Shorty_miner

Members
  • Content Count

    4
  • Joined

  • Last visited

  • Minecraft Name

    -

Community Reputation

9 Neutral

About Shorty_miner

  • Rank
    Lehrling

ERRUNGENSCHAFTEN

Recent Profile Visitors

289 profile views
  1. Charakterbeschreibung Lyria Steckbrief: Name des Charakters: Teclion der Vermummte Geschlecht: männlich Volk: Hochalven Geburtsjahr: J341 der 3.E Größe: 1,95m Haarfarbe: blond Augenfarbe: grün Heimat: Ein in der Verderbnis verlorenes Dorf der 3. Epoche Wohnort: Burg Caverna Corvi Stellung: Magisches Ratsmitglied der Burg Profession: Magische und Alchemistische Studien Eltern: Elcharon (Vater), Teriell (Mutter) Geschwister: / Glaube: Fünfgötter-Glaube Kampfklasse: Erzmagier Handwerksklasse: Alchemist Aussehen des Charakters: Seit dem Unfall in einem Labor trägt Teclion nur noch Gewänder mit einer Kapuze, die er tief ins Gesicht gezogen hat, um seine Narben und Verbrennungen zu verdecken. Würde man in sein Gesicht sehen, dann sähe man nur einen skeptisch verkniffenen Mund unter einer scharfen Nase mit zwei stechend grünen Augen, wissbegierig glänzend, aber im Schatten verborgen. Stets gekleidet in weite, rote Umhänge, akzentuiert mit Platten verzauberten Silbers pflegt er einen mit Silber beschlagenen Gürtel zu tragen. Nur wenige sehen tatsächlich sein blondes Haar jemals. Oft sieht man ihn mit Büchern oder Phiolen leuchtenden Inhalts, aber vor allem sieht man ihn allein; meist neben einem langsam herunterbrennenden Talglicht in seiner Bibliothek. Charakterzüge des Charakters: Entgegen seines zurückgezogenen und, durch die Kapuze, zugegebenermaßen wohl beunruhigenden Auftretens ist Teclion ein freundlicher Hochalv. Wer ihn um Hilfe bittet hat große Chancen diese Hilfe zu erhalten. Besondere Zuneigung bringt er den Bewohnern der Burg entgegen deren Hügel er für seinen Turm erwählt hat. Die größte Freude bereitet es ihm allerdings Tage und Nächte in seiner Bibliothek zu verbringen, dem Wind zu lauschen und die Zweige seines Hausbaums zu flechten. Oft verschwindet er Tage in der Spitze seines Turms, ob er über Fragen des Universums nachsinnt oder gefangen ist in den Schrecken, die er in seinem Leben erlebt hat ist nur schwer zu erkennen, da er sich weder im einen, noch im anderen Falle sonderlich gesprächig zeigt. Er ist hilfsbereit und unter Umständen sogar gesellig, aber viele Jahre der Einsamkeit haben ihn dennoch gezeichnet. Was ihn jedoch auszeichnet ist seine Bereitschaft jeden fachlichen Diskurs mit, bisweilen irritierender, Sachlichkeit zu diskutieren. Wenn er etwas nicht versteht setzt er alles daran diesem Umstand zu ändern. Ebenso sachlich und vor allem logisch, wie er studiert, versucht er auch in gefährlichen Situationen zu handeln. Obschon sein Körper bei einem Unfall schlimm verbrannte hat Teclion keine Angst vor dem Feuer, was ihn ängstigt sind die Schatten der anderen Welt und dass die Verderbnis ihren Weg nach Lyria findet. Darüber hinaus schätzt er sehr die hohe Kunst des Kochens. Seine liebste Gesellschaft ist eine junge Nordmarerin namens Lyn Vanadis, der er das Lesen beigebracht hat. Auch zu philosophischen Gesprächen und langen Geschichtenerzählungen lässt er sich hinreißen, wenn Lyn ihn wieder mal in den Weinkeller gelockt hat. Vergangenheit des Charakters: Teclion wurde im Sommer des 341. Jahres der dritten Epoche in einem kleinen Dorf in Küstennähe geboren. Seine ersten Jahre verbrachte er als glückliches Hochalvenkind mit einer normalen Schulbildung. Oft begleitete er seine Mutter, Teriell, die als Heilerin zwischen Dörfern umherzog, und unterstützte sie. Schon damals faszinierten ihn die Bücher seiner Mutter. Seine Mutter hatte an der Großen Bibliothek studiert und ihre Bücher waren das gesammelte Wissen ihres Studiums. Sein Vater, Elcharon, war ein strenger Alv und arbeitete als Ordnungshüter für das Dorf. Seine strenge Erziehung führte, Teclions Meinung nach, zu einem schwerwiegenden Defizit von verzehrten Süßigkeiten. Nachdem das Dorf von der Öffnung des Weltenrisses erfuhr, machte sein Vater sich mit den wehrfähigen Hochalven des Dorfes auf den Weg die Festung Eiswall gegen die andrängenden Horden der Schattenwesen zu unterstützen. Vergebens wie sich letztlich zeigte und Teclion blieb als Halbwaise zurück. Der Hälfte seiner Einwohner beraubt fiel das Dorf in einer Abwärtsspirale immer tiefer in Armut. Seine Mutter betätigte sich weiter als Heilerin in den naheliegenden Küstenstädtchen, aber trotz steigender Krankenzahlen schwand das Einkommen. Das Essen war knapp. Das Geld quasi nicht vorhanden und an einem schicksalhaften Tag im 373. Jahr der dritten Epoche ereilte auch seine Mutter ihr Schicksal. Der Tod kam schleichend in das kleine Küstendorf, zuerst erkrankten die Tiere, geschlagen mit eitrigen Beulen und Lähmungen verendeten sie. Die Menschen und Alven der Siedlung verließen vor lauter Furcht nicht mehr ihre Häuser, doch schützen sollte sie dies nicht. Es legte sich ein fauliger Nebel über die Stadt und jene, welche von ihm berührt wurden, wurden von innen heraus verdorben. Teclions Mutter versuchte den Bewohnern der Stadt den Tod zu erleichtern, auch Teclion, den sie die grundlegenden Wege der Magie und Heilung gelehrt hatte, unterstützte sie. Teclion hatte auch die Aufgabe die Kleider der Leichen zu verbrennen und so führte er stets eine brennende Fackel mit sich. Sie wand all ihre Kunstfertigkeit auf, doch im Stillen entsann sie sich der Worte ihrer Lehrmeister in der Großen Bibliothek über die Unausweichlichkeit des Todes. Die Hoffnung schwand und mit ihr auch das Leben. Eines stillen morgens blieb das Dorf ohne jeden Laut. Über die Nacht hinweg hatte auch der Letzte, der vom fauligen Nebel berührt worden war sein Leben ausgehaucht. Wie Teclion all dieses Grauen überlebt hatte wusste er nicht. Später in seinem Leben zeigte seine Forschung, dass Feuer die Krankheit verbrannte, solang sie noch keinen Wirt gefunden hat. Stets eine Fackel mit sich zu führen hatte ihm das Leben gerettet. So zog er allein weiter, zuerst begab er sich einige Kilometer in Richtung seines alten Heimatdorfes, in der Hoffnung in einem vertrauten Umfeld trauern zu können. Was er jedoch vorfand waren nur noch Ruinen. In Erinnerung an seine Mutter widmete er sich der Welt der Alchemie und Magie, er wanderte allein, er besuchte Städte, manchmal lebte er vom Land und manchmal hungerte er. Über den Verlauf der 370er Jahre hörte er, wie die Situation immer düsterer wurde. Er verdingte sich als Söldner in verschiedenen Scharmützeln und Schlachten. Seine Fähigkeiten verbesserten sich, sein Sinn für die Welt der Magie wurde feiner. All sein erworbenes Geld steckte er in eigene Forschung oder bezahlte er verschiedenen Lehrmeistern, in der Hoffnung aus der Kulmination seines angesammelten Wissens eine Lösung für das Problem mit den Schattenwesen zu finden. Auch wenn es ihm anmaßend erschien zu glauben ein halbwegs belesener Hochalv könnte lösen, was selbst die Götter nicht schaffen. In der letzten Schlacht im Jahr 384 kämpfte er als Kampfmagier gegen die Schattenwesen. Der Sieg gehörte an diesem Tage nicht dem Licht. Die Verderbnis, die sich weiter und weiter über die Welt ausbreitete, bereitete Teclion Albträume. Geplagt von Ermüdung und der Furcht vor Schlaf und weiteren Albträumen zog Teclion sich in ein verlassenes Labor zurück. Ob er einfach nur erschöpft war oder ihn ein fortschreitender Wahn ergriffen hatte vermochte Teclion später nicht zu sagen, aber als eine verunreinigte Phiole von ihm in einem seiner vielen Experimente verwendet wurde explodierte diese in einer Welle heißbrennender Flammen. Das Feuer leckte über sein Gesicht und seinen Körper, verzehrte sein Fleisch und ließ ihn in Agonie taumeln. Ob Glück oder Fügung er stolperte gegen einen Wasserbottich und ertränkte die Flammen im kühlenden Nass. Das Labor wurde ein Raub der Flammen, Teclion, getränkt im Wasser des Bottichs, überlebte das Inferno, wenn auch nicht ohne Spuren. Sein Körper war überzogen von Verbranntem Fleisch. Er zog sich die Kapuze seines Gewands tief ins Gesicht, um dieses zu verdecken und begann seine Heilung mit einem Zauber. Mit dem in Kraft treten des Göttlichen Vertrags änderte sich das Schicksal der Welt, fürs erste war die Verderbnis eingegrenzt und Teclion, dem die Flucht ins neue Lyria geglückt war, erholte sich. Die letzten zwei Jahre waren einem Fiebertraum gleichgekommen und seine Verbrennungen heilten nur langsam, trotz seiner magischen Begabung. Er fühlte sich zerrissen und ausgehöhlt von der steten Bedrohung der Verderbnis, doch im Lichte Lyrias begann er zu genesen. Er bereiste die Welt, meditierte über den Vulkanen von Nekronum, durchquerte den immerwährenden Frost der Eisenwolf Steppen und studierte die Flora des Arthofmoors. Im 17. Jahr der vierten Epoche besuchte Teclion Neu Basebach, heute eher bekannt als Aramat, er lauschte den Worten des Geweihten von Asthal, der verkündete, dass die Götter ihnen Lyria geschenkt hatte, damit die Völker es zusammen formen könnten. Fünf Jahre verweilte er in der Stadt, er studierte an der Akademie der Magiergilde und ließ sich als Magier registrieren. Das zähe Leben in der Akademie war er, trotz des großen Wissensschatzes, schnell satt und er strebte nicht danach weiter zum Magister aufzusteigen. Mit Erlaubnis der Gilde zog er als Eremit in die Welt hinaus. Mit dem Frühling des 22. Jahres der vierten Epoche begann seine Reise und sie führte ihn durch das Drachenbecken und die Wälder Oredans, bis er im Süd-Osten des Kraterfelds auf ein Bauwerk stieß, welches um eine Grotte errichtet worden war. Fünf ganze Jahre verbrachte er im Umland der Burg und beobachtete die Menschen, welche das Bauwerk fleißig weiter zu passablen Burg ausbauten – zumindest nach menschlichen Maßstäben. Im Spätherbst des 27. Jahres der vierten Epoche schlich er sich in Grotte, hinab die steinernen Stufen, vorbei an blühenden Ranken, bis er in der Grotte selbst einen kleinen Teich erblickte. In diesem Teich ein kleiner, blühender Fleck Erde mit einem sehr alten Stein auf dem ein Rabe saß. Neugierig betrachtete der Rabe Teclion, seine wissenden Augen blickten tief in die Seele des Alven. Der Rabe krähte und Teclion verstand. Am nächsten Morgen offenbarte er den Bewohnern der Burg seine Präsenz und bot ihnen sein Wissen an. Man hieß ihn willkommen und brachte ihn auf ein Zimmer fragwürdiger Qualität. Die Möbel waren nicht wirklich auf einen Alv seiner Größe ausgerichtet und die grobe Schnitzart selbiger irritierte sein nach Perfektion strebendes Hochalven-Auge, von der Motivation mit der gereinigt wurde mal abgesehen. Einige Monate vergingen in denen Teclion sich vorbereitete. Er sammelte Holz aus dem Silberwald, entrindete es und brachte es in passende Form, Steine aus Arhnar schlug er mit magischer Macht aus dem Berg und formte sie zu Ziegeln. Erze aus dem Boden des Kraterfelds tränkte er mit der Kraft der Grotte und veredelte sie. Schließlich, am ersten Jahrestag seiner Aufnahme in die Burg, sollte der erste Stein gelegt werden. Mithilfe des Steingeborenen wählte er die Stelle für das Fundament und der Bau begann. Dank der Ingenieurskunst des Steingeborenen und der Magie Teclions kam der Bau schnell voran. Bereits nach dem ersten Monat war das Fundament gelegt und die ersten Stützpfeiler ragten in den Himmel. Eine Jahreszeit verging und der Turm wuchs weiter. Nach vielen Monaten der Arbeit standen die Mauern des Turms. Selbst ohne jegliche Form von alvischem Dekor oder Schutzrunen war der Turm bereits ein beeindruckender Anblick. Eine zweite Jahreszeit verging und das Mauergerüst des Turms wurde mit Etagen, Räumen und weiteren Stützbalken versehen. Das oberste Geschoss und Dach wurden von Teclion allein in wochenlanger Arbeit selbst gebaut. Auch mit Magie war es ihm nicht möglich sich einen Turm einfach so aus dem Ärmel zu zaubern. Mit dem Anbruch der dritten Jahreszeit war der letzte Balken errichtet, die letzten Bretter befestigt und die letzte Rune eingraviert. Im Bestreben den Menschen ein vertrautes Bild zu bieten hatte Teclion sich für eine menschliche Bauweise entschieden. Er war sich sicher die Uralven wären über seine rücksichtslose Nutzung von Holz entsetzt und selbst seine hochalvischen Verwandten würden über die vergleichsweise dunkle und schmucklose Bauweise des Turms die Nase rümpfen. Zum Teil musste er seinen Artverwandten zustimmen, deswegen begab er sich auf die Spitze des Turms, er hatte nämlich etwas ganz besonderes, dass ein zentraler Teil seines Turms werden sollte. Auf der Spitze des Turms angekommen kniete er sich auf den Boden, weder Stein noch Holz füllte die Etage, sondern Erde, er grub ein kleines Loch und hinein legte er eine Eichel. Sein letztes Überbleibsel aus seiner von der Verderbnis verschlungenen Heimat. Er hegte und pflegte diese Eichel und aus ihr wuchs ein prächtiger Baum, der auch heute noch im Turm Teclions steht und an eine längst vergangene Zeit erinnert. Heute, mit 96 und auf sein erstes Jahrhundert zugehend, reist Teclion bei weitem nicht mehr so häufig. Einige Reisen zur Magierakademie nach Aramat, um mit Gleichgesinnten zu reden und Abschriften von Büchern und Schriftrollen zu machen, aber sein größtes Bestreben gilt der Pflege seines Turms und die Forschung in seiner Bibliothek. Oft steht er oben auf seinem Turm und blickt in die Ferne, mal nachsinnend über die Fragen des Universums, mal gefangen in den Schrecken seines gelebten Lebens. Während einer seiner letzten Reisen im 49. Jahr der vierten Epoche hatte Teclion sich verschätzt wieviel er noch in der Lage war zu tragen. Seine Abschriften diverser Bücher und Schriftrollen drückten schwer auf seinen alten Körper. Am Nordtor Aramats machte er eine Pause, um zu überlegen, ob ein Zauber die geeignete Lösung für sein Problem wäre. Dann spürte er Blicke auf sich ruhen, Blicke die länger schauten, als es sich für alvische Etiquette gehören würde. Er setzte seine Abschriften ab und drehte sich zur Quelle der Blicke um. Eine junge Nordmarerin kam zielstrebig auf ihn zu. Nach einem mehr oder weniger freundlichen Gespräch reisten die beiden gemeinsam in Richtung Caverna Corvi, wobei die junge Nordmarerin eine große Hilfe beim Tragen seiner Abschriften war. Mittlerweile war diese junge Nordmarerin zum Ratsmitglied der Burg aufgestiegen und zu einer sehr guten Freundin Teclions geworden.