Borkenbart

Members
  • Content Count

    37
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    1
  • Minecraft Name

    Borkenbart

Borkenbart last won the day on May 25

Borkenbart had the most liked content!

Community Reputation

52 Ausgezeichnet

About Borkenbart

  • Rank
    Schurke
  • Birthday 03/29/2002
  • RP Name:Thakur Burlok Borkenbart
  • RP Volk:Tieflandgeborene
  • Borkenbart

ERRUNGENSCHAFTEN

3 Followers

Recent Profile Visitors

746 profile views
  1. Thakur Burlok Borkenbart Sohn des Greulok Als in der Zeit des Anfangs, bis zum Jahre 100 der 1. Epoche etwa, die Steingeborenen in die Stämme von Nord und Süd teilten, begannen jene Steingeborenen, welche sich fortan “Südlandgeborene” nannten mit der Errichtung ihrer Hauptstadt Orenar auf Korenar. Der Kontinent galt allerdings aufgrund des Mangels an Eisen und Bodenschätzen für lange Zeit als ein Hinterland, verglichen mit den Landen der Nordlandgeborenen und dessen Hauptstadt Drachenhort. Diese raren Gegebenheit des Bodens, bewegte schon in dieser geraumen Vorzeit einige viele Sippen an Südlandgeborenen dazu, sich anderen Handwerken abseits des Namensprogramms der Steingeborenen anzueignen. So nahm auch die Geschichte der Borkenbärte ihren Anfang, vom Beginn der Zeitrechnung bis zur ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts der 1. Epoche und etablierten sich in den Reihen der Südlandgeborenen-Gesellschaft als eine sehr wohlhabende Oberschicht als Zentrum der Macht. Die Sippe der Borkenbärte nahm nun ihren Ursprung in ihrem Namenshandwerk, sie handelten rasch und eilten zu Beginn der großen Migration auf die Landflächen der Kontinente, nach dem Beginn der Zeit eine Gruppe an Steingeborenen um sich, mit welcher sie sich in den weiten Wäldern Korenars niederließen. Ihr ursprünglicher Sippenname ist unbekannt, doch durch die Rarität von Birken in dem Wald, in welchem sie sich befanden, wurde der weiße Baum zu einem Statussymbol für die herrschende Oberschicht und so auch zum Symbol für die Sippe der Borkenbärte. Die Rinde der Birken, welche sich Borke nennt, ist bis heute ein sakrales Symbol und Mittel im Aberglaube der Borkenbärte und ihrer wenigen verbleibenden Untergebenen. Nichtsdestotrotz wurden die Sippe jener durch ihre Affinität zur Arbeit an und mit Holz schon früh von vielen in der Gesellschaft der Südlandgeborenen hochgeschätzt, ebenso erging es ihren Arbeitserzeugnissen - Das ausgezeichnet verarbeitete Holz erlangte hohen Wert, nicht nur wegen seiner guten Qualität, sondern auch durch die pünktlichen und zuverlässigen Bedingungen, unter welchen es von den Borkenbärten geliefert wurde. Mit dem sich häufenden Reichtum und einem sicheren Platz in der Oberschicht der Südlandgeborenen, lächelten die Borkenbärte auf die harte Klassengesellschaft innerhalb der Südländer-Gesellschaft des 3. Jahrhunderts der 1. Epoche hinab. Sie waren Eigenbrötler, auf die stetige Eigensinnigkeit ihres kleinen feudalistischen Forstlandes genannt “Ardenmark” gesinnt, innerhalb jener Oberschicht galten sie seit je her als Föderalisten und Altgesinnte. Schluchten Als zu Beginn der Mitte des 5. Jahrhunderts der 1. Epoche die Schattenwesen ohne jede Ankündigung über Korenar und die Südlandgeborenen herfielen, schockierte dies auch die Sippe der Borkenbärte. Jene befanden sich mit ihrem kleinen von Wald und Hügeln durchzogenen Land im Westen des Kontinents nahe den Tieflandgeborenen. Ihre Grenzen waren durch Flüsse und das Meer gegen allerlei Feinde gut geschützt, doch verbreiteten Sagen über den Feind und den Fall Orenars Schrecken in der zahlenmäßig kleinen Bevölkerung. Bei dem Angriff auf Orenar fielen auch einige höhere Mitglieder der Blutsverwandten der Borkenbärte dem Schatten zum Opfer, die zentrale Verwaltung der Südlandgeborenen brach zusammen und viele Geflüchtete der Umlande strömten in das Forstland, doch die ohnehin sehr auf sich gesinnten Borkenbärte konnten sich in ihrem kleinen Staat gut fangen und etablierten eine Zahlenmäßig geringe, aber souveräne Gesellschaft mit den alten Werten, die sie aus dem gefallenen Orenar mit sich brachten. An der folgenden Belagerung von Orenar und der Schlacht in der Graumark beteiligen sich die Borkenbärte nicht, an der großflächigen Aushebung des Grabens hingegen schon, da dieser ihrer Heimat Schutz und Trutz versprach. Mit der Fertigstellung des großen Kanals durch die Tieflandgeborenen war die Lage des kleinen Landes der Borkenbärte vorerst sicher. Mit der Zeit etablierten sich die ehemals als Südlandgeborene geltenden Borkenbärte über zu den Tieflandgeborenen, da das kleine Forstland näher an der Hauptstadt der Tiefländer lag und die im Exil lebenden Südländer derart zerspalten waren, dass sich die meisten dieser auf Oredan als “Gramar” etablieren und das Dasein der Südlandgeborenen an sich verblasste. Art und Weise Nahezu 700 Jahre hielt der Friede in Ardenmark an, die Borkenbärte waren mittlerweile anerkannte Tiefländer und trugen den Titel eines tiefländischen hochadeligen Thakur. Sie herrschten als ehrenwerte Feudalherren über ein weitaus umfangreicheres Gebiet als vor einigen Jahrhunderten, jenes welches die Oberhäupter der Tiefländer ihnen im Handel für die Nahrung und teuren Holzwaren aus den ertragreichen Ländereien der Urlande der Borkenbärte gaben. Nach wie vor, sahen sich die Borkenbärte als Konservative im Sinne des alten Orenars unter den Südländern, sie nahmen sich als Erben dieser Kultur wahr. Dies spiegelte sich gegenüber den anderen Völkern oft in eigenbrötlerischem Verhalten und etwas sturem auftreten wieder. Mit den vielen gewaltigen Erdbeben zu Anfang des 3. Jahrhunderts der 3. Epoche begann der große Graben, den die Tiefländer gegen die Verderbnis geschaffen hatten, zu zerfallen. Die Ardenmark versank zum Teil in einem Bruch des ehemaligen Grabens, welche von dann an durch Wasser überschwemmt war. Die Wenigen der einst popularisierenden Bevölkerung der Lande, wie auch die Sippe der Borkenbärte, verließen ihr Land nur widerwillig. Ihre Reise führte sich in den noch begrünten aber kalten Norden von Lyren. Dort angekommen wurden sie durch ein altehrwürdiges Reich an Nordländern begrüßt. Nach einigen wenigen Wochen der Verhandlungen schlossen sich die verbleibenden Tieflandgeborenen unter den Borkenbärten dem Reich der Nordlandgeborenen an und schworen dem Oberhaupt jener Nordländer Lehenstreue. Von nun an hatten sie ein neues Zuhause, welches zwar nicht der Wärme ihrer alten Heimat glich, aber ihnen ihr altes Leben in einem großen Forst aus Nadelbäumen und alten Eichen versprach. Selbstverständlich siedelten die Borkenbärte ebenfalls die Birken ihrer Heimat mit sich um und setzten so ein Zeichen für ihre traditionelle Art und Weise, welche sich auch fortan in der Welt behaupten sollte. Den Ort nannten sie “Hoch Birkenwahrt”, da sie die Birken hoch auf einem Hügel, inmitten eines Waldes, auf einem Hain gepflanzt haben. Ein Irrwitz Die Tiefländer, welche sich von dann an unter der schützenden Hand der Nordlandgeborenen befanden, blühten erneut in ihrem Handwerk der Holzverarbeitung auf. Einzig ihre Lebensweise als Nahrungsproduzenten über Korn konnten sie im kalten Norden nicht erhalten, doch die deftigen Spezialitäten der Nordländer wie auch das starke Bier und die üppige Auswahl an Fleisch bekamen ihnen recht gut. Schon bald fanden sie Gefallen an einigen Mahlzeiten ihrer neuen Herren. Nicht aber veränderten sie, was nicht zwangsweise nötig war, sind sie doch ohne Zweifel altgesinnte Gesellen, mit ihrer lange vergangenen Heimat Orenar im Herzen, geblieben. Dennoch taten sich einige recht merkwürdige Probleme für die Sippe der Borkenbärte auf - Mit der Zeit, in welcher sie im Norden siedelten, schafften sie es einige Birken zu pflanzen, die ihrer Tradition neuen Halt geben sollten. Nicht ohne Grund war ihr Name “Borkenbart”, eine lange Tradition steckt hinter diesem Sippennamen. Doch mit der Zeit färbten sich einige der Birken, welche sich in der von ihnen verwalteten Länderei befanden, dunkel - Ja sie verloren gar ihre weiße Borke nahezu. Unter großen Aufschreien vermuteten die Leute, dass dem Land großes Unheil bevorstehe und eine Massenhysterie veranlasste viele der Tiefländer zu Aufständen und Misstrauen gegenüber ihren nordländischen Herren. Als eines Tages sogar ein Würdenträger des Oberhauptes des Nordländer-Reiches auf offener Straße beleidigt wurde, zitierte man die Borkenbärte vor den Thron des Nordländer-Reiches und stellte sie zur Rede. Sie selbst erklärten sich und meinten, dass auch sie keine Gewissheit darüber hätten was es mit den Birken auf sich habe, sie würden ihre Fassung bewahren aber beunruhigen tat es sie alle Male. Einer der Berater des Nordländer-Oberhaupts grübelte, er war ein Gelehrter der schon so manche Veränderung in der Natur durch magischen Einfluss miterlebt hatte. Da man in den inneren Reihen des Reiches befürchtete, dass es sich um faule Magie oder gar den Einfluss äußerer magischer Kreise handelt, entsandte man jenen Gelehrten um sich der Sache anzunehmen. Als der gelehrte Nordlandgeborene vor der großen alten Birke stand fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, es war kein magischer Einfluss oder gar ein fauler Zauber. Die Birken standen etwas Abseits auf einem weiten Hain inmitten auf einem Hügel des großen Waldes, welchen die Nordländer den Borkenbärten anvertrauten. In nicht allzu weiter Entfernung befand sich eine der Schmiedegilden des Nordländer-Reiches. Inmitten des Berges, in welchem sich die Hallen der Gilden befanden, feuerten diese Nordländer Tag wie Nacht ihre großen Schmiedefeuer und Essen an. Zum einen mit der Holzkohle, welche sie aus dem Holz des nahen Forstes machten, zum anderen mit der Steinkohle aus den vielen Bergwerken der Nordlandgeborenen. Doch das jahrelange Anfeuern dieser Brandherde zur enormen Nutzung führte dazu, dass eine große Menge an Ruß in die Umgebung abgegeben wurde. Dadurch, dass in dem Gebiet, in welchem sich Borkenbärte und die Gilde befanden, Schnee nur im Winter in größeren Massen vom Himmel fiel, bemerkte man dies kaum. Doch die Birken, welche mit ihrer weißen Rinde für die gesamte Dauer ihres Bestehens auf einem Hügel unter freiem Himmel verhältnismäßig nahe gelegen an den im Berg bestehenden Schmiedestellen standen, fielen dem Ruß, welcher sich unbemerkt vom Himmel legte, zum Opfer und färbten sich dunkel. Der Disput führte trotz seiner eigentlich simplen Lösung zu einem großen Konflikt zwischen den Borkenbärten und den Schmiedegilden, keine der beiden Seiten sah es ein dem anderen nachzugeben. Die Borkenbärte waren in ihrer konservativen Art nicht dazu bereit ihre Tradition abzutreten und die Schmiedegilden auf der anderen Seite nicht gewillt ihre Erzadern aufzugeben und die Schmieden einzustampfen, bis jene erschöpft gewesen wären. Obgleich die Borkenbärte die ganze Angelegenheit äußerst politisch zu klären versuchten, spaltete sich unter einem Bruder des amtierenden Oberhauptes der Borkenbärte eine Gruppe von der Sippe ab und titulierte sich fortan unter dem einfachen Namen “Rußbärte”. Die Mitglieder dieser Abspaltung sahen die Nordlandgeborenen als Unterdrücker an und rebellierten gegen die Borkenbärte, einige forderten gar die Unabhängigkeit des Landes, welches man ihnen gab. Doch die Borkenbärte standen weiterhin treu zu den Nordländern, trotz der sich abgespaltenen Rebellen aus ihren ehemals eigenen Reihen. Das ganze begann zu eskalieren als die Mitglieder der “Sippe der Rußbärte” begannen die Holzlieferungen an die Schmiedegilde abzufangen, auch die Wachmannschaften, welche die Gilde den Händlern beischickte hielten die zunehmend große Seperatisten-Gruppe der Rußbärte nicht davon ab die Handelslieferungen der Gilde zu überfallen. Da die feudale Oberschicht des Nordländer-Reiches sich hütete zu intervenieren, um den Behauptungen der “Unterdrückung”, welche die Rußbärte äußerten, nicht noch weiteren Zulauf zu ermöglichen. Auch die Adeligen der Nordländer, hielten dies nicht für nötig, solange die Borkenbärte nicht immanent in ihrer Macht gefährdet waren. Da sich sowohl die Schmiedegilde stur weigerte, den Bereich zu verlassen, als auch die Rußbärte sich widersetzten von ihrem Vorhaben abzulassen, spitzte sich das Ganze stetig zu. Selbst Angriffe der Rußbärte, welche die Sabotage und Sprengung ganzer Tunnelgewölbe sowie einige Tode mit sich zogen, gaben keiner Seite Anlass sich zu zügeln. Den Borkenbärten waren, wie auch der feudalen Oberschicht des Reiches, die Hände gebunden. Erst die zunehmende Spannung durch einen äußeren Feind - Die Schattenwesen, ließ den Konflikt langsam ersticken, da man größere Furcht vor Bedrohung abseits der eigenen Grenzen hatte und gerade die Borkenbärte bereits verheerende Erfahrungen mit der Verderbnis gemacht hatten. Letzter Hafen Nachdem sich die inneren Konflikte gelegt hatten und die Rußbärte sich, aus Angst vor den Konsequenzen ihres Handelns und der schwindenden Mitgliederzahlen, nach Oredan geflüchtet hatten, kehrte eine gewisse innere Ruhe ein - Nicht aber eine äußere. Ab der Schlacht am Pass von Ronar war sowohl den Borkenbärten als auch dem Nordländer-Reich klar, dass sie gegen die Schattenwesen und die Verderbnis nicht standhalten konnten. Im Geheimen gab man den Borkenbärten, welche äußerst begabte Holzwerker waren, den Auftrag, eine notdürftige aber zahlreiche Flotte aufzustellen, man gab ihnen alle Mittel die sie benötigten,- es wurden Schiffe gekauft, verbessert als auch neue erbaut. Zwei Jahre nach der Schlacht am Pass von Ronar bahnten sich die Schattenwesen ihren Marsch durch den Norden von Lyren, das Nordländer-Reich stellte sich an der Seite der Völker vielen Gefechten gegen die Schattenwesen, doch man siegte trotz Intervention der Götter durch das Göttergift immer seltener. Einige Nordlandgeborenen begannen gar damit, die entstehenden Gefallenen massenweise hinzurichten, da sie die Verwandlung als Böse ansahen. Als dann die Verderbnis aus ihrem Keim entsprang und damit begann Lyren von Norden aus zu verschlingen, flüchteten sich die wenigen verbleibenden Teile der Bevölkerung der Clans des Nordländer-Reiches zu den Schiffen, welche auch die Borkenbärte in einer Flotte aufgestellt hatten. Durch Nahrungsknappheit, Überfälle und Vagabunden-Gruppen, waren auch die einst zahlenmäßig erstarkten Untergebenen der Borkenbärte wieder auf einem Bruchteil ihrer ursprünglichen Bevölkerung angelangt. Gemeinsam reisten die Steingeborenen über das Meer, hinter ihnen sahen sie aus der Ferne wie auch ihr letzter Hafen dem Umbruch zum Opfer fiel. Handel und Handwerk Nach einer holprigen aber geglückten Seefahrt gen Oredan gingen die Nordlandgeborenen allesamt von Bord und nisteten sich in den Kolonien ein, welche sie vor Jahrhunderten vom mitteländischen Adel erhalten hatten. Die Sippe der Borkenbärte und ihr Gefolge schlossen sich diesem Vorhaben vorerst an. Als man aber von dem “Vertrag der Götter” erfuhr, ergriffen die Borkenbärte ohne großes Zögern die Möglichkeit, stiegen auf ihre Schiffe, verabschiedeten sich ihren Steingeborenen Herren und setzten über ins reine Land. Viele von ihnen waren es nicht, die meisten wehrfähigen Männer waren im Kampf gefallen.Es blieben nur einige Hände voller Frauen und Kinder, aber auch einige alte Handwerksmeister sowie die ehemaligen Adeligen der Länder und jene der Borkenbärte selbst. Nach einem kurzen Halt in “Neu Basebach” erhielt man Kunde von einem aufstrebenden Ort für Handel und Handwerk auf einer Insel im Westen der Neuen Welt. Die Tieflandgeborenen legten an dem bereits geräumigen Hafen an und binnen weniger Monate etablierten sie eine nach ihrer Kultur und ihren Weisen aufgebaute traditionelle Zunft der Handwerker für Holz in der aufstrebenden Handelsstadt. Anfangs kämpften sie noch mit Politik und Konkurrenz der anderen Werksmeister im Bereich der Holzarbeit, war ihre jetzige Heimat kein strikt steingeborener Hort mehr voller Disziplin und klarer Ordnung. Stattdessen handelte es sich um eine Stadt voller -mehr oder weniger intelligenter Völker und Wesen, aller Kulturen und Schöpfungen, voller politischer Machtkämpfe und Intrigen. Im festen Willen auch in dieser Neuen Welt ihre alten Bräuche aus dem lange vergangenen Orenar weiterzutragen, pflanzten sie in ihrem großen Werkshof eine Birke um sie stets an ihre Abstammung zu erinnern. Denn heute sind sie in einer Metropole des Handels und des Geldes, genannt unter dem eindrucksvollen Namen Aldarith. Die Ahnentafel Amtierendes Oberhaupt des Hauses Burlok Borkenbart Geburtsjahr: 334, 3. Epoche Als Oberhaupt des Hauses ist er aktuell die oberste Instanz seiner Sippe, unter ihm nahmen die verbleibenden der Borkenbärte ihre Stellung als Handwerker in der Handelsstadt Aldarith, in der Neuen Welt an. Burlok mag nicht der Weiseste oder gar Intelligenteste all seiner Ahnen sein, doch er steht treu für die alten Werte, welche schon seine Vorväter verkörperten. Hat er auch keine große Menge an Untergebenen mehr, wie seine Ahnen einst, ist er dennoch ein selbstständiger und renommierter Handwerksmeister, welcher als einer der wohlhabendsten Zunftmeister der Handelsstadt und ihrer Gesellschaft arbeitet. Ur-Urgroßvater Frathok Stiefmal Alter: 118 Geburtsjahr: 334, 2. Epoche, Todesjahr: 36, 3. Epoche Als einer jener welche gutbürgerlich unter den Borkenbärten lebten, siedelten auch seine Vorfahren mit im Land der Ahnen. Seine Sippe war seit Generationen eine von jenen, welche sich mit großem Landbesitz und vielen Feldern Ansehen und Wohlstand in der Bevölkerung anreicherten. Er selbst galt als fähiger Bauer und wurde stets für seine gerechten Preise gelobt. Urgroßvater Lurlok Borkenbart Alter: 120 Geburtsjahr: 15, 3. Epoche, Todesjahr: 135, 3. Epoche Als erstgeborener Sohn eines großbürgerlichen Bauern und einer der Sippe der Borkenbärte, trug er den Namen der adeligen Familie weiter. Er erbte ein großes Stück Land von seinen Eltern und trat in die Fußstapfen seines Vaters, welcher schon vor ihm ein gerechter und begnadeter Bauer gewesen ist. Ur-Urgroßmutter Malene Borkenbart Alter: 124 Geburtsjahr: 326, 2. Epoche, Todesjahr: 34, 3. Epoche Sie war die Tochter einer Abzweigung der Borkenbart, da sie allerdings nicht im nahen Erbstrang war stand es ihr offen reiche nicht-Adelige zum Gatten zu nehmen. Sie stand der Sippe der Stiefmal sehr nahe, was in ihrem Leben dazu führte, dass sie das junge Oberhaupt dieser zum Gemahl nahm und mit diesem den Reichtum der wohlhabenden Bauern der Stiefmal noch häufte. Großvater Zorlem Kornwedel Alter: 122 Geburtsjahr: 110, 3. Epoche, Todesjahr: 232, 3. Epoche Zorlem war der erste Ahnenherr seiner Sippe, da er diese als eine neue Sippe ins Leben rief, jene entstand aus einem politischen Konflikt heraus. Die Kornwedel waren bekannt dafür, eine dem Volk sehr nahe stehende Sippe zu sein, wenn sie auch noch nicht lange weilte in ihrer Existenz. Man konnte stets erwarten dort Zuflucht und Arbeit zu finden, was die gesellschaftliche Lage in dem feudalen Staat enorm entschärfte. Ur-Urgroßvater Gandor Klagbart Alter: 119 Geburtsjahr: 321, 2. Epoche, Todesjahr: 24, 3. Epoche Als einer von denen, welche sich innerhalb des feudalen Forstlandes der Borkenbärte stets gegen die mangelnden Rechte der einfachen Arbeiter auflehnte, genoss er kein hohes Ansehen bei den höheren Ständen. Unter den Borkenbärten galt seiner Ansicht nach eine strikte Klassengesellschaft und er bestritt stets den politischen Kampf gegen jene. Urgroßmutter Kjene Klagbart Alter: 128 Geburtsjahr: 16, 3. Epoche, Todesjahr: 144, 3. Epoche Nach der steilen Karriere ihres Vaters war ihr Sippenname in aller Munde, sie galt als Zeichen der Hoffnung für alle jene, welche stets um ihr Leben und ihre Rechte fürchten mussten. Als die Borkenbärte einen Kompromiss suchten, um die Situation mit den aufstrebenden Rebellen zu entschärfen, boten diese ihr an sie mit einem entfernten Verwandten der Borkenbärte zu verheiraten. Dieser besaß enorme Teile an Bauernland, welches sie dann verwalten könnten um Nahrung und Arbeit in gerechtem Maße an die unteren Schichten zu verteilen. Als einzige Bedingung stellten die Borkenbärte, dass die Kinder, welche aus dieser Verbindung hervorgehen, den Namen des Landes tragen müssen und damit weder den des Vaters noch den der Mutter haben dürfen. Damit erlosch dieser Zweig der Borkenbärte wie auch die renommierte Sippe der Klagbärte und wurde fort hingehend zur Sippe der “Kornwedel”, benannt nach dem hiesigen Land. Ur-Urgroßmutter Krila Beckenzoss Alter: 126 Geburtsjahr: 326, 2. Epoche, Todesjahr: 36, 3. Epoche Als ein in jungem Alter ausgesetztes Kind war sie ein gesellschaftlicher Außenseiter, galt als Vogelfrei und da sie sippenlos war, auch von allen Rechten die sie haben hätte können, befreit. Man vermutet, dass sie der als Tiefländer geborene Bastard eines Nordlandgeborenen und einer Tiefländerin war und aufgrund dessen ausgesetzt wurde, bewiesen wurde dies allerdings nie. Durch ihren niederen Stand geriet sie mit der Arbeiterschaft in Verbindung, welche für ihre Rechte im feudalen Forstland der Borkenbärte kämpfte. Vater Greulok Borkenbart Alter: 122 Geburtsjahr: 219, 3. Epoche, Todesjahr: 341, 3. Epoche Greulok war ein Herrscher in neuer Zeit. Seine Heimat, die Ardenmark, war mit dem Rest von Korenar verloren, verschlungen von der Verderbnis. Er wandte sich an einige Nordlandgeborene, welche ihm im Austausch für die Lehenstreue seiner Sippe ein Stück Land gaben, auf welchem er sich, seine Sippe und die verbliebenen Untergebenen ansiedeln konnte. Der Ort wurde “Hoch Birkenwart” getauft, da man auf einem Hügel zwischen Bergen und der entstehenden Stadt einige Birken aus dem alten Kontinent pflanzte. Er war ruhig und besonnen, berief sich auf die Kultur seiner Ahnen, die der alten Zeit und sah sich als einen Funken dessen, was aus all der Zerstörung überblieb. Ur-Urgroßvater Harlok Borkenbart Alter: 128 Geburtsjahr: 307, 2. Epoche, Todesjahr: 19, 3. Epoche Harlok war seiner Zeit das Oberhaupt der Sippe der Borkenbärte und damit auch Herrscher über das Forstland Ardenmark. Er musste sich mit einigen politischen Aufständen von Tagelöhnern auseinandersetzen, welche sich als Arbeiter ohne festes Land unter dem Rädelsführer Gandor Klagbart zusammengeschlossen hatten um gesellschaftliche Sicherheit für sich zu erkämpfen. Er selbst galt als äußerst radikal und ging anfangs nur wenig auf die Aufständischen ein, lockerte mit der Zeit allerdings doch seine Meinung. Vergeben konnten ihm die Tagelöhner jedoch nicht, da er anfangs des Öfteren Aufstände brutal niederschlagen ließ. Urgroßvater Turlok Borkenbart Alter: 124 Geburtsjahr: 0, 3. Epoche, Todesjahr: 124, 3. Epoche Turlok gilt als einer der “Volksnähsten” aller Borkenbärte, er war es auch, welcher die Sippe der Kornwedel aus den Reihen seiner eigenen Sippe heraus ins Leben rief um dem gesellschaftlichen Konflikt und dem Spalt zwischen Armut und Reichtum einen Ausgleich zu schaffen. Im Verlauf seines Lebens heiratete er die sehr wohlhabende Schankwirtin Hescha Beischlug, welche die berühmteste Gastronomie im ganzen Forstland unterhielt. Eine sehr ungewöhnliche Angelegenheit, da Turlok zum regierenden Adel gehörte, doch sein Ruf eilte ihm voraus, was das Ganze weniger merkwürdig erscheinen ließ. Im Nachhinein wurde er allerdings nahezu vergessen und seine Nachfahren verheimlichten seine Geschichte vor dem gemeinen Volke. Ur-Urgroßmutter Lugra Kerstorkk Alter: 128 Geburtsjahr: 326, 2. Epoche, Todesjahr: 38, 3. Epoche Sie entstand aus der Ehe zwischen einem adeligen Nordlandgeborenen und einer adeligen Tieflandgeborenen und entging so dem Dasein als Bastard. Allgemein weiß man nicht viel über sie außer, dass ihre Heimat Karkas gewesen ist. Es galt für ungewöhnlich, dass eine Tiefländerin, welche Nordmarer-Blut innehat, sich in die Reihen der Borkenbärte einheiraten konnte. So erwähnen nordländische Historiker, dass das ganze mit einem großen Gefallen gen der Tiefländer dahinging, da Lugra weder Erstgeborene noch aus einer einflussreichen Sippe der Nordländer stammte. Ihre Mutter schien allerdings ohnehin aus einer den Borkenbart nahestehenden Sippe zu entstammen. Großmutter Iglene Borkenbart Alter: 124 Geburtsjahr: 121, 3. Epoche, Todesjahr: 245, 3. Epoche Entgegen der Meinungen ihrer Eltern orientierte sie sich an den Weisungen ihrer Vorfahren und des Adels. Der gemeine Adel sah in ihren Eltern eine Gefahr für Kultur und Gepflogenheiten der Untergebenen der Borkenbart und so war es vielen in den feudalen Reihen eine Erleichterung als Iglene als Altgesinnte den Thron bestieg. Sie herrschte eine lange Zeit friedlich, war allerdings auf die Weisungen des Adels angewiesen, da dieser sich mehr und mehr durchzusetzen vermochte. In ihrer zweiten Lebenshälfte musste sie schweren Herzens ihrem Volk verkünden, dass man die eigene Heimat, die Ardenmark, aufgrund der drohenden Gefahr durch Verderbnis und Schattenwesen aufgeben müsse und sich gen Osten nach Nordlyren bewegen würde. Ur-Urgroßvater Sugor Beischlug Alter: 129 Geburtsjahr: 300, 2. Epoche, Todesjahr: 13, 3. Epoche Als Braumeister stand ihm eigentlich keine Nennung in einer Ahnentafel bevor, doch seine Persönlichkeit war ebenso prägend wie das von ihm gebraute Bier. Sein Handgruß legendär, zertrümmerte er nicht nur die Handknochen seiner Gäste, sondern auch deren Vorstellungen von gutem Bier. Er wurde eine Legende in den Reihen der Untergebenen der Borkenbärte und sein Wirtshaus ein ständiger Treffpunkt für sämtliche Schichten sowie allerlei Diskurs in der Gesellschaft der Ardenmark. Urgroßmutter Hescha Beischlug Alter: 129 Geburtsjahr: 9, 3. Epoche, Todesjahr: 138, 3. Epoche Hescha erbte zwar den Wohlstand, welchen ihre Eltern sich erarbeitet hatten, nicht aber ihre körperliche Stärke. Sie war eine außergewöhnlich hübsche und wortgewandte Persönlichkeit. Nicht allzu seltsam war es demnach das sie es schaffte den Kronprinzen der Borkenbärte um den kleinen Fingen zu wickeln und sich so in den regierenden Adel einzuheiraten. Sie gab das Leben und die Schenke auf um mit ihrem Gemahl gemeinsam zu leben. Ur-Urgroßmutter Kaglina Quetschfest Alter: 129 Geburtsjahr: 323, 2. Epoche, Todesjahr: 36, 3. Epoche Der Name ist Programm - Sie war zwar ebenso unbekannt wie ihr Gemahl, doch was sie so besonders machte, war, dass sie ihren Gatten, welcher bekannt dafür war ungemein stark zu sein, im Armdrücken besiegen und seinen zerschmetternden Händedruck erwidern konnte. Alles Weitere an ihr schien sehr gewöhnlich zu sein, sie half meistens als Schankmaid in der Taverne ihres Gemahls aus. Ur-Urgroßvater Siglom Kratfall Alter: 129 Geburtsjahr: 324, 2. Epoche, Todesjahr: 37, 3. Epoche Er war ein Geschäftsmann, stets pachtete er große Teile von Wäldern, holzte dort das stehende Forstwerk ab und überließ es einer Gruppe an Köhlern, welche für ihn arbeiteten. Beliebt wurde er damit nicht, ganz im Gegenteil. Doch ein Vermögen machte er sich damit ganz gewiss zu eigen. Urgroßvater Bugul Kurfurt Alter: 118 Geburtsjahr: 18, 3. Epoche, Todesjahr: 136, 3. Epoche Als ein großer Geschäftsmann kam er viel in der Welt herum, sah viele Hauptstädte und auch die Gefahr wegen der Verderbnis und den Schattenwesen war ihm dadurch stets präsent. Schlussendlich setzte er sich mit seinen guten Beziehung im Inneren der Ardenmark für mehr Stabilität und Absicherung im Fall der Fälle - Eines Angriffs der finsteren Gestalten, ein. Ur-Urgroßmutter Gine Kurfurt Alter: 124 Geburtsjahr: 330, 2. Epoche, Todesjahr: 38, 3. Epoche Die Sippe der Kurfurt war eine der höheren adeligen Sippen, welche sich wenig Blut mit den Borkenbärten teilten und trotzdem über weite Teile des Landes herrschten. Zwar waren sie den Borkenbärten Treue schuldig. Jedoch konnte jene Sippe der Borkenbärte auch nicht ohne Weiteres über den ihnen untergeben Adel hinweg regieren. Gine war eine drittgeborene Tochter, was ihr die Möglichkeit gab, sich auch in den nicht adeligen aber wohlhabenden Kreisen nach einem ihr angebrachten Gemahl umzuschauen, sie galt allgemein als gutherzig und ruhig. Großvater Gerlor Kurfurt Alter: 124 Geburtsjahr: 114, 3. Epoche, Todesjahr: 238, 3. Epoche Als Sohn der berüchtigten Orlene Flussbart und eines bekannten Händlers waren ihm alle Bedingungen und auch ein erhebliches Kapital in die Wiege gelegt, um eine wohlhabende Zukunft zu erlangen. In Folge dieser Umstände erfüllte er sein Schicksal und setzte sich schon einige Jahr vor dem Untergang Korenars nach Nordlyren ab, da er dort günstigere Bedingungen zum Handel sah und diese zu nutzen wusste. Ur-Urgroßvater Lugen Verlor Alter: 123 Geburtsjahr: 339, 2. Epoche, Todesjahr: 46, 3. Epoche Er gehörte einer Sippe an, welche eigentlich im alten Orenar in einer höheren Gesellschaftsschicht residierte. Schon vor dem Fall der Stadt zog es die Seinen dieser Zeit gelegentlich in die Ardenmark. Als Orenar dann fiel blieben nur die wenigen seiner Sippe über, welche sich gerade außerhalb Orenar aufhielten und so zeichnet ihn dieses Ereignis bis heute. Er ist wie viele seiner Vorfahren ein verarmter Adeliger, der sich mit kleineren Waren- & Handelsgeschäften sowie dem Verpachten seiner Ländereien über Wasser hält. Urgroßmutter Orlene Flussbart Alter: 125 Geburtsjahr: 16, 3. Epoche, Todesjahr: 141, 3. Epoche Orlene führte das Vermächtnis der Flussbärte weiter fort, indem sie das Netzwerk an Kanälen auch außerhalb der Ardenmark zu etablieren begann. Dadurch stärkte sich der Handel, gerade bei den benachbarten Tieflandgeborenen führte dies zu regem Austausch an Waren und einem Aufblühen der Wirtschaft. Sie hatte damit großen Wohlstand über das Volk gebracht und wurde für diesen noch lange Zeit in Erinnerung behalten, sicherlich auch weil man einige Abkommen und Kanäle nach ihr benannte. Ur-Urgroßmutter Surene Flussbart Alter: 122 Geburtsjahr: 313, 2. Epoche, Todesjahr: 19, 3. Epoche Die Sippe der Flussbärte war eine Sippe jener ehemals Südlandgeborenen, welche schon in dem Land, welches dann als Ardenmark bekannt wurde, siedelten, bevor die Borkenbärte dorthin kamen. Sie waren nur eine Handvoll Steingeborener welche aus den Flüssen Gold zu waschen versuchte. Später begannen sie Dämme und Kanäle zu errichten, um den Handel und das Wasser effektiver zu nutzen. Surene führte dieses Vorhaben erfolgreich weiter und machte ihrer Sippe alle Ehre, viel ist heute allerdings nicht mehr über sie bekannt. Mutter Finka Kurfurt Alter: 122 Geburtsjahr: 215, 3. Epoche, Todesjahr: 337, 3. Epoche Schon einige Jahre bevor die Borkenbärte nach Nordlyren fliehen mussten, lernte ihre Mutter auf ihren Reisen einen Händler aus der Ardenmark kennen, welcher sich in Nordlyren angesiedelt hatte. Aus dieser Verbindung entstand recht schnell eine feste Beziehung und, entgegen der Tradition auch ohne Schwur vor den Göttern, bereits Finka als Kind der beiden. Finka wurde also bereits in Nordylren groß und musste nicht mehr aus der Ardenmark fliehen, sie wurde durch ihre Mutter ebenfalls sehr gebildet erzogen und ihr Vater machte sie mit den dortigen Gepflogenheiten vertraut. Dies machte sie zu einer begabten Vermittlerin zwischen geflüchteten Tiefländern der Borkenbärte und Nordlandgeborenen. Greulok Borkenbart nahm sie im Verlauf seines Lebens zur Gemahlin, da sie adelige Wurzeln hatte und den Borkenbärten als Diplomatin einen großen Dienst erwies. Im Verlauf ihres Lebens wurde sie zu einem der Hauptkritikpunkte, welche die “Rußbart-Rebellen” an den Borkenbärten nannten. Ur-Urgroßvater Fughal Stossbrett Alter: 125 Geburtsjahr: 334, 2. Epoche, Todesjahr: 43, 3. Epoche Ein altbewährter Schreinermeister, dessen Sippe sich auf die ersten Mitläufer der Borkenbärte berief. Er arbeitete traditionell und nach dem Vorbild der Vorfahren. Stets stand er treu zu den Borkenbärten und ihren Entscheidungen, sein Geschäft lief durch seine Einstellung zwar nicht ungemein besser als bei der Konkurrenz, dennoch erhielt er allermeist die Aufträge des Adels, was ihm einen äußerst extravaganten Ruf zusprach und seiner Arbeit auch lange nach seinem Tod noch hohen Wert gab. Urgroßvater Nortik Korkflut Alter: 118 Geburtsjahr: 14, 3. Epoche, Todesjahr: 132, 3. Epoche Nortik gilt als einer der berüchtigtsten Schiffsbauer, den die Ardenmark je gesehen hat. Er wurde von seinem Vater als ausgezeichneter Schreiner ausgebildet und seine Mutter lernte ihn das Steuern von Schiffen und Kähnen. Mit diesem Wissen wurde er schon als junger Bursche zu einem fähigen Kapitän, erst aber als er anfing Verbesserungen an den ihm übertragenen Schiffen selbstständig vorzunehmen fingen die Leute an zu bemerken, welche Gabe in ihm steckte. Er schlug mit seiner eigenen Flotte im Namen der Borkenbärte eine zahlenmäßig überlegene Gruppe an Nordmarern zurück, welche im Begriff war die Küsten der Ardenmark zu plündern. Ur-Urgroßmutter Triza Korkflut Alter: 126 Geburtsjahr: 322, 2. Epoche, Todesjahr: 32, 3. Epoche Sie war das zweite Kind aus einer Sippe von Kahnführern und Schiffsbauern. Gemeinsam mit ihrem Bruder reiste sie an der Seite ihres Vaters die meiste Zeit ihres Lebens durch die Ardenmark und die umliegenden Lande, um die verschiedensten Güter zu transportieren. Einer ihrer Kunden war ihr zukünftiger Gemahl, welcher ein Schreinermeister gewesen ist, dessen Waren sie gelegentlich transportierten. Großmutter Narschea Korkflut Alter: 119 Geburtsjahr: 125, 3. Epoche, Todesjahr: 244, 3. Epoche Als eine begnadete Erfinderin trat sie zwar in die Fußstapfen ihrer Eltern, fand allerdings wie ebendiese kein Gehör bei der Oberschicht der Ardenmark. Aus diesem Grund reiste sie um die Welt, um die Ideen ihrer Eltern und ihre eigenen zu Geld zu machen, wie ihre Mutter es schon tat. Auch begann sie sich einiges an Wissen über andere Völker anzueignen, was sie dazu brachte, eine Gelehrte zu werden. Nachdem sie ihren Pfad der “Erneuerung” aufgegeben hatte, diente sie aufgrund ihrer Verwandtschaft zu den Borkenbärten am Hofe dieser in der Ardenmark und beriet jene in allerlei Angelegenheiten, vornehmlich der Außenpolitik. Sie organisierte ebenfalls die Flucht nach Nordlyren mit, wo ihre Talente und ihr logisches Denken guten Gebrauch fanden. Ur-Urgroßvater Yorlok Borkenbart Alter: 125 Geburtsjahr: 341, 2. Epoche, Todesjahr: 50, 3. Epoche Yorlok ist ein entfernter Verwandter der Sippe der Borkenbärte gewesen, welcher aber den Sippennamen noch führte. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in der Hauptstadt der Tieflandgeborenen und forschte dort mit diesen an Technik und Mechaniken, um gewisse Prozesse zu erleichtern oder zu verbessern. Stets entsandte er Pläne zu seinen Verwandten, welche die Ardenmark regierten, doch nur selten übernahmen diese etwas von seinen Vorschlägen, da ihnen die alten Arbeitsabläufe wohl gefielen und diese ihrer Meinung nach “sicher” gewesen wären. Es ärgerte ihn demnach sehr, dass sein Land zwar produktiv und gewillt, aber technologisch rückständig war. Urgroßmutter Kugla Lagenfurt Alter: 127 Geburtsjahr: 18, 3. Epoche, Todesjahr: 145, 3. Epoche Mit der Zeit musste sie, wie ihr Vater es schon zu realisieren begonnen hatte, zu der Einsicht kommen, dass die regierenden Borkenbärte dem Fortschritt der Mechanik nicht nachgeben würden. Sie standen stur verwurzelt wie ein Baum. Aus diesem Grund begab sie sich allein zurück in die Heimat nach Ardenmark um dort, mit dem was sie wusste, wenigstens den einfachen Bauern zu helfen und ihre Ideen womöglich an andere Dritte zu verkaufen. Ur-Urgroßmutter Bischa Lagenfurt Alter: 123 Geburtsjahr: 324, 2. Epoche, Todesjahr: 31, 3. Epoche Sie arbeitete als Assistentin eines Forschers in der Hauptstadt der Tieflandgeborenen, auch war sie fasziniert und gewillt ihren eigenen Horizont zu erweitern. Wie viele Tiefländer trieb sie das Streben an, sich in ihrem späteren Leben der Forschung zu widmen. Als sie dann bei einem Projekt zur Entwicklung eines Systems zur “Gezogenen-Bewegung” von Frachtkähnen einen adeligen Verwandten der Borkenbärte namens Yorlok kennenlernte, dauerte es nicht lange, bis die beiden gemeinsam einen Weg beschritten und ihrer Forschung zusammen nachgingen.
  2. 11. Monat des Jahres 54 Ein paar Betrunkene wankten aus der Taverne, sogen tief die klare Nachtluft ein. Mit der Hand am Brunnen gestützt, stand einer gekrümmt da und kämpfte gegen den Impuls an, seinen Mageninhalt heraus zu befördern. "Na, solltest wohl lieber bei Weibergetränken bleiben!", lachte ihn einer der anderen aus. "Halt lieber dein dreckiges", setzte der Attackierte an, als ein Knall die Erde leicht erschütterte und ein Regen aus Glasscherben und Holzsplittern auf die Gruppe niederging. Flammen schlugen aus den fehlenden Fenstern des Gebäudes. Die Übelkeit des Mannes war schlagartig verschwunden, Blut rann ihm aus den zahlreichen Schnitten heraus. Benommen schüttelte er den Kopf, versuchte die Szenerie zu erfassen. Seine Kumpanen packten ihn an der Schulter und sie suchten panisch das Weite. "Hab gehört, die wollen alle töten, die was mit Gefallenen zu tun haben!", schnatterte die Frau zu ihrer Freundin, den Flechtkorb mit etwas Fisch und Gemüse am Arm hängend. Das zu eng gewordene grüne Kleid bedeckte ihren fülligen Leib sehr unvorteilhaft. "Jaja, das hat der alte Schneider auch gesagt! Aber denk doch nach, das ist viel zu offensichtlich, die wollen doch viel eher dem Orden was, weißt du nicht mehr, der Kopflose Gildenmagier Van Brings?". "Glaub doch nicht alles, was die Leute reden. Aber ich denk auch die Magiergilde hat ihre Hände da mit drinn’. Haste auch gehört? Da hat wer Wind und Feuer gezaubert, die waren mir immer schon suspekt, schon damals als..". "Pscht! Hör doch", wurde die Beleibte unterbrochen. Auf einem kleinen Podest inmitten des Marktplatzes stand der Herold und verlautbarte aus voller Brust seine Kunde. “Hört hört Bürger, Händler, Nobelmänner hier in Aldarith! Gestern Nacht gab es einen mutwilligen Anschlag auf einige unserer Eigenen! Burlok Borkenbart führte Verhandlungen mit dem fernen Wüstenvolk der Rakash, um diesem fremden Volk die Pracht Aldariths nahezubringen. Dabei griffen feige Magier und hinterlistige Schurken in einem Attentat nicht nur Zunftmeister Borkenbart an, gar verwundeten und entführten sie in ihrer List den Botschafter unserer schönen Stadt Myrddin von Nebelstein!“ Der Nordmarer setzte kurz ab, die Menge schwieg verängstigt, dann holte er in einer weiten Geste aus, nahm einen Luftzug ein und erhob erneut die Stimme. "Damit war ihnen aber noch nicht genug! Auch nahmen sie einen der Gesandten von Rakash, genannt Moerwen von Vatheas, mit sich in die Dunkelheit. Doch das Trauerspiel nimmt hier kein Ende, ebenfalls verwundeten die feigen Angreifer den alten wohlwollenden Kundmeister Bernstrokk des Nordreiches, welcher als Vertreter der Dahlberg anwesend war. Doch der hasserfüllte Akt ihrer Verwüstung türmt sich erst in der Ermordung des Nordmarers Magnus von Waldentrug, welcher als Botschafter den Kundmeister Bernstrokk für das Nordreich begleitete, ein Mord, welcher geschah durch Hass und - ohne - jede - Skrupel!" "Ihre todeswünschenden Schreie galten den “Kollaborateuren mit den Gefallenen” und jenes Gebrüll legte sich erst wieder, nachdem es stürmige- und feurige-Magie auf die unwissend, friedlich Verhandelnden herab geregnet hatte!" Erneut setzte er ab, die Menge wurde immer größer. Schon ewig hatte man keinen Anschlag solchen Ausmaßes in Aldarith gesehen, erst recht nicht unter den Augen Asthals, direkt vor der Kathedrale selbst. Der Nordmarer holte Luft, um ein letztes Mal seine Worte zusammenzufassen. "Ein Anschlag auf Aldarith, auf die Freiheit selbst, welche die Stadt uns allen schenkt!" "Drei Verwundete, zwei Entführte, ein Toter! Alle verschiedenster Angehörigkeiten und Völker, suchten sie nur den friedlichen Austausch im Schutze unserer Stadt!" "Verübt durch feige Attentäter und Magier, in der Deckung der Dunkelheit, am Kathedralenplatz unter den Augen Astahls selbst, jener Gott, welcher sie ihrer gerechten Strafe zuführen wird!" Schweigend blickt der Nordmarer in die Menge, ließ die Brust sacken und trat vom Podest. Die Menge verfiel in Aufruhr, denn diese Verwundbarkeit war ihnen eine lange Zeit fremd gewesen. Die Kunde breitet sich rasch über dem Kontinent aus, bald schon wird man auch in den hintersten Ecken der Neuen Welt wissen, was an diesem Tag in Aldarith geschah und nicht unüblich ist es, dass die verschiedensten Reiche und Gemeinschaften ihre Stellung dem gegenüber kundtun.
  3. Ein neuer Frühling Die schwitzige Hand des Lehrlings rutschte über den Holzbalken und er zog sich einen Schiefer ein, was ihn schon genug geärgert hätte. Trotzdem erwischte er auch die blecherne Dose mit den Nägeln mit seinem Ausrutscher und fegte das Gefäß samt Inhalt vom Holzgerüst. Er verharrte ganz still und kniff die Augen zusammen. Ein Herzschlag, zwei, drei, vier, dann erst der leise Aufprall weit unter ihm. Er beugte sich vorsichtig nach hinten um zu sehen wo die Büchse aufgekommen war und blickte in eine gut 300 Fuß hohe Tiefe. “Hoffentlich hat das keiner gesehen.” murmelte er, zog sich den Schiefer aus der Hand und zog sich langsam und vorsichtig den Balken entlang, in Richtung des fertigen hölzernen Gerüsts, wo die Bildhauer und Steinmetze arbeiteten. Es war ein warmer Tag, schon jetzt am Vormittag begann man leicht zu schwitzen, was die Arbeit erschwerte. Drei Lehrlinge und einen Meister aus seiner Zunft hatte es bereits auf der Baustelle erwischt. Geflogen waren sie, obwohl sie keine Flügel hatten. Er kletterte die hölzernen Leitern nach unten, zum großen Podest, wo der Vorarbeiter vom Orden stand, der Argus genannt wurde. Weshalb fand er schon immer recht offensichtlich, der Mann konnte quer über die Baustelle gucken und erkennen ob jemand einen Nagel falsch verschlug. Argus rief mit schroffer Stimme Kommandos zu den verschiedenen Arbeitergruppen, hatte alles im Blick, wie immer eben. Er war einer von vieren, die die Aufsicht über zeitweise mehr als dreißig Dutzend Arbeiter hatten: Steinmetze, Bildhauer, Maler, Dachdecker, Maurer, Seiler, Träger und eben auch die Zimmerer. Der Lehrling stieg weiter hinab, seine Hand pochte bei jedem Griff an die Sprossen der Leitern. Zu seiner Linken erblickte er die Gießer, die sich lautstark mit einem der Vorarbeiter stritten, hinter ihnen die drei Mann hohe, goldene Glocke, das Meisterwerk der Gießerzunft, wie er sich von den Gesellen hatte sagen lassen. Unten angekommen. Endlich. Der Lehrling wischte sich den Schweiß von der Stirn und legte den Kopf in den Nacken um seinen Arbeitsplatz zu begutachten. Die Kathedrale von Aldarith war ein Prachtbau, geplant von Wahnsinnigen und doch war sie nun beinahe vollendet. Ihre Türme ragten weit über allem anderen im Hafen auf, die Statuen von gütigen Heiligen und Engeln blickten schützend auf den Hafen hinab. Die Spitze der Hauptkuppel, die des Asthal, des Herren des Lichts war heute gut zu sehen- Ein seltener Anblick, war sie doch häufig in der Wolkendecke verschwunden. Er schulterte seinen Leinenrucksack und schlurfte durch die Gassen am alten Archiv in Richtung der Zimmererzunft. Sie hatten das geschafft. Die Schiffe, die Häuser, die Türme und die Hallen- und die Kathedrale. Sie, die Handwerker, vor allen anderen, insbesondere den hohen Herrschaften, das hatte Burlok Borkenbart den Zimmerern immer gesagt, wenn die Aufgaben immer unmöglicher wurden, es wieder Unfälle gab, sie von Trübsal ergriffen waren. “Es wird keine Erhöhung eurer Entlohnung geben, Zunftmeister ! Das ist mein letztes Wort.” Der Großbaumeister der Freien Stadt Aldarith sah aus als meinte er was er sagte. “Wir arbeiten Tag und Nacht für die Stadt, bauen Schiffe für die Flotte, halten die Wehranlagen in Stand, bauen jeden Tisch, jeden Stuhl, jede Leiter und jedes Bett in dieser Stadt und, nicht zuletzt treiben wir den Bau dieses monströsen Wahnsinnsbaus voran, und Ihr wollt uns diese Almose auch noch verwehren ?” Borkenbart schlug mit der Faust auf den Tisch, was trotz seiner geringen Größe recht beeindruckend wirkte. Kasius Frallenhammer, als Großbaumeister in allen architektonischen Fragen ausschließlich dem Stadtrat unterstellt, schluckte seine bissige Antwort hinunter und fiel in einen sehr viel ruhigeren Ton. “Ich verstehe euer Begehr, Zunftmeister, aber ich kann euch keine weiteren Mittel zusagen- Ich habe keine. Habt Geduld, ich sage euch nun, wenn die Kathedrale eingeweiht werden kann und den Investoren präsentiert wird, werden sie großzügig sein- Sehr großzügig und dann ist unsere Chance zu bekommen was uns zusteht. Ihr müsst euch nur gedulden, ich bitte euch.” Borkenbart war ein sturer Mann, schon immer Gewesen und doch hatte ihn sein bisher langes Leben gelehrt, dass man ab und an lieber ein guter Händler, als ein sturer Esel ist. “Einverstanden.” brummte er in seinen Bart hinein. “Aber bedenkt, Großbaumeister, ihr kommt Eurer Versprechung besser nach… Die Stadt kann nicht ohne uns Zimmerer, ohne Burlok Borkenbart. Ich bin ein sehr geduldiger Mann, aber belügen kann mich niemand ohne Konsequenz zu spüren.” Und so drehte der Tiefländer sich auf dem Absatz um und verließ die prächtig dekorierte Kammer, einen verzweifelt in seine Bilanzen blickenden Großbaumeister zurücklassend. An der frischen Luft angekommen atmete er einmal tief durch und beschloss ein wenig zu spazieren, bis der nächste Termin in einer der Werkstätten anstand. Wenn er sich die Stadt so ansah erfüllte Stolz sein Herz, immerhin war auch er einer der Männer, deren Lebenswerk sich hier in Form von Stein und Holz erhob. Er zog an seiner Pfeife und blickte in Richtung der Kathedrale. Schwalben flogen im Liebestanz durch die Luft, ihr Tschilpen ertönte nur ab und an kurz über dem Lärm der pulsierenden Stadt. Die Kathedrale war beinahe fertig gestellt, nach dreißig Jahren… Eine Wiedergeburt der Kultur der alten Welt, fand Burlok- Ja, ein neuer Frühling kam.
  4. Name - Burlok Borkenbart Sohn des Greulok Geschlecht - Männlich Volk - Tieflandgeborener Geburtsjahr - Im Winter des Jahres 334 der 3.E Größe - ~1,44 Meter Haarfarbe - Braun Augenfarbe - Braun Heimat - Norden von Lyren Wohnort - ehem. Hoch Birkenwahrt Eltern - Greulok Borkenbart & Finka Kurfurt Geschwister - Rulok Borkenbart (Bruder), Frenlok Borkenbart (Bruder), Kartin Borkenbart (Schwester) Kinder - Grimlok Borkenbart (Sohn) Stellung - Handwerksmeister Glauben - Ahnenkult, verehrt die Vorfahren unter Einbezug der regulären Götter Handwerk - Handwerker als Zimmermann Charakter Nicht minder stur und seinen Traditionen ergeben als man es von einem Steingeborenen erwarten würde ist Burlok ein äußerst treuer Tiefländer, er vermag es nicht einen gegebenen Befehl in Frage zu stellen, wenn auch gleich er sich herausnimmt, nicht zu genau definierte Grauzonen seiner Befugnisse auszuschöpfen. Große Politik ist ihm nicht geheuer, ob er dieser nicht gewachsen ist oder er einfach die Machtkämpfe nicht ab kann, bleibt offen. Alles in Allem findet er kein Gefallen daran sich von schleimigen Würdenträgern einwickeln zu lassen und hält sich zu seinem eigenen Wohl meist aus derartigen Angelegenheiten heraus. An sich macht er einen soliden Eindruck, mit Fleiß und Pflichtbewusstsein begibt er sich an die seine Arbeit, hat einen geplanten Überblick über die Handwerker unter seiner Aufsicht und auch trotz dessen er kein Bankier ist, macht er sich nicht schlecht mit Geld. Als Oberhaupt der Gilde der Holzwerker, einer Position welche seine Familie sich mit jedem Nachkommen auf ein neues verdient, bringen ihm die meisten hohen Respekt entgegen. Bringen ihm die meisten hohen Respekt entgegen, wodurch er bisweilen zur Selbstüberschätzung neigt, doch wenn jene welche selbst noch über ihm stehen auf sein Haupt herabblicken, findet er sich stets am Boden der Tatsachen wieder, ohne große Umlaute zu machen. Sein ganzer Stolz ist die Handwerksgilde welche er leitet, die tüchtigsten Zimmerer, Schreiner und Tischler vermag man in den seinen Werkshallen zu finden. Ob man nun einen feinsten Ebenholztisch oder gar ein ganzes Schiff zu kaufen vermag, von einer Tischlerei bis hin zur Werft hat der seine Aufgabenbereich alles zu bieten. Der Glauben Von der Unbestreitbarkeit der Götter ist er vollstens überzeugt und auch sein recht pragmatisches Handwerk ist für ihn kein Grund dafür sich von dem Glauben abzuwenden. Er folgt deutlich dem Ahnenkult welcher unter den seinen um geht, auch wenn diese Tradition meist eher den Nordländern noch fester zugeschrieben steht, so sind die Bunde zwischen ihm in jenen Nordländern stark und eine feste Verbindung besteht in ihrem Glauben. Trotz dieser Verehrung der Vorfahren, ist es ihm nicht fern, Lebenswerke und Heldentaten als hohen Verdienst für das Volk und damit als Grund für eine hohe Reputation anzusehen. Dies ergibt sich auch für ihn selbst, als jemand der sein ganzes Leben, wie das seiner Vorfahren, einem Handwerk verschrieben hat und sich mehrfach auch mit kritischen Aufgaben unter Zeitdruck und Gefahr für das eigene Leben und das vieler anderer auseinander setzen musste, bewerkstelligte er jene Momente meist mit einer angebrachten Kühnheit. Für Viele ist auch Burlok schon das Abbild einer Fügung, an welcher man sich ein Vorbild zu nehmen hat, sollte man aus normalem Stand entstehen und sich langwierig dem Kampf in die angesehene Leistungsgesellschaft der Gilden annehmen zu wollen, um seiner Familie und seiner selbst einen unsterblichen Ruf für Fleiß und Mühen als Auszeichnung zu verschaffen. Aussehen Burlok war sicher nicht mehr der jüngste mit seinen dutzenden Jahren auf dem Buckel und selbst wenn seine Haut nicht, wie bei den Bergwerkern meistens, von der Kohle in den Tiefen der Berge geschwärzt war, so ist auch sein Gesicht von Narben und Zeichen des Alters nicht verschont geblieben. Seine Kleidung beläuft sich meistens auf einfaches Gewand worüber er ein bronzenes Kettenhemd legt, verhangen mit Fellen, dient jenes eher dazu dem Rest seiner Kleidung ein herrisches Ansehen zu verleihen statt großartig wehrhaft zu sein. Dazu trägt er einen geschnittenen Bärenpelz mitsamt einem Umhang um seine Schultern, zuzüglich eines ledernen Brustgurtes mit dem Siegel der Gilde. Seine Stiefel sind aus robustem Leder und seine robuste Stoffhose ist nur unter dem Kettenhemd zu erspähen bis sie in seine Stiefel mündet. Zusätzlich ziert ein wenig Goldschmuck seine Ärmel, welcher nicht von Größe aber von hohem Wert ist, da es sich dabei um das Eidgold seiner Vorväter handelt, bestehend aus einer einfachen Kette und einem Armreif mit verschiedensten Zeichen und Symbolen, welche vor Jahrhunderten in das Gold geprägt wurden. An seiner Hüfte findet sich auch noch ein ein Hammer, welcher allerdings nicht für die Arbeit, sondern als ein Statussymbol zu verstehen ist und für die Position Burloks in der Gesellschaft, als Oberhaupt der Gilde symbolisch steht. Neben einem Kurzschwert hat er meist selbst keine weitere Ausrüstung an sich. Geschichte Die Umstände Burlok welcher die meiste Zeit seines Lebens mit der drohenden Gefahr der Verderbnis im Genick leben musste, hielt sich stets innerhalb der schützenden Gebirge und oftmals auch an Gewässern auf, nicht zuletzt da ihm bewusst war das man mit fließendem Wasser wunderbar Mechaniken Antreiben konnte. Die Sippe der Korkgaden ist eine eingeschworene Gruppierung von Handwerkern, ihre traditionelles Oberhaupt ist die Familie der Borkenbart, diesen Umständen zu Gunste ist Burlok, ältester Lebender Borkenbart, der Vorsitz seiner Sippe. Wie für Tiefländer üblich, ist Burlok ein Meister eines Handwerkes um sich seinen sozialen Rang zu sichern, in seinem Fall ist dies die von ihm lange ausgeübte Tätigkeit eines Zimmermannes, diesen Fähigkeiten hat er es auch zu verdanken, dass man ihm die Position als Herr einer Holzwerkergilde zusprach. Jene Gilde, welcher er nun Vorsitz betitelt ihn strikt als den “Herren der Holzwerker”, eine Anrede welche seinem Selbstbewusstsein zumal einen guten Ruck zu geben vermag, wenn man sich ansieht, was er auf der Flucht und Rückkehr von sowie nach Lyren alles erdulden und verloren habe. Doch Burlok führt diese Gilde nicht als Gildenmeister, er selbst ist sich ein Untertan eines größeren Verbundes an Nordländern, wessen schutz er auch genießt. Diese Nordländern erbauten ihr altes Reich erneut aus dem Stein der Berge und Gebirge. Durch gute Beziehungen vermochte er es, sich durch seine Profession den Nordländern unterzuordnen und genießt, trotz seiner südländer Abstammung ein gewisses Maß an Ansehen unter den gehobenen Nordlandgeborenen, dies schützt ihn dennoch auch nicht vor den verachtenden und eifersüchtigen Blicken welche mit blühendem Neid auf ihn herabsehen. Ein Wind gen Norden Als sich in Nordlyren die Schlacht am Pass von Ronar ihrem grausigen Ende neigte und die Kunde von der bevorstehenden Niederlage der vereinten Völker unter dem Gott Asthal Burlok erreichte, war ihm bewusst, dass die Zeit zu gehen gekommen war. Auf Befehl eines Nordlandgeborenen Oberhauptes, welchem Burlok sich aufgrund alter Bunde und Freundschaft verpflichtet sah, erbaute er über die Monate und Jahre, in welchen man die Bedrohung durch die Gefallenen und die Verderbnis langsam aber sicher herankommen wusste, an der westlichen Küste Nordlyrens eine Flotte, keine Prunkvolle und auch nur die wenigsten Schiffe in ihr waren wirklich wehrfähig sollte es zu einem Gefecht auf See kommen, doch das war nicht der Zweck seines erfüllten Auftrages. Der Sinn dahinter war, die verbleibenden Untergebenen des Oberhauptes der Nordländer sicher auf das noch unverseuchte Ordean zu eskortieren. Die Flotte in Angelegenheit zu errichten, war ebenfalls von großer Wichtigkeit, da sich die teilweise barbarischen Nordmarer mit zunehmendem Druck durch die Schattenwesen und die Verderbnis auf den Norden Lyrens weiter und weiter über die Grenzen anderer Hoheitsgebiete wagten. Die unzivilisierten unter ihnen raubten und mordeten was ihnen unter die Augen kam, gerade Schiffe als Rettung in die sichere Welt und Nahrung waren mehr wert als Gold für diese streunenden Banditen, was das befüllen der Schiffe mit Proviant und deren Erbauung oftmals erschwerte. Trotz einer entsandten Gruppe an erfahrenen Kämpfern der Nordländer stellte es sich oft als sehr schwierig heraus die nur mit hölzernen Mauern umzäunten Werften und Werkstätten der hart arbeitenden Tiefländer vor den Banditen zu schützen. Flucht und Verlust Als es dann eines Tages so weit war und ein auf den Grundstock geschrumpftes Volk von Nordländern vor den Palisaden Hoch Birkenwahrts der Holzwerker stand, öffnete Burlok dem Oberhaupt der Nordlandgeborenen persönlich das Tor, die Blicke der beiden trafen sich kurz - Keine Zeit für verbeugungen oder Formalitäten, man gab sich rasch die Hand und führte die Sippen, Familien und Soldaten in die warmen Häuser des Dorfes. Jedem dort, wie auch Burlok war bewusst das sie wohlmöglich unter den letzten sein werden, welche die Lande des Nordens von Lyren, unter diesen Umständen, verlassen werden. Lange haben sie ausgehalten, doch das Ende war gekommen. Der nächste Morgen sollte der Letzte sein, denn dann würden sie in See stechen, in Richtung Oredan, dem letzten sicheren Heim der Völker entgegen, wohl wissend, das es nur eine Frage der Zeit sei, bis man sich dem letzten Kampf um das Leben selbst entgegen gestellt sehen würde. Der Morgen also kam, schon bei dem beladen der Schiffe wurde klar, das es an Platz für alle mangelte, Burlok auf einer von ihm handerbauten Schaluppe nahm jeden auf, welcher sonst keinen Platz fand und harsch sollte es passen - für jeden der verbleibenden gab es knappe Rationen und einen Platz auf den Schiffen zu finden. Kurz nach ihrem Ablegen konnten sie in der Entfernung noch eine Gruppe von Personen ausmachen welche sich scheinbar über die gerade verlassene Hafensiedlung hermachte. Die Fahrt ging gen Oredan von wo aus, sie nach der Reinigung Lyrias, wie alle anderen ebenfalls sich auf den Weg in die neue Welt machen würden.
  5. Marsch-, Volks-, Blasmusik Schlager, Santiano aber auch Sabaton
  6. Das ist halt schon abnormal Ultra Mega Giga Geil!!!