Schmutz und der Saum der langen Robe schliff am Boden entlang. Er kam vor einer Tür zu stehen und blickte sich um- Keine Seele weit und breit. Er griff in eine der weiten Taschen seiner blauen Robe und holte eine Holzmaske mit kunstvoller Goldverzierung hervor. Er blickte die Maske an, setzte sie schließlich auf, atmete noch einmal die kühle, salzige Nachtluft ein und klopfte an. Draußen war es nun stockfinster , kein Licht fiel mehr durch die Lücken zwischen den dicken, blauen Vorhängen hinein und der kleine Raum wurde in schummriges Kerzenlicht getaucht. Die Wände waren vertäfelt und mit alten Porträts von gekrönten Häuptern verziert. In der Mitte des Hinterzimmers stand ein kleiner Tisch aus verziertem Holz und bunten Steinen, auf ihm eine Wasserpfeife. Der Großhändler betrat den Raum, hinter ihm schloss man die Tür. Er blickte sich um, ein Mal quer durch die Runde der Gestalten in ebenso bunten Kutten wie seiner eigenen. Die Gesellschaft saß auf bunten Kissen rund um den kleinen Tisch, man nickte dem Neuankömmling zu, alle trugen unterschiedliche Masken. Eine der Gestalten, der Statur nach männlich, erhob sich und schüttelte dem Großhändler die Hand. „Willkommen, Bruder- Setz dich zu uns…“ Er setzte sich. „Nun da wir vollzählig sind, möchte ich euch eröffnen warum ich am heutigen Abend geladen habe…“ Der Redner griff nach kurzer weiterer Erklärung nach dem Mundstück der Wasserpfeife und inhalierte einen Zug. Mit einer Handbewegung wies er die Anderen an es ihm gleichzutun. Der Großhändler zögerte kurz als er an der Reihe war, sah dann jedoch die erwartungsvollen Blicke der Runde und nahm seinen Zug. Der Rauch im Zimmer wurde immer dicker und die sitzenden Gestalten schienen vor den Augen des Großhändlers zu verschwimmen und schließlich zu verschwinden, bis alles was er noch wahrnahm sich in grauem Rauch aufgelöst hatte. Plötzlich, eine Stimme, der Redner: „Lasst mich euch zeigen… Was ich sah...“ (Passende Musik) Der Rauch klarte für einen Wimpernschlag auf, der Großhändler sah die Runde, alle bewegten ihre Oberkörper rhythmisch im Kreis, wie in Trance, der Redner nahm noch einen Zug aus der Pfeife und blies den Rauch in die Luft- Wieder wurde alles grau. Der Rauch begann sich zu formen… Ein Land, ein Vogel, eine Mühle… Eine Stimme begann zu sprechen, nicht die des Redners, nein, tiefer, als käme sie geradewegs aus der Erde. „Etwas Altes ward verloren, etwas Neues ward geschaffen...“ Finsternis, dunkler Qualm, der das Land verschlang, dann ein Schiff, fein und grazil, leicht und zerbrechlich. Die Gesellschaft begann im Einklang zu summen, die Luft wurde immer dicker und schwerer. „Viel wurd gegeben, wenig erlangt...“ Ein Feld, Bäume, wogend im Wind, eine weiße Taube auf einer Mühle. „Die Beschützer gebannt, der Feind ist es auch… Und doch wird er kommen, uns nehmen was bleibt...“ Erneut Finsternis, dunkler Qualm, eine boshafte Fratze. Der Großhändler schreckte zurück, wollte die Vision vertreiben, doch er blieb gefangen im dunklen Rauch. „…das Neue vernichten, das Leben erlöschen, die Welt unterjochen…“ Die weiße Taube fliegt, weg von der finsteren Verderbnis, wird jedoch schlussendlich doch umrundet, eingekesselt. Die Taube wird verschlungen, die Hoffnung ist erloschen. Totale Finsternis. „Auf alle Zeit.“ schloss die tiefe Stimme ihren Monolog und versiegte. Die Sicht des Kaufmanns klarte wieder auf, man hatte ein Fenster geöffnet um den Rauch nach draußen zu leiten. Die anwesende Gesellschaft hing geschlossen angeschlagen in ihren Kissen. Der Großhändler schwitzte heftig, sein Hinterkopf schmerzte, er musste ihn während der Trance angeschlagen haben. Der Redner stützte sich zitternd auf dem Tischchen in der Mitte des Zimmers auf: „Nun kennt ihr den Feind- So lasst uns beginnen...“
  10. Lizard

    CB - Alden

    Zum Ersten: Angenommen
  11. Forenname: Lizard Charaktername: Sigismund (vom) Buchenbach, Herzog von Dursteyn Rasse: Halbalv Klasse: Erzmagier Handwerk: Alchemist Stellung: Ratsmeister im Stadtrat Tätigkeit im RP: Politiker, Antiquitätenhändler Gruppenstatus: Stolzer Bewohner der Handelsstadt Aldarith Link zur CB: KLICK Rollenspiel: Aktiv Erfahrung: Doch recht erfahren Helfer: Ja, solang es nicht in einen Dauerfragemarathon ausartet
  12. Momentanes Angebot an Ingame-Lektüre: Der Verlag stellt seit Kurzem außerdem wieder eine Auswahl an Werken von verschiedenen Autoren zum Kauf bereit, diese kommen dabei aus den Bereichen der Sachlektüre, Lyrik sowie Epik, hier wird jeder Literaturenthusiast und Bücherwurm fündig. In der Buchhandlung des Verlages laden die Regale und Sitzmöglichkeiten zum Verweilen zwischen den Schriften der Vergangenheit ein, die momentane Adresse des Ladens lautet: Im Kontor 5. (Die hier aufgeführte Liste wird regelmäßig erneuert) Gwenn Eyl`en Epik, Volkslegende 23 Seiten- 399 Dukaten Autor: Theobald Neugebinder nach Erzählung des Barden Alstros (DukeLizard) Auszug aus dem Werk: "Der Barde beendete sein Lied. Den Kopf leicht nach unten geneigt, saß er auf der Wurzel der uralten Birke..." Die Zehn Erzgebote Lyrik, Brauchtum 7 Seiten- 249 Dukaten Autor: Unbekannt, überliefert aus Erzählungen der Bergmänner aller Welt (SebPlays34) Auszug aus dem Werk: "Sechs Tage sollst du arbeiten und das Erz ersuchen. Aber am siebenten Tag ist der Tag..." Erz Unser ! Gebetsbuch 2 Seiten- 149 Dukaten Autor: Unbekannt, seit jeher überliefertes Loblied auf das Erz der Bergmänner (SebPlays34) Auszug aus dem Werk: "Denn dein ist die Mine, der Stein und die Hacke, bis in..."
  13. Auf Lyria passieren des Nachts seltsame Dinge... Hier ist ein Post für die denkwürdigsten dieser Ereignisse :) Der Badekessel Des Abends fanden sich zusammen, in Dugrims Laden für edle Mannen, die Badelustgen, an der Zahl mehr als neun, sich zu baden im Kessel, sich des Lebens zu freun ! Das war... ziemlich random :P, Gruß an alle Kesselbader Die Gruppe versammelt: Badezeit !
  14. Name: Sigismund (vom) Buchenbach von Dursteyn Rasse: Halbalve Größe: 193 cm Alter: 78 Jahre alt, geboren im Jahr 368 der dritten Epoche Augenfarbe: blau-grau Haarfarbe: dunkelbraun Eltern: Vater: Aref al Mulim, nomadischer “Händler” Mutter: Ithlinne aep Gwenn, ehem. hochalvische Hochadelige Geschwister: Jovimir aep Gwenn „Alstros von Dursteyn“ Tätigkeit: Politiker, Antiquitätenhändler Stellung: Ratsmeister Heimat: Herzogtum Dursteyn Wohnort: Hafenmetropole Aldarith Glaube: Der heilige Adalbert, als Repräsentation Asthals Charakter: Sigismund Buchenbach, Erster Sohn eines Kaufmannes und Bandenoberhaupts, sowie einer verstoßenen Adeligen, hat schon in seiner Jugendzeit gelernt, dass manche Leute von Natur aus besser sind als Andere. Diesen Grundsatz sollte er auch in seinem gesamten Leben stets als Grundeinstellung beibehalten und ehren wie kaum ein zweiter. Er ist ein von Grund auf unangenehmer Mann, sollte man ihn besser kennen. Da das die meisten allerdings nicht tun (und aus einigen weniger präsentierbaren Gründen) hat der Ratsmeister Aldariths viele Freunde und nur wenige Feinde in der Stadt Aldarith. Buchenbach ist ein Geschäftsmann durch und durch: Persönliches hat im Geschäft und auch in vielen Teilen des restlichen Lebens nichts verloren. Einem anderen zum Aufschwung verhelfen, das tut er nie aus Freundschaft, sondern ausschließlich aus Kalkül und Berechnung, genau so steht es auch damit andere in den Ruin zu treiben- Es geht stets nur um ein gutes Geschäft. Reden, das ist neben dem wirtschaftlichen Geschick Buchenbachs zweites außergewöhnliches Talent. Wo man ihn auch sieht, hört man ihn meist doch zuerst. Gerade durch seine Position im Stadtrat der Patrizier und dem damit verbundenen Interesse an einer Wiederwahl, sieht der Halbalv sich oft in der Situation sich durch geschickte Redekunst Freunde machen und Vorteile verschaffen zu müssen. Persönlich macht er sich nicht viel aus dem Gebet und Gottesfürchtigkeit, auch die Magie interessiert ihn nicht wirklich. Stattdessen glaubt Buchenbach an eine Art von Schicksal und in gewisser Weise daran, dass Alles und Jeder in diesem Schicksal seinen vorherbestimmten Platz einnehmen muss. Öffentlich bekennt er sich trotzdem als großer Verfechter des Glaubens an die hohen Götter und den Stadtpatronen Adalbert und trifft häufig Aussagen gegen Magier- Ganz einfach aus dem Grund, dass man in Aldarith gerade als Politiker besser nach außen hin fromm und möglichst wenig magisch leben sollte, wenn man nicht früher oder später aufgespießt auf einem brennenden Holzstapel stehen will. Aussehen: Buchenbachs Äußeres unterscheidet sich nahezu gänzlich von seinem Inneren, da man gut ohne schlechtes Gewissen sagen kann er entspräche den meisten gängigen Schönheitsidealen, Reichtum inbegriffen. Sein Haar ist von einem dunklen Braun und reicht dem Patrizier bis zu den Schultern. Ab und an sieht man ihn mit teurem Hut und angesteckter Pfauenfeder- eine typische Kleidungsgewohnheit für die besser betuchten Bewohner der Stadt. Trotzdem er ein Halbalve ist, haben sich in puncto Gesichtsbehaarung die Nomadengene seines Vaters durchgesetzt und so trägt er einen kurzen, gepflegten Bart. Dieser ist dunkler als sein Haupthaar, jedoch auch noch nicht ganz schwarz, und beschränkt sich auf stark getrimmten Wuchs auf Oberlippe und Kinn. Über dem Bart findet man in Buchenbachs Gesicht eine herkömmliche, wenig aufsehen erregende Nase, welche von um so ungewöhnlicheren, stählern hellblauen, schon beinahe silbernen Augen eingeschlossen ist. Der Patrizier vertraut im Alltag wie auch bei Anlässen und Geschäftlichem stets auf sein fein verarbeitetes, blaues Wams, einen Gürtel aus einem undefinierbarem Leder mit vielen Taschen und Säckeln voller Bargeld und Schuldscheine, schlichte Hosen aus Leder und Leinen, sowie halbhohe Stiefel. Ab und an variiert seine Anzugsordnung ein wenig, doch in Sachen Farbe und Stil bleibt Buchenbach sich für gewöhnlich doch eher treu. Über Buchenbach: Die Abendsonne scheint auf die Ziegeldächer und der Häuser von Aldarith, bescheint das Wasser in der Hafenbucht und taucht diese so in einen rötlich, goldenen Schein. Trotz der späten Tageszeit herrscht noch reges Treiben in den Gassen der Stadt. Vor der alten Hafenmeisterei ist der tägliche Fischmarkt noch immer geschäftig im Gange und die Händler preisen unter lautem Krakelen ihre letzten Waren zu Spottpreisen an und unterbieten sich dabei stetig. Marktfrauen und Knechte wuseln zwischen den Ständen hindurch, schwere Kisten mit Waren in den schwitzigen, mit Schwielen bedeckten Armen. Die Luft ist erfüllt sowohl mit dem Gestank von altem und frischem Fisch, aber auch dem Duft von Gebäck, Pastete oder Duftstoffen. Hühner laufen aufgeregt gackernd zwischen den Beinen der Kunden hindurch, gejagt von einem überfordert dreinblickenden, kleinen Jungen, der wohl das Gatter des Stalls offen gelassen hat. Jetzt, zur späten Stunde, nach dem Abendmahl, flanieren die reichen Herrschaften der Stadt an der Hafenpromenade, halten die Nasen hoch in die Luft gereckt und betrachten das feilschende Volk missbilligend. Man bleibt unter sich in den ungeschriebenen, aber doch existenten Ständen in der Stadt: Großhändler, Bürger, Arbeiter, Bauern- Was sie trennt ist das Geld. Dort wo Geld ist, sind auch die nicht weit die selbst in der untersten Ebene der Ständehierarchie keinen Platz haben- Die Bettler. So sitzen eben diese zur genüge an den Wänden der mächtigen Stadthäuser und strecken ihre Becherchen in Richtung der flanierenden Bürger, zeigen ihre Armstümpfe und fehlenden Beine, ihre Blindheit oder Krankheit um Mitleid zu erwecken. Unter den Bettlern herrscht für gewöhnlich Frieden- Ein neidischer, missbilligender, aber trotzdem stets eingehaltener Frieden. Man lässt sich den jeweiligen Verdienst und die Unversehrtheit von Leib und Leben. So ist es um so verwunderlicher, dass einer von ihnen gerade von einer verlumpt aussehenden Truppe von Straßenschlägern grün und blau geprügelt wird. Ein Soldat der Hafenwache steht zwar auf dem Platz um für Recht und Ordnung zu sorgen, doch in diesem Fall scheint er zu schielen. "Pah.. Hat wohl vom Rest des Pöbels gestohlen, der Lump." kommentiert ein gut gekleideter Herr in Begleitung von ebenso gut gekleideter und aussehender Dame die Begebenheit süffisant. "Hier, nimm, Elender." sagt er und schmeißt eine funkelnde Dukate in den Becher eines der sitzenden Bettler und lässt sich anschließend von seiner Begleitung mit Komplimenten über seine Großzügigkeit überhäufen. "Möge euch der hohe Herr des Lichts schützen, edler Herr." krächzt der in Lumpen gekleidete einarmige Bettler und verneigt sich tief. Die Abendstunde schreitet fort und mit dem Schwinden des Sonnenlichts am Hafen setzt eine allgemeine Aufbruchsstimmung ein. Die Hafenarbeiter beginnen ihr Handwerkszeug zu packen und sich in Scharen zusammenzurotten und eine der zahlreichen Tavernen anzusteuern und den Feierabend gebührend zu feiern. Unten am Hafenmarkt, zwischen Fisch und Hölzern haben die Händler an den Ständen die Preise des Nutzviehs mittlerweile so weit nach unten getrieben, dass man für den selben Preis auch einen halben Laib Brot kaufen könnte und der Junge hat seine krakelenden Hühner noch immer nicht alle eingefangen… "Nein, Herr Buchenbach !", "NEIN !" brüllt ein glatzköpfiger Tiefländer mit Vollbart und hochrotem Kopf. "Ich werde nicht mehr als die 3 Dukaten und 80 pro Scheit zahlen die abgesprochen waren !" Ihm gegenüber sitzt ein Alve mittleren Alters lässig in einem Polsterstuhl und durchbohrt den Tiefländer regelrecht mit seinen hellen, stählernen Augen. "Aber, aber, Eberweld, nun reg dich doch nicht so auf, der Markt ist dynamisch, der Nachschub an Mahagoni gering und auch ich habe Mäuler zu stopfen.." erwidert er ruhig und beschwichtigend mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. "Ja, ja, der arme Mann spricht." murmelt Eberweld nebenbei missmutig. Buchenbach kneift die Augen zusammen "Sagen wir... 4 Dukaten und 40. Ein hervorragendes Angebot wenn du mich fragst, Eberweld." "Pah !" ruft der Andere aus. "Ein Aufschneider bist du Buchenbach, ein Gemeiner ! 3 und 90 sag ich." "4 und 10, mein letztes Wort." kontert Buchenbach. "Was hör ich ? Glatte 4 ?... Gemacht !" schreit der Tiefländer und hält die Hand hin. "Fein." kommentiert Buchenbach und schlägt schallend ein. Es klopft an der Tür und ein hühnenhafter Mensch in einem ledernem, mit Nieten beschlagenen Wams betritt die Verhandlungskammer des Großhändlers Buchenbach. "Meister, an der Untertür steht ein Bewerber." Die Sonne ist mittlerweile hinter dem Horizont verschwunden und hat die Stadt in Dunkelheit zurückgelassen. An den Häusern und in den Straßen werden Fackeln und Lampen entzündet, man bereitet sich vor auf das Nachtleben. Eine in Lumpen gehüllte Gestalt humpelt durch das gelbe Licht der Laternen in einer der kleineren Gassen. Besonders gut sieht sie nicht aus: abgemagert, von oben bis unten voller blauer Flecke, geronnenes Blut am Mundwinkel, ein breiter Riss im hölzernen Bein. Einer der selbst im schäbigsten Hafenbordell nicht willkommen wäre, ein Ausgestoßener der Gesellschaft- Ein Kriegsveteran oder Pirat dessen Glück ein jähes Ende fand allem Anschein nach. Doch trotz der schlechten Verfassung in der der Mann sich befindet brennt in den braunen Augen hinter filzigem Haar ein entschlossener, eiserner Wille, vermutlich der einzige Grund warum dieser Elende sich überhaupt noch weiter schleppt und sich nicht einfach entscheidet in der Gosse bei den Ratten zu krepieren. Sein Blick wandert über die Fassade des dunklen Hauses welches sich zu seiner Linken hoch auftürmt und ihn überschattet- Herrschaftlich und altehrwürdig wirkt es und auch in einer bestimmten Art und Weise bedrohlich. Sein humpelnder Gang kommt vor der Hintertür aus massiver, schwarzer Eiche zum stehen. "Hier..." Murmelt er vor sich hin. "Hier ist es, sagen sie." und klopft an das Holz der Pforte. *Pock*… *Pock*… *Pock* Buchenbach hat den tieflandgeborenen Lagerbesitzer Eberweld soeben abgewimmelt und rechnet sich schon frohlockend den Profit aus, das ihm dieses augenscheinlich gerechte Geschäft einbringen wird, während er durch einen langen Gang auf eine Tür aus schwarzem Eichenholz zuläuft. *Pock*…*Pock*…*Pock* "Nun mach doch die verschissene Tür auf, du Esel." gellt Buchenbachs Stimme gereizt durch den Gang in Richtung des Pförtners, der sich Mühe gibt nicht so zu wirken als hätte er bei der Arbeit geschlafen. *Pock*…*Pock*…*Knartz* Die Tür öffnet sich und Buchenbach sieht einen zerlumpten Mann mit Holzbein vor sich, welcher gerade zum nächsten Klopfen ansetzt. "Meinen.. Meinen Gruß, Herr. I.. Ich" stammelt der Bettler mit zitternder Stimme. "Ja, ja. Spar dir die Begrüßung. Ich weiß was du willst." antwortet Buchenbach unwirsch. "Mitkommen !" befiehlt er. Der Bettler folgt ohne Widerrede, noch immer mit gesenktem Kopf und leicht zitternd. An einem Schreibtisch am Ende des Ganges angekommen lässt Buchenbach sich in den Lehnstuhl hinter dem Schreibtisch fallen und beugt sich über ein Buch voller Tabellen. "Name ?" Der Bettler blickt kurz hinter sich und bemerkt, dass der Pförtner den Weg hinter ihm versperrt. Er schluckt und blickt wieder zu Buchenbach. "Ernfried, Herr". Die Stimme des Bettlers klingt als hätte seine Kehle seit Wochen kein Wasser mehr gesehen. "Ernfried..- Moment mal." Buchenbach schaut seinem Gegenüber in die Gesicht, dann an ihm herunter und wieder hinauf. "Bist du nicht der dem meine Jungs vorhin nahegelegt haben sich an die Spielregeln des Bettelns zu halten ?... Überaus vernünftig von dir ihren Vorschlägen nachzukommen" Buchenbach nickt scheinbar verständnisvoll und legt seinen Federkiel ab. "Hier unterschreiben. Der Vertrag beinhaltet die Abgabe von 90% der Einnahme und Schutz sowie Anleitung durch mich und meine Freunde im Gegenzug, Begräbnis im Todesfall während der Arbeit und so weiter und so weiter..." merkt Buchenbach sachlich an. "Aber das ist ohnehin egal, ist ja nicht so als hättest du eine Wahl, nicht wahr ? fügt er dann noch lächelnd hinzu. Der Bettler nickt eingeschüchtert und unterschreibt das Blatt Papier mit zitternder Feder. Kaum hat er den letzten Buchstaben geschrieben, schnappt Buchenbach das Papier schon unter der Hand des Mannes weg und steckt es in seine Manteltasche. Er steht auf und läuft in Richtung der Hintertür, mit der Hand dem Bettler winkend, dass er ihm folgen möge. "Die Kunst des Bettelns..." beginnt Buchenbach im laufen. "Ist wie das Theater, Ernfried. Wenn du auf der Straße sitzt und den edlen Herrschaften den Becher entgegenstreckst interessiert sie deine wahre Geschichte einen Dreck. Sie werden gerührt von den Geschichten die sie sehen wollen, haben Mitleid mit Gestalten die wie die Opfer der Gesellschaft wirken." Der Alve macht eine Kunstpause. "Niemand will einem Alkoholiker, der Haus und Besitz im Rausch verspielt hat, dem Glücksritter dem das Schicksal das Genick brach, dem Gauner und Vagabunden ohne Zuhause und Anstand Almosen geben. Aber dem Opfer von Krieg und Misshandlung dem geben sie. Dem Geschädigten durch Inzest, dem geben sie. Dem armen tattrigen Blinden, dem geben sie. Dem Soldaten, der für sein Vaterland kämpfte, nur um dann als Krüppel von der Gesellschaft vergessen zu werden, dem geben sie gern einen Groschen." Buchenbach kramt in einem Schrank in einer Nische kurz vor der Tür und zieht eine zerfledderte Uniformjacke und verrostete Orden hervor. "Hier, das sei dir deine neue Arbeitskleidung… Denk daran was ich dir gerade sagte und sei morgen Abend bei Sonnenuntergang hier an der Hintertür, dann wirst du deine Abgaben liefern... Und jetzt schleich dich." beendet Buchenbach seinen Monolog, schiebt den zitternden Bettler vor die Tür und knallt diese mit einem lauten Krachen zu. "Ein durch und durch profitabler Tag, ja." merkt er an und macht sich pfeifend auf den Weg in seine Kammern.