Terach

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    _Terach_

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  1. Terach

    Terach

    Terach Birkenstamm Rasse: Mensch Heimat: Talgrund, ein kleines Dorf im Nord-Westen Lyrias Volk: Mittelländer Wohnort: Elandor, eine kleine Niederlassung, relativ im Süden Lyrias Geschlecht: Männlich Stellung: Bürger Geboren: 1. Tag des Jahres 22 der 4. Epoche Eltern: Vater Beorn und Mutter Esther Birkenstamm Alter: 28 Jahre Geschwister: Bruder Beren, mit 2 Jahren schon Körpergröße: 1,85 Meter vor der Geburt Terachs gestorben Körperbau: Robust, kräftig Glaube: Arthos, der Richter; Faora, die Mutter Haarfarbe: Blond Augenfarbe: Blau Handwerk: Holzfäller Aussehen Selbst für einen Mittelländer ist Terach auffällig gut gebaut: Seinen überdurchschnittlich großen, breiten Körper zieren kräftige Musklstränge, die von vielen Jahren harter Arbeit als Holzfäller und Leibeskräftigungs-Übungen zeugen. In den Augen der Menschen, aber eigentlich auch in jedes anderen Augen, sieht Terach stark und schön aus. Er hat blondes, fast bis zu den Schultern reichendes Haar und blaue Augen, die einen ungewöhnlich dunklen Farbton besitzen. Seinen Bart lässt er in der Regel stehen. Terachs Kleidung besteht aus einem grünen Woll-Wams, indem er sich ausgezeichnet tarnen kann und unter dem er ein dünnes ledernes Unterhemd trägt. Zum Schutz vor ungnädigem Wetter und Schnittverletzungen stecken seine Hände in Leder-Handschuhen, die jedoch die Finger freilassen und nicht bei der Arbeit behindern. Ebenso aus Leder sind seine festen, vor Wasser schützenden Stiefel. Die beige Hose ist aus Leinen gemacht. Um die Schulter hat sich Terach, immer wenn er unterwegs ist, einen braunen Ledergürtel geschnallt, an den er seinen Bogen und Köcher, seine Holzfälleraxt und weitere Werkzeuge befestigen kann. Da Terach sowohl auf die eigene Körperpflege als auch auf die Instandhaltung seiner Kleidung großen Wert legt, wird er als gepflegter Mensch geschätzt. Charakter Begegnet man Terach im Wald oder auch in der Stadt -wo eher er selten anzutreffen ist- so kann man sich des Eindrucks nur schwer entziehen, vor einem klugen, hilfsbereiten Mann zu stehen: Terach versucht so gut wie möglich nach den Idealen seines Vaters aber auch seines Glaubens an Arthos den Richter zu leben, hilft wie und wo er kann und bemüht sich, in Jedem -egal ob Fürst oder Bettler, Gelehrter oder Knecht- das Gute zu sehen. Gemäß seines Glaubens versucht er Rache-Gefühle, die bei ihm immer wieder gegen umherstreifende Räuberbanden, wie die, die seinen Vater ermordet hat, aufkommen, bestmöglich zu unterdrücken. Denn er ist sich gewiss, dass Arthos einen jeden nach dem Leben entsprechend seines Verdienstes richten wird. Dieser Glaube, der ihm bereits von seinen Eltern mitgegeben wurde, hatte ihn auch nach dem tragischen Tod seines Vaters vor dem Verzweifeln und vor Selbstvorwürfen bewahrt: Arthos würde die Mörder schon bestrafen. Trotz dieser Ansichten kann man bei Terach nicht von einem besonders geselligen, vor Selbstbewusstsein strotzenden Menschen reden. Am liebsten ist er mit seinen vertrautesten Freunden zusammen oder auch ganz alleine nur mit seinem Hund Huan im Wald unterwegs. Dort liebt er es, wie in Jugendtagen nach dem Tode seines Vaters, umherzustreifen und neue Orte zu entdecken. Dieser Verbundenheit mit der Natur hat Terach auch seine wichtigsten Fähigkeiten zu verdanken: Er kennt fast jede Pflanze und fast jedes Tier seiner Umegbung und weiß es, Fallen zu stellen, Tinkturen aus Kräutern herzustellen oder sich bestens zu tarnen. Er hat sich diese Zuneigung zum Wald auch zum Beruf gemacht und liebt es, durch seinen vertrauten Forst zu wandern oder Bäume zu fällen. Da ihn auf seinen Reisen Pfeil und Bogen stets begleiten, übt er sich täglich in seiner Treffsicherheit. Aber nicht nur im Bogenschießen, sondern auch im Schwert- und waffenlosen Kampf trainiert Terach regelmäßig seine Fähigkeiten. Generell ist er an fast Allem interessiert, was ihm im Leben begegnet und möchte verstehen, wie die Dinge funktionieren oder wie man sie beherrscht. Von einigen, am meisten aber von sich selbst als Schwäche angesehen ist hingegen Terachs Perfektionismus, der ihn regelrecht dazu zwingt, seine Arbeiten mit allergrößter Genauigkeit zu erledigen, was dazu führt, dass er selbst für vermeintlich Einfaches viel Zeit in Anspruch nehmen muss. In den Versammlungen seiner Siedlung Elandor ist Terach ein gern gesehener Ratgeber, der zwar wenig vom Intrigieren und Unterdrücken hält und weiß, aber dafür immer ein offenes Ohr für die Probleme und Herausforderungen seiner Gefährten hat und sich bestmöglich mit Herz, Blut und beiden Händen für das Wohl Elandors einsetzt. Dieser Tatendrang resultiert aber in den Augen Anderer hier und da auch in Voreiligkeit: Während eine ausführlichere Besprechung eines Problems möglicherweise notwendig gewesen wäre, hat Terach oft schon angepackt und so die Schwierigkeit ungewollt noch verstärkt statt sie zu lösen. Geschichte Terach erblickte am 1. Tag des Jahres 22 der 4. Epoche zum ertsen Mal das Tageslicht. Er wuchs bei seiner Mutter Esther und seinem Vater Beorn Birkenstamm, der von Beruf Schmied war, auf einem bescheidenen Hof am Rande eines kleinen, friedlichen Dorfes namens Talgrund auf. Schon in den frühen Kindheitsjahren wurden ihm viele Fähigkeiten beigebracht und Terach erlernte diese mit brennendem Eifer und Neugierde. So erlernte er von seiner Mutter die Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens, die sie ihm als einfache Hausfrau mit auf den Weg geben konnte, und machte sie durch seinen Fleiß stolz. Von seinem Vater jedoch lernte er Vieles über das Schmiede-Handwerk und wusste es mit der Zeit, die verschiedenen Werkzeuge zu unterscheiden und seinem Vater bei der Arbeit unter die Arme zu greifen. Im Alter von siebzehn Jahren traf sich Terach oft mit Beleg, einem mit seinem Vater gut befreundetem Waldläufer, der ihm, angesichts zunehmender Raubüberfälle in umliegenden Dörfern auf Geheiß seiner Eltern das Bogenschießen beibringen sollte. Bei diesen Übungseinheiten standen Lehrer und Schüler dann immer auf der Wiese hinter Belegs Haus, während Terach mit einem Übungsbogen auf eine alte Zielscheibe schoss und Beleg Verbesserungsvorschläge zu dessen Haltung gab. Da Terach ein lernstarker Junge war, lernte er schnell dazu und konnte nach vielen Übungseinheiten und dutzenden verschossenen Pfeilen aus einer flüssigen Bewegung heraus die Zielscheibe treffen. Als dieser Tag gekommen war, hielt ihn Beleg für bereit, um auf die Jagd mitgenommen zu werden und lud ihn gleich zu einem zweitägigen Jagdzug ein. Außerdem übergab Beleg ihm einen "richtigen" Bogen und einen, mit Pfeilen gefüllten, Köcher, da Terach nun die Verantwortung für diese Waffe tragen konnte, so Belegs Worte. Terach war natürlich hoch erfreut über das Geschenk und nahm die Einladung für den Jagdzug sofort an. Während der Jagd lehrte Beleg ihn Vieles über die Tier- und Pflanzenwelt - welche Tiere und Pflanzen giftig und welche genießbar sind. Außerdem wurde Terach in die Grundlagen des Wildnislebens eingeführt, z.B. lernte er, wie man ein Feuer macht oder, wie man sich vor wilden Tieren schützt. Auf dem Jagdzug selbst hatte Terach noch nicht das Glück oder das Geschick, ein Wildtier zu erlegen, trotzdem fühlte er sich im Wald heimisch und geborgen. Doch hätte Terach nie gedacht und befürchtet, dass sich seine neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu späterer Zeit noch als lebensnotwendig erweisen würden... Neben dem Bogenschießen übte Terach sich auch in seiner Kraft und Ausdauer, um mit Beleg, in dem er mittlerweile einen guten Freund gefunden hatte, auf folgenden Jagden mithalten zu können. Dies, zusammen mit einer gesunden Ernährung und viel Liebe seiner Eltern führte dazu, dass aus Terach im Laufe der Jahre ein starker, schön anzusehener und kluger Mann wurde. "Rückblickend stelle ich immer wieder dankbar fest, was für eine erfüllte und behütete Kindheit ich haben durfte." Sein, bis dato in gleichmäßigen Bahnen verlaufendes, Leben wurde heftig aus dem Gleichgewicht geworfen als Terachs Mutter an starkem Fieber erkrankte und in der darauf folgenden Nacht unerwartet verstarb. In der nun folgenden Zeit mussten Terach und sein Vater ohne Esther durch den harten und langen Winter kommen und Terach half mit in der Schmiede aus. Eines Tages, nur drei Monde nach dem Tod der Mutter, sollte Terach Brennholz für den Kamin sammeln, doch als er zurückkam fand er die Schmiede und den gesamten Hof, und noch weitere Gebäude des Dorfes teilweise brennend, teilweise in Schutt und Asche gelegt auf - sowie seinen Vater tödlich verwundet unter einem Trümmerbalken liegend. Eine Bande Plünderer hatte hier gebrandschatzt und gemordet. Während die Einwohner in ihrer Überraschung kaum eine Chance hatten, sich gegen den Angriff zu wehren, konnten die meisten nur noch fliehen oder sich verstecken. Einige wurden jedoch auch erschlagen, oder vom Feuer verzehrt. Terach konnte nicht verstehen, wie eine Bande von Freibäutern, wie diese, so etwas anrichten konnte, zumal das Dorf nicht sehr wohlhabend war und der Raubzug daher auch nicht sehr lohnenswert gewesen sein musste. Was Terach nicht wusste, war, dass die Banditen nicht der Güter des Dorfes wegen, sondern aus Rache gehandelt hatten: Beleg war nicht nur sein ganzes Leben lang ein jagender Waldläufer gewesen, wie Jeder im Dorf annahm. Nein, er war in früheren Tagen selbst mal ein Teil der Plünderer-Bande gewesen, bis er seine Schandtaten einsah, bereute und sein täglich Brot durch ehrliche Arbeit als Jäger verdienen wollte. So hatte er des Nachts unbemerkt die Bande verlassen und ist nach Talgrund gezogen, um sich dort in friedlichen Absichten niederzulassen. Dort hatte er Keinem etwas von seiner Vergangenheit erzählt. Er hatte sich seiner Vergangenheit geschähmt und gefürchtet, sonst aus dem Dorf ausgestoßen und vertrieben zu werden. Irgendwie mussten die Banditen jedoch mitbekommen haben, wohin Beleg gezogen ist. Da dieser als Deserteur eine Gefahr für die gesamte Gruppe darstellte -er hätte das Versteck der Bande verraten können- hatten sie sich vorgenommen, ihn umzubringen. So geschah es, dass sie in Talgrund gewaltsam und unter Brandlegung nach ihm gesucht hatten und Alle, die sich ihnen in den Weg gestellt hatten, niederstreckten, bis sie Beleg fanden und töteten. Als nun Terach vor seinem keuchenden Vater kniete, war ihm das Alles egal, selbst Beleg war ihm in diesem Moment egal, so sehr liebte er seinen Vater. Mit Beorns letzten Worten, bevor er verstarb, ermahnte er seinen Sohn, immer geduldig und ehrlich zu sich selbst und der Welt zu sein, in Allem das Gute zu sehen und seines eigenen Glückes Schmied zu sein. "In kürzester Zeit war meine bis dahin gekannte und geliebte Welt in sich zusammengebrochen...die düsterste Zeit meines Lebens. Selbst heute kommen mir manchmal noch Tränen, wenn ich daran denken muss." Voller stiller Trauer begrub nun Terach, der doch mit neunzehn Jahren noch gar kein richtiger Erwachsener war, den Leichnam seines Vaters auf dem Hügel hinter dem Hof, packte das Wichtigste zusammen und machte sich, ohne nach Belegs Leiche zu suchen oder sich überhaupt von anderen Bewohnern zu verabschieden, auf die Reise in das Unbekannte. Warum er das Dorf verließ -immerhin waren die meisten Bewohner am Leben geblieben- , weiß Terach selbst bis heute nicht genau. Doch wahrscheinlich war der Grund, dass er durch die tragischen Tode seiner Eltern mit seiner Heimat große Trauer verband und sich nach einer Veränderung in seinem Leben sehnte. Das Unbekannte -das war in Terachs Fall ein großer, von Seen und Wiesen durchzogener, Wald- und dort hatte er nun glücklicherweise Vor-Erfahrungen und -Kenntnisse, mit denen er in der Wildnis überleben konnte. Natürlicherweise entwickelten sich seine Fähigkeiten dort, wie er auf sich allein gestellt war, weiter. So konnte er sich verstecken und tarnen, Nahrung als solche erkennen und beschaffen und jagen: Er wurde mit der Zeit zu einem begnadeten Bogenschütze, Fährtenleser und Fallensteller. Als treuen Gehilfen, der bis heute nie von seiner Seite weicht, schätzte Terach seinen, eigens gezähmten Hund Huan, der dafür sorgte, dass Terach auch bei erfolgloser Jagd nie hungrig "zu Bette" gehen musste. Huan hatte er als, von seiner Mutter verlassenen, abgehungerten Welpen, in einer Kuhle zusammengekauert und ängstlich gefunden und konnte ihn durch das Füttern mit erjagtem Roh-Fleisch aufpäppeln und sein Vertrauen gewinnen. Nachts kletterte Terach immer auf einen Baum und versuchte in einer Astgabel seinen nötigen Schlaf zu erhalten oder entfachte am Boden ein Feuer. So schützte er sich vor wilden Wölfen. Doch obwohl Terach mit der Zeit sein Überleben immer besser sichern konnte, schmerzte ihn seine Erinnerung an den Tod seiner Eltern, fühlte er sich zunehmend einsam und sehnte sich nach Gleichgesinnten... So war es ein glücklicher Zufall -oder doch gottgelenkt?- dass Terach eines schönen Frühlingstages nach bereits drei Jahren in der Wildnis während eines Jagdzuges im Wald den Alven Elodin Averlon traf. Die unverkennbaren Unterschiede -die verschiedenen Rassenzugehörigkeiten, Interessen, Kampfweisen und Charakterzüge- verhinderten nicht, dass Terach und Elodin untrennbare Freunde wurden, denn beide verfolgten das gleiche Ziel: Sie sehnten sich nach Gesellschaft, nach einer festen Niederlassung und nach mehr Sicherheit. Die Zeit war es, die aus dem anfänglichen Nutz-Bündnis zwischen Beiden eine herzliche Freundschaft formte. Elodin Averlon, ein Alve, der seine Leidenschaft in der Erlernung der Alchemie und Magiekunst gefunden hatte und aus Abenteuerlust umherzog, war wegen der gemeinsamen Sehnsüchte, die Beide miteinander teilten, nicht schwer von Terach davon zu überzeugen, in den warmen Süden zu ziehen, um dort eine feste Bleibe zu erbauen. So zogen die zwei Freunde mit ihrem geringen Hab und Gut zusammen in die Ferne der güldenen Sonne entgegen. Nach einer langen, beschwerlichen und auch ereignisreichen Reise durch Lyria fanden die zwei Gefährten ein wunderschönes Flussdelta, umringt von dichten Eichenwäldern und Bergen. Ohne zu zögern wussten beide, dass dies der perfekte Ort für ihre neue Heimat ist. Und so errichteten sie den Grundstein für ihren neuen Wohnsitz -später gaben sie ihrem Zuhause und ihrer Umgebung den Namen "Elandor"- , der ihnen Sicherheit , Wohlstand und ein geordnetes Leben bringen sollte. "Endlich hatte ich wieder eine Orientierung und ein Ziel in meinem Leben. Etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt!"