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  1. Silaron ist ein unverkennbarer Alb: blass, schlank und großgewachsen. Dazu trägt er immer den braunen Kapuzenmantel seines Vaters, welcher das Gesicht des Alb vor Sonnen schützt. Darunter trägt Silaron ein bräunliches Hemd. Unterhalb seines Hemds, versteckt, befindet ein Stigma was den schlanken Alben, als diesen kennzeichnet. Falls er aber mal seine Kapuze abnimmt, sieht man seine pechschwarzen Haare und violetten Augen. Ebenfalls auffallend ist die Kette, die er um seinen Hals trägt, da an dieser ein Knochen befestigt ist, der Silaron Glück bringen soll. ... Silaron ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln, da nur Bürger Liars etwas mehr über ihn wissen und er Außenstehenden nichts über sich erzählt, geschweige denn zeigt. Nur langjährige Anhänger gewinnen langsam sein Vertrauen, jedoch ist er keinesfalls Menschenscheu oder nicht wortgewandt, jedoch ist er allem sehr misstrauisch gesinnt. So kann er Feste unter Gildenmitgliedern voll und ganz genießen, aber meidet sogleich öffentliche Feierlichkeiten oder Feste, selbst Feste innerhalb von Liar bleibt er meist fern, um sich nicht unnötig dem Sonnenlicht aussetzen zu müssen, aufgrund seiner Rasse. Falls man aber sein Vertrauen gewonnen hat bemerkt man, die eher ruhige aber dennoch immer herzliche und sehr loyale Art von Silaron. Auch die Bewohner der Stadt Liar, liegen dem schmächtigem Alben sehr am Herzen, obwohl er an fast keinen Festlichkeiten teilnimmt. Wenn er mal durch die Stadt läuft, mischt er sich mit unauffälliger Kleidung unter das Volk, sodass man ihn nicht bemerkt. Aber auch bei seinen Entscheidungen denkt er immer an das Wohl seiner Gemeinschaft. Seine Wortgewandte Art zeigt sich immer in Verhandlungen. Leuten, die sein Vertrauen nicht gewonnen haben, misstraut er sehr stark. Zudem wechselt er mit Fremden fast kein Wort, weshalb man ihn als schüchtern abstempeln könnte, wobei er einfach keinen Grund hat, mit Fremden zu sprechen. Silarons Geschichte beginnt an einem eisigen Wintertag im Jahre 12. An einem Morgen, bevor die Sonne den Himmel Lyria‘s erblickte und die Morgenröte den Schnee leicht rötlich verfärbte erblickte der kleine Silaron die Welt durch ein Fenster im Schlafgemach der Familie Pherax. Leider war dies auch schon mit sehr viel Tragik verbunden, da seine Mutter Halleria bei der Geburt des kleinen blassen Albs verstarb. Viele machten den kleinen Alb für den Tod seiner Mutter verantwortlich, jedoch stand sein Vater, der selbst zum Alb wurde, immer hinter dem kleinen Silaron.Oft erzählte er ihm von seinen Abenteuergeschichten und der Reise zum neuen Kontinent, welche Silaron immer voller Stolz mitlauschte und Nach seinen ersten Lebensjahren wurde der schmächtige Alb von einem Lehrmeister in Waffenkampfkunst und körperlicher Kampfkunst unterwiesen, jedoch stellte sich der kleine Alb aufgrund seines zierlichen Körperbaues ziemlich schwer mit Waffen und den körperlichen Kampfkünsten an. Aber dafür hatte er ein Talent für Schattenmagie, die ihm praktisch in die Wiege gelegt wurde, wie sein Lehrmeister festellen konnte. Als er sein 12. Lebensjahr erreichte ging Silaron mit seinem Vater, der selbst ein angesehener Magier ist, zu einer Außenstelle der Magiergilde um Silaron dort zu registrieren. Daraufhin bekam er das Lesen und Schreiben beigebracht und wurde förmlich zugeschüttet mit Grundlagen über Magie aber auch andere wichtige Dinge, die er einmal als Stadtherr wissen muss. Natürlich war er nicht gerade erfreut, aber durch seinen Fleiß bildete er sich mit einem Lehrer immer weiter. Natürlich sind die Trainingsstunden nicht zu vergessen, die er abhielt. Als er sein 16. Lebensjahr erreicht hatte ging es für den schmächtigen Alb, der stets eine Robe, aufgrund des Sonnenlichts trägt auf eine Schiffreise nach Aramat, auf eine Akademie für Magie, um eine Ausbildung als Magier anzutreten. In Aramat angekommen erblickte der Alb eine florierende Stadt, in einer Größe die er so nicht kannte. Aber er sah auch etwas anderes eindeutig. Die Trennung zwischen Arm und Reich, in Liar kannte er niemanden der Obdachlos war… Als er mit 17 Jahren ein Attentat, an einem einflussreichen Adeligen, welcher in viele Geschäfte involviert ist, mit eigenen Augen mitansehen musste, ohne wirklich etwas tun zu können änderte sich die Einstellung des jungen Herren. Er wurde viel misstrauischer Menschen gegenüber und Trainierte viel ambitionierter, um stärker zu werden. Mit 21 Jahren beendete er seine Ausbildung zum Magier erfolgreich und bekam von seinem dortigen Meister ein magisches Siegel. Im selben Jahr kehrte er noch nach Liar zurück, um weiter von seinem Vater persönlich zu lernen, jedoch war Silaron viel misstrauischer als vor 5 Jahren. Als Geschenk für die abgeschlossene Ausbildung, schenkte er ihm seine bräunliche Kapuzenrobe, die Silaron mit Stolz bis heute trägt. ... Eines Nachts wurde Silaron von seinem Vater geweckt und durch einen Geheimtunnel in die Unterstadt Liars, die er bis dahin nicht betreten durfte, geführt. Er erfährt, dass im Untergrund eine verborgene Gilde lebt, welche Liar kontrolliert und dafür sorgt, dass niemand in der friedlichen Stadt zu Schaden kommt. Zudem erfährt er, dass sein Vater, der Anführer der Gilde ist und er sie später anführen wird, weshalb er nochmals persönlich von ihm in Schattenmagie und etwas Beherrschungsmagie unterwiesen wurde. Die loyalen Anhänger der Gilde, die vielleicht auf den ersten Blick etwas finster dreinblicken sind jedoch alle herzensgut. Nur vereinzelt und nach und nach konnten sie erst nach langer Zeit sein tiefes Vertrauen gewinnen, da er wirklich allem gegenüber sehr misstrauisch gesinnt ist. Im Jahr 43 verstarb das Gildenoberhaupt, Py‘zus Pherax (Silarons Vater), womit er schließlich die Gilde anführen musste und damit über Liar herrschte, jedoch hatte er sich etwas geschworen: „Er lasse niemals zu, dass Bürger Liars leiden müssen. ... In den folgenden Jahren herrschte Ruhe und Frieden und die Handelsstadt Liar blühte auf, aber vielleicht ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm, wer weiß das schon. ~ Alter Kauz
  2. 1. Steckbrief Sanag Elcoron Männlich Alb (Gefallener] 13 (41 Jahre alt) 177cm Dunkles Grau Gelb / Violett (Rechts / Links) Aramat Eremit (Fernab der Zivilisation) Adept Magier Mutter : Ladriel Elcoron (†13 Bei der Geburt) Stiefmutter : Jinieh Blavikon (Lebendig: Schneiderin in Aramat, erbte das Haus von Rodrin Elcoron) Vater : Rodrin Elcoron (†29 Bei einem Arbeitsunfall in den Minen) Stiefschwester : "Airiel" (geb. Alari Blavikon - Prostituierte in Aramat) Altira (Göttin der Gelehrten) und Kratnik (Gott des Handwerkes) 2. Das Aussehen Sanag, ist was Körperbau, Haar und Hautfärbung angeht, ein typischer Vertreter seines Volkes. Sein einziges Alleinstellungsmerkmal stellt wohl sein ungleiches Paar Augen dar, eine Laune der Natur die schon in früher Kindheit dafür sorgte dass der junge Sohn des Bergbauers eher wenig Freunde sein eigen nennen konnte und wahrscheinlich auch der Grund waren, dass seine abergläubische Stiefmutter in ihm ein verfluchtes hässliches Entlein sah. An und für sich kann man durchaus behaupten, dass es sich bei Sanag um einen wirklich attraktiven Mann handelt, er besitzt ein markantes Gesicht mit hohen Wangenknochen, volles, dunkelgraues, beinahe anthrazitfarbenes Haar, kräftige Augenbrauen und tritt im allgemeinen sehr gepflegt mit einer selbstsicheren Strenge auf. Ein Adonis wird er niemals werden, dass verbietet ihn seine Abstammung, doch er ist "gut genährt" und eher Schlank als Mager. Narben besitzt er wie jeder Gefallener, die bläulich-violetten Male befinden sich zumeist versteckt von einem Hosenbein auf dem rechten Schienbein und dem linken Oberschenkel, man wird sie also wohl selten zu Gesicht bekommen. Immerzu ist der doch so wache Blick gezeichnet von dunklen Augenringen, die scheinbar weniger ein Symptom von schlaflosen Nächten sind als viel mehr einfach da zu sein scheinen. Kleiden tut sich der Adept der Magie in seinem Stand gerechte Kleidung, sie besteht zwar nicht aus den nobelsten aller Stoffe, ist jedoch hochwertig verarbeitet und in kräftigen Farben gehalten. Desweiteren weigert er sich vehement eine Robe zu tragen. Wie vielen Alben, ist es auch schwer ihm sein Alter anzusehen, er könnte 30 oder auch schon 80 sein. 3. Der Charakter Charakteristisch tritt der Adept zumeist sehr ruhig und zurückhaltend auf. Auf neue Personen reagiert er zwar mit Neugierde, jedoch mit respektvollem und höflichen Abstand. Anfänglich mag er schnell als Unterkühlt, Charismatisch und oftmals auch Arrogant abgestempelt werden, sehr oft sogar wirkt der Alb ungewollt Streng, was wohl die Schuld der dunklen Augenschatten und ausgeprägten Augenbrauen ist, all diese Annahmen sind vielleicht wahr wenn man Sanag nur entfernt bekannt ist. Es handelt sich bei dem Alben nämlich um einen couragierten und sehr wissbegierigen Mann der harte Arbeit, Freundlichkeit, Logik und Effizienz hoch zu schätzen weis und welcher das "höhere Wohl" immer und ohne Kompromisse über das eigene und anderer Individuen stellt, selbst dann wenn dies einen Nachteil für sich selbst bedeutet. Man soll nun aber nicht glauben dass es sich bei Sanag um einen Samariter handelt, alles was er sich aufgebaut hat, verdankt er harter, unnachgiebiger Arbeit, und um seinen Erfolg zu sichern würde er wohl "über Leichen gehen". Eine seiner größten Ambitionen ist es Anerkennung zu erfahren, vor allem was seine Profession betrifft ist er sehr Akribisch sie nach den für ihn höchst möglichsten grad an Qualität auszuüben, dabei ist er nicht gewillt Abstriche in jeglicher Art zu machen. Erwähnenswert wäre auch seine extreme Angst vor höhen, hoch gelegene Balkone sind für ihn ein Alptraum, und auch über Berggipfel wandert der Alb ungerne- das Arbeiten im Magierturm seines ehemaligen Lehrmeisters war lediglich durch lange Überzeugungsarbeit und das Verhängen der Fenster möglich, um zumindest die Illusion von Bodenkontakt zu wahren. 4. Die Geschichte Die Frühe Kindheit des heutigen Magiers spielte sich zu großen Teilen auf der Straße im Untergrund von Aramat ab, als Einzelkind eines Bergbauers dem zudem die Erlöse aus dem Verkauf seiner bei der Geburt verstorbenen Ehefrau zur Verfügung standen musste Sanag nicht wie viele andere um die nächste Mahlzeit bangen, sondern hatte eine vergleichsweise sehr normale Kindheit. Freunde hatte er nicht viele, die welche er jedoch hatte bleiben ihn noch heute in Erinnerung. "Fjanir" ein junger Aschenhaupt, mit dem er als Kind immerzu die Mädchen geärgert hatte, nennt er auch noch heute seinen Freund. Es herrscht reger Briefkontakt zwischen den beiden auch wenn Fjanirs Rechtschreibung eher "abenteuerlich" zu nennen ist. Als Sanag c,a 8 Jahre alt war versprach sich sein Vater einer anderen Frau, Jinieh Blavikon - die beiden lernten sich kennen als Maß für ein neues Hemd genommen werden mussten, sein Vater, Verwitwet und nun schon seit 8 Jahren alleine, brauchte nicht lange um sich zu verlieben und hielt recht überstürzt um ihre Hand an, die ebenfalls verwitwete Schneiderin wäre dumm gewesen sich diese Gelegenheit durch die Lappen gehen zu lassen- Plötzlich hatte Sanag eine "Mutter" und eine "Schwester". Das Verhältnis zwischen seiner Stiefmutter und ihm selbst war schwierig, Sie war der Meinung dass er hässlich sei, und sein ungleiches Paar Augen ein schlechtes Omen, immerzu betonte sie "Aus ihm würde nichts werden". Zwar griff sein Vater immer mal wieder durch wenn es zu kleinen Auseinandersetzungen kam war jedoch zwischen den Fronten hin und her gerissen. In Alari, seiner neu gewonnenen Schwester, fand er jedoch eine wirkliche Freundin, wenngleich der Kontakt über die Jahre geschwunden ist. Es war bei diesem Verhältnis auch nicht sonderlich verwunderlich dass Sanag auf das Drängen seiner Stiefmutter an die Magierakkademie geschickt wurde um die Grundausbildung zu absolvieren, so würde er sie für ein paar Jahre mit seiner bloßen Anwesenheit nicht mehr belästigen. Seine Ausbildung absolvierte der Alb ohne großartig nennenswerte Leistungen, er war der durchschnittliche Novize, zwar hat er ein hohes magisches Potential Inne, wirklich großartige Beachtung oder Aufsehen erregte er jedoch nie. Es war etwa nach 2 Jahren seiner Ausbildung, da er in der Bücherei der Akademie auf Emetiel stieß, eine wirklich, wirklich alte Zauberin die sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihrer Forschungen in Aramat befand. Die Albin war runzlig, klein und konnte nur noch gebückt an ihrem Stock gehen, sie war wohl die älteste Person die Sanag zu seinen Lebzeiten gesehen hat, zumindest sah sie so aus- ihr genaues Alter hatte der Magier niemals erfragt, da es ihn immerzu unpassend erschien es reichte ihn daher zu wissen dass sie wohl SEHR alt war. In der Zeit, welche sie in Aramat verbrachte sollte ihr von einem Novizen geholfen werden und weil Sanag die letzte Person war, die eine Bitte seiner Tutoren abschlagen konnte wurde er kurzerhand für den Leibdienst dieser alten Zauberin auserkoren. Er schleppte Bücher, Kessel, Kristalle, Schriftrollen und alle möglichen Reagenzien durch die Gegend und half der alten Schrulle sich mit ihrer Sonnenpaste gegen die durch die Fenster strahlende Sonne einzuschmieren, ein Dienst für den ihn wirklich niemand beneidete. Sie redeten so gut wie nie ein Wort, selbst wenn Sanag fragen stellte wie "Was ist das?" oder "Woran forscht ihr?" bekam er selten eine Antwort, und wenn er mal eine bekam, dann war sie höchstens zweisilbig. Es war überraschend als er einige Monate nach seiner Ausbildung einen Brief der Magiergilde erhielt, in welcher ein Angebot eines privaten Lehrmeisters unterbracht wurde, seine Ausbildung zum Adepten zu übernehmen, diese Gelegenheit wollte sich weder Sein Vater, Er, noch seine Stiefmutter die die Zeit ohne ihn sichtlich genoss entgehen lassen, die Gilde übernahm sogar die Kosten für seine Anreise tief in den Norden. Seine frühe Jugend verbrachte der Magier also mit dem Lernen bei und Pflegen einer exzentrischen alten Schachtel die gleichzeitig auch eine, zumindest in Fachkreisen der Artefaktkunde und Analysemagie hoch geschätzte Magistra war, isoliert vom Rest der Welt, und umgeben von lediglich 2 weiteren Adepten, wobei einer auf den vereisten Treppen des zügigen Magierturmes seinen Tod fand und der zweite Sanag nicht einmal mit dem Hinterteil ansehen wollte. Nach etlichen Monaten wurden aus Schüler und Magistra tatsächlich Freunde. Er half ihr im Alltag, bei der Forschung und hatte im Gegenzug eine Gönnerin mit hohen Ressourcen, eine Bleibe und genoss gleichzeitig eine vollwertige Ausbildung die ihm sogar von der Gilde der Magie attestiert wurde. Es war harte aber ehrliche Arbeit die ihn sogar über den Tod seines Vaters bei einem Minenunfall hinweg trösten konnte. Emetiel wurde zu seiner Familie, sozusagen seine nicht leibliche "Großmutter" und er lebte mit ihr in Isolation die lediglich unterbrochen wurde von einigen Besuchen in Aramat und gelegentlichen Besorgungen in der Stadt. Sie verbrachten 25 Jahre umgeben von Eis und Wissen, bis Emetiel schließlich den Ruf Arthos ereilte und aus dem Leben glitt, das war nicht verwunderlich, Sanag hatte schon früher oftmals damit gerechnet dass die alte Eremitenzauberin das Zeitliche segnet, doch sie war Stur wie Löwenzahn. Auf ihrem Sterbebett vermachte Sie ihm ihr Erbe, das ganze hatte wahrscheinlich praktische Gründe : So würde ihr Besitz nicht an die Gilde gehen welche sie immer wieder als "Pfuscher" und "Fassköpfe" bezeichnete. Es ist kein großer Reichtum, jedoch eine Bleibe sowie Sammelsurium an Kuriositäten und Wissen. (861 Wörter)
  3. Charakterbeschreibung des Cassim Vangeance (Ryukarma): Steckbrief: Name: Cassim Vangeance Geschlecht: männlich Volk: Alvenmischling (Hochalv-Uralv) Geburtsjahr: 7.Monat des Jahres 18 der 4. Epoche Größe: 2,10m Haarfarbe: Silbrig Augenfarbe: Eisblau Heimat: Lorean, ein kleines Dorf Wohnort: Liar Stellung: Assassine, Berater des Gildenführers Profession: Magier (Wilder) Eltern: Nathan Vangeance (Vater,t) Liane Vangeance (Mutter,t) Glaube: hält nichts von den Göttern Aussehen: Wenn man den jungen Alven trifft fällt einem als erstes seine saphirblauen Augen auf, welche an aussehen als seien sie aus einem Edelstein geschlagen wurden. Ebenso bemerkt man die Silbernen Haare die wie der Mond in der Nacht glänzen, wenn das Licht auf sie fällt und bis auf seine Schultern fallen. Seine Gesichtszüge sind meist hart und wirken auf manche bedrohlich. An sein recht schlanken Körper trägt er einen Weinroten Waffenrock und einen Dunkelblauen Mantel, wie der Abendhimmel. Er trägt dunkle Stiefel und einen ledernen Gürtel an dem sein Katana hängt welches in einer schwarzen Scheide steckt. Er ist mit seinen 2,10m Recht groß für einen Mischling und seine Haut ist leicht gebräunt. Charakter: Schon als kleiner Junge wirkte Cassims Art komisch auf andere. Er verhielt sich nicht wie andere Kinder und las lieber allein in seinem Zimmer als mit anderen draußen zu spielen. Er vertiefte sich liebend gerne in alte Schriften und war schon immer eine ruhige und ordentliche Seele. Er wirkt immer distanziert und baut nur zu wenigen Personen eine Beziehung auf. Die meisten Leute kann er innerhalb von Sekunden durchschauen aber hat ein Problem damit sich in andere hineinzuversetzen und ihre Gefühle zu verstehen. Er mag nur die Leute die er nicht durchschauen kann, da diese im als einziges interessant erscheinen. Sein Vater bemerkter früh sein Potential und sein taktisches verstehen auch wenn er sehr unsympathisch auf andere Wesen wirkt. Sogar Tiere meiden ihn da er wohl eine sehr unangenehme Aura hat. Auf die meisten wirkt er sehr gleichgültig es sei denn er ist allein in einem Zimmer mit einer Person die er mag. Sollte er mal wirklich einer Person vertrauen ist er ihr sehr loyal gegenüber und erfüllt Aufträge auch wenn er weiß, dass es falsch ist. Cassim hielt noch nie etwas von den Göttern da er meint die Bewohner Avaens sollten sich selber um ihre Probleme kümmern und die Götter sollen sich raushalten. Er mag die Religionen nicht da sie viele unnötige Opfer gefordert hat. Geschichte: Cassim wurde im siebenten Monat des achtzehnten Jahres der vierten Epoche in einem kleinen unscheinbaren Ort im Süden Lyrens. Dort lebte er mit seiner Familie und ihrer Katze in einem kleinen Haus. Oft saß er stundenlang bei seinen Großeltern um Geschichten aus alter Zeit zu lauschen Sein Großvater starb als er gerade mal 4 Jahre alt. Zu dem Zeitpunkt verstand er noch nicht was das zu bedeuten hatte doch auch später war ihm nie danach seinem Großvater nachzutrauern. Mit 5 Jahren lernte er von seiner Großmutter das lesen und schreiben. Vielleicht lag es an seinem jungen Jahren doch sie war die erste und eine von wenigen Personen die er nie verstand. Sie war so lieb und gütig ohne einen Grund oder eine Gegenleistung zu verlangen, was ihn oft ziemlich verwirrte. Er begann seitdem nach und nach die Bücher in ihrem Haus und der Stadtbibliothek zu lesen und kam manchmal stundenlang nicht aus dem Zimmer. Er las Bücher über die Welt ihre Geschichte und den Religionen. Langsam kam immer wieder der Gedanke wie dumm der Gedanke der Religionen doch war. Allerdings wollten seine Eltern und Großeltern nie etwas davon hören und so hörte er auf darüber zu reden. Im Jahr 25 bekamen sie die Nachricht das Banditen das Nachbardorf ausgeraubt haben und sie befürchteten das sie auch zu ihnen kommen würden. Ein Vater nahm ihn mit in den Wald um zu trainieren. Es stellte sich raus, dass sein Vater einst ein Teil in der Magiergilde war. Allerdings flohen er und ein paar seiner Freunde und versteckten sich an verlegenen Orten. Er wollte das Cassim sich im schlimmsten selbst verteidigen konnte. So brachte er ihm den Umgang mit einem Katana und die Grundsätze der Magie bei. Schnell stellte sich heraus, dass er ein großes Potential für Hydrosophie, Pyrokinetic, Aerothurgie und die Schattenmagie besaß. Monatelang war es ruhig um die Angreifer und so lang trainiert er andauernd. Irgendwann kam er zu einem Punkt das er nicht mehr weiter kam. Er konnte seine Zauber nicht mehr verstärken und er begann zu verzweifeln. Cassim wollte unbedingt seine Kräfte erweitern und immer mehr lernen. Eines frühen Morgens saß er frustriert auf einem Baumstumpf während der Nebel zu seinen Füßen durch das Grass schlich und dachte darüber nach wie er seine Kräfte steigern könnte als ihm endlich die Zündende Idee kam. In seinen Büchern hat er gelesen, dass in der Luft ebenfalls kleine Teile Wasser vorhanden ist. Er konzentrierte sich und begann diese zu erhitzen und es hatte tatsächlich geklappt! Er konnte Nebel herbeizaubern. Allerdings konnte er es noch nicht ganz kontrollieren also bewegte er den Nebel mit der Aerothurgie und verband damit diese drei Magietypen miteinander. Seit diesem Tag war es sein Erkennungsmerkmal. Er arbeite täglich daran diese Fähigkeit zu perfektionieren. Er benutzte sie zum Überraschungsangriff, Flucht und zur Tarnung. Dann kam der Tag an dem die Banditen angriffen. Sie plünderten die Häuser, steckten sie in Brandt und töteten ihr Bewohner. Zu ihrem Glück wohnten sie nah am Hafen und bekamen die Nachricht früh. Sie rannten in eines der Schiffe und flohen übers Meer. Als sie zurückblickten sahen sie nur noch die Umrisse der Stadt, welche leuchtend rot brannte und eine riesige Rauchschwade über ihr. Nach 2 Tagen auf hoher See kamen sie in der kleinen aber sehr idyllischen Handelsstadt Liar an. Sein Vater, welcher noch schnell ein paar Habseligkeiten eingepackt hatte kaufte ihnen ein kleines Haus das genau wie das alte auch am Hafen lag. Ebenso wurde er ein Teil der Schattengilde die im Untergrund lebte und die Stadt heimlich kontrollierte. Er wurde schnell ein angesehenes Mitglied der Gilde, starb allerdings auf einem der Aufträge als Cassim gerade einmal 17 Jahre alt wurde. Auch sein Großvater starb in den folgenden Monaten an Altersschwäche. Seine Mutter war nur noch ein Schatten ihrer selbst nachdem sie ihren Mann und ihren Vater verlor. Also musste er sich nun um das Geld der Familie kümmern. Wie sein Vater schloss auch er sich der Gilde an. Er erfüllte einen Auftrag nachdem anderen und sein Ansehen wuchs und wuchs. Seine Taktiken und Erfolge sprachen für ihn. Als er 19 war starb seine Großmutter an einer Krankheit im Alter von 117 Jahren. Dies hat ihn total aus der Bahn geworfen genauso wie seine Mutter die an der Trauer zugrunde ging und starb. Doch keine Tot hat ihn so stark getroffen wie der seiner Großmutter. Sie unterstützte ihn immer und sorgte um ihn. Sie war eine der wenigen Personen die er nicht durchschaute und er dachte es war die letzte Person die so wirkte. Doch damit hatte er unrecht. 3 Wochen nach dem Tot seiner Mutter fand er langsam wieder in die Spur. Er war volljährig und hatte das Hab und Gut der Familie geerbt. Somit kämpfte er weiter für die Gilde. Die Jahre verstrichen und die Geschichte über dieses Gildenmitglied reichten bis zu den obersten der Gilde. Im Alter von 24 wurde Cassim zum Stadtherr gerufen und wurde zu einem seiner Berater was die Verteidigung von Liar angeht. Dieser Mann war die 2. Person die er je kennengelernt hat, die er nicht durchschauen konnte. Als er im Jahr 43 starb und sein Sohn Silaron Pherax zum Gildenführer und Stadtherr wurde diente er unter ihm ebenfalls als ein Berater und Assassine. Und wie sein Vater war auch dieser Herr einer dieser Person, die er nie durchschauen konnte und er war diesem Herren treu ergeben. Es heißt er sei der Nebel der Liar umgibt und von dort aus bewacht ~ Alter Kauz
  4. Allgemeine Informationen: ✥ Vorname: Mâgnus ✥ Zwischenname: Meròn ✥ Zuname: Von Jarlsbach-Krahburg ✥ Alias: » Herr von Jarlsbach (Kurzform des Zunamen), » Mâgnusil (Suffix “-il” = regionale Respektsform) » Sohn des Varýs ✥ Geburtsmonat: 11. M. des J. 382. der 3. E. ✥ Wohnort: Eickelburg ✥ Heimat: Eine Stadt der Ostkolonien Lyrens/ Erkennt aber Eickelburg als neue Heimat an ✥ Glaube: Glaube des Einen ✥ Handwerk: Stoffverarbeitung/Politik ✥ Profession: Leiter der Schneider- und Tuchmacherzunft Eickelburgs/ Diplomat Eickelburgs ✥ Charakteristika: Subtil, zynisch, indiskret, gerissen ✥ Stellung: Gesandter der freien Stadt Eickelburg, Kaufleute Eickelburgs ✥ Magische Begabung: Aerothurgie ✥ Magische Ausbildung: Adept ✥ Zauberschule: Kristallomantie und Gestenmagie ✥ Familie: Eltern: » Varýs von Jarlsbach-Krahburg (Vater) ♂ (6. M des J. 349 der 3. E. - 1. M des J. 32 der 4. E.) † » Vâlaera Arya von Krahburg (Mutter) ♀ (9. M des J. 355 der 3. E. - Jetzt) Geschwister: » Armyn (Bruder) ♂ (Kurz nach Geburt erstickt) † » Minrak (Bruder) ♂ (Verschwunden) † » Clara (Schwester) ♀ (Im Alter von 2 im Hafenbecken ertrunken) † » Marik (Bruder) ♀ (3. M. des J. 5 der 4. E. - Jetzt) » Jirah (Halbschwester) ♀ (3. M. des J. 37 der 4. E. - Jetzt) Physische und optische Beschreibung: ✥ Geschlecht: Männlich ✥ Rasse: Gefallene (Definiert sich aber als Alve) ✥ Volk: Alben/Fahlländer > [Alben bzw. Alven-phänotyp dominiert] ✥ Höhe: 1,85 m ✥ Augenfarbe: Tannengrün ✥ Haarfarbe: Pechschwarz-Grau ✥ Hautfarbe: Blass, dunkler ✥ Körperbau: Ektomorph, wenig muskulös, groß Persönlichkeit: Mâgnus ist eine ruhige, sachliche und rationale Person, die sich mit seinen rhetorischen Fähigkeiten immer wieder beweist. Manchmal wirkt er eher hart und erbarmungslos. Dies lässt ihn gelegentlich sehr mürrisch wirken seltener auch für einige Leute sehr unsympathisch, doch den Alben scheint dies nicht weiter zu interessieren. Meist agiert er aus diesem Grund mit dem Motto: “Wenn ich zu allen gerecht bleiben soll, dann bin ich eben zu allen gleich ignorant”. Wenn es aber darum geht, andere zu überzeugen, legt er meist seine brummige Art ab und überzeugt mit seinem Charme und seinem festen Willen. In der Stadt, die er als seine Heimat ansieht, da er die meiste Zeit seines Lebens, eingeschlossen seine Kindheit, dort verbracht hat - Eickelburg - ist er eher als Visionär bekannt. Er hat stets wirre aber begründete Ideen, die ihm meist bei einer ruhigen Minute in einer der vielen Tavernen der Stadt in den Sinn kommen, in denen er genüsslich an einem Tee nippt. Außerdem wird Mâgnus hin und wieder eine gewisse Anmut zugeschrieben. Jenen hebt er sich aber nicht nur für die Frauenwelt auf. Er fühlte sich schon seit jeher zu allen Geschlechtern hingezogen. Mâgnus selbst hält nichts von der Idee, den Gefallenen - von denen er ein Teil ist - eine eigene Rasse zu zusprechen. Wenn es nach ihm gehen würde, wäre jede Gefallenenrasse ein eigenes Volk der ursprünglichen Rasse. So gebe es nach ihm faktisch nur drei Rassen. Er begründet diese Entscheidung damit, dass die Gefallenenvölker doch mehr den Rassen ähneln, aus denen sie ihren Ursprung haben. Ein gepflegtes Äußeres ist ihm ebenso wichtig wie hin und wieder einen ruhigen Moment zu haben. Er hat dem Anschein nach schon mehr Geld in Kleidung und sein Aussehen investiert als in Alkohol - auch wenn er hin und wieder abends einen Tee auslässt und stattdessen einen oder zwei - vielleicht auch mehr Weine kostet. Aussehen: Mit 1,85 Metern Körpergröße ist Mâgnus ein sehr durchschnittlich groß gewachsener “Halbalb.” Viele würden ihn auf ein mittleres Alter schätzen. Dies ist natürlich nicht der Fall. - Er ist deutlich älter, als sein Äußeres hergibt. Er hat eine durchschnittliche Statur aber für einen Alben einen noch recht muskulös gehaltenen Körperbau. Dies mag von der vermeintlich meeresalvischen und nordmarerischen Abstammung kommen. Genaueres dazu ist ihm nicht bekannt, da das Blut seiner Familie schon längst vom Samerium verunreinigt worden sei (Wie manche zu ihm sagten). Seine Hände sind trotz seinen Körperbaus davon recht unbeeindruckt und wirken viel zerbrechlicher, wenn nicht schon fragil aussehender, als man es denken würde. In erster Linie fällt nicht auf, dass er der Rasse der Gefallenen angehört. Die Haut des Alben ist durch sein meeresalvisches Blut nicht ganz so blass ausgefallen, wie es für Gefallene normal ist. Das Stigma, das mit dem Gefallener-sein einhergeht bedeckt er. Zu seinem Glück hat er jene Male nur an Oberarmen und an den Beinen. Seine langen, grau-schwarzen (ehemals nur schwarzen) Haare trägt der Halbalb meist zusammengebunden. Ein Teil seiner restlichen Haare wird nach rechts überschlagen, der andere stark getrimmt. Zudem trägt er stets einen drei-Tage-Bart, da er nicht immer Zeit findet, ihn zu entfernen. Seine spitzen, langen Ohren treten durch seine zusammengebundenen Haare deutlich hervor. An ihnen hingen früher immer je zwei Goldohrringe auf jeder Seite. Seitdem er sich aber einen versehentlich abriss, zieren nur noch die drei verbliebenen seine Hörorgane. Die Gesichtszüge Magnus' sind sehr schmal und strahlen eine besondere Seriosität, aber auch eine große Ruhe aus. Seine Tanngrünen, tiefen Augen sind aber meist das, was dem Betrachter von alledem zuerst ins Auge fällt. Sein Körper wird von sämtlichen edlen Stoffen geziert. Viele von diesen hat er selbst hergestellt. Aus Seide und Baumwolle ließ er sich seinen königsblauen Allzweckmantel anfertigen. Die Verschlussseite des Mantels ist mit einem Nomadischen Muster bestickt, der die Knöpfe mehr in den Hintergrund rücken lässt und die Jacke ansehnlicher macht. Unter dem Mantel trägt er stets ein Seidenhemd. Meist ein rot-töniges mit - erneut - nomadischen Mustern. An den Beinen trägt er eine dunkle und feste, weite Leinenhose, dessen Enden in seine hohen und braunen, mit Pelz ausgekleideten Lederstiefel ragen. Jene Stiefel sind, da sie früher oft abrutschten, mit schnüren um sein Schienbein zugebunden und gehen dem Halbalb bis an die Knie. Um den Unterarm trägt er lederne Armschienen, die den einzigen Zweck haben, seine Arme nicht abkühlen zu lassen. Sie sind mit Fell ausgekleidet und dienen durch dessen Grazilität nicht zum Schutz vor Angriffen. Über seinem Becken trägt er eine Filzschürtze, die erneut am oberen Ende mit Fell ausgekleidet ist. Sie wird, zusammen mit der Hose, dem Hemd und dem Mantel von einem Gürtel zusammengehalten, an dem er auch kleine Säckchen mit Münzen, einen Dolch und ebenfalls Glücksbringer aus Bärenklauen befestigt hat. Um seine Garderobe abzurunden, trägt er immerzu seinen rotbraunen Schal aus Jacquard-Stoffen. Jenen Schal trägt er hin und wieder tagsüber über dem Kopf um seine Haut vor dem Stechen des Sonnenlichts auf seiner Gesichtshaut zu schützen. Geschichte: 2. Monat des Jahres 54 der vierten Epoche: Taverne der freien Stadt Eickelburg, Nordost-Lyria ... Ein älterer alvisch-aussehender Mann mit einem drei-Tage-Bart wacht in einer alkoholisch riechenden Lache aus gegorenem Traubensaft auf. Er reibt sich ein-zweimal die Augen, schaut umher und gähnt. Der Mann packt ein Notizbuch ein, das seit ein paar Stunden offen neben ihm liegt. Das Buch ist in Leder eingebunden und hat einen silber-metallischen Rahmen. Er packt das Buch in eine auch-ledrig-braune Umhängetasche, die er sich noch im selben Moment über Kopf und Schulter wirft. Aus einer Seitentasche seines Königsblauen Mantels zieht der - noch etwas müde aussehende - Mann 2 glänzende Münzen, die er neben sich auf den noch eben als Schlafplatz missbrauchten Tisch wirft. Die Münzen klimpern nicht wie gewöhnlich, da sie auf die türkise mit edlen Mustern bestickte Tischdecke fallen. Wäre diese nicht dort gewesen, wären möglicherweise die anderen schlafenden Besucher der nicht sehr einladend riechenden Gaststätte aufgewacht. Der immer noch nach alkohol riechende Mann taumelte nun auf die Tür des Lokals zu und öffnet diese, indem er sich mit seinem rechten Arm gegen sie lehnte. Als ihn die rot-goldenen Strahlen der Morgensonne ins Gesicht stachen, nutzte er seinen anderen Arm, um seine Augen vor dem allmählich stärker werdenden Schmerz des blendens zu schützen. Er unternahm alsbald drei ganze Schritte, bis er die miefende Taverne vollständig verlassen hatte ... Mâgnus Meròn von Jarlsbach-Krahburg - der Sohn eines ehemaligen, mittlerweile schon verstorbenen, Kaufmannes für edle Stoffe und Textilien - läuft, nach einem etwas längeren Abend in einer Taverne, im Schatten der Straßen und Gassen Eickelburgs zu seinem mittlerweile ausgebauten, edel aussehenden Wohnsitz am Marktplatz der Stadt. Er kommt vorbei an Läden und Händlern, die am Morgen ihre frische Ware vor die Türen der Geschäfte Eickelburgs stellen. Auch Barbiere, die ihre gerade “geöffnet”-Schilder an den Fassaden ihrer Häuser umdrehen und Fischer, die mit vollem Angelgepäck und -Netzen an ihm vorbeilaufen, um ihre Boote damit zu beladen, womit sie das fangen, was ihre Familien ernährt. Er sieht die ersten Knechte und Mägde durch kleine Fenster am Boden der haushohen Häuser, die die Wäsche ihrer Hausherren und -Damen auf den Straßen waschen und erinnert sich dabei an die Zeit, als er noch kaum einen Schritt groß war und schon den eigenen Knechten und Mägden half. Sie schufteten früher den ganzen Tag für den Lohn zweier Mahlzeiten pro Tag für seine Eltern. Dieser Lohn war für eben jene Bevölkerungsklasse noch recht beachtlich. Als Mâgnus nun kurz vor seinem persönlichen Refugium an einem der Städtischen Märkte vorbeikommt, sieht er einer dieser Trickbetrüger … dieser Gaukler in einem kleinen von der Sonne gegilbten grünen Zelt. Es scheint schon fast chartreuse, so fahl wie es durch das stetige Sonnenlicht geworden ist. Der Mann im Zelt hat ein recht einfaches Erscheinungsbild. Nur seine Warze zerbröckelt den grauen Ton der Normalität seiner Physiognomie. Mâgnus erinnerte sich erneut an ein - nun prägendes - Ereignis seiner wohl durch neue Einschnitte verkümmerten Reminiszenz an seine Jugendzeit. Er und einige Gefährten betrogen selbst bei einem schon von Betrug miefenden Glücksspiels in einer dieser Marktzelte. Er erwischte alle drei der Jünglinge und brachte sie einen nach dem anderen nach Hause. So bekam er seine Vergeltung und als Entschädigung noch eine Abfindungssumme an Münzen wie Kreuzer und Groschen. Im Fall von Mâgnus gab es Zuhause als Strafe noch einige Hiebe auf das Sitzfleisch. Schnell wendet der ältere Halb-alb seinen Blick vom Gauklerstand ab, als neben seinen Erinnerungen ihn auch noch beinahe eine Kutsche anfährt. Schnell springt er zur Seite. Nun vollends aus dem Halbschlaf erwacht läuft er geradewegs auf sein Heim, das einem kleinen Palast gleicht, zu. Er nimmt den Türklopfer in die Hand und schlägt ihn leichte drei Male gegen die schwarze Ebenholztür, bis noch im selben Augenblick eine Magd seines Hauses die Tür öffnet, als stände sie den ganzen Tag und die ganze Nacht hinter der Tür, nur um im Falle wie dieser einer ist, jemandem die Tür zu öffnen. Er nimmt schon seit jeher keine Schlüssel mehr mit. Mâgnus möchte sich nicht ausmalen, was passieren würde, wenn die falsche Person den Schlüssel zu seinem Heim finden würde, nachdem dieser auf einem seiner Abenden in den Tavernen verloren ginge. Mâgnus bedankt sich und schreitet in den großen Eingangssaal. Vorbei an mehreren Bildern seiner Ahnen, seiner Erzeuger und seiner Selbst. Kaum zu schweigen von der vielen Nebenprodukte, oder Sprösslinge, wie andere seiner Familie diese nennen. Er tat mehrere Versuche, Kontakt mit diesen Wesen gleichen Blutes zu machen, resignierte dann aber, als ihm deren Gesellschaft unwohl tat. Einige dieser - wie sie im Volksmund genannt werden - Geschwister sind aber aufgrund der Desinteresse ihrer Erzeuger dahingerafft. Tragische Unfälle, die hoffentlich nicht erneut geschehen - wie Magnus’ Familie sagt. Magnus steigt Stufe für Stufe der vielen knackenden Treppen im Stiegenhaus auf, bis er letztendlich die Tür seines Schlafgemachs erreicht. Er tritt hinein, zieht sich ein edlen Stoff nach dem anderen aus und legt sich sachte ins Bett. Wenige Sandkörner der Sanduhr später schlief er schon … "Es mag zwar komisch klingen aber es ist schon grässlich, wenn man für das Geld, welches man bekommt kaum einen Finger rühren muss." Wie Mâgnus es gerne sagt "Mein Kapital meine Zunge." Für seine Redefähigkeiten war Mâgnus schon lange in der Stadt bekannt. Dies mag wohl einer der Gründe sein, weshalb er von der Stadt selbst zum Gesandten dieser ernannt wurde. Dies kam aber auch nicht aus freien Stücken. Er selbst bewarb sich schon Monate zuvor für diesen Posten, da ihm die Arbeit mit den edlen Stoffen nicht genug war. So änderte sich sein Leben auch schlagartig. Anstatt wie sonst jeden Abend in den Tavernen herumzulungern, wanderte Mâgnus nun umher um die Interessen Eickelburgs in anderen Städten zu vertreten oder Städtepartnerschaften zu schließen. Sein größtes Ziel liegt ihm auch schon in den Augen ...
  5. Die Charakterbeschreibung des Wundarztes Friedrich Melanchthon-Weissenberg Steckbrief Name: Friedrich Melanchthon-Weissenberg Geschlecht: männlich Volk: Mensch {Mittelländer} Geburtsjahr: zehnter Tag des 3. Monats im Jahre 28 Alter: 26 Größe: 1,65 Haarfarbe: braun Augenfarbe: braun Heimat: Eickelburg Wohnort: Eickelburg Stellung: Feldarzt der Stadtwache Beruf: Wundarzt Eltern: Heinrich Melanchthon-Weissenberg (Sattler), Johanna Melanchthon - Weissenberg {geborene Melanchthon} Geschwister: Elßbeth und Kilian Glaube: Meine Glaube is der Fünfgötter-Glaube wobei ich verstärkt an die hohe Göttin des Kampfes und der Ehre, welche den Namen Durae trägt, sowie Faora die Mutter, Zetin den Geist der Blumen und Kratnik den Gott des Handwerks glaube. Äußere Erscheinung Friedrich Melanchthon-Weissenberg ist eine sehr hagere Gestalt mit kurzem braunem Haar und braunen dunklen Augen, welche freundlichkeit ausstrahelen. Markannt ist seine etwas größere krumme Nase an welcher selbst ein Blinder mit seinem Tastsinn ihn aufjedenfall erkennen würde. Er trägt für gewöhnlich ein weiß-gräuliches Leinenhemd, welches sich im Vergleich zur Dauer seiner Nutzung gut gehalten hat und immer noch hält. Dazu muss gesagt werden, dass er die nötigsten Reparaturen, beziehungsweise Ausbesserungen selbst vornimmt. Über dem Leinenhemd trägt er immer seine schwarze Wolljacke, welche er mithilfe der Hirschknochenknöpfe, falls der Bedarf bestünde, verschließen könnte. Die Jacke ist durch eine Kapuze ergänzt, welche er, da es Jacken in dieser Form nicht zu kaufen gibt, annähte um an regnerischen Herbst- und Frühlingstagen, an denen ein dicker Mantel nicht von Nöten ist, seinen Kopf vor Nässe zu schützen. Ebenfalls trägt er mit viel Leidenschaft seine naturfarbene Bundhaube, über welcher er eine dunkelgraue Filzkappe trägt. Diese Kombination der Kopfbedeckung ist eines seiner größten Erkennungsmerkmale. Der Grund dafür ist, dass er diese Kopfbedeckungen immer trägt und es dabei keine Rolle spielt, ob es heiß, kalt, regnerisch, stürmisch, oder windig ist. Ohne diese geht er nicht aus dem Haus. Seine Hände vermag Friedrich mit rindsledernen Handschuhen zu schützen, die ebenso typisch für ihn sind wie die anderen Kleidungsstücke. Um seine schwarze Leinenhose an Ort und Stelle zu halten und um eine Bloßstellung seines nackten Gebeins zu verhindern, trägt er einen, ebenfalls so wie bei Schuhen an Hand und Füßen, rindsledernen Gürtel. Dieser hat eine stählerne Schnalle, welche er sich bei einem der vielen Schmiede Eickelburgs hat fertigen lassen. Seine Schuhe sind ebenfalls aus Rindsleder gefertigte Schnallenschuhe. Charakter Man mag es kaum glauben, aber es gibt noch Edelmänner auf der Welt. Friedrich ist kein reicher Mann. Seine Arbeit erlaubt es ihm, in einem kleinen, feinen Haus zu wohnen und dort zu praktizieren, was ihm als Lebensinhalt völlig genügt. Er ist einer der preiswertesten und guten Wundärzte Eickelburgs, außerdem der Feldarzt der Stadtwache. Äußerst besonnen und vorsichtig, so könnte man ihn bei seiner Arbeit beschreiben, steht das Wohl seiner Patienten bei ihm an oberster Stelle. Friedrich behandelt erst seit wenigen Jahren Patienten, weswegen er aufgrund seiner jungen Erscheinung immer wieder schiefe Blicke erntet, trotz seines umfangreichen Wissens. Melanchthon-Weissenberg ist ein intelligenter Mann, der denen treu bleibt, die ihm treu sind, und besitzt weder eine Faszination für die Macht noch für Geld. Alkohol trinkt er nur in besonnenem Maße, noch nie hat er über den Durst getrunken. Noch nie ist er an einem Bettler vorbeigegangen, ohne jenem eine Münze oder etwas ähnliches zu schenken. Als Mann der Wissenschaft ist Friedrich allzeit offen für Neues und den Fortschritt, obgleich selbst er bei so manch modernen Heilungsverfahren zu schaudern beginnt. Wie viele andere Menschen auch lebt er nach einem gewissen Codex, der weniger religiöser, sondern eher moralischer Natur ist. Zwischenmenschlich ist er ein fröhlicher Geselle mit gutem Humor, auch wenn er manchmal vielleicht ein wenig schräg daherkommt. Eine dieser Seltsamkeiten die Friedrich ausmachen, ist, dass nicht unbeding ein Kissen auf seinem Platz oder den Platz an dem er gerne sitzen würde, liegen muss und er eher darauf verzichten würde wenn er könnte. Der Grund für dieses sltsam ungewöhnliche Verhalten? Den kann ich ihnen nennen. Was seinen Genuss von Komfort angeht besteht er einzig und allein auf Gutes Essen und Trinken bzw. die wirklich Lebenswichtigen Dinge. Ob er nun auf einem bequemen Stuhl sitzt oder in einem bequemen Bett liegt ist ihm einerlei. aber wenn erntscheiden könnte wie eben angeschnitten würde er den unbequemeren Weg wählen um auf eventuellen Ruhm und gespartes Geld keine Arroganz und Hochmut folgen zu lassen, sondern ihn auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen und seinen Charakter zu wahren. Ein anderer Grund ist auch, das Friedrich ein sparsame Gestalt ist und sich mit den niederen Schichten, den Handwerkern und Bauern, welche so oft seine Hilfe benötigen, identifizieren möchte. Zudem ist er der ansicht das Reichtum und Luxus nicht das ist was im Leben zählt. Aber er hat auch Schwächen. Eine seiner Schwächen ist der regelmäßige Verstoß gegen das Braurecht von Alkoholischen Getränken. Denn Friedrich trinkt glegentliche und gerne von seinem guten, trotzdessen illegalen selbstgebrannten Rum. Aber seine größte Schwäche, welche anfangs noch eine Stärke sein kann, sofern Friedrich es nicht übertreibt, ist seine Sturheit die ihn im Laufe seines Lebens geprägt hat. Er würde selbt bei einem Toten versuchen diesen mit geeigneten Mitteln zu reaniemieren so lange bis ihm eindeutig klar wird: "Hier kann ich nichts mehr tun.". Der Grund dafür ist, dass er nie wieder einen Menschen sterben sehen will, dem noch zu helfen ist und jede Möglichkeit nutzt bis es wirklich zu spät ist. Das negative daran, ist das er dann des öfteren , wenn dies passiert, seine Beobachtungsgabe nicht die beste ist und er das Wesentliche vergisst und sich selber dadurch stresst das er nicht klar denken kann. Eine weitere Schwäche Friedrichs ist es uordentlich zu sein, was die Ordnung seiner Dokumente und Termine angeht. Aber bisher, Kratnik sei Dank fand er meistens das entsprechende Dokument oder sein Terminbuch was er suchte wieder, sodass bisher niemand zu schaden kam. Geschichte Es war am zehnten Tag des dritten Monats im Jahre 28 - so hat man es mir zumindest erzählt - als ich im Haus meines Vaters geboren wurde. Mein Vater und meine Mutter waren damals ungefähr Zwanzig, für die Lebensgrundlage war dennoch gesorgt, da mein Vater als Sattler sein Geld verdiente. Schon früh begann ich meinem Vater bei der Arbeit zu helfen, interessierte mich aber schon damals für Kräuter und Heilmethoden. Ich träumte zwar davon eines Tages Arzt zu werden, aber wie das schon immer war, übernimmt der Sohn meist die Arbeit seines Vaters, bedauerlicherweise, auch wenn Sattler reiche Leute werden konnten. Das wollte ich aber nicht, auch wenn es von Nutzen sein hätte können. Ich wollte etwas anderes werden. Ich dürfte ungefähr Fünfzehn gewesen sein – ganz sicher bin ich mir nicht mehr – als etwas schreckliches geschah, an das ich nur ungern zurückdenke. Der Vater meines besten Freundes Curt, war immer ein fleißiger Mann gewesen, doch, die Götter mögen mir verzeihen, er war nicht gerade der Klügste. Auf jeden Fall hatte er die Idee, nicht nur Salpeter herzustellen, sondern auch weiterzuverarbeiten, was definitiv sein Können überstieg. Die Einzelheiten des Prozesses erspare ich euch, schlussendlich mündete das Ganze einfach gesagt in einer atemberaubenden Explosion. Curt‘s Vater überlebte diese zwar, jedoch mit so schweren Verletzungen, dass er wenige Stunden später seinen Verletzungen erlag. Es brach mir das Herz, den Vater meines besten Freundes ohnmächtig beim Sterben zuzusehen. Dieses Erlebnis war der Grund, warum ich mir schwor, dass so etwas niemals wieder in meiner Anwesenheit geschehen sollte. Mein Vater hingegen war wie bereits erwähnt ein Sattler und war im Gegensatz zu Curts Vater Ulrich ein weitaus klügerer Mann. Beide Männer waren fleißig und sehr hart aber fair. Das einzige war, das Curt’s Vater einer niedereren Schicht angehörte als mein Vater und es so schwerer hatte mit seinem Verdienst das Überleben seiner 6 Köpfigen Familie zu sichern. Die nächsten 2 Jahre vor Beginn meiner Lehrzeit beim Bader Waldemar Saldinger, von welcher ich gleich erzählen werde, bat ich meinen Vater als Geschenk der Nächstenliebe, ob er nicht einen monatlichen Betrag an Dukaten an Curt’s Vater entrichten könnte um seine Familie versorgen zu können. Mein Vater hatte ja schließlich das Geld um einen Monatlichen Betrag von 250 Dukaten gewähren zu können. Dem stimmte er zu und tut es auch heute noch. Vielleicht lag es daran das er mir nur selten nach einer guten Argumentation etwas abschlagen konnte oder, dass er so wie ich meinen göttertreuen Vater kenne schon lange nachgedacht hatte irgendwas göttergefälliges zu Tun um Menschen in Not zu helfen. Nun aber zu meiner Ausbildung. Ich ging mit 17 bei einem Bader in die Lehre, um ein wenig mehr über Heilpraktika und den Körper im Allgemeinen zu erlernen und verbrachte bei jenem die nächsten drei Jahre. Ich erfuhr viel über den Menschen und Pflege, jedoch kaum etwas über natürliche Heilmittel, was mir aber von antritt meiner Lehre bewusst gewesen war. Daher beschloss ich nach Abschluss meiner Gesellenprüfung auf Wanderschaft zu gehen, um mehr über ebenjenes zu erfahren und mich weiter fortzubilden. Vier Jahre zog ich umher und erhöhte mein Wissen über die Natur. Um mich über Wasser zu halten, versorgte ich Wunden und half Menschen in Dörfern ohne Badehaus. Während dieser Zeit begegnete ich vielen interessanten Pflanzen und traf auch einige wichtige Persönlichkeiten. Gerne denke ich an diese Zeit zurück, denn sie war so unbeschwert und nicht so voll von Leid und Schmerz. Nach ebenjenen vier Jahren, die ich auf Reise verbrachte, kehrte ich in meine Heimatstadt zurück. Inzwischen hatte ich mir einiges an Wissen über das Heilen von Wunden angesammelt, das ich von einer großen Zahl an Personen bekommen hatte, in der vom hochrangigen Alchemisten bis zur hinterwäldlichsten Kräuterhexe nahezu alles vertreten war. Ich besuchte meine Familie, was mich sehr berührte, nachdem ich sie eine lange Zeit fast aus meinen Gedanken verbannt hatte. Es war erstaunlich, wie erwachsen meine Geschwister in dieser Zeit geworden waren und ich verspürte den Drang, nie wieder von ihnen Abschied zu nehmen. Doch trotz dieser Zusammenkunft fasste ich schlussendlich einen endgültigen Entschluss. Wie viele andere auch, beschloss ich in die Stadt zu ziehen und mich selbstständig zu machen, um dort mit Genehmigung des Bürgermeisters offiziell zu praktizieren und gegebenenfalls eine eigene Praxis zu eröffnen. Daher bleib ich in Eickelburg und begann nach einigen Rückschlägen mein Amt als Wundarzt auszuführen, was ich, Genauso wie mein Amt des Feldarztes, welches ich ein 2 1/2 Jahre nach eröffnen meiner Praxis annahm, bis heute nicht aufgegeben habe. Der Grund dafür, dass ich auch noch Feldarzt wurde, war das der alte Feldarzt Theodor Hafelmann mich 2 Jahre lang in das erweiterte Handwerk und das Amt des Feldarztes einführte, falls ich dazu bereit war es in meiner Zukunft es einmal zu begleiten. Zwei Jahre darauf, ich mag ungefähr 26 gewesen sein verstarb Theodor und die anderen vier Wundärzte lehnten es ab, dieses Amt auszuführen. Das ist meine Geschichte. gez. Feld- und Wundarzt Friedrich Melanchthon-Weissenberg
  6. viviidc

    Demian Sturmfell

    Demian Sturmfell Charakter An einer Hand sind Demians Liebschaften wohl schon lange nicht mehr zu zählen. Ein charmanter junger Verführer, der die Herzen der Weiberwelt in Wallungen bringt. Er weiß was er will und vor allem wie er es bekommt. Durch seine doch sehr überzeugende Art fällt es ihm nicht schwer die Menschen um ihn herum in seinen Bann zu ziehen, doch nur selten gibt er Informationen über sich preis. Auf den ersten Blick also ein starker, vorausschauender und für die Frauenwelt durchaus begehrenswerter Mann, der es mit seinem schiefen Grinsen noch weit bringen kann. Doch sollte man sich dennoch vor ihm in Acht nehmen, denn mit seinem Charme und einer gewissen Leichtigkeit wandert er den schmalen Grad zwischen Leidenschaft und Wahnsinn. Geschichte Als erstes Kind des Schmiedes Kalevi und seiner Frau Eija erblickte er in einer stürmischen Nacht das Licht der Welt. Demian hatte eine behütete und unbeschwerte Kindheit und auch als seine Geschwister geboren wurden genoss er die Privilegien des Erstgeborenen. Schon früh führte ihn sein Vater an die Schmiedekunst heran. Als kleiner Bengel brachte er ihm noch die nötigen Werkzeuge, die damals noch so schwer waren, dass er sie kaum hatte hoch stemmen können – als er älter war übernahm er dann sogar gänzlich die Aufträge welche sein Vater bekam und präzisierte seine Fertigkeiten. Demian entschloss sich fortzugehen und in einer Stadt sein Glück zu finden und so ließ er sein Heimatdorf und seine Familie schmerzlich aber hoffnungsvoll hinter sich. Seine Reise führte ihn durch dichte Wälder, vorbei an kleinen Hütten und über große überfüllte Plätze und brachte ihn schließlich in die Goldmark – nach Khorinis. Von dem Geld, welches ihm seine Eltern mitgegeben hatten, bezog er ein kleines Zimmer und bat beim ansässigen Waffenschmied um eine Anstellung, mit Erfolg. Der erste Schritt war getan. Fortan sollte Demian ein beständiges Einkommen haben und zu einem selbstbewussten Mann reifen. Und das machte Eindruck – nicht nur auf seinen Meister und seine Auftraggeber sondern auch auf die Frauen … Er war gutaussehend, stark und charmant, das war ihm bewusst. Zunächst meinte er es noch ernst mit seiner Liebsten, aber nach geraumer Zeit bemerkte er, dass er sie alle haben konnte. Warum sich also nur auf ein Weib beschränken? Ward ihm die eine zu anstrengend so ersetzte er sie durch eine Neue. Er hatte seinen Spaß daran sich auszuprobieren, sich nicht binden zu müssen und lebte das Leben in vollen Zügen. Aber er stahl nicht nur den Damen die Herzen sondern ab und an auch ihre Dukaten. Pfiffig wie er war verdiente er sich so einen kleinen Teil dazu. Es schien alles so aufregend einfach, niemand durchschaute ihn, niemand konnte ihn halten. Doch dann kam Ellyn in die Stadt ...
  7. Levours

    Nicht anschauen

    habe eine neue geschickt
  8. Croco

    Erehir Lhugarion

    Aussehen: Erehir Lhugarion ist ein großgewachsener Hochalve im besten Alter. Seine filigrane, schlanke Statur und seine blasse Hautfarbe unterscheiden ihn wenig von seinen Artgenossen. Charakteristisch für ihn sind die rabenschwarzen Haare und die purpurvioletten Augen, ein Merkmal der Sippe des Lhugs - der Familie Lhugarion. Früher trug Erehir seine Haare lang bis zu den Schulterblättern, welche er auf See in alter venori Tradition stets zusammenbindet und hochsteckt, wodurch seine reizvollen Spitzohren zur Schau stellt. Mittlerweile trägt er seine Haare etwas kürzer und in der Regel offen, so wirken seine markanten Gesichtszüge deutlich erwachsener und reifer. Der breite Kiefer und das ausgeprägte Kinn untermalen, seine natürliche alvische Anmut mit einer kühlen Härte. Trifft man auf den Ratsherren so ist dieser seit jeher in den feinsten und schönsten Tüchern gehüllt. Allerdings ist Erehir kein sehr farbenfroher Alve, so hüllt er sich lieber in blassen und kalten Farben, wie es sich für einen ehrbaren Sohn aus dem ehemaligen Har Venrond gehört. Seit seiner Machtübernahme im Jahre 379 der dritten Epoche, bevorzugt er weite, dunkle Mäntel aus Seeschlangenleder mit mühsam detaillierten Verzierungen, allzu typisch für einen Herrscher seiner Art. Dazu passend, führt er die Insignien der Venori in Form von einer Schlangenbrosche am Mantel, sowie zwei Schwertern bei zeremoniellen Anlässen mit sich. Diese Schwerter haben durch den Schmiedeprozess eine charakteristische dunkle Färbung, dennoch sind es in erster Linie Schwerter mit kultureller und religiöser Bedeutung, welche die Namen “Sarokhelanar” und “Kheylmorinar” tragen, angelehnt an Khelanor und Morinor die damaligen lokalen Schutzgötter der Venori, jene Bevölkerung die einst in Har Venrond lebte. Charakter: Erehir muss oft in verschiedene Rollen schlüpfen, je nach Umstand lernt man diese Person auf eine andere Weise kennen. Seine Liebsten kennt ihn als Oberhaupt der Familie, jemand der versucht, die vielen unterschiedlichen Meinungen zu Vereinen und eine gemeinsame Linie findet. Geschäftsleute nehmen ihn als skrupellosen und gerissenen Mann wahr, dem es nicht zu schade ist, sich die Hände schmutzig zu machen. Er erschließt gerne neue Handelsmöglichkeiten und geht damit bereitwillig auch größere Risiken ein. Allein schon des Reizes wegen, lässt sich Erehir allzu bereitwillig auf eine Vielzahl von Wagnissen ein. Ähnlich wie sein Sohn Aelindir heute, verstrickte er sich in seinen jungen Jahren um Kopf und Kragen in Wetten. Er folgt der kulturell-religiösen Anschauung des Fünfgötterglaubens der Venori, welche die lokalen Schutzgottheiten Khelanor und Morinor zusätzlich verehren. Doch ähnlich, wie die meisten Zweifler seiner Zeit, hatte spätestens die Niederlage im Götterkrieg eine tiefe Wunde in ihrer Wahrnehmung des Fünfgötterglaubens hinterlassen. Sowohl mit den tiefen Aspekten des Glaubens, sowie dessen Anhängern konnte Erehir sich noch nie sonderlich gut auseinandersetzen. Unabhängig von den Glaubensrichtungen, verlässt sich Erehir lieber auf seine eigenen Fähigkeiten. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber nicht, dass er die Götter nicht als solche anerkennt und ehrt, sondern viel mehr, dass seine Denk- und Handelsweise nicht auf eine göttliche Lenkung vertraut. Die traditionellen Praktiken des Glaubens schützt und pflegt Erehir unbeirrt aus reiner Pragmatik und Notwendigkeit. Da er zeit seines Lebens mit Textilien handelt und seine Familie jeher über eine leitende Rolle in der Kleidungsherstellung verfügt, ist es ihm besonders wichtig den Ruf zu wahren und sich daher adrett zu kleiden. Seine Eitelkeit würde ihm kein modisches Fehlverhalten erlauben. Von seiner hochalvischen Art getrieben ist er ebenso elegant, wie auch arrogant. Seine Jahre der Herrschaft und im politischen Geplänkel haben dafür gesorgt, seine anfänglich tugendhaften Ideale zu verwerfen. Geschichte: Die kühle Meeresluft zieht über den Hof hinweg und wirbelt den säuerlich, metallisch riechenden Geruch mit einer salzigen Brise auf. Der junge Krieger spuckt naserümpfend auf den Boden vor sich aus, wodurch ein dunkler Fleck das helle Steinmuster rötlich eingefärbt. Mit einem tiefen Schnauben und einem kurzen Nicken gibt er seinem Gegenüber zu verstehen, dass es weitergehen soll. Direkt saust die rechte Hand des Gegners hervor, begleitet von einem scharfen Zischen. Instinktiv macht Velohir einen ausweichenden Schritt zur Seite und die Klinge des Zweihänders fegt knapp an seinem linken Arm vorbei. Noch in der seitlichen Bewegung reißt er seine rechte Schulter nach vorne, gefolgt von seiner Rechten. Im Schwung wirbelt der Berdysch durch die aufgeheizte Luft und zielt auf die ungeschützte Flanke des Gardisten. Ein dumpfes aufkeuchen erfüllt den Hof. Die große Klinge von Velohirs Waffe trifft direkt auf die nackte, ungeschützte Haut des Mannes. Stöhnend klappt der getroffene Krieger zusammen und windet sich auf dem Boden. Noch im Rausch will der junge Alve nachsetzen ehe er schockartig einhält. Jubelrufe erfüllen von jetzt auf gleich den Trainingsplatz des Hofes und die versammelten Leute, die bis gerade innig dem Sparing zuschauten, applaudieren nun lauthals dem Sieger zu. Selbstzufrieden hebt Velohir die hölzerne Waffe in die Luft und gibt einen lauten, zufriedenen Schrei von sich. “Uuuuuund er hat wieder gewonnen. Bravo, welch wunderbare Barbarei zum Mittagstrunk! Kurz dachte ich, dass es diesmal spannend werden könnte, als er den Ellbogen gegen seinen Kiefer bekam. Doch der Kampf war schneller vorbei als ich meinen Kelch leeren könnte und das jetzige Krakeelen dort unten, erinnert mich mehr an den Paarungsruf einer tollwütigen Seeschlange” höhnt Aelindir, während er sich mit der Linken aufs Geländer stützt und vom Balkon aus das Treiben im Hof gelangweilt beobachtet. Selbstzufrieden über seinen Vergleich hebt der grazile Hochalve seinen verzierten Kelch hoch, um einen weiteren Schluck des erlesenen Rotweins “Menloriour" zu sich zu nehmen. “Vielleicht würde es Dir nicht schaden auch mal mit den Kriegern zu trainieren” entgegnet Valystra ihm spitz. “Brüderchen im Kampf mit den Soldaten? Hehe! Ohne seinen Stäbchen hält er doch keine 5 Sekunden durch! Und wenn doch, dann klopft im schlimmsten Fall der Orden morgen an unsere Tür” widerspricht die Jüngste, Elora, ihrer älteren Schwester. Sowohl Valystra, als auch Aelindir wenden überrascht den Blick von der Menge ab und schauen Elora verwundert an, doch bevor einer der beiden eine gewiefte Antwort liefern konnte, erklingt bereits eine andere Stimme: “Der Orden würde nichts dergleichen tun, meine Liebe. Mach Dir deswegen keine Sorgen, dies wird niemals geschehen.” Im Bogen am Eingang des Balkons steht Erehir mit verschränkten Armen und sein Blick richtet sich nach wie vor auf die Menge im Hof. Nostalgisch blickt er zu seinem erstgeborenen Sohn hinunter und meint sich selber in ihm zu erkennen. In Gedanken besinnt er sich einer alten Zeit, als er sich auch noch voller Elan beweisen wollte und Streitereien förmlich anzog. Für den Bruchteil einer Sekunde fragt er sich, was sich verändert hat. Tief ausatmend, wusste Erehir bereits was er damit beschworen hatte: Wie eine Lawine aus verdorbener schwarzer Galle überschwemmt es seine Gedanken. Es waren seine Erinnerungen.Es war der Krieg, der Tod und der Verrat, welche noch immer seinen Verstand quälten. Ruckartig dreht er den Kopf zur Seite, als ob er sich damit vom grässlichen Anblick abwenden könne der in seinem Inneren schlummert und immer wieder aufsteigt. Schnell erlangt er seine Fassung wieder und gibt seinen Kindern zu verstehen, dass das Geschäft nicht auf sie wartet: “Ein schönes Spektakel, doch wir müssen uns wieder an die Arbeit machen. Elora, Großmutter wartet sicherlich schon auf dich, also hör gut auf Sie, damit du eines Tages das Geschäft weiterführen kannst.” Sein Blick wandert weiter zu Valystra:” Du kommst mit zur Besprechung. Dein Bruder, Hauclir, Korhil und Naendal werden gleich eintreffen.” Als Erehir sich bereits abwenden wollte, entgegnet ihm Aelindir schief lächelnd: “Und ich? Welche Aufgabe teilt Ihr eurem Lieblingssohn zu?” “Schau an, du willst mal länger bleiben und eine richtige Aufgabe übernehmen? Sicherlich könntest damit anfangen und- “, da unterbricht ihn Aelindir abrupt und breitet seine Hände weit aus, wobei einige Tropfen des teuren Weins herunterfallen: “Pff! Närrischer Vater! Ich habe bereits einen Platz auf einem Schiff reserviert und werde morgen wieder abreisen. Dein kaltes Herz wird also wieder ohne mein sonniges Gemüt auskommen müssen.” Aelindir legt seinen linken Handrücken an seine eigene Stirn und wirkt wie ein Mime aus dem Theater “Zum Seitensprung”, der gerade ein Stück vollführt. Mehr verwirrt als enttäuscht schaut Erehir seinen Sohn an, im gleiche Moment springt die kleine Elora auf, schaut ihren Bruder mit ihren violett leuchtenden Kulleraugen ungläubig an und schnattert drauf los: “Was? Du gehst etwa schon wieder? Bleib doch noch Brüderchen! Bitte bitte!” Wortlos hat Erehir sich bereits umgedreht um den Balkon zu verlassen, während Aelindir noch mit seiner jüngeren Schwester diskutiert. Im Vorraum nimmt er einige Unterlagen vom Tisch mit der Aufschrift “Götter, Mythen und Legenden Teil XIV: Altira die Weise” und ruft mahnend: “Valystra, es wird Zeit. Wir müssen los.”
  9. Charakterbeschreibung für den Charakter: Horibel Luxel Allgemeine Inforamtion über Horibel Luxel Name: Horibel Luxel Andere Namen: Der Schatten, Horibel der Braumeister Geschlecht: Männlich Volk: Hochalve Geburtstag: 12.Monat des 6.Jahres der 4.Epoche Größe: 1,98m Haarfarbe: weiß Augenfarbe: grün Heimat: Aramat Wohnort: eine Siedlung nahe der Vulkaninsel Stellung: Leiter dieser Siedlung, Beruf: Bierbrauer Nebenberuf: Assassine (warum erfährt man später in seiner Geschichte) Eltern: Mutter: Vanessa Luxel, Vater: Lobariel Luxel Geschwister: keine Vorhanden Glaube: normaler Fünfgötter-Glaube Das Aussehen von Horibel Luxel Horibel Luxel ist gut durchtrainierter Hochalve, welcher auf sein Äußeres sehr Wert legt. Er hat wunderschönes schneeweißes Haar und glänzende grüne Augen und trägt einen grünen Jagdanzug damit, wenn er Pflanzen und andere Dinge für seine Brauvorhaben sammeln geht schwerer zu erkennen ist. Da er 1,98 Meter groß ist, hat Horibel eine durchschnittliche Größe für einen Hochalven. Der Charakter von Horibel "Mein kleiner Junge ist sehr Zielstrebig und voller Mut. Zudem ist er auch sehr hilfsbereit. Egal was passierte und passieren wird, denke ich das mein Kleiner immer einen kühlen Kopf bewahrt hat und bewahren wird. Als ich ihm damals schon Unterrichtet habe im Töten war er immer aufmerksam und ist es auch immer noch, deshalb denke ich das er mal eine gute Assassine abgeben wird." - Vanessa Luxel "Also wenn ich Horibel beschreiben müsste denke ich, aus Sicht seines Vaters, dass ich bei seiner Erziehung alles richtig gemacht habe was mich äußerst freut. Er ist ein stattlicher netter, junger Mann geworden und bei meinem Unterricht den ich ihm gegeben habe, ich bin nämlich ein Braumeister, hat er mir immer wieder erzählt das er eine Bar aufmachen wollen und ich denke er wird das später auch erreichen. Bloß bei den Frauen kommt er nicht so gut an, da er nie weiß wie er ein hübsches Mädel ansprechen soll und immer rot anläuft und wegrennt wenn er es versucht *schämisches Lachen des Vaters" - Lobariel Luxel "Wie ich soll mich mal beschreiben ? Nunja... oke.... was soll ich sagen ? Ich war noch nie gut darin Dinge oder Menschen zu beschreiben aber grob würde ich sagen ich bin ein Hochalve welcher immer nach dem besten Erfolg strebt, welcher eine Bar aufmachen will und eine großartige Assassine zu gleich sein möchte damit ich meine Eltern stolz machen kann. Später werde ich sie sicherlich vermissen wenn sie einmal nicht mehr sind..... Naja und ich möchte später das beste Bier in ganz Lyria erfinden, brauen und in ganz Lyria verkaufen." Horibel Luxel Die Hintergrundgeschichte von Horibel Luxel Das interessanteste bei Horibel ist, seine zwei komplett verschiedenen Ausbildungen die er von seinen Eltern bekommen hat. Die eine von seinem Vater zu einem Braumeister und die andere von seiner Mutter zu einer Assassine. Ebenfalls ist interessant zu sehen wie Horibel enstanden ist da es nunmal nicht alltäglich ist das ein Braumeister und eine Assassine einen Sohn bekommen oder ? Die Zeugung von Horibel Die Berufe der Eltern von Horibel sind extrems verschieden aber dennoch haben sie sich durch einen Zufall kennengelernt und lieben gelernt dies ist die Geschichte dahinter. An einem Montagabend lief die Taverne von Lobariel auf hochturen zum Glück hat sein Bruder ihm in dieser Nacht geholfen sonst hätte er alle Gäste niemals bedienen können. „ Hey Lobariel schau mal das süße Mädel dahinten, sei ehrlich sie gefällt dir doch auch. Sprech sie doch mal an“, sagte Lobariels´s Brude. „Ach wenn du meinst. Ich geh mal zu ihr rüber.“ Die Frau die sein Bruder meinte war die heutige Mutter von Horibel. Sie ist eine Bildhübsche Hochalvin mit Schneeweißem Haar und wundervollen Augen. „Ach holde Maid dürfte ich ihren Namen erfahren ?“, fragte Lobariel. „Ach, mein Süßer, dir würde ich ihn gerne nennen aber ich darf nicht...“, sagte die Frau. „Darf ich erfahren warum nicht ?“ „Nein, leider nicht es ist etwas… berufliches denn ich bin a..“, sagte die Frau und wurde von einem Mann neben ihr unterbrochen. „Du darfst doch nicht jeden erzählen, dass du du weißt schon was bist. Das habe ich dir doch beigebracht.“, flüsterte dieser Mann ihr ins Ohr. „Naja, kann man nicht eine Ausnahme machen möglicherweise ?“, fragte Lobariel. „Nein und ich muss jetzt auch weg. I-Ich habe noch etwas z-zu erledigen“, sagte die Frau und zischte sofort mit ihrer Begleitung aus der Taverne. „Man musst du dieser Maid einen schrecken eingejagt haben ich habe noch nie eine Frau so schnell wegrennen gesehen.“, sagte sein Bruder und fing and zu lachen. „Ach ich hoffe ich treffe dich wieder...“, dachte sich Lobariel. Am Abend als die Taverne geschlossen wurde gingen Lobariel und sein Bruder nach Hause und tranken noch ein Weißbier. Plötzlich aber stürmte die Frau von vor ein paar Stunden ein und erstach den Bruder von Lobariel. „Ach deswegen konntest du mir deinen Namen nicht sagen. Da du mich nun eh gleich sicherlich auch ermorden wirst, dürfte ich nun deinen Namen erfahren ?“, sagte Lobariel so gelassen das die Assassine schon Angst bekommen hat. „Nunja mein Name ist Vanessa und was das mit dem Umbringen angeht schau doch mal mein Fuß an… Ich komme gerade aus der Ausbildung und dachte ich probiere bei meinem ersten Mord mal das mit dem Fenster aus und ZACK Splitter im Fuß..“, sagte Vanessa. „Was für ein schöner Name das doch ist.“, sagte Lobariel. „Nun werden sie mich töten da du meinen Namen weißt und ich erkannt wurde“, sagte Vanessa und fing zu weinen an. „Wie wäre es wenn ich es niemanden sagen würde und du fortan bei mir bleiben würdest du könntest bei mir in der Bar arbeiten und dein Geheimniss wäre sicher“, bot Lobariel Vanessa an, welcher sich Hals über Kopf in sie verliebt hatte. „Naja, ist das dein Ernst ? Es wäre echt nett von mir.“, sagte Vanessa. „Natürlich, im übrigen ich finde dich wunderschön mal so am Nebenbei gesagt….“, sagte Lobariel und lief rot an. „Du siehst auch nicht aus wie von schlechten Eltern mein süßer.“, sagte Vanessa daraufhin. So nahm die Geschichte ihren lauf die beiden arbeiteten fortan zusammen in der Taverne und verliebten sich beide ineinander. Insgesamt hat es drei Jahre gebraucht bis sie geheiratet haben und weiter zwei Jahre bis sie Horibel bekommen haben. All die Jahre haben beide in Aramat gelebt und heute leben sie immernoch dort bloß Horibel nicht mehr da er auf der Suche nach Braurezepten in die Gegenden von Lyria aufgebrochen ist. Die Ausbildung zum Braumeister-Assassinen Horibel wurde langsam alt genug um einen Beruf zu erlernen und da er nun zwei Wege offen die zur Assassine oder die zum Braumeister. Seine Eltern stritten sich durchgehen da doch lieber als Braumeister sein Leben verbringen solle oder doch lieber als Assassine. Eines Tages als der Streit erneut losging schrie Horibel einen Satz dazwischen und wusste nicht, was für Arbeit dann auf ihn einprasselte. Dieser Satz der sein Leben bestimmte lautete folgendermaßen: „HÖRT AUF EUCH ZU STREITEN ! ICH WERDE EIN BRAUMEISTER-ASSASSINE !“. Die Blicke der Eltern waren voller Stolz zugleich aber auch erschüttert da sie wussten, dass das niemals funktionieren wird. Nun war aber die Frage was machte er zu erst die Lehre zum Braumeister oder die des Assassinen. „Ach Schatz unterrichte ihn bitte zuerst. Ich möchte lieber das er ein Braumeister wird anstatt eine Assassine da ich Angst habe da er den gleichen Fehler macht wie den ich vor Jahren gemacht habe.“, bat Vanessa ihren Mann. „Nun gut aber vielleicht findet er auch so seine Zukünftige Gemahlin.“, sagte Lobariel und fing zu lachen an. „Zudem hoffe ich, dass wenn er bei dir seine Lehre abgeschlossen hat, dass er keine Assassine mehr werden möchte da ich nicht will dass er einen grauenvollen Tot erleidet.“, sagte Vanessa. Lobariel ging nach diesem Gespräch zu seinem Sohn der vor der Tür warten sollte hin und sagte ihm das folgende: „Nun mein Sohn ich werde dich zuerst Unterrichten bist du denn bereit dazu die Ausbildung zu einem Braumeister dauert ganze drei Jahre und wenn du sie einmal angefangen hast gibt es auch kein Zurück mehr.“, sagte Lobariel. „Paps, du hast mir das schon so oft gesagt, dass es kein zurück bei einer Ausbildung gibt natürlich möchte ich diese Ausbildung machen damit ich zudem auch deine Erfahrung weiternehmen kann wenn du einmal nicht mehr bist.“, sagte Horibel so entschlossen, dass sein Vater fast die Tränen gekommen wären. „Nun gut mein Sohn, dann fangen wir mal an aber freue dich nicht zu früh erst kommt die Theorie, zu brauen fangen wir erst nach dem erstem Lehrenjahr an.“, warnte Lobariel seinen Sohn. „Papa fangen wir jetzt nun an oder hältst du mir noch zwanzig Predigten ?“, fragte Horibel. „Ach so entschlossen du kannst es garnicht mehr erwarten was ? Nun dann fangen wir mal an mit der Kunst des Brauens.“, sagte Lobarial. Nun begangen für Horibel drei Jahre der Ausbildung zu einem Braumeister. Das erste Jahr bestand hauptsächlich nur daraus wie man seine Technik perfektioniert und wie man das perfekte Bier, den perfekten Wein und den perfekten Schnaps braute. Außerdem aber auch daraus wie man eine Taverne führt und mit Gästen umgeht, da dies auch die Aufgabe eines Braumeisters ist. Lobariel war erstaunt wie zielstrebig sein Sohn arbeitete keinen einzigen Tag verlor er die Lust. Als es dann im zweiten Jahr los ging mit dem Brauen war Horibel so aufgeregt, dass er am ersten Tag den Kessel umgerannt hat und er alles aufwischen durfte. Die Ironie dahinter ist aber sein Vater hat genau den gleichen Fehler gemacht an seinem ersten Brautag. Am zweiten aber lief alles glatt und Horibel wurde auf seine Prüfung vorbereitet, welche am Ende des zweiten Jahres schon losging, da Horibel so perfekt alles braute. Da war sein Vater schon überrascht und fragte sich ob er schon heimlich geübt habe aber immer als er seinen Sohn gefragt hat, antwortete dieser mit „Nein, das wäre ja Betrug und in diesem Gewerbe wäre das Falsch“. Am Tag der Prüfung sollte Horibel einen Weißweinsud, ein Rotweinsud und Weißbiersud herstellen und es klappte alles perfekt und von dem Tag an war Horibel ein Braumeister. „Mein Sohn, ich bin so ein stolzer Vater. Das kannst du dir gar nicht vorstellen wie stolz ich auch dich bin. Ich würde dir noch gerne etwas geben warte kurz.“, sagte Lobariel. „Paps wenn es dein Rezeptbuch ist, bitte gebe es mir noch nicht ich möchte gerne am Anfang alles selber ausprobieren und Üben, neue Kreationen entwickeln und das ganze. Dein Buch werde ich mit stolz tragen wenn du einmal nicht mehr bist oder in den Ruhestand gehen wirst auch ab diesem Zeitpunkt werde ich deine Taverne übernehmen wenn ich keine eigene habe.“, sagte Horibel voller Stolz und Entschlossenheit. „Nun gut mein Sohn, wenn das deine Entscheidung ist dann soll es nun so sein. Ich muss dich nun etwas fragen mein Sohn möchtest du immer noch die Assassinenausbildung haben ?“, fragte Lobariel seinen Sohn. „Ich habe gesagt ich möchte ein Braumeister-Assassine sein und das ist immer noch mein Wunsch.“, sagte Horibel. „Ich werde das deiner Mutter mitteilen auch das du die Ausbildung mit Perfektion abgeschlossen hast.“, sagte Lobariel und ging volle Stolz zu seiner Frau. Am nächsten Tag wollte Horibel sofort mit der Ausbildung anfangen aber seine Mutter sagte zu ihm er solle noch einen Monat warten, da er die ganze Zeit immer nur geübt und gelernt habe und nie wirklich Freizeit gehabt hat. Das akzeptierte Horibel und half seinen Vater in dieser Zeit in seiner Taverne aus um ein paar Dukaten zu verdienen damit er etwas Geld zur Verfügung hatte. Nach diesem Monat hatte stolze 5000 Dukaten zusammen welche er aber seinen Eltern gab damit sie in kleines Kapital zu Hause hatten. „Nun mein Sohn ab dem heutigen Tag beginnt deine Assassinenausbildung aber bist du sicher das du diese willst eine Assassine lebt wirklich sehr gefährlich und kann einen….“, sagte Vanessa und wurde von ihrem Sohn unterbrochen. „Mama ich habe es dir schon oft gesagt als du es mir ausreden wolltest. Ich werde auf mich aufpassen und den nur als Assassine nur arbeiten wenn ich Geld brauche. Zudem werde ich auch nicht al zu gefährliche Jobs annehmen das verspreche ich dir.“, sagte Horibel um seine Mutter zu beruhigen. „Okey aber das du ja niemals die falschen Personen oder Zivilisten umbringst die nichts getan haben. Das ist die erste Regel der Assassinen.“, sagte seine Mutter. Nun begann erneut für Horibel eine Ausbildung welche zwei Jahre gehen sollte und auch zwei Jahre lang war. Wie bei der anderen Ausbildung ging es mit der Theorie los. Horibel lernte von seiner Mutter wie man richtig mit den Dolch umging, wie man einen Menschen bewusstlos macht, wie man mit Giften umgeht oder auch zum Beispiel wie man sich perfekt in den Schatten versteckt und sich einen guten Fluchtweg schafft. Aber sie lehrte ihm auch wie man nicht Zielobjekte wie Wächter oder andere Personen ablenken kann damit man an seine Zielperson kommt. Diese Theorie ging aber, nicht so wie bei der Ausbildung zum Braumeister, nur acht Monate. Als diese Zeitspanne vorbei war, ging es an die Praxis dafür besorgte Vanessa ihrem Sohn ein Übungsmesser und baute Strohpuppen damit ihr Sohn darauf üben konnte. Sie war erstaunt wie gut er im Umgang mit dem Messer war, es war zwar nicht perfekt aber doch gut. Ihre Gedanken waren als Horibel übte immer nur die gleichen „Oh Gott er ist so gut, besser als ich es gewesen bin. Ich hoffe er übt nicht zu viele Attentate später aus oder bringt sich in Gefahr. Ach das wird schön er kann immer einen kühlen Kopf bewahren wenn er in Gefahr schweben wird… Hoffe ich zu mindestens“. Nun ist der Zeitpunkt der Prüfung gekommen bei dem er eine echte lebendige Person umbringen solle. Das Ziel ist aber nur ein Straftäter damit er sich nicht selber zu einem macht und nebenbei wenn es klappt Geld verdient. „Mein Sohn wenn du diese Prüfung antrittst gibt es kein zurück mehr. Also bist du sicher das du das machen willst ich bin natürlich die ganze Zeit bei dir aber es könnte was schiefgehen und….“, sagte seine Mutter besorgt und wurde wieder von Horibel unterbrochen. „Mama. Mama. Mama. Mir ist das alles bewusst du musst dir keine Sorgen machen es wird nichts schiefgehen dafür habe ich gesorgt.“, beruhigte Horibel seine Mutter. „ Nun gut dann bin ich ja beruhigt. Dann zeig mir mal was du alles gezeigt hast. DIE PRÜFUNG BEGINNT !“, sagte Vanessa. Horibel musste nun beweisen, dass er alles umsetzen kann was er gelernt hat. Es klappte alles Reibungslos und der Plan von Horibel ging auf. Sie haben das Versteck infiltriert in dem der Verbrecher saß und seine Mutter schaltete seine Komplizen aus und Horibel den Anführer. Seine Mutter war Stolz auf ihren Sohn, als sie sah wie sauber er den Kopf des Anführer vom Rest seines Körpers trennte. Horibel war selber verwundert, dass das alles so leicht von statten ging vielleicht hat seine Mutter ja doch ein eher einfaches Ziel für ihn rausgesucht damit er sich bei seiner Prüfung nicht so in Gefahr beginge. „Nun mein Sohn ein paar Worte zu deiner Prüfung. Das du bestanden hast ist ja klar wir halten die Köpfe der vier Verbrecher in den Händen aber mir gefällt deine Planung, deine Geschmeidigkeit und wie du das gelernte umgesetzt hast. Ich bin wirklich stolz auf dich mein Junge.“, sagte Vanessa. „Danke Mama, aber sei ehrlich dieses Ziel war nicht wirklich gefährlich oder du hast etwas vorher schon getan, da ich gespürt habe dass etwas nicht stimmt.“, sagte Horibel beunruhigt. „Nein mein Sohn. Es lief alles so perfekt durch deine Planung.“, sagte seine Mutter. „Dann bin ich ja beruhigt.“, sagte Horibel. „Ja, du kannst Stolz auf dich du bist nun ein waschechter Assassine !“, sagte Vanessa stolz. „Ein Braumeister-Assassine bitteschön !“, sagte Horibel stutzig. „Jaja du und deine `Braumeister-Assassinen´ Geschichten.“, sagte seine Mutter und fing an zu lachen. Die beiden gingen daraufhin zur nächsten Stelle der Wächter und holten sich die 10000 Dukaten die für die vier ausgesetzt waren und das Geld teilten sich beide. Am Abend jedoch konnte Vanessa kein Auge zudrücken, da sie die Prüfung manipuliert hatte da die drei Komplizen des Anführers quasi schon im Sterben lagen als sie angekommen sind. Von diesem Tag an konnte sich Horibel ein Braumeister-Assassinen nennen und auch wahrscheinlich den einzigen Braumeister-Assassinen den es in Lyria gibt. Aber er darf natürlich fast niemanden sagen dass er ein Assassine ist und bei Leuten die es wissen muss er vorsichtig sein. Zudem streift er nun durch die Gegenden von Lyria und sammelt Braurezepte und verdient sich nebenbei ein wenig Geld mit weniger gefährlichen Attentaten.
  10. Halvard Vonberg Charakterbeschreibung Name: Halvard Vonberg Geschlecht: Mann Volk: Gramar Geburtsjahr: J19 der 4.E Größe: 1,35 Haarfarbe: Rot Augenfarbe: Grün Wohnort: See Stadt Stellung: Stadtrats Mitglied Profession: Bergman/Laden betreiber Eltern: Lucida Vonberg J350 der 3.E Hatull Vonberg J349 der 3.E Geschwister: Keine Glaube: Keinen Ausehen: Halvard ist nicht Besonders Groß, Sein langer roter Bart lässt ihn klug aussehen aber seine Kleidung tut dies nicht im Gegenteil, Seine Kleidung ist Dreckig und er selber ist ungepflegt und in seinem Bart Wachsen anscheinend Algen. Er trägt Schwarze Hosen mit braunen Lederstiefeln, er trägt auch eine Lederjacke die aber zum Größten teils von einem Bären Fell verdeckt wird. Charakter: Halvard könnte man meistens als nette Person bezeichnen, besonders wenn man ihn betrunken in der Taverne erwischt. Er mag Blumen, schon seit er denken kann, er will auch einen Blumenladen aufmachen und will da Blumen und andere Grüne Sachen Verkaufen. Mann könnte schon fast Sagen, das er einen grünen Daumen hat. Halvard kann aber auch sehr schnell sauer werden, was ihn öfters in Probleme mit der Stadt wache verwickelt hat. Halvard ist nicht zärtlich und kann mit gebrechlichen Sachen nicht gut umgehen, wenn man ein Freund von Halvard ist, kann man eine große Umarmung erwarten, wenn er einen sieht. Er geht sehr gerne auf der Jagd, besonders gerne früh am Morgen, wenn seine Lieblinge beute, das Schwein noch schläft, dafür das Halvard sein Geld mit dem Bergbau verdient, ist er nicht besonders viel in der Mine, weil er Platzangst hat, was ihn eigentlich nicht für den Bergbau qualifiziert, da er aber besonders gut im Finden von mineralien ist und noch keine Lizenz für seinen Blumen Laden Bekommen hat, muss er diesen Job machen. Halvard sind gute freunde sehr wichtig, Mann kann ihn aber auch sehr einfach ausnutzen, er ist aber nicht dumm. Er ist seit fünf Jahren schon ein teil des Hohen Rates von See Stadt. Geschichte: Halvard wurde in See Stadt geboren und von seinem Vater aufgezogen, weil seine Mutter früh starb, er erlernte schnell die Kunst des Jagens, da sein Vater ein Jäger war, als Halvard 19 Jahre alt war, ist sein Vater an einer Unbekannten Krankheit gestorben, deshalb musste Halvard früh Lernen, ohne Hilfe zu überleben, er fand sich schnell in einer Mine wieder wo er schnell feststellen musste, dass er Platzangst hatte, er hat trotzdem in der Mine weitergearbeitet, weil er gut im Finden von Mineralien war. Als er ein Jahr in der Mine gearbeitet hatte, wurde er in der Mine schwer Verletzt als die erde unter ihm weg Stürzte und er in einer Lawine von Kies für zwei tage Begraben wurde, er versuchte sich mit aller Kraft raus zu graben, aber ohne Glück, als einige stunden vergangen waren, hatte er schon die Hoffnung verloren das jemand ihn finden würde, Aber als der erste Tag vorbei war hörte er jemanden der über das Kies ging, er versuchte zu Schreien aber das Kies lief in seinem Mund rein und er musste seinen Mund Schnell Schliesen, um nicht im Kies zu Ertrinken, er überlegte was er tun konnte und machte mit seinem Körper laute Geräusche in dem Er seine Finger brach er hatte extreme Schmerzen, aber es lohnte sich die Person erkannte was los war und schrie nach Hilfe, eine menge Leute tauchten auf und Fangten an zu graben, es dauerte dennoch einen Tag um ihn hochzuhelfen, als er oben war sagte er das es Zeit für ein kleines Bierchen wäre. Als Halvard 21 Jahre alt war entdeckte er, das er einen grünen Daumen besaß und entwickelte eine Vorliebe für Blumen und blätter Sorten, er hat dann angefangen seltene Blumen und blätter Sorten zu sammeln und Bereitete sich damit auf Einen Blumenladen vor. Als Halvard 25 Jahre alt war er zu einem Treffen in der Ratshalle eingeladen, nachdem er einige Defensive Methoden von See Stadt kritisiert hatte, er wurde dann gebeten seine Ideen beizusteuern, der Rat war anscheinend so überzeugt, dass sie ihn im Rat als Stratege aufnahmen, von da an war er ein Ratsmitglied. Einige Jahre später verschwand er für eine längere Zeit, er wurde später in den bergen gefunden er hatte bei der Suche nach seltenen Blumen den weg verloren erzählte er, er wurde mit einem Bärenfell gefunden er sagte, dass er von einem Bären attackiert wurde und sich verteidigen musste dabei viel im auf Das das Fell sehr komfortabel und warm war, als er wieder Zurück war, merkten die anderen Ratsmitglieder das er sich anders Benahm als sonst, dieses Erlebnis hatte ihn für immer Verändert, als er am Anfang Zurück war hatte er sich sehr wild Verhalten, er hatte sich schon Verbessert aber er achtete nicht auf seinem aussehen, er ist sehr ungepflegt es Wachsen langsam Algen aus seinem roten Bart und seine Kleidung wird nur gewaschen wenn er im See springt, welches auch erklärt, wieso Algen aus seinem Bart Wachsen. Er will seinen Traum von einem Blumen laden Verwirklichen und fängt an mehr und mehr Blumen zu sammeln, er arbeitet auch immer noch als Stratege ihm Stadtrat von See Stadt. Man findet ihn auch öfters in der Taverne wo er betrunken mit Vorbeireisenden über Militär stategie diskutiert.
  11. Steckbrief Name: Alexandr Schultheiß Geschlecht: männlich Volk: Steingeborener Geburtsjahr: 19 der vierten Epoche Größe: 1,48m Haarfarbe: blond Augenfarbe: grün - blaugrün Heimat: Hof nahe Ter Nerith Wohnort: Mirdain Stellung: Wächter von Mirdain Profession: normale Wache von mirdain Eltern: Dorothea und Alexandr Schultheiß Geschwister: Alisanne & Delyn Glaube: Fünfgötter-Glaube Aussehen Alexandr ist kräftig gebaut, durch seine Arbeit ist er sehr muskelbepackt. Mit 1,48m ist er für einen Steingeborenen sehr groß. Seine grünen Augen und falten verleihen seinem Gesicht einen grimmigen Eindruck. Er legt sehr viel Wert darauf das sein Bart glatt rasiert ist was ihn von den meisten seiner art unterscheidet. Ebenso hält er seine Haare recht kurz, damit sie ihm im Arbeitsalltag nicht im weg sind. Auf seinem rechten Handrücken hat er eine alte schwertnarbe die circa 8 Zentimeter groß ist und von seinen ersten Auseinandersetzungen zeugt. Alexandr trägt in der Regel neben seiner Wachkleidung, die aus einem sehr stabilen Kettenhemd und grobmaschigen Leinenunterhemden besteht, in der Regel Leinenhemden in Schwarzen und weißen täten sowie dazu passende Hosen aus schwarzem Stoff. Bei seinen Kleidungsstücken handelt es sich meist um Maßanfertigungen aus der Schneiderei. Wenn er nicht im Dienst ist trägt er einen weißen Mantel der seinen Glauben zu den 5 Göttern darstellen soll und ein schlichtes schwarzes wams und Hose Charakter Alexandr ist ein hoch angesehenes Mitglied der Ortsgemeinschaft, da er als Wache immer ein offenes Ohr für Probleme hat und jeden fair behandelt, außerdem hat er sich einen Ruf als unbestechlicher Mann gesichert. Während Alexandr in seiner frühen Kindheit ein eher auffälliges Verhalten an den Tag legt, ist davon heute nicht mehr viel übrig. Nicht selten kam es wegen Nichtigkeiten zu Prügeleien mit Gleichaltrigen in seinem Heimatdorf. Auch zu Hause gehorchte er selten den Regeln und Anforderungen seiner Eltern, half nicht auf dem Hof oder stahl von Nachbarn. Erst nach dem Tod seines Vaters verändert sich sein Verhalten drastisch. Durch den Glauben an die Götter lernt er, mit dem Tod seines Vaters und der dadurch entstandenen Trauer umzugehen. Er wird wesentlich verantwortungsbewusster, hilft auf dem Feld und unterstützt seine Mutter bei der Erziehung seiner Geschwister, weswegen er wesentlich erwachsener auftritt als viele Gleichaltrige. Entsprechend seines Glaubens tritt er auch in der Öffentlichkeit recht reserviert und zurückhaltend auf. Im Kreise seiner Familie und seiner Freunde ist er jedoch sehr offen, gesellig und erfreut sich an Festen und Feierlichkeiten zu Ehren der Götter. Besonders gerne klärt er junge Mitglieder der Ortsgemeinde über Religion, Glaube und seine eigene Sicht auf die Welt auf. Er hat immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Mitmenschen und weiß Rat zu geben. Geschichte Alexandr wird im Herbst des Jahres 19 der vierten Epoche als erstes Kind Dorothea und Alexandr Schultheiß geboren, die auf einem Gutshof in einem kleinen Ort in der Nähe Tar Neriths leben. Dorothea hilft den Gutsherren bei der Erziehung der Kinder und macht sich im Haushalt nützlich, während sein Vater der Arbeit als Bauer auf dem Feld nachgeht. Nach Alexandr sollten zwei weitere Kinder folgen, Alisanne und Delyn die 3 und 5 Jahre jünger sind als Alexandr. Alexandrs frühen Kindheitsjahren sind geprägt von einem rüpelhaften Auftreten. Er entzieht sich oft der Aufsicht seiner Eltern, stiehlt beispielsweise Eier auf dem Wochenmarkt und bewirft damit Wäscherinnen des benachbarten Hofes oder befreit das Vieh aus dem Stall, sodass der gesamte Gemüsegarten verwüstet wird. Ebenso gerät er oft in Prügeleien, die er oft aufgrund von Nichtigkeiten mit anderen Kindern der Hofangestellten beginnt. Mit dem Tod seines Vaters durch einen Überfall von Räubern noch vor seinem 16. Geburtstag sollte sich dies jedoch schlagartig ändern. Alexandr wird durch den plötzlichen Tod schwer getroffen und findet im Glauben an die Götter Trost. Während er all die Jahre zuvor stehts den wöchentlichen Kirchgang gemieden hatte, suchte er nun regelmäßig die Kapelle auf und bat die Götter um Trost und Beistand. Er übernimmt fortan im Haushalt wesentlich mehr Verantwortung und hilft sehr mit den verwüsteten Hof wieder aufzubauen. Für seine Geschwister stellt er in dieser Zeit eine Vaterfigur da. Nachdem seine Geschwister das arbeitsfähige Alter erreicht haben und seine Mutter im Haushalt unterstützen können, fasst Alexandr den Entschluss, das Bauernleben aufzugeben und im benachbarten Mirdain einer Lehre zum Wächter nachzugehen. Nach Einwilligung seiner Mutter reist er daraufhin kurz nach seinem 21. Geburtstag nach Mirdain. Er sucht dort schließlich den Stadtherren auf und bittet ihn in seiner Stadtwache zu arbeiten. Nachdem dieser seiner Ausbildung zustimmte wurde er von einem Erfahreneren Schwertkämpfer in der kunst des Schwertkampfest ausgebildet, in dieser Zeit wurde sein Lehrmeister Namens Tornac eine Vaterfigur für ihn. Seine Ausbildung dauerte 3 Jahre und in dieser Zeit hatte er mit seiner Familie nur noch wenig kontakt. Um sich finanziell über Wasser zu halten ging er in der Zeit direkt nach seiner Ausbildung einigen dubiosen Geschäften nach, die ihn von seinem Glauben entfernten. Im Herbst seines 29. Lebensjahres, kurz vor Vollendigung seiner Lehre, erreicht ihn die Nachricht, dass ein Großteil des Gutshofs, auf dem er aufgewachsen war, der schwarzen Tirnis, einer hochansteckenden tödlichen Beulenkrankheit, erlegen war. Sofort unterbricht er seine Lehre und reist an seinen Geburtsort, nur um herauszufinden, dass sowohl seine Mutter als auch seine Geschwister nicht mehr am Leben sind. Er kehrt daraufhin nach Mirdain zurück und verbringt seine Zeit in den Gotteshäusern der Stadt. Durch dieses Erlebnis ist er wieder treuer an die 5 götter gebunden als davor. Sie helfen ihn mit dem erneuten Verlust umzugehen, sodass man von außen fast schon hätte meinen können, ihm ginge der Tod seiner Familie nicht nahe. Nach diesem Ereignis steckt er jeden entbehrlich dukaten in die behandlung und der medizinischen forschung speziell auf dem Gebiet der Schwarzen Tirnis. Er betet jeden Tag zu den 5 göttern dafür das dieses Schicksal niemanden mehr passiert.
  12. Charakterbeschreibung Robi von Burk Name: Robus „Robi“ von Burk Geschlecht: männlich Volk: Tieflandgeborener Geburtsjahr: Monat 6 im Jahr 19 der vierten Epoche Größe: 140cm Haarfarbe: braun Augenfarbe: grün Heimat: Banzenmühl‘ Wohnort: Wasseralfingen* Stellung: selbsternannter Biertester Handwerk: mechanischer Konstrukteur / Landwirt Eltern: Petrus und Hildegard von Burk Geschwister: Sepp Glaube: Fünfgötter-Glaube Aussehen: Robi hat kurz geschorene braune Haare und grüne Augen. Er trägt einen einfachen braun-grauen Leinenmantel mit ein paar nützlichen Taschen, welche er jedoch selten benutzt. Seine schlichte braune Lederhose, die von einem alten Gürtel über seiner Hüfte gehalten wird, ist von der Arbeit schon recht abgenutzt. Er hat einen für sein Volk durchschnittlichen gedrungenen Körperbau mit kräftigen Armen und einem kleinen Bierbauch. Er hat einen recht starken Bartwuchs von seinem Vater geerbt, allerdings hält er seine Gesichtsbehaarung meistens so kurz wie möglich. Charakter: Robi ist recht offen gegenüber anderen Leuten und macht nach außen hin einen glücklichen und sorglosen Eindruck. In Gesprächen ist er direkt, doch er bleibt immer höflich. Bei der Arbeit ist er stets motiviert, allerdings mangelt es ihm häufig an der Kompetenz und an der Lösung von komplizierteren Problemen, was dazu führt, dass er trotz seiner positiven Arbeitshaltung länger braucht als manch anderer. Trotzdem achtet er darauf, dass er stets mit hoher Genauigkeit und Sorgfalt arbeitet, vor allem bei seinem Messwerkzeug ist er sehr pingelig. Er ist bescheiden und gibt sich meistens mit dem Zufrieden was er hat. Beim Essen ist er kaum wählerisch, aber bei den Getränken hat er hat eine besondere Vorliebe für Bier und Branntwein. Er ist sehr naturverbunden und mag es, draußen zu sein, was ihm bei seiner Arbeit als Landwirt zu Gute kommt. Auch in seiner Freizeit mag er es, Zeit in der Natur zu verbringen. Nach der Arbeit geht er gerne an einem kleinen Weg am Ufer des Alfingers, dem See, an dem er wohnt, spazieren. Auch interessiert er sich für das Bogenschießen, das er mit selbstgebastelten Zielscheiben aus Stroh und einem simplen Langbogen mit selbstgeschnitzten Holzpfeilen hin und wieder übt. Seine Lieblingsfarbe ist grün. Er gehört der Religion des Fünfgötter-Glaubens an, seine Wertschätzung für Faora ist durch seine Naturverbundenheit besonders groß. Geschichte: Robi ist bei seinen Eltern in einem großen und gemütlichen Landhaus, die Banzenmühl‘, östlich von Aramat aufgewachsen. Robis Vater ist ein ehemaliger mechanischer Konstrukteur, der eine Werkzeugmaschine zum präzisen Bearbeiten von gehärtetem Stahl entwickelte. Pläne für die Maschine verkaufte er an die Nordlandgeborenen, die bekannt für ihr Talent in der Metallbearbeitung sind. Das neue Bearbeitungsverfahren ermöglichte es den Ingenieuren der Nordlandgeborenen, noch präzisere Messwerkzeuge herzustellen. Folglich bekam er für seine Erfindung relativ viel Geld, was ihm und seiner Familie den Kauf des Landhauses ermöglichte. Nach seinem Erfolg war Robis Vater davon überzeugt, dass das Handwerk des mechanischen Konstrukteurs seinen Söhnen ebenso Wohlstand bringen wird, also fing er im Jahr 40 an, Robi und Sepp zu unterrichten und seine Erfahrungen an sie weiterzugeben. Dabei sollten sie lernen, wie man verschiedene nützliche Geräte, Werkzeuge und Maschinen auf mechanischer Basis selbstständig planen und konstruieren kann und dabei unter anderem auch auf die Langlebigkeit solcher Konstruktionen achtet. Sepp machte sich stets fleißig an die Arbeit und machte seine Arbeit schnell und souverän, Robi hingegen tat sich nicht so einfach. Er war immer deutlich langsamer als sein Bruder und machte sehr häufig Fehler, wodurch seine Konstruktionen häufig am Ende kaum funktionierten. Sein Vater war am Verzweifeln, Robi etwas beizubringen und die beiden stritten sich immer wieder. Nach eineinhalb Jahren verlor Petrus die Geduld und schickte seinen Sohn von Zuhause fort, damit er sich in Lyria selbstständig Arbeit sucht und Erfahrungen sammelt, und er solle erst wieder zurück kommen wenn er sich als Konstrukteur seinen eigenen Lebensunterhalt verdienen kann. Robi hatte ebenfalls keine Lust mehr mit seinem Vater zu streiten und ging nach Aramat, um seinem Vater zu beweisen, dass er auch alleine zurecht kommen kann. Robi fand in Aramat schließlich einen kleinen Tischlerbetrieb, der ihn als Lehrling aufnahm und ihm das Handwerk der Holzbearbeitung beibrachte. Von seinem Lehrlingsgehalt konnte er sich sogar eine kleine Unterkunft mit undichtem Dach finanzieren. Dies ging für ein Jahr lang gut, bis Robi eines Abends Überstunden machte und als letzter den Betrieb verließ. Das Problem war, dass Robi vergaß, die Laternen auszupusten bevor er nach Hause ging. In der Nacht wurde er unsanft vom Lärm der Leute auf der Straße geweckt, die um eine in Flammen stehende Tischlerwerkstatt standen. Robi wusste, dass der Tischlermeister ihn tot sehen wollte und floh sofort nach Osten sodass er nicht gefunden wird. Am frühen Morgen kam er an eine kleine Siedlung an einem See. Die Bewohner schienen noch in ihren Häusern zu sein. Schließlich traf er am Brunnen auf einen verschlafen aussehenden jungen Mann, der sich seinen braunen Vollbart wusch. Robi, der mittlerweile selbst ziemlich müde war, fragte ihn ob er einen Platz zum Schlafen für ihn hatte. Darauf hin führte er Robi zu einer kleinen verlassenen aussehenden Hütte. „Hier hat mal unser Bauer gewohnt, der musste aber verreisen und wir wissen nicht, wann er zurückkommt. So lange kannst du von mir aus da wohnen. Ich bin übrigens Karl.“ Tage vergingen und Robi hatte mit den Bewohnern der kleinen Siedlung, die sie „Wasseralfingen“ nannten, angefreundet. Und Robi bemerkte auch, dass jeder in der Gemeinschaft eine Aufgabe hatte und seinen Teil zum Gemeinwohl beitrug. Zum Beispiel hielt Karl, der Zimmermann, die Gebäude und Einrichtungen instand, Mariu, der Bergmann, verkaufte Erze und füllte somit die Gemeindekasse und Nig, der Bäcker, versorgte seine Mitbewohner mit Nahrung. Robi wollte auch etwas beitragen, aber wusste nicht, wie das Handwerk des Konstrukteurs der Gemeinschaft zu Gute kommen würde. Also beschloss er, ein anderes Handwerk zu erlernen, vorzüglich auch eines das ihm besser liegt als das des Konstrukteurs. So ging er in die ortsansässige Interessen- und Handwerkskammer (kurz IHK) und erkundigte sich nach einem Beruf. Die IHK war in verschiedene Abteilungen nach verschiedenen Handwerken aufgeteilt. Die Idee dahinter war, dass sich pro Abteilung mehrere Leute eines Handwerks zusammensetzten, Diskussionen führen, Praxistipps austauschen und voneinander lernen konnten. In der Landwirtschaftsabteilung fand er schließlich die Hinterlassenschaften des ehemaligen Bauers der Siedlung, worunter sich auch ein Handbuch über die Bewirtung von Feldern und den Anbau von Kartoffeln befand. Robi dachte sich, dass es ein einfaches Handwerk zum Lernen ist, schnappte sich eine alte Hacke und machte sich an der Grünfläche hinter der Siedlung an die Arbeit. Doch schon nach kurzer Zeit war es für ihn sehr anstrengend mit der alten Hacke zu arbeiten. Also ging Robi kurz in die Holzwerkstatt der IHK und konstruierte einen kleinen Pflug, der ihm die Arbeit erleichterte. Jahre vergingen und Robi wurde besser in seinem Handwerk. Natürlich machte er immer wieder Fehler, aber er konnte aus ihnen lernen. Auch lernte er nicht nur sein Handwerk, sondern auch das Bier der örtlichen Löwenbrauerei kennen und lieben und meldete sich freiwillig als Tester für neue Biersorten. Er mochte Wasseralfingen und die Leute dort, sogar so sehr, dass er gar nicht mehr darüber nachdachte nach Hause in zur Banzenmühl zurückzukehren. Anhang: * -3230 64 -507 Ingame-Name: Clayton2001 Vielen Dank fürs Lesen
  13. Name: Marquise Myriell de Renquié Geschlecht: Weiblich Volk: Hochalve (Mischkind/ Mittelländer und Hochalve) Geburtsjahr: Jahr 359 der dritten Epoche Größe: 1,80 Haarfarbe: weißblond Augenfarbe: Grau Heimat: Dorf auf Auil Wohnort: Handelsmetropole Aldarith Stellung: Geschäftsfrau Handwerk: leichtes Gewerbe Geschwister: keine Eltern: Zerdali Palandes (Mutter/Hochalve) Phirion de Renquié (Vater/Mittelländer) Glaube: Fünfgötterglaube Aussehen Die weißblonden Haare rahmen das doch etwas kantige, trotzdem grazile Gesicht ein, während die grauen Augen mit den Erwartungen des Gegenüber spielen und ihre weichen und vollen Lippen so manchen den Verstand rauben. Der Körperbau ist einer, der sich durchaus sehen lässt: schlank und wohlgeformt. Jede Bewegung scheint lange einstudiert und jedes Lächeln hat ein Ziel: Die Männerwelt um den Finger zu wickeln. Dabei ist Myriell höchst professionell, subtil und unglaublich effektiv. Für eine Frau ist sie recht groß, was vom Blut ihrer Mutter herrührt, deren typisch alvische Körpergröße, Komplexion und Züge sie geerbt hat. Obwohl sie sehr stilgewand ist, trägt sie ihrem Alltag entsprechend eher praktische Kleidung. Ihr Baumwollhemd wird von einem Korsett aus Wildleder in Form gebracht und das Graufuchsfell wird von eng anliegenden Lederriemen am Körper gehalten, wobei diese auch noch einen anderen praktischen Sinn erfüllen. Ihre körpernah anliegende, graue Hose wird von einem Gürtel, mit einem kleinen Beutel an ihm, umschlungen und steckt immer sorgfältig in ihren kniehohen Stiefeln. Wenn Myriell ihrer Tätigkeit nachgeht trägt sie nur ein lockeres und doch betonendes Leinenkleid, welches sich im Arbeitsumfeld um einiges praktischer macht als ihr Alltagsgewand. Myriell trägt keinen Schmuck, ausgenommen einiger weniger, für sie sehr kostbarer Stücke, welche ihre Gewandung elegant abrunden. Charakter Myriell liebt es, mit den Männern zu spielen; und erfolgreich ist sie damit auch. Allerdings würde sie wahrscheinlich nie eine feste Beziehung eingehen - zu sehr hat die unglückliche Beziehung ihrer Eltern auf sie abgefärbt. Dementsprechend turbulent geht es in ihrem Inneren zu, in dem die Gefühle regelmäßig die Kontrolle des Verstandes abstreifen - ganz verliert sie ihre Zurückhaltung dann aber doch nicht, besonders dann, wenn sie sich beobachtet fühlt. Bei ihren Vertraulichkeiten hilft ihr ihre wendige Zunge, die bei unliebsamen Zusammenkünften aber auch einen wesentlich raueren Ton anschlagen kann. Dabei fallen die meisten Begegnungen mit anderen Frauen gewohnheitsmäßig in diese rauere Kategorie, ihre eigenen Mädchen ausgenommen, die sie wie eine Familie behandelt. Aber auch wenn sie sich um etwas betrogen sieht, was ihr zusteht, kann sie schnell ungemütlich werden. So mancher Zechpreller, der eines ihrer Häuser besucht hat, fand sich hinterher grün und blau geschlagen in der Gosse wieder, wobei ihm wie von Zauberhand auch Monate später noch immer wieder neue Prellungen erschienen, wenn in der Zwischenzeit nicht bezahlt worden war. Myriell selbst wurde aber nie mit solcherlei Abscheulichkeiten in Verbindung gebracht, da sie zu jenen Zeiten samt Entourage, abzüglich einiger finster dreinblickenden Gesellen, an belebten Orten gesehen wurde. Alles in allem führt Myriell ein fast tadelloses Leben - niemand tadelt es mehr als einmal. Geschichte Myriell lag nun schon seit einer guten Weile wach und betrachtete das Gesicht ihres schlafenden Bettnachbarns. “Man kennt mich in der Stadt unter vielen Namen und ebenso vielen Lebensgeschichten… Geschichten die ich Leuten auftischte um mir Vorteile zu erspielen und voran zu kommen- Willst auch du eine meiner Geschichten kennenlernen, Kiovar ?” Die weißen Zähne der schönen Alve blitzten kurz im Halbdunkel auf als sie lächelte. “Vielleicht ist es sogar die Wahrheit… Wie mein Vater mir erzählte, war er Entdecker und auf der Suche nach neuen, unerforschten Dingen über die er berichten könne. Dabei traf er auf eine Hochalvin, meine Mutter. Sie war die fröhlichste Person, die mein Vater jemals kennenlernen durfte. Doch dies veränderte sich schlagartig, als ich zur Welt kam- Muss wohl irgendetwas umgesprungen sein in ihrem Kopf. Sie schottete sich ab und verließ mich und meinen Vater als ich gerade einmal zwei Jahre alt war. Mein Vater war überfordert, aber wer kann es ihm schon verübeln... Da stand er, allein, mit einem Kleinkind, von seiner großen Liebe verlassen, einzig und allein seine Tochter als Sinn im Leben. Wir nutzten den letzten Notgroschen des Vaters um einem Gesuch im fernen Oredan zu folgen und ließen so Alles hinter uns. In der Fremde angekommen ging schief was nur konnte- Die versprochene Arbeit gab es nicht, die Überfahrt kostete viel mehr als gedacht und unser Geld war aufgebraucht. Alles was es gab, waren überfüllte Städte und grassierende Armut. Mein Vater verkaufte seine Wertsachen und wir machten uns mit dem Erlös auf die Suche nach einem Platz zum Leben und neuer Arbeit, aber dies gelang nicht so wie er sich es vorstellte. Er tat sein Bestes, um mich so gut wie möglich, so gut wie es seine Möglichkeiten zuließen, groß zu ziehen. Ich sollte von all unseren Problemen nichts mitbekommen, das war ihm immer das Wichtigste. Es gelang ihm nicht, wie denn auch? Auf der Straße blieb einem nichts anderes übrig, als zu lernen wie man Menschen bestiehlt und bettelt. So kamen wir eine Weile ganz gut über die Runden, wir hatten immerhin genug Geld um nicht zu verhungern. Wie ich an Alter und Größe zunahm, so tat es auch die Verzweiflung meines Vaters und gerade als wir etwas mehr als unser täglich Brot hatten, fand er seinen Trost in der Taverne. Wir lebten uns immer weiter auseinander, sahen uns oft Tage, dann Wochen lang nicht. Ich begann für mich selbst zu Sorgen, also zu betteln und zu stehlen, bis ich schlussendlich mit sechzehn Jahren meinen Vater ohne ein Wort zurück ließ und verschwand. Ich verließ die Stadt, reiste weiter übers Land, von Stadt zu Stadt, von Markt zu Markt- Um zu überleben tat ich alles… Auch Dinge, die ich heute bereue. Eines Tages, als ich gerade am Marktplatz einer dieser Städte bettelte, sprach mich eine Frau an- Eine Weggabelung in meinem Schicksal. Sie sagte, dass ich Potenzial hätte - wozu, das wusste ich in diesem Augenblick noch nicht. Sie brachte mich in ihrem Etablissement unter und lehrte mich “die Kunst der Sinnlichkeit”, so wie sie es nannte. Ich war gut, wenn nicht sogar sehr gut, in dem was ich tat. Dies blieb nicht lange unbemerkt, ich wurde immer beliebter bei den Männern, nicht nur durch mein Können, auch durch meine junge Schönheit. Auch wenn es am Anfang nichts für mich war, alte Männer zu beglücken, fing ich an Gefallen daran zu finden. Ich verdiente genug um mich über Wasser zu halten und wurde mit der Zeit immer abgestumpfter, ja, hatte sogar Spaß an der Arbeit, sowie eine Unterkunft. So ging es viele Jahre, bis unser Etablissement außergewöhnlichen Besuch bekam. Es war ein Mann mittleren Alters, einer der eigentlich nicht in unsere bescheidene Unterkunft gehörte. Einer der nicht dem gewöhnlichen Stand angehörte. Er fragte nach dem Besten was man ihm hier bieten könne und man verwies auf mich. Nach meiner getanen Arbeit musterte er mich mit einem kühlen Blick und gab mir Geld, um einiges mehr als er vermutlich hätte zahlen müssen. “Mit deinem Talent hast du Besseres verdient, mach was draus.”, sagte er stumpf und ging. Ich sah ihn nie wieder, doch bleiben mir seine Worte immer im Gedächtnis. Nach vier weiteren Monaten der Arbeit, da kam die Verderbnis auch ins sonst zu mit sich selbst beschäftigte Oredan, zerriss Königreiche und Herzogtümer. Flüchtlingsmassen von den anderen Kontinenten überschwemmten den Kontinent, Anarchie brach an vielen Orten aus. Mich hielt nichts, im Gegensatz zu so vielen die Alles verloren. So brachte ich mich günstig auf dem Schiff eines Kapitäns, er war einst mein Kunde, unter und folgte den Völkern der Welt in die neue gesegnete Welt, die die Götter uns gaben. In einer Welt in der so viele wieder vollkommen von vorn beginnen mussten war es für mich um einiges leichter Fuß zu fassen. Nach der Ankunft an der Küste schloss ich mich mehr instinktiv als mit Verstand einer großen Gruppe von Siedlern unter der Führung stolzer Seefahrer und Abenteurer zu denen viele auf blickten an und landete mit ihnen auf einer Insel wo man hart arbeiten wollte um den alten Wohlstand wieder herzustellen. Ich legte mich ins Zeug, knüpfte Kontakte, boxte mich durch, wendete alles an was meine Lehrmeisterin mir einst beigebracht hatte und wie auch immer ich es schaffte- Nach einigen der härtesten Monate meines Lebens besaß ich nun endlich mein eigenes Etablissement, den Grundstock für ein gutes Leben. Es lief großartig, sodass ich immer wohlhabender und bekannter wurde, bis ich, wie heutzutage, ein flächendeckendes Netz von den bekanntesten und erfolgreichsten Etablissements in Aldarith besaß.... Jetzt kennst du die Wahrheit… “ Die Alve lag inzwischen auf dem Rücken, die Hände ineinander verschränkt und blickte zur Decke. Etwas regte sich neben ihr. “Wovon kenn ich die Wahrheit”, fragte der soeben erwachte Kiovar neugierig und Myriell erwiderte seufzend: “Ach, nicht so wichtig.”
  14. Bitte löschen danke
  15. Steckbrief: -Name: Evolus Huber -Geschlecht: männlich -Volk: Mensch, Mittelländer -Geburtsjahr: J26 der 4. Epoche -Größe: 1,89m -Haarfarbe: schwarz -Augenfarbe: rechtes Auge blau, linkes Auge (gefärbtes Holzauge) grau -Heimat: Fuchsheim -Wohnort: Dorleam -Stellung: Baumeister, Stadtherr -Eltern: Mutter: Mysa Huber, Vater: Manus Huber -Geschwister: keine -Glaube: keinen -Profession: Lehrer im Umgang mit dem Schwert Aussehen: Evolus hat kurze schwarze Haare, blaue Augen, wobei das linke Auge durch ein graues Holzauge ersetzt werden musste. Über das rechte Auge zieht sich außerdem eine lange Narbe. Er trägt eine leichte Kettenrüstung und darüber einen schweren eisernen Brustpanzer, einen eisernen Buchreifen und leichte dunkle Stiefel, welche ihm in seinem Kampfstil unterstützen. An seinem Gürtel befindet sich eine Schwertschneide mit einem Zweihänder und ein Beutel mit allerlei nützlichem Zeug. Charakter: Evolus ist ein geselliger und kameradschaftlicher Mensch, welcher jedoch leicht Reizbar ist. Er ist stets hilfsbereit, sodass falls jemand Hilfe bräuchte er zur Hilfe kommt. Auch im Kampf ist er stets loyal, standhaft und legt alles daran seine Mitkämpfer zu beschützen. Am liebsten übt er mit seinem Zweihänder und versucht dabei seine Kampftechnik auszubauen. Er legt einen sehr großen Wert darauf, gepflegt auszusehen, denn er möchte immer als seriös angesehen werden. Im Sachen Vertrauen ist es ihm sehr schwer irgendwen zu vertrauen und ist nahezu Paranoid. Seine größte Angst ist es, einen Freund zu verlieren, weshalb er immer sicherstellt, dass es jedem gut geht. Manchmal verfolgt ihm im Traum der Schatten seiner Vergangenheit, die er am liebsten hinter sich lassen will. Sein größtes Ziel ist es die Verschwörung, die den Völkerrat vernichten will, in der er auch aufgewachsen ist zu zerstören, da sie ihm alles genommen haben. Evolus ist auch nicht Religiös also glaubt nicht an die Götter, da die eben genannte Gruppierung in der er aufgewachsen ist ihm immer eingeflößt hatte,dass Götter nur Schwachsinn sind und das man nicht an was Glauben kann was man nicht sieht, Evolus stellte es daher nicht in Frage und empfand den Glauben an Götter unnötig. Deswegen glaubt er nicht an Götter und sie sind ihm gleichgültig. Geschichte: An einem stürmischen Abend in Fuchsheim wurde der kleine Evolus (5 Jahre alt) von seiner Mutter Mysa zu Bett gebracht. Sein Vater kam gerade vom Feld, komplett durchnässt und setzte sich nach einem langen Tag ans wärmende Feuer. Sie waren nur einfache Bauern, wie auch Evolus einmal einer werden sollte. Plötzlich hämmerte es an der Tür. Es gab keine Zeit sie zu öffnen, denn sie war kurz darauf schon aus den Angeln und drei vermummte Männer traten ein. Der erste zog sein Schwert und tötete Evolus Vater Manus. Darauf durchsuchten die anderen beiden den Rest des Hauses und fanden Mysa mit Evolus. Sie schrie verzweifelt um Gnade, doch auch sie bekam kurzer Hand ein Schwert in den Bauch gerammt. Der kleine Evolus weinte vor Angst. Die drei vermummten Gestalten nahmen ihn mit und hinterließen ein verwüstetes Haus. Sie brachten ihn zu einer Gruppe im Untergrund, bei der er fortan lebte. Die ersten Jahre waren recht einfach dort, doch mit dem Alter von acht Jahren fingen sie an ihm ihre Weltansichten einzuflößen, dass der Glaube Schwachsinn sei und der Völkerrat zerstört werden müsste, da laut ihnen nur die Menschen das Recht hätten über die Völker zu entscheiden. Sie wohnten in den Bergen in Höhlen um unerkannt zu bleiben und im Alter von zwölf Jahren zwangen sie ihm das Kämpfen zu üben. Sie hatten vor den perfekten Soldaten auszubilden, die alles tun was man ihnen Befahl. Er entdeckte schnell das Langschwert für sich und musste täglich mehrere Stunden lang üben, obwohl diese Waffe für einen zwölfjährigen sehr schwer zu halten wahr. Das sorgte dafür, dass er und die anderen Kinder, die mit ihm dort waren täglich angeschrien und niedergemacht wurden. Falls sich jemand dem Training weigerte oder Wiedersprach gab es Strafen. Zum Beispiel das Ausschließen einer Mahlzeit, oder Gewalt. Er freundete sich mit einem gleichaltrigen Jungen namens Magnus an. Die beiden haben nicht selten darüber nachgedacht zu flüchten, doch sie hatten nichts anderes und allgemein wussten sie nicht einmal wo sie waren. Sie träumten von weiten Feldern und grenzloser Freiheit und wollten wissen, wo ihre Eltern waren und ob sie noch lebten. Doch der jahrelange Einfluss änderte die Beiden schließlich und so wurden sie zu willenlosen Soldaten, welche die Meinung teilten, dass der Völkerrat zerstört werden solle weil sie nur Unheil über die Menschen bringen würden. Mit dem Alter von zwanzig Jahren sah das Oberhaupt dieser Verschwörung die beiden dazu bereit einen Auftrag durchzuführen, weil sie Alt genug dazu sind und ihre Waffen beherrschen. Sie sollten fürs erste einen reichen Grafen töten. Dazu warteten sie an der Straße im dichten Wald auf die Kutsche des Grafen, jedoch war sie schwerer bewacht als gedacht und im selben Moment, als sie die Kutsche angegriffen hatten, wurde ihnen klar, dass sie nicht gewinnen können. Sie waren umzingelt und versuchten sie verzweifelt rauszuschlagen. Dabei wurde Magnus von einem der Wachen verletzt und ging zu Boden. Evolus wurde schwer im Gesicht getroffen, wodurch er sein Augenlicht vom linken Auge verlor. Sie sahen sich noch einmal an, als es Evolus gelang aus dem Kreis zu flüchten und in den tiefen Wald zu verschwinden. Er wollte nie mehr zu seiner „Heimat“ zurückkehren und schwor sich Rache, dafür, dass sie ihn und Magnus in ein Himmelfahrtskommando gebracht haben und er fing an, zu zweifeln, ob alles was er in der Vergangenheit über den Völkerrat gelernt hat richtig gewesen ist. Er versorgte seine Wunden erstmal soweit das es nichtmehr blutete, und ging nach Fuchsheim, was in der Nähe war und auch seine Heimatdorf ist, um bei einen Arzt seine Wunden versorgen zu lassen. Nachdem er beim Arzt ankam fragte er erstmal was passiert sei, Evolus erklärte ihm das er von Räubern überfallen wurde, er konnt ihm ja nicht sagen das er versucht hat wem zu töten,daraufhin versorgte der Arzt ihn und setzte ihn ein Holzauge ein, nach der behandlung bezahlte ihn Evolus mit seinem letzten Geld, beim Arzt raus gekommen Sprach ihn ein alter Freund namens Reginald an. Sie kannten sich aus der Kindheit. "Evolus bist du das? bist du es wirklich? Wir dachten du bist tot!" Daraufhin lud ihn sein Freund Reginald auf ein Bier in der Taverne ein wo er ihm alles erzählte, was in der Vergangenheit passiert ist. Er fragte Reginald, ob er wüsste wo er hin könnte, denn ihm blieben hier zu viele Erinnerungen - Daraufhin erzählte er Evolus von Dorleam was in der nähe sei, etwa 1 Tagesmarsch weit. Am nächsten morgen verabschiedete sich Evolus von Reginald er wünscht ihm viel Glück und alles Gute für sein weiteres Leben. In Dorleam angekommen lernte er den Bürgermeister Bahlrim Isenfaust kennen,er redete mit ihm eine weile wo er sich dann nach einem Zuhause erkundigte aber da er kein Geld mehr habe, ob es dort eine Lösung gäbe was zu verdienen, Bahlrim grübbelte erstmal und fragte ihn was kannst du hast du was gelernt ? Evolus erzählte ihm er könne gut mit einem Schwert umgehen, daraufhin hatte Bahlrim eine Idee, er habe in der Siedlung noch ein Altes kleines Haus nicht grad schön und Renovierungsbedürftig aber es wäre ein Dach über den Kopf, dafür solle er den heranwachsenden in der Siedlung beibringen, wie man mit dem Schwert umgeht, Evolus stimmte prompt zu und begann nun sein Neues Leben in Dorleam.
  16. Steckbrief: Name: Alexandr Tessemaker Geschlecht: männlich Volk: Mittelländer Geburtsjahr: 19 der vierten Epoche Größe: 1,83m Haarfarbe: braun Augenfarbe: blau Heimat: Ländereien Aramats Wohnort: Dorleam Stellung: Handwerker, angesehenes Mitglied der Gemeinde Profession: Kupferschmied Eltern: Dorothea und Willem Tessemaker Geschwister: Eliza und Piet Glaube: Fünfgötter-Glaube, insbesondere Arthos Aussehen: Alexandr ist kräftig gebaut, allerdings leicht übergewichtig. Mit 1,83m ist er für einen Mittelländer durchschnittlich groß. Seine blauen Augen und Lachfalten verleihen seinem Gesicht einen offenen Eindruck. Er trägt einen Dreitagebart, da er sich nicht jeden Tag rasieren möchte. Ebenso hält er seine Haare recht kurz, damit sie sich im Arbeitsalltag nicht entzünden. Auf seinem rechten Handrücken hat er eine circa 5 Zentimeter große Brandnarbe, die aus der Zeit seiner Lehre stammt. Alexandr trägt in der Regel neben seiner Arbeitskleidung, simpel gewebte Leinenkleidung in blauen und violetten Tönen. Charakter: Alexandr ist ein hoch angesehenes Mitglied der Ortsgemeinschaft. Während Alexandr in seiner frühen Kindheit ein eher auffälliges Verhalten an den Tag legt, ist davon heute nicht mehr viel übrig. Nicht selten kam es wegen Nichtigkeiten zu Prügeleien mit Gleichaltrigen in seinem Heimatdorf. Auch zu Hause gehorchte er selten den Regeln und Anforderungen seiner Eltern, half nicht auf dem Hof oder stahl von Nachbarn. Erst nach dem Tod seines Vaters verändert sich sein Verhalten drastisch. Durch den Glauben an die Götter, insbesondere Arthos, lernt er, mit dem Tod seines Vaters und der dadurch entstandenen Trauer umzugehen. Er wird wesentlich verantwortungsbewusster, hilft auf dem Feld und unterstützt seine Mutter bei der Erziehung seiner Geschwister, weswegen er wesentlich erwachsener auftritt als viele Gleichaltrige. Entsprechend seines Glaubens tritt er auch in der Öffentlichkeit recht reserviert und zurückhaltend auf. Im Kreise seiner Familie und seiner Freunde ist er jedoch sehr offen, gesellig und erfreut sich an Festen und Feierlichkeiten zu Ehren der Götter. Besonders gerne klärt er junge Mitglieder der Ortsgemeinde über Religion, Glaube und seine eigene Sicht auf die Welt auf. Sein Feingefühl, das er beim Umgang mit Kupfer an den Tag legt, lässt sich auch auf den Umgang mit seinem Umfeld übertragen. Er hat immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Mitmenschen und weiß Rat zu geben. Geschichte: Alexandr wird im Herbst des Jahres 19 der vierten Epoche als erstes Kind Dorothea und Willem Tessemakers geboren, die auf einem Gutshof in einem kleinen Ort in den Ländereien Aramats leben. Dorothea hilft den Gutsherren bei der Erziehung der Kinder und macht sich im Haushalt nützlich, während Willem der Arbeit als Bauer auf dem Feld nachgeht. Nach Alexandr sollten zwei weitere Kinder folgen, Eliza und Piet, die 3 und 5 Jahre jünger sind als Alexandr. Alexandrs frühen Kindheitsjahren sind geprägt von einem rüpelhaften Auftreten. Er entzieht sich oft der Aufsicht seiner Eltern, stiehlt beispielsweise Eier auf dem Wochenmarkt und bewirft damit Wäscherinnen des benachbarten Hofes oder befreit das Vieh aus dem Stall, sodass der gesamte Gemüsegarten verwüstet wird. Ebenso gerät er oft in Prügeleien, die er oft aufgrund von Nichtigkeiten mit anderen Kindern der Hofangestellten beginnt. Mit dem Tod seines Vaters durch einen Arbeitsunfall auf dem Feld noch vor seinem 16. Geburtstag sollte sich dies jedoch schlagartig ändern. Alexandr wird durch den plötzlichen Tod schwer getroffen und findet im Glauben an die Götter Trost. Während er all die Jahre zuvor stehts den wöchentlichen Kirchgang gemieden hatte, suchte er nun regelmäßig die Kapelle auf und bat die Götter um Trost und Beistand. Besonders durch Arthos lernte er, mit seiner Trauer umzugehen, da er seinen Vater in guten Händen wusste. Er übernimmt fortan im Haushalt wesentlich mehr Verantwortung, arbeitet auf dem Feld und unterstützt seine Mutter bei der Erziehung seiner eigenen kleineren Geschwister. Nachdem seine Geschwister das arbeitsfähige Alter erreicht haben und seine Mutter im Haushalt unterstützen können, fasst Alexandr den Entschluss, das Bauernleben aufzugeben und im benachbarten Aramat einer Lehre zum Handwerker nachzugehen. Nach Einwilligung seiner Mutter reist er daraufhin kurz nach seinem 21. Geburtstag nach Aramat. Er hilft dort kurzzeitig in einer Goldschmiede, um sich finanziell über Wasser zu halten und entdeckt dort sein Talent für Schmiedekunst. Über die Kontakte seines Goldschmiedes erhält er die Möglichkeit, beim örtlichen Kupferschmied eine Lehre zu beginnen. Die Arbeit macht ihm Spaß und er entwickelt im darauffolgenden Jahr eine echte Leidenschaft für sein Handwerk. Er lernt, Kelche, Büchsen, verschiedene Reliquienbehälter sowie Dachbleche aus starkem Kupfer zu treiben. Im Herbst seines 28. Lebensjahres, kurz vor Vollendigung seiner Lehre, erreicht ihn die Nachricht, dass ein Großteil des Gutshofs, auf dem er aufgewachsen war, der schwarzen Tirnis, einer hochansteckenden tödlichen Beulenkrankheit, erlegen war. Sofort unterbricht er seine Lehre und reist an seinen Geburtsort, nur um herauszufinden, dass sowohl seine Mutter als auch seine Geschwister nicht mehr am Leben sind. Er kehrt daraufhin nach Aramat zurück und verbringt seine Zeit in den Gotteshäusern der Stadt. Durch seinen Glauben weiß er mit dem Verlust umzugehen, sodass man von außen fast schon hätte meinen können, ihm ginge der Tod seiner Familie nicht nahe. Da ihn nun nichts mehr in der Hauptstadt hält, schließt er sich nach Beendigung seiner Lehre einer reisenden Glaubensgemeinschaft, die das Wort der Götter im Land verbreiten will. 5 Jahre lang bereist er die abgelegensten Orte Lyrias und predigt von den Göttern und berichtet den Leuten von seinen eigenen Erfahrungen. Schließlich beschließt er sich mit einem kleinen Teil der Gemeinschaft in einer kleinen Ortsgemeinde namens Dorleam im Südosten Nebelfluts niederzulassen, wo er seinem ursprünglichen Handwerk als Kupferschmied nachgeht. Er ehelicht wenig später Katharin Blum, die er vor Ort kennen und lieben lernt. Neben seinem Beruf geht er auch regelmäßig der Tätigkeit als Prediger nach und übernimmt für die Ortsgemeinschaften die wöchentlichen Gottesdienste sowie die Messen an besonderen Festtagen.
  17. Steckbrief Name des Charakters | Ogrim Bartfaust (Halerios) Geschlecht | Männlich Volk | Tieflandgeborene Größe | 1,46 m Haarfarbe | Dunkelorange Augenfarbe | tiefblau Heimat | Falkhjem Wohnort | Kein Stellung | Siedler Handwerk | Holzfäller Eltern | Mutter: Aquy; Vater: Laurock Geschwister | keine Glaube | Maphr die Naturgöttin der Erde Aussehen Ogrim’s’s wäre ein Junger Erwachsener in Menschen Jahren mit 176. Er zählt als sehr gut aussehend und begehrenswert. Er ist für einen Zwerg durchschnittlich groß und ist Stämmig. Und dazu hat er einen Vollbart mit geflochtenen Strähnchen und Perlen drinnen. Seine Haare gehen als Irokesen in einen Zopf über und an den Seiten nach hinten schließt sich ein Kranz, sie sind Dunkelorange. Er hat tief Blaue Augen und einen ernsten Blick. Er trägt einen Gold-Mithril Kettenpanzer und grobe Leinen, Während seine Unterkleider aus Seide sind. Er trägt keinerlei Schmuck außer bei Hohen Anlässen. Desweiteren ist er ein Heller Typ und hat mehrere Narben auf seinem Körper. Geschichte Über Ogrim’s Vergangenheit ist nicht viel bekannt. Man weiß aber dass Er aus einer klein Stadt kommt namens Falkhjem, Desweiteren hat er dort eine erfolgreiche Ausbildung zum Archtikten gemacht. Nachdem Ogrim seine Ausbildung vollendete wollte Er in sein Vaters Fußstapfen treten, Und einer der besten Kämpfer im Umkreis von Falkhjem werden dies wiederrum wurde schnell hinterfragt. In dem die Orks einen Krieg anzettelten. Ogrim war als einziger Überlebender seiner Familie ausgereist und suchte sich ein neues Königreich in dem Er leben kann. Während Ogrim durch die Wälder streifte beschloss Er sich seinen Lieblingshobby nach zu gehen, Er errichtet sich ein Haus mit einer Schreinerei in seinen Keller. Ogrim verbrachte Tag und Nacht in seinen Keller und versuchte sich an verschiedensten Dingen die man mit Holz erschaffen kann. Nach 12 Jahren in Einsamkeit entschied Er sich weiter zu reisen, Und traf auf einen verwirrten Mann der Ihn was erzählte von einen der bekannsten Königreiche die es je gab. Ogrim glaubte den Herrn nicht ganz hörte sich alles Erfunden an so einen tollen Ort kann ich doch garnicht geben. Auf der Suche nach wertvollen Rohstoffen in einer Mine wurde Ogrim fündig, Es war ein seltsam leuchtender Stein er dachte sich erstmal nix bei und steckte den Stein ein in seinen Rucksack. Am Abend als Ogrim im seinen Unterschlupf an kam begann Er den Stein genauer zu untersuchen, Er schleifte an dem Stein rum um herauszufinden was Er damit machen kann, als nächstes kam Ihn die Idee wieso sollte er den Stein nicht mit einen Hammer in seine Rüstung einarbeiten, Dann passierte es Ogrim schlug mit den Hammer aus puren Gold auf den Stein. Ogrim spürte wie ihn irgendwas beeinflusst Ihm wurde schwarz vor den Augen, desweiteren kam eine große Druckwelle aus dem Stein. Als Ogrim erwachte merkte Er irgendwas stimmt nicht und schaute sich erstaunt um, Ogrim sah Hohe Mauern einen wunderschönen Hafen in den Er reinfuhr. Von hinten fasste ihn jemand plötzlich auf die Schultern und sagte Ihm " Ahh... Du bist auch mal Wach dachte schon du bist Tod", Ogrim erschrak sich und drehte sich um vor Ihn stand ein edler Herr in einer Ritter Rüstung. der Ritter erzählte ihm Wo er sich befand und zwar in Königreich Lyria’s, desweiteren erzählte der Ritter das er Ogrim auf fand auf einer Insel mitten im Meer des Orients. Ogrim war verwundert und wollte langsam das Schiff verlassen als der Ritter ihn hinter rufte " Halt warte noch du hast etwas Vergessen", Und überreichte ihm den zerbrochenen Stein der seine leuchtende Kraft verloren hatte. der Ritter gab ihn noch etwas zu essen und ein wenig Ausrüstung für seine anstehende Reise. Charakter Ogrim befugt über einige sehr erstaunliche Talente wie z.B eine sehr starke Auffassungsgabe, desweiteren besitzt er einen sehr ausgeprägten Orientierungssinn der Ihm dazu verhilft in seinen Beruf als Holzfäller einen sehr umfangreiches Arsenal zu haben für seine Kunden. dadurch das Ogrim vielen Menschen in seiner Lebenslaufbahn begegnete hat er ein hohes Handelsgeschick und bringt seine Ware schnell an den Markt. Ogrim ist Privat aber ein sehr grimmiger Zwerg und ihm kann schnell mal die Wutschnur platzen, aber wenn man Ihn erstmal kennt ist Er ein sehr aufgeschlossener Zwerg der auch sehr freundlich sein kann. Er trinkt gerne mal das ein oder andere Bier in einer Taverne man kann sich dann relativ viel Unterhalten mit ihn, In seiner Stamm Taverne in Falkhjem kamen sogar Besucher die nicht trinken oder aus anderen Städten kommen nur damit Sie sich mit Ogrim stundenlang Unterhalten können. Ogrim’s Glauben ist einer der wichtigsten Sachen in sein Leben, Maphr die Göttin der Natur prägte sich so tief in Ihn ein Er denkt sie seihe sein Schutzengel im Kampf gegen die Orks. Ogrim ist sehr aufgeschlossen was das angeht sich einen anderen Glauben dazu anzueigenen. Ogrim ist sehr Glaubens begeistert. Er betet jeden Tag bis zu zweimal. Vielen dank für euere Zeit.
  18. · Das Schlitzohr hat bei Nacht und Nebel das weite gesucht. Wo sich der Kerl jetzt rumtriebt weiß niemand. Der Fremde der gestern in den "durstigen Dolch" trat, scheint sowieso interessanter... Name: Ludwig Dunkelwald · Echter Name: Ludwig Ondomîr · Volk: Hochalven · Geschlecht: Männlich · Geburtsdatum/Alter: Jahr 17 der 4. Epoche – 33 Jahre alt · Herkunft: Dunkelhain · Größe: 2,04 m · Augenfarbe: Grün · Haarfarbe: Silber · Eltern: Tharânel und Lauriel Ondomîr · Heimat: Ein kleines Gehöft in der Gegend von Dunkelhain · Wohnort: Atmora · Stellung: Vagabund · Handwerk: Zauberei, magiebasierte Maschinerie · Glaube: „Der Sechste“ · Charakterzüge: Ehrgeizig, Stur und Neugierig Zum Aussehen: Aus der Dunkelheit der Nacht tritt eine hagere Gestalt in das schummrige Licht der kleinen Laterne die über der Theke hängt. Schwere Wanderstiefel hinterlassen schlammige Spuren auf den abgenutzten Dielen des Schankraumes. Es ist unverkennbar ein Alve, deutlich zu erkennen an den langen, spitzen Ohren und der hohen Statur. Silbernes, zerzaustes Haar fällt in ein schmales, spitz-zulaufendes Gesicht. Das linke, tief grüne Auge blickt suchend in dem düsteren Schankraum umher, während das rechte, blind Auge milchig-weiß ins Leere starrt. Müdigkeit steht dem Fremden ins Gesicht geschrieben, doch zeigt sich auch eine gewisse jugendliche Energie, als er sich mit einem kaum merklichen, doch höflichen Lächeln an den grimmigen Steingeborenen hinter der Theke wendet. Nach einem kurzen Wortwechsel überreicht der Wirt dem Alven einen abgenutzten Schlüssel für eines der karg eingerichteten Zimmer im Obergeschoss. Der Alve verneigt sich und begibt sich zu einem leeren Stuhl in der Nähe des großen Kamins. Mit langen, geschickten Fingern zieht er ein zerfleddertes Buch aus den unergründlichen Taschen seines schmutzigen, zerlumpten Mantels. Er lässt sein gutes Auge erneut durch den Schankraum wandern, bevor er sich der krakligen Schrift auf dem vergilbten Pergament zuwendet. Charakter: Ludwig ist ein ehrgeiziger, wenn auch junger, Magier. Als ein Gläubiger des Sechsten hat er sich dem Studium der Magie verschrieben, auch wenn sich seine Motive vielleicht ein wenig von anderen Gläubigen unterscheiden. Er glaubt, dass Magie kein Segen eines Gottes ist, sondern ein Unfall, eine Nebenwirkung von dessen Verbannung. Und dieser Unfall würde sich ausschließlich in Form von Chaos zeigen. Magie ist, seiner Meinung nach, eine Gefahr für alle, die eingedämmt und besser kontrolliert werden muss und er ist überzeugt, dass es seine Aufgabe sei, dies zu tun. Er meint, dass seine Sichtweise die einzig Wahre ist und selbst wenn man ihn als verrückt, verwirrt oder vom Traumfarn benebelt bezeichnet wird er alles tun, um seine Forschung fortzuführen. Hierbei steht im Nichts im Wege, bis auf seine eigene Feigheit. Ludwig glaubt nicht an die konventionellen Methoden der Zauberei, wie zum Beispiel Zauberstäbe oder –Sprüche. Ständig sucht er nach neuen oder auch vergessenen Techniken um sich sein magisches Potenzial zunutze zu machen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb er anderen Magienutzern misstraut. Oft behält er seine Pläne und Forschungen für sich, denn er glaubt, er sei der einzige der Magie wirklich versteht. Ein weiterer Grund für seine Geheimnistuerei, ist die Magiergilde, die wilden Magiern wie ihm ständig auf den Fersen ist. Ludwig ist stolz auf seine magische Begabung und die Gilde gefährdet, dieses von ihm hochgeschätzte Talent. Ludwig ist nichts wichtiger als seine Forschungen und darunter leidet auch sein Erscheinungsbild. Denn solange das Schuhwerk seine Füße schützt, der Mantel ihn warmhält und das Haar nicht seine Sicht behindert, bleibt sein Äußeres stets ungepflegt. Seine Reisen und der leere Geldbeutel erlauben keine regelmäßigen Bäder oder einen neuen Gehrock, so genügt er sich mit einer gelegentlichen Katzenwäsche und dem eigenhändigen Flicken seiner Kleidung. Geschichte: *Ihr öffnet das in Leder gebundene Buch. Die ersten Seiten werden anscheinend nur noch von Dreck und Schlamm zusammengehalten. Mit viel Mühe schafft ihr es, die krakelige Handschrift zu entziffern.* Ich wuchs in ländlicher Gegend auf. Ich kann mich nicht daran erinnern, ob es ein Gehöft oder Dorf war, doch erinnere ich mich an die weiten Felder und die Hühner, die ich als Spiel umher scheuchte. Ich weiß nicht, wer meine Eltern waren. Ich weiß nur, dass mein Vater ein talentierter Schnitzer war. Kaum, dass ich ein Messer halten konnte, lehrte er mich sogar das Handwerk Auch wenn unser Leben einfach war, lernte ich ebenfalls lesen und schreiben, selbst wenn mir beides bis heute einige Schwierigkeiten bereitet… *Die folgenden Seiten unterscheiden sich nicht sonderlich von den ersten, doch fällt euch auf, dass keiner der Einträge über ein Datum verfügt.* Onkel erinnert mich nun ständig daran, wie wichtig es ist, die Worte richtig zu lesen, zu verstehen und selber aufzuschreiben. Er ist mein Lehrmeister in einer feindseligen Welt, er scheint alles zu wissen und ich beneide ihn deswegen. Ich bin froh, dass er mich fortnahm und in Sicherheit brachte. Ich sei der Auserwählte, sagt er. Leider weiß ich nicht, was er damit meint. Immer wieder erinnert er mich an meine Pflicht, der Gemeinschaft zu dienen, an meine Aufgabe als Magiebegabter, gegen die anderen Götter vorzugehen... Schließlich gab uns der Sechste diese Macht als ein Werkzeug! Doch bin ich mir nicht sicher, ob diese Macht so wundervoll ist, wie mein Oheim sagt. Ich war bereit, eine neue Formel auszuprobieren, und ich hatte die ganze Nacht die Worte immer wieder studiert. Doch war ich unkonzentriert und der Zauber misslang. Ein grelles Licht war das letzte, an das ich mich erinnere. Als ich erwachte, war etwas anders. Mein rechtes Auge schien erblindet und mein Onkel sagte mir, es sei nur eine weitere Prüfung des Sechsten. Doch war ich nicht blind, nein, ich sah mehr als zuvor! Mein Auge wurde dem Reich der Magie geöffnet. Diese Formen, Farben und sich windenden Gestalten… Die anderen sagten, es wäre lediglich eine Einbildung, die Träume eines halb blinden Mannes. Doch ich glaube, dass ich Magie nun wirklich als das erkenne, was sie ist. Magie ist gefährlich, Magie ist furchterregend, Magie ist… Chaos. *Etwas Blut klebt an den Seiten. Neben ein paar Brandspuren fallen euch diverse Skizzierungen von Ritualkreisen auf.* Mein Onkel erzählte mir, wie einige Völker mit magischem Blut gesegnet wurden. Er sagt, dass jeder Gläubiger des Sechsten davon trinken muss. Es schmeckt bitter. Auch erzählte er mir, wie eine Gilde von Magiebegabten andere Leute ihrer magischen Fähigkeiten beraubt und mit ihnen allerlei furchtbare Dinge anstellt. Die einzige Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu behalten, sei einer von ihnen zu werden. Doch mein Onkel sagt, dass Mitglieder der Gilde verdorbene Kreaturen sind, die sich mit brennenden Symbolen kennzeichnen. Er zeigte mir die Narben, wo er sein Symbol trug. Ein Glück, das er so mächtig war, um sich von dem Bann der Gilde zu lösen! Die anderen scheinen unruhig, ich glaube, dass bald irgendetwas Besonderes geschehen wird. *Offensichtlich wurden an dieser Stelle einige Seiten ausgerissen. Die Einträge beginnen wieder, diesmal mit Datum. Auch scheint der Text lesbarer zu sein* Mit Scham blicke ich auf meine letzten Einträge zurück. Jahrelang habe ich unter dem Schutz eines Mannes gelebt, den ich meinen Onkel nannte. Ich hatte ihn bewundert, ihm nachgeeifert. Nun bin ich mir nicht einmal sicher, ob diese Person ein Verwandter war. Er nahm mir jegliche Erinnerung an meine Familie im Namen einer vermeidlich höheren Sache. In diesen Tagen ist mein Geist rastlos. Immer wieder muss ich an den beiden Glaubenswegen zweifeln, die mir präsentiert werden. Vor ein paar Wochen befreite mich eine junge Alve aus den Fesseln meiner Sekte. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, welchen Einfluss mein Onkel tatsächlich auf mich ausgeübt hatte und ich tobte wie wild. Es dauerte eine Weile, bis ich bereit war, die Wahrheit zu hören. Meine Retterin offenbarte sich mir als „Nira“. Ich kann es mir nicht verkneifen, hier zu erwähnen, dass sie wohl eines der schönsten Wesen war, die ich je gesehen hatte. Sie fragte mich nach meinen Namen und es dämmerte mir, dass ich mich nur an meinen Vornamen, Ludwig, erinnern konnte. Auf die Schnelle überlegte ich mir einen Nachnamen. Ich erinnerte mich zu diesem Zeitpunkt nur an einen Wald und die Dunkelheit unseres Verstecks, in dem ich mit meinem Onkel und seinen Gefährten gelebt habe. „Dunkelwald“, nannte ich ihr daher als Namen. Im Rückblick war es wohl auch meine Zuneigung zu Nira, die mich zu einer Gemütsänderung gezwungen hat. Sie zeigte mir eine Welt, welche die Gemeinschaft mir vorenthalten hatte. Von den Städten bis hin zu den schier endlosen Steppen Lyrias. Nira zeigte mir alles und beantwortete geduldig jede meiner Fragen. Schließlich begann sie mir von der Lehre des Sechsten zu erzählen. Ich war zunächst erleichtert, mich unter Gleichgesinnten zu finden, doch schnell fielen mir Unterschiede zwischen ihren Worten und denen meines Onkels auf. Ich wollte ihr nicht glauben, doch im Gegensatz zu meinen Onkel, waren ihre Worte überzeugend und begründet. Eins verstand ich aber nicht. Warum würde der Sechste seine Macht auf Lyria loslassen? Würd er seine Macht nicht selber brauchen, um sich vor seinen Geschwistern zu schützen? Mir misslang schon der ein oder andere Zauber, gewiss hat der Sechste einfach nur einen großen Fehler gemacht. Vielleicht gelang es ihm nicht, sich seinen Geschwistern zu entziehen, und vielleicht wartet er ja doch in der Schattendomäne darauf, befreit zu werden. Dies würde ja auch einhergehen mit der Lehre der Suchenden. Wir dürfen seine Macht nicht nutzen, um selbstständig gegen die Schattenwesen vorzugehen. Unsere Aufgabe ist es, ihm seine Macht zurückzugeben, damit er seine Fehler bereinigen und sich mit seinen Geschwistern vertragen kann! Ich habe schon vergeblich versucht Nira, von meiner Theorie zu überzeugen. Sie aber glaubt, dass ich noch immer unter den Einfluss meines Onkels leide. Langsam hege ich Zweifel, ob sie nicht auch nur eine Person ist, die anderen ihren Glauben aufdrängen will. Auch mein Onkel hat immer gesagt, dass seine Lehre die einzig wahre ist. Was, wenn keiner der beiden Recht hat und ich richtig liege? Ich glaube, ich benötige etwas Zeit alleine. Ich will die Gelegenheit nutzen und mir selber ein Bild von der Welt machen. Noch im Morgengrauen will ich losziehen. Ich will nicht, dass Nira von meinen Plänen erfährt. *Mit jedem neuen Eintrag kommen neue Randnotizen und Skizzen hinzu. Trotz der starken Abnutzung der Seiten ist der Text lesbar.* Ich reise nun seit ein paar Monaten ziellos umher. Ich kann nie lange an einen Ort verweilen, denn ich glaube, ich werde verfolgt. Mein Onkel und seine Gefährten vielleicht? Ich kann nicht einmal in den größeren Städten Schutz suchen. Zwar hat Nira versucht, mich zu überzeugen, dass die Magergilde relativ harmlos ist, doch fürchte ich, dass sie dennoch mein magisches Potenzial versiegeln werden, wenn sie mich finden. Ich habe begonnen Magie selbstständig zu studieren. Dies stellt sich allerdings als etwas schwierig heraus, da mein Wissen auf das begrenzt ist, was mein Onkel mich lehrte. Dennoch gehe ich lieber meiner eigenen Nase nach, anstatt meine Neugier von einem alten Greis mit Rauschebart zähmen lassen. Also bin ich gezwungen, im Geheimen zu arbeiten und andere „wilde Magier“, wie sie genannt werden, zu konsultieren. Doch selbst die verhöhnen mich und meine Forschungen! Ich sei jung und naiv. Das einzige was mir bleibt, ist uralte Zauberbücher auf Schwarzmärkten zu erwerben, auch wenn das Geld fast immer knapp ist. Die wenigen Dukaten, die ich habe, verdiene ich durch einfache Handarbeiten in kleineren Siedlungen. Doch selbst dort kommen immer wieder die Vertreter der Magergilde vorbei, weshalb ich nie lange am selben Ort arbeite. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was die Gilde mit mir anstellt, wenn sie herausfindet, dass ich ohne Gildenzugehörigkeit Magie praktiziert habe… *Beim Lesen fällt euch die detaillierte Skizze einer unförmigen Struktur auf. Es scheint sich um eine Art Mechanismus zu handeln.* Bei Nachforschungen in einer kleinen Bibliothek in einem Dorf nahe dem Drachenstrom stieß ich auf eine äußerst interessante Geschichte. Sie erzählt von einer alten Goldgräberstadt namens Atmora am Fuße der östlichen Gebirgskette. Der Sage nach hat der König, der dort herrschte, die Macht eines magischen Artefakts genutzt, um sein ganzes Reich zu vernichten. Warum ist mir schleierhaft. Die genauen Zusammenhänge gehen nicht aus dem Text hervor. Allerdings ist die Beschreibung des Artefakts und dessen Wirkung so detailliert, dass ich mich frage, ob es nicht wirklich existiert. Ich werde in diese Richtung definitiv ein paar weitere Untersuchungen anstellen. *Als ihr weiterblättert, fällt euch eine kleine, zusammengefaltete Karte in den Schoß. Es ist eine recht grobe Zeichnung von Lyria. Der Besitzer der Karte hat eine gestrichelte Line von Dunkelhain bis Nebelflut geführt.* Atmora scheint heutzutage keinen allzu guten Ruf zu haben. Angeblich sammelt sich dort im Schutz des Arthosmoores ein Haufen an dubiosen Persönlichkeiten. Auch wenn ich zunächst Zweifel hegte, bin ich doch letztendlich zu dem Entschluss gekommen, gen Osten zu ziehen, um diesen Ort aufzusuchen. Selbst, wenn sich meine Theorien bezüglich des Artefakts als falsch herausstellen sollten, könnten das Arthosmoor und die Gerüchte über die Bewohner Atmoras genug Schutz bieten, um mich dort vor der Magiergilde und anderem Übel zu verstecken. Noch heute Abend werde ich mich nach dem schnellstmöglichen Weg zum Schwarzwald erkundigen. Von dort aus werde ich dann eine Passage über den Finsterkamm finden müssen. Um das Gebirge herumzuziehen würde zu lange dauern. *Die ganze Zeit über wurde der Text von Randnotizen über Magie und Skizzen von wunderlichen Schmuckstücken geschmückt. Auf den nächsten Seiten fallen euch jedoch simple Zeichnungen von Mechanismen auf, die wohl mit viel Mühe unter den Text gesetzt wurden.* Luftschiffe sind faszinierende Maschinen. Ein Konstrukt aus Holz und Metall, angetrieben von Magie und gelenkt von seinen Schöpfern. Die Magie zu bändigen ist einer meiner kühnsten Träume und dieses Wunderwerk der Technik bringt mich einen Schritt näher an die Kontrolle über das magische Chaos. Ich kann mich glücklich schätzen, dass der Kapitän dieses Schiffes mich doch noch mitgenommen hat. Auch, wenn mein Geldbeutel nun leer ist… Der kleine Mann scheint mir aus irgendeinem Grund recht feindselig gegenüber, doch ist die Mannschaft etwas freundlicher als ihr bärtiger Chef. Offensichtlich gefällt ihm der Gedanke nicht, einen zerlumpten Hochalven über den Finsterkamm zu bringen. Im Gegenzug für die Überfahrt zog man mir nicht nur die letzten Dukaten aus den Taschen, nein, man erwartet auch handfeste Arbeit von mir. Also lasse ich mir von einem jungen Ingenieur erklären, wie man das Schiff in der Luft hält. Vieles ist noch unklar, doch mache ich mir fleißig Notizen, in der Hoffnung, dass mir diese Erfahrung später bei meinen Forschungen helfen kann. *Ihr müsst kurz euer Gesicht abwenden, denn ein furchtbarer Geruch von faulen Fisch schlägt euch entgegen, als ihr die letzten Seiten aufschlagt.* Gestern bin ich endlich in Nebelflut angekommen. An jeder Ecke riecht es nach Fisch und die Leute reden über nichts anderes als Netzflickerei und Bootsbau. Doch zu meinem Glück kam ich in ein Gespräch mit einem dubiosen Kaufmann, der regelmäßig Waren und Güter über das Nebelmeer nach Atmora bringt. Gegen Arbeit auf seinem Schiff hat er eingewilligt, mich mitzunehmen...
  19. Ellyn Winterblut Geschlecht: weiblich Volk: Mensch - Mittelländerin Geburtsjahr: Epoche 4 Jahr 28 Haarfarbe: schwarz Augenfarbe: grün Größe: 1.62m Familie Vater: Robin Winterblut Mutter: Ryia Maeve Winterblut Bruder: Cassius Winterblut Heimat: Rodan (kleines Dorf in den Kristallebenen) Wohnort: kein fester Wohnort Stellung: Geächtete im Dorf Rodan Handwerk: Schwertkunst Glaube: Durae, die Walküre Aussehen Blasse, makellose Haut und dunkelgrüne Augen, welche einen jeden in ihren Bann ziehen und einem ein trügerisches Gefühl von Sicherheit, von Geborgenheit schenken. Ellyn ist eine nordische Schönheit, die mit ihrem weiblichen und doch athletischen Körper so manchem Mann den Kopf verdrehen könnte. Sie ist nicht sonderlich groß, dafür aber flink und wendig. Hochgeschnürte Stiefel, die mit Rüstungselementen ausgestattete Lederkluft und ihre langen, dicken schwarzen Haare, die am Hinterkopf in einem Zopf zusammengeflochten sind, geben ihr etwas kriegerisches, etwas wildes und unbarmherziges. Charakter Klar und schön und kalt das weiße Eis des Himmels Zu nichts wenn es stirbt Bereits schon im jungen Alter erkannte Robin, ihr Vater und selbst ein geübter Kämpfer, ihr Talent für die Schwertkunst. Ihr Bruder Cassius war bedauerlicherweise weniger begabt und so musste Ellyn ihre freie Zeit für das Training opfern. Das anfängliche „Spiel“ mit den Schwertern - zumindest hielt sie es zunächst dafür - wurde schnell zur einzigen Möglichkeit für sie um die Aufmerksamkeit und Anerkennung ihrer Eltern zu gewinnen. Da Ellyns Lebensinhalt letztlich nur auf die Verbesserung ihrer Kampfkünste reduziert war verlor sie jeglichen Kontakt zu anderen Kindern und vereinsamte zunehmend – sie wurde gefühlskalt und war auch später als junge Frau nie in der Lage neue Freundschaften zu schließen. Darauf kommt es ihr allerdings auch nicht an, denn sie legt keinen großen Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Sie hatte selten Kontakt zu den Bewohnern ihres Heimatdorfes, sprach nicht sonderlich viel, wirkte abwesend und verbissen und wurde nur wegen ihres Talentes beim Kampf und für ihr Aussehen bewundert, denn ihre Haut war so weiß und rein wie der Schnee, der Tag für Tag vom Himmel über den Kristallebenen fiel. Und so war Ellyn unter den Einwohnern Rodans stets nur als „Kalter Stern“ bekannt. Geschichte Ich kämpfe. Meine Eltern sind stolz auf mich. Schade, dass Cassius nicht so gut kämpfen kann, vielleicht würde er sonst die selbe Liebe von unseren Eltern bekommen. Oder die Belohnungen … Ich kämpfe. Alle bewundern mich, sehen zu mir auf. Ich hab das erreicht was ich wollte. Ich wollte gewinnen – und das hab ich. Alle sind stolz auf mich. Auf mich, nicht auf meinen Bruder. Er kann nicht kämpfen, ist unnütz für unsere Familie. Ich kämpfe. Er tut nichts. Er kann nichts und doch fühlt es sich an als hätte er mehr als ich. Das kann nicht sein, ich verstehe es nicht. Ich kämpfte. Mein gesamtes Leben lang kämpfte ich jeden Tag aufs neue. Mit dem Schwert für die Anerkennung meiner Eltern. Für ein bisschen Zuneigung, Gemeinsamkeit. Für ein bisschen Wärme. Aber für meine Eltern tat ich das aus einem anderen Grund. Für unseren Ruf. Für das Familienansehen. Ich kämpfte für nichts. Sie haben mich ausgenutzt. Ich bin allein. Habe den scheinheiligen Lügen geglaubt. Habe mich täuschen lassen. Von meinen Eltern? Das kann nicht sein. Doch. Ich tat alles für sie, nicht für mich. Wie können sie mir das antun, ich hasse sie. Ich werde mich rächen. Ich werde euch zeigen zu was ich fähig bin. Ich lief aus dem Garten, durch das Dorf hindurch, zog mein blutbeflecktes Schwert hinter mir her und hinterließ auf meinem Weg eine feine rote Linie. Ich habe keine Familie mehr, ich weiß nicht ob ich jemals eine solche hatte. Ich werde kämpfen und meinen Weg gehen - und wohin er auch führen mag, es wird irgendwo ein neues Ziel geben.
  20. Marethyu

    Éron Alcarina

    Name: Éron Alcarina Geschlecht: männlich Volk: Hochalven Geburtsjahr: J.314 der 3. Epoche (Alter 124 Jahre) Größe: 2,07m Haarfarbe: weiß Augenfarbe: grün Heimat: Iluîl – Die strahlende Stadt Wohnort: Mindon Stellung: Herr der Überlebenden von Iluîl und von Mindon Handwerk: Gelernter Schmiedemeister, Heiler Eltern: Celegorm (Vater, verstorben; geb. J.260 der 3.Epoche - gestorben J.22 der 4.Epoche) Nimriel (Mutter, verstorben; geb. J.274 der 3.Epoche - gestorben J.342 der 3.Epoche) Geschwister: Célebras ( geb. J.342 der 3.Epoche) Frau: Savàla (geb. J.332 der 3.Epoche) Kinder: Baldor (Hochalve J.380 der 3. Epoche) Boren (Hochalve J.384 der 3. Epoche) Ilvana (Hochalve J.51 der 4.Epoche) Glaube: Poheran – Der Weisende (Hauptgott Iluîls und Mindons), Kratnik der Herr des Handwerks ------------------------------------------------- Aussehen: Éron ist ein hochgewachsener Alvenherr. Weise und wissend erscheint er, doch zeugt sein Antlitz, besonders seine in Ansätzen gut zu erkennenden Wangenknochen, von den schwierigen Aufgaben entlang seines Lebensweges. Nichts von ihrer Kraft verloren haben hingegen seine Augen, welche wie einst weit und in einem dunklen, samtigen Grün in die weiten Lande hinausblicken, welche er seine Heimat nennen darf. Sein langes, weißes Haar wird stets durch eine Zahl von Goldreifen in einem langen Zopf zusammengehalten. Zu gegebenen Anlässen werden diese Reife durch ein silbernes, schimmerndes Diadem auf seinem Haupt ergänzt, doch ist es lange her, seit es einen solchen Anlass gegeben hat. Er kleidet sich stets wie es die Aufgabe und der Anlass bedarf wenngleich er in seinen hohen Hallen zumeist in eine Robe aus leichtem grau und sanftem weiß gekleidet anzutreffen ist. Charakter: Seine angemessene Zurückhaltung und eine Nüchternheit mit welcher er das Geschehen der Welt beobachtet ist wohl ein Ergebnis der vielen vergangenen Jahre. Rat bleibt stets jenen vorbehalten, welche ihn in ehrlichem Sinnen darum bitten, doch gibt er sich wenig mit kleinlichen Fragen und Belangen ab. Denn so lange seine Tage auch wärten, so ist ihm seine Zeit immer noch ein kostbarer Schatz der mit Bedenken und Rücksicht geteilt wird. Sollte sich jedoch ein offenes Ohr finden, welches über mehr zu reden im Stande ist als dem Trubel den das alltägliche Leben bietet,so erblüht der alte Geist stets von Neuem. Es mögen Stunden vergehen und doch ist in solchen Momenten kein Halt vor philosophischen Gedanken und weisen Ratschlägen in Sicht. Zu anderen Zeiten jedoch vergräbt er diese ausschweifenden Gedanken oftmals tief in Erinnerungen der vergangen Tage und wandert in den Hallen seiner Erinnerung umher. Wie seit jeher steht Éron treu und hilfsbereit seinem Volke, seinen Getreuen und Freunden zur Seite. Er lacht und verliert sich oft und gerne in freudiger Musik und obgleich die Tage des Kampfes gezählt sind ist sein Feuer noch nicht gänzlich erloschen und Bedarf in Momenten großer Ereignisse nur eines Funkens um von Neuem entfacht zu werden. Geschichte: Die Strahlende Bevor die Geschichte eines Einzelnen im Folgenden in ihrer angemessenen Länge erzählt werde, so soll an dieser Stelle der wundersamen Stadt gedacht werden, welche in der Zeit verging und nun verloren ist. Ihr Name war Iluîl. Seit Urzeiten erhob sie sich auf den südlichen, hohen, felsigen Küsten Auils in der Bucht Annûn. An klaren Tagen konnte man von hier die fernen Ufer Aurelians erblicken. Ihr Ruf lockte von Weit vieler Händler und Freund. Strahlend waren ihre Gemäuer. Aus weißem Marmor und nackten Fels ihre Straßen und Häuser heraus gemeißelt und hoch oben, auf dem Kamm über den Wellen thronten seit jeher die Hohen Hallen des Herren der Stadt. Die Strahlende wurde sie genannt, denn vielerorts waren leuchtende Gemmen, für jedermann zur Bewunderung dargeboten, in die Gemäuer der Stadt eingelassen. So erhellte sie selbst in den dunkelsten Stunden ein unweltlich scheinendes Licht vor dem einem jeden neuen Tag. Doch kein Gemme oder Werk, welches das Volk dieser Stadt hervorbrachte überstrahlte die Pracht Galadthinwés - des weißen Baumes von Illuîl. Den er wart ein Werkt Illuîns der als einer der Größten unter den Herren von einst gezählt wird. Doch seiner Tage sind lange vergangen und seiner Taten sei an anderer Stelle ein Platz in der Geschichte des Hauses von Éoil gedacht. Nun so sei in aller Kürze von der einstigen Stadt berichtet, von derer letzten Herren diese Geschichte nun handeln möge. Der Morgen In einer wolkenfreien Nacht erblickte Éron als erste Sohn des Herren von Iluîls das helle Licht der leuchtenden Sterne am Firmament. Seines Vaters Stellung ermöglichte Éron eine unbeschwerte Kindheit. Viele Stunden verbrachte er damit der Brandung sein Gehör zu schenken und durch die vielen, alten Gassen der Stadt zu schlendern. Frohmut und Tatendrang waren damals noch überall anzutreffen und so geschah es, wie es in seinem Hause und nach den Traditionen des Volkes üblich war, dass Éron vor die Wahl gestellt wurde, welche Fertigkeit er erlernen möge. Von Gedenken an war es Tradition, dass jedes Mitglied des Volkes noch in Kindertagen ein Handwerk erwählte um diesem sein Leben zu verschreiben und somit ein würdiger Teil der Gesellschaft zu werden. Vieles faszinierte Éron und schon so manches hatte er im Vorwissen, dass dieser Tag kommen würde, ausprobiert. Obgleich die Kunst des Musizierens für immer ein wichtiger Teil in seinem Leben sein sollte, so musste er jedoch schnell feststellen, dass ihm das Notwendige nicht von den Göttern gegeben wart. Denn seit sich sein Vater und dessen Väter erinnerten war bestand das Hause Éoils aus Handwerkern, welche ihr Geschick und das vieler um sie herum mit den Händen formten. So sollte es auch Éron ergehen. Mit einem zarten Alter von gerade 12 Jahren begann er also seine Lehre in den Schmieden der Stadt, hatte ihn doch diese Kunst von allen am meisten in ihren Bann gezogen. Weithin bekannt waren diese Schmieden, konnten sie sich in ihrer Kunstfertigkeit doch mit den altehrwürdigen der Kleingewachsenen messen. Lang waren die Tage der Arbeit, doch nur zu kurz schien die Zeit in welcher Éron diese geregelte Ausbildung von den großen Meistern genießen konnte. In späteren Tagen blickte er immer wieder mit Trauer auf diese Zeit zurück, welche ihm damals als größte Herausforderung erschien. Die Flucht Schreie, Schreie in der Finsternis. Dunkel war die Nacht als sie kamen. Dunkel wurden die Lichter der Stadt, als sich mitten im Herzen der Stadt der Riss öffnete. Jene die ihn sahen und in späteren Tagen, war es auch nur ein leises Flüstern, davon zu erzählen vermochten sprachen von einer Dunkelheit. Einer Dunkelheit der Bosheit und der Leere. Tod und Verderben und Gesichter aus Schatten erinnerte Éron in späteren Tagen von dieser Zeit. Viele die er einst geliebt fielen vor seinen Augen. Doch aufgeben so wollte das Volk Iluîls nicht. Laut und schallend war der Ruf seines Vaters, als er einen jeden zu den Waffen rief. Denn stark waren sie, stark und Stolz. Ein Volk welches sich seiner Ursprünge noch erinnerte und den Ahnen und Göttern gedachten und sie ehrten. Doch wenig half dieser Heldenmut, denn Wesen nach Wesen strömte aus dem Weltenriss und letzten Endes mussten auch die Tapfersten unter ihnen den Weg zu den rettenden Schiffen suchen. Nicht zu früh waren sie, denn kurze Zeit nachdem die weißen Segel gehisst wurden konnten sie weit über sich sehen wie der hohe Turm Ilûins, der Ort an dem das kostbarste Licht der Stadt seit Dekaden verwahrt wurde, in seinen Grundmauern erzitterte und nur ein Augenblinzeln später unter einem Donnern und Tosen in die aufgewühlte See hernieder brach. Das war das Ende der strahlenden Stadt derer es heute keine vergleichbare mehr auf dieser Welt gibt. Diese nannte Éron sein Zuhause und nie mehr wird ihn die Erinnerung des sterbenden Lichts ihrer Schönheit verlassen, denn selbst heute noch kann er den Staub auf seinen Lippen schmecken als die uralten Gemäuer, dem Anbeginn seines Volkes, in sich zusammen brachen. Geeint doch ohne Heimat segelte nun die Flotte aus grauen Schiffen, ergänzt durch wenige fremde die sich ihr auf ihrem Weg anschlossen, die weiten, östlichen Meere, suchend nach der Heimat ihrer Vettern. Érons Vater erzählte während diesen Tagen viele Geschichten, denn ein jeder sollte die Geschichte seines Hauses und die seines Volkes kennen und für immer in ihrem Herzen tragen, denn es war die einzige Möglichkeit wie sie weiterexistieren könne, so glaubte es Éron zu dieser Zeit zumindest. Eine dieser Geschichten handelte von Iluîn und seinen großen Taten und einen jeden schmerzte die Erinnerung als Celegorm von Galathinwé zu sprechen begann. Auch handelte sie von dem Streit der zweiten Linie des Hauses von Éoil, welcher entbrannte, da Iluîn keinen Nachfahren hinterließ. Er endete schlussendlich mit dem Erzählung, wie Aluhim, Vetter von Iluîn, in Frieden von seinen Brüdern schied und gen Osten segelte. Dort erbaute er, auf der größten Insel aus der Gruppe von Altis, um den Berg des Falah herum die Stadt Amrhûnbar, was für viele in späteren Zeiten unter dem Namen Ostheim bekannt war. Dorthin so segelten sie, nun in der Hoffnung, dass dieser Ort, fern von den großen Landen und umschlossen von den ungezähmten Wassern der Welt, noch frei von Dunkelheit sei. Der Mittag Die Wochen verstrichen und der spärlich mitgenommene Proviant neigte sich bereits dem Ende zu, als am Horizont, knapp über den Schaumkronen der See, die Insel langsam emporstieg. Nicht lange dauerte es und sie war für jedermann gut zu erkennen, denn in ihrer Mitte ragte der Vulkan Falah beinahe bis zum Firmament. An seinem Fuß erkannte man nun auch die grauen Häfen, welche sie nach ihrer Reise mit offenen Armen sicher empfingen. Doch sollten sie nicht die Letzten gewesen sein, welchen dieser Ort als letztes Refugium dienen würde. Kunde des Untergangs Auils hatte die Insel erst kurz vor den Schiffen der Heimatlosen erreicht, denn auch sie hatte sich mit den Jahren dem Wirken der weltlichen Geschehen langsam entzogen. Doch in dieser höchsten Stunde der Not besannen sie sich wieder alter Bande und ein jeder aus der strahlenden Stadt wurde hier Freund geheißen. Hier in dieser neuen unbekannten Heimat konnten sie, und war es nur eine kurze Weile, ihre Kräfte neu sammeln und das Verlorene betrauern. Denn viel zu erzählen gab es und obgleich die Schwermut ein stetiger Begleiter war so wurde einem jeden aus Iluîl doch froh um das Herz, denn lange zu lange schon waren sie von ihren Brüdern und Schwestern getrennt gewesen. Auch fanden sie Zuflucht und neue Hoffnung in den immergrünen Hängen, welche sich um den Falah und seine Ausläufer herumzogen, denn fruchtbar war dieses Land und reich an Nahrung für all jene die es zu pflegen und hüten wussten. Doch kam der Tag, vor welchem es einem jedem auf der Insel, welcher das Geschehene vernommen hatte graute. Sowohl der Herr Iluîls als auch seine Vettern, die Herren der Inseln wie sie im Volksmund zu diesen Tagen noch genannt wurden, waren zu einer Versammlung der Völker auf Korenar berufen worden. Sich ihrer Verpflichtungen gegenüber ihres Volkes bewusst entschied sich jedoch nur ein Vetter und Érons Vater als Stellvertreter an ihrer aller Stadt und im Namen ihres wiedervereinten Volkes der Einladung nachzukommen. So kam es ,dass er erneut davon zog, und wie die Male davor schallten die Trompeten von den Türmen doch ihrer Töne waren klamm geworden und wenig Zuversicht hallte in ihnen mit. Éron blieb wie zuvor mit den Resten seines Volkes zurück, hatte er jetzt nur einen Grund mehr sich zu sorgen, denn obgleich der dunkelsten Stunde wart ihm während auf der Flucht aus ihrer Heimat ein Bruder geschenkt worden, welchen er nun an der Stadt seiner Eltern behütete. Wochen und Monate vergingen und nur spärliche Nachrichten erreichten die Gestade. In allen Landen wurden Truppen für einen Gegenschlag zusammengezogen und obgleich ihrer beachtlichen Zahl und dem Zusprechen Vieler schien der Siege nur eine Illusion. Keine Nachricht war vorausgesandt und nichts kündigte von ihrer Ankunft, als an einem nebelverhangenen Tag die Glocken die Rückkehr ihrer Söhne und Töchter vom Schlachtfeld verkündeten. Es war ein Anblick voller Kummer. Gerissene Banner und seelenlose Körper waren es, welche hilfesuchend von den wenigen Schiffen stiegen. Der Herr Iluîls war ebenfalls unter ihnen, nicht jedoch sein Vetter. Lange dauerte es bis sie erneut die Kraft fanden von dem Geschehenen zu berichten. Lang waren die Klagelieder der Inselbewohner für ihren Herren und noch dieser Tage, wenn der Wind von Westen her zieht, bringen sie Trauer und Schwermut in das Herz eines jeden der sie vernimmt. Viel musste nach dem Verlust ihres Herren und ihrer Söhne und Töchter neu geordnet werden und obgleich er in der Abwesenheit seines älteren Bruders sein Volk hatte gut leiten können, verlangte es das verbliebene Volk nun nach jemanden der den Gefahren, die am Horizont lauerten, begegnet sei und ihnen zu trotzen wüsste. Somit fiel die Wahl trotz erheblicher Widersprüche aus dem Kreis der Insel-treuen Adeligen auf Érons Vater. Dieser hatte sich so gut es ging nach seiner zweiten schweren Niederlage wieder erholt und dem Volke gegenüber versuchte er stets in Stärke zu erstarken, doch sah Éron das die Tage des Kampfes und sein einstiger Mut in lange verlassen hatten. Doch brachte diese Entscheidung nicht nur schlechte Seiten mit sich. Durch die erneute Stellung seines Vaters war es Éron möglich seinen Bruder von zeit zu Zeit in die Obhut anderer nun heimgekehrter Vertrauten zu übergeben um doch die alten Traditionen zu ehren und seine vorzeitig abgebrochene Ausbildung wieder fortzusetzen. Ein schwacher Trost nur waren jedoch die Schmieden auf der Insel. Die einstige alte Kunst war zu meisten Teilen verlernt worden und einer Massenproduktion an Kriegsgerät gewichen, welches anstatt von kampffähigen Mannen an die noch widerstand leistenden Völker entsandt wurden. Obgleich sein Meister ihn auch zu einer solchen Arbeitsweise anhielt so konnte und wollte Éron den alten Gebräuchen seines Volkes und der Ehre seines Hauses nicht entsagen. Viele Male hatte dies Auseinandersetzungen zur Folge, bis Eines Tages es soweit war, dass ihn sein Meister vor den Obersten der Gilde schleifte, sich über seinen Ungehorsam beschwerend. Dieser jedoch erkannte in Éron einen Funken seiner alten Selbst und den Willen und die Beharrlichkeit, welcher er einst selbst in den großen Schmieden in Iluîl hatten bestaunen können. Anstatt ihn also für sein Verhalten tadeln oder seinen Meister für seine Unverfrorenheit zurecht zu weisen den Sohn des Herren zu belangen, erzählte er ihnen beiden von dieser Reise. Er erzählte von wundersamen Straßen, welche eins mit dem Stein waren aus dem sie vor langer Zeit geschlagen wurden. Er erzählte von feurigen Öffen und dem Hallen der Hämmer in den luftigen Hallen, die auf das weiter Meer hinausblickten. Er erzählte von klarem Stahl in dem sich die Sterne selbst bei Tage noch spiegelten. Und er erzählte von dem Feuer welches er in seinen frühen Tagen noch in Iluîn habe brennen sehen. Von diesem Tage an, war es als ob auch in seinem Meister eine neue Flamme aufkeime, denn er sprach Éron mehr Freiheiten zu und nahm sich selbst mehr Zeit bei seinen Werken. Dieses in ihn gesetzte Vertrauen sollte nicht unvergolten bleiben, denn wenige Jahre danach fertigte er zum ersten Mal Waffen nach eigener Art an, trotz der minderen Materialien die auf der Insel zu Verfügung standen, welche nach heutigen Maßstäben wohl als herausragende und eines Anführers würdig bezeichnet werden würden. Doch waren und blieben sie bis in die heutigen Tage nur ein Schimmer der Kunst und Größe seiner einstigen Heimat. Während dieser Zeit tobte der Krieg erbittert weiter. Viele Schlachten wurden geschlagen, doch vielen immer weniger zu Gunsten der Völker aus. Vielerorts sah man sich gezwungen von Vorbereitungen auf die Schlacht und der Produktion von Kriegsgerät auf die Versorgung der Flüchtigen und Verwundeten zu konzentrieren. So war Éron nicht einer von Wenigen, welche die Schmieden trotz seiner guten Arbeiten verließ um sich in den Häusern der Heilung nützlich zu machen. Wie zu Beginn seiner Ausbildung verstand er auch von der Heilkunst nicht viel, doch ließ die Zeit keine Fehler zu und so erlernte er alles so gut und schnell es ging was ihm die Gelehrten in einer Atempause beizubringen vermochten. Langsamer als das Schmiedehandwerk aber mit einer beachtlichen Schnelligkeit erlernte er auch die Grundzüge dieses Handwerks obgleich er sich nicht zu selten wünschte wieder an der heißen Esse zu stehen und den Hammer zu schwingen. Wie ein Donnerschlag aus der Ferne erreichte die Kunde des endgültigen Untergang Auils die Küste von Altis und wenige Zeit später die Häfen und Gestade von Amrhûnbar. Entsetzen und Panik machten sich unter den Bewohnern der Insel und den zahllosen Flüchtlingen, welche jeden Tag in größeren Zahlen die Küste erreichten, breit. Das wenige Vertrauen, welches noch in die Götter gesetzt war, wurde mit ihnen wie durch eine Flut weggewaschen. Vielerorts wurden heilige Stätten geschliffen und niedergebrannt und selbst der große Tempel, welcher Poheran gewidmet war und hoch über der Stadt, auf einem Kamm des Falah lag konnte nur durch das Aufmarschieren von bewaffneten Soldaten vor seiner Zerstörung bewahrt werden. Bestürzung erfasste nun auch Éron, schließlich war es Poheran gewesen, welcher ihre und seine Ahnen vor ewigen Zeiten den Weg aus dem Walde auf die See gewiesen hatte und ihr Herz mit dem unstillbaren Verlangen nach der See gefüllt hatte. Doch die Zeit für gute Zureden schien verstrichen. Panik und Unruhen, besonders von den Neuankömmlingen und Flüchtigen der anderen Kontinente ausgehend, schwappten unentwegt auf die Bevölkerung über, bis es für seinen Vater und die verbliebene Stadtwache ein täglicher Kampf wurde die öffentliche Ordnung einigermaßen aufrecht zu erhalten. Die Offenbarung Dann geschah es. Niemand konnte genau sagen was “Es” war doch spürte ein jeder Bewohner, ein jedes Lebewesen der Insel, dass sich etwas veränderte. Es fühlte sich beinahe an, als ob die Struktur der Welt verzehrt und aus ihren Fugen gerissen worden war. Selbst den niedersten geschöpfen war es, als ob etwas an ihren Ureigenen archaischen Instinkten Hand angelegt hätte. Doch was geschehen war sollten nur wenige erst in späteren Zeiten erfahren. Die wenigen Gläubigen sprachen das Werk den Göttern zu und beinahe glich es einem Wunder denn wo vor Tagen und Wochen noch Tempel geplündert und Abbilder der Götter zerstört warten,wurden nun die Götter von Neuem gepriesen. Grund war wohl die allgemeine Verzweiflung, denn nach dem Geschehenen fühlte sich die Welt eigenartig an. Viele begannen im Namen der Götter zu predigen, wenige jedoch mit rein guten Absichten. Doch dies erkannten selbst die Alten und vermeintlich Weisen, getrübt von ihrem eigenen Kummer und der Furcht eines jeden neuen Tages, erst zu spät. Zu diesem Zeitpunkt waren Großteile des Volkes schon so sehr von den vermeintlichen Gesandten der Götter eingenommen und weder gut Wort noch Tat mochte sie aus ihrem Irrglauben befreien. Auch Éron war vor diesen falschen Propheten nicht gefeit, hatte das Geschehene ihn doch nur wieder an die frühen Kindertage erinnert an denen er mit eigenen Augen die Finsternis und ihren Schergen, zum ersten Mal erblickt hatte. Nun war er nicht mehr dieser hilflose Junge, doch mit den Jahren war die Dunkelheit am Rande seiner neuen Heimat und der Gestade der Inseln ein stetiger Begleiter gewesen, weswegen die Worte, welche die vermeintlichen Gesandten predigten, wenn auch trügerisch und eigennützig, Balsam für seine Seele waren. Es war eines gewöhnlichen Abends, als Éron erneut von den Häusern der Heilung, nach einem Tag des Verlustes und der schlechten Kunde in die Hallen seines Vaters zurückkehrte. Kummer erfüllte sein Herz, als er sich um einige Stunden zu rasten auf einer Pritsche mit Blick auf die grauen, nun überfüllten Häfen, niederließ und ohne einen weiteren Gedanken in einen unruhigen Traum hinabstieg. Feuer, Tosen und Donner. Fratzen voller Leid und glänzender Stahl, von Blut befleckt. Erdrückt wurde er von den leblosen Körpern all jener die er einst gekannt und geliebt. Es war eine Schlacht die er, jede Nacht seit dem Geschehenen, sobald er die Augen schloss, von Neuem ausfocht. Doch etwas war anders. Er war anders. Denn dort wo sonst der Kummer, die Gewalt und der Tod ihn aus dem Schlafe riss, sah er nun einen kleinen Funken. Ein klares Licht, kühl und rein. Es hatte keinen Ursprung sondern schien nur zu sein. Voller Verzweiflung und im Flehen, dass der schreckliche Albtraum enden möge griff Éron unbedacht nach diesem Licht und es verschwand. Eine Ewigkeit schien er gefangen in der Dunkelheit, doch da war es wieder. Das Licht kehrte zurück. Stärker als zuvor flackerte es am Rande seines Bewusstseins immer wieder auf. Eine Woge von Willen, eine Woge von Zuversicht, eine Woge der Veränderung ergriff von Éron Besitz und dann sah er es: Aus dem Nebel seiner eigenen Geistes erhoben sie sich, wolkenhoch! Und dahinter ein fernes grünes Land unter einer rasch aufgehenden Sonne. Wachen Geistes und den Kummer wie eines alten Mantels abstreifend, erwachte Éron. Ein Schleier lag über dem Gesehenen. Egal wie oft und gerne sich Éron daran versuchen sollte sich zu erinnern schien die Erinnerung wie durch weißes Glas getrübt. Doch erfüllte ihn ein gefühl, welches er schon lange nicht mehr verspürt hatte. Mit erhobenen Haupt wand er sich von den grauen Häfen der Trauer im Westen ab blickte voller Hoffnung über die fernen Ausläufer des Falah Richtung Osten. Die kommenden Tage vergingen wie im Flug. Angetrieben von der neu entfachten Flamme in seinem Geiste suchte Éron seinen Vater auf und berichtete ihm von dem Geschehenen. Diesem waren die Tage und die Jahre des Kampfes und seiner Regentschaft trotz seiner Abstammung wie auf kalten Granit ins Gesicht gemeißelt. Doch Freude erhielt seit Langem Einzug in seine Miene und erhobenen Hauptes hieß er Éron nicht nur mit ihm sondern einem jeden der ihm Gehör schenken möge die Kunde zu teilen. Die Kunde, dass die Hoffnung vielleicht doch dieser Lande noch nicht vollends entsagt hatte. Mit einer Sturheit und nicht gekannten Entschlossenheit begann Éron sogleich das Gesehene und den Rat seines Vaters in die Tat umzusetzen. Viele aus seinem Volke suchte er persönlich auf, war er doch mit den Jahren in dieser neuen Heimat durch sein Handeln und seinen beherzten Umgang zu einer Persönlichkeit von Stadt herangewachsen. Er rief sie alle zu einer Versammlung in die Hallen seines Vaters kommen, frohe Kunde habe sie erreicht. Doch die Zeit war schon vorangeschritten und nur wenige, die nicht bereits im eigenen Kummer versunken oder sich den vermeintlichen Propheten angeschlossen hatten kamen. Unter diesen waren die Meisten aus dem Volke Iluîls, auch Érons Bruder der die vergangenen Jahre andernorts zugebracht hatte erschien, jedoch fanden sich nur wenige Inselbewohner ein, denn besonders unter ihnen schenkte man dem Alten, den Traditionen und dem Herren der Insel nur noch wenig Beachtung. Sich seiner Sache dennoch gewiss begann Éron von dem Gesehenen zu berichten. Er kündete von Leid. Er kündete von Zerstörung und Tod, aber er kündete auch davon stark und gemeinsam zu bleiben. Gemeinsam dieser Lande zu entsagen und nach Osten zu segeln. Viele Fragen und Ungewissheit waren die Antwort auf seine Ausführungen. Einige entschwanden sogar wortlos aus den Hallen, mehr bekümmert als zuvor. Einige schrieen Beschimpfungen und verfluchten ihm beim Namen der Propheten die anderes predigten. Nur wenige blieben still und erkannten die Wahrheit in seinen Worten. Nicht jedoch Érons Vater. Denn dieser erhob sich von seinem hohen Thron und mit einem Donnern seiner Stimme hieß er das Volk einzuhalten. Sowohl Éron als auch sein Bruder blickten in alter Erfrucht auf ihren Vater, denn groß wie einst schien er zwischen ihnen. Auch er sprach zu seinem Volke, doch nicht von dem Tod und dem Leid der Welt, sondern wie einst auf dem Boot, als alles verloren schien und wie es der Oberste Schmiedemeister in Érons frühen Tage getan hatte, Heimat. Er sprach von Frieden und Wohlstand, Einigkeit und Harmonie und dem hallen der Trompeten und Singen der Vögel durch die Straßen von einst. Still war da das Volk, denn aus einer Schatulle, nicht mehr als einen Apfel fassend hob er ein Relikt, nur wenigen aus alter Zeit noch bekannt, empor und die Hallen erstrahlten. Es war das Licht Iluîls. Ein weißer Gemmen voll strahlendem Licht, die letzte Saat Galadthinwes des weißen Baums Iluîns. Kummer wich Hoffnung und Hass wandelte sich zu Freundschaft als das Volk in das urzeitliche und unwirkliche Licht alter Tage blickte welches, mehr als es Worte könnten, von Frieden und der Blütezeit der Welt von einst berichtete. Dieses Licht legte er in die offenen Hände Érons und stellte sich wortlos hinter ihn, denn sein Blick reichte damit dieser Verstand, dass seine Zeit nun gekommen sei. Keiner wagte es von Neuem ein Wort von Misstrauen oder andere Beschimpfungen hervorzubringen. Ein jeder blickte nur stumm auf ihren neuen Herren, und größer schien er an diesem Tage als es sein Vater je gewesen war denn ein Wille war in seinem Antlitz zu lesen, dessen Entschlossenheit nicht zu brechen oder bändigen schien … und diesem so wollten sie folgen. Wenige Worte wurden da noch gesprochen, denn all das was getan werden müsse war einem jeden unter ihnen bewusst geworden. Die Zeit des Aufbruchs war gekommen. Erneut müssten sie ihre Heimat verlassen und in das Ungewisse segeln, doch dieses Mal würde es an ihm liegen sie anzuführen. So endete die Versammlung, viele eilten davon und suchten das Nötigste zusammen, vielem was ihnen kostbar und teuer war mussten sie jedoch für immer Lebewohl sagen. Nach wenigen Tagen war es dann soweit. Eine große Menschenmenge, derer Zahl die Érons kühnste Erwartungen übertraf und die Tausend bei weitem zu überschreiten schien, stand bei Morgengrauen vor den Toren der grauen Häfen. Bereit ihrer Heimat erneut Lebwohl zu sagen und in die Ungewissheit zu segel. Doch der Weg war ihnen versperrt. Wenig hatten sich Éron und sein Vater um Geheimhaltung geschert, schließlich betraf ihre Kunde einen jeden Bewohner der Insel. So kam es allerdings, dass Wort auch die Propheten erreichte. Diese hatten sich, nachdem sie mit ihrem Predigten über die Götter und ihre vermeintlichen Aufträge viele Hilfesuchende gehörig gemacht hatten, begonnen sich diesen Einfluss auf andere Art und Weise zu Nutze zu machen. Und so muss man traurigerweise gestehen, die Zahl ihrer Anhänger war derer Érons mehr als ebenbürtig, weswegen einige sie bereits die “neuen Herren der Inseln” nannten. Dies war Érons Vater nicht verborgen geblieben, doch hätten weder er noch seine Berater es für möglich gehalten, dass diese leeren Drohungen und Reden die gepeinigten und Hilfesuchenden tatsächlich dazu bewegen könnten sich gegen sie zu erheben. Doch sie wurden eines besseren belehrt. Nun standen vor ihnen Reih um Reih. Vertreter eines jeden Volkes, manche voller Furcht, manche voller Zorn auf die Ankömmlinge blickend und ihnen vorne weg standen vier der namenhaftesten Propheten. Doch ihre Namen werden hier nicht erwähnt, noch in irgend einer anderen Erzählung dieses Tages, denn so groß war ihr Verrat, dass Éron Celegorms Sohn persönlich dafür Sorge trug, dass ihrer in Vergessenheit geraten würde. Laut waren die Reden eines jeden der vier, sodass sie auch unter Érons Gefolge gut zu vernehmen waren. Verräter wurde er genannt, Feigling und Lügner. Dieb zischte es aus der Menge hinter ihnen und einer der vier richtete den Finger auf den strahlenden Gemmen welchen Érons in einer leichten Silberfassung über seinem Gewand auf der Brust für alle sichtbar trug. “Ihr denkt nur weil er diesen leuchtenden Stein trägt müsset ihr ihm folgen? Mit Nichten. Wer kann wissen ob es sich wahrlich um einen Samen des Baumes handelt? Wenn dem so sei, wieso wurde er nicht schon vorher dem Volke preisgegeben? Hat nicht ein jeder ein Anrecht auf seine Herrlichkeit? Sollte er nicht allen Frieden und Seeligkeit schenken? Und wieso wurde er nicht eingetauscht? Einem jedem ist wohl bekannt das die Kleinen gut dafür bezahlen würden”, er drehte sich zu den Vielen hinter sich um “Genug um euch aus diesem elenden Leben zu befreien und Schwert und Rüstung zu kaufen, damit ihr selbst für euer Recht zu Leben kämpfen möget!” Mit einem hämischen Grinsen und sichtlicher Zuversicht, dass seine Worte nicht nur bei seinen Anhänger Früchte trugen, drehte er sich wieder zu Éron und dessen Vater um und streckte verlangend seine blasse Hand aus. “Also gebt diesen Schatz dem Volke zurück” Immer lauter werdende Zurufe und Verwünschungen türmten sich nun vor Éron auf, doch ruhigen aber bestimmten Sinnes ergriff er das Wort: “Es trübt mich aber du sprichst nicht gänzlich die Unwahrheit. Ja dies ist ein Samen unseres geliebten Galadthinwes, des Baums den Iluîn hoch oben in der strahlenden Stadt erdacht und mit seiner eigenen Kraft geschaffen. Ja er ist ein Teil des Volkes und deswegen soll er dieses nun in diesem Moment wieder einen und im einen Weg in eine Zukunft zeigen. Doch glaubt mir wenn ich sage, dass ich solch einen Schatz niemals einer falschen Schlange wie ihr es seit übergeben würde. Denn für die, die euch folgen hegt ihr keine Liebe. Euer eigener Stolz und Macht ist es, welche ihr hofft durch seinen Besitz zu vergrößern.” Seinen Blick den verängstigten und wütenden Massen und den hinter ihnen aufragenden weißen Schiffe zuwendend, begann Éron mit sanfterer Stimme “Seid nicht zornig auf diese Wesen, denn auch ihnen wohnt der Kummer und das Leid inne. Habt Mitleid mit ihnen, aber löst euch von ihrem Bann! Ihr seid ebenso ein Teil dieses Volkes wie all jene, welche nun gemeinsam mit mir ziehen. Also kommt, überlassen wir diesen armen Kreaturen diese Lande nach denen sie sich so unsäglich verzehren. Ich weiß es ist nicht einfach. Für viele von euch ist das eure Heimat. Glaubt mir wenn ich euch sage, dass es mich ebenso schmerzt sie zu verlassen, denn auch mir ist sie ans Herz gewachsen. Doch gibt es hier keine Zukunft, keinen Frieden werdet ihr hier finden. Weder für euch noch für eure KIndesKinder. Also kommt, schließt euch uns an und so die Götter es wollen, wird eurer Pein und Verzweiflung nicht umsonst gewesen.” Unruhe machte sich nun sichtlich unter den Anhängern der Propheten breit. Einige ließen ihre behelfsmäßigen Waffen fallen und gingen gesenkten Hauptes zu dem Gefolge Érons, welches wie versprochen einen jeden, Bruder und Schwester hieß. Viele jedoch wollten oder konnten von ihrem Hass jedoch nicht ablassen und auch den anderen drei Propheten war nun genug der Worte und die friedliche Lösung entfloh dieser Lande wie ein sanfter Atemhauch als alle Propheten zum Angriff riefen. So begann der zweite Sippenmord in der Geschichte derer von Iluîl und man möge hoffen, dass es der letzte gewesen sei. Obgleich ihrer Waffen und Rüstungen bei Weitem derer Érons Gefolge unterlag schien es doch, als ob ihre schiere Zahl sie zu überwältigen drohte. Denn waren sie zwar alle gut gerüstet, doch hatte Éron viele der fähigen Männer geheißen den Alten, Kindern und Frauen mit ihrem Hab und Gut zu helfen. Und so standen sie nun einer zahlenmäßigen Übermacht gegenüber. Einer Übermacht aus ihrem eigenen Volke. Einer Übermacht dessen ein jeder eine Bereicherung für das nunmehr kleine geeinte Volk gewesen wäre. Doch nun erschlugen Alven ihre Stammesbrüder, Steingeborene ihre Clanbrüder, Menschen ihre eigene Sippe und selbst die wenigen Gefallenen, welche es bis nach Amrhûnbar geschafft hatten sahen schlugen einander nieder. Lange tobte das Gemetzel, doch keine Seite wollte weichen. In diesem Moment geschah es, dass die Erde erbebte. Ein Donner rollte aus den Himmeln hernieder und der große Falah, das grüne Paradies inmitten der Insel, explodierte in gleißenden Strömen aus flüssigem Feuer. Keiner aus dem Gefolge der Propheten blieb bei diesem Anblick seinem Stand treu und in Windeseile zerstreute sich ihre noch zuvor ansehnliche Anhängerschaft in alle Himmelsrichtungen. fassunglos blickten die Propheten auf den Berg aus dessen Schlott riesige Brocken voll heißer Erde und Stein auf die Stadt und die umgebenden Inseln niederregneten. Éron jedoch erkannte die Chance, möglicherweise ihre Einzige. Er rief einem jeden aus seinem Gefolge zu sofort die Schiffe zu bemannen und dieser Weisung folgten sie nur zu gern. Beengt und mit weniger Hab und Gut als sie noch am Eingang des Hafens gestanden hatten, aber in Sicherheit blickten sie kurze Zeit später, als die Schiffe begannen durch die hohe Dünung der Wellen gen Osten zu fegen, auf die brennenden Ruinen ihrer einstigen Heimat. Feuer und Wasser, Wind und Gestein waren es, nicht die Dunkelheit und ihre Schergen, welche das Verhängnis und der Untergang Ostheims waren und auf eine gewisse Art und Weise waren sie froh darüber. Éron schaute jedoch nicht wie alle anderen zurück, sondern richtete, den leuchtenden Gemmen in seiner einen Hand haltend, den Blick über die weißen Schaumkronen nach Osten. In Richtung ihres Schicksals. Ferne Lande Das Meer brauste genau so wie Éron es aus Kindertagen erinnerte. Turmhoch stiegen die Wellen an und brachen über den Schiffen hernieder. Der Wind brüllte seine Wut heraus, sodass man sich die Ohren zuhalten musste. Doch weitaus schlimmer als die Wut der Gezeiten war die Stille die darauf folgte und der Nebel. Weit wurden die Schiffe nach Osten getragen doch nach mehreren Wochen der Überfahrt wusste sich kein erfahrener Matrose mehr zu helfen wo sie sich denn genau befänden, denn die Welt war wie zerbrochen und neu zusammengesetzt. Nebel hing wie ein Totentuch über den Schiffen als eines Morgens der stumpfe Klang eines Kongs ertönte, kurz gefolgt von Ausrufen: “Land in Sicht!” Als der Nebel sich lichtete erkannten auch Éron und die Besatzung der anderen Schiffe schemenhaft aber wahrlich in der Ferne die Umrisse eines weiten, grünen Landes. Dann hörte ein jeder sie: Möwen und das Geräusch einer friedlichen Brandung bei klarem Himmel. Freudige Jubelschreie brachen da auf allen Schiffen aus und beinahe schien es so, als ob nicht genug Segel gesetzt werden könnten um diese vielversprechende Küste zu erreichen. Kurz dauerte es da nur noch, bis die Schiffe an dem sandigen Strand auf Grund liefen und die Laufstege herabgelassen wurden. Freudig stürmten die Kinder vorraus und geschunden und der Strapazen müde folgten ihnen die Erwachsenen. Doch die Freude der sicheren Ankunft wich schnell einer bekannten Traurigkeit, denn verborgen durch im Nebel waren ein halbes Dutzend Schiffe sichtlich verloren gegangen und mit ihnen geliebte Bekannte, Freunde und Verwandte. Unter ihnen befanden sich auch Érons Vater und sein Bruder. Erst Jahre später sollte Éron erfahren, dass ihnen ein anderer Weg bereitet gewesen zu sein schien, denn wie durch geführte Hand trafen sie bereits früher auf Land. Ebenso traurig über den Verlust ihres Volkes fanden sie jedoch viele andere, welche ebenfalls zerstreut und gestrandet diese neuen Lande erreichten, und diese neuen Freunde linderten das Leid, wenn auch nicht gänzlich. So schlossen sich Érons Vater und Bruder, wie Letzterer es Éron in kommender Zeit berichten sollte, sich dem Gefolge um Sighurd von Basebach an und unter ihm errichteten sie, in der Stadt welche heute den Namen Aramat trägt, ihr eigenes kleines Heim in welchem sie den Teil ihres Wissens, ihrer Kultur und Gebräuche zusammentragen, welche sie zuerst aus Iluîl und später aus Ostheim hatten retten können. Éron und sein ansehnliches Gefolge hingegen verbrachten noch viele weitere Wochen und unzählbare Tage auf See. Als sie jedoch die Schiffe vollends entladen hatten und sich ihrer genauer annahmen wurde ihnen schnell gewahr, dass die sichere Überfahrt ihren Tribut an ihnen gefordert hatte. Gebrochene Masten und zerrissene Segel gaben ihnen zu verstehen, dass sie dieses Land wenn überhaupt nicht in nächster Zeit verlassen würden und das von nun an der Weg zu Fuß der einzige sei. So schlugen sie also ihr Lager auf und nutzen die wie weiße Statuen aus dem dem Meer ragenden Schiffswracks als behelfsmäßige Behausungen. Das Land schien friedlich und ruhig, doch waren sie Fremde in einem fremden Land und so ließ Éron Wachen aufstellen und entsandte Späher nach Norden, Osten und nach Süden der Küste folgend. Einige Tagen vergingen, dann kehrten die ausgesandten Späher aus dem Norden und Osten zurück. Sie brachten Kunde von einem jungen, grünen, freien Land mit sich, doch stellten diese Erzählungen Éron nicht zufrieden, denn noch immer wart ihm erinnerte er sich an das ihm gezeigte Gesicht und obgleich er nicht genau wusste, wonach er suchte so schien es noch nicht gefunden. Am folgenden Morgen wurde er wie zuvor von dem Schallen der Trompeten geweckt. Doch begriff er schnell, dass es nicht die Trompeten seines Gefolges waren, welche die verbliebenen Späher wieder willkommen hießen. Diese Trompeten waren stählern und mächtig. Dann erklangen Trommeln. Immer lauter wurden sie und schienen dem Lager näher zu kommen. Der Boden begann zu beben und Éron eilte aus seiner Unterkunft. Da ertönten endlich die bekannten Hörner und Trompeten seines Volkes, nicht aber in Freude, sondern Panik und Furcht. Durch lautes Geschrei und eine verwirrte Menschenmasse kämpfte er sich mühsam bis er den Rand des Lagers erreichte und sie sah: Eine halbe Meile lang maßen ihre Reihen und was sich dahinter befand mochte er selbst mit seiner Größe nicht zu erahnen. Im jungen Sonnenlicht des anbrechenden Tages glänzten ihre Rüstungen Schild wie klares, reines Silber. Es war ein Heer aus Steingeborenen, welches auf direktem Weg auf das Lager zuhielt. In Bestürzung und rief er alle Fähigen zu den Waffen, doch wusste er um die Verfassung seiner Soldaten und um die fehlende Verteidigung, um ein Lager dieser Größe gegen eine trainiertes Heer zu halten. Es dauerte noch eine gute halbe Stunde bis die Kleinwüchsigen auf Bogenschussweite an das Lager herangekommen waren. Gerade lange genug um eine mindestens ebenso große Soldatenschaft zusammen zu rufen. Doch blickte Éron nicht in erfahre und kampfesmutige Gesichter, denn viele der großen Krieger von einst waren sowohl in Iluîl, als auch in Ostheim gefallen und nur wenige ihrer Art waren ihm geblieben. Es waren viel mehr Männer und Frauen, die entweder bereits zu viel von der Welt gesehen hatten oder zu wenig. So standen sie sich nun gegenüber. Niemand regte sich, doch erkannte Éron nun, dass die Kleinen offensichtlich nicht wahllos angreifen wollten, denn sie warteten wie Statuen, doch worauf sie warteten erschloss sich Éron erst, als aus ihrer Mitte ein stattlicher Zwerg mit rotem Umhang hervortrat. Auf eine Unterredung hoffend schritt auch Éron aus seinen Reihen und inmitten des Niemandslandes, welches sich zwischen den beiden Heeren aufgetan hatte trafen sie sich. Der stämmige Zwerg stellte sich als Bjarg Eisenklinge vor, zweiter seines Namens. Worauf im Éron den seinen nannte. Kurz und knapp wie es die Art der Steingeborenen war berichtete er Éron mit harter Stimme von dem Vorgefallenen. Dass seine Späher am Gebirgspass aufgegriffen worden sein, sich jedoch geweigert hatten ihre Absicht oder Herkunft zu nennen, doch hatten sie kurz darauf selbst welche entsandt welche Eisenklinge von einer Hundertschaft von unterschiedlichen Völkern berichtete, welche vor ihrer Haustür ihr Lager aufgeschlagen hatten. Einige von ihnen schienen Krieger von hoher Statur und so trommelte Bjarg den Großteil seiner Untergebenen zusammen und zog in Erwartung eines Angriffes auf sein Land zu Feld. Als er seine Schilderung abgeschlossen hatte fiel Éron ein Stein vom Herzen, denn verständlich schien ihm die Reaktion des Zwergenhäuptlings. Freundlich aber vorsichtig berichtete er seinerseits in Kürze das Vorgefallene und Bjarg schienen diese Berichte ein wenig zu beruhigen. Kurz darauf ließ er einen breit gebauten Zwerg zu sich rufen und wenige Minuten später wurden die ausgesandten Späher aus den hinteren Reihen des Zwergenheeres hervor geführt. “Kein Haar wurde ihnen gekrümmt, trotz ihrer Hochnäsigkeit!”, donnerte Bjarg stolz und Éron neigte dankend den Kopf. Es dem Zwergen gleich tuend rief auch er einen der immer noch angespannt wartenden aus seinem Gefolge zu sich und gleichfalls erschien dieser nach wenigen Minuten, nicht jedoch mit Gefangenen sondern mit einer Truhe voll Schätzen. Die gab er Éron und dieser überreichte sie mit nun ernst gemeinter und freundschaftlicher Miene Bjarg. “Kein Gold oder Silber soll mir teurer sein als Meiner in Sicherheit und bei Gesundheit zu wissen, also nehmt dies bitte als Geschenk und lasst meine Männer frei”. Bjarg beäugte die Kiste für den Bruchteil einer Sekunde, nahm sie dann jedoch ebenso ehrlich freundlich entgegen und gab seines Männern den stummen Befehl die Gefangenen frei zu lassen. Nach diesem Austausch redeten sie noch eine kurze Weile bis sie sich beide wieder zur ihrem jeweiligen Gefolge zurückzogen. Land schien Éron die Nacht, denn wie bei den restlichen Spähern lauschte er auch den Schilderungen derer an, welche nach Süden geritten waren. Sie sprachen von Gebirgen, die beinahe bis zum Himmel ragten mit Helmen aus Eis und Schnee, von Hängen voller Bäume und Licht und einem großen blauen See, den sie verborgen im Nebel in der Ferne ausgemacht hatten. Es war ein Tal, so viel hatte Éron aus diesen Erzählungen und den Schilderungen des Zwergen sich selbst ausmalen können. Doch schien dieses Tal einen jeden im Herzen berührt zu haben, der es in seiner Pracht erblickt hatte. Als Éron schließlich sich zu Bette begab konnte auch er den Gedanken und das Verlangen nicht abschütteln diesen Berichten zu folgen und das Tal mit eigenen Augen zu sehen. F Früh war die Stunde, zu welcher er am nächsten Tag das Lager der Steingeborenen aufsuchte und von den Wachen direkt zum Zelt ihres Häuptlings geführt wurde. Nach einer kurzen förmlichen Begrüßung wurde er von Bjarg zum Mahl geladen, bei welchem ihn Éron bat, das Tal mit seinem Gefolge betreten zu dürfen. Zunächst schien diese Bitte Bjarg nicht zu behagen, war er doch die Ruhe und den Frieden nun schon einige Zeit gewohnt, doch das Feuer und das Verlangen, welches er in Érons Augen sah stimmten ihn Milde und nach kurzer Zeit und einem guten Humpen Bier, gab er sein Einverständnis. So war es nun beschlossen und Éron eilte nach mehrfachen Ausdrücken seines Dankes zurück zu seinem Gefolge, welches in Sorgen seine Abwesenheit bemerkt hatte. Es war MIttag, als Éron alle großen Vertreter der Clans, Familien und Sippen in seinem Gefolge zusammenrufen ließ und ihnen seine Absichten, Bjarg und sein Heer in das Tal zu begleiten, unterbreitete. Die Reaktionen waren wie erwartet. Viele der menschlichen Sippenoberhäuptern stellten sich gegen seinen Vorschlag wohingegen die selbsternannten Oberhäupter der Steingeborenen aus seinem Gefolge den Vorschlag mit dem Heimweh und der Aussicht nach Bergen nur befürworteten. Éron erhob, nachdem die anfänglichen Diskussionen abgeflaut hatten, erneut das Wort und eröffnete besonders den Sippenoberhäuptern, dass dies ein neues Land sei und sie ihm gegenüber keine Verpflichtungen mehr zu erfüllen hatten. Denn gemeinsam hatten sie überlebt und das war einstig sein Ziel gewesen, auch war es seit jeher nie der Brauch seines Hauses gewesen Untertanen um sich zu scharen und Macht anzuhäufen, sondern mehr ein Oberhaupt für diejenigen zu sein, welche seines Schutzes und Weisheit bedürfen. So ließ er es ihnen nun offen mit ihnen zu ziehen oder ihr eigenes Glück in diesen Landen zu suchen und dankend nahm ein Großteil der Menschen in seinem Gefolge dieses Angebot an. Erneut spaltete sich das Gefolge Érons, doch anders als die Male zuvor, verließen sie einander in Einverständnis, Frieden und einer Freundschaft die sich in der Zukunft noch als nützlich erweisen sollte. So zogen sie nun also hinter den Zwergen her. Einen Tag waren sie marschiert als sich am Horizont die ersten Berge abzeichneten. Von da an konnte es für die Steingeborenen in seinem Gefolge nicht mehr schnell genug gehen und das Marschtempo erhöhte sich beträchtlich, bis sie schließlich auf die Zwerge unter Bjarg aufgeschlossen hatten. Als sie ihre letzte Rast am Nachmittag im Schatten der hohen Berge machten, traten erneut 4 der Clanoberhäupter aus seinem Gefolge an Éron heran. Auch sie dankten ihm für alles, was er für sie getan hatte, doch erbaten sie ebenso wie es die Sippenanführer getan hatten, die Erlaubnis ihr eigenes Schicksal in den Bergen formen zu dürfen. Erneut, mit Kummer im Herzen aber einem freudigen Blick auf die Zukunft wiederholte Éron das bereits Gesprochene und fügte einen Rat hinzu, dass sie sich möglicherweise Bjarg und seinen Zwergen anschließen sollten und einige taten dies auch. So schrumpfte sein Gefolge weiterhin und um jeden verlorenen Begleiter war es Éron ein wenig schwerer ums Herz. Doch wie es bei den Menschen der Fall war, so brachen auch die Steingeborenen nie die in Verzweiflung und Brüderlichkeit geformten Bande und in den Tagen die da kommen sollten rückten sie einander näher und pflegten eine herzliche Beziehung miteinander. Dann kam die Stunde als sie das Tal betraten, dass sich ihre Wege trennten und Éron auch Bjarg und seinen Männern Lebewohl sagen musste, doch dies sollte nicht auf lange sein. So hielten die Zwerge nun auf die inneren Ausläufer der Berge, Eisenberge wie sie später genannt werden sollten, zu während Éron und die Hundertschaft die verblieben war den niederen Weg zum Rand des Nebelsees hinabstieg. Der Abstieg dauerte länger, als es zunächst den Anschein gemacht hatte und so waren sie noch einen ganzen Tag unterwegs bis sie das Zirpen und gelegentliche Platschen am Ufer vernahmen. Der Abend brach gerade herein als sie ihr Lager für die Nacht aufschlugen. Erschöpft aber voller Freude waren alle, die beschlossen hatten ihm in das Tal zu folgen, denn hier schien es so, als ob selbst die Zeit langsamer verstreichen würde. Die Bäume trugen Blätter voll saftigem Grün und wenn man leise war konnte man eine Vielzahl von Geräuschen im Wald vernehmen. Doch die Erschöpfung vermochte es an diesem Abend nicht zu Éron durch zu dringen. Wie von einer Woge der Macht beflügelt suchte er stattdessen seine beiden Söhne auf und eröffnete ihnen seinen Plan auf den See hinaus zu fahren. Wenn auch minderer als es bei ihm der Fall war spürten sie jedoch auch das Verlangen und den förmlichen Sog der ihren Vater auf den See zog und so musste er keine lange Überzeugungsarbeit leisten bis sie seinem Plan zustimmen. Viele kleine Boote hatten sie an dem Strand nach ihrer Ankunft aus den PLanken der großen Schiffe gefertigt und da es ihnen an Wägen mangelte hatten sie diese auch genutzt um ihre Vorräte und Habseligkeiten zu transportieren. Wie es also beinahe das Schicksal wollte waren es genau diese Boote welche Éron und seine Söhne nun nutzen um auf den See bei tiefster Nacht hinaus zu fahren. Stunden waren vergangen als sie erneut das leise Plätschern des Wassers gegen festen Felsen vernahmen und kurz darauf erkannten sie die Umrisse von felsigen Küsten. Die restliche Nacht verbrachten sie damit und erklommen Hügel um Hügel. Immer höher stiegen sie hinauf. Wortlos waren sie, doch als die Nacht sich zur Ruhe legte erreichten sie die Spitze des höchsten Hügels und Éron mit einem Funkeln alten Feurs in den Augen drehte er sich zu seinen Söhnen um und sprach zu Ihnen beiden: Lasst eure Hörner in Jubel erschallen denn gefunden habe wir sie, unsere neue Heimat! Auf ihres Vaters Wort und in eifriger Bestürzung bließen Baldor und Boren in ihre weißen Hörner begrüßten den im Westen aufsteigenden neuen Tag. Das am Ufer lagernde Gefolge erhörte die Hörner ihres Herren und mit Neugier traten sie aus den Unterschlüpfen der Nacht. Der Nebel hatte sich gelichtet und als sie nun in die Ferne blickten sahen sie es: Eine grüne Insel, und vor ihr, weiße Strände und in ihrer Mitte war ein hoher, steiniger Berg auf dessen Spitze das helle Licht Iluîls leuchtete und all ihrer Herzen war glückselig. Der Abend In den kommenden Jahren errichteten sie hohe hohe Hallen und Éron erbaute den Mindon, den hohen, einsamen Wachturm. In dessen Spitze, in ein Gefäß wie einst in Iluîl, legte er den letzten Samen Galadthinwes dessen warmes, altes Licht seit diesen Tagen das Tal erhellt. Viel ist seither geschehen. Mit den Steingeborenen unter Bjarg II wurde eine rege Handelsbeziehung in beidseitigem Interesse etabliert, die Menschen in dem nördlichen Fluss sind zu engen Vertrauten und Freunden in der Not geworden und die Barbarenstämme im Westen durchstreifen nur noch selten das Westufer. Nachdem sie einige Jahre an der Seite ihres Vaters lebten beschlossen jedoch auch Baldor und Boren schlussendlich auszuziehen und sich ein eigenes Leben aufzubauen. So scharrte Baldor ein eigenes Gefolge um sich und bewacht nun schon seit einiger Zeit den Weg nach Norden durch welchen Taleingang einst das Gefolge seines Vaters in das Tal einzog. Boren ist ein angesehener Pferdeherr geworden und seine Reiter durchstreifen die südlichen und westlichen Wälder des Tals. Éron jedoch ist alt geworden. Die Tage des Kampfes und auch des Handwerks sind vorüber. Nun verbringt er die Tage damit das Vergangene zu verstehen und aufzuschreiben und steht mit Rat und Hilfe jenen zur Seite die den Weg an die Schwelle seines Hauses finden. Und ich Célebras schreibe diese Zeilen nun in der Hoffnung, dass das Vergangene nicht verloren geht und die Taten deren die wir verloren haben aber auch die derer wir gewonnen haben, nicht verloren gehen. Das Trauerlied an die Welt Es war der Abend des 1.Tages des 5. Monats des 51. Jahres der vierten Epoche, so wie sie im Gesellschaftsmund gerechnet werden. Der Tag an dem Éron erneut das Glück erleben durfte. Es war der Tag der Geburt von Ilvana, seiner Tochter. Während er sie im Arm hielt erklomm er langsam die Stufen des hohen Turms. Wärmend und freundlich leuchtet der Samen Galadthinwes in dieser Sternenklaren Nacht und mit dem Blick nach Westen gerichtet begann Éron ein Lied zu singen: Lang wart gewesen, Steine vergessen, Wasser entsprungen und vergangen Der Licht noch schien so fern Noch nimmer leuchtete der helle Stern Noch wandelte kein Wesen dar, von Weisheit wunderbar nur Stille in der Finsternis Kein Horn erklang in düstrer Nacht Doch hielt der Berge ihre Wacht In aller Zeit, denn immer dar Drum schien die Zeit, verloren in der Ewigkeit Fern sind dieser Tage nun Vergessen zwischen Äonen alt und stumm Da erklang ein Ton wie nie erdacht Durchbrach die Stille in der Nacht Und wart vernommen in der Welt Allein, zu Nicht! Erklang im Angesicht ein zweiter Ton Zu Anfang nicht doch mit im Tross Verkündete ein dritter Stoss, der Winden wehen, Bäume ächzen, von großer Macht derer viele Ding hat erdacht Zuletzt erklang im Wohlgesang der vorher Schar´ Ein dargeboten Stimmenpaar Von nah und fern, von Orten weit Erfüllten sie die Dunkelheit Und sehet da, derer Wesen war gewahr Dass sie waren So begann die alte Zeit, Zeit voller Glückseligkeit Kunst war ihnen dargelegt Da der Herren Hand bewegt´ So manch Ding und Herz Groß war da der Wesens Schmerz Als die Herren vergingen, ihrer Rat stets beherzt Doch errichteten sie in ihrem Sinne weit Vieler Orte voll Glückseligkeit Stumm stehen sie noch immer da, in einem Land das verloren war. Die Zeit verging, der Mittag brach an Als dunkles Treiben auf der Welt begann Hohe Herren zogen dahin, in Krieg und Wut Und beherztem Sinn Um die Lande zu beschützen Die ihrer Zuhause waren Lange vergingen sie in fernem Land Und keiner Heldentat bekannt Kehrten sie nimmer heim. Drum kehrten die Herren zurück Und mit der Herren Willenskraft Wurde das Dunkle der Welt entrückt Für eine Zeit Trauer war nun zu aller Zeit Ein stetger Begleiter in der Welten weit Drum fiel so mancher Spruch, hob sich so manche Hand Die Freunde von einst, lang nimmer kannt Tage vergingen und mit der Zeit Kam zurück die Dunkelheit Von Tod und Pest, Mord und Leid Hielt sich so mancher fern Doch erneut erschien der Wesens Herrn Und führten an mit Bannern voll Stern Erneut der Getreuen Oberst´ Herrn Mit Blut und Schwert den Sieg gewährt Fiel die Dunkelheit weitres Mal Doch kündete der Wort Zuflucht suchen an einzgem Ort So kam die Dunkelheit ein drittes Mal Erneut erschien die Angst und Qual in allen Landen Mit letzter Macht ihrer Göttlichkeit machten die Herren eine Wohstatt bereit Die wir unsrer Heimat nennen Zu lang ists her doch erinnern einge stets noch der Zeit Von Licht und Kunst im Schutz der Sterne weit Den Landen unserer Vergangenheit
  21. Charakterbeschreibung Mariu Suhl Name: Mariu Suhl Geschlecht: männlich Volk: Nordlandgeborener Geburtsjahr: Monat 5 im Jahr 18 der vierten Epoche Größe: 136cm Haarfarbe: blond Augenfarbe: blau Heimat: Nordhofen Wohnort: Siedlung am Alfinger / „Wasseralfingen“ * Handwerk: Bergmann Stellung: Braumeister der Löwenbrauerei Eltern: Huberto und Uwalga Suhl Geschwister: - Glaube: Asthal Aussehen Mariu hat blaue Augen und gelockte blonde Haare. Durch seine Arbeit hat er sehr kräftige und raue Hände und besitzt einen sehr stabilen Körperbau. Er trägt eine dunkelblaue Leinenhose mit einem Hellblauen Umhang und grauem Pelz darüber, welcher von einem Lederriemen festgehalten wird. Charakter: Mariu macht zuerst einen recht verschlossenen Eindruck auf die, die ihn zum ersten Mal sehen. Er wirkt sehr schweigsam und es ist anfangs schwierig, eine Konversation mit aufrecht zu erhalten, da er nur sehr kurze und flüchtige Antworten gibt. Bleibt man jedoch hartnäckig oder verbringt genug Zeit mit ihm, erkennt man, dass er eigentlich doch sehr gesellig sein kann. Er hat nicht viel Geld, aber er gibt sich zufrieden mit dem, was er hat. Demnach versucht er, ein sparsames Leben zu führen und er legt deswegen auch nicht viel Wert auf sein Äußeres, was man vor allem an seinen Haaren erkennt; denn er geht vielleicht zwei mal im Jahr zum Friseur. Bei der Arbeit findet Mariu es anfangs schwierig, sich zu motivieren, doch sobald er erstmal angefangen hat, mag er gar nicht mehr aufhören. In seiner Freizeit studiert er gern alte magische Schriften und probiert selbst den einen oder anderen Zauber aus, doch ist er darin nicht besonders talentiert. Aber das stört ihn nicht, solange er Spaß dabei hat. Außerdem braut er in der ortsansässigen Löwenbrauerei hin und wieder mal alkoholische Getränke nach alten Familienrezepten, welche von seinen Mitbewohnern gerne getrunken werden. Mariu verehrt Asthal den Herrscher, genau wie seine Eltern. Geschichte Mariu kommt aus einem kleinen Kaff namens Nordhofen. Sein Vater war ebenfalls Bergmann und seine Mutter war eine Hexe, oder, wie sie es zu nennen vorzog, eine Magierin. Seine Kindheit war recht ereignislos. Huberto meinte, Mariu hätte seine handwerkliche Begabung geerbt und brachte ihm das Handwerk des Bergbaus bei. Dazu gehörte, wie man am besten Erze findet und wie man Rohedelsteine an einem Stück aus dem Fels brechen kann. Im Jahr 42 beschloss er, selbstständig zu werden und wollte von Zuhause wegziehen. Seine Eltern wollten ihn bei der Verwirklichung seines Traumes unterstützen und so gab Huberto sein Werkzeug mit und Uwalga eine große Tasche mit Proviant und das alte Rezeptbuch seines Großvaters, das die verschiedensten Koch- und Braurezepte enthielt. Also zog Mariu von Zuhause weg um einen Neuanfang zu wagen. Er ließ sich an einem Fluss in der Nähe von Aramat nieder. Dann schnappte er sich seine Spitzhacke und Wuchtrohr und baute sich in ein paar Wochen seine eigene kleine Mine, wo er Tag für Tag Erze und Rohedelsteine schürfte. Er ging in regelmäßigen Abständen nach Aramat um seine Arbeit zu Geld zu machen, damit er sich grundlegende Dinge wie Nahrung und Kleidung kaufen konnte. Trotzdem war Mariu nicht zufrieden. Jeden Tag die gleiche Arbeit ohne Gesellschaft zu machen kann einen mit der Zeit nervlich schon belasten. Er brauchte einen Mitbewohner. Es war der 3. Monat des Jahres 46. Es war für ihn wieder an der Zeit, nach Aramat zu reisen und seine Erze zu verkaufen. Als er das getan hatte, blieb er noch etwas dort um einzukaufen, denn er dachte sich, es wäre Zeit für ein neues, längeres Wuchtrohr. In den Gassen des Marktdistrikts traf er auf Karl Seggl, der ebenfalls auf der Suche nach einem Neuanfang war. Karl versuchte immer wieder eine Unterhaltung zu starten. Er fragte ihn, wer er sei, wo er wohnen würde, und ob er einen guten Zimmermann gebrauchen könnte. Karl fragte, ob er sich ihm anschließen könne, um sich bei ihm nieder zu lassen. Mariu, der schon lange einen Mitbewohner wollte, sagte nichts dagegen. Also gingen sie Flussaufwärts zu Mariu’s Mine. Unglücklicherweise wurden sie auf dem Weg dorthin von einem umherziehenden Nordmarer all ihres Geldes beraubt und unter Androhung von Gewalt vertrieben. Niemand der beiden hatte wirklich das Kämpfen gelernt, also trauten sie sich nicht, sich zu wehren und zogen Richtung Osten. Dort kamen sie dann an den See, den sie später den „Alfinger“ nannten. Sie hatten dort ein friedliches Leben und bauten dort Stück für Stück ihre Siedlung auf. Mariu verkaufte wie gehabt immer wieder ein paar Edelsteine, die er gefunden hatte, in Aramat, damit die beiden etwas Geld für grundlegende Dinge hatten, während Karl recht schlichte, aber in gewisser Art trotzdem gemütliche Behausungen baute. Ihre Siedlung wuchs relativ zügig und es kamen immer wieder einsame Reisende auf der Suche nach einem Ort zum Wohnen. Im Jahr 49 gründete er die ortsansässige Brauerei, in der er Bier und Schaumwein nach den traditionellen Rezepten seines Großvaters braut (teilweise etwas abgeschwächt, damit auch andere Rassen nicht schon von einer Maß umkippen). Sowohl seine Mitbewohner als auch Reisende genießen in dem kleinen Brauhaus gerne seine Getränke. Da er das Wasser vom Alfinger zum Brauen verwendet, nannte er die Brauerei „Wasseralfinger Brauerei“. Doch ihm und einem seiner Mitbewohner hörte sich der Name zu generisch an, weshalb die Brauerei später zu „Löwenbrauerei Wasseralfingen“ umbenannt wurde, und die „Siedlung am Alfinger“ sollte schon bald „Wasseralfingen“ heißen. Anhang * -3230 64 -507 Ingame-Name: KaspianU Vielen Dank fürs Lesen.
  22. CB von Narek Zoxertt (Lombax) 1. Steckbrief Name: Narek Zoxertt Spitzname: Lombax (warum ist bis heute ungewiss) Geschlecht: männlich Volk: Nordlandgeborener Geburtsjahr: Im 4 Monat des Jahres 4 in der Epoche 4 Alter: 47 Größe: 139 cm Haarfarbe: Hellbraun Augenfarbe: Grau Heimat: Hergjiondfeste Wohnort: Westlich von Tar Nerith Stellung: Handwerkslehrling Handwerk: Holzfäller Eltern: Thamos Narek Zoxertt (Vater) Lieese Zoxertt (Mutter) Geschwister: Oridane Zoxertt (gestorben mit 34) Glaube: Erben der Schatten 2. Aussehen Narek ist ein recht “normal” aussehender Mann. Seine Statur ist kräftig, aber in keiner Sicht negativ. Es gibt zwar noch kräftigere Personen aber Narek kann sich durchaus sehen lassen. Mit seinen 47 Jahren ist Narek so langsam dabei das Mittlere Alter eines Nordlandgeborenen zu erreichen, dementsprechend sieht er auch noch relativ jung und Fit aus. Viele schätzen ihn teilweise sogar Jünger, auch wenn Narek dies nicht gerne hört. Mit seinen Grauen Augen wirkt er oft Kalt und abweisend, auch wenn eigentlich das genaue gegenteil bei ihm der Fall ist, obwohl er ein Nordlandgeborener ist. Den Hautton kennt eigentlich nur er selbst so richtig, schließlich trägt Narek so gut wie immer auf dem gesamten Körper Kleider. Aber an seinem Gesicht sieht man das es ein klassischer recht heller Hautton ist. Die Frisur hängt immer ein klein bisschen über seine Stirn, so verdecken seine Hellbraunen Haare eigentlich fasst die komplette Stirn. Passend zu seinen Hellbraunen Haaren trägt Narek grundsätzlich seine Braune Oberkörper Amatur, mit einem Gurt an dem man wahlweise eine Axt ode ein Schwert festmachen kann. Auch besonders, Narekt trägt ebenso so gut wie immer Handschuhe, damit schont er laut ihm seine Hände da er viel in der Natur ist und da sonst schnell was passieren könnte. Ob das wirklich stimmt weiß niemand, abgenommen hat er sie noch nie, auch nicht in den Tavernen in welchen er sich gerne aufhält. 3. Charakter Narek ist eine zurückgezogene Person, scheut sich aber trotzdem nicht auf Leute zuzugehen oder ähnliches. Er genießt das alleine sein und sieht es als eine Art des Luxus an den er sich nie Leisten konnte. Richtig entdeckt und die vorzüge des alleinsein kennengelernt hat Narek als seine jüngere Schwester Lieese gestorben ist. Dies trieb ihn in ein tiefes Loch und Monate lang zog er sich ins Gebirge zurück ohne sich zwischendurch zu melden oder zu zeigen. Das alleine sein gab Narek starkes Selbstbewusstsein, er wusste ab nun an wie er sich wann verhalten sollte. Dabei spielte die Art der Gefahr oder anderes eigentlich keine Rolle mehr. Doch eines führte Narek auch ohne seine geliebte Schwester fort, jeden 11 Tag im Jahr besteigt Narek einen Berggipfel und lebst dort für min. 3 Tage abseits der außenwelt gewiss auf sich allein gestellt zus ein. Damals war es tradition mit seinem Vater und danach mit seiner Schwester. Vermissen - ja - das tut er Sie aber er trauern schon lange nicht mehr um Sie er hat sich entschieden fortzuleben auch ohne Oridane an seiner Seite. Doch zugleich ist Sie für seine einzigste noch vorhandene große Angst verantwortlich, geliebte zu verlieren ohne ihnen Helfen zu können. Und gleichzeitig ist es sein erklärtes Ziel auch diese Angst loszuwerden, sowie die andern welche er in den Monaten im Gebirge verloren hatte. Alles in einem ist er, auch wenn er hasst es zu sagen, dankbar das Oridane ihm somit aufgezeigt hat wie wichtig es sein kann sein Leben zu leben. Zu den Erben des Schatten kam Narek über sein Vater er besaß die Kraft der Magie, doch auch er verstand nicht wie er diese nutzen sollte und als sein Gott nicht mehr da zu sein schien fiel er in ein Loch, Narek litt auch darunter. Sein Vater war oft aggressiv oder überfordert. Darauf beschloss Narek alles in seiner Macht stehende zu tun um den Gott seines Vaters und damit auch seinem wiederzufinden. Auf der Suche nach Antworten traf er weitere die betroffen waren und schließt sich ihnen an. Somit nahm alles seinen lauf. 4. Geschichte von Narek Narek wuchs bei seinen beiden Eltern in Hregiondfeste auf dort lebte er bis jetzt den Großteil seines Lebens. Zwar ging er immer wieder mit seinem Vater auf Wandertouren oder auch auf die Jagd und lernte dabei viele kaum bekannte Landschaften kennen doch er blieb vorerst zuhause. Sein Vater war Warenhändler und daher konnte sich in der Familie niemand über das leben beschweren. Es hätte zwars besser sein können aber auch deutlich schlechter. Die Freizeit verbrachte Nareks Vater entweder mit Touren oder aber mit dem Holzfällen und schlagen. Dort lernte Narek auch die Natur so richtig kennen und lernte Sie auch zu lieben. Seither verbringt er immer gerne zeit in der Natur. das brachte ihn letztendlich auch zu seiner Lehre als Holzfäller, es ist für ihn ein Geschenk in der Natur arbeiten zu dürfen. Als seine kleine Schwester Oridane geboren wurde fing er an noch mehr sein Leben zu leben oft auch mit ihr zusammen. So war es bald normal das Oridane und Narek zusammen auf Tour gingen und nicht mit ihrem Vater mehr. Dabei entwickelte sich auch die Tradition jeden 11 Tag im Jahr auf einem Berggipfel zu leben, nicht für besonders lange meistens nur zwei Nächte aber es wurde teil der Familientradition. Zumindest zwischen Narek und seine kleinen Schwester. Diese Tradition brachte viel Aufwand mit sich, so mussten Oridane und Narek Holz vorbereiten zum mitnehmen Essen auf Vorrat besorgen und weiteres. Schließlich gibt es auf einem Berggipfel nicht all zu viel. Doch eines 11. Tages im Jahr lief alles anderes als erwartet erstmals kam ein Schneesturm auf wobei Oridane stürzte, vorerst ging es ihr gut nur konnte Sie nicht mehr laufen und es war zu Stürmisch das Narek Sie hätte tragen können. Zusammen beschlossen sie das Narek zurück gehen sollte und Hilfe holt, am besten ihren Vater, er hat schon mal einem freund in so einer Lage geholfen. Doch als Narek zusammen mit seinem Vater zurück an den Ort kehrte lagen mindestens. 2 m Neuschnee, sie begannen zu graben… dabei fand Nareks Vater Oridane schließlich auch - Narek nahm er direkt mit nach Hause, er sollte nicht in ihr totes erfrorenes Gesicht blicken. Bei ihrer Beerdigung brach für Narek eine Welt zusammen sein vater und seine Mutter verspürten auch starke Trauer doch an Nareks kamen sie nicht heran. Seither gab Narek sich die Schuld, dass er hätte bei ihr bleiben müssen und Sie hätte retten können. Auch wenn seine Eltern ihm immer wieder versuchten zu erklären, dass ihn keinerlei Schuld treffe nahm Narek es nicht an. Eines Tages hörte seine Mutter nur noch die Tür zu schlagen - dann war Narek verschwunden. Er zog sich für mehrere Monate ins Gebirge zurück und als er wieder kam besaß er eine neue, andere Persönlichkeit. Er hat es verstanden und führte sein Leben von nun an weiter fort. Eines Tages, nicht allzu lange her, beschloss Narek auszuziehen. Er wolle wieder den Luxus haben wie damals im Gebirge, komplett alleine zu sein. Ein richtiges Ziel hatte Narek nicht vor Augen er wusste nur das er im Norden bleibe wolle, so folgte er dem Fluss und ging noch weiter und tiefer in den Wald. Hier möchte er von nun an leben zurückgezogen ohne verpflichtungen das sei sein Ziel. Das bauen seiner Unterkunft ist noch nicht fertig aber in Arbeit, so richtig Fertig wird er wahrscheinlich eh nie - schließlich ist Narek ein Perfektionist. Aber anderes als seine Eltern und Freunde dachten kehrt Narek immer wieder gerne zurück in seine Heimat, Sie hat für ihn eine starke bedeutung und deshalb wird er auch nie für immer Weg sein. Es kam schon vor das er mal wieder ein paar Tage bei seinen Eltern verbrachte was dem Familienzusammenhalt immer gut tut wie er merkte. Auch seine Freunde trifft er gerne - das Feiern haben sie schließlich auch nicht verlernt und ein Leben ohne Feiern kann und will Narek auch gar nicht haben. Nur bei andern Völkern ist Narek offensichtlich zurückhaltenden, auch wenn er kein Problem mit ihn hätte, er wartet in der Regel das ihn jemand anspricht oder so. Er bleibt erstmal immer außen vor wenn er nicht angesprochen wird. - Danke sehr :)! + Bei Fehlern bitte melden und Feedback geben (wäre wenn hilfreich) +
  23. Steckbrief Name des Charakters Mattus Mondskarl (Mondschnitzel) Geschlecht Männlich Volk Tieflandgeborene Geburtsjahr 19 in der vierten Epoche Größe 1,43 m Haarfarbe Hellbraun Augenfarbe Blau Heimat Lithos Wohnort Lithos Stellung Bürger Handwerk Schankwirt Eltern Mutter: Laura, Vater: Theron (verstorben im Jahr 46) Geschwister keine Geschwister Glaube Poheran, der Weisende Aussehen: Mattus Körperbau entspricht demjenigen eines durchschnittlichen Tieflandgeborenen. Nicht zu groß und nicht zu klein ist seine Körpergröße im Vergleich zu anderen Vertretern seines Volks. Er hat starke Arme von der Arbeit im Braukeller. Seine Haltung ist stets aufrecht und wirkt stolz und selbstbewusst. Mattus trägt seine hellbraunen Haare mittellang, wodurch sie gut mit seinem flauschigen Vollbart harmonieren. Seine blauen Augen und seine pummelige Nase verleihen ihm ein freundliches Aussehen und eine sympathische Ausstrahlung. Bekleidung ist für Mattus stets etwas Pragmatisches. Er trägt eine stabile Lederhose, von der sich Bier- und Weinflecken leicht abwaschen lassen. An den Füßen trägt, wie die meisten Bewohner von Lithos, stabile Stiefel für das Umherklettern auf den Barken und Handelsplattformen. Seine Oberkörperbekleidung besteht aus einer Bierbrauer-Schürze. Damit der Rücken bedeckt ist, gehört auch noch ein kleiner Fellumhang zu seiner Ausstattung. Um leichter die Schweren Tabletts mit Essen und Bierkrügen tragen zu können, schützt Mattus seine Handgelenke mit weichen Stulpen aus braunem Leder. Charakter Mattus ist ein friedfertiger, ehrlicher und unbescholtener Tieflandgeborener. Am liebsten hält er sich im Kreis von Freunden und bekannten auf, je größer die Gruppe, desto besser. Dieser gesellige Charakter zeigt sich auch in seinem Umgang mit Kunden. Er ist immer für einen Plausch zu haben, erzählt hier und da einen kleinen Witz und lacht gerne und viel, wobei er häufig mit der Handfläche auf seine Oberschenkel klatscht. Sein größter Stolz ist die von ihm entwickelte Rezeptur des Korallenmets – ein leckeres Gebräu, welches schon den ein oder anderen Tavernenbesucher in einen tiefen Rausch versetzt hat. Mattus Neugierde ist in seiner Jugend stärker ausgeprägt gewesen als heute. Aus diesem Grunde beschränkt sich seine Experimentierfreudigkeit heutzutage weniger auf die Entwicklung neuer Braurezepte, als vielmehr auf die Frage, wie viele Humpen Bier und Met er am Stück leeren kann. Seine Arbeit vernachlässigt er jedoch üblicherweise nicht, denn auch im trunkenen Zustand bedient er den Zapfhahn zuverlässig. Auch wenn er kein Jungspund mehr ist, hat er seine besten Jahre noch vor sich. Sein größter Wunsch ist es, eine Lebenspartnerin zu finden, die Willens ist, mit ihm gemeinsam die Dreizack-Taverne zu betreiben. Er ist von der stetigen Präsenz der Götter überzeugt. Seine Gebete richtet er, so wie viele andere Einwohner von Lithos, an Poheran den Weisenden. Geschichte „Ihr fragt euch, was es mit dem Dreizack und dem alten Haischädel über dem Kamin auf sich hat? Dann lasst mich euch eine Geschichte erzählen, um eure Neugierde zu befriedigen. Es ist die Geschichte unseres Schankwirts Mattus. Also holt euch einen frischen Humpen Schwarzbier, setzt euch zu mir ans Feuer und macht es euch bequem.“ Der Geschichtenerzähler Titanius räusperte sich. „Nun gut, sind alle bereit? Dann lauscht meiner Geschichte: Die Geschichte begann nicht weit entfernt von der Stelle, an der wir heute ums Feuer sitzen. Genauer gesagt begann sie einige Stockwerke über uns in der Bedienstetenunterkunft dieser Taverne. In dieser Unterkunft wurde von der Dienstmagd Laura der kleine Mattus geboren. Auch wenn es zum damaligen Zeitpunkt niemand aussprach, war sich fast jeder in der Ortschaft Lithos sicher, dass der eigentliche Vater der Schankwirt Theron war. Und so kam es auch, dass einige Monate später Theron und Laura heirateten und ein Paar wurden. Zusammen mit Mattus bildeten sie eine kleine, aber im Laufe der Jahre immer glücklichere Familie. Mattus wuchs auf wie die anderen lithianischen Kinder. Er erlernte früh das Schwimmen im Fluss, spielte mit seinen Freunden auf den Straßen und kletterte verspielt auf den Handelsplattformen hin und her. Es stellte sich schon früh heraus, dass die anderen Kinder ihn mochten und seine Gesellschaft schätzten. Um seinen Eltern beim Betreiben der Taverne zu helfen, bediente Mattus Gäste, schlug Feuerholz und holte Wasser aus dem Brunnen am Marktplatz. Seine Lieblingsbeschäftigung war es jedoch, seinem Vater Theron bei der Herstellung von Bier und Met zu helfen. Unten im Braukeller fühlte er sich zuhause. Beim Geruch von frischer Maische, Honig und Hopfen blickte er stets verträumt und es breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Als er älter wurde, begann er damit, mit verschiedenen Rezepten zu experimentieren. Die Gäste seines Vaters waren von seinen schmackhaften Kreationen beeindruckt und schon bald wurde sein Schwarzbier als eines der besten östlich der Lithos-Ebene angesehen. Mit der Zeit wurde Mattus immer experimentierfreudiger. Er verwendete seltene Zutaten, die er auf dem schwimmenden Markt erwarb und verwandelte diese in mal mehr, mal weniger wohlschmeckende Beimischungen für Met und Bier. Eines Tages bot ein Händler ein winziges Gläschen gefüllt mit den Knospen der gelben Korallenblume aus den südlichen Gewässern Lyrias feil. Voller Neugierde kaufte Mattus das kleine Gefäß und braute im Braukeller seines Vaters die erste Charge des heute so beliebten Korallenmets. Schnell erkannte er die hervorragenden Eigenschaften und den wohlmundenden Geschmack dieses Getränks. Er benötigte einen größeren Vorrat an Korallenknospen. Unglücklicherweise konnte keiner der Händler des schwimmenden Marktes in den nächsten Monaten derartige Knospen auftreiben. Frustration begann, sich in Mattus Gedanken auszubreiten. Er fasste einen Entschluss: Von Erfindergeist und spätjugendlichem Leichtsinn getrieben würde er an Bord einer Handelsbarke nach Nebelflut aufbrechen, um in den warmen, südlichen Gewässern nach den von ihm so begehrten Korallen zu suchen. Ausgestattet mit nichts als einer kleinen Sichel zum Schneiden der Knospen, einem Stoffbeutel am Lederschurz und einem Dreizack machte er sich auf die Suche. Die Korallen wuchsen nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche, weshalb das Tauchen kein Problem für Mattus darstellte. Minute für Minute tauchte er hinab, erntete einige Knospen und verstaute sie in seinem Stoffbeutel. Anschließend entspannte er sich kurz an der Wasseroberfläche, bevor er ein weiteres Mal einen tiefen Atemzug nahm und in die Tiefen herab tauchte. Doch dann nahm er auf einmal aus den Augenwinkeln einen Schatten wahr. Ein mulmiges Gefühl breitete sich in ihm aus. Er tauchte wieder auf und atmete tief durch. War da etwas im Wasser? Auf einmal ging alles blitzschnell. Der Kopf eines Hais tauchte zwischen den seichten Wellen auf und bewegte sich in Richtung Mattus. Der glatte, glänzende Körper war erst zu sehen, als der Hai in einem kleinen Bogen mit geöffnetem Maul aus dem Wasser sprang – auf direktem Weg zu Mattus, bereit für den einen, vernichtenden Biss, mit dem er seine Beute erlegte. Doch es gelang Mattus durch sein Geschick, vor allem aber durch Glück, dem ersten Angriff ausweichen. Der Hai entfernte sich, um sich für einen weiteren Angriff bereit zu machen. Mattus begriff schnell: Er hatte vielleicht nur noch eine Chance, sich zu verteidigen. Er zog den Dreizack aus der Rückenhalterung, holte tief Luft und tauchte sein Gesicht unter Wasser, um besser sehen zu können. Ein kleiner Tieflandgeborener gegen einen großen Hai. Ein alles entscheidender Moment stand bevor. Der Hai kam näher, dieses Mal blieb er unter der Wasseroberfläche. Mattus konnte in die Augen des Tieres blicken, so nah war es schon. Dann schien die Zeit für einen Moment langsamer zu laufen. Der Hai öffnete sein Maul und bewegte sich mit kräftigen Schlägen seiner Schwanzflosse auf Mattus zu. Der Moment des Aufeinandertreffens stand bevor. Mattus setzte alles auf eine Karte: Er stieß die Luft aus seinen Lungen, um leichter untertauchen zu können. Mit einer Ruderbewegung seiner Arme drückte er sich nach unten. Dann reckte er seinen Dreizack dem Hai entgegen, schloss die Augen und hoffte. Durch den Aufprall wurde Mattus an die Oberfläche gedrückt. Er japste nach Luft. Immer noch umklammerte er mit seinen Händen den Stiel des Dreizacks, den ihm ein befreundeter Händler freundlicherweise für seine Reise ausgeliehen hatte. Er blickte am Stiel herab. Am Ende des Dreizacks waren nun keine Metallspitzen mehr zu sehen, sondern nur noch der aufgespießte Schädel des langsam verendenden Hais. Mattus sah dem Ungetüm beim Sterben zu. Zitternd und angespannt schwamm er an Land, legte sich auf den warmen Sand und blickte empor. Das war gerade noch einmal gut gegangen. Der an den Strand gespülte Haikörper verschaffte Mattus bei den Einwohnern Nebelfluts große Bewunderung. Die meisten Tieflandgeborene wären dieser Herausforderung wohl nicht gewachsen gewesen. Mattus nahm den Kopf des Hais als Trophäe mit nach Lithos zurück und widmete sich von da an lieber der Braukunst als der Bewältigung von Abenteuern. Nachdem sein Vater an Altersschwäche starb wurde Mattus der Besitzer dieser wunderbaren Taverne. Wie ihr wisst, heißt diese seit jenem Tag ‚Dreizack-Taverne‘. Und nun, werte Zuhörer, bin ich durstig.“, beendete Titanius seine Erzählungen. „Wer bringt mir als Lohn für meine Geschichte einen Krug Korallenmet?“
  24. Charakterbeschreibung - Nig der Probist Steckbrief: Name: Nig „der Probist“ Scharkowicz Geschlecht: männlich Volk: Gramar Geburtsjahr: Monat 11 im Jahr 20 der vierten Epoche Größe: 145 cm Haarfarbe: schwarz/grau Augenfarbe: braun Heimat: nördlich von TarNerith Wohnort: Siedlung am Alfinger* Stellung: Nahrungsversorger Handwerk: Bäcker Eltern: Petri und Olja Scharkowicz Geschwister: jüngerer Bruder Mahk Scharkowicz Glaube: Durae Aussehen: Nig hat braune Augen und schwarze Haare, die trotz seines relativ niedrigen Alters schon anfangen, grau zu werden. Er ist sehr kräftig gebaut und hat einen schwarzen Vollbart, der auch schon mit grauen Strähnen durchzogen ist. An seinem linken Unterarm ist ein Teil seiner Haut etwas heller als der Rest. Das liegt daran, dass er sich diese Stelle durch eine Verpuffung verbrannt hatte, als er beim Brot backen den Holzofen öffnete. Er trägt eine einfache blaue Stoffhose und Hemd mit einer grauen Weste aus Ziegenfell darüber. Charakter: Nig hat einen recht wechselhaften Charakter. Bei der Arbeit geht er mit einer bestimmten Lethargie durch den Tag, während er sich in seiner Freizeit temperamentvoll und lebhaft verhält. Manche vermuten, dass dies daran läge, dass er vielleicht seinen Beruf verfehlt hat. Auch ist er sehr leicht reizbar und hat einen Hang zur sinnlosen Gewalt, zudem ist er ein talentierter Kämpfer. Er hat eine Vorliebe für Brot, sowohl in fester als auch in flüssiger Form (Bier). Sein typischer Tag beginnt damit, dass er sich um neun Uhr morgens erstmal sein Frühstücksbier aufmacht und sich dann zur Arbeit schleppt. Nach exakt acht Stunden an Teig kneten und Brot backen geht er nach Hause in seine kleine Hütte am Ufer des Alfingers und angelt zur Entspannung mit ein paar Bier bis zum Sonnenuntergang. Dabei reflektiert er meistens über die hohen Götter und die Welt, seine Entscheidungen im Leben und was er heute zu Abend essen könnte. Sein Glaube wurde durch seine Eltern begründet, die ihm in seiner Kindheit Geschichten über den ersten Götterkrieg erzählten. Seine Bewunderung für Durae hat sich durch seine eigenen Überlegungen gefestigt. Geschichte: Nigs Eltern waren bekannte Söldner in der Region nördlich von TarNerith, wo sie seit Beginn der vierten Epoche in den kalten verschneiten Gebieten umherstreiften und immer wieder gut bezahlte Attentate erledigten. Schon früh wurde Nig und seinem Bruder Mahk von seinem Vater das Kämpfen beigebracht. Sie beide sollten Familienerbe fortführen und selbst zu Söldnern werden. Mahk war damit einverstanden, die Machenschaften seiner Eltern fortzuführen, schließlich war die Bezahlung gut. Nig allerdings weigerte sich aus moralischen Gründen und suchte woanders nach einer Anstellung in einem normalen Handwerk. Seine Eltern waren alles andere als glücklich über das Vorhaben ihres Sohnes, doch sie taten nichts dagegen, da sie davon ausgingen, dass niemand den Sohn von berüchtigten Söldnern einstellen würde. Schließlich fand Nig im neunten Monat des Jahres 38 eine Stelle in einer mittelständischen Bäckerei, wo er seine Lehre begann. Niemand, nicht einmal Nig selbst, wusste, warum er diese Stelle bekommen hatte. Doch er hatte sie und begann seine Lehre zum Bäcker. Seine Eltern waren schwer enttäuscht von ihrem Sohn, da er nicht das Familienerbe fortführen wollte und zu einem „moralischen Weichei“ geworden ist und verstießen ihn von ihrer Familie. Ihn störte das jedoch wenig, denn er war froh, endlich den Verpflichtungen seiner Familie entsagen zu können. Drei Jahre später, als die Lehre beendet war und Nig den Gesellenbrief erhalten hatte, wollte er etwas mit seinem Leben etwas Vernünftiges anfangen. Also zog er Richtung Südwesten und suchte nach einer Siedlung, in der er wohnen konnte. Immer wieder ließ er sich in kleineren Gemeinschaften nieder, in denen er mehr oder weniger motiviert etwas Brot backte und somit gerade genug Geld zum Leben verdiente, blieb aber nie lange an einem Ort. Irgendetwas schien ihn nie richtig zufrieden zu stellen. So vergingen die Jahre, durch das Land reisend, bis er im Jahr 48 eine kleine Ansammlung von Holzhütten an einem See fand. Alle Siedler dort waren wie er auf der Suche nach einem Neuanfang. Außerdem suchten sie nach einem Bäcker oder ähnlichem, der günstig eingekauftes Mehl zu Brot backen könnte, da dies billiger wäre als direkt fertiges Brot von anderen Siedlungen in der Nähe zu kaufen. Nig entschied sich, ihnen zu helfen und ließ sich dort nieder. Schon bald hatte er seine eigene kleine Hütte am Ufer des Sees, den sie „Alfinger“ nannten. Das herrliche, wunderbare, perfekte Wasser vom Alfinger brachte ihn auf die Idee, zu Angeln, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Seitdem geht er fast jeden Tag nach der Arbeit dieser Freizeitbeschäftigung nach, um zu entspannen und über sein Leben nachzudenken. Da er sich bei der Wahl seines Wohnsitzes zuerst nie entscheiden konnte und immer neue Plätze in der Siedlung probiert hatte, fragte ihn ein Mitbewohner der Siedlung, Karl Seggl: "Bisch du a Probist oder was odr warum duasch so viel rumprobiara? Kosch di ned amol entscheida? Du stellsch di ja an wie a Hund zum Oier lega." Nig verstand kein Wort von dem was Karl sagte und antwortete einfach nur "Ja." Seitdem wird er von seien Mitsiedlern scherzhaft "der Probist" genannt, kommt aber trotzdem bestens mit ihnen klar. Anhang: * -3230 64 -507 , Wohnort wird beim Antrag auf das Siedlungsrecht (welcher irgendwann in der Zukunft erfolgt) natürlich angepasst Ingame-Name: pickachoboy Vielen Dank fürs Lesen.
  25. Name: Anton Nowak Geschlecht: Männlich Rasse: Mensch/Mittelländer Geburtsdatum: 3. Monat im Jahr 20 der vierten Epoche Haarfarbe: Schwarz Augenfarbe: Blau Größe: 1,78 Heimat: Kloster Skała Wohnort: Kloster Skała Stellung: Geistlicher Mönch und Missionar Handwerk: Prediger und Schriftgelehrter Eltern: Peter Król(†) und Agnes Karrenbauer Geschwister: Halbschwester Elena und Halbruder Peter Glaube: Arthostiker (Arthos, der Richter) Aussehen Das Anton ein Mönch ist, kann man bei Ihn schon recht schnell an seiner hellbraunen Robe erkennen, welche er von seinem Kloster gestellt bekam. Diese reicht Ihm bis zum Knie und wird an der Hüfte gerade mal von einem kleinen braunen Band gehalten. Über der Robe trägt er eine dunkelbraune Gugel, welche recht gut sein Gesicht verdeckt, wenn aber auch nicht ganz. Anders als seine Kollegen im Kloster hingegen, trägt Anton statt den typischen Bundschuhen und Sandalen, zwei ebenfalls dunkelbraune Halbstiefel, da er ebenfalls als Missionar und Wanderprediger tätig ist und diese für weitere Strecken schlichtweg besser geeignet sind. Anton hat ein recht schmales Gesicht, was sich auch über seinen Körperbau sagen lässt. Da er keinerlei Muskeln besitzt und sein braver Blick Ihn auch nicht gerade bedrohlich daherkommen lässt, wird er von der allgemeinen Bevölkerung als zierlich angesehen. Als Frisur trägt er im Gesicht, unter seinen blauen Augen, einen kurzen, schwarzen, gepflegten Vollbart und auch auf dem Kopf ebenfalls schwarze, kurze, doch hingegen glatte Haare. Charakter Da Anton schon seit seinem ersten Lebensjahr im Kloster aufgewachsen ist, verfolgt er nicht nur den Selben Glauben wie die dort lebenden Mönche, sondern auch dessen Ansichten und teilt mit ihnen deswegen auch deren Lebensweise. Er ist durch seine Erziehung sehr asketisch und lehnt von sich aus, jeglichen Reichtum und Luxus grundsätzlich ab. Anton lebt unter anderen auch sehr integer und würde dementsprechend niemals auch nur auf die Idee kommen, die in der Alitheia aufgelisteten, moralischen Regeln zu hinterfragen oder gar zu brechen. Er ist demnach auch ein sehr frommer Mensch und tut alles, um im Auge von Arthos als ein gerechter Mensch angesehen zu werden und lebt seinen Glauben demnach auch sehr stur und konsequent aus. Durch seinen renitenten Charakter wirkt er auf die meisten Menschen deswegen nicht immer sehr einladend, da er die typischen Eigenschaften eines Mönches besitzt. Er ist Stur, versteht kein Spaß, konzentriert sich nur auf die Auslebung seiner Religion und ist vor allem sehr unflexibel. Auch ist er, was seine Psyche angeht, nicht mehr ganz fit, da er als Missionar auch der ständigen Verfolgung ausgesetzt war, welche seinen Geist stark schwächte und bei Ihn schon gut an den frühen Anzeichen einer Depression zu erkennen sind. Geschichte Anton war das, ungewollte, erstes Kind von der damals noch sehr jungen Agnes, welche bei einem Überfall von dem Verbrecher Peter Król vergewaltigt und daraufhin auch von Ihm auch schwanger wurde. Sie entschloss sich dazu, das Kind bei jemand anders abzugeben, doch fand niemanden, welcher sich um jenes Kind kümmern konnte. Es einfach im Wald aussetzen? Das wäre ein fatales Verbrechen im Auge der Götter gewesen. Die einzige Aussicht welche Agnes noch blieb, war ein Kloster hoch oben auf einem Berg in der Nähe von Aramat, welches sich später als das Kloster Skała herausstellen sollte, der Ort, an dem das Arthostentum seinen Ursprung fand. Sie ging nach oben, legte das Kind dort auf die Türschwelle vor dem Eingang ab und kehrte dem Kloster daraufhin den Rücken. Gleich nachdem Agnes verschwunden war, wurde das Kind vor dem Eingang von den dort lebenden Mönchen aufgefunden und in das Kloster gebracht. Die Mönche sahen keine andere Möglichkeit, als das Kind in ihren eigenen Reihen aufzunehmen und somit ebenfalls zu einem Mönch zu machen. Sie benannten Ihn nach Antonius, welcher in der Altitheia als ein Mann ohne Herkunft beschrieben wurde und den Nachnamen Nowak, da dieser übersetzt so viel bedeutet wie „der neue“. Anton wurde von den dortigen Mönchen gut behandelt. Zwar musste er schon seit seinem vierten Lebensjahr an der täglichen Prozedur der Mönche mit Teil nehmen, dürfte aber in seiner Freizeit sowohl im Garten als auch mit seinem, von den Mönchen extra für Anton geschnitzten, Spielzeug spielen. Als er mit sechs ein lernfähiges Alter Vollschritt, bildeten die Mönche Ihn zu aller erst in der Küche und in der Gartenpflege aus. Mit acht brachten sie Ihn auch das Lesen und Schreiben bei, so dass er von nun an die Alitheia auch alleine lesen und verstehen konnte. Zwei Jahre später wurde er auch in weiteren Fächern und Bereichen so wie Geschichte und Kräuterkunde unterrichtet. Für Anton war das Leben als Mönch ganz normal, da er ja immerhin nichts anderes kannte, auch wenn er gerne einmal die Welt hinter dem Klostergemäuer gesehen hätte. Anton interessierte sich, zur Freude aller dort lebenden Mönche, sehr für seinen eigenen Glauben und gab von sich auch zu bekennen, dass er davon träumte eines Tages die Messe halten zu dürfen. Mit fünfzehn begann er als Gehilfe in der Klosterbibliothek zu arbeiteten und begann dort seinen Glauben weiterhin in der Schrift und in den dort aufbewahrten Büchern zu studieren. Sein Engagement blieb natürlich nicht unbemerkt und sprach sich bei den Mönchen schnell um. Eines Tages beschloss der Prior, dass es nun an der Zeit wäre das Arthostentum in aller Welt zu verkünden und suchte daraufhin Mitglieder auf, welche sich freiwillig dazu bereit erklärten das Kloster zu verlassen und als Missionar tätig zu werden. Da der nun einundzwanzig jährige Anton dies als eine Chance sah, nun endlich einmal die Welt in echt zu erleben, meldete er sich natürlich ebenfalls freiwillig beim Prior, welcher Ihn daraufhin zum alten Phillip zuwies, welchen er bei seiner Mission unterstützen sollte. Anton und sein Mentor verstanden sich, durch die gemeinsamen Jahre im Kloster, recht gut und gingen nun zusammen auf die Reise. Draußen konnte sich Anton nun endlich all das ansehen, von dem er gerade einmal nur etwas gelesen und gehört hat und auch sein Mentor brachte Ihm auf der Reise alles bei, was er als Missionar für Pflichten zu erfüllen und Predigten zu halten hat, damit die Botschaft auch richtig bei den Leuten ankommt. Sie kamen in vielen Gemeinden, einigen Dörfern und ab und an sogar auch mal an einer Stadt vorbei, wo sie den Glauben erst einmal frei und öffentlich vor den Leuten vortrugen. Einige Gemeinschaften konnten sie sogar frei konvertieren, von dem manche sogar einen eigenen Tempel für das Arthostentum errichten ließen und wiederum andere, welche Ihren Glauben in deren Gemeinschaft nicht duldeten und die beiden Missionare sogar aus ihren Kreisen verbannten. Dennoch wagten es Anton und Phillip, in einigen solcher Gemeinschaften mehrere Untergrundgemeinden zu begründen, in welcher die Arthostiker ihre Religion heimlich ausleben und verkünden konnten. Zweimal mussten sich Anton und sein Mentor in mehreren Gemeinschaften dafür zur Rechenschaft ziehen lassen. Beim ersten Mal wurden Sie öffentlich am Pranger gedemütigt und beim zweiten Mal warf man sie zwei Tage lang ins Verlies. Dennoch glaubten Anton und sein Mentor weiter daran das Richtige zu tun und führten Ihre Mission weiterhin aus. Eines Tages, als Anton und sein Mentor schon neuen Jahre lang in ihrer Mission unterwegs waren, gestand Phillip, dass er sich für diese Aufgabe nun viel zu Alt sah und beschlossen hat zum Kloster zurückzukehren, um dort seine letzten Tage im Stillen zu genießen. Anton verabschiedete sich nur mit schweren Herzen von seinem Mentor, wusste aber, dass es das bessere für Ihn wäre, sich nach all den Jahren und Strapazen nun doch endlich zur Ruhe zu setzen. Anton glaubt noch weiterhin daran das Richtige zu tun und führt seine Mission, auch ohne seinen Mentor, weiterhin mit viel Vertrauen und Engagement aus und strebt das Ziel an, so viele Gemeinschaften wie möglich zum wahren Glauben zu bekehren, so dass er sich genauso wie Phillip eines Tages Zuhause zur Ruhe zu legen und zufrieden nach hinten schauen kann. Seine beiden Eltern hat Anton noch nie kennengelernt, geschweige denn seine beiden Halbgeschwister, welche seine Mutter Agnes, zehn Jahre nach der Geburt von Anton, später mit ihren Ehemann gezeugt hatte, welche nun alle zusammen in dem kleinen Dorf Frywałd zuhause sind. Was aus seinem Vater Karl geworden ist, ist bis heute noch unklar. Man geht davon aus, dass man Ihn wohl irgendwo aufgeschnappt und als Geächteter gehängt hat oder er als Verbrecher auf andere Weise um sein Leben kam.