Search the Community

Showing results for tags 'cb'.



More search options

  • Search By Tags

    Type tags separated by commas.
  • Search By Author

Content Type


Categories

  • Grundlagen
    • Feature/Plugin Tutorials
    • Befehle
  • Welt und Völker
    • Geschichte
    • Völker
    • Gruppierungen
    • Glauben & Götter
    • Kreaturen
  • Klassen
    • Kampfklassen
    • Handwerksklassen
  • Events
  • Spezielles
  • Communities

Forums

  • Lyria News
    • News, Aktuelles und Ankündigungen
    • Server Updates und Changelog
  • Lyria Community
    • Support & Hilfe
    • Rund um den Server
    • Vorschläge & Feedback
    • Sonstige Themen
  • Lyria Server
    • Städte
    • Gilden
    • Basar (Marktplatz & Handel)
  • Lyria RPG
    • Persönlichkeiten dieser Welt
    • Abenteurergilde - Pen and Paper
    • Palast der Mitte (Allgemeines RP)
    • Die Welt und ihre Geschichte
  • Archiv
  • Eickelburg's Eickelburger Stadtforum
  • Minnesänger & Heldenwerk's Forum
  • Das Arthostentum.'s Ankündigungen.
  • ~ Novingrader Marktplatz ~'s ~ Novingrader Werbetafel ~
  • ~ Novingrader Marktplatz ~'s ~ Novingrader Geschichtsstube ~

Find results in...

Find results that contain...


Date Created

  • Start

    End


Last Updated

  • Start

    End


Filter by number of...

Joined

  • Start

    End


Group


Über mich

Found 30 results

  1. Charakterbeschreibung Robi von Burk Name: Robus „Robi“ von Burk Geschlecht: männlich Volk: Tieflandgeborener Geburtsjahr: Monat 6 im Jahr 19 der vierten Epoche Größe: 140cm Haarfarbe: braun Augenfarbe: grün Heimat: Banzenmühl‘ Wohnort: Wasseralfingen* Stellung: selbsternannter Biertester Handwerk: mechanischer Konstrukteur / Landwirt Eltern: Petrus und Hildegard von Burk Geschwister: Sepp Glaube: Fünfgötter-Glaube Aussehen: Robi hat kurz geschorene braune Haare und grüne Augen. Er trägt einen einfachen braun-grauen Leinenmantel mit ein paar nützlichen Taschen, welche er jedoch selten benutzt. Seine schlichte braune Lederhose, die von einem alten Gürtel über seiner Hüfte gehalten wird, ist von der Arbeit schon recht abgenutzt. Er hat einen für sein Volk durchschnittlichen gedrungenen Körperbau mit kräftigen Armen und einem kleinen Bierbauch. Er hat einen recht starken Bartwuchs von seinem Vater geerbt, allerdings hält er seine Gesichtsbehaarung meistens so kurz wie möglich. Charakter: Robi ist recht offen gegenüber anderen Leuten und macht nach außen hin einen glücklichen und sorglosen Eindruck. In Gesprächen ist er direkt, doch er bleibt immer höflich. Bei der Arbeit ist er stets motiviert, allerdings mangelt es ihm häufig an der Kompetenz und an der Lösung von komplizierteren Problemen, was dazu führt, dass er trotz seiner positiven Arbeitshaltung länger braucht als manch anderer. Trotzdem achtet er darauf, dass er stets mit hoher Genauigkeit und Sorgfalt arbeitet, vor allem bei seinem Messwerkzeug ist er sehr pingelig. Er ist bescheiden und gibt sich meistens mit dem Zufrieden was er hat. Beim Essen ist er kaum wählerisch, aber bei den Getränken hat er hat eine besondere Vorliebe für Bier und Branntwein. Er ist sehr naturverbunden und mag es, draußen zu sein, was ihm bei seiner Arbeit als Landwirt zu Gute kommt. Auch in seiner Freizeit mag er es, Zeit in der Natur zu verbringen. Nach der Arbeit geht er gerne an einem kleinen Weg am Ufer des Alfingers, dem See, an dem er wohnt, spazieren. Auch interessiert er sich für das Bogenschießen, das er mit selbstgebastelten Zielscheiben aus Stroh und einem simplen Langbogen mit selbstgeschnitzten Holzpfeilen hin und wieder übt. Seine Lieblingsfarbe ist grün. Er gehört der Religion des Fünfgötter-Glaubens an, seine Wertschätzung für Faora ist durch seine Naturverbundenheit besonders groß. Geschichte: Robi ist bei seinen Eltern in einem großen und gemütlichen Landhaus, die Banzenmühl‘, östlich von Aramat aufgewachsen. Robis Vater ist ein ehemaliger mechanischer Konstrukteur, der eine Werkzeugmaschine zum präzisen Bearbeiten von gehärtetem Stahl entwickelte. Pläne für die Maschine verkaufte er an die Nordlandgeborenen, die bekannt für ihr Talent in der Metallbearbeitung sind. Das neue Bearbeitungsverfahren ermöglichte es den Ingenieuren der Nordlandgeborenen, noch präzisere Messwerkzeuge herzustellen. Folglich bekam er für seine Erfindung relativ viel Geld, was ihm und seiner Familie den Kauf des Landhauses ermöglichte. Nach seinem Erfolg war Robis Vater davon überzeugt, dass das Handwerk des mechanischen Konstrukteurs seinen Söhnen ebenso Wohlstand bringen wird, also fing er im Jahr 40 an, Robi und Sepp zu unterrichten und seine Erfahrungen an sie weiterzugeben. Dabei sollten sie lernen, wie man verschiedene nützliche Geräte, Werkzeuge und Maschinen auf mechanischer Basis selbstständig planen und konstruieren kann und dabei unter anderem auch auf die Langlebigkeit solcher Konstruktionen achtet. Sepp machte sich stets fleißig an die Arbeit und machte seine Arbeit schnell und souverän, Robi hingegen tat sich nicht so einfach. Er war immer deutlich langsamer als sein Bruder und machte sehr häufig Fehler, wodurch seine Konstruktionen häufig am Ende kaum funktionierten. Sein Vater war am Verzweifeln, Robi etwas beizubringen und die beiden stritten sich immer wieder. Nach eineinhalb Jahren verlor Petrus die Geduld und schickte seinen Sohn von Zuhause fort, damit er sich in Lyria selbstständig Arbeit sucht und Erfahrungen sammelt, und er solle erst wieder zurück kommen wenn er sich als Konstrukteur seinen eigenen Lebensunterhalt verdienen kann. Robi hatte ebenfalls keine Lust mehr mit seinem Vater zu streiten und ging nach Aramat, um seinem Vater zu beweisen, dass er auch alleine zurecht kommen kann. Robi fand in Aramat schließlich einen kleinen Tischlerbetrieb, der ihn als Lehrling aufnahm und ihm das Handwerk der Holzbearbeitung beibrachte. Von seinem Lehrlingsgehalt konnte er sich sogar eine kleine Unterkunft mit undichtem Dach finanzieren. Dies ging für ein Jahr lang gut, bis Robi eines Abends Überstunden machte und als letzter den Betrieb verließ. Das Problem war, dass Robi vergaß, die Laternen auszupusten bevor er nach Hause ging. In der Nacht wurde er unsanft vom Lärm der Leute auf der Straße geweckt, die um eine in Flammen stehende Tischlerwerkstatt standen. Robi wusste, dass der Tischlermeister ihn tot sehen wollte und floh sofort nach Osten sodass er nicht gefunden wird. Am frühen Morgen kam er an eine kleine Siedlung an einem See. Die Bewohner schienen noch in ihren Häusern zu sein. Schließlich traf er am Brunnen auf einen verschlafen aussehenden jungen Mann, der sich seinen braunen Vollbart wusch. Robi, der mittlerweile selbst ziemlich müde war, fragte ihn ob er einen Platz zum Schlafen für ihn hatte. Darauf hin führte er Robi zu einer kleinen verlassenen aussehenden Hütte. „Hier hat mal unser Bauer gewohnt, der musste aber verreisen und wir wissen nicht, wann er zurückkommt. So lange kannst du von mir aus da wohnen. Ich bin übrigens Karl.“ Tage vergingen und Robi hatte mit den Bewohnern der kleinen Siedlung, die sie „Wasseralfingen“ nannten, angefreundet. Und Robi bemerkte auch, dass jeder in der Gemeinschaft eine Aufgabe hatte und seinen Teil zum Gemeinwohl beitrug. Zum Beispiel hielt Karl, der Zimmermann, die Gebäude und Einrichtungen instand, Mariu, der Bergmann, verkaufte Erze und füllte somit die Gemeindekasse und Nig, der Bäcker, versorgte seine Mitbewohner mit Nahrung. Robi wollte auch etwas beitragen, aber wusste nicht, wie das Handwerk des Konstrukteurs der Gemeinschaft zu Gute kommen würde. Also beschloss er, ein anderes Handwerk zu erlernen, vorzüglich auch eines das ihm besser liegt als das des Konstrukteurs. So ging er in die ortsansässige Interessen- und Handwerkskammer (kurz IHK) und erkundigte sich nach einem Beruf. Die IHK war in verschiedene Abteilungen nach verschiedenen Handwerken aufgeteilt. Die Idee dahinter war, dass sich pro Abteilung mehrere Leute eines Handwerks zusammensetzten, Diskussionen führen, Praxistipps austauschen und voneinander lernen konnten. In der Landwirtschaftsabteilung fand er schließlich die Hinterlassenschaften des ehemaligen Bauers der Siedlung, worunter sich auch ein Handbuch über die Bewirtung von Feldern und den Anbau von Kartoffeln befand. Robi dachte sich, dass es ein einfaches Handwerk zum Lernen ist, schnappte sich eine alte Hacke und machte sich an der Grünfläche hinter der Siedlung an die Arbeit. Doch schon nach kurzer Zeit war es für ihn sehr anstrengend mit der alten Hacke zu arbeiten. Also ging Robi kurz in die Holzwerkstatt der IHK und konstruierte einen kleinen Pflug, der ihm die Arbeit erleichterte. Jahre vergingen und Robi wurde besser in seinem Handwerk. Natürlich machte er immer wieder Fehler, aber er konnte aus ihnen lernen. Auch lernte er nicht nur sein Handwerk, sondern auch das Bier der örtlichen Löwenbrauerei kennen und lieben und meldete sich freiwillig als Tester für neue Biersorten. Er mochte Wasseralfingen und die Leute dort, sogar so sehr, dass er gar nicht mehr darüber nachdachte nach Hause in zur Banzenmühl zurückzukehren. Anhang: * -3230 64 -507 Ingame-Name: Clayton2001 Vielen Dank fürs Lesen
  2. Steckbrief: -Name: Evolus Huber -Geschlecht: männlich -Volk: Mensch, Mittelländer -Geburtsjahr: J26 der 4. Epoche -Größe: 1,89m -Haarfarbe: schwarz -Augenfarbe: rechtes Auge blau, linkes Auge (gefärbtes Holzauge) grau -Heimat: Fuchsheim -Wohnort: Dorleam -Stellung: Baumeister, Stadtherr -Eltern: Mutter: Mysa Huber, Vater: Manus Huber -Geschwister: keine -Glaube: keinen -Profession: Lehrer im Umgang mit dem Schwert Aussehen: Evolus hat kurze schwarze Haare, blaue Augen, wobei das linke Auge durch ein graues Holzauge ersetzt werden musste. Über das rechte Auge zieht sich außerdem eine lange Narbe. Er trägt eine leichte Kettenrüstung und darüber einen schweren eisernen Brustpanzer, einen eisernen Buchreifen und leichte dunkle Stiefel, welche ihm in seinem Kampfstil unterstützen. An seinem Gürtel befindet sich eine Schwertschneide mit einem Zweihänder und ein Beutel mit allerlei nützlichem Zeug. Charakter: Evolus ist ein geselliger und kameradschaftlicher Mensch, welcher jedoch leicht Reizbar ist. Er ist stets hilfsbereit, sodass falls jemand Hilfe bräuchte er zur Hilfe kommt. Auch im Kampf ist er stets loyal, standhaft und legt alles daran seine Mitkämpfer zu beschützen. Am liebsten übt er mit seinem Zweihänder und versucht dabei seine Kampftechnik auszubauen. Er legt einen sehr großen Wert darauf, gepflegt auszusehen, denn er möchte immer als seriös angesehen werden. Im Sachen Vertrauen ist es ihm sehr schwer irgendwen zu vertrauen und ist nahezu Paranoid. Seine größte Angst ist es, einen Freund zu verlieren, weshalb er immer sicherstellt, dass es jedem gut geht. Manchmal verfolgt ihm im Traum der Schatten seiner Vergangenheit, die er am liebsten hinter sich lassen will. Sein größtes Ziel ist es die Verschwörung, die den Völkerrat vernichten will, in der er auch aufgewachsen ist zu zerstören, da sie ihm alles genommen haben. Evolus ist auch nicht Religiös also glaubt nicht an die Götter, da die eben genannte Gruppierung in der er aufgewachsen ist ihm immer eingeflößt hatte,dass Götter nur Schwachsinn sind und das man nicht an was Glauben kann was man nicht sieht, Evolus stellte es daher nicht in Frage und empfand den Glauben an Götter unnötig. Deswegen glaubt er nicht an Götter und sie sind ihm gleichgültig. Geschichte: An einem stürmischen Abend in Fuchsheim wurde der kleine Evolus (5 Jahre alt) von seiner Mutter Mysa zu Bett gebracht. Sein Vater kam gerade vom Feld, komplett durchnässt und setzte sich nach einem langen Tag ans wärmende Feuer. Sie waren nur einfache Bauern, wie auch Evolus einmal einer werden sollte. Plötzlich hämmerte es an der Tür. Es gab keine Zeit sie zu öffnen, denn sie war kurz darauf schon aus den Angeln und drei vermummte Männer traten ein. Der erste zog sein Schwert und tötete Evolus Vater Manus. Darauf durchsuchten die anderen beiden den Rest des Hauses und fanden Mysa mit Evolus. Sie schrie verzweifelt um Gnade, doch auch sie bekam kurzer Hand ein Schwert in den Bauch gerammt. Der kleine Evolus weinte vor Angst. Die drei vermummten Gestalten nahmen ihn mit und hinterließen ein verwüstetes Haus. Sie brachten ihn zu einer Gruppe im Untergrund, bei der er fortan lebte. Die ersten Jahre waren recht einfach dort, doch mit dem Alter von acht Jahren fingen sie an ihm ihre Weltansichten einzuflößen, dass der Glaube Schwachsinn sei und der Völkerrat zerstört werden müsste, da laut ihnen nur die Menschen das Recht hätten über die Völker zu entscheiden. Sie wohnten in den Bergen in Höhlen um unerkannt zu bleiben und im Alter von zwölf Jahren zwangen sie ihm das Kämpfen zu üben. Sie hatten vor den perfekten Soldaten auszubilden, die alles tun was man ihnen Befahl. Er entdeckte schnell das Langschwert für sich und musste täglich mehrere Stunden lang üben, obwohl diese Waffe für einen zwölfjährigen sehr schwer zu halten wahr. Das sorgte dafür, dass er und die anderen Kinder, die mit ihm dort waren täglich angeschrien und niedergemacht wurden. Falls sich jemand dem Training weigerte oder Wiedersprach gab es Strafen. Zum Beispiel das Ausschließen einer Mahlzeit, oder Gewalt. Er freundete sich mit einem gleichaltrigen Jungen namens Magnus an. Die beiden haben nicht selten darüber nachgedacht zu flüchten, doch sie hatten nichts anderes und allgemein wussten sie nicht einmal wo sie waren. Sie träumten von weiten Feldern und grenzloser Freiheit und wollten wissen, wo ihre Eltern waren und ob sie noch lebten. Doch der jahrelange Einfluss änderte die Beiden schließlich und so wurden sie zu willenlosen Soldaten, welche die Meinung teilten, dass der Völkerrat zerstört werden solle weil sie nur Unheil über die Menschen bringen würden. Mit dem Alter von zwanzig Jahren sah das Oberhaupt dieser Verschwörung die beiden dazu bereit einen Auftrag durchzuführen, weil sie Alt genug dazu sind und ihre Waffen beherrschen. Sie sollten fürs erste einen reichen Grafen töten. Dazu warteten sie an der Straße im dichten Wald auf die Kutsche des Grafen, jedoch war sie schwerer bewacht als gedacht und im selben Moment, als sie die Kutsche angegriffen hatten, wurde ihnen klar, dass sie nicht gewinnen können. Sie waren umzingelt und versuchten sie verzweifelt rauszuschlagen. Dabei wurde Magnus von einem der Wachen verletzt und ging zu Boden. Evolus wurde schwer im Gesicht getroffen, wodurch er sein Augenlicht vom linken Auge verlor. Sie sahen sich noch einmal an, als es Evolus gelang aus dem Kreis zu flüchten und in den tiefen Wald zu verschwinden. Er wollte nie mehr zu seiner „Heimat“ zurückkehren und schwor sich Rache, dafür, dass sie ihn und Magnus in ein Himmelfahrtskommando gebracht haben und er fing an, zu zweifeln, ob alles was er in der Vergangenheit über den Völkerrat gelernt hat richtig gewesen ist. Er versorgte seine Wunden erstmal soweit das es nichtmehr blutete, und ging nach Fuchsheim, was in der Nähe war und auch seine Heimatdorf ist, um bei einen Arzt seine Wunden versorgen zu lassen. Nachdem er beim Arzt ankam fragte er erstmal was passiert sei, Evolus erklärte ihm das er von Räubern überfallen wurde, er konnt ihm ja nicht sagen das er versucht hat wem zu töten,daraufhin versorgte der Arzt ihn und setzte ihn ein Holzauge ein, nach der behandlung bezahlte ihn Evolus mit seinem letzten Geld, beim Arzt raus gekommen Sprach ihn ein alter Freund namens Reginald an. Sie kannten sich aus der Kindheit. "Evolus bist du das? bist du es wirklich? Wir dachten du bist tot!" Daraufhin lud ihn sein Freund Reginald auf ein Bier in der Taverne ein wo er ihm alles erzählte, was in der Vergangenheit passiert ist. Er fragte Reginald, ob er wüsste wo er hin könnte, denn ihm blieben hier zu viele Erinnerungen - Daraufhin erzählte er Evolus von Dorleam was in der nähe sei, etwa 1 Tagesmarsch weit. Am nächsten morgen verabschiedete sich Evolus von Reginald er wünscht ihm viel Glück und alles Gute für sein weiteres Leben. In Dorleam angekommen lernte er den Bürgermeister Bahlrim Isenfaust kennen,er redete mit ihm eine weile wo er sich dann nach einem Zuhause erkundigte aber da er kein Geld mehr habe, ob es dort eine Lösung gäbe was zu verdienen, Bahlrim grübbelte erstmal und fragte ihn was kannst du hast du was gelernt ? Evolus erzählte ihm er könne gut mit einem Schwert umgehen, daraufhin hatte Bahlrim eine Idee, er habe in der Siedlung noch ein Altes kleines Haus nicht grad schön und Renovierungsbedürftig aber es wäre ein Dach über den Kopf, dafür solle er den heranwachsenden in der Siedlung beibringen, wie man mit dem Schwert umgeht, Evolus stimmte prompt zu und begann nun sein Neues Leben in Dorleam.
  3. Steckbrief: Name: Alexandr Tessemaker Geschlecht: männlich Volk: Mittelländer Geburtsjahr: 19 der vierten Epoche Größe: 1,83m Haarfarbe: braun Augenfarbe: blau Heimat: Ländereien Aramats Wohnort: Dorleam Stellung: Handwerker, angesehenes Mitglied der Gemeinde Profession: Kupferschmied Eltern: Dorothea und Willem Tessemaker Geschwister: Eliza und Piet Glaube: Fünfgötter-Glaube, insbesondere Arthos Aussehen: Alexandr ist kräftig gebaut, allerdings leicht übergewichtig. Mit 1,83m ist er für einen Mittelländer durchschnittlich groß. Seine blauen Augen und Lachfalten verleihen seinem Gesicht einen offenen Eindruck. Er trägt einen Dreitagebart, da er sich nicht jeden Tag rasieren möchte. Ebenso hält er seine Haare recht kurz, damit sie sich im Arbeitsalltag nicht entzünden. Auf seinem rechten Handrücken hat er eine circa 5 Zentimeter große Brandnarbe, die aus der Zeit seiner Lehre stammt. Alexandr trägt in der Regel neben seiner Arbeitskleidung, simpel gewebte Leinenkleidung in blauen und violetten Tönen. Charakter: Alexandr ist ein hoch angesehenes Mitglied der Ortsgemeinschaft. Während Alexandr in seiner frühen Kindheit ein eher auffälliges Verhalten an den Tag legt, ist davon heute nicht mehr viel übrig. Nicht selten kam es wegen Nichtigkeiten zu Prügeleien mit Gleichaltrigen in seinem Heimatdorf. Auch zu Hause gehorchte er selten den Regeln und Anforderungen seiner Eltern, half nicht auf dem Hof oder stahl von Nachbarn. Erst nach dem Tod seines Vaters verändert sich sein Verhalten drastisch. Durch den Glauben an die Götter, insbesondere Arthos, lernt er, mit dem Tod seines Vaters und der dadurch entstandenen Trauer umzugehen. Er wird wesentlich verantwortungsbewusster, hilft auf dem Feld und unterstützt seine Mutter bei der Erziehung seiner Geschwister, weswegen er wesentlich erwachsener auftritt als viele Gleichaltrige. Entsprechend seines Glaubens tritt er auch in der Öffentlichkeit recht reserviert und zurückhaltend auf. Im Kreise seiner Familie und seiner Freunde ist er jedoch sehr offen, gesellig und erfreut sich an Festen und Feierlichkeiten zu Ehren der Götter. Besonders gerne klärt er junge Mitglieder der Ortsgemeinde über Religion, Glaube und seine eigene Sicht auf die Welt auf. Sein Feingefühl, das er beim Umgang mit Kupfer an den Tag legt, lässt sich auch auf den Umgang mit seinem Umfeld übertragen. Er hat immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Mitmenschen und weiß Rat zu geben. Geschichte: Alexandr wird im Herbst des Jahres 19 der vierten Epoche als erstes Kind Dorothea und Willem Tessemakers geboren, die auf einem Gutshof in einem kleinen Ort in den Ländereien Aramats leben. Dorothea hilft den Gutsherren bei der Erziehung der Kinder und macht sich im Haushalt nützlich, während Willem der Arbeit als Bauer auf dem Feld nachgeht. Nach Alexandr sollten zwei weitere Kinder folgen, Eliza und Piet, die 3 und 5 Jahre jünger sind als Alexandr. Alexandrs frühen Kindheitsjahren sind geprägt von einem rüpelhaften Auftreten. Er entzieht sich oft der Aufsicht seiner Eltern, stiehlt beispielsweise Eier auf dem Wochenmarkt und bewirft damit Wäscherinnen des benachbarten Hofes oder befreit das Vieh aus dem Stall, sodass der gesamte Gemüsegarten verwüstet wird. Ebenso gerät er oft in Prügeleien, die er oft aufgrund von Nichtigkeiten mit anderen Kindern der Hofangestellten beginnt. Mit dem Tod seines Vaters durch einen Arbeitsunfall auf dem Feld noch vor seinem 16. Geburtstag sollte sich dies jedoch schlagartig ändern. Alexandr wird durch den plötzlichen Tod schwer getroffen und findet im Glauben an die Götter Trost. Während er all die Jahre zuvor stehts den wöchentlichen Kirchgang gemieden hatte, suchte er nun regelmäßig die Kapelle auf und bat die Götter um Trost und Beistand. Besonders durch Arthos lernte er, mit seiner Trauer umzugehen, da er seinen Vater in guten Händen wusste. Er übernimmt fortan im Haushalt wesentlich mehr Verantwortung, arbeitet auf dem Feld und unterstützt seine Mutter bei der Erziehung seiner eigenen kleineren Geschwister. Nachdem seine Geschwister das arbeitsfähige Alter erreicht haben und seine Mutter im Haushalt unterstützen können, fasst Alexandr den Entschluss, das Bauernleben aufzugeben und im benachbarten Aramat einer Lehre zum Handwerker nachzugehen. Nach Einwilligung seiner Mutter reist er daraufhin kurz nach seinem 21. Geburtstag nach Aramat. Er hilft dort kurzzeitig in einer Goldschmiede, um sich finanziell über Wasser zu halten und entdeckt dort sein Talent für Schmiedekunst. Über die Kontakte seines Goldschmiedes erhält er die Möglichkeit, beim örtlichen Kupferschmied eine Lehre zu beginnen. Die Arbeit macht ihm Spaß und er entwickelt im darauffolgenden Jahr eine echte Leidenschaft für sein Handwerk. Er lernt, Kelche, Büchsen, verschiedene Reliquienbehälter sowie Dachbleche aus starkem Kupfer zu treiben. Im Herbst seines 28. Lebensjahres, kurz vor Vollendigung seiner Lehre, erreicht ihn die Nachricht, dass ein Großteil des Gutshofs, auf dem er aufgewachsen war, der schwarzen Tirnis, einer hochansteckenden tödlichen Beulenkrankheit, erlegen war. Sofort unterbricht er seine Lehre und reist an seinen Geburtsort, nur um herauszufinden, dass sowohl seine Mutter als auch seine Geschwister nicht mehr am Leben sind. Er kehrt daraufhin nach Aramat zurück und verbringt seine Zeit in den Gotteshäusern der Stadt. Durch seinen Glauben weiß er mit dem Verlust umzugehen, sodass man von außen fast schon hätte meinen können, ihm ginge der Tod seiner Familie nicht nahe. Da ihn nun nichts mehr in der Hauptstadt hält, schließt er sich nach Beendigung seiner Lehre einer reisenden Glaubensgemeinschaft, die das Wort der Götter im Land verbreiten will. 5 Jahre lang bereist er die abgelegensten Orte Lyrias und predigt von den Göttern und berichtet den Leuten von seinen eigenen Erfahrungen. Schließlich beschließt er sich mit einem kleinen Teil der Gemeinschaft in einer kleinen Ortsgemeinde namens Dorleam im Südosten Nebelfluts niederzulassen, wo er seinem ursprünglichen Handwerk als Kupferschmied nachgeht. Er ehelicht wenig später Katharin Blum, die er vor Ort kennen und lieben lernt. Neben seinem Beruf geht er auch regelmäßig der Tätigkeit als Prediger nach und übernimmt für die Ortsgemeinschaften die wöchentlichen Gottesdienste sowie die Messen an besonderen Festtagen.
  4. Steckbrief Name des Charakters | Ogrim Bartfaust (Halerios) Geschlecht | Männlich Volk | Tieflandgeborene Größe | 1,46 m Haarfarbe | Dunkelorange Augenfarbe | tiefblau Heimat | Falkhjem Wohnort | Kein Stellung | Siedler Handwerk | Holzfäller Eltern | Mutter: Aquy; Vater: Laurock Geschwister | keine Glaube | Maphr die Naturgöttin der Erde Aussehen Ogrim’s’s wäre ein Junger Erwachsener in Menschen Jahren mit 176. Er zählt als sehr gut aussehend und begehrenswert. Er ist für einen Zwerg durchschnittlich groß und ist Stämmig. Und dazu hat er einen Vollbart mit geflochtenen Strähnchen und Perlen drinnen. Seine Haare gehen als Irokesen in einen Zopf über und an den Seiten nach hinten schließt sich ein Kranz, sie sind Dunkelorange. Er hat tief Blaue Augen und einen ernsten Blick. Er trägt einen Gold-Mithril Kettenpanzer und grobe Leinen, Während seine Unterkleider aus Seide sind. Er trägt keinerlei Schmuck außer bei Hohen Anlässen. Desweiteren ist er ein Heller Typ und hat mehrere Narben auf seinem Körper. Geschichte Über Ogrim’s Vergangenheit ist nicht viel bekannt. Man weiß aber dass Er aus einer klein Stadt kommt namens Falkhjem, Desweiteren hat er dort eine erfolgreiche Ausbildung zum Archtikten gemacht. Nachdem Ogrim seine Ausbildung vollendete wollte Er in sein Vaters Fußstapfen treten, Und einer der besten Kämpfer im Umkreis von Falkhjem werden dies wiederrum wurde schnell hinterfragt. In dem die Orks einen Krieg anzettelten. Ogrim war als einziger Überlebender seiner Familie ausgereist und suchte sich ein neues Königreich in dem Er leben kann. Während Ogrim durch die Wälder streifte beschloss Er sich seinen Lieblingshobby nach zu gehen, Er errichtet sich ein Haus mit einer Schreinerei in seinen Keller. Ogrim verbrachte Tag und Nacht in seinen Keller und versuchte sich an verschiedensten Dingen die man mit Holz erschaffen kann. Nach 12 Jahren in Einsamkeit entschied Er sich weiter zu reisen, Und traf auf einen verwirrten Mann der Ihn was erzählte von einen der bekannsten Königreiche die es je gab. Ogrim glaubte den Herrn nicht ganz hörte sich alles Erfunden an so einen tollen Ort kann ich doch garnicht geben. Auf der Suche nach wertvollen Rohstoffen in einer Mine wurde Ogrim fündig, Es war ein seltsam leuchtender Stein er dachte sich erstmal nix bei und steckte den Stein ein in seinen Rucksack. Am Abend als Ogrim im seinen Unterschlupf an kam begann Er den Stein genauer zu untersuchen, Er schleifte an dem Stein rum um herauszufinden was Er damit machen kann, als nächstes kam Ihn die Idee wieso sollte er den Stein nicht mit einen Hammer in seine Rüstung einarbeiten, Dann passierte es Ogrim schlug mit den Hammer aus puren Gold auf den Stein. Ogrim spürte wie ihn irgendwas beeinflusst Ihm wurde schwarz vor den Augen, desweiteren kam eine große Druckwelle aus dem Stein. Als Ogrim erwachte merkte Er irgendwas stimmt nicht und schaute sich erstaunt um, Ogrim sah Hohe Mauern einen wunderschönen Hafen in den Er reinfuhr. Von hinten fasste ihn jemand plötzlich auf die Schultern und sagte Ihm " Ahh... Du bist auch mal Wach dachte schon du bist Tod", Ogrim erschrak sich und drehte sich um vor Ihn stand ein edler Herr in einer Ritter Rüstung. der Ritter erzählte ihm Wo er sich befand und zwar in Königreich Lyria’s, desweiteren erzählte der Ritter das er Ogrim auf fand auf einer Insel mitten im Meer des Orients. Ogrim war verwundert und wollte langsam das Schiff verlassen als der Ritter ihn hinter rufte " Halt warte noch du hast etwas Vergessen", Und überreichte ihm den zerbrochenen Stein der seine leuchtende Kraft verloren hatte. der Ritter gab ihn noch etwas zu essen und ein wenig Ausrüstung für seine anstehende Reise. Charakter Ogrim befugt über einige sehr erstaunliche Talente wie z.B eine sehr starke Auffassungsgabe, desweiteren besitzt er einen sehr ausgeprägten Orientierungssinn der Ihm dazu verhilft in seinen Beruf als Holzfäller einen sehr umfangreiches Arsenal zu haben für seine Kunden. dadurch das Ogrim vielen Menschen in seiner Lebenslaufbahn begegnete hat er ein hohes Handelsgeschick und bringt seine Ware schnell an den Markt. Ogrim ist Privat aber ein sehr grimmiger Zwerg und ihm kann schnell mal die Wutschnur platzen, aber wenn man Ihn erstmal kennt ist Er ein sehr aufgeschlossener Zwerg der auch sehr freundlich sein kann. Er trinkt gerne mal das ein oder andere Bier in einer Taverne man kann sich dann relativ viel Unterhalten mit ihn, In seiner Stamm Taverne in Falkhjem kamen sogar Besucher die nicht trinken oder aus anderen Städten kommen nur damit Sie sich mit Ogrim stundenlang Unterhalten können. Ogrim’s Glauben ist einer der wichtigsten Sachen in sein Leben, Maphr die Göttin der Natur prägte sich so tief in Ihn ein Er denkt sie seihe sein Schutzengel im Kampf gegen die Orks. Ogrim ist sehr aufgeschlossen was das angeht sich einen anderen Glauben dazu anzueigenen. Ogrim ist sehr Glaubens begeistert. Er betet jeden Tag bis zu zweimal. Vielen dank für euere Zeit.
  5. · Das Schlitzohr hat bei Nacht und Nebel das weite gesucht. Wo sich der Kerl jetzt rumtriebt weiß niemand. Der Fremde der gestern in den "durstigen Dolch" trat, scheint sowieso interessanter... Name: Ludwig Dunkelwald · Echter Name: Ludwig Ondomîr · Volk: Hochalven · Geschlecht: Männlich · Geburtsdatum/Alter: Jahr 17 der 4. Epoche – 33 Jahre alt · Herkunft: Dunkelhain · Größe: 2,04 m · Augenfarbe: Grün · Haarfarbe: Silber · Eltern: Tharânel und Lauriel Ondomîr · Heimat: Ein kleines Gehöft in der Gegend von Dunkelhain · Wohnort: Atmora · Stellung: Vagabund · Handwerk: Zauberei, magiebasierte Maschinerie · Glaube: „Der Sechste“ · Charakterzüge: Ehrgeizig, Stur und Neugierig Zum Aussehen: Aus der Dunkelheit der Nacht tritt eine hagere Gestalt in das schummrige Licht der kleinen Laterne die über der Theke hängt. Schwere Wanderstiefel hinterlassen schlammige Spuren auf den abgenutzten Dielen des Schankraumes. Es ist unverkennbar ein Alve, deutlich zu erkennen an den langen, spitzen Ohren und der hohen Statur. Silbernes, zerzaustes Haar fällt in ein schmales, spitz-zulaufendes Gesicht. Das linke, tief grüne Auge blickt suchend in dem düsteren Schankraum umher, während das rechte, blind Auge milchig-weiß ins Leere starrt. Müdigkeit steht dem Fremden ins Gesicht geschrieben, doch zeigt sich auch eine gewisse jugendliche Energie, als er sich mit einem kaum merklichen, doch höflichen Lächeln an den grimmigen Steingeborenen hinter der Theke wendet. Nach einem kurzen Wortwechsel überreicht der Wirt dem Alven einen abgenutzten Schlüssel für eines der karg eingerichteten Zimmer im Obergeschoss. Der Alve verneigt sich und begibt sich zu einem leeren Stuhl in der Nähe des großen Kamins. Mit langen, geschickten Fingern zieht er ein zerfleddertes Buch aus den unergründlichen Taschen seines schmutzigen, zerlumpten Mantels. Er lässt sein gutes Auge erneut durch den Schankraum wandern, bevor er sich der krakligen Schrift auf dem vergilbten Pergament zuwendet. Charakter: Ludwig ist ein ehrgeiziger, wenn auch junger, Magier. Als ein Gläubiger des Sechsten hat er sich dem Studium der Magie verschrieben, auch wenn sich seine Motive vielleicht ein wenig von anderen Gläubigen unterscheiden. Er glaubt, dass Magie kein Segen eines Gottes ist, sondern ein Unfall, eine Nebenwirkung von dessen Verbannung. Und dieser Unfall würde sich ausschließlich in Form von Chaos zeigen. Magie ist, seiner Meinung nach, eine Gefahr für alle, die eingedämmt und besser kontrolliert werden muss und er ist überzeugt, dass es seine Aufgabe sei, dies zu tun. Er meint, dass seine Sichtweise die einzig Wahre ist und selbst wenn man ihn als verrückt, verwirrt oder vom Traumfarn benebelt bezeichnet wird er alles tun, um seine Forschung fortzuführen. Hierbei steht im Nichts im Wege, bis auf seine eigene Feigheit. Ludwig glaubt nicht an die konventionellen Methoden der Zauberei, wie zum Beispiel Zauberstäbe oder –Sprüche. Ständig sucht er nach neuen oder auch vergessenen Techniken um sich sein magisches Potenzial zunutze zu machen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb er anderen Magienutzern misstraut. Oft behält er seine Pläne und Forschungen für sich, denn er glaubt, er sei der einzige der Magie wirklich versteht. Ein weiterer Grund für seine Geheimnistuerei, ist die Magiergilde, die wilden Magiern wie ihm ständig auf den Fersen ist. Ludwig ist stolz auf seine magische Begabung und die Gilde gefährdet, dieses von ihm hochgeschätzte Talent. Ludwig ist nichts wichtiger als seine Forschungen und darunter leidet auch sein Erscheinungsbild. Denn solange das Schuhwerk seine Füße schützt, der Mantel ihn warmhält und das Haar nicht seine Sicht behindert, bleibt sein Äußeres stets ungepflegt. Seine Reisen und der leere Geldbeutel erlauben keine regelmäßigen Bäder oder einen neuen Gehrock, so genügt er sich mit einer gelegentlichen Katzenwäsche und dem eigenhändigen Flicken seiner Kleidung. Geschichte: *Ihr öffnet das in Leder gebundene Buch. Die ersten Seiten werden anscheinend nur noch von Dreck und Schlamm zusammengehalten. Mit viel Mühe schafft ihr es, die krakelige Handschrift zu entziffern.* Ich wuchs in ländlicher Gegend auf. Ich kann mich nicht daran erinnern, ob es ein Gehöft oder Dorf war, doch erinnere ich mich an die weiten Felder und die Hühner, die ich als Spiel umher scheuchte. Ich weiß nicht, wer meine Eltern waren. Ich weiß nur, dass mein Vater ein talentierter Schnitzer war. Kaum, dass ich ein Messer halten konnte, lehrte er mich sogar das Handwerk Auch wenn unser Leben einfach war, lernte ich ebenfalls lesen und schreiben, selbst wenn mir beides bis heute einige Schwierigkeiten bereitet… *Die folgenden Seiten unterscheiden sich nicht sonderlich von den ersten, doch fällt euch auf, dass keiner der Einträge über ein Datum verfügt.* Onkel erinnert mich nun ständig daran, wie wichtig es ist, die Worte richtig zu lesen, zu verstehen und selber aufzuschreiben. Er ist mein Lehrmeister in einer feindseligen Welt, er scheint alles zu wissen und ich beneide ihn deswegen. Ich bin froh, dass er mich fortnahm und in Sicherheit brachte. Ich sei der Auserwählte, sagt er. Leider weiß ich nicht, was er damit meint. Immer wieder erinnert er mich an meine Pflicht, der Gemeinschaft zu dienen, an meine Aufgabe als Magiebegabter, gegen die anderen Götter vorzugehen... Schließlich gab uns der Sechste diese Macht als ein Werkzeug! Doch bin ich mir nicht sicher, ob diese Macht so wundervoll ist, wie mein Oheim sagt. Ich war bereit, eine neue Formel auszuprobieren, und ich hatte die ganze Nacht die Worte immer wieder studiert. Doch war ich unkonzentriert und der Zauber misslang. Ein grelles Licht war das letzte, an das ich mich erinnere. Als ich erwachte, war etwas anders. Mein rechtes Auge schien erblindet und mein Onkel sagte mir, es sei nur eine weitere Prüfung des Sechsten. Doch war ich nicht blind, nein, ich sah mehr als zuvor! Mein Auge wurde dem Reich der Magie geöffnet. Diese Formen, Farben und sich windenden Gestalten… Die anderen sagten, es wäre lediglich eine Einbildung, die Träume eines halb blinden Mannes. Doch ich glaube, dass ich Magie nun wirklich als das erkenne, was sie ist. Magie ist gefährlich, Magie ist furchterregend, Magie ist… Chaos. *Etwas Blut klebt an den Seiten. Neben ein paar Brandspuren fallen euch diverse Skizzierungen von Ritualkreisen auf.* Mein Onkel erzählte mir, wie einige Völker mit magischem Blut gesegnet wurden. Er sagt, dass jeder Gläubiger des Sechsten davon trinken muss. Es schmeckt bitter. Auch erzählte er mir, wie eine Gilde von Magiebegabten andere Leute ihrer magischen Fähigkeiten beraubt und mit ihnen allerlei furchtbare Dinge anstellt. Die einzige Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu behalten, sei einer von ihnen zu werden. Doch mein Onkel sagt, dass Mitglieder der Gilde verdorbene Kreaturen sind, die sich mit brennenden Symbolen kennzeichnen. Er zeigte mir die Narben, wo er sein Symbol trug. Ein Glück, das er so mächtig war, um sich von dem Bann der Gilde zu lösen! Die anderen scheinen unruhig, ich glaube, dass bald irgendetwas Besonderes geschehen wird. *Offensichtlich wurden an dieser Stelle einige Seiten ausgerissen. Die Einträge beginnen wieder, diesmal mit Datum. Auch scheint der Text lesbarer zu sein* Mit Scham blicke ich auf meine letzten Einträge zurück. Jahrelang habe ich unter dem Schutz eines Mannes gelebt, den ich meinen Onkel nannte. Ich hatte ihn bewundert, ihm nachgeeifert. Nun bin ich mir nicht einmal sicher, ob diese Person ein Verwandter war. Er nahm mir jegliche Erinnerung an meine Familie im Namen einer vermeidlich höheren Sache. In diesen Tagen ist mein Geist rastlos. Immer wieder muss ich an den beiden Glaubenswegen zweifeln, die mir präsentiert werden. Vor ein paar Wochen befreite mich eine junge Alve aus den Fesseln meiner Sekte. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, welchen Einfluss mein Onkel tatsächlich auf mich ausgeübt hatte und ich tobte wie wild. Es dauerte eine Weile, bis ich bereit war, die Wahrheit zu hören. Meine Retterin offenbarte sich mir als „Nira“. Ich kann es mir nicht verkneifen, hier zu erwähnen, dass sie wohl eines der schönsten Wesen war, die ich je gesehen hatte. Sie fragte mich nach meinen Namen und es dämmerte mir, dass ich mich nur an meinen Vornamen, Ludwig, erinnern konnte. Auf die Schnelle überlegte ich mir einen Nachnamen. Ich erinnerte mich zu diesem Zeitpunkt nur an einen Wald und die Dunkelheit unseres Verstecks, in dem ich mit meinem Onkel und seinen Gefährten gelebt habe. „Dunkelwald“, nannte ich ihr daher als Namen. Im Rückblick war es wohl auch meine Zuneigung zu Nira, die mich zu einer Gemütsänderung gezwungen hat. Sie zeigte mir eine Welt, welche die Gemeinschaft mir vorenthalten hatte. Von den Städten bis hin zu den schier endlosen Steppen Lyrias. Nira zeigte mir alles und beantwortete geduldig jede meiner Fragen. Schließlich begann sie mir von der Lehre des Sechsten zu erzählen. Ich war zunächst erleichtert, mich unter Gleichgesinnten zu finden, doch schnell fielen mir Unterschiede zwischen ihren Worten und denen meines Onkels auf. Ich wollte ihr nicht glauben, doch im Gegensatz zu meinen Onkel, waren ihre Worte überzeugend und begründet. Eins verstand ich aber nicht. Warum würde der Sechste seine Macht auf Lyria loslassen? Würd er seine Macht nicht selber brauchen, um sich vor seinen Geschwistern zu schützen? Mir misslang schon der ein oder andere Zauber, gewiss hat der Sechste einfach nur einen großen Fehler gemacht. Vielleicht gelang es ihm nicht, sich seinen Geschwistern zu entziehen, und vielleicht wartet er ja doch in der Schattendomäne darauf, befreit zu werden. Dies würde ja auch einhergehen mit der Lehre der Suchenden. Wir dürfen seine Macht nicht nutzen, um selbstständig gegen die Schattenwesen vorzugehen. Unsere Aufgabe ist es, ihm seine Macht zurückzugeben, damit er seine Fehler bereinigen und sich mit seinen Geschwistern vertragen kann! Ich habe schon vergeblich versucht Nira, von meiner Theorie zu überzeugen. Sie aber glaubt, dass ich noch immer unter den Einfluss meines Onkels leide. Langsam hege ich Zweifel, ob sie nicht auch nur eine Person ist, die anderen ihren Glauben aufdrängen will. Auch mein Onkel hat immer gesagt, dass seine Lehre die einzig wahre ist. Was, wenn keiner der beiden Recht hat und ich richtig liege? Ich glaube, ich benötige etwas Zeit alleine. Ich will die Gelegenheit nutzen und mir selber ein Bild von der Welt machen. Noch im Morgengrauen will ich losziehen. Ich will nicht, dass Nira von meinen Plänen erfährt. *Mit jedem neuen Eintrag kommen neue Randnotizen und Skizzen hinzu. Trotz der starken Abnutzung der Seiten ist der Text lesbar.* Ich reise nun seit ein paar Monaten ziellos umher. Ich kann nie lange an einen Ort verweilen, denn ich glaube, ich werde verfolgt. Mein Onkel und seine Gefährten vielleicht? Ich kann nicht einmal in den größeren Städten Schutz suchen. Zwar hat Nira versucht, mich zu überzeugen, dass die Magergilde relativ harmlos ist, doch fürchte ich, dass sie dennoch mein magisches Potenzial versiegeln werden, wenn sie mich finden. Ich habe begonnen Magie selbstständig zu studieren. Dies stellt sich allerdings als etwas schwierig heraus, da mein Wissen auf das begrenzt ist, was mein Onkel mich lehrte. Dennoch gehe ich lieber meiner eigenen Nase nach, anstatt meine Neugier von einem alten Greis mit Rauschebart zähmen lassen. Also bin ich gezwungen, im Geheimen zu arbeiten und andere „wilde Magier“, wie sie genannt werden, zu konsultieren. Doch selbst die verhöhnen mich und meine Forschungen! Ich sei jung und naiv. Das einzige was mir bleibt, ist uralte Zauberbücher auf Schwarzmärkten zu erwerben, auch wenn das Geld fast immer knapp ist. Die wenigen Dukaten, die ich habe, verdiene ich durch einfache Handarbeiten in kleineren Siedlungen. Doch selbst dort kommen immer wieder die Vertreter der Magergilde vorbei, weshalb ich nie lange am selben Ort arbeite. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was die Gilde mit mir anstellt, wenn sie herausfindet, dass ich ohne Gildenzugehörigkeit Magie praktiziert habe… *Beim Lesen fällt euch die detaillierte Skizze einer unförmigen Struktur auf. Es scheint sich um eine Art Mechanismus zu handeln.* Bei Nachforschungen in einer kleinen Bibliothek in einem Dorf nahe dem Drachenstrom stieß ich auf eine äußerst interessante Geschichte. Sie erzählt von einer alten Goldgräberstadt namens Atmora am Fuße der östlichen Gebirgskette. Der Sage nach hat der König, der dort herrschte, die Macht eines magischen Artefakts genutzt, um sein ganzes Reich zu vernichten. Warum ist mir schleierhaft. Die genauen Zusammenhänge gehen nicht aus dem Text hervor. Allerdings ist die Beschreibung des Artefakts und dessen Wirkung so detailliert, dass ich mich frage, ob es nicht wirklich existiert. Ich werde in diese Richtung definitiv ein paar weitere Untersuchungen anstellen. *Als ihr weiterblättert, fällt euch eine kleine, zusammengefaltete Karte in den Schoß. Es ist eine recht grobe Zeichnung von Lyria. Der Besitzer der Karte hat eine gestrichelte Line von Dunkelhain bis Nebelflut geführt.* Atmora scheint heutzutage keinen allzu guten Ruf zu haben. Angeblich sammelt sich dort im Schutz des Arthosmoores ein Haufen an dubiosen Persönlichkeiten. Auch wenn ich zunächst Zweifel hegte, bin ich doch letztendlich zu dem Entschluss gekommen, gen Osten zu ziehen, um diesen Ort aufzusuchen. Selbst, wenn sich meine Theorien bezüglich des Artefakts als falsch herausstellen sollten, könnten das Arthosmoor und die Gerüchte über die Bewohner Atmoras genug Schutz bieten, um mich dort vor der Magiergilde und anderem Übel zu verstecken. Noch heute Abend werde ich mich nach dem schnellstmöglichen Weg zum Schwarzwald erkundigen. Von dort aus werde ich dann eine Passage über den Finsterkamm finden müssen. Um das Gebirge herumzuziehen würde zu lange dauern. *Die ganze Zeit über wurde der Text von Randnotizen über Magie und Skizzen von wunderlichen Schmuckstücken geschmückt. Auf den nächsten Seiten fallen euch jedoch simple Zeichnungen von Mechanismen auf, die wohl mit viel Mühe unter den Text gesetzt wurden.* Luftschiffe sind faszinierende Maschinen. Ein Konstrukt aus Holz und Metall, angetrieben von Magie und gelenkt von seinen Schöpfern. Die Magie zu bändigen ist einer meiner kühnsten Träume und dieses Wunderwerk der Technik bringt mich einen Schritt näher an die Kontrolle über das magische Chaos. Ich kann mich glücklich schätzen, dass der Kapitän dieses Schiffes mich doch noch mitgenommen hat. Auch, wenn mein Geldbeutel nun leer ist… Der kleine Mann scheint mir aus irgendeinem Grund recht feindselig gegenüber, doch ist die Mannschaft etwas freundlicher als ihr bärtiger Chef. Offensichtlich gefällt ihm der Gedanke nicht, einen zerlumpten Hochalven über den Finsterkamm zu bringen. Im Gegenzug für die Überfahrt zog man mir nicht nur die letzten Dukaten aus den Taschen, nein, man erwartet auch handfeste Arbeit von mir. Also lasse ich mir von einem jungen Ingenieur erklären, wie man das Schiff in der Luft hält. Vieles ist noch unklar, doch mache ich mir fleißig Notizen, in der Hoffnung, dass mir diese Erfahrung später bei meinen Forschungen helfen kann. *Ihr müsst kurz euer Gesicht abwenden, denn ein furchtbarer Geruch von faulen Fisch schlägt euch entgegen, als ihr die letzten Seiten aufschlagt.* Gestern bin ich endlich in Nebelflut angekommen. An jeder Ecke riecht es nach Fisch und die Leute reden über nichts anderes als Netzflickerei und Bootsbau. Doch zu meinem Glück kam ich in ein Gespräch mit einem dubiosen Kaufmann, der regelmäßig Waren und Güter über das Nebelmeer nach Atmora bringt. Gegen Arbeit auf seinem Schiff hat er eingewilligt, mich mitzunehmen...
  6. Ellyn Winterblut Geschlecht: weiblich Volk: Mensch - Mittelländerin Geburtsjahr: Epoche 4 Jahr 28 Haarfarbe: schwarz Augenfarbe: grün Größe: 1.62m Familie Vater: Robin Winterblut Mutter: Ryia Maeve Winterblut Bruder: Cassius Winterblut Heimat: Rodan (kleines Dorf in den Kristallebenen) Wohnort: kein fester Wohnort Stellung: Geächtete im Dorf Rodan Handwerk: Schwertkunst Glaube: Durae, die Walküre Aussehen Blasse, makellose Haut und dunkelgrüne Augen, welche einen jeden in ihren Bann ziehen und einem ein trügerisches Gefühl von Sicherheit, von Geborgenheit schenken. Ellyn ist eine nordische Schönheit, die mit ihrem weiblichen und doch athletischen Körper so manchem Mann den Kopf verdrehen könnte. Sie ist nicht sonderlich groß, dafür aber flink und wendig. Hochgeschnürte Stiefel, die mit Rüstungselementen ausgestattete Lederkluft und ihre langen, dicken schwarzen Haare, die am Hinterkopf in einem Zopf zusammengeflochten sind, geben ihr etwas kriegerisches, etwas wildes und unbarmherziges. Charakter Klar und schön und kalt das weiße Eis des Himmels Zu nichts wenn es stirbt Bereits schon im jungen Alter erkannte Robin, ihr Vater und selbst ein geübter Kämpfer, ihr Talent für die Schwertkunst. Ihr Bruder Cassius war bedauerlicherweise weniger begabt und so musste Ellyn ihre freie Zeit für das Training opfern. Das anfängliche „Spiel“ mit den Schwertern - zumindest hielt sie es zunächst dafür - wurde schnell zur einzigen Möglichkeit für sie um die Aufmerksamkeit und Anerkennung ihrer Eltern zu gewinnen. Da Ellyns Lebensinhalt letztlich nur auf die Verbesserung ihrer Kampfkünste reduziert war verlor sie jeglichen Kontakt zu anderen Kindern und vereinsamte zunehmend – sie wurde gefühlskalt und war auch später als junge Frau nie in der Lage neue Freundschaften zu schließen. Darauf kommt es ihr allerdings auch nicht an, denn sie legt keinen großen Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Sie hatte selten Kontakt zu den Bewohnern ihres Heimatdorfes, sprach nicht sonderlich viel, wirkte abwesend und verbissen und wurde nur wegen ihres Talentes beim Kampf und für ihr Aussehen bewundert, denn ihre Haut war so weiß und rein wie der Schnee, der Tag für Tag vom Himmel über den Kristallebenen fiel. Und so war Ellyn unter den Einwohnern Rodans stets nur als „Kalter Stern“ bekannt. Geschichte Ich kämpfe. Meine Eltern sind stolz auf mich. Schade, dass Cassius nicht so gut kämpfen kann, vielleicht würde er sonst die selbe Liebe von unseren Eltern bekommen. Oder die Belohnungen … Ich kämpfe. Alle bewundern mich, sehen zu mir auf. Ich hab das erreicht was ich wollte. Ich wollte gewinnen – und das hab ich. Alle sind stolz auf mich. Auf mich, nicht auf meinen Bruder. Er kann nicht kämpfen, ist unnütz für unsere Familie. Ich kämpfe. Er tut nichts. Er kann nichts und doch fühlt es sich an als hätte er mehr als ich. Das kann nicht sein, ich verstehe es nicht. Ich kämpfte. Mein gesamtes Leben lang kämpfte ich jeden Tag aufs neue. Mit dem Schwert für die Anerkennung meiner Eltern. Für ein bisschen Zuneigung, Gemeinsamkeit. Für ein bisschen Wärme. Aber für meine Eltern tat ich das aus einem anderen Grund. Für unseren Ruf. Für das Familienansehen. Ich kämpfte für nichts. Sie haben mich ausgenutzt. Ich bin allein. Habe den scheinheiligen Lügen geglaubt. Habe mich täuschen lassen. Von meinen Eltern? Das kann nicht sein. Doch. Ich tat alles für sie, nicht für mich. Wie können sie mir das antun, ich hasse sie. Ich werde mich rächen. Ich werde euch zeigen zu was ich fähig bin. Ich lief aus dem Garten, durch das Dorf hindurch, zog mein blutbeflecktes Schwert hinter mir her und hinterließ auf meinem Weg eine feine rote Linie. Ich habe keine Familie mehr, ich weiß nicht ob ich jemals eine solche hatte. Ich werde kämpfen und meinen Weg gehen - und wohin er auch führen mag, es wird irgendwo ein neues Ziel geben.
  7. Marethyu

    Éron Alcarina

    Name: Éron Alcarina Geschlecht: männlich Volk: Hochalven Geburtsjahr: J.314 der 3. Epoche (Alter 124 Jahre) Größe: 2,07m Haarfarbe: weiß Augenfarbe: grün Heimat: Iluîl – Die strahlende Stadt Wohnort: Mindon Stellung: Herr der Überlebenden von Iluîl und von Mindon Handwerk: Gelernter Schmiedemeister, Heiler Eltern: Celegorm (Vater, verstorben; geb. J.260 der 3.Epoche - gestorben J.22 der 4.Epoche) Nimriel (Mutter, verstorben; geb. J.274 der 3.Epoche - gestorben J.342 der 3.Epoche) Geschwister: Célebras ( geb. J.342 der 3.Epoche) Frau: Savàla (geb. J.332 der 3.Epoche) Kinder: Baldor (Hochalve J.380 der 3. Epoche) Boren (Hochalve J.384 der 3. Epoche) Ilvana (Hochalve J.51 der 4.Epoche) Glaube: Poheran – Der Weisende (Hauptgott Iluîls und Mindons), Kratnik der Herr des Handwerks ------------------------------------------------- Aussehen: Éron ist ein hochgewachsener Alvenherr. Weise und wissend erscheint er, doch zeugt sein Antlitz, besonders seine in Ansätzen gut zu erkennenden Wangenknochen, von den schwierigen Aufgaben entlang seines Lebensweges. Nichts von ihrer Kraft verloren haben hingegen seine Augen, welche wie einst weit und in einem dunklen, samtigen Grün in die weiten Lande hinausblicken, welche er seine Heimat nennen darf. Sein langes, weißes Haar wird stets durch eine Zahl von Goldreifen in einem langen Zopf zusammengehalten. Zu gegebenen Anlässen werden diese Reife durch ein silbernes, schimmerndes Diadem auf seinem Haupt ergänzt, doch ist es lange her, seit es einen solchen Anlass gegeben hat. Er kleidet sich stets wie es die Aufgabe und der Anlass bedarf wenngleich er in seinen hohen Hallen zumeist in eine Robe aus leichtem grau und sanftem weiß gekleidet anzutreffen ist. Charakter: Seine angemessene Zurückhaltung und eine Nüchternheit mit welcher er das Geschehen der Welt beobachtet ist wohl ein Ergebnis der vielen vergangenen Jahre. Rat bleibt stets jenen vorbehalten, welche ihn in ehrlichem Sinnen darum bitten, doch gibt er sich wenig mit kleinlichen Fragen und Belangen ab. Denn so lange seine Tage auch wärten, so ist ihm seine Zeit immer noch ein kostbarer Schatz der mit Bedenken und Rücksicht geteilt wird. Sollte sich jedoch ein offenes Ohr finden, welches über mehr zu reden im Stande ist als dem Trubel den das alltägliche Leben bietet,so erblüht der alte Geist stets von Neuem. Es mögen Stunden vergehen und doch ist in solchen Momenten kein Halt vor philosophischen Gedanken und weisen Ratschlägen in Sicht. Zu anderen Zeiten jedoch vergräbt er diese ausschweifenden Gedanken oftmals tief in Erinnerungen der vergangen Tage und wandert in den Hallen seiner Erinnerung umher. Wie seit jeher steht Éron treu und hilfsbereit seinem Volke, seinen Getreuen und Freunden zur Seite. Er lacht und verliert sich oft und gerne in freudiger Musik und obgleich die Tage des Kampfes gezählt sind ist sein Feuer noch nicht gänzlich erloschen und Bedarf in Momenten großer Ereignisse nur eines Funkens um von Neuem entfacht zu werden. Geschichte: Die Strahlende Bevor die Geschichte eines Einzelnen im Folgenden in ihrer angemessenen Länge erzählt werde, so soll an dieser Stelle der wundersamen Stadt gedacht werden, welche in der Zeit verging und nun verloren ist. Ihr Name war Iluîl. Seit Urzeiten erhob sie sich auf den südlichen, hohen, felsigen Küsten Auils in der Bucht Annûn. An klaren Tagen konnte man von hier die fernen Ufer Aurelians erblicken. Ihr Ruf lockte von Weit vieler Händler und Freund. Strahlend waren ihre Gemäuer. Aus weißem Marmor und nackten Fels ihre Straßen und Häuser heraus gemeißelt und hoch oben, auf dem Kamm über den Wellen thronten seit jeher die Hohen Hallen des Herren der Stadt. Die Strahlende wurde sie genannt, denn vielerorts waren leuchtende Gemmen, für jedermann zur Bewunderung dargeboten, in die Gemäuer der Stadt eingelassen. So erhellte sie selbst in den dunkelsten Stunden ein unweltlich scheinendes Licht vor dem einem jeden neuen Tag. Doch kein Gemme oder Werk, welches das Volk dieser Stadt hervorbrachte überstrahlte die Pracht Galadthinwés - des weißen Baumes von Illuîl. Den er wart ein Werkt Illuîns der als einer der Größten unter den Herren von einst gezählt wird. Doch seiner Tage sind lange vergangen und seiner Taten sei an anderer Stelle ein Platz in der Geschichte des Hauses von Éoil gedacht. Nun so sei in aller Kürze von der einstigen Stadt berichtet, von derer letzten Herren diese Geschichte nun handeln möge. Der Morgen In einer wolkenfreien Nacht erblickte Éron als erste Sohn des Herren von Iluîls das helle Licht der leuchtenden Sterne am Firmament. Seines Vaters Stellung ermöglichte Éron eine unbeschwerte Kindheit. Viele Stunden verbrachte er damit der Brandung sein Gehör zu schenken und durch die vielen, alten Gassen der Stadt zu schlendern. Frohmut und Tatendrang waren damals noch überall anzutreffen und so geschah es, wie es in seinem Hause und nach den Traditionen des Volkes üblich war, dass Éron vor die Wahl gestellt wurde, welche Fertigkeit er erlernen möge. Von Gedenken an war es Tradition, dass jedes Mitglied des Volkes noch in Kindertagen ein Handwerk erwählte um diesem sein Leben zu verschreiben und somit ein würdiger Teil der Gesellschaft zu werden. Vieles faszinierte Éron und schon so manches hatte er im Vorwissen, dass dieser Tag kommen würde, ausprobiert. Obgleich die Kunst des Musizierens für immer ein wichtiger Teil in seinem Leben sein sollte, so musste er jedoch schnell feststellen, dass ihm das Notwendige nicht von den Göttern gegeben wart. Denn seit sich sein Vater und dessen Väter erinnerten war bestand das Hause Éoils aus Handwerkern, welche ihr Geschick und das vieler um sie herum mit den Händen formten. So sollte es auch Éron ergehen. Mit einem zarten Alter von gerade 12 Jahren begann er also seine Lehre in den Schmieden der Stadt, hatte ihn doch diese Kunst von allen am meisten in ihren Bann gezogen. Weithin bekannt waren diese Schmieden, konnten sie sich in ihrer Kunstfertigkeit doch mit den altehrwürdigen der Kleingewachsenen messen. Lang waren die Tage der Arbeit, doch nur zu kurz schien die Zeit in welcher Éron diese geregelte Ausbildung von den großen Meistern genießen konnte. In späteren Tagen blickte er immer wieder mit Trauer auf diese Zeit zurück, welche ihm damals als größte Herausforderung erschien. Die Flucht Schreie, Schreie in der Finsternis. Dunkel war die Nacht als sie kamen. Dunkel wurden die Lichter der Stadt, als sich mitten im Herzen der Stadt der Riss öffnete. Jene die ihn sahen und in späteren Tagen, war es auch nur ein leises Flüstern, davon zu erzählen vermochten sprachen von einer Dunkelheit. Einer Dunkelheit der Bosheit und der Leere. Tod und Verderben und Gesichter aus Schatten erinnerte Éron in späteren Tagen von dieser Zeit. Viele die er einst geliebt fielen vor seinen Augen. Doch aufgeben so wollte das Volk Iluîls nicht. Laut und schallend war der Ruf seines Vaters, als er einen jeden zu den Waffen rief. Denn stark waren sie, stark und Stolz. Ein Volk welches sich seiner Ursprünge noch erinnerte und den Ahnen und Göttern gedachten und sie ehrten. Doch wenig half dieser Heldenmut, denn Wesen nach Wesen strömte aus dem Weltenriss und letzten Endes mussten auch die Tapfersten unter ihnen den Weg zu den rettenden Schiffen suchen. Nicht zu früh waren sie, denn kurze Zeit nachdem die weißen Segel gehisst wurden konnten sie weit über sich sehen wie der hohe Turm Ilûins, der Ort an dem das kostbarste Licht der Stadt seit Dekaden verwahrt wurde, in seinen Grundmauern erzitterte und nur ein Augenblinzeln später unter einem Donnern und Tosen in die aufgewühlte See hernieder brach. Das war das Ende der strahlenden Stadt derer es heute keine vergleichbare mehr auf dieser Welt gibt. Diese nannte Éron sein Zuhause und nie mehr wird ihn die Erinnerung des sterbenden Lichts ihrer Schönheit verlassen, denn selbst heute noch kann er den Staub auf seinen Lippen schmecken als die uralten Gemäuer, dem Anbeginn seines Volkes, in sich zusammen brachen. Geeint doch ohne Heimat segelte nun die Flotte aus grauen Schiffen, ergänzt durch wenige fremde die sich ihr auf ihrem Weg anschlossen, die weiten, östlichen Meere, suchend nach der Heimat ihrer Vettern. Érons Vater erzählte während diesen Tagen viele Geschichten, denn ein jeder sollte die Geschichte seines Hauses und die seines Volkes kennen und für immer in ihrem Herzen tragen, denn es war die einzige Möglichkeit wie sie weiterexistieren könne, so glaubte es Éron zu dieser Zeit zumindest. Eine dieser Geschichten handelte von Iluîn und seinen großen Taten und einen jeden schmerzte die Erinnerung als Celegorm von Galathinwé zu sprechen begann. Auch handelte sie von dem Streit der zweiten Linie des Hauses von Éoil, welcher entbrannte, da Iluîn keinen Nachfahren hinterließ. Er endete schlussendlich mit dem Erzählung, wie Aluhim, Vetter von Iluîn, in Frieden von seinen Brüdern schied und gen Osten segelte. Dort erbaute er, auf der größten Insel aus der Gruppe von Altis, um den Berg des Falah herum die Stadt Amrhûnbar, was für viele in späteren Zeiten unter dem Namen Ostheim bekannt war. Dorthin so segelten sie, nun in der Hoffnung, dass dieser Ort, fern von den großen Landen und umschlossen von den ungezähmten Wassern der Welt, noch frei von Dunkelheit sei. Der Mittag Die Wochen verstrichen und der spärlich mitgenommene Proviant neigte sich bereits dem Ende zu, als am Horizont, knapp über den Schaumkronen der See, die Insel langsam emporstieg. Nicht lange dauerte es und sie war für jedermann gut zu erkennen, denn in ihrer Mitte ragte der Vulkan Falah beinahe bis zum Firmament. An seinem Fuß erkannte man nun auch die grauen Häfen, welche sie nach ihrer Reise mit offenen Armen sicher empfingen. Doch sollten sie nicht die Letzten gewesen sein, welchen dieser Ort als letztes Refugium dienen würde. Kunde des Untergangs Auils hatte die Insel erst kurz vor den Schiffen der Heimatlosen erreicht, denn auch sie hatte sich mit den Jahren dem Wirken der weltlichen Geschehen langsam entzogen. Doch in dieser höchsten Stunde der Not besannen sie sich wieder alter Bande und ein jeder aus der strahlenden Stadt wurde hier Freund geheißen. Hier in dieser neuen unbekannten Heimat konnten sie, und war es nur eine kurze Weile, ihre Kräfte neu sammeln und das Verlorene betrauern. Denn viel zu erzählen gab es und obgleich die Schwermut ein stetiger Begleiter war so wurde einem jeden aus Iluîl doch froh um das Herz, denn lange zu lange schon waren sie von ihren Brüdern und Schwestern getrennt gewesen. Auch fanden sie Zuflucht und neue Hoffnung in den immergrünen Hängen, welche sich um den Falah und seine Ausläufer herumzogen, denn fruchtbar war dieses Land und reich an Nahrung für all jene die es zu pflegen und hüten wussten. Doch kam der Tag, vor welchem es einem jedem auf der Insel, welcher das Geschehene vernommen hatte graute. Sowohl der Herr Iluîls als auch seine Vettern, die Herren der Inseln wie sie im Volksmund zu diesen Tagen noch genannt wurden, waren zu einer Versammlung der Völker auf Korenar berufen worden. Sich ihrer Verpflichtungen gegenüber ihres Volkes bewusst entschied sich jedoch nur ein Vetter und Érons Vater als Stellvertreter an ihrer aller Stadt und im Namen ihres wiedervereinten Volkes der Einladung nachzukommen. So kam es ,dass er erneut davon zog, und wie die Male davor schallten die Trompeten von den Türmen doch ihrer Töne waren klamm geworden und wenig Zuversicht hallte in ihnen mit. Éron blieb wie zuvor mit den Resten seines Volkes zurück, hatte er jetzt nur einen Grund mehr sich zu sorgen, denn obgleich der dunkelsten Stunde wart ihm während auf der Flucht aus ihrer Heimat ein Bruder geschenkt worden, welchen er nun an der Stadt seiner Eltern behütete. Wochen und Monate vergingen und nur spärliche Nachrichten erreichten die Gestade. In allen Landen wurden Truppen für einen Gegenschlag zusammengezogen und obgleich ihrer beachtlichen Zahl und dem Zusprechen Vieler schien der Siege nur eine Illusion. Keine Nachricht war vorausgesandt und nichts kündigte von ihrer Ankunft, als an einem nebelverhangenen Tag die Glocken die Rückkehr ihrer Söhne und Töchter vom Schlachtfeld verkündeten. Es war ein Anblick voller Kummer. Gerissene Banner und seelenlose Körper waren es, welche hilfesuchend von den wenigen Schiffen stiegen. Der Herr Iluîls war ebenfalls unter ihnen, nicht jedoch sein Vetter. Lange dauerte es bis sie erneut die Kraft fanden von dem Geschehenen zu berichten. Lang waren die Klagelieder der Inselbewohner für ihren Herren und noch dieser Tage, wenn der Wind von Westen her zieht, bringen sie Trauer und Schwermut in das Herz eines jeden der sie vernimmt. Viel musste nach dem Verlust ihres Herren und ihrer Söhne und Töchter neu geordnet werden und obgleich er in der Abwesenheit seines älteren Bruders sein Volk hatte gut leiten können, verlangte es das verbliebene Volk nun nach jemanden der den Gefahren, die am Horizont lauerten, begegnet sei und ihnen zu trotzen wüsste. Somit fiel die Wahl trotz erheblicher Widersprüche aus dem Kreis der Insel-treuen Adeligen auf Érons Vater. Dieser hatte sich so gut es ging nach seiner zweiten schweren Niederlage wieder erholt und dem Volke gegenüber versuchte er stets in Stärke zu erstarken, doch sah Éron das die Tage des Kampfes und sein einstiger Mut in lange verlassen hatten. Doch brachte diese Entscheidung nicht nur schlechte Seiten mit sich. Durch die erneute Stellung seines Vaters war es Éron möglich seinen Bruder von zeit zu Zeit in die Obhut anderer nun heimgekehrter Vertrauten zu übergeben um doch die alten Traditionen zu ehren und seine vorzeitig abgebrochene Ausbildung wieder fortzusetzen. Ein schwacher Trost nur waren jedoch die Schmieden auf der Insel. Die einstige alte Kunst war zu meisten Teilen verlernt worden und einer Massenproduktion an Kriegsgerät gewichen, welches anstatt von kampffähigen Mannen an die noch widerstand leistenden Völker entsandt wurden. Obgleich sein Meister ihn auch zu einer solchen Arbeitsweise anhielt so konnte und wollte Éron den alten Gebräuchen seines Volkes und der Ehre seines Hauses nicht entsagen. Viele Male hatte dies Auseinandersetzungen zur Folge, bis Eines Tages es soweit war, dass ihn sein Meister vor den Obersten der Gilde schleifte, sich über seinen Ungehorsam beschwerend. Dieser jedoch erkannte in Éron einen Funken seiner alten Selbst und den Willen und die Beharrlichkeit, welcher er einst selbst in den großen Schmieden in Iluîl hatten bestaunen können. Anstatt ihn also für sein Verhalten tadeln oder seinen Meister für seine Unverfrorenheit zurecht zu weisen den Sohn des Herren zu belangen, erzählte er ihnen beiden von dieser Reise. Er erzählte von wundersamen Straßen, welche eins mit dem Stein waren aus dem sie vor langer Zeit geschlagen wurden. Er erzählte von feurigen Öffen und dem Hallen der Hämmer in den luftigen Hallen, die auf das weiter Meer hinausblickten. Er erzählte von klarem Stahl in dem sich die Sterne selbst bei Tage noch spiegelten. Und er erzählte von dem Feuer welches er in seinen frühen Tagen noch in Iluîn habe brennen sehen. Von diesem Tage an, war es als ob auch in seinem Meister eine neue Flamme aufkeime, denn er sprach Éron mehr Freiheiten zu und nahm sich selbst mehr Zeit bei seinen Werken. Dieses in ihn gesetzte Vertrauen sollte nicht unvergolten bleiben, denn wenige Jahre danach fertigte er zum ersten Mal Waffen nach eigener Art an, trotz der minderen Materialien die auf der Insel zu Verfügung standen, welche nach heutigen Maßstäben wohl als herausragende und eines Anführers würdig bezeichnet werden würden. Doch waren und blieben sie bis in die heutigen Tage nur ein Schimmer der Kunst und Größe seiner einstigen Heimat. Während dieser Zeit tobte der Krieg erbittert weiter. Viele Schlachten wurden geschlagen, doch vielen immer weniger zu Gunsten der Völker aus. Vielerorts sah man sich gezwungen von Vorbereitungen auf die Schlacht und der Produktion von Kriegsgerät auf die Versorgung der Flüchtigen und Verwundeten zu konzentrieren. So war Éron nicht einer von Wenigen, welche die Schmieden trotz seiner guten Arbeiten verließ um sich in den Häusern der Heilung nützlich zu machen. Wie zu Beginn seiner Ausbildung verstand er auch von der Heilkunst nicht viel, doch ließ die Zeit keine Fehler zu und so erlernte er alles so gut und schnell es ging was ihm die Gelehrten in einer Atempause beizubringen vermochten. Langsamer als das Schmiedehandwerk aber mit einer beachtlichen Schnelligkeit erlernte er auch die Grundzüge dieses Handwerks obgleich er sich nicht zu selten wünschte wieder an der heißen Esse zu stehen und den Hammer zu schwingen. Wie ein Donnerschlag aus der Ferne erreichte die Kunde des endgültigen Untergang Auils die Küste von Altis und wenige Zeit später die Häfen und Gestade von Amrhûnbar. Entsetzen und Panik machten sich unter den Bewohnern der Insel und den zahllosen Flüchtlingen, welche jeden Tag in größeren Zahlen die Küste erreichten, breit. Das wenige Vertrauen, welches noch in die Götter gesetzt war, wurde mit ihnen wie durch eine Flut weggewaschen. Vielerorts wurden heilige Stätten geschliffen und niedergebrannt und selbst der große Tempel, welcher Poheran gewidmet war und hoch über der Stadt, auf einem Kamm des Falah lag konnte nur durch das Aufmarschieren von bewaffneten Soldaten vor seiner Zerstörung bewahrt werden. Bestürzung erfasste nun auch Éron, schließlich war es Poheran gewesen, welcher ihre und seine Ahnen vor ewigen Zeiten den Weg aus dem Walde auf die See gewiesen hatte und ihr Herz mit dem unstillbaren Verlangen nach der See gefüllt hatte. Doch die Zeit für gute Zureden schien verstrichen. Panik und Unruhen, besonders von den Neuankömmlingen und Flüchtigen der anderen Kontinente ausgehend, schwappten unentwegt auf die Bevölkerung über, bis es für seinen Vater und die verbliebene Stadtwache ein täglicher Kampf wurde die öffentliche Ordnung einigermaßen aufrecht zu erhalten. Die Offenbarung Dann geschah es. Niemand konnte genau sagen was “Es” war doch spürte ein jeder Bewohner, ein jedes Lebewesen der Insel, dass sich etwas veränderte. Es fühlte sich beinahe an, als ob die Struktur der Welt verzehrt und aus ihren Fugen gerissen worden war. Selbst den niedersten geschöpfen war es, als ob etwas an ihren Ureigenen archaischen Instinkten Hand angelegt hätte. Doch was geschehen war sollten nur wenige erst in späteren Zeiten erfahren. Die wenigen Gläubigen sprachen das Werk den Göttern zu und beinahe glich es einem Wunder denn wo vor Tagen und Wochen noch Tempel geplündert und Abbilder der Götter zerstört warten,wurden nun die Götter von Neuem gepriesen. Grund war wohl die allgemeine Verzweiflung, denn nach dem Geschehenen fühlte sich die Welt eigenartig an. Viele begannen im Namen der Götter zu predigen, wenige jedoch mit rein guten Absichten. Doch dies erkannten selbst die Alten und vermeintlich Weisen, getrübt von ihrem eigenen Kummer und der Furcht eines jeden neuen Tages, erst zu spät. Zu diesem Zeitpunkt waren Großteile des Volkes schon so sehr von den vermeintlichen Gesandten der Götter eingenommen und weder gut Wort noch Tat mochte sie aus ihrem Irrglauben befreien. Auch Éron war vor diesen falschen Propheten nicht gefeit, hatte das Geschehene ihn doch nur wieder an die frühen Kindertage erinnert an denen er mit eigenen Augen die Finsternis und ihren Schergen, zum ersten Mal erblickt hatte. Nun war er nicht mehr dieser hilflose Junge, doch mit den Jahren war die Dunkelheit am Rande seiner neuen Heimat und der Gestade der Inseln ein stetiger Begleiter gewesen, weswegen die Worte, welche die vermeintlichen Gesandten predigten, wenn auch trügerisch und eigennützig, Balsam für seine Seele waren. Es war eines gewöhnlichen Abends, als Éron erneut von den Häusern der Heilung, nach einem Tag des Verlustes und der schlechten Kunde in die Hallen seines Vaters zurückkehrte. Kummer erfüllte sein Herz, als er sich um einige Stunden zu rasten auf einer Pritsche mit Blick auf die grauen, nun überfüllten Häfen, niederließ und ohne einen weiteren Gedanken in einen unruhigen Traum hinabstieg. Feuer, Tosen und Donner. Fratzen voller Leid und glänzender Stahl, von Blut befleckt. Erdrückt wurde er von den leblosen Körpern all jener die er einst gekannt und geliebt. Es war eine Schlacht die er, jede Nacht seit dem Geschehenen, sobald er die Augen schloss, von Neuem ausfocht. Doch etwas war anders. Er war anders. Denn dort wo sonst der Kummer, die Gewalt und der Tod ihn aus dem Schlafe riss, sah er nun einen kleinen Funken. Ein klares Licht, kühl und rein. Es hatte keinen Ursprung sondern schien nur zu sein. Voller Verzweiflung und im Flehen, dass der schreckliche Albtraum enden möge griff Éron unbedacht nach diesem Licht und es verschwand. Eine Ewigkeit schien er gefangen in der Dunkelheit, doch da war es wieder. Das Licht kehrte zurück. Stärker als zuvor flackerte es am Rande seines Bewusstseins immer wieder auf. Eine Woge von Willen, eine Woge von Zuversicht, eine Woge der Veränderung ergriff von Éron Besitz und dann sah er es: Aus dem Nebel seiner eigenen Geistes erhoben sie sich, wolkenhoch! Und dahinter ein fernes grünes Land unter einer rasch aufgehenden Sonne. Wachen Geistes und den Kummer wie eines alten Mantels abstreifend, erwachte Éron. Ein Schleier lag über dem Gesehenen. Egal wie oft und gerne sich Éron daran versuchen sollte sich zu erinnern schien die Erinnerung wie durch weißes Glas getrübt. Doch erfüllte ihn ein gefühl, welches er schon lange nicht mehr verspürt hatte. Mit erhobenen Haupt wand er sich von den grauen Häfen der Trauer im Westen ab blickte voller Hoffnung über die fernen Ausläufer des Falah Richtung Osten. Die kommenden Tage vergingen wie im Flug. Angetrieben von der neu entfachten Flamme in seinem Geiste suchte Éron seinen Vater auf und berichtete ihm von dem Geschehenen. Diesem waren die Tage und die Jahre des Kampfes und seiner Regentschaft trotz seiner Abstammung wie auf kalten Granit ins Gesicht gemeißelt. Doch Freude erhielt seit Langem Einzug in seine Miene und erhobenen Hauptes hieß er Éron nicht nur mit ihm sondern einem jeden der ihm Gehör schenken möge die Kunde zu teilen. Die Kunde, dass die Hoffnung vielleicht doch dieser Lande noch nicht vollends entsagt hatte. Mit einer Sturheit und nicht gekannten Entschlossenheit begann Éron sogleich das Gesehene und den Rat seines Vaters in die Tat umzusetzen. Viele aus seinem Volke suchte er persönlich auf, war er doch mit den Jahren in dieser neuen Heimat durch sein Handeln und seinen beherzten Umgang zu einer Persönlichkeit von Stadt herangewachsen. Er rief sie alle zu einer Versammlung in die Hallen seines Vaters kommen, frohe Kunde habe sie erreicht. Doch die Zeit war schon vorangeschritten und nur wenige, die nicht bereits im eigenen Kummer versunken oder sich den vermeintlichen Propheten angeschlossen hatten kamen. Unter diesen waren die Meisten aus dem Volke Iluîls, auch Érons Bruder der die vergangenen Jahre andernorts zugebracht hatte erschien, jedoch fanden sich nur wenige Inselbewohner ein, denn besonders unter ihnen schenkte man dem Alten, den Traditionen und dem Herren der Insel nur noch wenig Beachtung. Sich seiner Sache dennoch gewiss begann Éron von dem Gesehenen zu berichten. Er kündete von Leid. Er kündete von Zerstörung und Tod, aber er kündete auch davon stark und gemeinsam zu bleiben. Gemeinsam dieser Lande zu entsagen und nach Osten zu segeln. Viele Fragen und Ungewissheit waren die Antwort auf seine Ausführungen. Einige entschwanden sogar wortlos aus den Hallen, mehr bekümmert als zuvor. Einige schrieen Beschimpfungen und verfluchten ihm beim Namen der Propheten die anderes predigten. Nur wenige blieben still und erkannten die Wahrheit in seinen Worten. Nicht jedoch Érons Vater. Denn dieser erhob sich von seinem hohen Thron und mit einem Donnern seiner Stimme hieß er das Volk einzuhalten. Sowohl Éron als auch sein Bruder blickten in alter Erfrucht auf ihren Vater, denn groß wie einst schien er zwischen ihnen. Auch er sprach zu seinem Volke, doch nicht von dem Tod und dem Leid der Welt, sondern wie einst auf dem Boot, als alles verloren schien und wie es der Oberste Schmiedemeister in Érons frühen Tage getan hatte, Heimat. Er sprach von Frieden und Wohlstand, Einigkeit und Harmonie und dem hallen der Trompeten und Singen der Vögel durch die Straßen von einst. Still war da das Volk, denn aus einer Schatulle, nicht mehr als einen Apfel fassend hob er ein Relikt, nur wenigen aus alter Zeit noch bekannt, empor und die Hallen erstrahlten. Es war das Licht Iluîls. Ein weißer Gemmen voll strahlendem Licht, die letzte Saat Galadthinwes des weißen Baums Iluîns. Kummer wich Hoffnung und Hass wandelte sich zu Freundschaft als das Volk in das urzeitliche und unwirkliche Licht alter Tage blickte welches, mehr als es Worte könnten, von Frieden und der Blütezeit der Welt von einst berichtete. Dieses Licht legte er in die offenen Hände Érons und stellte sich wortlos hinter ihn, denn sein Blick reichte damit dieser Verstand, dass seine Zeit nun gekommen sei. Keiner wagte es von Neuem ein Wort von Misstrauen oder andere Beschimpfungen hervorzubringen. Ein jeder blickte nur stumm auf ihren neuen Herren, und größer schien er an diesem Tage als es sein Vater je gewesen war denn ein Wille war in seinem Antlitz zu lesen, dessen Entschlossenheit nicht zu brechen oder bändigen schien … und diesem so wollten sie folgen. Wenige Worte wurden da noch gesprochen, denn all das was getan werden müsse war einem jeden unter ihnen bewusst geworden. Die Zeit des Aufbruchs war gekommen. Erneut müssten sie ihre Heimat verlassen und in das Ungewisse segeln, doch dieses Mal würde es an ihm liegen sie anzuführen. So endete die Versammlung, viele eilten davon und suchten das Nötigste zusammen, vielem was ihnen kostbar und teuer war mussten sie jedoch für immer Lebewohl sagen. Nach wenigen Tagen war es dann soweit. Eine große Menschenmenge, derer Zahl die Érons kühnste Erwartungen übertraf und die Tausend bei weitem zu überschreiten schien, stand bei Morgengrauen vor den Toren der grauen Häfen. Bereit ihrer Heimat erneut Lebwohl zu sagen und in die Ungewissheit zu segel. Doch der Weg war ihnen versperrt. Wenig hatten sich Éron und sein Vater um Geheimhaltung geschert, schließlich betraf ihre Kunde einen jeden Bewohner der Insel. So kam es allerdings, dass Wort auch die Propheten erreichte. Diese hatten sich, nachdem sie mit ihrem Predigten über die Götter und ihre vermeintlichen Aufträge viele Hilfesuchende gehörig gemacht hatten, begonnen sich diesen Einfluss auf andere Art und Weise zu Nutze zu machen. Und so muss man traurigerweise gestehen, die Zahl ihrer Anhänger war derer Érons mehr als ebenbürtig, weswegen einige sie bereits die “neuen Herren der Inseln” nannten. Dies war Érons Vater nicht verborgen geblieben, doch hätten weder er noch seine Berater es für möglich gehalten, dass diese leeren Drohungen und Reden die gepeinigten und Hilfesuchenden tatsächlich dazu bewegen könnten sich gegen sie zu erheben. Doch sie wurden eines besseren belehrt. Nun standen vor ihnen Reih um Reih. Vertreter eines jeden Volkes, manche voller Furcht, manche voller Zorn auf die Ankömmlinge blickend und ihnen vorne weg standen vier der namenhaftesten Propheten. Doch ihre Namen werden hier nicht erwähnt, noch in irgend einer anderen Erzählung dieses Tages, denn so groß war ihr Verrat, dass Éron Celegorms Sohn persönlich dafür Sorge trug, dass ihrer in Vergessenheit geraten würde. Laut waren die Reden eines jeden der vier, sodass sie auch unter Érons Gefolge gut zu vernehmen waren. Verräter wurde er genannt, Feigling und Lügner. Dieb zischte es aus der Menge hinter ihnen und einer der vier richtete den Finger auf den strahlenden Gemmen welchen Érons in einer leichten Silberfassung über seinem Gewand auf der Brust für alle sichtbar trug. “Ihr denkt nur weil er diesen leuchtenden Stein trägt müsset ihr ihm folgen? Mit Nichten. Wer kann wissen ob es sich wahrlich um einen Samen des Baumes handelt? Wenn dem so sei, wieso wurde er nicht schon vorher dem Volke preisgegeben? Hat nicht ein jeder ein Anrecht auf seine Herrlichkeit? Sollte er nicht allen Frieden und Seeligkeit schenken? Und wieso wurde er nicht eingetauscht? Einem jedem ist wohl bekannt das die Kleinen gut dafür bezahlen würden”, er drehte sich zu den Vielen hinter sich um “Genug um euch aus diesem elenden Leben zu befreien und Schwert und Rüstung zu kaufen, damit ihr selbst für euer Recht zu Leben kämpfen möget!” Mit einem hämischen Grinsen und sichtlicher Zuversicht, dass seine Worte nicht nur bei seinen Anhänger Früchte trugen, drehte er sich wieder zu Éron und dessen Vater um und streckte verlangend seine blasse Hand aus. “Also gebt diesen Schatz dem Volke zurück” Immer lauter werdende Zurufe und Verwünschungen türmten sich nun vor Éron auf, doch ruhigen aber bestimmten Sinnes ergriff er das Wort: “Es trübt mich aber du sprichst nicht gänzlich die Unwahrheit. Ja dies ist ein Samen unseres geliebten Galadthinwes, des Baums den Iluîn hoch oben in der strahlenden Stadt erdacht und mit seiner eigenen Kraft geschaffen. Ja er ist ein Teil des Volkes und deswegen soll er dieses nun in diesem Moment wieder einen und im einen Weg in eine Zukunft zeigen. Doch glaubt mir wenn ich sage, dass ich solch einen Schatz niemals einer falschen Schlange wie ihr es seit übergeben würde. Denn für die, die euch folgen hegt ihr keine Liebe. Euer eigener Stolz und Macht ist es, welche ihr hofft durch seinen Besitz zu vergrößern.” Seinen Blick den verängstigten und wütenden Massen und den hinter ihnen aufragenden weißen Schiffe zuwendend, begann Éron mit sanfterer Stimme “Seid nicht zornig auf diese Wesen, denn auch ihnen wohnt der Kummer und das Leid inne. Habt Mitleid mit ihnen, aber löst euch von ihrem Bann! Ihr seid ebenso ein Teil dieses Volkes wie all jene, welche nun gemeinsam mit mir ziehen. Also kommt, überlassen wir diesen armen Kreaturen diese Lande nach denen sie sich so unsäglich verzehren. Ich weiß es ist nicht einfach. Für viele von euch ist das eure Heimat. Glaubt mir wenn ich euch sage, dass es mich ebenso schmerzt sie zu verlassen, denn auch mir ist sie ans Herz gewachsen. Doch gibt es hier keine Zukunft, keinen Frieden werdet ihr hier finden. Weder für euch noch für eure KIndesKinder. Also kommt, schließt euch uns an und so die Götter es wollen, wird eurer Pein und Verzweiflung nicht umsonst gewesen.” Unruhe machte sich nun sichtlich unter den Anhängern der Propheten breit. Einige ließen ihre behelfsmäßigen Waffen fallen und gingen gesenkten Hauptes zu dem Gefolge Érons, welches wie versprochen einen jeden, Bruder und Schwester hieß. Viele jedoch wollten oder konnten von ihrem Hass jedoch nicht ablassen und auch den anderen drei Propheten war nun genug der Worte und die friedliche Lösung entfloh dieser Lande wie ein sanfter Atemhauch als alle Propheten zum Angriff riefen. So begann der zweite Sippenmord in der Geschichte derer von Iluîl und man möge hoffen, dass es der letzte gewesen sei. Obgleich ihrer Waffen und Rüstungen bei Weitem derer Érons Gefolge unterlag schien es doch, als ob ihre schiere Zahl sie zu überwältigen drohte. Denn waren sie zwar alle gut gerüstet, doch hatte Éron viele der fähigen Männer geheißen den Alten, Kindern und Frauen mit ihrem Hab und Gut zu helfen. Und so standen sie nun einer zahlenmäßigen Übermacht gegenüber. Einer Übermacht aus ihrem eigenen Volke. Einer Übermacht dessen ein jeder eine Bereicherung für das nunmehr kleine geeinte Volk gewesen wäre. Doch nun erschlugen Alven ihre Stammesbrüder, Steingeborene ihre Clanbrüder, Menschen ihre eigene Sippe und selbst die wenigen Gefallenen, welche es bis nach Amrhûnbar geschafft hatten sahen schlugen einander nieder. Lange tobte das Gemetzel, doch keine Seite wollte weichen. In diesem Moment geschah es, dass die Erde erbebte. Ein Donner rollte aus den Himmeln hernieder und der große Falah, das grüne Paradies inmitten der Insel, explodierte in gleißenden Strömen aus flüssigem Feuer. Keiner aus dem Gefolge der Propheten blieb bei diesem Anblick seinem Stand treu und in Windeseile zerstreute sich ihre noch zuvor ansehnliche Anhängerschaft in alle Himmelsrichtungen. fassunglos blickten die Propheten auf den Berg aus dessen Schlott riesige Brocken voll heißer Erde und Stein auf die Stadt und die umgebenden Inseln niederregneten. Éron jedoch erkannte die Chance, möglicherweise ihre Einzige. Er rief einem jeden aus seinem Gefolge zu sofort die Schiffe zu bemannen und dieser Weisung folgten sie nur zu gern. Beengt und mit weniger Hab und Gut als sie noch am Eingang des Hafens gestanden hatten, aber in Sicherheit blickten sie kurze Zeit später, als die Schiffe begannen durch die hohe Dünung der Wellen gen Osten zu fegen, auf die brennenden Ruinen ihrer einstigen Heimat. Feuer und Wasser, Wind und Gestein waren es, nicht die Dunkelheit und ihre Schergen, welche das Verhängnis und der Untergang Ostheims waren und auf eine gewisse Art und Weise waren sie froh darüber. Éron schaute jedoch nicht wie alle anderen zurück, sondern richtete, den leuchtenden Gemmen in seiner einen Hand haltend, den Blick über die weißen Schaumkronen nach Osten. In Richtung ihres Schicksals. Ferne Lande Das Meer brauste genau so wie Éron es aus Kindertagen erinnerte. Turmhoch stiegen die Wellen an und brachen über den Schiffen hernieder. Der Wind brüllte seine Wut heraus, sodass man sich die Ohren zuhalten musste. Doch weitaus schlimmer als die Wut der Gezeiten war die Stille die darauf folgte und der Nebel. Weit wurden die Schiffe nach Osten getragen doch nach mehreren Wochen der Überfahrt wusste sich kein erfahrener Matrose mehr zu helfen wo sie sich denn genau befänden, denn die Welt war wie zerbrochen und neu zusammengesetzt. Nebel hing wie ein Totentuch über den Schiffen als eines Morgens der stumpfe Klang eines Kongs ertönte, kurz gefolgt von Ausrufen: “Land in Sicht!” Als der Nebel sich lichtete erkannten auch Éron und die Besatzung der anderen Schiffe schemenhaft aber wahrlich in der Ferne die Umrisse eines weiten, grünen Landes. Dann hörte ein jeder sie: Möwen und das Geräusch einer friedlichen Brandung bei klarem Himmel. Freudige Jubelschreie brachen da auf allen Schiffen aus und beinahe schien es so, als ob nicht genug Segel gesetzt werden könnten um diese vielversprechende Küste zu erreichen. Kurz dauerte es da nur noch, bis die Schiffe an dem sandigen Strand auf Grund liefen und die Laufstege herabgelassen wurden. Freudig stürmten die Kinder vorraus und geschunden und der Strapazen müde folgten ihnen die Erwachsenen. Doch die Freude der sicheren Ankunft wich schnell einer bekannten Traurigkeit, denn verborgen durch im Nebel waren ein halbes Dutzend Schiffe sichtlich verloren gegangen und mit ihnen geliebte Bekannte, Freunde und Verwandte. Unter ihnen befanden sich auch Érons Vater und sein Bruder. Erst Jahre später sollte Éron erfahren, dass ihnen ein anderer Weg bereitet gewesen zu sein schien, denn wie durch geführte Hand trafen sie bereits früher auf Land. Ebenso traurig über den Verlust ihres Volkes fanden sie jedoch viele andere, welche ebenfalls zerstreut und gestrandet diese neuen Lande erreichten, und diese neuen Freunde linderten das Leid, wenn auch nicht gänzlich. So schlossen sich Érons Vater und Bruder, wie Letzterer es Éron in kommender Zeit berichten sollte, sich dem Gefolge um Sighurd von Basebach an und unter ihm errichteten sie, in der Stadt welche heute den Namen Aramat trägt, ihr eigenes kleines Heim in welchem sie den Teil ihres Wissens, ihrer Kultur und Gebräuche zusammentragen, welche sie zuerst aus Iluîl und später aus Ostheim hatten retten können. Éron und sein ansehnliches Gefolge hingegen verbrachten noch viele weitere Wochen und unzählbare Tage auf See. Als sie jedoch die Schiffe vollends entladen hatten und sich ihrer genauer annahmen wurde ihnen schnell gewahr, dass die sichere Überfahrt ihren Tribut an ihnen gefordert hatte. Gebrochene Masten und zerrissene Segel gaben ihnen zu verstehen, dass sie dieses Land wenn überhaupt nicht in nächster Zeit verlassen würden und das von nun an der Weg zu Fuß der einzige sei. So schlugen sie also ihr Lager auf und nutzen die wie weiße Statuen aus dem dem Meer ragenden Schiffswracks als behelfsmäßige Behausungen. Das Land schien friedlich und ruhig, doch waren sie Fremde in einem fremden Land und so ließ Éron Wachen aufstellen und entsandte Späher nach Norden, Osten und nach Süden der Küste folgend. Einige Tagen vergingen, dann kehrten die ausgesandten Späher aus dem Norden und Osten zurück. Sie brachten Kunde von einem jungen, grünen, freien Land mit sich, doch stellten diese Erzählungen Éron nicht zufrieden, denn noch immer wart ihm erinnerte er sich an das ihm gezeigte Gesicht und obgleich er nicht genau wusste, wonach er suchte so schien es noch nicht gefunden. Am folgenden Morgen wurde er wie zuvor von dem Schallen der Trompeten geweckt. Doch begriff er schnell, dass es nicht die Trompeten seines Gefolges waren, welche die verbliebenen Späher wieder willkommen hießen. Diese Trompeten waren stählern und mächtig. Dann erklangen Trommeln. Immer lauter wurden sie und schienen dem Lager näher zu kommen. Der Boden begann zu beben und Éron eilte aus seiner Unterkunft. Da ertönten endlich die bekannten Hörner und Trompeten seines Volkes, nicht aber in Freude, sondern Panik und Furcht. Durch lautes Geschrei und eine verwirrte Menschenmasse kämpfte er sich mühsam bis er den Rand des Lagers erreichte und sie sah: Eine halbe Meile lang maßen ihre Reihen und was sich dahinter befand mochte er selbst mit seiner Größe nicht zu erahnen. Im jungen Sonnenlicht des anbrechenden Tages glänzten ihre Rüstungen Schild wie klares, reines Silber. Es war ein Heer aus Steingeborenen, welches auf direktem Weg auf das Lager zuhielt. In Bestürzung und rief er alle Fähigen zu den Waffen, doch wusste er um die Verfassung seiner Soldaten und um die fehlende Verteidigung, um ein Lager dieser Größe gegen eine trainiertes Heer zu halten. Es dauerte noch eine gute halbe Stunde bis die Kleinwüchsigen auf Bogenschussweite an das Lager herangekommen waren. Gerade lange genug um eine mindestens ebenso große Soldatenschaft zusammen zu rufen. Doch blickte Éron nicht in erfahre und kampfesmutige Gesichter, denn viele der großen Krieger von einst waren sowohl in Iluîl, als auch in Ostheim gefallen und nur wenige ihrer Art waren ihm geblieben. Es waren viel mehr Männer und Frauen, die entweder bereits zu viel von der Welt gesehen hatten oder zu wenig. So standen sie sich nun gegenüber. Niemand regte sich, doch erkannte Éron nun, dass die Kleinen offensichtlich nicht wahllos angreifen wollten, denn sie warteten wie Statuen, doch worauf sie warteten erschloss sich Éron erst, als aus ihrer Mitte ein stattlicher Zwerg mit rotem Umhang hervortrat. Auf eine Unterredung hoffend schritt auch Éron aus seinen Reihen und inmitten des Niemandslandes, welches sich zwischen den beiden Heeren aufgetan hatte trafen sie sich. Der stämmige Zwerg stellte sich als Bjarg Eisenklinge vor, zweiter seines Namens. Worauf im Éron den seinen nannte. Kurz und knapp wie es die Art der Steingeborenen war berichtete er Éron mit harter Stimme von dem Vorgefallenen. Dass seine Späher am Gebirgspass aufgegriffen worden sein, sich jedoch geweigert hatten ihre Absicht oder Herkunft zu nennen, doch hatten sie kurz darauf selbst welche entsandt welche Eisenklinge von einer Hundertschaft von unterschiedlichen Völkern berichtete, welche vor ihrer Haustür ihr Lager aufgeschlagen hatten. Einige von ihnen schienen Krieger von hoher Statur und so trommelte Bjarg den Großteil seiner Untergebenen zusammen und zog in Erwartung eines Angriffes auf sein Land zu Feld. Als er seine Schilderung abgeschlossen hatte fiel Éron ein Stein vom Herzen, denn verständlich schien ihm die Reaktion des Zwergenhäuptlings. Freundlich aber vorsichtig berichtete er seinerseits in Kürze das Vorgefallene und Bjarg schienen diese Berichte ein wenig zu beruhigen. Kurz darauf ließ er einen breit gebauten Zwerg zu sich rufen und wenige Minuten später wurden die ausgesandten Späher aus den hinteren Reihen des Zwergenheeres hervor geführt. “Kein Haar wurde ihnen gekrümmt, trotz ihrer Hochnäsigkeit!”, donnerte Bjarg stolz und Éron neigte dankend den Kopf. Es dem Zwergen gleich tuend rief auch er einen der immer noch angespannt wartenden aus seinem Gefolge zu sich und gleichfalls erschien dieser nach wenigen Minuten, nicht jedoch mit Gefangenen sondern mit einer Truhe voll Schätzen. Die gab er Éron und dieser überreichte sie mit nun ernst gemeinter und freundschaftlicher Miene Bjarg. “Kein Gold oder Silber soll mir teurer sein als Meiner in Sicherheit und bei Gesundheit zu wissen, also nehmt dies bitte als Geschenk und lasst meine Männer frei”. Bjarg beäugte die Kiste für den Bruchteil einer Sekunde, nahm sie dann jedoch ebenso ehrlich freundlich entgegen und gab seines Männern den stummen Befehl die Gefangenen frei zu lassen. Nach diesem Austausch redeten sie noch eine kurze Weile bis sie sich beide wieder zur ihrem jeweiligen Gefolge zurückzogen. Land schien Éron die Nacht, denn wie bei den restlichen Spähern lauschte er auch den Schilderungen derer an, welche nach Süden geritten waren. Sie sprachen von Gebirgen, die beinahe bis zum Himmel ragten mit Helmen aus Eis und Schnee, von Hängen voller Bäume und Licht und einem großen blauen See, den sie verborgen im Nebel in der Ferne ausgemacht hatten. Es war ein Tal, so viel hatte Éron aus diesen Erzählungen und den Schilderungen des Zwergen sich selbst ausmalen können. Doch schien dieses Tal einen jeden im Herzen berührt zu haben, der es in seiner Pracht erblickt hatte. Als Éron schließlich sich zu Bette begab konnte auch er den Gedanken und das Verlangen nicht abschütteln diesen Berichten zu folgen und das Tal mit eigenen Augen zu sehen. F Früh war die Stunde, zu welcher er am nächsten Tag das Lager der Steingeborenen aufsuchte und von den Wachen direkt zum Zelt ihres Häuptlings geführt wurde. Nach einer kurzen förmlichen Begrüßung wurde er von Bjarg zum Mahl geladen, bei welchem ihn Éron bat, das Tal mit seinem Gefolge betreten zu dürfen. Zunächst schien diese Bitte Bjarg nicht zu behagen, war er doch die Ruhe und den Frieden nun schon einige Zeit gewohnt, doch das Feuer und das Verlangen, welches er in Érons Augen sah stimmten ihn Milde und nach kurzer Zeit und einem guten Humpen Bier, gab er sein Einverständnis. So war es nun beschlossen und Éron eilte nach mehrfachen Ausdrücken seines Dankes zurück zu seinem Gefolge, welches in Sorgen seine Abwesenheit bemerkt hatte. Es war MIttag, als Éron alle großen Vertreter der Clans, Familien und Sippen in seinem Gefolge zusammenrufen ließ und ihnen seine Absichten, Bjarg und sein Heer in das Tal zu begleiten, unterbreitete. Die Reaktionen waren wie erwartet. Viele der menschlichen Sippenoberhäuptern stellten sich gegen seinen Vorschlag wohingegen die selbsternannten Oberhäupter der Steingeborenen aus seinem Gefolge den Vorschlag mit dem Heimweh und der Aussicht nach Bergen nur befürworteten. Éron erhob, nachdem die anfänglichen Diskussionen abgeflaut hatten, erneut das Wort und eröffnete besonders den Sippenoberhäuptern, dass dies ein neues Land sei und sie ihm gegenüber keine Verpflichtungen mehr zu erfüllen hatten. Denn gemeinsam hatten sie überlebt und das war einstig sein Ziel gewesen, auch war es seit jeher nie der Brauch seines Hauses gewesen Untertanen um sich zu scharen und Macht anzuhäufen, sondern mehr ein Oberhaupt für diejenigen zu sein, welche seines Schutzes und Weisheit bedürfen. So ließ er es ihnen nun offen mit ihnen zu ziehen oder ihr eigenes Glück in diesen Landen zu suchen und dankend nahm ein Großteil der Menschen in seinem Gefolge dieses Angebot an. Erneut spaltete sich das Gefolge Érons, doch anders als die Male zuvor, verließen sie einander in Einverständnis, Frieden und einer Freundschaft die sich in der Zukunft noch als nützlich erweisen sollte. So zogen sie nun also hinter den Zwergen her. Einen Tag waren sie marschiert als sich am Horizont die ersten Berge abzeichneten. Von da an konnte es für die Steingeborenen in seinem Gefolge nicht mehr schnell genug gehen und das Marschtempo erhöhte sich beträchtlich, bis sie schließlich auf die Zwerge unter Bjarg aufgeschlossen hatten. Als sie ihre letzte Rast am Nachmittag im Schatten der hohen Berge machten, traten erneut 4 der Clanoberhäupter aus seinem Gefolge an Éron heran. Auch sie dankten ihm für alles, was er für sie getan hatte, doch erbaten sie ebenso wie es die Sippenanführer getan hatten, die Erlaubnis ihr eigenes Schicksal in den Bergen formen zu dürfen. Erneut, mit Kummer im Herzen aber einem freudigen Blick auf die Zukunft wiederholte Éron das bereits Gesprochene und fügte einen Rat hinzu, dass sie sich möglicherweise Bjarg und seinen Zwergen anschließen sollten und einige taten dies auch. So schrumpfte sein Gefolge weiterhin und um jeden verlorenen Begleiter war es Éron ein wenig schwerer ums Herz. Doch wie es bei den Menschen der Fall war, so brachen auch die Steingeborenen nie die in Verzweiflung und Brüderlichkeit geformten Bande und in den Tagen die da kommen sollten rückten sie einander näher und pflegten eine herzliche Beziehung miteinander. Dann kam die Stunde als sie das Tal betraten, dass sich ihre Wege trennten und Éron auch Bjarg und seinen Männern Lebewohl sagen musste, doch dies sollte nicht auf lange sein. So hielten die Zwerge nun auf die inneren Ausläufer der Berge, Eisenberge wie sie später genannt werden sollten, zu während Éron und die Hundertschaft die verblieben war den niederen Weg zum Rand des Nebelsees hinabstieg. Der Abstieg dauerte länger, als es zunächst den Anschein gemacht hatte und so waren sie noch einen ganzen Tag unterwegs bis sie das Zirpen und gelegentliche Platschen am Ufer vernahmen. Der Abend brach gerade herein als sie ihr Lager für die Nacht aufschlugen. Erschöpft aber voller Freude waren alle, die beschlossen hatten ihm in das Tal zu folgen, denn hier schien es so, als ob selbst die Zeit langsamer verstreichen würde. Die Bäume trugen Blätter voll saftigem Grün und wenn man leise war konnte man eine Vielzahl von Geräuschen im Wald vernehmen. Doch die Erschöpfung vermochte es an diesem Abend nicht zu Éron durch zu dringen. Wie von einer Woge der Macht beflügelt suchte er stattdessen seine beiden Söhne auf und eröffnete ihnen seinen Plan auf den See hinaus zu fahren. Wenn auch minderer als es bei ihm der Fall war spürten sie jedoch auch das Verlangen und den förmlichen Sog der ihren Vater auf den See zog und so musste er keine lange Überzeugungsarbeit leisten bis sie seinem Plan zustimmen. Viele kleine Boote hatten sie an dem Strand nach ihrer Ankunft aus den PLanken der großen Schiffe gefertigt und da es ihnen an Wägen mangelte hatten sie diese auch genutzt um ihre Vorräte und Habseligkeiten zu transportieren. Wie es also beinahe das Schicksal wollte waren es genau diese Boote welche Éron und seine Söhne nun nutzen um auf den See bei tiefster Nacht hinaus zu fahren. Stunden waren vergangen als sie erneut das leise Plätschern des Wassers gegen festen Felsen vernahmen und kurz darauf erkannten sie die Umrisse von felsigen Küsten. Die restliche Nacht verbrachten sie damit und erklommen Hügel um Hügel. Immer höher stiegen sie hinauf. Wortlos waren sie, doch als die Nacht sich zur Ruhe legte erreichten sie die Spitze des höchsten Hügels und Éron mit einem Funkeln alten Feurs in den Augen drehte er sich zu seinen Söhnen um und sprach zu Ihnen beiden: Lasst eure Hörner in Jubel erschallen denn gefunden habe wir sie, unsere neue Heimat! Auf ihres Vaters Wort und in eifriger Bestürzung bließen Baldor und Boren in ihre weißen Hörner begrüßten den im Westen aufsteigenden neuen Tag. Das am Ufer lagernde Gefolge erhörte die Hörner ihres Herren und mit Neugier traten sie aus den Unterschlüpfen der Nacht. Der Nebel hatte sich gelichtet und als sie nun in die Ferne blickten sahen sie es: Eine grüne Insel, und vor ihr, weiße Strände und in ihrer Mitte war ein hoher, steiniger Berg auf dessen Spitze das helle Licht Iluîls leuchtete und all ihrer Herzen war glückselig. Der Abend In den kommenden Jahren errichteten sie hohe hohe Hallen und Éron erbaute den Mindon, den hohen, einsamen Wachturm. In dessen Spitze, in ein Gefäß wie einst in Iluîl, legte er den letzten Samen Galadthinwes dessen warmes, altes Licht seit diesen Tagen das Tal erhellt. Viel ist seither geschehen. Mit den Steingeborenen unter Bjarg II wurde eine rege Handelsbeziehung in beidseitigem Interesse etabliert, die Menschen in dem nördlichen Fluss sind zu engen Vertrauten und Freunden in der Not geworden und die Barbarenstämme im Westen durchstreifen nur noch selten das Westufer. Nachdem sie einige Jahre an der Seite ihres Vaters lebten beschlossen jedoch auch Baldor und Boren schlussendlich auszuziehen und sich ein eigenes Leben aufzubauen. So scharrte Baldor ein eigenes Gefolge um sich und bewacht nun schon seit einiger Zeit den Weg nach Norden durch welchen Taleingang einst das Gefolge seines Vaters in das Tal einzog. Boren ist ein angesehener Pferdeherr geworden und seine Reiter durchstreifen die südlichen und westlichen Wälder des Tals. Éron jedoch ist alt geworden. Die Tage des Kampfes und auch des Handwerks sind vorüber. Nun verbringt er die Tage damit das Vergangene zu verstehen und aufzuschreiben und steht mit Rat und Hilfe jenen zur Seite die den Weg an die Schwelle seines Hauses finden. Und ich Célebras schreibe diese Zeilen nun in der Hoffnung, dass das Vergangene nicht verloren geht und die Taten deren die wir verloren haben aber auch die derer wir gewonnen haben, nicht verloren gehen. Das Trauerlied an die Welt Es war der Abend des 1.Tages des 5. Monats des 51. Jahres der vierten Epoche, so wie sie im Gesellschaftsmund gerechnet werden. Der Tag an dem Éron erneut das Glück erleben durfte. Es war der Tag der Geburt von Ilvana, seiner Tochter. Während er sie im Arm hielt erklomm er langsam die Stufen des hohen Turms. Wärmend und freundlich leuchtet der Samen Galadthinwes in dieser Sternenklaren Nacht und mit dem Blick nach Westen gerichtet begann Éron ein Lied zu singen: Lang wart gewesen, Steine vergessen, Wasser entsprungen und vergangen Der Licht noch schien so fern Noch nimmer leuchtete der helle Stern Noch wandelte kein Wesen dar, von Weisheit wunderbar nur Stille in der Finsternis Kein Horn erklang in düstrer Nacht Doch hielt der Berge ihre Wacht In aller Zeit, denn immer dar Drum schien die Zeit, verloren in der Ewigkeit Fern sind dieser Tage nun Vergessen zwischen Äonen alt und stumm Da erklang ein Ton wie nie erdacht Durchbrach die Stille in der Nacht Und wart vernommen in der Welt Allein, zu Nicht! Erklang im Angesicht ein zweiter Ton Zu Anfang nicht doch mit im Tross Verkündete ein dritter Stoss, der Winden wehen, Bäume ächzen, von großer Macht derer viele Ding hat erdacht Zuletzt erklang im Wohlgesang der vorher Schar´ Ein dargeboten Stimmenpaar Von nah und fern, von Orten weit Erfüllten sie die Dunkelheit Und sehet da, derer Wesen war gewahr Dass sie waren So begann die alte Zeit, Zeit voller Glückseligkeit Kunst war ihnen dargelegt Da der Herren Hand bewegt´ So manch Ding und Herz Groß war da der Wesens Schmerz Als die Herren vergingen, ihrer Rat stets beherzt Doch errichteten sie in ihrem Sinne weit Vieler Orte voll Glückseligkeit Stumm stehen sie noch immer da, in einem Land das verloren war. Die Zeit verging, der Mittag brach an Als dunkles Treiben auf der Welt begann Hohe Herren zogen dahin, in Krieg und Wut Und beherztem Sinn Um die Lande zu beschützen Die ihrer Zuhause waren Lange vergingen sie in fernem Land Und keiner Heldentat bekannt Kehrten sie nimmer heim. Drum kehrten die Herren zurück Und mit der Herren Willenskraft Wurde das Dunkle der Welt entrückt Für eine Zeit Trauer war nun zu aller Zeit Ein stetger Begleiter in der Welten weit Drum fiel so mancher Spruch, hob sich so manche Hand Die Freunde von einst, lang nimmer kannt Tage vergingen und mit der Zeit Kam zurück die Dunkelheit Von Tod und Pest, Mord und Leid Hielt sich so mancher fern Doch erneut erschien der Wesens Herrn Und führten an mit Bannern voll Stern Erneut der Getreuen Oberst´ Herrn Mit Blut und Schwert den Sieg gewährt Fiel die Dunkelheit weitres Mal Doch kündete der Wort Zuflucht suchen an einzgem Ort So kam die Dunkelheit ein drittes Mal Erneut erschien die Angst und Qual in allen Landen Mit letzter Macht ihrer Göttlichkeit machten die Herren eine Wohstatt bereit Die wir unsrer Heimat nennen Zu lang ists her doch erinnern einge stets noch der Zeit Von Licht und Kunst im Schutz der Sterne weit Den Landen unserer Vergangenheit
  8. Charakterbeschreibung Mariu Suhl Name: Mariu Suhl Geschlecht: männlich Volk: Nordlandgeborener Geburtsjahr: Monat 5 im Jahr 18 der vierten Epoche Größe: 136cm Haarfarbe: blond Augenfarbe: blau Heimat: Nordhofen Wohnort: Siedlung am Alfinger / „Wasseralfingen“ * Handwerk: Bergmann Stellung: Braumeister der Löwenbrauerei Eltern: Huberto und Uwalga Suhl Geschwister: - Glaube: Asthal Aussehen Mariu hat blaue Augen und gelockte blonde Haare. Durch seine Arbeit hat er sehr kräftige und raue Hände und besitzt einen sehr stabilen Körperbau. Er trägt eine dunkelblaue Leinenhose mit einem Hellblauen Umhang und grauem Pelz darüber, welcher von einem Lederriemen festgehalten wird. Charakter: Mariu macht zuerst einen recht verschlossenen Eindruck auf die, die ihn zum ersten Mal sehen. Er wirkt sehr schweigsam und es ist anfangs schwierig, eine Konversation mit aufrecht zu erhalten, da er nur sehr kurze und flüchtige Antworten gibt. Bleibt man jedoch hartnäckig oder verbringt genug Zeit mit ihm, erkennt man, dass er eigentlich doch sehr gesellig sein kann. Er hat nicht viel Geld, aber er gibt sich zufrieden mit dem, was er hat. Demnach versucht er, ein sparsames Leben zu führen und er legt deswegen auch nicht viel Wert auf sein Äußeres, was man vor allem an seinen Haaren erkennt; denn er geht vielleicht zwei mal im Jahr zum Friseur. Bei der Arbeit findet Mariu es anfangs schwierig, sich zu motivieren, doch sobald er erstmal angefangen hat, mag er gar nicht mehr aufhören. In seiner Freizeit studiert er gern alte magische Schriften und probiert selbst den einen oder anderen Zauber aus, doch ist er darin nicht besonders talentiert. Aber das stört ihn nicht, solange er Spaß dabei hat. Außerdem braut er in der ortsansässigen Löwenbrauerei hin und wieder mal alkoholische Getränke nach alten Familienrezepten, welche von seinen Mitbewohnern gerne getrunken werden. Mariu verehrt Asthal den Herrscher, genau wie seine Eltern. Geschichte Mariu kommt aus einem kleinen Kaff namens Nordhofen. Sein Vater war ebenfalls Bergmann und seine Mutter war eine Hexe, oder, wie sie es zu nennen vorzog, eine Magierin. Seine Kindheit war recht ereignislos. Huberto meinte, Mariu hätte seine handwerkliche Begabung geerbt und brachte ihm das Handwerk des Bergbaus bei. Dazu gehörte, wie man am besten Erze findet und wie man Rohedelsteine an einem Stück aus dem Fels brechen kann. Im Jahr 42 beschloss er, selbstständig zu werden und wollte von Zuhause wegziehen. Seine Eltern wollten ihn bei der Verwirklichung seines Traumes unterstützen und so gab Huberto sein Werkzeug mit und Uwalga eine große Tasche mit Proviant und das alte Rezeptbuch seines Großvaters, das die verschiedensten Koch- und Braurezepte enthielt. Also zog Mariu von Zuhause weg um einen Neuanfang zu wagen. Er ließ sich an einem Fluss in der Nähe von Aramat nieder. Dann schnappte er sich seine Spitzhacke und Wuchtrohr und baute sich in ein paar Wochen seine eigene kleine Mine, wo er Tag für Tag Erze und Rohedelsteine schürfte. Er ging in regelmäßigen Abständen nach Aramat um seine Arbeit zu Geld zu machen, damit er sich grundlegende Dinge wie Nahrung und Kleidung kaufen konnte. Trotzdem war Mariu nicht zufrieden. Jeden Tag die gleiche Arbeit ohne Gesellschaft zu machen kann einen mit der Zeit nervlich schon belasten. Er brauchte einen Mitbewohner. Es war der 3. Monat des Jahres 46. Es war für ihn wieder an der Zeit, nach Aramat zu reisen und seine Erze zu verkaufen. Als er das getan hatte, blieb er noch etwas dort um einzukaufen, denn er dachte sich, es wäre Zeit für ein neues, längeres Wuchtrohr. In den Gassen des Marktdistrikts traf er auf Karl Seggl, der ebenfalls auf der Suche nach einem Neuanfang war. Karl versuchte immer wieder eine Unterhaltung zu starten. Er fragte ihn, wer er sei, wo er wohnen würde, und ob er einen guten Zimmermann gebrauchen könnte. Karl fragte, ob er sich ihm anschließen könne, um sich bei ihm nieder zu lassen. Mariu, der schon lange einen Mitbewohner wollte, sagte nichts dagegen. Also gingen sie Flussaufwärts zu Mariu’s Mine. Unglücklicherweise wurden sie auf dem Weg dorthin von einem umherziehenden Nordmarer all ihres Geldes beraubt und unter Androhung von Gewalt vertrieben. Niemand der beiden hatte wirklich das Kämpfen gelernt, also trauten sie sich nicht, sich zu wehren und zogen Richtung Osten. Dort kamen sie dann an den See, den sie später den „Alfinger“ nannten. Sie hatten dort ein friedliches Leben und bauten dort Stück für Stück ihre Siedlung auf. Mariu verkaufte wie gehabt immer wieder ein paar Edelsteine, die er gefunden hatte, in Aramat, damit die beiden etwas Geld für grundlegende Dinge hatten, während Karl recht schlichte, aber in gewisser Art trotzdem gemütliche Behausungen baute. Ihre Siedlung wuchs relativ zügig und es kamen immer wieder einsame Reisende auf der Suche nach einem Ort zum Wohnen. Im Jahr 49 gründete er die ortsansässige Brauerei, in der er Bier und Schaumwein nach den traditionellen Rezepten seines Großvaters braut (teilweise etwas abgeschwächt, damit auch andere Rassen nicht schon von einer Maß umkippen). Sowohl seine Mitbewohner als auch Reisende genießen in dem kleinen Brauhaus gerne seine Getränke. Da er das Wasser vom Alfinger zum Brauen verwendet, nannte er die Brauerei „Wasseralfinger Brauerei“. Doch ihm und einem seiner Mitbewohner hörte sich der Name zu generisch an, weshalb die Brauerei später zu „Löwenbrauerei Wasseralfingen“ umbenannt wurde, und die „Siedlung am Alfinger“ sollte schon bald „Wasseralfingen“ heißen. Anhang * -3230 64 -507 Ingame-Name: KaspianU Vielen Dank fürs Lesen.
  9. CB von Narek Zoxertt (Lombax) 1. Steckbrief Name: Narek Zoxertt Spitzname: Lombax (warum ist bis heute ungewiss) Geschlecht: männlich Volk: Nordlandgeborener Geburtsjahr: Im 4 Monat des Jahres 4 in der Epoche 4 Alter: 47 Größe: 139 cm Haarfarbe: Hellbraun Augenfarbe: Grau Heimat: Hergjiondfeste Wohnort: Westlich von Tar Nerith Stellung: Handwerkslehrling Handwerk: Holzfäller Eltern: Thamos Narek Zoxertt (Vater) Lieese Zoxertt (Mutter) Geschwister: Oridane Zoxertt (gestorben mit 34) Glaube: Erben der Schatten 2. Aussehen Narek ist ein recht “normal” aussehender Mann. Seine Statur ist kräftig, aber in keiner Sicht negativ. Es gibt zwar noch kräftigere Personen aber Narek kann sich durchaus sehen lassen. Mit seinen 47 Jahren ist Narek so langsam dabei das Mittlere Alter eines Nordlandgeborenen zu erreichen, dementsprechend sieht er auch noch relativ jung und Fit aus. Viele schätzen ihn teilweise sogar Jünger, auch wenn Narek dies nicht gerne hört. Mit seinen Grauen Augen wirkt er oft Kalt und abweisend, auch wenn eigentlich das genaue gegenteil bei ihm der Fall ist, obwohl er ein Nordlandgeborener ist. Den Hautton kennt eigentlich nur er selbst so richtig, schließlich trägt Narek so gut wie immer auf dem gesamten Körper Kleider. Aber an seinem Gesicht sieht man das es ein klassischer recht heller Hautton ist. Die Frisur hängt immer ein klein bisschen über seine Stirn, so verdecken seine Hellbraunen Haare eigentlich fasst die komplette Stirn. Passend zu seinen Hellbraunen Haaren trägt Narek grundsätzlich seine Braune Oberkörper Amatur, mit einem Gurt an dem man wahlweise eine Axt ode ein Schwert festmachen kann. Auch besonders, Narekt trägt ebenso so gut wie immer Handschuhe, damit schont er laut ihm seine Hände da er viel in der Natur ist und da sonst schnell was passieren könnte. Ob das wirklich stimmt weiß niemand, abgenommen hat er sie noch nie, auch nicht in den Tavernen in welchen er sich gerne aufhält. 3. Charakter Narek ist eine zurückgezogene Person, scheut sich aber trotzdem nicht auf Leute zuzugehen oder ähnliches. Er genießt das alleine sein und sieht es als eine Art des Luxus an den er sich nie Leisten konnte. Richtig entdeckt und die vorzüge des alleinsein kennengelernt hat Narek als seine jüngere Schwester Lieese gestorben ist. Dies trieb ihn in ein tiefes Loch und Monate lang zog er sich ins Gebirge zurück ohne sich zwischendurch zu melden oder zu zeigen. Das alleine sein gab Narek starkes Selbstbewusstsein, er wusste ab nun an wie er sich wann verhalten sollte. Dabei spielte die Art der Gefahr oder anderes eigentlich keine Rolle mehr. Doch eines führte Narek auch ohne seine geliebte Schwester fort, jeden 11 Tag im Jahr besteigt Narek einen Berggipfel und lebst dort für min. 3 Tage abseits der außenwelt gewiss auf sich allein gestellt zus ein. Damals war es tradition mit seinem Vater und danach mit seiner Schwester. Vermissen - ja - das tut er Sie aber er trauern schon lange nicht mehr um Sie er hat sich entschieden fortzuleben auch ohne Oridane an seiner Seite. Doch zugleich ist Sie für seine einzigste noch vorhandene große Angst verantwortlich, geliebte zu verlieren ohne ihnen Helfen zu können. Und gleichzeitig ist es sein erklärtes Ziel auch diese Angst loszuwerden, sowie die andern welche er in den Monaten im Gebirge verloren hatte. Alles in einem ist er, auch wenn er hasst es zu sagen, dankbar das Oridane ihm somit aufgezeigt hat wie wichtig es sein kann sein Leben zu leben. Zu den Erben des Schatten kam Narek über sein Vater er besaß die Kraft der Magie, doch auch er verstand nicht wie er diese nutzen sollte und als sein Gott nicht mehr da zu sein schien fiel er in ein Loch, Narek litt auch darunter. Sein Vater war oft aggressiv oder überfordert. Darauf beschloss Narek alles in seiner Macht stehende zu tun um den Gott seines Vaters und damit auch seinem wiederzufinden. Auf der Suche nach Antworten traf er weitere die betroffen waren und schließt sich ihnen an. Somit nahm alles seinen lauf. 4. Geschichte von Narek Narek wuchs bei seinen beiden Eltern in Hregiondfeste auf dort lebte er bis jetzt den Großteil seines Lebens. Zwar ging er immer wieder mit seinem Vater auf Wandertouren oder auch auf die Jagd und lernte dabei viele kaum bekannte Landschaften kennen doch er blieb vorerst zuhause. Sein Vater war Warenhändler und daher konnte sich in der Familie niemand über das leben beschweren. Es hätte zwars besser sein können aber auch deutlich schlechter. Die Freizeit verbrachte Nareks Vater entweder mit Touren oder aber mit dem Holzfällen und schlagen. Dort lernte Narek auch die Natur so richtig kennen und lernte Sie auch zu lieben. Seither verbringt er immer gerne zeit in der Natur. das brachte ihn letztendlich auch zu seiner Lehre als Holzfäller, es ist für ihn ein Geschenk in der Natur arbeiten zu dürfen. Als seine kleine Schwester Oridane geboren wurde fing er an noch mehr sein Leben zu leben oft auch mit ihr zusammen. So war es bald normal das Oridane und Narek zusammen auf Tour gingen und nicht mit ihrem Vater mehr. Dabei entwickelte sich auch die Tradition jeden 11 Tag im Jahr auf einem Berggipfel zu leben, nicht für besonders lange meistens nur zwei Nächte aber es wurde teil der Familientradition. Zumindest zwischen Narek und seine kleinen Schwester. Diese Tradition brachte viel Aufwand mit sich, so mussten Oridane und Narek Holz vorbereiten zum mitnehmen Essen auf Vorrat besorgen und weiteres. Schließlich gibt es auf einem Berggipfel nicht all zu viel. Doch eines 11. Tages im Jahr lief alles anderes als erwartet erstmals kam ein Schneesturm auf wobei Oridane stürzte, vorerst ging es ihr gut nur konnte Sie nicht mehr laufen und es war zu Stürmisch das Narek Sie hätte tragen können. Zusammen beschlossen sie das Narek zurück gehen sollte und Hilfe holt, am besten ihren Vater, er hat schon mal einem freund in so einer Lage geholfen. Doch als Narek zusammen mit seinem Vater zurück an den Ort kehrte lagen mindestens. 2 m Neuschnee, sie begannen zu graben… dabei fand Nareks Vater Oridane schließlich auch - Narek nahm er direkt mit nach Hause, er sollte nicht in ihr totes erfrorenes Gesicht blicken. Bei ihrer Beerdigung brach für Narek eine Welt zusammen sein vater und seine Mutter verspürten auch starke Trauer doch an Nareks kamen sie nicht heran. Seither gab Narek sich die Schuld, dass er hätte bei ihr bleiben müssen und Sie hätte retten können. Auch wenn seine Eltern ihm immer wieder versuchten zu erklären, dass ihn keinerlei Schuld treffe nahm Narek es nicht an. Eines Tages hörte seine Mutter nur noch die Tür zu schlagen - dann war Narek verschwunden. Er zog sich für mehrere Monate ins Gebirge zurück und als er wieder kam besaß er eine neue, andere Persönlichkeit. Er hat es verstanden und führte sein Leben von nun an weiter fort. Eines Tages, nicht allzu lange her, beschloss Narek auszuziehen. Er wolle wieder den Luxus haben wie damals im Gebirge, komplett alleine zu sein. Ein richtiges Ziel hatte Narek nicht vor Augen er wusste nur das er im Norden bleibe wolle, so folgte er dem Fluss und ging noch weiter und tiefer in den Wald. Hier möchte er von nun an leben zurückgezogen ohne verpflichtungen das sei sein Ziel. Das bauen seiner Unterkunft ist noch nicht fertig aber in Arbeit, so richtig Fertig wird er wahrscheinlich eh nie - schließlich ist Narek ein Perfektionist. Aber anderes als seine Eltern und Freunde dachten kehrt Narek immer wieder gerne zurück in seine Heimat, Sie hat für ihn eine starke bedeutung und deshalb wird er auch nie für immer Weg sein. Es kam schon vor das er mal wieder ein paar Tage bei seinen Eltern verbrachte was dem Familienzusammenhalt immer gut tut wie er merkte. Auch seine Freunde trifft er gerne - das Feiern haben sie schließlich auch nicht verlernt und ein Leben ohne Feiern kann und will Narek auch gar nicht haben. Nur bei andern Völkern ist Narek offensichtlich zurückhaltenden, auch wenn er kein Problem mit ihn hätte, er wartet in der Regel das ihn jemand anspricht oder so. Er bleibt erstmal immer außen vor wenn er nicht angesprochen wird. - Danke sehr :)! + Bei Fehlern bitte melden und Feedback geben (wäre wenn hilfreich) +
  10. Steckbrief Name des Charakters Mattus Mondskarl (Mondschnitzel) Geschlecht Männlich Volk Tieflandgeborene Geburtsjahr 19 in der vierten Epoche Größe 1,43 m Haarfarbe Hellbraun Augenfarbe Blau Heimat Lithos Wohnort Lithos Stellung Bürger Handwerk Schankwirt Eltern Mutter: Laura, Vater: Theron (verstorben im Jahr 46) Geschwister keine Geschwister Glaube Poheran, der Weisende Aussehen: Mattus Körperbau entspricht demjenigen eines durchschnittlichen Tieflandgeborenen. Nicht zu groß und nicht zu klein ist seine Körpergröße im Vergleich zu anderen Vertretern seines Volks. Er hat starke Arme von der Arbeit im Braukeller. Seine Haltung ist stets aufrecht und wirkt stolz und selbstbewusst. Mattus trägt seine hellbraunen Haare mittellang, wodurch sie gut mit seinem flauschigen Vollbart harmonieren. Seine blauen Augen und seine pummelige Nase verleihen ihm ein freundliches Aussehen und eine sympathische Ausstrahlung. Bekleidung ist für Mattus stets etwas Pragmatisches. Er trägt eine stabile Lederhose, von der sich Bier- und Weinflecken leicht abwaschen lassen. An den Füßen trägt, wie die meisten Bewohner von Lithos, stabile Stiefel für das Umherklettern auf den Barken und Handelsplattformen. Seine Oberkörperbekleidung besteht aus einer Bierbrauer-Schürze. Damit der Rücken bedeckt ist, gehört auch noch ein kleiner Fellumhang zu seiner Ausstattung. Um leichter die Schweren Tabletts mit Essen und Bierkrügen tragen zu können, schützt Mattus seine Handgelenke mit weichen Stulpen aus braunem Leder. Charakter Mattus ist ein friedfertiger, ehrlicher und unbescholtener Tieflandgeborener. Am liebsten hält er sich im Kreis von Freunden und bekannten auf, je größer die Gruppe, desto besser. Dieser gesellige Charakter zeigt sich auch in seinem Umgang mit Kunden. Er ist immer für einen Plausch zu haben, erzählt hier und da einen kleinen Witz und lacht gerne und viel, wobei er häufig mit der Handfläche auf seine Oberschenkel klatscht. Sein größter Stolz ist die von ihm entwickelte Rezeptur des Korallenmets – ein leckeres Gebräu, welches schon den ein oder anderen Tavernenbesucher in einen tiefen Rausch versetzt hat. Mattus Neugierde ist in seiner Jugend stärker ausgeprägt gewesen als heute. Aus diesem Grunde beschränkt sich seine Experimentierfreudigkeit heutzutage weniger auf die Entwicklung neuer Braurezepte, als vielmehr auf die Frage, wie viele Humpen Bier und Met er am Stück leeren kann. Seine Arbeit vernachlässigt er jedoch üblicherweise nicht, denn auch im trunkenen Zustand bedient er den Zapfhahn zuverlässig. Auch wenn er kein Jungspund mehr ist, hat er seine besten Jahre noch vor sich. Sein größter Wunsch ist es, eine Lebenspartnerin zu finden, die Willens ist, mit ihm gemeinsam die Dreizack-Taverne zu betreiben. Er ist von der stetigen Präsenz der Götter überzeugt. Seine Gebete richtet er, so wie viele andere Einwohner von Lithos, an Poheran den Weisenden. Geschichte „Ihr fragt euch, was es mit dem Dreizack und dem alten Haischädel über dem Kamin auf sich hat? Dann lasst mich euch eine Geschichte erzählen, um eure Neugierde zu befriedigen. Es ist die Geschichte unseres Schankwirts Mattus. Also holt euch einen frischen Humpen Schwarzbier, setzt euch zu mir ans Feuer und macht es euch bequem.“ Der Geschichtenerzähler Titanius räusperte sich. „Nun gut, sind alle bereit? Dann lauscht meiner Geschichte: Die Geschichte begann nicht weit entfernt von der Stelle, an der wir heute ums Feuer sitzen. Genauer gesagt begann sie einige Stockwerke über uns in der Bedienstetenunterkunft dieser Taverne. In dieser Unterkunft wurde von der Dienstmagd Laura der kleine Mattus geboren. Auch wenn es zum damaligen Zeitpunkt niemand aussprach, war sich fast jeder in der Ortschaft Lithos sicher, dass der eigentliche Vater der Schankwirt Theron war. Und so kam es auch, dass einige Monate später Theron und Laura heirateten und ein Paar wurden. Zusammen mit Mattus bildeten sie eine kleine, aber im Laufe der Jahre immer glücklichere Familie. Mattus wuchs auf wie die anderen lithianischen Kinder. Er erlernte früh das Schwimmen im Fluss, spielte mit seinen Freunden auf den Straßen und kletterte verspielt auf den Handelsplattformen hin und her. Es stellte sich schon früh heraus, dass die anderen Kinder ihn mochten und seine Gesellschaft schätzten. Um seinen Eltern beim Betreiben der Taverne zu helfen, bediente Mattus Gäste, schlug Feuerholz und holte Wasser aus dem Brunnen am Marktplatz. Seine Lieblingsbeschäftigung war es jedoch, seinem Vater Theron bei der Herstellung von Bier und Met zu helfen. Unten im Braukeller fühlte er sich zuhause. Beim Geruch von frischer Maische, Honig und Hopfen blickte er stets verträumt und es breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Als er älter wurde, begann er damit, mit verschiedenen Rezepten zu experimentieren. Die Gäste seines Vaters waren von seinen schmackhaften Kreationen beeindruckt und schon bald wurde sein Schwarzbier als eines der besten östlich der Lithos-Ebene angesehen. Mit der Zeit wurde Mattus immer experimentierfreudiger. Er verwendete seltene Zutaten, die er auf dem schwimmenden Markt erwarb und verwandelte diese in mal mehr, mal weniger wohlschmeckende Beimischungen für Met und Bier. Eines Tages bot ein Händler ein winziges Gläschen gefüllt mit den Knospen der gelben Korallenblume aus den südlichen Gewässern Lyrias feil. Voller Neugierde kaufte Mattus das kleine Gefäß und braute im Braukeller seines Vaters die erste Charge des heute so beliebten Korallenmets. Schnell erkannte er die hervorragenden Eigenschaften und den wohlmundenden Geschmack dieses Getränks. Er benötigte einen größeren Vorrat an Korallenknospen. Unglücklicherweise konnte keiner der Händler des schwimmenden Marktes in den nächsten Monaten derartige Knospen auftreiben. Frustration begann, sich in Mattus Gedanken auszubreiten. Er fasste einen Entschluss: Von Erfindergeist und spätjugendlichem Leichtsinn getrieben würde er an Bord einer Handelsbarke nach Nebelflut aufbrechen, um in den warmen, südlichen Gewässern nach den von ihm so begehrten Korallen zu suchen. Ausgestattet mit nichts als einer kleinen Sichel zum Schneiden der Knospen, einem Stoffbeutel am Lederschurz und einem Dreizack machte er sich auf die Suche. Die Korallen wuchsen nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche, weshalb das Tauchen kein Problem für Mattus darstellte. Minute für Minute tauchte er hinab, erntete einige Knospen und verstaute sie in seinem Stoffbeutel. Anschließend entspannte er sich kurz an der Wasseroberfläche, bevor er ein weiteres Mal einen tiefen Atemzug nahm und in die Tiefen herab tauchte. Doch dann nahm er auf einmal aus den Augenwinkeln einen Schatten wahr. Ein mulmiges Gefühl breitete sich in ihm aus. Er tauchte wieder auf und atmete tief durch. War da etwas im Wasser? Auf einmal ging alles blitzschnell. Der Kopf eines Hais tauchte zwischen den seichten Wellen auf und bewegte sich in Richtung Mattus. Der glatte, glänzende Körper war erst zu sehen, als der Hai in einem kleinen Bogen mit geöffnetem Maul aus dem Wasser sprang – auf direktem Weg zu Mattus, bereit für den einen, vernichtenden Biss, mit dem er seine Beute erlegte. Doch es gelang Mattus durch sein Geschick, vor allem aber durch Glück, dem ersten Angriff ausweichen. Der Hai entfernte sich, um sich für einen weiteren Angriff bereit zu machen. Mattus begriff schnell: Er hatte vielleicht nur noch eine Chance, sich zu verteidigen. Er zog den Dreizack aus der Rückenhalterung, holte tief Luft und tauchte sein Gesicht unter Wasser, um besser sehen zu können. Ein kleiner Tieflandgeborener gegen einen großen Hai. Ein alles entscheidender Moment stand bevor. Der Hai kam näher, dieses Mal blieb er unter der Wasseroberfläche. Mattus konnte in die Augen des Tieres blicken, so nah war es schon. Dann schien die Zeit für einen Moment langsamer zu laufen. Der Hai öffnete sein Maul und bewegte sich mit kräftigen Schlägen seiner Schwanzflosse auf Mattus zu. Der Moment des Aufeinandertreffens stand bevor. Mattus setzte alles auf eine Karte: Er stieß die Luft aus seinen Lungen, um leichter untertauchen zu können. Mit einer Ruderbewegung seiner Arme drückte er sich nach unten. Dann reckte er seinen Dreizack dem Hai entgegen, schloss die Augen und hoffte. Durch den Aufprall wurde Mattus an die Oberfläche gedrückt. Er japste nach Luft. Immer noch umklammerte er mit seinen Händen den Stiel des Dreizacks, den ihm ein befreundeter Händler freundlicherweise für seine Reise ausgeliehen hatte. Er blickte am Stiel herab. Am Ende des Dreizacks waren nun keine Metallspitzen mehr zu sehen, sondern nur noch der aufgespießte Schädel des langsam verendenden Hais. Mattus sah dem Ungetüm beim Sterben zu. Zitternd und angespannt schwamm er an Land, legte sich auf den warmen Sand und blickte empor. Das war gerade noch einmal gut gegangen. Der an den Strand gespülte Haikörper verschaffte Mattus bei den Einwohnern Nebelfluts große Bewunderung. Die meisten Tieflandgeborene wären dieser Herausforderung wohl nicht gewachsen gewesen. Mattus nahm den Kopf des Hais als Trophäe mit nach Lithos zurück und widmete sich von da an lieber der Braukunst als der Bewältigung von Abenteuern. Nachdem sein Vater an Altersschwäche starb wurde Mattus der Besitzer dieser wunderbaren Taverne. Wie ihr wisst, heißt diese seit jenem Tag ‚Dreizack-Taverne‘. Und nun, werte Zuhörer, bin ich durstig.“, beendete Titanius seine Erzählungen. „Wer bringt mir als Lohn für meine Geschichte einen Krug Korallenmet?“
  11. Charakterbeschreibung - Nig der Probist Steckbrief: Name: Nig „der Probist“ Scharkowicz Geschlecht: männlich Volk: Gramar Geburtsjahr: Monat 11 im Jahr 20 der vierten Epoche Größe: 145 cm Haarfarbe: schwarz/grau Augenfarbe: braun Heimat: nördlich von TarNerith Wohnort: Siedlung am Alfinger* Stellung: Nahrungsversorger Handwerk: Bäcker Eltern: Petri und Olja Scharkowicz Geschwister: jüngerer Bruder Mahk Scharkowicz Glaube: Durae Aussehen: Nig hat braune Augen und schwarze Haare, die trotz seines relativ niedrigen Alters schon anfangen, grau zu werden. Er ist sehr kräftig gebaut und hat einen schwarzen Vollbart, der auch schon mit grauen Strähnen durchzogen ist. An seinem linken Unterarm ist ein Teil seiner Haut etwas heller als der Rest. Das liegt daran, dass er sich diese Stelle durch eine Verpuffung verbrannt hatte, als er beim Brot backen den Holzofen öffnete. Er trägt eine einfache blaue Stoffhose und Hemd mit einer grauen Weste aus Ziegenfell darüber. Charakter: Nig hat einen recht wechselhaften Charakter. Bei der Arbeit geht er mit einer bestimmten Lethargie durch den Tag, während er sich in seiner Freizeit temperamentvoll und lebhaft verhält. Manche vermuten, dass dies daran läge, dass er vielleicht seinen Beruf verfehlt hat. Auch ist er sehr leicht reizbar und hat einen Hang zur sinnlosen Gewalt, zudem ist er ein talentierter Kämpfer. Er hat eine Vorliebe für Brot, sowohl in fester als auch in flüssiger Form (Bier). Sein typischer Tag beginnt damit, dass er sich um neun Uhr morgens erstmal sein Frühstücksbier aufmacht und sich dann zur Arbeit schleppt. Nach exakt acht Stunden an Teig kneten und Brot backen geht er nach Hause in seine kleine Hütte am Ufer des Alfingers und angelt zur Entspannung mit ein paar Bier bis zum Sonnenuntergang. Dabei reflektiert er meistens über die hohen Götter und die Welt, seine Entscheidungen im Leben und was er heute zu Abend essen könnte. Sein Glaube wurde durch seine Eltern begründet, die ihm in seiner Kindheit Geschichten über den ersten Götterkrieg erzählten. Seine Bewunderung für Durae hat sich durch seine eigenen Überlegungen gefestigt. Geschichte: Nigs Eltern waren bekannte Söldner in der Region nördlich von TarNerith, wo sie seit Beginn der vierten Epoche in den kalten verschneiten Gebieten umherstreiften und immer wieder gut bezahlte Attentate erledigten. Schon früh wurde Nig und seinem Bruder Mahk von seinem Vater das Kämpfen beigebracht. Sie beide sollten Familienerbe fortführen und selbst zu Söldnern werden. Mahk war damit einverstanden, die Machenschaften seiner Eltern fortzuführen, schließlich war die Bezahlung gut. Nig allerdings weigerte sich aus moralischen Gründen und suchte woanders nach einer Anstellung in einem normalen Handwerk. Seine Eltern waren alles andere als glücklich über das Vorhaben ihres Sohnes, doch sie taten nichts dagegen, da sie davon ausgingen, dass niemand den Sohn von berüchtigten Söldnern einstellen würde. Schließlich fand Nig im neunten Monat des Jahres 38 eine Stelle in einer mittelständischen Bäckerei, wo er seine Lehre begann. Niemand, nicht einmal Nig selbst, wusste, warum er diese Stelle bekommen hatte. Doch er hatte sie und begann seine Lehre zum Bäcker. Seine Eltern waren schwer enttäuscht von ihrem Sohn, da er nicht das Familienerbe fortführen wollte und zu einem „moralischen Weichei“ geworden ist und verstießen ihn von ihrer Familie. Ihn störte das jedoch wenig, denn er war froh, endlich den Verpflichtungen seiner Familie entsagen zu können. Drei Jahre später, als die Lehre beendet war und Nig den Gesellenbrief erhalten hatte, wollte er etwas mit seinem Leben etwas Vernünftiges anfangen. Also zog er Richtung Südwesten und suchte nach einer Siedlung, in der er wohnen konnte. Immer wieder ließ er sich in kleineren Gemeinschaften nieder, in denen er mehr oder weniger motiviert etwas Brot backte und somit gerade genug Geld zum Leben verdiente, blieb aber nie lange an einem Ort. Irgendetwas schien ihn nie richtig zufrieden zu stellen. So vergingen die Jahre, durch das Land reisend, bis er im Jahr 48 eine kleine Ansammlung von Holzhütten an einem See fand. Alle Siedler dort waren wie er auf der Suche nach einem Neuanfang. Außerdem suchten sie nach einem Bäcker oder ähnlichem, der günstig eingekauftes Mehl zu Brot backen könnte, da dies billiger wäre als direkt fertiges Brot von anderen Siedlungen in der Nähe zu kaufen. Nig entschied sich, ihnen zu helfen und ließ sich dort nieder. Schon bald hatte er seine eigene kleine Hütte am Ufer des Sees, den sie „Alfinger“ nannten. Das herrliche, wunderbare, perfekte Wasser vom Alfinger brachte ihn auf die Idee, zu Angeln, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Seitdem geht er fast jeden Tag nach der Arbeit dieser Freizeitbeschäftigung nach, um zu entspannen und über sein Leben nachzudenken. Da er sich bei der Wahl seines Wohnsitzes zuerst nie entscheiden konnte und immer neue Plätze in der Siedlung probiert hatte, fragte ihn ein Mitbewohner der Siedlung, Karl Seggl: "Bisch du a Probist oder was odr warum duasch so viel rumprobiara? Kosch di ned amol entscheida? Du stellsch di ja an wie a Hund zum Oier lega." Nig verstand kein Wort von dem was Karl sagte und antwortete einfach nur "Ja." Seitdem wird er von seien Mitsiedlern scherzhaft "der Probist" genannt, kommt aber trotzdem bestens mit ihnen klar. Anhang: * -3230 64 -507 , Wohnort wird beim Antrag auf das Siedlungsrecht (welcher irgendwann in der Zukunft erfolgt) natürlich angepasst Ingame-Name: pickachoboy Vielen Dank fürs Lesen.
  12. Name: Anton Nowak Geschlecht: Männlich Rasse: Mensch/Mittelländer Geburtsdatum: 3. Monat im Jahr 20 der vierten Epoche Haarfarbe: Schwarz Augenfarbe: Blau Größe: 1,78 Heimat: Kloster Skała Wohnort: Kloster Skała Stellung: Geistlicher Mönch und Missionar Handwerk: Prediger und Schriftgelehrter Eltern: Peter Król(†) und Agnes Karrenbauer Geschwister: Halbschwester Elena und Halbruder Peter Glaube: Arthostiker (Arthos, der Richter) Aussehen Das Anton ein Mönch ist, kann man bei Ihn schon recht schnell an seiner hellbraunen Robe erkennen, welche er von seinem Kloster gestellt bekam. Diese reicht Ihm bis zum Knie und wird an der Hüfte gerade mal von einem kleinen braunen Band gehalten. Über der Robe trägt er eine dunkelbraune Gugel, welche recht gut sein Gesicht verdeckt, wenn aber auch nicht ganz. Anders als seine Kollegen im Kloster hingegen, trägt Anton statt den typischen Bundschuhen und Sandalen, zwei ebenfalls dunkelbraune Halbstiefel, da er ebenfalls als Missionar und Wanderprediger tätig ist und diese für weitere Strecken schlichtweg besser geeignet sind. Anton hat ein recht schmales Gesicht, was sich auch über seinen Körperbau sagen lässt. Da er keinerlei Muskeln besitzt und sein braver Blick Ihn auch nicht gerade bedrohlich daherkommen lässt, wird er von der allgemeinen Bevölkerung als zierlich angesehen. Als Frisur trägt er im Gesicht, unter seinen blauen Augen, einen kurzen, schwarzen, gepflegten Vollbart und auch auf dem Kopf ebenfalls schwarze, kurze, doch hingegen glatte Haare. Charakter Da Anton schon seit seinem ersten Lebensjahr im Kloster aufgewachsen ist, verfolgt er nicht nur den Selben Glauben wie die dort lebenden Mönche, sondern auch dessen Ansichten und teilt mit ihnen deswegen auch deren Lebensweise. Er ist durch seine Erziehung sehr asketisch und lehnt von sich aus, jeglichen Reichtum und Luxus grundsätzlich ab. Anton lebt unter anderen auch sehr integer und würde dementsprechend niemals auch nur auf die Idee kommen, die in der Alitheia aufgelisteten, moralischen Regeln zu hinterfragen oder gar zu brechen. Er ist demnach auch ein sehr frommer Mensch und tut alles, um im Auge von Arthos als ein gerechter Mensch angesehen zu werden und lebt seinen Glauben demnach auch sehr stur und konsequent aus. Durch seinen renitenten Charakter wirkt er auf die meisten Menschen deswegen nicht immer sehr einladend, da er die typischen Eigenschaften eines Mönches besitzt. Er ist Stur, versteht kein Spaß, konzentriert sich nur auf die Auslebung seiner Religion und ist vor allem sehr unflexibel. Auch ist er, was seine Psyche angeht, nicht mehr ganz fit, da er als Missionar auch der ständigen Verfolgung ausgesetzt war, welche seinen Geist stark schwächte und bei Ihn schon gut an den frühen Anzeichen einer Depression zu erkennen sind. Geschichte Anton war das, ungewollte, erstes Kind von der damals noch sehr jungen Agnes, welche bei einem Überfall von dem Verbrecher Peter Król vergewaltigt und daraufhin auch von Ihm auch schwanger wurde. Sie entschloss sich dazu, das Kind bei jemand anders abzugeben, doch fand niemanden, welcher sich um jenes Kind kümmern konnte. Es einfach im Wald aussetzen? Das wäre ein fatales Verbrechen im Auge der Götter gewesen. Die einzige Aussicht welche Agnes noch blieb, war ein Kloster hoch oben auf einem Berg in der Nähe von Aramat, welches sich später als das Kloster Skała herausstellen sollte, der Ort, an dem das Arthostentum seinen Ursprung fand. Sie ging nach oben, legte das Kind dort auf die Türschwelle vor dem Eingang ab und kehrte dem Kloster daraufhin den Rücken. Gleich nachdem Agnes verschwunden war, wurde das Kind vor dem Eingang von den dort lebenden Mönchen aufgefunden und in das Kloster gebracht. Die Mönche sahen keine andere Möglichkeit, als das Kind in ihren eigenen Reihen aufzunehmen und somit ebenfalls zu einem Mönch zu machen. Sie benannten Ihn nach Antonius, welcher in der Altitheia als ein Mann ohne Herkunft beschrieben wurde und den Nachnamen Nowak, da dieser übersetzt so viel bedeutet wie „der neue“. Anton wurde von den dortigen Mönchen gut behandelt. Zwar musste er schon seit seinem vierten Lebensjahr an der täglichen Prozedur der Mönche mit Teil nehmen, dürfte aber in seiner Freizeit sowohl im Garten als auch mit seinem, von den Mönchen extra für Anton geschnitzten, Spielzeug spielen. Als er mit sechs ein lernfähiges Alter Vollschritt, bildeten die Mönche Ihn zu aller erst in der Küche und in der Gartenpflege aus. Mit acht brachten sie Ihn auch das Lesen und Schreiben bei, so dass er von nun an die Alitheia auch alleine lesen und verstehen konnte. Zwei Jahre später wurde er auch in weiteren Fächern und Bereichen so wie Geschichte und Kräuterkunde unterrichtet. Für Anton war das Leben als Mönch ganz normal, da er ja immerhin nichts anderes kannte, auch wenn er gerne einmal die Welt hinter dem Klostergemäuer gesehen hätte. Anton interessierte sich, zur Freude aller dort lebenden Mönche, sehr für seinen eigenen Glauben und gab von sich auch zu bekennen, dass er davon träumte eines Tages die Messe halten zu dürfen. Mit fünfzehn begann er als Gehilfe in der Klosterbibliothek zu arbeiteten und begann dort seinen Glauben weiterhin in der Schrift und in den dort aufbewahrten Büchern zu studieren. Sein Engagement blieb natürlich nicht unbemerkt und sprach sich bei den Mönchen schnell um. Eines Tages beschloss der Prior, dass es nun an der Zeit wäre das Arthostentum in aller Welt zu verkünden und suchte daraufhin Mitglieder auf, welche sich freiwillig dazu bereit erklärten das Kloster zu verlassen und als Missionar tätig zu werden. Da der nun einundzwanzig jährige Anton dies als eine Chance sah, nun endlich einmal die Welt in echt zu erleben, meldete er sich natürlich ebenfalls freiwillig beim Prior, welcher Ihn daraufhin zum alten Phillip zuwies, welchen er bei seiner Mission unterstützen sollte. Anton und sein Mentor verstanden sich, durch die gemeinsamen Jahre im Kloster, recht gut und gingen nun zusammen auf die Reise. Draußen konnte sich Anton nun endlich all das ansehen, von dem er gerade einmal nur etwas gelesen und gehört hat und auch sein Mentor brachte Ihm auf der Reise alles bei, was er als Missionar für Pflichten zu erfüllen und Predigten zu halten hat, damit die Botschaft auch richtig bei den Leuten ankommt. Sie kamen in vielen Gemeinden, einigen Dörfern und ab und an sogar auch mal an einer Stadt vorbei, wo sie den Glauben erst einmal frei und öffentlich vor den Leuten vortrugen. Einige Gemeinschaften konnten sie sogar frei konvertieren, von dem manche sogar einen eigenen Tempel für das Arthostentum errichten ließen und wiederum andere, welche Ihren Glauben in deren Gemeinschaft nicht duldeten und die beiden Missionare sogar aus ihren Kreisen verbannten. Dennoch wagten es Anton und Phillip, in einigen solcher Gemeinschaften mehrere Untergrundgemeinden zu begründen, in welcher die Arthostiker ihre Religion heimlich ausleben und verkünden konnten. Zweimal mussten sich Anton und sein Mentor in mehreren Gemeinschaften dafür zur Rechenschaft ziehen lassen. Beim ersten Mal wurden Sie öffentlich am Pranger gedemütigt und beim zweiten Mal warf man sie zwei Tage lang ins Verlies. Dennoch glaubten Anton und sein Mentor weiter daran das Richtige zu tun und führten Ihre Mission weiterhin aus. Eines Tages, als Anton und sein Mentor schon neuen Jahre lang in ihrer Mission unterwegs waren, gestand Phillip, dass er sich für diese Aufgabe nun viel zu Alt sah und beschlossen hat zum Kloster zurückzukehren, um dort seine letzten Tage im Stillen zu genießen. Anton verabschiedete sich nur mit schweren Herzen von seinem Mentor, wusste aber, dass es das bessere für Ihn wäre, sich nach all den Jahren und Strapazen nun doch endlich zur Ruhe zu setzen. Anton glaubt noch weiterhin daran das Richtige zu tun und führt seine Mission, auch ohne seinen Mentor, weiterhin mit viel Vertrauen und Engagement aus und strebt das Ziel an, so viele Gemeinschaften wie möglich zum wahren Glauben zu bekehren, so dass er sich genauso wie Phillip eines Tages Zuhause zur Ruhe zu legen und zufrieden nach hinten schauen kann. Seine beiden Eltern hat Anton noch nie kennengelernt, geschweige denn seine beiden Halbgeschwister, welche seine Mutter Agnes, zehn Jahre nach der Geburt von Anton, später mit ihren Ehemann gezeugt hatte, welche nun alle zusammen in dem kleinen Dorf Frywałd zuhause sind. Was aus seinem Vater Karl geworden ist, ist bis heute noch unklar. Man geht davon aus, dass man Ihn wohl irgendwo aufgeschnappt und als Geächteter gehängt hat oder er als Verbrecher auf andere Weise um sein Leben kam.
  13. Charakterbeschreibung des Zerelias Varnum (WatchDogZ) Name: Zerelias Varnus Geschlecht: männlich Rasse: Hochalve Geburtsdatum: 9. Monat des Jahres 22 der vierten Epoche Haarfarbe: Aschblond Augenfarbe: Blau Größe 2.10m Wohnort: Flammenschlund Heimat: Schattenspitzen Stellung: Gildenschreiber Handwerk: Schreiber Glaube: Arthos – der Richter Eltern: Marelia Varnus (Mutter) Serus Varnus (Vater) Geschwister: Lerelayne Varnus (jüngere Schwester) Aufgrund dessen, dass Zerelias als Gildenschreiber tätig ist und auch für die Einholung diverser Aufträge, wird man eine andere Kleidung auf seinem Körper anfinden, als für einen Schreiber üblich. Weiters ist der Körper, der sich darunter befindet trainiert und muskulös, als eine Folge von den stetigen Arbeiten, welche er im Auftrag der Gilde weiters ausführt, zusätzlich zu seinen täglichen Muskelübungen. Seine Haare sind aschblond und sind stets zur Seite gekämmt, so dass sie ihm die Sicht nicht versperren können. Hinzu kommt, dass sie seine blaue Augen noch viel deutlicher zur Geltung bringen, ganz besonders die vielen andersfärbigen Punkte, meist von grünen Farbtönen, die sich in seiner Iris befinden. Der Körperbau des jungen Alven ist trotz seiner Muskeln etwas auf der schmäleren Seite gehalten, so dass er nicht wirklich bedrohlich wirkt, wenn er vor einem steht, abgesehen von seiner Größe natürlich. Wenn Zerelias in der Stadt oder auf Reisen ist, trägt er meistens eine leichte Kettenrüstung auf seinem Torso, welche jedoch aus sehr leichtem Metall geschaffen wurde und somit nicht wirklich eine große Belastung darstellt. Unter dieser Rüstung befindet sich ein langärmliges, braunes Leinenhemd, welches teilweise schon geflickt wurde. Seine Hose und seine Stiefel sind in der gleichen Farbe gehalten wie sein Hemd. Um auf seiner Reise nicht erkannt zu werden, trägt er auch meistens einen gräulichen Umhang, den er sich locker über seine Schultern gelegt hat. Weiters befindet sich auf seiner rechten Seite das Brandzeichen der Gilde der dunklen Morgenröte. Geboren und geschult als kaufmännischer und gerissener Sohn, welcher eines Tages das Handwerk seines Vaters übernehmen soll. Dieses Schicksal sollte sich für den Alven jedoch nicht erfüllen, da er nach einem unglücklichen Zwischenfall vom rechten Weg abgekommen ist und in die Tiefen der sozialen Unterwelt abgestürzt ist, so wie es einige behaupten würden. Der einst so aufmerksame, mitfühlende und liebenswerte Alve war noch besagtem Vorfall wie ausgewechselt. Jedoch hatte jener tragische Unfall auch einen positiven Seiteneffekt: Das Händchen fürs Schreiben, was heute das täglich Brot für Zerelias bedeutete, trat erstmals auf, als er Fuß in die Gilde der dunklen Morgenröte setzte. Der junge Alve ist sehr kreativ in der Anwendung von diversen schriftlichen Stilmitteln, unter anderem dadurch, dass er schon in seiner Kindheit in der Rhetorik unterrichtet wurde, da er ein erfolgreicher Händler hätte werden sollen und die richtigen Worte schließlich der Keim einer guten Manipulation sind. Seine Loyalität gilt ausschließlich der Gilde, welcher er als seine neue Familie bezeichnet und für welche er alles opfern würde, was er auch bereits bewiesen hat. Unter anderem dadurch, dass er seine Familie zurückgelassen hat, um an der Seite der Gilde zu stehen – gänzlich abgeschottet von einst Vertrauten. Auch wenn er stets behauptet, dass sein früheres Ich einige Meter unter der Erdoberfläche liegt, so zeigt sich seine mitfühlende Art dennoch ab und zu, was ihm auch die ein oder andere Verwundung bereits bedeutet hatte. Zudem hat er auch den Glauben der Gilde angenommen, als er eingetreten ist und ihm näheres über Arthos beigebracht wurde. Eine seiner Schwächen ist jedoch, dass man ihn sofort für eine gute Geschichte begeistern kann und er dann alles dafür tut, dass er das Gehörte oder Gesehene sofort zu Papier bringen kann, koste es was es wolle. Auch wenn er sich weigert, dass er seine Bücher veröffentlicht, leiht er seine Bücher gerne weiter, damit andere in den Geschmack seiner Schmuckstücke kommen. „Eine Entscheidung hat stets Folgen, seien es gute oder schlechte. Gewiss ist dies abhängig von der Sicht des Betrachters, aber bedenke dennoch: Der Ausgang könnte dir nicht gefallen und dich Vieles kosten.“ Zerelias VARNUS Der eisige Norden Lyrias: Eine schwere Probe für eine hochschwangere Frau, welche allein in einer kleinen Siedlung inmitten der Schattenspitzen. Ihr Mann war beschäftigt im weiten Süden indem er Waren an Kunden verkaufte, um das tägliche Brot der kleinen Familie zu verdienen. Jedoch blieb er diesmal länger weg, als es geplant war und war bereits zwei Monde lang weg, so dass das gesparte Geld bereits beinahe dem Ende zuging. Marelia wartete jeden Tag verzweifelt auf die Rückkehr ihres Mannes, jedoch ohne Erfolg, bis zu jenem Tag, an dem plötzlich die Wehen einsetzten. Nur mit großer Mühe und Not schaffte sie es ganz allein ihren Sohn auf die Welt zu bringen. Ihr Mann kehrte auch nachdem einige Jahre vergingen sind nicht zurück, so dass sich Marelia sich bereits unmittelbar nach der Geburt ihres Sohnes Gedanken machen musste, wie sie sich selbst und ihr Neugeborenes über Wasser halten konnte. Aufgrund dessen, dass sie ihren Sohn auch nicht mit in eine Schmiede nehmen konnte, für welche sie in ihrer Jugend ausgebildet worden war, da dies nur schädlich für Zerelas gewesen wäre. So war ihre einzige Möglichkeit die Heirat mit einem reichen Kaufmann gewesen, der ihr schon seit einiger Zeit nachgelaufen war und sie stets umworben hatte. Dennoch war es keine glückliche Ehe, sondern war nur Mittel zum Zweck, dass Zerelias in einer gesunden Umgebung heranwachsen konnte, was er auch tat. Sein Ziehvater war zwar sehr streng und bedacht darauf, dass Zerelias stets gut lernte und vor allem den Umgang mit den Worten verstand, dennoch zeigte er dem Jungen keine Liebe, sondern kümmerte sich immer nur um Marelia, ganz besonders in jener Zeit, als ihr Bauch erneut zu schwellen begann. In jener Zeit war eine der Angewohnheiten des jungen Alven sich mitten in der Nacht auf den Balkon zu stehlen und den Nachthimmel zu betrachten, da ihm seine Mutter stets erzählte, dass die Götter von dort die Welt betrachten würden. Auch wenn er annahm, dass seine Mutter glücklich war, so fragte er sich dennoch wieso sie jeden Abend in der kleinen Gebetskammer, nicht unweit vom Schlafraum von Zerelias entfernt, war und dort bitterlich weinte, bevor sie von Marvlush, seinem Ziehvater, geholt wurde. Aufgrund dessen, dass er von seiner Mutter stets weggeschickt wurde, da sie ihre Ruhe haben wollte. Die Zeit schritt voran und Zerelias wurde stets älter und lernte immer mehr im Zusammenhang mit kaufmännischem Denken, was aus ihm eines Tages einen guten Händler machen würde. Seine Schwester war mittlerweile vor einigen Jahren geboren worden und hatte die Aufmerksamkeit ihrer Eltern so sehr im Griff, dass keine mehr für Zerelias übrigblieb, dennoch war er keineswegs verbittert. Das Einzige was passierte war, dass er sich sofort nach seinen Lehrstunden zurückzog und ein Buch las, nur um nachts das Haus zu verlassen, um zu einem vereisten See zu kommen. Eines Tages jedoch sah er im Unterholz gegenüber vom Fluss eine dunkle Gestalt, welche im nächsten Moment aber wieder verschwunden gewesen war und sich der Fünfzehnjährige sich einredete, dass es nur ein Hirngespinst gewesen sei. Was es jedoch nicht war. Da ihm etwas mulmig zumute war, brach er nachhause auf, nur um sich in einer Situation vorzufinden, in welcher er sich nie erträumt hätte zu sein. Das Bild, von welchem er dachte, dass es nur in schrecklichen Geschichten der Fall war. Die Tür war sperrangelweit offen, so dass man ohne Probleme in die gemütliche Stube eindringen konnte. Mit zur Faust geballten Händen, näherte sich Zerelias vorsichtig, noch immer in der Hoffnung, dass nichts Schlimmes passiert war. Jedoch sollte genauso etwas Schlimmes passieren. Seine Mutter stand schützend vor Lerelayne, die eingeschüchtert hinter ihrer Mutter kauerte und bitterlich weinte. Marvlush hatte sich mit einem kleinen Messer bewaffnet, welches er auf den fremden Eindringling richtete. „Verschwinde, Serus! Sie ist nun meine Frau!“ Serus? So wie Vater? Mutter hat ihn doch stets so genannt, als sie von ihm erzählt hat! „Ich habe nicht umsonst so lange in Gefangenschaft verbracht, nur damit meine Frau meinen Sohn bei einem Schabernack wie dir aufzieht und dessen Bett teilt! Bei den Göttern! Ihr habt sogar eine verdammte Tochter gezeugt! Marelia – ich habe auf dein Versprechen vertraut! Du weißt, dass dies hätte stets passieren können!“ Wut und Hass waren in den Worten des fremden Mannes präsent und schienen ihn auch etwas Blind vor Wut zu machen. „Für was habe ich die letzten Jahre gekämpft?! Sag es mir!“ Serus holte mit seiner Faust aus, um auf Marvush loszugehen. Vor Schreck gab Zerelias unabsichtlich einen Laut von sich, so dass der Angreifer seine Aufmerksamkeit kurz auf den jungen Alven wandte und erschrocken seine Augen weitete und mitten in der Bewegung innehielt. In genau diesem Moment jedoch stach Marvlush zu und traf zielgenau den unteren Brustkorb von Serus. Jedoch war nicht nur der Alve schockiert über den Anblick seines Gegenübers gewesen, sondern auch Zerelias selbst, der sein Spiegelbild vor sich stehen hatte, das nur einige Jahre älter war, als er selbst. „V-Vater?“, hauchte er mit dünner Stimme und näherte sich zaghaft den nun am Boden kauernden Alven. „Alles gut, mein Junge. Es hätte nicht anders sein sollen. Die Götter wollten es so..“ Ein kräftiges Husten durchzog seinen Körper, so dass er auch Blut spuckte. „Es ist ein Segen von Arthos, dass ich hier sterben darf und nicht in den Kammern, wo man mich gefangen genommen hat. Zehn Jahre lang.. Sie haben gehofft, dass dadurch die Gilde angreifen würde.. aber.. sie haben es nicht getan..“ Seine Stimme wurde immer leiser und seine Augen begannen langsam den Fokus zu verlieren. „.. weil es für sie den Tod bedeutet hätte..“ Zerelias kniete neben seinem leiblichen Vater am Boden und konnte nur mit Tränen in den Augen beobachten, wie sein Vater um seinen Atem rang, was zunehmend schwerer erschien, da sich seine Lungen langsam mit Blut füllten. „Gilde?“ „Die Gilde.. der dunklen Morgenröte.. mein einstiges Zuhause..“ Seine Augen weiteten sich noch ein letztes Mal, bevor sein Körper erschlaffte. Auch wenn er seinen Vater nur wenige Sekunden gekannt hatte, so zerbrach all die Hoffnung der letzten Jahre auf eine glückliche Zukunft mit seinem leiblichen Vater in jenem Moment. Tränen liefen ihm unaufhaltsam über die Wangen, als er sich an die Leiche drückte und seine Finger im seidenen Hemd verkrallte. „Es tut mir so leid, dass ich nie nach dir gesucht habe..“ Schluchzend ignorierte Zerelias die anderen um ihn herum, so dass er nicht bemerkte, dass sich Marvlush ihm näherte, das Messer noch immer in der Hand. Wäre es nicht um den Willen eines fliegenden Messers gewesen, das den Alven von seiner Tat abhielt, wäre Zerelias an diesem Tag wahrscheinlich zu Tode gekommen. Als der junge Alve seine Aufmerksamkeit auf die Tür richtete, wo ein hübscher Alve stand, welchem die schwarzen Haare in Strähnen ins Gesicht fielen. „Lass uns von hier verschwinden. Diese Familie ist nicht jene, wie sie scheint.“ Noch immer geschockt über die Ereignisse, wich Zerelias langsam zurück, als sich diverse Gedanken in seinem Kopf drehten. Wieso hat Mutter nichts getan? Wieso sollte Marvlush mich töten wollen? Völlig gelähmt und in seiner eigenen Gedankenwelt merkte Zerelias nicht, dass der Alve ihn packte und ihn hinter sich herzerrte, bis sie schließlich an den Toren der Siedlung angelangt waren. „W-Wer bist du?“ hauchte er leise, gerade genug Kraft sich selbst auf den Beinen zu halten. Der Fremde drehte sich zu ihm um und musterte ihn kurz. „Alexandre Darvush. Ich bin ein Mitglied der Gilde der dunklen Morgenröte und derjenige, der deinen Vater aus seiner Gefangenschaft befreit hat.“ Dies brachte noch viele weitere Fragen an die Oberfläche, jedoch machte sich der Schlafmangel und der Nachlass des Adrenalins deutlich bemerkbar, so dass Zerelias in den Armen von Alexandre nicht wenig später einschlief. Was sollte denn schief gehen? Schließlich war er es gewesen, der ihn gerettet hatte. Er sollte recht behalten, denn die Gilde nahm ihn mit offenen Armen auf, da sein Vater anscheinend sehr beliebt gewesen war. Jedoch hatten die Ereignisse etwas mit dem sonst so liebevollen Jungen gemacht: Er wurde hartherzig und immer verschlossener, bis er eines Tages von der Tochter des Gildenmeisters ein Buch geschenkt bekommen hatte, in welchem er seine Gedanken niederschreiben sollte. Aus seinen Gedanken wurde eine kleine Geschichte und aus dieser wiederrum ein langes Buch. Zerelias wurde in der Schwertkunst unterwiesen, welche er zwar einigermaßen gut beherrschte, jedoch nicht sonderlich gerne anwandte, sondern viel lieber an seiner Geschichte weiterschriebn. Mit dem Wechsel des Gildenmeisters, änderte sich auch seine Stellung. Er wurde von Arien zum Gildenschreiber ernannt und auch von ihr persönlich trainiert, auch wenn sie jünger war als er, besaß sie deutlich mehr Talent als er, so dass er schließlich beides haben konnte: Das Schreiben und auch das Kämpfen, welches er insgeheim schließlich zu lieben lernte. Noch nicht lange ist es her, dass Arien sich entschlossen hat, dass sie ihren Schreiber in die Elite aufnahm und ihm das Brandzeichen der Gilde auf seine reichte Seite gedrückt hat.
  14. Charakterbeschreibung des Jaska Krylow (Arkanauts) Name: Jaska Krylow – ehem. Jaska Wyrnbur Geschlecht: männlich Rasse: Hochalve Geburtsdatum: 6. Monat des Jahres 30 der vierten Epoche Haarfarbe: Silber Augenfarbe: Silber Größe 2.09 m Wohnort: Flammenschlund Heimat: Flammenschlund Stellung: Stellvertreter der Gilde der dunklen Morgenröte Handwerk: Schwertkunst Glaube: Arthos, der Richter Eltern: Sascha Krylow (Vater, †) Leyna Wyrnbur (Mutter, †) Geschwister: Arien Krylow (jüngere Halbschwester) Aussehen Da Jaska nur selten Aufträge hat, findet man ihn meist in den Gildenhallen vor, wo er mit einer schwarzen Rüstung Wache hält. Jene Rüstung hat er einst von seiner Ziehmutter geschenkt bekommen, da sie ihrem verstorbenen Mann gehört hatte und ein Familienerbstück war. Dies zeigt sich auch daran, dass sie teilweise schon ein wenig abgetragen ist, jedoch ihren generellen Glanz noch nicht verloren hat. An seinen Schulterplatten befinden sich unzählige Einkerbungen, die als Dekoration dienen. Unter dieser Rüstung trägt er eine dunkelblaue Hose, die teilweise von den Beinplatten nicht abgedeckt ist und somit sichtbar ist. Unter seinem Helm befinden sich silberne Haare, die wirr in alle Richtungen abstehen und sehr widerspenstig sind, so dass er ab und zu wie ein erwachsener Lausbub wirkt. Seine Augen besitzen die Farbe von flüssigem Quecksilber und sind stets Aufmerksam auf sein Gegenüber gerichtet. Jaskas Körper ist von Narben übersäht, die er im Laufe der Jahre von seinen Trainingspartnern erhalten hat. Auf seinem Schulterblatt befindet sich die Tätowierung des Gildenwappens, welches jedes Mitglied der Gilde auf dem Körper trägt. Charakteristik So wie viele andere der Gilde besitzt Jaska kaum Mitgefühl für Fremde, ganz im Gegenteil, ansonsten wäre er niemals in der Lage mit der Schuld zu leben, die sich in ihm ausbreiten würde. Dennoch bedeutet dies nicht, dass er ganz ohne Gefühle lebt, denn für ihn sind seine Verbündeten und Gildenbrüder und -Schwestern von sehr großer Wichtigkeit. Ganz besonders dadurch, dass er seit jeher im Unbekannten über seine Eltern gelebt hat und deswegen auch teilweise auf solche Themen empfindlich reagiert. Der Alve ist sehr gewaltbereit, ganz besonders wenn er schon Alkohol konsumiert hat, was keine Seltenheit bei ihm ist. Denn genauso wie seine Halbschwester befindet er sich beinahe jeden Abend in der Nebenkammer der Gildentaverne um das ein andere Kartenspiel zu spielen während er seinen täglichen Anteil an Alkohol, meist in Form von Wein, konsumiert. Er hat eine sehr große Verbundenheit zu seiner Schwester, auch wenn er von der geschwisterlichen Verbindung erst kürzlich erfahren hat. Seine Loyalität und Treue ihr gegenüber ist beinahe grenzenlos, was ihm auch zu einem sehr vertrauensvollen Gildenstellvertreter macht. Für die Gildenmitglieder ist er oft die erste Anlaufstelle, da er mit Problemen etwas vernünftiger umgeht als Arien, welche gerne einmal die Problematiken aus ihrem Blickfeld zu schieben mag und oft sehr empfindlich auf Verrat reagiert. Jaska beschäftigt sich auch mit dem Wohlbefinden der Krieger und ist auch dafür verantwortlich, dass die Aufträge erfolgreich ausgeführt werden. Die Geschichte des vergessenen Krylow-Jungen „Meine Mutter? Tot, ermordet durch meine Gildenbrüder und -schwestern, weil sie meinen Vater verführt hat. Mein Vater? Ein Lügner und ermordet durch meine eigene Halbschwester. Meine Schwester? Wohl eher Halbschwester – nun die Gildenmeisterin der Gilde.“ - Jaska Krylow Jahr 29 der vierten Epoche Blätter fielen langsam von den Bäumen und segelten zu Boden. Ihre orangene Färbung schenkte der Umgebung eine ganz andere Atmosphäre: Der sonst so lebendig und stressig wirkende Ort schien als würde er sich verlangsamen und die Bewohner nach einem harten Jahr langsam zur Ruhe kommen lassen. Die Felder waren zum großen Teil geerntet, so dass nur wenige Feldfrüchte verblieben. Die Weinreben, welche sich vermehrt in der kleinen Siedlung befanden, waren prall gefüllt und waren bereit ausgelesen zu werden, damit der Wein, für welches das im Osten gelegene Örtchen bekannt war, gebraut werden konnte. Sylusia, so nannte man die Siedlung bei ihrer Gründung. Nach einem Auftrag müde und mies gelaunt öffnete er eines Abends die Tür der örtlichen Taverne. Die Sonne hatte sich gerade hinter den Horizont gesenkt und schenkte dem Himmel ihre letzten Strahlen, so dass er in ein wohliges Orange-Rot getaucht wurde. Die silbrigen Haare fielen dem Hochalven in sein Gesicht, da sie seinem Stirnband entkommen waren, und störten seine Sicht. Sascha Krylow blickte sich in der Taverne um bis sein Blick auf einen leeren Tisch im hintersten Eck fiel. Ohne zu zögern machte er sich auf den Weg um sich dort niederzulassen. Nicht viel später hatte er einen Humpen Bier in der Hand, welchen er nur mit wenigen Zügen leerte und sich weitere bestellte. Es war schon etwas später in der Nacht als sein schon verschwommener Blick auf die Wirtin fiel, welche sich mit eleganten Bewegungen zu ihren Gästen bewegte, um sie zu bedienen. Auch wenn er nichts mit Charme am Hut hatte, schaffte er es dennoch irgendwie die Alve nicht viel später an seinem Tisch sitzen zu haben, um mit ihr zu reden. „Leyna. Nennt mich Leyna, Sascha.“, lächelte sie ihn an, bevor sie in eine oberflächliche Konversation verfielen. Als der Alkohol bei den beiden immer mehr griff, verschwammen auch ihre Erinnerungen über den späteren Abend. Erst am nächsten Morgen, als Sascha erwachte, als er seine Arme fest um die Alve geschlungen hatte, schaltete sich sein Verstand erneut ein. Schluckend richtete er sich auf und versuchte sich zu orientieren, jedoch weigerte sich sein Hirn ihm Informationen über den vorherigen Abend zu liefern. Als er sich angezogen hatte und kurz davor war aus der Taverne zu verschwinden, hörte er hinter sich ein Glas zerbrechen. Kampfbereit wirbelte er herum und fand sich Angesicht zu Angesicht mit Leyna wieder, welche sich lediglich eine einfache Decke um ihren Körper geschlungen hatte. Ihr Blick sprach Bände, als er versuchte sich zu erklären. Die letzten Worte, die er von ihr erhielt, bevor sie sich umdrehte waren: „Es war nur eine Nacht, Sascha. Mehr nicht und nun verschwinde aus meiner Taverne! Ich habe Vorbereitungen für den Tag zu treffen!“ Verdutzt drehte sich der Gildenmeister um und machte sich auf den Weg zurück zum Flammenschlund. Womit niemand gerechnet hatte war, dass Sascha seine Nachtgesellschaft vor den Stufen der Gilde wiederfinden würde. Ein Bündel in Leinen gewickelt in ihren Armen. Ihr sturer Blick war hasserfüllt auf ihn gerichtet. Sascha war mehr als überrascht, als sie ihm das Bündel mit den Worten, dass es sein Sohn wäre, überreichte. „Ich bin zwar seine Mutter – aber ich habe keine Zeit ein Kind groß zu ziehen. Du hast doch eine Frau, nicht wahr, Sascha? Du hast in dieser einen Nacht so viel nicht erwähnt! Dass du eine Frau hast oder dass du der Gildenmeister einer Gilde bist. Ich möchte kein Kind mein Eigenes nennen, wenn es von einem Mörder stammt!“ Mit Tränen in den Augen und einem letzten Blick auf ihren Sohn wandte sie sich um, bevor sie ausstieß: „Deine Tätowierung hat dich verraten!“ Die letzten Worte, die Sascha von Leyna hören würde. Den wahren Grund für ihr Verschwinden würde er nie erfahren, genauso wenig wie Jaska. Einige Jahre später Die Zeit verstrich im Handumdrehen und der junge Alve wurde immer größer. Seine wahre Herkunft wurde ihm nie erzählt, schließlich wurde stets behauptet, dass Sascha den Jungen als Findelkind in der kleinen Ansiedlung in der Nähe der Gilde gefunden hatte. Niemand wagte es auch nur einmal den Gildenmeister in Frage zu stellen, schließlich könnte eine harte Strafe folgen. Somit wuchs Jaska unter den Fittichen von Siryna Blewnov, einer Kriegerin der Gilde, welche zuvor erst ein Kind geboren hatte und dieses jedoch verloren hatte, auf. So wie jedes Kind wurde er auch im Schwerkampf ausgebildet und war gar nicht so schlecht darin, trotzdem hat er viele Narben auf seinem Körper, welche bis zum heutigen Tag noch erhalten sind. Seine Ziehmutter kümmerte sich stets liebevoll um ihn und versorgte stets seine Wunden, sollte er einmal bei der harten Ausbildung der Gilde eine Verletzung davontragen. Sie war auch diejenige, die ihm beibrachte, dass er sich stets um seine Familie sorgen musste, da sie das Einzige ist, was stets in seinem Leben wichtig sein würde. Jaska selbst jedoch legte diese Werte seiner Mutter ab, als diese bei einem Auftrag durch einen falschen Schritt von einem Spalt fiel und sich ihr Genick brach. Ein Unfall, so sagte man, jedoch linderte dies nicht den Schmerz, den der Alve in seinem Herzen spürte. An diesem einen Tag stellte er sich selbst in Frage, schließlich war dies nun das dritte Mitglied seiner Familie, welches sich gegen ihn stellte und verließen. Zuerst seine unbekannten Eltern und nun auch noch seine Ziehmutter – alle hatten sie ihn verlassen. Um sich von seinem Schmerz abzulenken fokussierte sich Jaska nun umso mehr auf sein Training und übte sogar noch nach Unterrichtsschluss weiter. Sein Körper wehrte sich oft dagegen, so dass er teilweise mit Schmerzen bereits am frühen Morgen begann und mit noch mehr Schmerzen aufhörte, jedoch lenkte ihn dies von seinen inneren Problemen ab und schien diese zu ersticken. Jahr 46 der vierten Epoche Blut. Das Erste was Jaska sah, als Arien in die Hallen der Gilde taumelte, war Blut. Der Horror stand der jungen Alve ins Gesicht geschrieben, als sie auf ihre Knie sank und zitternd ihren Blick auf Jaska richtete, welcher sich von seinem Wachposten löste und sich sofort der Tochter des Gildenmeisters näherte. „Was ist passiert, Arien?!“ Zitternd schlang sie ihre Arme um ihren Oberkörper und starrte ihn mit großen Augen an. „V-Vater ist.. er ist..“ Ohne sie fertig sprechen zu lassen, erhob sich Jaska und zog sein Schwert. Bereit sich dem Problem zu stellen, marschierte er durch die Doppelflügeltür. Auf dem Vorplatz fand er jedoch nichts, nur vereinzelt Blutkleckser, die Arien durch ihre Wunde an ihrem Oberarm verloren hatte. Er folgte ihnen und erstarrte, als er über die Brüstung spähte. Unten, auf einem der spitzen Felsen aufgespießt, hing der Leichnam von Sascha Krylow. Erschrocken wich Jaska zurück und versuchte aus diesem schrecklichen Traum aufzuwachen. Sascha war zwar ein grauenhafter und sehr strenger Meister, aber noch immer der Gildenmeister und Anführer der Gilde der dunklen Morgenröte! Ein Unfall oder doch etwa Mord? Jahr 49 der vierten Epoche „Jaska!“ Die emotionslose Stimme der neuen Gildenmeisterin riss ihn aus seinem leichten Schlaf. Sich die Augen reibend, richtete er sich auf und starrte Arien fragend an. Ihre blonden Haare taumelten lose herab und waren einmal nicht zu einem Zopf geflochten und ihre Arme verschränkt. „Wie kann ich dir in diesen frühen Morgenstunden helfen?“ Seine Stimme war rau, als er sie düster anstarrte. „Sascha hat gelogen.“ Was? Sascha ist seit drei Jahren tot. „Womit?“ Seufzend schloss Arien die Tür hinter sich und richtete ihren Blick auf Jaska. „Du bist mein Halbbruder.“ Was? „Wie?“ Ihre Augen funkelten vor alter Wut über ihren Vater, als sie zu erklären begann. „Zarelias hat deine wahren Eltern gefunden. Anscheinend war Sascha in seinem betrunkenen Zustand damals nicht besonders vorsichtig, denn man hat ihn in der Taverne, in der du entstanden bist, zu dem damaligen Zeitpunkt erkannt. Deine Mutter war die Wirtin dieser Taverne, bevor sie an einer schweren Krankheit nur wenige Monde nach deiner Geburt gestorben ist. Anscheinend hat sie sich niemals verführen lassen, bis auf dieses eine Mal…“ Jaska schluckte und der Schock war deutlich auf seinem Gesicht zu erkennen. „Das…“ Ihm fehlten die Worte um ihr eine anständige Antwort zu geben. Immerhin hatte sie ihm das Geheimnis, das sein komplettes Leben lang gejagt hatte, aufgelöst. Als Ariens Stellvertreter durch einen schweren Unfall von seinem Amt zurücktreten musste, da er nicht mehr in der Lage war es auszuüben, ernannte sie ihren Halbbruder zu ihrem zweiten Anführer, damit sie die Gilde gemeinsam in eine blühende Zukunft führen können.
  15. 1. Steckbrief Name des Charakters: Alcaan Stroekvir Geschlecht: männlich Volk: Nordlandgeborener Geburtsjahr: Frühjar des Jahres 374 3E Alter: 62 Größe: 1,45m Haarfarbe: Blond Augenfarbe: Blau Heimat: Mirdain Wohnort: Mirdain Stellung: angesehenes Mitglied der Gesellschaft Handwerk: Baumfäller Beruf: Architekt Geschwister: keine Eltern: Rogv Stroeken [†] Nordlandgeborener Geburtsjahr: J292 3E Sterbejahr: J386 3E Volva Vardvir [†] Nordlandgeborene Geburtsjahr: J299 3E Sterbejahr: J24 4E Glaube: Alcaan ist troz der Beschuldigungen ein frommer Anhänger von Arthos dem Richter. 2. Das Aussehen Alcaan, welcher zu den größeren Exemplaren der Nordlandgeborenen gehört, legt stehts Wert auf sein gepflegtes Äußeres. Sein helles Haar, auf welches er sehr stolz ist, hat er von seiner Mutter Volva, im Gegenzug bekamm er den kräftigen Körperbau seines Vaters Rogv in die Wiege gelegt. Durch zahlreiche Verletzungen durch alle Arten von Ursachen, ist sein Körper von vielen kleinen Narben bedeckt, hier und da ist auch mal eine große stark verwachsene zu sehen. Die Augen sind tief Blau wie ein Meer und haben in seiner Kindheit viele Fragen aufgeworfen, da die Familie stehts braune Augen hatte. Der Kleidungsstil von Alcaan erinnert häufig an eine Person in Führungspositionen, da er für einen Nordlandgeborenen einen eleganten Stil hegt. 3. Der Charakter Alcaan ist durch seine fromme Gläubigkeit ein gerechter und besonnener Nordlandgeborener. Er bleibt stehts ruhig und wählt die in seinen Augen besste Möglichkeit fest entschlossen aus. Nur beim Trinken könnte er sich nie beherrschen. Er ist zudem sehr gelassen und fast schon etwas introvertiert und zieht sich gerne zurück um seinen Gedanken einen freien Lauf zu gewähren. Alcaan hat eine extreme Vorliebe für schöne Dinge und wurde deshalb als Kind oft als ein Alven bezeichnet, troz der früheren Henseleien blieb er seiner Art stehts treu. Zudem ist Alccan ein wirklich sehr direkter und ehrlicher Geist, welcher stehts seine Meinung abgiebt und dies auch wenn er sich gegen die Gesellschaft stellen muss. Als ordentliche Seele hat er schon ein fast perfektionistischen Blick und bemüht sich "Fehler" zubeheben. Einer seiner vielen Träume ist es eine Drachenharpune aus den Geschichten seines Vaters zu bauen und einen Leviathan zu erlegen. Alcaan ist im geheimen jedoch gierig nach Wissen und Macht, Wissen schützt er mehr als alles andere und Macht ersehnt er sich um sein Haus wiederzubeleben. Die Familie von Volva, die Mutter von Alcaan, hatte der Geschichte nach eine geweihte des Arthos in ihrem Stammbaum, seit dem ist die Familie sehnsüchtig bereit alles für den Richter, den Gerechten, den Gott des Todes zu geben, deshalb ist eine festes Ziel Alcaans den Bau eines neuen Tempel für Arthos. 4. Geschichte Als Kind von einem schwarzen Bären, welcher von Alcaan und Volva als Jungtier im Jahr 376 E3 aufgenommen wurde, verfolgt. Der Bär war stehts Alcaans Gefährte welcher Alcaan stehts schützen wollte, hierdurch bekamm Alcaan den Namen "Skjelde der Bestie". Alcaan hatte doch eine sehr glückliche Kindheit, er wurde stehts gut umsorgt und genoss eine gute Erziehung. Durch seinen Vater fand er schon als kleiner Junge Gefallen im Umgang mit der Axt und schwingt diese seit er mit einem Geschenk seinen Vaters kleine Hilfsarbeiten verrichten konnte, im Kampf und ist mit ihr im Handwerk geschickt. Durch seine Mutter wiederum lernte Alcaan Lesen, Schreiben und auch Rechnen was er alles sehr gerne tat. J386 3E Rogv, der Vater von Alcaan, wird auf der Reise zu dem heutigen Lyria bei dem Versuch seine Familie vor einer Gruppe Verfolger [Die Selben die auch Volva umbrigen werden] abzuwehrern, dies sollte auch von Erfolgt geküsst sein, jedoch nur unter dem Verlust des eigenen Lebens. Nach dem Verlust des Vaters bemühte sich Volva so gut sie konnte das Handwerk Rogvs Alcaan weiter zu lehren. J24 4E Alcaan, Volva und Rugz, der Name des Bären, werden auf dem Weg auf eine Traditionele Wanderung, zu ehren des verehrten Artos, von einer kleinen Gruppe arangierter Mörder überfallen, bei dem Attentat wurden sowohl Volva als auch Rugz getöttet. Seit jeher ist Alcaan auf eine gewisse Art verbittert und schwor sich Rache an den Mördern seiner teuersten. Alcaan begann nach dem verenden seiner Lieben zu schreiben, hierbei schreibt er nun Gedichte an Personifikationen der Gefühle selbst, als Autor stellte er ein Meisterwerk her welches er bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, der Vollendung seinen neuen Tempels für Arthos, niemanden zeigen werde. Ein Auszug aus "Wunsch, Klage und Trauer" Die Trauer- Erneut durch ihr Lächeln gebissen wieder einen Teil meiner Seele entrissen. Nie die Chance ergriffe wieder mit der Flucht geschritten. Nicht auf meinen Wunsch gehört und somit den Gedanken bestückt. Das Gute empört, wenn nicht sogar verstört, lass ich die Liebe, von Ratten zerpflückt, zum sterben zurück. Im gefühlten Krieg der Liebe, von einem Pfeilgetroffen, fast im Blut abgesoffen, begann die gestorbene Hoffnung ein Wort zu Sprechen. Die Hoffnung- Gemeinsam nie versucht werden wir entrückt mit entsagtem Glück. In Trauer du bist zusammengebrochen, nichtsahnend zu zweit, brechen Herzen wie ein Zweig. Hätte ich nicht still gesessen, davon bessesen, den Kopf zu vergessen, ohne Zukunft am glänzen ohne das wir uns in Vernunft ergänzen. Von vielen Ausgenutzt haben wir nie unser eigen Haus verputzt. Der Frühjahrsputz angeordert, meinen Geist dazu herrausgefordert. Verküden es sei perfekt, wissen genau wir sind defekt. Es war der Wunsch gefangen und gehalten zu sein, doch daran brachen sie sich bisher nur ihr Gebein. Der Wunsch- Das Gebet im Auge behalten, möge es die Gedanken Spalten, weder fragen noch tragen, besser verbrennen und bald nicht mehr nennen. Die Gesellschaft- Getrieben von Gier verlieren sie das Gespür, den Menschen zu helfen, nun das Schicksal sie wird treffen. Dem Sinn entzogen, mich täglich selbst belogen, im Traum häufig geflogen doch nun wieder wach auf dem Boden. Die eine Hälfte im kompletten Wahn, ruft die andere nach ihrem Arm. Nun brennt mein Herz vor mehr Angst als Stolz zu Asche wie Holz. Nun auf sich allein gestellt war Alcaan auf der Suche nach einen neuen Heim um seinem Leben eine neue Basis zu bieten, stehts seine Träume und Ziele im Kopf wird sich die Geschichte Alcaan nun unter Arthos Aufsicht fortsetzen. J50 4E Alcaan beschließt sich einer im Berg entstehenden Sildung namens Mirdain anzuschließen und wird aufgrund seines geschulten Blickes in der von Volva gelehrten Architektur eine wohl angesehene Stellung der Siedlung.
  16. Steckbrief Name des Charakters Titanius Winkelmacher (Freedo_18) Geschlecht Männlich Volk Tieflandgeborene Geburtsjahr 17 Größe 1,45 m Haarfarbe braun Augenfarbe tiefblau Heimat Lithos Wohnort Lithos Stellung Bürger Handwerk Händler Eltern Mutter: Ygra; Vater: Lupus Geschwister keine Glaube Faora, die Mutter und Poheran, der Weisende Aussehen Titanius ist ein freundlich aussehender Mann mittleren Alters. Wie die meisten der Tieflandgeborenen verfügt er über einen gedrungenen Körperbau. Er hat starke Arme und einen leicht rundlichen Bauch. Seine tiefblauen Augen strahlen Friedfertigkeit und Güte aus. Durch den Wind sehen seine braunen Haare häufig zerzaust aus, obwohl er sie regelmäßig kämmt. Besonderen Wert legt er auf die Pflege seines braunen Barts, da dieser - seiner Meinung nach - sein persönliches Aushängeschild darstellt. Um den Hals trägt er normalerweise ein kupferfarbenes Amulett mit einem kleinen Amethysten in der Mitte. Seine Oberbekleidung besteht aus einem grünen Lederwams, unter welches er an kalten Tagen häufig Hemden aus weißer Schafswolle zieht. Die zahllosen kleinen Beutel und Taschen, die an seinem Hüftgurt aus schwarzem Leder befestigt sind, bieten Platz für allerlei Münzen und Kleinode. Besonders stolz ist Titanius auf die zierliche goldene Spange, die an die rechte Seite seines Kragens angeheftet ist und ihn als lithianischen Händler ausweist. Schlichter gehalten ist hingegen seine Hose aus grobem Stoff, die eher der Bequemlichkeit als dem gepflegten Aussehen dient. An den Füßen trägt er stets die für die Einwohner des Ortes Lithos so typischen Seemannsstiefel, die das bequeme und sichere Umherklettern auf den Stegen, Plattformen und Handelsbarken ermöglichen. Geschichte Die Geschichte des Titanius begann damit, dass seine beiden Eltern - Ygra und Lupus - sich bei einem Dorffest in der kleinen Ortschaft Lithos näherkamen und sich schließlich ineinander verliebten. Einige Monate später bezog das nun frisch verheiratete Paar eine kleine Hütte am südlichen Flussufer. Und dank des Segens der Muttergöttin Faora folgte innerhalb einiger Monate, es war nun mittlerweile der Sommer des Jahres 17, der kleine Titanius. So wie viele junge Tieflandgeborene wuchs Titanius schnell zu einem kräftigen Burschen heran. Seine gedrungene Statur sorgte allerdings manchmal dafür, dass er von seinen Freunden und Kumpanen mit menschlicher Abstammung etwas belächelt wurde. Zwar wohnten in Lithos sowohl Tieflandgeborene als auch Menschen in Harmonie vereint, jedoch sorgten die anatomischen Unterschiede der Völker in manchen Fällen für Unverständnis. Für den jugendlichen Titanius zählten solche Unterschiede nicht: Für ihn war nur wichtig, was im Inneren steckt. Und so kam es auch, dass er mit den meisten Bewohnern der Ortschaft sehr gut auskam. In der Tat verfügte er sogar über ein ausgesprochenes Geschick darin, andere Personen in lange Gespräche zu verwickeln. Titanius Vater Lupus verdingte sich als Gehilfe des Dorfschmiedes Throm. Als Titanius kräftig genug war, sollte er auf Wunsch seines Vaters ebenfalls dort eine Ausbildung beginnen. Die harte Arbeit, die zum Großteil aus der Fertigung und Reparatur von Bauteilen für die Konstruktion von Handelsbarken und Plattformen bestand, entsprach im vollen Umfang den Interessen und Talenten der meisten Tieflandgeborenen. Trotzdem erkannte Titanius schnell, dass ihm an dieser Arbeit nichts lag. Er suchte nach etwas, das mehr seinen eigenen Fähigkeiten entsprach. Er suchte nach seiner Bestimmung. Eines Tages, als er abends am östlichen Flussufer entlang spazierte, erblickte er im Sand einen merkwürdig glänzenden Gegenstand. Titanius kniete sich in den leicht feuchten, körnigen Boden und grub ihn vorsichtig mit beiden Händen aus. Nachdem er Reste des Sandes entfernt hatte, konnte er den Gegenstand in seiner ganzen Pracht bewundern: Es handelte sich um ein Amulett aus Kupfer. In der Mitte des Metalls befand sich in einer quadratischen Einfassung ein kleiner, blank polierter Amethyst. Das Fundstück faszinierte Titanius. Er trug es in den kommenden Wochen stets bei sich und bewachte es mit großem Stolz. Einige Zeit später verletze sich seine Mutter Ygra beim Krabbenfischen am Arm. Die tiefe Schnittwunde entzündete sich schwer und musste behandelt werden, um den Arm zu retten. Die dafür benötigte Tinktur aus Sumpfsekret und Kräutersud war jedoch zu teuer, als dass die junge Familie sie bezahlen konnte. Verzweifelt versuchte Titanius, seinen Teil zur Beschaffung des Heilmittels beizutragen und entschloss sich, den schwimmenden Markt von Lithos aufzusuchen, um sein Amulett gegen bare Münze einzutauschen. In seinem kleinen Bötchen bahnte sich Titanius den Weg über den Fluss. Von nah und fern kamen täglich Händler zum schwimmenden Markt von Lithos, um ihre Waren anzupreisen und Handel zu treiben. Hier konnte man fast alles kaufen – wenn man die nötigen Dukaten und zudem ein schwimmendes Gefährt hatte. Schon seit seiner Kindheit verspürte Titanius Neugier und Faszination für diesen besonderen Ort im Flussdreieck von Lithos. Auch heute beobachtete er aufmerksam das geschäftige Treiben der vielen Händler auf ihren kleinen Handelsschiffen und auf den Handelsplattformen. Fast kollidierte er dadurch mit einem anderen Paddelboot, konnte jedoch gerade noch ausweichen. Auf einer der Handelsplattformen lernte Titanius den fahrenden Händler Merkuros kennen. Titanius zeigte ihm das Amulett und erbat sich einen Preisvorschlag. Merkuros beäugte das schimmernde Kupfer und den glitzernden Amethysten und schlug nach einer Weile einen Preis von 10 Dukaten vor. Als Titanius dieses Angebot vernahm, fühlte er ein merkwürdiges, bisher unbekanntes Gefühl in sich aufsteigen. Gier. Er wollte für sein liebgewonnenes Schmuckstück mehr Geld haben. Viel mehr Geld. Unversehens begann er damit, Merkuros in ein Gespräch zu verwickeln. Er erzählte, wie er das Amulett am Strand fand, wieviel es ihm bedeutete, von der Verletzung seiner Mutter, von der dringend benötigten Arznei und von der harten Arbeit seines Vaters in der Schmiede. Er ließ kein Detail aus und verlor sich in zahllosen Ausschmückungen, um seine Geschichte bildlicher und bewegter darzustellen. Während Titanius erzählte, bahnte sich langsam ein Lächeln in Merkuros Gesicht an, welches schließlich zu einem breiten Grinsen wurde. „Halt!“ unterbrach Merkuros den jungen Titanius. „Du hast mich ja überzeugt. Ich gebe dir genug Geld für die Arznei. Aber noch viel wichtiger ist: Ich möchte dir ein Angebot machen.“ Merkuros hatte in Titanius ein ungeheures Talent entdeckt: Überzeugungskraft und den Sinn für Geschichten und Gespräche. Und so kam es, dass er Titanius anbot, eine Lehre bei ihm als Händler zu beginnen. Begeistert nahm Titanius an und so reisten die beiden entlang der Flussläufe Lyrias und trieben Handel mit den verschiedenen Städten und Siedlungen. Titanius lernte viel und wurde im Laufe der Jahre immer erfahrener und ausgefuchster. Er schaffte es stets, im Gespräch gute Preise herauszuschlagen, ohne einen bitteren Nachgeschmack bei seinem Gegenüber zu hinterlassen. Die Jahre vergingen schnell. Nach einem Jahrzehnt als fahrender Händler entschied sich der nun wohlhabende Titanius, dass es an der Zeit wäre, wieder in seiner Heimat Lithos Fuß zu fassen. Zum Einzug in sein erstes eigenes Haus schenkte Merkuros ihm ein kleines Präsent: Das kupferfarbene Amulett. Er hatte es all die Jahre für Titanius aufbewahrt. Charakter Für den Händler Titanius liegen Beruf und Berufung nah beieinander. Er besitzt eine schnelle Auffassungsgabe und es fällt ihm stets leicht, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Aus diesem Umstand beruht auch sein Geschick im Handel. So gelingt es ihm stets, in Windeseile herauszufinden, wie er sein Gegenüber zu einem Kauf oder Verkauf bewegen kann. Durch seine langjährige Berufserfahrung verfügt er zudem über ein tiefes Wissen über Marktpreise, Lagerbedingungen und Logistik der verschiedenen Waren. Da er viele Jahre als fahrender Händler mit einer Handelsbarke unterwegs war, ist er zudem geübt in der Flussschifffahrt. Privat ist Titanius meist eine freundliche und aufgeschlossene Person. Seine Tieflandgeborenen-Abstammung zeigt sich weniger in seiner handwerklichen Ingenieurskunst, sondern vor allem in seiner geselligen Art. Er kommt mit den meisten Bewohnern seines Heimatortes, aber auch mit den meisten Personen, die er auf seinen Handelsreisen getroffen hat, gut zurecht und wird häufig für seine Redekunst bewundert. Er ist ein hervorragender Geschichtenerzähler – eine Eigenschaft, auf die er stolz ist. An langen Abenden in der Dreizack-Taverne gibt er deshalb gerne bei Bier und Wein Erzählungen seiner Reiseerlebnisse zum Besten. Titanius Glauben ist tief in seinen Gedanken verwurzelt. Ganz nach dem Vorbild seiner Eltern betet er die Muttergöttin Faora bereits seit seiner Kindheit an. Als er mit der Flussschifffahrt und seiner Ausbildung als Händler begann, richtete er seine Gebete in der Hoffnung auf gute Reisebedingungen auch immer mehr an Poheran den Weisenden.
  17. Charakterbeschreibung – Karl Seggl 1. Steckbrief: · Name: Karl Seggl · Geschlecht: männlich · Volk: Mittelländer · Geburtsjahr: Monat 5 im Jahr 30 der vierten Epoche · Größe: 179cm · Haarfarbe: braun · Augenfarbe: braun · Herkunft: Sontheim (kleine Siedlung westlich von Aramat) · Wohnort: Siedlung am Alfinger* · Stellung: Mitbegründer der Interessen- und Handwerkskammer · Handwerk: Zimmermann/Drechsler · Eltern: Heinzbert und Walburga Seggl · Geschwister: jüngerer Bruder Jens Seggl (verstorben) · Glaube: Faora 2. Aussehen Karl hat wie sein Vater braune Augen und Haare. Er hat volle Augenbrauen und einen typischen Holzfällerbart, den er mehr oder weniger regelmäßig stutzt. Er trägt eine einfache braune Ledertunika und -Hose, mit einigen Taschen in denen er simples Handwerkzeug wie einen Zollstock bei sich trägt. Seine Hände haben einige kleine Narben von Verletzungen durch Stechbeitel und ähnliche Werkzeuge zur Holzbearbeitung. Er ist recht schlank und kräftig, beginnt aber so langsam, einen kleinen Bierbauch anzusetzen. 3. Charakter: Schon in seiner Kindheit zeigte Karl eine handwerkliche Begabung und Interesse. Er ist nicht der beste in seinem Handwerk und das weiß er auch, allerdings will er das auch nicht unbedingt sein. Er weiß, was er kann und er ist immer mit Herzblut bei der Sache; er ist zielstrebig, bringt die Dinge zu ende, die er angefangen hat und ist stolz auf das, was er erschaffen hat. Dennoch mangelt es ihm meistens an Ideen für neue Projekte und neigt zum Pfusch, wenn er mal seine Motivation verliert. Auch kommt es manchmal vor, dass er sich zu viel vornimmt und folglich ewig für die Fertigstellung mancher Projekte braucht. Künstlerische Begabung hat er absolut keine. Probleme geht er normalerweise gelassen an und vertraut auf die Hilfe von Faora. Er hat nicht viel Geld, aber er gibt sich zufrieden mit dem, was er hat. Demnach legt er auch nicht viel Wert auf sein Äußeres und es interessiert ihn allgemein wenig was Fremde von ihm denken, solange er von seinen Freunden und seiner Familie anerkannt wird. Es ist fast unmöglich ihn aus der Fassung zu bringen, es sei denn, man nimmt ihm das, was er aufgebaut hat oder in herablassender Weise über seinen verstorbenen Bruder spricht. Wenn man eines dieser beiden Dinge tut, sollte man sich vor ihm in Acht nehmen, denn er wird früher oder später Rache üben. Er ist sehr engagiert und ist bereit, sehr viel für die Gemeinde zu opfern, die er mitbegründet hat. Außerdem ist er sehr religiös und zeigt viel soziales Engagement. Seine Religion wurde schon früh in seiner Kindheit durch seinen Vater und Großvater begründet und er ist dieser Religion treu geblieben. 4. Geschichte Karl ist in einer armen, aber glücklichen Handwerkerfamilie aufgewachsen. Sein Vater war Meister im Holzbau und seine Mutter war Hausfrau. Er kann sich nicht an viel aus seiner frühen Kindheit erinnern, außer, dass er sich schon früh für das Handwerk seines Vaters interessiert und selbst viel mit Holz getüftelt hat. Er hat oft versucht, sich eigenes Spielzeug zu schnitzen, was allerdings am Ende nie so aussah wie er es sich vorgestellt hatte. So lernte er sehr früh, mit Frustration umzugehen, was seinen ruhigen und gelassenen Charakter heutzutage erklärt. Seine Mutter brachte ihm das Lesen und Schreiben, sein Vater brachte ihm das Rechnen bei. Er verbrachte viel Zeit mit seinem jüngeren Bruder Jens. Die beiden Brüder bauten sich kleine Spielzeugboote aus Fichtenrinde und gingen damit zum Bach, um zu sehen, welches Boot schneller den Bach runter schwimmen konnte. Allgemein war seine Kindheit recht unspektakulär. Im Jahr 43 rief Heinzbert (der Vater) seine beiden Söhne zu ihm, sie beide sollten ein Handwerk erlernen, damit sie sich im späteren Leben leichter tun, Geld verdienen und die Familie unterstützen können. Karl entschied sich für ein Handwerk, bei dem man sich mit relativ geringem körperlichem Aufwand verwirklichen konnte. Karl und sein Vater kamen zu dem Schluss, dass der Beruf des Drechslers zu ihm passen würde. Sein jüngerer Bruder wollte Holzfäller werden, damit sie immer genug Rohmaterial zur Verfügung hätten. Also begann Heinzbert, Karl das Quer- und Längsdrehen an der Drehbank und Jens das sichere Fällen und Entasten von Bäumen beizubringen. Später brachte Heinzbert Karl noch das Zimmern und den Bau von sehr einfachen, aber dennoch stabilen Holzhütten bei. Beide Söhne hatten handwerkliches Talent und Interesse und taten sich dementsprechend leicht. Sie lernten schnell und der Vater war stolz auf seine Söhne. Eines Tages im Jahr 46 sollte Jens einen alten, morsch gewordenen Baum fällen, der über die Jahre sehr hoch gewachsen war. Er kletterte den Baum rauf, um die größeren Äste zu entfernen. Er begann seine Arbeit und als ein recht langer Ast nur noch durch einen kleinen Querschnitt des Holzes am Stamm hing, senkte sich der Ast mit der Spitze zum Boden, brach vollends vom Stamm ab, setzte auf dem Waldboden auf und das abgetrennte Ende fiel auf Jens und schlug ihn von der Leiter, wodurch er in seinen tragischen Tod stürzte. Seine Familie war am Boden zerstört, Die Eltern wurden zu Alkoholikern und Karl, ebenfalls emotional mitgenommen, wanderte von Zuhause aus, auf der Suche nach einem Neuanfang. So kam er schließlich nach Aramat, wo er einen einsamen Bergmann, Mariu Suhl traf. Er wollte ebenfalls neu mit seinem Leben anfangen. Karl und Mariu wurden Freunde und beschlossen, ihre eigene Siedlung zu gründen. Zunächst ließen sie östlich von Aramat nieder. Doch sie blieben nicht lange dort, da sie recht früh von einem umherziehenden Nordmarer ausgeraubt und unter Androhung ihres Todes vertrieben wurden. Also zogen sie weiter Richtung Osten, bis sie an einen kleinen länglichen See kamen und sich schließlich dort niederließen. Sie nannten ihn den „Alfinger“. Sie hatten dort ein friedliches Leben und bauten dort Stück für Stück ihre Siedlung auf. Mariu verkaufte immer wieder ein paar Edelsteine, die er gefunden hatte, in Aramat, damit die beiden etwas Geld für grundlegende Dinge wie Nahrung und Kleidung hatten, während Karl recht schlichte, aber in gewisser Art trotzdem gemütliche Behausungen baute. Er hatte einige Male seinem Bruder beim Fällen von Bäumen geholfen und konnte daher die Grundlagen des Holzfällens. Er suchte sich einige kleine Bäume aus, um das Holzfällen zu üben und gleichzeitig Material für die Siedlung zu besorgen. Am Anfang machte er viele Fehler und einmal wurde er fast von einem Baum erschlagen, der in die falsche Richtung fiel, aber er lernte relativ schnell aus seiner wachsenden Erfahrung. Immer wieder kamen einsame Reisende auf der Suche nach einem Ort zum Wohnen. Anfang des Jahres 50 gründete er die Interessen- und Handwerkskammer (kurz IHK) seiner Siedlung mit dem Zweck, damit seine Mitbewohner eine Möglichkeit haben sich in ihrem Handwerk zu verbessern**. Karl war sehr stolz auf seine Siedlung und setzte sich sehr für sie ein. Er dankt Faora für seine zweite Chance in seinem Leben und für den Frieden in seiner Siedlung. Er hofft auf weiteres Wachsen seiner Gemeinde, auf die Erhaltung des dortigen Friedens und dass er für immer Freude bei seinem Handwerk hat. 5. Verweise: * -3230 64 -507 , Wohnort wird beim Antrag auf das Siedlungsrecht (welcher irgendwann in der Zukunft erfolgt) natürlich angepasst ** Die IHK war in verschiedene Abteilungen nach verschiedenen Handwerken aufgeteilt. Die Idee dahinter war, dass sich pro Abteilung mehrere Leute eines Handwerks zusammensetzten, Diskussionen führen, Praxistipps austauschen und voneinander lernen konnten. Karl war alleinig für die Abteilung Holz zuständig, wo wer sich mit anderen Leuten mit ähnlichen Berufen austauschen konnte, Mariu für Bergbau, und so weiter. Auch sollte die Kommunikation zwischen verschiedenen Handwerken erleichtert werden, wodurch sich die Arbeitsverteilung in der Siedlung besser organisieren lässt. Ingame-Name: patrickmc7 Falls sich einige Details übersehen habe, aus der sich Unstimmigkeiten mit der Chronik ergeben, bitte ich um Feedback. Vielen Dank fürs Lesen.
  18. Ahoi Lyria, habt ihr kein Bock eure CB zu schreiben? Na dann mal nicht den Klüver hängen und mir ne Privatnachricht schreiben. Ich möchte nämlich noch Erfahrung im schreiben sammeln und mich mit dem RP vertraut machen und dachte mit ich schreibe CBs für andere. Natürlich kostenlos, weil für ein ungereiftes Werk will ich nichts verlangen. Also einfach mir ne CB schreiben mit: Name Rasse (derzeit nur Menschen und Steingeborene, ändert aber später) Ungefähre Vorstellung der CB (kann von Aussehen gehen, bis was wie z.B.: Story - Einen Minenarbeiter) Aber Achtung (!): Schreibt mir bitte eure PN ungefähr so: Name: Max Mustermann Alter: Jung Famile: - Augenfarbe: - ... Mau
  19. Ihr öffnet die Tür zum kleinen Laden und schließt die staubige Wüstenluft aus. Im Raum riecht es sauber und gleichzeitig alt. Nach frischem Papier und Tinte. Nach dem Duft einer fremdartigen Wüstenblüte. Nach alten Stoff- und Ledereinbänden. Ihr schaut euch um. In mehreren Regalen stehen fein säuberlich sortierte Bände. Geschichten von Fabelwesen, Historische Abhandlungen über die Götterkriege, Biographien, Herbarien, Reiseberichte, Karten. Dann bemerkt euch der Inhaber und hebt seinen Kopf. Er säubert den Federkiel, mit dem er gerade noch an einem neuen Werk gearbeitet hatte, und legt ihn neben das Papier. Er lächelt. "Was kann ich für euch tun?" XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Du möchtest deine Spielerfigur endlich offiziell machen, dir fehlen aber die richtigen Worte? Deine Gruppe will einen Antrag auf das Siedlungs-, Dorf- oder Stadtrecht stellen, ist aber mit ihrer Stadtgeschichte nicht so recht zufrieden? – Dann bist du hier genau richtig! Für einen kleinen Obolus1 schreibe ich dir deine Charakterbeschreibung und deinen Adelsantrag und kümmere mich um eure Siedlungs-, Dorf-, Stadt- und Außenposten-Anträge. Und wenn ihr mir einen spannenden Auftrag erteilt, gibt es sogar Rabatt²! Auch werden hier zahlreiche kleinere Werke verfasst und an den Mann oder die Frau gebracht! Referenzen für meine Arbeit und auch die Namen und Preise der kleineren Bücher findet ihr weiter unten! Falls ihr also Fragen oder sogar einen Auftrag habt, meldet euch über eine Privatnachricht hier im Forum oder direkt auf dem Lyria-Teamspeak-Server bei mir! XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Referenzen Stadthistorie Tal'dur Charakterbeschreibung "Kasuf Falkenauge" Charakterbeschreibung "Alden" Bücher Sagen der Sande Folklore (42 Seiten, 600 Dukaten. Im Handelskontor erhältlich!) Auszug: „Die Bewohner der Wüste erzählen sich vielerlei Geschichten. Manche handeln vom Lauf der Sonne und des Mondes. Andere von grausamen Kreaturen, die nachts die Dünen durchstreifen. Einige von legendären Helden und Herrschern. Und eine von einer sagenumwobenen Stadt.“ Wichtiges für Interessierte ~ Askator 1 Preise auf Verhandlungsbasis ² Rabatte betragen 25% auf den Gesamtpreis. Ausschüttung von Rabatten ist absolut subjektiv!
  20. Name: Verlianyth Vorname: Thahalon Geschlecht: Männlich Volk: Hochalven Handwerk: Kampfkunst Stellung: Hauptmann der Stadtwache Luxilvas Augenfarbe: Hellgrün Haarfarbe: blond Eltern: Andra Verlianyth und Themarik Verlianyth Geschwister: Keine Größe: 1,85 Meter Alter: 23 Jahre [4. Monat des Jahres 28] Heimat: Luxilva Wohnort: Luxilva Glauben: Arthos Aussehen Thahalon ist schlank und hochgewachsen, wie für Hochalven üblich. Seine Haare sind Blond, und seine Augen sind von einem hellen grün wie die Wälder. Er trägt ein feines blaues Obergewand, an deren goldene Verzierungen zu erkennen sind. Er hat meist Schwarze mit Gold Verzierten Lederstiefel an und eine Schwarze Wollhose. Charakter Wer Thahalon in denn Straßen Luxilvas sieht hählt ihn vieleicht für Übermütig und Stolz aber innerlich ist ein sehr froher und aufgeweckter Hochalve. Er ist stets freundlich und zuvorkommend. Den Rassen gegenüber ist er sehr offen, da er viel mit Alven, Gefallenen, Menschen und Steingeborenen zu tun hat, Stets angetrieben durch seinen Glauben an Arthos Bringt Ihn stehts dazu an die Gerechtigkeit und das Gute in Jedem zu erkennen und zu glauben selbst wenn diese Person es nicht sieht. Er ist offen gegenüber anderen und äußert immer seine ehrliche Meinung. Er kann schweigen und viel für sich behalten und oft plant er schon gedanklich etwas weiter als erforderlich und strickt seine Pläne in Richtung Ziel. Sollte seine Siedlung durch Banditen oder ähnliches angegriffen werden, so zögert er nicht und greift sofort zu den Waffen. Trotz der lauernden Bedrohungen ist er sehr gelassen, Sein Handeln ist meist gut überlegt und er überdenkt jede Entscheidung mehrfach bevor er Sie fällt. Konflikte weiß er stets durch Diplomatie und Freundlichkeit zu umgehen, sollte ihm jedoch dies nicht gelingen, nutzt er seine Geschicklichkeit um aus jenen brenzligen Situationen zu entrinnen.Ab und an kommen auch neue Siedler und Händler in die Siedlung dann freut er sich ein paar neue freundliche Gesichter kennen zu lernen und mit dem ein oder anderen Freundschaften zu schließen.Thahalon ist sehr besitzergreifend sollte man gegenstände von Thahalon genommen haben ohne zu fragen ist dieser sehr schnell Beleidigt und Grimmig und verzeit erst nach langer Zeit. Aber all seine macken machen Thahalon nur noch einzigartiger als er ohne hin schon ist. Geschichte: Wir schreiben den 4. Monat des Jahres 28 als eine Frau in der Hafen und Handelsstadt Luxilva ihr erstes Kind gebar. Es war schon abends und die dunklen Wolken hingen tief über der Stadt. Der kleine männliche Hochalv sollte später den Namen Thahalon tragen, Thahalon Verlianyth, wie sein Vater und seine Mutter einige Wochen schon vor der Geburt beschlossen hatten. Der Mann und seine Frau kamen aus mittelständischen Verhältnissen, die Mutter eine Zeit lang ihr Leben als Haushälterin verbracht und der Vater sorgte als Stadtwächter für Sicherheit und Ordnung in der Stadt. Eines Tages würde wohl sein Sohn sein Handwerk übernehmen, wie auch schon der Vater das Handwerk von seinem Vater übernommen hatte. 2. Monat des Jahres 39 Thahalon war mittlerweile herangewachsen und hatte sein 11. Lebensjahr erreicht. Er besuchte seit einem Jahr vormittags für einige Stunden eine städtische Schule, wo ihm die Grundsätze der Mathematik, Rechtschreibung und Grammatik beigebracht wurden. Oftmals verzweifelte er, wenn er zu Hause, mathematische Aufgaben lösen sollte. Doch je länger er übte, umso besser wurde er. Die Zeit nach der Schule machte ihm deutlich mehr Spaß, oft ging er mit seiner Mutter auf den Markt um dies und dass zu besorgen. Nachdem sie alles eingekauft hatten, erhielt er meistens ein kleines, warmes Rosinenbrötchen vom Bäcker, der gleich um die Ecke seine Bäckerei betrieb, als Belohnung dafür das er seiner Mutter die Leinenbündel mit den gekauften Lebensmitteln schleppte. Rückblickend würde er sagen, dass er eine gute und glückliche Kindheit hatte. 7. Monat des Jahres 45 Thahalon, welcher seit einigen Monaten sein 17. Lebensjahr erreicht wurde, wurde von seinem Vater mit einer freudigen Nachricht überrascht. Er würde endlich wie die Tradition es will, dem Handwerk nachgehen welches auch schon sein Vater und sein Großvater ausgeübt hatten. Er würde der Stadtwache Luxilvasangehören und in ihrem Namen für Recht, Ordnung und Sicherheit in den Straßen und im gesamten Stadtgebiet Luxilvas sorgen. Stolz und ein bisschen euphorisch erhob er sich und folgte seinem Vater durch die Haustür nach draußen zu seinem neuen Arbeitsplatz. 10. Monat des Jahres 47 Mit langsamen Schritten und schwerem Atem kam sein Kamerade näher. Ezio Fuine hat Ihn in ein gekonnten Schlag aus dem Gleichgewicht gebracht und Thahalon begann zu taumeln. Sein Lehrmeister sa ihn mit einem abwetenden Blick an, denn immerhin hatte er ihn besseres gelehrt. Thahalon nahm all seine Kraft zusammen, nicht noch einmal würde er gegen Ezio Fuine in einem Übungskampf verlieren. Mit langsamen Schritten kam sein Gegner näher, grinste ihm frech ins Gesicht, denn er war sich seines Sieges sicher. Es bräuchte nur noch einen geziehlten schlag um Thahalon von den Beinen zu holen. Thahalon sah ihm in die Augen und versuchte sich auf den Beinen zu halten, seine Knie zuckten von der Anstrengung. Als Ezio mit dem Schwert ausholte, bereit ein weiteres Mal zu gewinnen. Es war ein Höllen Lärm Stahl traf auf Stahl. Beide bluteten aus kleiner Schnitt- und Schlawunden. Erschöpft standen sich die Beiden gegenüber. Thahalon wollte die Sache schnell hinter sich bringen, bevor ihm die Kraft ausgehen würde, er holte aus, visierte die Brust seines Gegenübers mit dem Schwert an und schlug zu. Ezio versuchte sich zu ducken, schaffte es aber nicht rechtzeitig und bekam Thahalons Klinge gegen seinen Helm geschmettert. Benommen und sichtlich erschöpft fiel Ezio rückwärts auf die Steinziegel des Innenhofes. Der Lehrer, welcher das Geschehen von einem Fenster aus beobachtet, hatte hob den Daumen und zeigte eine beeindruckte Mine als Thahalon zu ihm hinauf sah. 3. Monat des Jahres 48 Thahalon, der soeben von einem Priester der Duraegeweiht wurde und in die offiziellen Listen der Stadtwache aufgenommen worden war, setzte sich auf eine kleine Bank aus Buchenholz, sein Lieblingsort in der Stadt. Dort war es immer ruhig und er hatte einen Blick auf den kleinen Teich, in dem die Karpfen schwammen. In der Stadt gab es nicht viele solcher Orte, wo man dem Stadtleben sozusagen entkommen konnte. Dies war einer der wenigen Orte wo er die Ruhe und den Frieden genießen konnte. Er schaute einem Mädchen ungefähr um die 17 oder 18 Jahre zu wie sie einen Korb mit Gebäck, wie er dem Geruch zufolge annahm zu, wie sie sich in Richtung Straße bewegte. „Jetzt noch eine Frau, dann wäre mein Leben perfekt.“ Dachte er.  Fortsetzung folgt…
  21. Name des Charakters: Nymnara Déanor Geschlecht: weiblich Rasse: Albe Geburtsjahr: J29 der 4.E, 21 Jahre alt Größe: 1.70 m Haarfarbe: schwarz Augenfarbe: grün Heimat: Umland Aramats, in einem kleinen Weiler Wohnort: Schloss Khazarik Stellung: Kriminelle Handwerk: Spionage, Bezahlter Mord Eltern: Vater: Elihan Déanor J82 der 3.E- J37 der 4.E, Mutter: Rhena Déanor J82 der 3.E- J38 der 4.E Geschwister: Brüder: Philus Déanor J9 der 4.E- J12 der 4.E, Aldur Déanor, J9 der 4.E- J12 der 4.E, Schwester: Sathara Déanor geboren im J17 der 4.E, lebend Glaube: Arthos, der Richter Charakter: Überschwänglich, verführerisch und charismatisch, so zieht die junge Albe mit dem feinen hellen Teint oft spielend leicht die Aufmerksamkeit ihres Umfelds auf sich- Insbesondere die der Herrenwelt. Meist ist sie dort anzutreffen wo Macht und Geld Anwesenheit zeigen , auf politischen Treffen, Gipfeln oder Feiern, wobei sie sich hervorragend in die gehobene Gesellschaft einfügt. Bekannt ist sie dort unter vielen Namen, mit vielen Identitäten, versteckt unter vielen verschiedensten Verkleidungen, Kostümen und Accessoires. Ihren wahren Namen hat sie bisher nicht vielen anvertraut- Alles andere wäre in ihrem Gewerbe auch reiner Leichtsinn. Ist sie geschäftlich unterwegs, so wird sie schnell sehr anhänglich und offen gegenüber dem anderen Geschlecht, wobei sie ihre Reize gut einzusetzen weiß. Auch die Rhetorik meistert sie in diesen Situationen hervorragend, so gelingt es ihr doch meist Gespräche beiläufig in die von ihr gewünschte Richtung lenken, ohne das ihr Gegenüber dies erst bemerkt. Nymnaras glamouröses, atemberaubendes Auftreten blendet die Meisten die ihr begegnen- doch der Schein trügt. Hinter der fürs Geschäft aufgesetzten Fassade ist Nymnara eine kalte, berechnende Person, für die ausschließlich der erfolgreiche Abschluss ihrer Mission zählt. Im Laufe ihres Lebens hat sie die grundsätzliche Abneigung zu Fremden, ja eigentlich Leuten an sich, die der Großteil ihres Umfelds teilt, zu Eigen gemacht. Wenn ihr überhaupt jemand etwas bedeutet, so ist es wohl am ehesten ihr direktes Umfeld, welches der Funktion einer Familie für die junge Albe am nächsten kommt. Glaube: Der Glaube an Arthos wird Nymnaras Verhalten und Denken wohl am gerechtesten, sieht sie sich doch selbst oft mit seiner Aufgabe betraut. Der Aufgabe über ein Leben zu richten, sofern ihr Auftrag nichts genaueres vorschreibt. Somit sieht sie den großen Richter, den Herren über die Toten oft als eine Art Gleichgesinnten, den einzigen hohen Gott der es vermag über sie zu wachen. Aussehen: Nymnara ist eine wahre Meisterin der Verkleidung und Täuschung. Ist sie auf einem der Bälle oder Bankette der hohen Herrschaften, so trägt sie für gewöhnlich selten dasselbe Kleidungsstück erneut. Kunstvoll verzierte Kleider und Röcke in den ausgefallensten Farben, komplizierte Frisuren oder teure Hüte und Schmuckstücke aller Art zeichnen ihren Kleidungsstil zu diesen Anlässen aus. Sie hat das Glück, dass ihr Stigma weder an den Armen noch im Gesicht zu sehen ist, weshalb sie es immer unter Stoff und Geschmeide verstecken kann- Dass sie eine Gefallene ist, fällt den meisten Leuten überhaupt nicht auf. Abseits der großen Feierlichkeiten kleidet die Albe sich funktional und möglichst unauffällig. Eine einfache Hose aus dunklem Leder mit kniehohen ebenso dunklen Stiefeln, ein schwarzes Wams und ein Gürtel mit vielen kleinen Taschen und Halterungen, darüber ein dunkler Mantel mit Kapuze. Ein wenig zwielichtig, aber auf keinen Fall auffällig eben. Nymnara ist recht klein für eine Albe, ihr Körperbau entspricht der drahtigen, schlanken Norm der Gefallenen. Ihre Haut ist zwar, wie für Gefallene typisch, unnatürlich blass, allerdings wirkt diese Blässe bei ihr schon beinahe wieder nobel, wie bei einer Aristokratin, die die heißen Sommermonate lieber im Schatten verbringt. Ist sie im Freien unterwegs ist ihr Gesicht der einzige Teil ihres Körpers, welcher nicht bedeckt ist, um sich vor der Sonne zu schützen trägt sie daher meist eine weite Kapuze, wie viele Gefallene es tun. Mit dieser Kapuze verschmilzt Nymnaras pechschwarzes Haar schon beinahe und bildet somit einen starken Kontrast zu ihren blassen feinen Gesichtszügen. Ihr Gesicht ist, betrachtet man es unter der Kapuze ein Mal genauer recht hübsch, auch ohne die Kosmetik, welche sie aufträgt sofern sie Geschäftlich unterwegs ist. Über Nymnara: Die Trinkbecher schäumten über, als die Gesellschaft grölend zur mittlerweile vierten Runden anstieß. Die Luft im Hinterzimmer des Ratskellers war feucht und warm, laute Musik erklang von einem Podest in einer der Ecken des Raumes, auf dem eine Gruppe Gaukler ein Volkslied zum Besten gab. Die Gesellschaft bestand ausnahmslos aus Noblen, Reichen und Mächtigen- Bestens zu sehen an ihren herrschaftlich und farbenfroh anmutenden Kleidungsstücken. Die Stimmung war mittlerweile sehr hochgekocht und fröhlich, man hatte getrunken, man war angeheitert und der Wein floss weiter in Strömen. Nymnara beobachtete das Geschehen aus dem Augenwinkel, vom Rande des Raumes her, während sie sich mit einem jungen Mann unterhielt. Sie trug ein enges, violettes Abendkleid und goldenen Schmuck, eine wahrhaftige Schönheit, womit es ihr ein Leichtes war den jungen Botschafter in ihren Bann zu ziehen. Ihr Gegenüber war bereits moderat angetrunken, um so besser für sie. „Wollen wir uns nicht an einen weniger lauten Ort zurückziehen ?“ fragte sie ihn gerade beiläufig und lächelte vielsagend. „Warum… Warum nicht, ja… Aber nimm etwas von dem Wein mit, ja ?“ antwortete der in ein seidenes Wams gekleidete Botschafter stammelnd. Sie blickte ihm kurz nach wie er in Richtung seiner Kammer torkelte und machte sich auf den Weg zu einem der Tische. Die Gesellschaft war in der Zwischenzeit noch lustiger geworden: Einer der Kaufmänner war mit der Witwe eines Adeligen auf den Tisch geklettert, wo sie nun einen fürchterlich unkoordinierten Walzer tanzten, die restlichen Anwesenden taten schreiend und pfeifend ihre Belustigung kund. Verdammt… eine bessere Gelegenheit kann es nicht geben. Als hätte man mir die Beute auf dem Silbertablett drapiert. Nymnara nahm die Weinkaraffe und goss zwei Trinkbecher halbvoll. Sie verabscheute Wein. Er brachte Erinnerungen hoch, Unangenehme. Erinnerungen an einen Mann den sie ihren Vater zu nennen pflegte, trotzdem er ihr im Suff so viel Leid zufügte. Jung war sie damals noch gewesen, als ihr Elternhaus an seiner Sucht zerbrach, viel zu jung. Reich waren sie nie gewesen, zwei ihrer älteren Geschwister waren in harten Wintern erkrankt und umgekommen, eine weitere ältere Schwester hatte sie nie gekannt da sie die Heimat früh verließ. Damals, sie war gerade zehn Winter alt, starb der Vater plötzlich und unerwartet nach einer Stecherei in einer Kneipe und hinterließ die arbeitsunfähige Mutter und seine jüngste Tochter. In seinem Herzen war er ein guter Mann, hatte trotz seiner Probleme immer versucht für seine Familie zu sorgen, sich sogar selbst für sein Trinken gehasst, war er ein Mal nüchtern- und trotzdem konnte Nymnara ihm nie verzeihen. Sie schüttelte sich kurz und ertappte sich dabei wie sie in die Weinkaraffe starrte, in Gedanken versunken. Entschlossen packte sie nun die Trinkbecher und machte sich auf den Weg aus dem Raum hinaus, in ihrem Rücken weiteres Gelächter und die übliche Geräuschkulisse einer rauschenden Feier. Die Tür der Kammer war offen, in ihrem Inneren saß der junge Botschafter auf dem Bett und blickte die Albe erwartungsvoll an. „Da.. Da biste ja, Schöne. Hasdu den Wein dabei ?“ er grinste und musterte die junge Frau. Sie reichte ihm den Trinkbecher wortlos und ließ sich nah neben ihm auf dem Bett nieder. Seine Hand strich über ihren Oberschenkel und er war gerade im Begriff sich herüberzubeugen als er plötzlich inne hielt. Das Gift wirkte ungewöhnlich schnell, ein weiterer von vielen glücklichen Zufällen an diesem Abend. Der junge Botschafter wollte etwas sagen, doch das Einzige was er zu Stande bekam, war ein erbärmliches Röcheln, mit dem er, voller Entsetzen in den Augen, hinten über fiel. Nymnara stand schnell auf, durchquerte den kleinen Raum und blieb vor einem Schränkchen mit Schloss stehen. Sie zog einen kleinen Dietrich aus der komplizierten Frisur, für Wachen unmöglich zu finden, und machte sich ans Werk. Das Schloss öffnete geradezu lächerlich einfach, ein billiges Fabrikat in schöner Hülle, befand die albische Spionin. Vielleicht war es aber auch nur ihre Übung mit solchen Dingen, die es ihr so leicht machte, schließlich benutzte sie das kleine, schon etwas rostige, stählerne Werkzeug schon seit einiger Zeit. Seidem sie allein in den Armenvierteln von Aramats Vorstädten hauste, eine Waise, ein vergessenes, bedeutungsloses Kind, wie so viele andere auch. Von dieser Zeit, in der sie noch für ihr nacktes Überleben stahl, über die Beginne ihrer Karriere und den Eintritt in ihre Gilde hinweg bis heute, im professionellen Gewerbe, diese ganze Zeit lang nutzte sie diesen kleinen Dietrich schon und konnte mittlerweile wohl behaupten eine wahre Meisterdiebin zu sein. Sie durchsuchte das oberste Fach der nun offenen Kommode und holte einen Brief hervor, das Siegel glänzte im durch das Fenster einfallenden Mondlicht. Ein einfaches Blatt Papier für das ihr Auftraggeber ein kleines Vermögen vom Wert eines ganzen Dorfes zahlen würde. Sie ersetzte das entnommene Papier mit einer Fälschung und schloss die Kommode, blickte sich noch ein Mal im Raum um blieb mit dem Blick am Bett hängen. Sie griff schnell in die Hose des toten Botschafters, kramte ein wenig in der Tasche herum und zog schließlich ein Säckchen voller Golddukaten hervor- Trinkgeld, inoffiziell. Das von ihr genutzte Gift basierte auf einer Alkoholmischung, die Bader und Doktoren würden es bei der Autopsie nicht von einer einfachen Alkoholvergiftung unterscheiden können, nur zur Sicherheit. Sicher nichts vergessen zu haben verließ die albische Meisterspionin die Schlafkammer, zurück blieben ein toter Freier und ein Schaden von undenkbarem Ausmaß.
  22. Name: Parzivall Luthor Rasse: Mensch/Nordmarer Geschlecht: Männlich Alter: 23 (geboren am 12. Des Tages, am 12. Des Monats, im Winters des 27. Jahres 4. Epoche) Eltern: -Albatross Luthor † -Helene Luthor † Geschwister: Cleo Luthor † Eric Luthor † Jean Luthor † Fred Luthor † Gieselbert Luthor † Reiner Luthor † Olaf Luthor † Haarfarbe: Dunkelbraun Augenfarbe: Hellblau Körper: 1,82m Beruf: Handler und Assassine Stellung: Siedler Herkunft: Geboren und aufgewachsen in Aramat Heimat: Eine Burg im hohen Norden Bevorzugte Gottheit: Arthos und Drurae CHARAKTER: Parzivall ist heute ein ausgeglichener Mensch für den Ehre und vor allem Gerechtigkeit Priorität hat. Er war vor seiner Ausbildung zum Assassinen zwar eine Impulsiver Person, die dem Alkohol frönte, doch heute kommen diese Eigenschaften bei ihm nur sehr selten vor. Er betet wenig Arthos und viel zu Durae, weil er zwar Angst vor dem Tod hat, aber ihm das hier und jetzt und damit der Kampf um Leben und Tod wichtiger ist. Er legt großen Wert auf sein Äußeres, doch wenn er in die Rolle eines Bettlers für einen Attentat schlüpfen muss hat er kein Problem damit. Er hat eine besondere Bindung zu seinem Pferden Incitatus, Bukephalos und Marengo, den Pferden, die zuvor seinem Meister gehört hatten, bis er diesen tötete (s. Geschichte). Er nimmt das Leben wie es ist und sucht immer nach einer Möglichkeit Geld zu verdienen, doch er handelt nur mit seiner Meinung nach ehrbaren Männern, obwohl er da seine eigene Interpretation von Ehre hat. Er glaubt so wenig an Götter, weil er seiner Meinung nach so viel durchgemacht hat, dass das ihm nicht einmal der schlimmste aller Götter im das gewünscht hatte. Er wird von ausgestochenen Geschäftspartnern als hinterlistiger, gewalttätiger krimineller Heuchler abgetan, doch Freunde beschreiben ihn als ruhigen, hilfsbereiten kämpferischen, klugen Händler, den sie sich, wenn sie ihn nicht als Freund hätten, zum Freund machen würden. AUSSEHEN: Er hat strahlend blaue Augen, eine markante Nase und sehr dunkle braune Haare. Auf dem Oberkörper, Armen und Händen hat Parzivall kleine, aber tiefe, Vernarbungen, doch er hat auch eine auffällige Narbe im Gesicht, weshalb ein schmaler Strich der inneren linken Augenbraue nicht nachwachst. Im Allgemeinen hat er einen trainierten Körper, ist schlank und trägt ausschließlich gepolsterte Schuhe um sich im Ernstfall davon-/anschleichen. Dazu trägt er eine dunkle, gegen den Winter gefütterte und eine mit sehr dünnen, leichten Eisenplatten eingearbeitete Jacke aus dunklem Wildschweinleder, die er sich selbst gemacht hat. Seine Hose ist von ähnlicher Beschaffenheit, doch ist diese aus Stoff und ohne Eisenplatten. GESCHICHTE: Kindheit: Parzivall wuchs als ältester von 7 Kindern in Aramat auf, wobei 4 davon (Cleo, Eric, Jean und Fred) kurz nach der Geburt an einem plötzlichen Kindstod den Tod fanden. Dies war ein schwerer Schock für die Familie, worauf sein Vater damit reagierte, dass er sich immer mehr auf seine Händlerkarriere konzentrierte und sodass er seinen Schmerzen entfliehen konnte. So kam es dazu, dass er zu seiner Mutter, welche in tiefer Trauer versank, und zu seinen Geschwistern (Gieselbert, Reiner, Olaf) eine enge Bindung aufbaute. Jugend: Sein Vater merkte das sich Parzivall mehr und mehr ihm entfremdete, weil sein Vater sich mehr und mehr in seine Arbeit vertiefte und Parzivall fand das er durch seine Arbeit mehr und mehr streng, wie durch seine Verhandlungen,5 und deshalb nahm er ihn mit zu seinen Dienstreisen mit. Hier lernte der seine Redekunst stark zu verbessern und nebenbei von seinem Vater fortgeschrittenes Logisches Denken, da sein Vater nicht immer die ehrlichsten Geschäfte machte und er, wenn er den Überblick verlieren würde, sich viele Feinde machen würde. Die erfolgreiche Händlerfamilie, nicht auch zuletzt durch Parzivall, machte sich mit Neidern und ausgestochenen Handelspartnern dann irgendwann so viele einflussreiche Feinde, dass jemand eines schönen Wintertages 1. Tag vor Parzivalls 14 Geburtstag, den 11.12.41 4E, einen Attentäter schickte, der die 3 Geschwister und seine Eltern umbrachte um diese aus dem Geschäft zu werfen. Parzivall war in diesem Moment kurz draußen und macht sich deshalb Vorwürfe, weil er seine Familie nicht verteidigen konnte. In den folgenden Wochen trieb sich Parzivall aus Trauer viel in der Stadt rum, wobei auch die dunkleren Gassen zählten. Zu dieser Zeit hielt er sich mit Taschendiebstahl über Wasser und wurde deshalb von einem Assassinen und Meisterdieb rekrutiert, weil er laut seinem Meister schon beim Taschendiebstahl so ein Geschick und vor allem Stille an den Tag legte, da würde für ihn das Töten das schnelle Geld bedeuten, obwohl er noch sehr viel lernen müsse und er hatte Glück, denn er wurde nur rekrutiert, weil sein Meister sagte das er keine Bindungen zu irgendwem habe und deshalb keinen Grund hätte ihn umzubringen. Das wusste er, weil wenn jemand eine Bindung zu ihm hätte, diesen damals elendigen Jungen aufgenommen hätte. Der Junge hatte zwar Gewissensbisse, weil er nicht wie der Mörder seiner Eltern sein wollte, aber manchmal hat man wegen des Geldes keine Wahl. Der Meister war offiziell als Bader unterwegs, doch in fast jede Stadt, in die sie kamen, erledigten sie „Aufträge“. Der Bader entschied sich ihn in die Lehre zu nehmen, doch Parzivall lernte nicht nur ein kleines bisschen Heilkunst, sondern Dinge wie Schleichen, Giftmischung, wie man aus dem Gefängnis ausbricht und wie man Assassinen Aufträge bekommt. Außerdem lernte er vom Bader Arthos und Durae zu respektieren, denn das sei, laut Bader, sehr wichtig, wenn man Erfolg als Assassine haben wolle. Doch der Bader war streng, und da ihm Disziplin sehr wichtig war, griff er auf körperliche Bestrafung zurück. Daher rühren auch Parzivalls Narben an Brust, Armen und Händen. Mit neunzehn schließlich, hielt er es nicht mehr bei dem Bader aus und töte ihn als dieser schlief, doch der Bader wachte auf und schaffte es mit seinem Gift getränktem Doch ihn an der Augenbraue zu verletzen. Daraufhin starb der Bader an der Verletzung, die im Parzivall hinzugefügt hatte. Aus Ehre würde der Bader am Straßenrand mit einem Beutel mit Gold beerdigt, weil er nicht das Baders Geld haben wollte. Dann floh er mit den Pferden, die für ihn wie „Freunde waren“, die den Wagen des Baders gezogen hatten: Incitatus, Bukephalos und Marengo. Heute: Parzivall ist heute ein Händler, der in einer kleinen Stadt lebt. Er kam dort auf einer Suche nach einem Heilkundigem hin, weil er auf seiner einen Gesichtshälfte durch den Dolch des Baders temporär gelähmt war und entschied sich, wegen des geplanten Handels zu bleiben. Sein Traum ist es auf einer Burg im Schnee zu leben und von dort aus sehr aktivem Handel mit dem Handelskontor und seinen Handelspartnern zu führen. Zwar erledigt er noch hin und wieder Assassinen Aufträge, doch das nur dann, wenn seine Opfer mindestens 1-mal gesündigt hatten (dieses Gebot kann man auslegen wie man will, sodass er theoretisch jeden Auftrag annimmt), da er sonst das mit seiner Interpretation von Ehre nicht vereinbaren könnte. Er ist sonst ein aktiver Kämpfer, denn er verteidigt als Wache seine vor Monstern und feindlich gesinnten Leuten, doch er ist bereit für seine Freunde in der Schlacht zu sterben. Doch hin und wieder packt ihn die Lust fortzugehen, weshalb er sich ein Schiff gekauft hat, und wer weiß, vielleicht ist sie eines Tages so stark das er sich in ein neues Abenteuer stürzt…
  23. Name - Dugrim II. Grollhammer Sohn des Barundin Geschlecht - Männlich Volk - Nordlandgeborener Geburtsjahr - Im Winter des Jahres 312 der 3.E Größe - ~1,36 Meter Haarfarbe - Braun Augenfarbe - Grau Heimat - Norden von Lyren Wohnort - ehem. Karak Grimrik; aktuell Karak Bargrim Eltern - Barundin Grollhammer & Magna Bergvogt Geschwister - Kragg Grollhammer (Bruder), Throndin Grollhammer (Bruder) Frau - Hilda Herzkeil Kinder - Alrik Grollhammer (Sohn) Stellung - Clanoberhaupt des Clan Eisenherz Glauben - Galdrar-Glaube samt Ahnenkult Handwerk - Meisterschmied, Kriegsherr, Staatsmann Charakter Dugrim Grollhammer, als Herr seines Volkes in rauer Zeit ist nicht nur sein Körper, sondern auch sein Charakter hartgesotten und durch die Umstände der hiesigen Welt sowie deren Gefahren geprägt worden. Auch wenn den seinen Untergebenen Angst wohl ferner liegt als so manch anderen, vermochte auch Dugrim an den Punkt gekommen sein, an welchem sich abzeichnete, dass nicht einmal mehr die mächtigen Bergfestungen der Steingeborenen diese vor der drohend anrückenden Verderbnis bewahren konnten. Dugrim zeichnete sich stets als gerechter und weiser Herr seiner Leute aus, er herrschte ausgeglichen und sein aufrechter Geist fand Bestätigung in den Herzen und Worten jener, über welche er seine Hand hielt. Nicht zuletzt sollte seine konservative Ader ihm eine gewisse Beliebtheit im Volke verschaffen. Sein steinerner Geist gab ihm die Kraft auch in schwerster Zeit den seinen Göttern treu zu bleiben und nicht wie manch ein anderer, sich dem Wahnsinn hinzugeben und an der Standhaftigkeit der Götter zu zweifeln oder diese gar schon als verräterische Wesen darzustellen. Auch wenn man Dugrim in einer Waagschale zwischen einem mürrisch nachblickenden Nordlandgeborenen und der Ruhe eines unbehauenen Steines selbst ausgleichen kann, so ist diese schon benannte Ausgeglichenheit wohl besser, als eine gerechte Balance zu verstehen welche. Alles in allem kann man sein Wesen unter dem Ausdruck “seiner Stellung angemessen” zusammenfassen. Trotz all dem mag es ihm vergönnt sein, seine Ruhe zu finden, wenige können sich seine Freunde nennen und noch weniger seine Vertrauten. Man weiß, dass er es genießt sich nach hartem Tage in seinem Gemach niederzulassen, seine alte Pfeife anzustecken und das warme Knistern eines Feuers bei starkem Schwarztabak zu genießen, denn seine Suche nach Ruhe, mag noch einen breiten Pfad für ihn bereiten. Der Glauben Die Existenz des Allvaters ist für ihn unbestreitbar, er heiligt ihn und innerhalb des Clans fahren seine Schöpfungen, die Götter und weitere, unter verschiedensten Titeln. Auch die Geweihten sind dem Clan heilig und werden mit höchstem Respekt behandelt, doch finden sich auch viele Legenden und Mythen in Form von Reinkarnationen der Ahnen, wichtiger Mitglieder des Clans und der Steingebornen in dem Ahnenkult wieder, welche sich als Schirmherren den Leuten in den verschiedenste symbolischen und ikonischen Formen preisgeben. Eine Art exzessiver Ahnenkult ist üblich und so werden Vorfahren je nach Taten und Lebensweise angebetet und um Rat gefragt und Teils auch als Wille des Allvaters oder Inkarnationen des seinen Willens betitelt. Im Clan ist auch der Glaube an Heldenwesen, welche man als Mythen bezeichnen könnte ebenfalls üblich. Eben jene hohen sowie niederen Schöpfungen als auch der Allvater selbst, sind in den Bräuchen des Clans gängig, wenn auch ihre Anreden variieren so sieht man sie und ihre Inkarnationen oft in Sagen mit den verschiedensten Auslegungen. Aussehen In der Tradition seiner Ahnen bekleidet auch er die runenverzierte Rüstung, welche schon seine Vorfahren vor ihm trugen, behangen mit festem dunkelroten Stoff und eisernen Platten, ist nur wenig seiner Haut zu erblicken, lediglich das Gesicht vermag außerhalb der Schlacht ohne Teile von Rüstung versehen zu bleiben, dazu ist er stets mit einem längeren, durch Fell geschmückten Mantel in dunkler Manier der Nordländer gekleidet. Mit seinen braunen Locken schmiegt sich sein gewaltiger Bart, verziert durch edle Ringe und feinen Schmuck über den seinen Oberkörper, auch bindet er mit einem goldenen Ring sein langes Haar hinter seinem Kopf zu einem Zopfe zusammen. Die wenige Haut, welche man an ihm erblickt, sollte sie denn nicht von Eisen bedeckt oder durch Haaren verhangen sein, ist rau und vernarbt, die wohl auffälligste jener Narben ziert sich über sein linkes Auge und nimmt die Länge einer ganzen Hand ein. Seine Augen, welche sich hinter wulstigen Brauen versteckt zeigen sind durch eine stählerne Tiefe gezeichnet. Sollte der Anlass es zulassen, kommt es vor das auch Dugrim sich mit den Würden seines Clans präsentiert und eine Krone auf seinem Haupte trägt, da jene eines der Prunkstücke des Eidgoldes derer des Clan Eisenherz darstellt. Geschichte Seine Geschichte beginnt in einer eisigen Nacht weit unterhalb der Oberfläche, in den Tiefen eines uralten Berges welche vor langer Zeit als Kolonie des Clans in Nordlyren angesetzt wurde und welcher nun seit dem Fall Karkas die Heimat seines Clans darstellt. Dugrim soll hier zum ersten Mal die Luft des Berges, erhaschen. Als ältester von drei Geschwistern sollte er ins Leben schreiten. Seine Jugend als Sohn des Clansoberhauptes und damit Anwärter auf eben jenes Amt, verläuft zwar mit dem Gewissen, das eine größere Gefahr auf dieser Welt lauert, doch die Steingeborenen unter dem seinen Vater sind standhaft in ihrer Meinung, dass auch die noch so niedersten Kreaturen die Massive eines Berges nicht durchdringen können. So erlebt Dugrim eine erfüllte Kindheit, er wächst als gebildeter Steingeborener und begabter Stratege in seiner Rolle als Erbe seines Vaters heran. Um handwerklich nicht unbegabt zu sein und den seinen Ahnen alle Ehre zu machen, erlernte Dugrim von einigen der fähigsten Schmiede der Steingebornen die Kunst des Formens von Metall und deren Verarbeitung, rasch verfeinerte er sein Handwerk und stets war er auch in folgende Jahren bemüht sich bei Gelegenheit zu verbessern, auch ließ er sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit also ohne das Wissen des gemeinen Volkes, für geraume Zeit, in der Kunst des Runenschmiedens unterrichten. Umso erschütternder traf ihn die Kunde, dass im Jahre 347 der 3. Epoche ein Keim der verderbnis im Urwald von Auil gefunden wurde, wessen Schaaren nicht ein Mal durch die geeinte Heeresstärke der Uralven und Hochalven gestoppt werden konnte, welche sich nach verheerenden Waldbränden ihrer Heimat beraubt sahen und im folgenden Jahr nach Lyren fliehen mussten. Auf der Welt wurde dies als der beginn des dritten Götterkrieges gesehen und selbst wenn die Meinung der alten Landbärte des Clans sich nicht änderte, so sah Dugrims Vater es als angemessen an, auch seine Vertreter zu dem Konzil von Korenar zu entsenden, an welchem auch Dugrim selbst im Namen seines Vaters und Volkes teilnahm. Doch trotz der Gefahr hielt sich das Heer des Clans, zu wohle dieses zurück. Als die Truppen der geeinten Völker durch den Weltenriss marschierten und dieser zusammenbrach, kostetet dies einen hohen Preis und viele verbündete verloren sich an diesem Tag für immer in einer anderen Welt. Zusätzlich wurde den Magiern und ihrer Zugehörigkeit, welche den Riss öffneten, blutige Rache geschworen, was Magie und deren Nutzung innerhalb des Clans weiterhin schwer an Ansehen kostete. Durch diesen Vorfall fühlten sich die hohen Sippen und Langbärte innerhalb des Clans nur weiter bestätigt und die politische Meinung kippte zu einem Rückhalt, auch ein nahezu vollständiges abriegeln der oberen Festungen sowie der Tunnelnetze mit anderen Völkern wurde in Betracht gezogen, allerdings nur bedingt beschlossen, da in den folgenden Jahren Dugrims Vater des Öfteren seine Amtsgewalt an Dugrim selbst vermachte, dies führte dazu das der Clan an der Seite seiner Verbündeten viele Schlachten gegen die Gefallenen auszufechten vermochte. Als im Jahre 351 der 3. Epoche die Götter selbst auf der Welt schreiten, erheben sich auch innerhalb des Clans Geweihte der Götter, nicht in der Verwandtschaft der Sippe Dugrims oder der Grollhämmer, allerdings in etwaigen anderen Familien und Sippen und auch aus den niederen Schichten der Gesellschaft treten solche Sprecher der Götter hervor. Jene welche sich als Geweihte vorstellen, werden im Clan als Ahnenwahrer bekannt, ihnen wird großer Respekt entgegengebracht und sogar höchste Herren beugen vor ihnen das Knie. Die Hoffnung der Steingeborenen erhebt sich erneut und man stimmt einer Teilnahme an dem Vorhaben zum Einkesseln der Schattenwesen zu. Dugrim selbst erhebt den Kriegshammer und marschiert an der Spitze seines Heeres, an der Seite seiner Verbündeten, der Nordlandgeborenen und Nordmarer sowie des Gottes Astahl persönlich zur Schlacht von Ronar. Es zeichnete sich eine standfeste Verteidigung, welche durch den Mut der Völker und das Antlitz eines Gottes tapfer gehalten werden konnte. Doch aller Tapferkeit zugrunde erschreckt selbst Dugrim als die Schattenwesen Samerium, das Göttergift über die Verteidiger der Festung Eiswall ergehen lassen. Wie ein böser Fluch breitet es sich unter den Truppen aus und so musste erneut der Magie zu schulde, die letzte Bastion, welche den Pass in den Norden schützt dem Unheil weichen. Dugrim, wutentbrannt befiehlt den Rückzug des seinen Heeres an der Seite der anderen Verbündeten, jeder welcher sich zu einem Gefallenen wendet, wird durch den Willen Dugrims exekutiert und auf ewig sollte dieser Tag seinen Unwillen gegen Magie prägen, nicht ein, nicht zwei, sondern ein drittes Mal kostete der Einsatz von magischen Zaubern nicht nur das Leben seiner Verbündeten, sondern auch das seiner eigenen Truppen. Auf feigste Weise raffte dieser “Fluch” seine heldenhaften Truppen wie eine Seuche dahin. An der Ankunft in seiner Heimat zögerte Dugrim keinen Tag bevor er mit seinem eigenen Blute die Geschehnisse und die Schuld jenes Tages in dem Buch des Grolls seines Clans verzeichnete. Der ungehinderte Vormarsch der Schattenwesen zwingt Dugrim zum Handeln, zu allem Unheil verstirbt auch sein Vater noch während jener schweren Zeit. Als eine der letzten Bastionen des Nordens von Lyren halten die Steingeborenen unter Dugrim die niederen Kreaturen zurück während sich die Nordmarer und weitere auf den letzten sicheren Kontinent retten, als jede Schlacht trotz göttlicher Hilfe nur noch in einem Pyrrhussieg endet und das Göttergift anfängt auch einfache Leute außerhalb der Schlachten, sogar in die Tiefe des Berges, in großen Mengen zu befallen, kommt es zu Hungersnöten und Massensterben, der Befehl jeden, welcher sich als Gefallener erhebt zu exekutieren stand zu jenem Zeitpunkt weiterhin fest. Dugrim fasst den Beschluss seine Festung sowie die Tunnel auf ewig zu versiegeln und den Weg gen der Schiffe zu marschieren. Einige letzte seines Clans decken ihren Rückzug und bringen das endgültige Opfer, darunter auch einer der Geweihten der Götter. Die Schiffe, welche man dem Clan sicher vorbehalten hatte und schützte, wurden von einem Handwerksmeister der Tieflandgeborenen bereitgestellt, einer der alten Verbündeten Dugrims. Auf ihrem letzten Weg nach Oredan wurde, auch der Hafen überrannt, an welchem sie wenige Minuten zuvor ablegten. Ein weiteres Mal musste der Clan Eisenherz fliehen, wie zuvor auf Karkas, wo sie ihre Geburtsstätte verloren, geschah es nun auch auf Lyren wo der Clan zuvor seine einstigen mächtigen Kolonien zu seinem neuen Hauptsitz machte. Auch wenn all dies lange vor der Zeit Dugrims geschah, so lag der Zorn in seinem Blute und der Hall der Ahnen verankerte sich in seinem eisernen Willen. Als sich auf Oredan ergab, dass es zu einer finalen Schlacht kommen sollte, so stand auch das geflohene Volk des Clan Eisenherz unter Dugrim seinem Schicksal gegenüber, auch der Sturm und das Erdbeben mitsamt der Ereignisse um Auil konnten den Willen und den Glauben für die richtige Sache aus dieser Welt zu schreiten nicht brechen, Dugrim hält seine Leute heroisch als ein Clan beieinander, denn sollten sie ohne Willen fallen, so wären die Jahrhunderte der Weisheit der Vorfahren und der Ahnen mit ihnen gestorben. Niemand gab sich dem Tod frei hin, ein jeder würde kämpfen - Doch soweit kam es nicht, die Götter schufen den “Göttlichen Vertrag” Die neue Welt Als der Vertrag der Götter beschlossen war, zog es nahezu alle Völker in die neue Welt, nach Lyria in Lyren. Dugrim zögerte, doch nach ersten Berichten beschloss er, auch mit den wenigen Verbliebenen seines Clans sich in die neue-alte Heimat zu begeben. Mit ihrer Ankunft in der neuen Welt machten sie sich auf, eine der alten Festungen des Clans zu finden, viele Karten waren ohne Sinn und nur mühselig konnte man überhaupt einen der Berge, in welchen zuvor die Festungen waren noch wiedererkennen. Der Kühnheit Dugrims zu verdanken, schafften die nun durch die neue Welt irrenden Clanmitglieder es, einen noch verbleibenden Gipfel aufzufinden, hoch im Norden, verschneit und von frostiger kälte eingeschlossen, welcher schon zuvor Teil ihres Einflussgebietes und sogar Teil der ehemals großen Gebirgskette gewesen sein muss, von der Festung, welche sich in ihm befand, sind nur noch die Grundrisse übrig. Vorab ohne großes Interesse für das restliche Weltgeschehen macht Dugrim es sich zur Aufgabe, mit dem Bruchteil seines Volkes, eine neue Heimat in alten Stein zu schlagen und die Wege seiner Väter und Urväter zu ehren, doch den Groll auf die Magie und jene Nutzer mag er lange nicht vergessen und erst Recht nicht vergeben haben, den Ahnen heilig dankt er den Göttern und lebt Tugendhaft als Herr seines Volkes in der massiven Bergfestung und den weiten Hallen, welche er weiter und weiter erschließen lässt, eine sichere Heimat für die Ewigkeit vermag er für sich und seine Leute zu schaffen, denn das Herz aus Eisen schlägt tief in seiner Brust.
  24. Du benötigst Wort & Schrift möchtest dir aber nicht an der Tinte die Hände mit Methylenblau schmutzig machen? Der Wellenreiter Verlag kann dir mit Tinte & Feder für kärgliche Preise dienen, wir schreiben deine Anträge mit unseren Federn und lassen sie aus der Masse hervorscheinen, wie die Gischt auf den Wogen der See. Egal ob Charakterbeschreibung oder Adelsantrag, egal ab Siedlung, Dorf, Stadt oder Anträge für Außenposten- sie alle sind gerne übernommen solange das Entgelt stimmt! Zudem sind für einen unbedeutenden Aufpreis der doppelten Hypothek ihres Landgutes, auch, mit kleineren Wartezeiten, grafische Meisterleistungen, in Form von Wappen, Karikaturen sowie einfache Zeichnungen von Strukturen, Personen oder weiteren Motiven, für ihre Anträge etc. möglich! Auf ein Neues! Die Zeit ist erneut Reif für einen Neustart und auch wir sind wieder mit dabei, zuvor als Amboss & Feder Verlag, haben wir in den letzten Season des Servers unzähligen Spielern mit ihren Charakterbeschreibungen und Anträgen geholfen, so soll es auch nun wieder sein. Ein Serverneustart bedeutet auch das ein jeder sich wieder mit dem Schreiben einer Charakterbeschreibung auseinandersetzen muss, doch nicht ein Jeder ist wegen des schönen Rollenspiels hier, vielleicht wollt ihr nur Eure Stadt gründen, eine Burg oder die Safezone haben welche euch vor den Angreifern schützt? Oder ihr seid doch jemand der sich neu in das Rollenspiel einfinde möchte und Hilfe von unserem Team an erfahrenen Spielern benötigt? - Wir sind für euch da! Habt ihr noch Fragen, möchtet etwas spezifisch abklären, meldet euch bei Lizard oder Dugrim auf dem offiziellen Lyria-Teamspeak Server! Wir schreiben was du brauchst! [Preise auf Verhandlungsbasis]