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Showing content with the highest reputation since 09/28/2021 in all areas

  1. 10 points
    Liebe Lyrianer, es ist wieder soweit. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und die Toten wollen nicht länger begraben sein. Vom 25. Oktober bis 8. November zelebrieren wir unser traditionelles Halloween Fest. In diesem Zeitraum wollen wir eure schauderigsten, gruseligsten Halloween Minecraft Skins sehen. Zudem möchten wir euch mit einem kleinen Halloween-Deko-Wettbewerb dazu animieren, eure Siedlungen, Dörfer und Städte schauderhaft schön zu dekorieren. Eine durch Schokolade absolut unbestechliche, neutral anonyme und extrem süße Fachjury wird am Ende eure Kunstwerke bewerten und dem / den Besten etwas Süßes (oder Saures) ins Regal stellen. Und natürlich wird es auch dieses mal eine gespenstisch schöne Schatzjagd geben bei der ihr Knochenschlüssel sammeln dürft, um diese für ganz viel Süßkram und seltene Gegendstände einzutauschen! Die PvE-Schatzjagd startet am Freitag abend (29. Oktober ab ca. 20 Uhr) und läuft dann max. 7 Tage. Sofern an einem dieser Tage PvP aktiviert wird, teilen wir euch dies im Chat bzw. über Discord mit. Schaut also regelmäßig auf unserem Discord Channel vorbei, um keine wichtigen Updates zu verpassen! Wir wünschen euch bereits jetzt ein schauderhaft schönes Haaaallooowweeeeeeeeeeeen!
  2. 9 points
    Hey Ho, Eure Stadt/Burg/Schenke/Kloster was auch immer hat weder Wappen noch Wimpel? Dan seid ihr bei mir an der Richtigen Adresse, Ich erstelle euch nach Wunsch ein Wappen mit Heraldik Symbolik + Flagge wenn nötig, Was es Kostet? Ich mach es gerne ohne Bezahlung, aber auf ein Trinkgeld in form von Dukaten Freu ich mich immer Als Graf von Veißen und Burgheer habe ich mir selbst Natürlich auch was Erstellt und zeige die euch damit ihr ein eindruck davon erhaltet was ich mache Mit Freundlichen Grüßen Siegfried Veißel, Landgraf von Veißen aka LightzFS :) [Schreibt mir euren Wunsch gerne per PN oder als Antwort auf den Beitrag oder Discord: LightzFS #3941 bzw sprecht/pingt mich an wenn ihr mich im TS seht]
  3. 9 points
    Die Ländereien von Lithos Im lyrianischen Süd-Westen liegt Lithos. Die Besiedlung der Landschaft wurde durch die reichen und fruchtbaren Ackerböden begünstigt, die den Anbau von erstklassigem Weizen ermöglichen. Aus der ursprünglichen Ansammlung von Höfen und Landgütern wuchs im Laufe der Zeit eine kleine Siedlung, die über einen zentralen Ortskern am Rande einer großen Bucht verfügt. Mit wachsender Bekanntheit erweiterte sich das Einflussgebiet der lithianischen Fraktion, welche ihr Domizil in der eigens errichteten Festung auf dem Lithos-Monolith im Norden der Ländereien von Lithos bezog. Die günstige Lage des Hafens zog fahrende Händler an, und einige von ihnen blieben. Mit ihnen kam auch der Wohlstand nach Lithos. Als besonders bedeutsam für die Zukunft Lithos' sollte sich der Entschluss der lithianischen Fraktionsverwaltung herausstellen. einer Gruppe von lyrianischen Wissenschaftlern Logis zu gewähren. Mit ihrem Tatendrang und den mitgebrachten Fachkenntnissen wurde alsbald ein Himmels-Observatorium errichtet, mit denen das Firmament auf Polarlichter und andere astronomische Phänomene erforscht werden konnte. Für die Siedlung Lithos bedeutete dies eine zusätzliche Steigerung der Bekanntheit und so dauerte es nicht lange, bis sich mit der Kartografen-Gilde weitere Wissenschaftler in Lithos niederließen und die erste Kartografen-Akademie Lyrias gründeten. Aus der ehemals überschaubaren Siedlung wurde langsam ein Dorf. Und wer weiß, was die Zukunft noch bringen mag für Lithos - Geboren am Wasser; Erblüht in den Sternen. Livemap Siedlungsantrag Bewohner Freedo_18 Mondschnitzel Hagbard1995 asoasox Firestriker17 Mafur_der_dwalin Ragnak_Ragnarson Nemos089 Associates TheLastUn1C0rn Waffelbjoern Blick über das Dorf Observatorium Schmiede Heiligtum Fraktionsbotschaft Kräuterhütte Kartografie-Akademie Blumenstuben Netzflickerei Brauerei Hier noch eine Liste der Anforderungen: 35+ GS 2 Versammlungshallen 8+ Wohnhäuser Marktplatz mit Brunnen, verschiedenen Ständen und Essensangeboten Versorgung: Mühle, Fischerhütte, Jagdhütte Kräuterhütte unter Brücke zum Lithos-Monolith Wächterhaus und Kerker in Fraktionsfestung Handwerk: Bäcker, Wagnerei, Netzmacher, Schmiede, Holzfällerhütte Gesellschaftsgebäude: Kartografie-Akademie, Observatorium, Dorfschule Taverne am Markt Fraktionsbotschaft mit Ballsaal und Dorfarchiv Brauerei, Weinberg im Süden (noch ohne Winzerei/Kellerei) Post am Markt Heiligtum und Friedhof im Norden der Siedlung Wäscherei HIer noch eine kleine Karte euer Freedo_18, i.A. Lithianische Bürger und Bürgerinnen
  4. 9 points
    Lang wurde es sich gewünscht - Nun ist der Tag gekommen! 1v1-Arenen zum austesten der Kampfklassen auf Stufe 100! [Neu] Auf dem Eventserver sind nun sechs PvP-Arenen verfügbar:
  5. 8 points
    So liebe Lyrianer! Diesen Samstag, den 23.10.2021 um 18:30 Uhr, wird die neue Hofbrauerei der Wyrmfeste eingeweiht! Einen Portpunkt wird es geben, Speis und Trank stehen zum Kauf, fürs Program ist gesorgt ;) Jeder ist willkommen, jedoch werden Störenfriede in die Ausnüchterungszelle gebracht. Ich freue mich auf ein reges Treiben! :)
  6. 6 points
    Hi Aaron, vielen dank für deinen Beitrag. Es stimmt, niemand kann die Zeit zurück drehen. Das ist im echten Leben ja genau so. Man reflektiert und schwelgt in Gedanken. Mir ist bewusst, dass wir derzeit in einer Art "Krise" stecken. Hierfür gibt es zahlreiche Gründe. Einer der Aspekte hiervon ist die hohe Anzahl inaktiver Teamler, die nicht länger Interesse an Minecraft haben, aber auch personelle Abhängigkeiten, die geschaffen wurden und uns nun den Wind aus den Segeln nehmen. Doch selbst in so einer schwierigen Phase gibt es supertolle Menschen die Lyria die Treue halten und uns unterstützen. Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken <3. Ich kann dir ebenfalls versichern, dass wir nicht hier stehen bleiben werden, sondern mit neuen Ideen und vorallem gemeinsam mit euch - der Community - Stein für Stein aufbauen, uns neu formieren und neue Spielerlebnisse schaffen, die auch langfristig ein abwechslungsreiches Serverleben ermöglichen. Wir haben vieles versäumt, was wir nun aufholen müssen. Das kostet Zeit, sehr viel Zeit und auch Kraft. Wir werden erneut in eine Phase des Experimentierens eintauchen, Dinge einfach mal ausprobieren, auch wenn sie nicht funktionieren, uns erlauben Fehler zu machen. Ich kann verstehen, wenn das für einige Spieler nicht sehr befriedigend ist, aber die Alternative wäre Stillstand. Und Stillstand ist keine gute Sache, egal in welchem Zusammenhang. Im Moment sind wir nur wenige aktive Teamler, wenn ihr uns also unterstützen möchtet und uns beim Experimentieren helfen wollt, dann bewerbt euch! Wir brauchen talentierte Leute die unser Projekt vorantreiben.
  7. 5 points
    Wenn man einen Heerführer danach fragen würde, welche Eigenschaften ein guter Soldat haben sollte, wird jede und jeder etwas anderes antworten. Manche würden sagen, dass ein guter Soldat überlegt und vorsichtig sein muss um nicht durch eine Dummheit zu sterben. Ein anderer würde sagen, dass ein Soldat Befehlen folgen sollte. Wieder eine andere würde sagen, dass Mitgefühl wichtig ist. Diese würde dann komisch angeguckt werden, gefragt werden ob sie sich vielleicht verirrt hat und dann, nach kurzer Konversation, zur Taverne "Sonnenstern" um die Ecke dirigiert werden. Doch egal welche Qualitäten man als Anführer schätzt, es gibt eine Qualität, die universell als nicht wünschenswert angesehen wird: Leichtsinn. Und diese Qualität hatte jeder einzelne Soldat, der zur Zeit dieser Erzählung in der Taverne "Zum Trunkenbold" saß. Besonders eine Dame stach aus der Menge heraus. Sie hatte seidige rote Haare und eine Haut so blass wie die Gischt. Zwei außergewöhnliche Augen summten und brummten in ihren Augenhöhlen. Dies ist die Federtänzerin. Sie ist bekannt und berüchtigt als Informantin in illegalen Kreisen. Wenn sich jemand in den dunklen Ecken Lyrias einen Namen gemacht hat, dann weiß sie darüber Bescheid. Wenn jemand seine Kumpanen an irgendwelche Gesetzeshüter verpfiffen hatte, dann wusste sie es. Und auch wenn ein Oberhaupt kurz vor dem Sterben lag, wusste sie es. Sie wurde begleitet von einem Braunbärjungen. Dieses reichte der Elfae grade mal bis zu den Knien. Es hatte sich auf ihrem Schoß zusammengerollt und knabberte an einem Fetzen Fleisch. Die Federtänzerin kraulte ihm gedankenverloren am Nacken und verfolgte die Konversation, die um sie herum ausgebrochen war nur mit einem Ohr. "Es kann so nicht weitergehen! Wir riskieren hier unser Leben für die hohen Herren im Norden und Süden und was kriegen wir? 5 Kreuzer pro Monat und 20 Groschen für außergewöhnliche Leistungen im Dienst?" Der Sprecher nahm einen Schluck von seinem Humpen und wischte sich dann den Schaum aus seinem mäßig gepflegten Vollbart. Sein Gegenüber zwirbelte kurz seinen Schnurrbart. Dieser war besser gepflegt als der üppige Vollbart des ersten Sprechers, aber trotzdem ein wenig durcheinander. "Ich mag es zwar wirklich nicht einem Nordner zuzustimmen, aber da ist schon etwas dran." Er starrte in seinen Humpen, schüttelte ihn kurz, seufzte und sprach dann weiter: "Wir werden auch nicht gerade gut bezahlt. Besser als ihr immer noch, aber mit 7 Kreuzern kann man höchstens sich selbst für einen Monat durchbringen und dann auch kaum. Aber wie jemand erwartet mit diesem Lohn eine Familie durchzubringen, ist mir schleierhaft." Er nahm einen Schluck und wartete bis sich das Tuscheln der versammelten Soldaten wieder beruhigt hatte. "Also, werter Brigadegeneral Siegbert von Kranich, warum hast du uns hierher eingeladen? Sicher nicht wegen dem Bier, das" Er senkte seine Stimme zu einem Flüstern" unterirdisch ist" Schnell blickte er zu der Bardame, einer Infalem, die sogar ihm Angst machte. Nicht weil sie aussah wie ein Dämon aus alten Legenden. Nein, Wigand Gerbkraut hatte selbst schon echte Dämonen im Kampf geschlagen. Das was ihm so sehr Angst machte, war die riesige Narbe, die einmal quer über ihr Gesicht ging. Diese Frau war kampferprobt und würde vor nichts zurückschrecken um sich, ihre Taverne und ihre Ehre zu verteidigen. Wigand blickte wieder zu dem General des Thronreichs. Dieser wollte gerade etwas erwidern, als plötzlich die Frau mit dem Bärenjungen die Stimme erhob: "Der Grund für ihren Besuch im schönen Finsterried bin ich, Herr Gerbkraut, Sohn von Alba und Horas Gerbkraut, sowie Bruder zu Narzisse Gerbkraut, Sanitäterin auf dem Schlachtfeld; General zu See der Republik von Wuhltas, im Kommandantenstand der Schlachten an den Kapklippen, des Weißstroms sowie der Belagerung von Swyddfa Wen. Ich bin die Federtänzerin und bin hier um den Anwesenden ein Angebot zu machen." Die versammelten Soldaten tauschten überraschte Blicke und fingen wieder an zu tuscheln. Doch die Federtänzerin ignorierte dies und beobachtete den kleinen Bären, der sein Fetzen Fleisch fertig gegessen hatte und nun friedlich schlummerte. "Vor ein paar Wochen traf ich Brigadegeneral von Kranich in einer Kneipe wie dieser und überhörte wie er sich genau wie vorhin über seine Bezahlung... sagen wir mal "artikulierte". Ich beschloss ihm das Angebot zu machen, welches ich auch Ihnen jetzt mache. In der Unterwelt Lyrias kennt man mich als die Federtänzerin. Der Name kommt daher, dass ich wie eine Feder überall sein kann und jegliche Informationen ablauschen kann." Sie blickte wieder in die Menge, die mittlerweile totenstill und vollkommen auf sie konzentriert war. Einige murmelten Beschwerden über die Illegalität der Person, die hier im Trunkenbold saß und munter über ihrer Karriere plauderte. Einige begannen sogar sichtlich mit sich selbst zu ringen, ob sie dieser Verbrecherin weiter zuhören sollten. Doch nach einer Weile schienen sie zu beschließen ihr wenigstens kurzzeitig ihr Ohr zu leihen. "Sind die werten Herren und Damen also bereit das Gesetz zu brechen?" "Was?!" "Wie können sie?!" "Was denken sie?!" Die Kneipe füllte sich mit den lauten Rufen und Schreien empörter Soldaten, deren Ehre soeben beleidigt wurde. Die Tänzerin wusste nicht genau warum. Es war nur eine Frage gewesen. Sie murmelte "Dann muss ich es Ihnen einfach zeigen", und gab den Bären an einen Zwerg weiter, der bis dahin heimlich, still und leise ein Glas Vodka neben ihr getrunken hatte. Niemand hatte ihn wirklich bemerkt. Er nahm den Bären mit professionellem Griff entgegen. Währenddessen stöberte die Elfae in einer bis dato unscheinbaren Tasche herum. "Raziel, wo haben wir nochmal die Pläne und Verträge verstaut?" "Vordere linke Tasche, neben dem Balsam und dem Lakritz, meine Tänzerin" "Ah, hier, danke." Sie zog ein gefaltetes Stück Pergament, so groß wie der Tisch hervor und breitete es zwischen den Humpen und Karaffen aus. Es war eine Karte von ganz Lyria. Mehrere Siedlungen waren mit roter Farbe umkringelt worden. Dazwischen waren Routen, auf See, Land sowie unter Tage gekennzeichnet. "Was ist das?", fragte ein Soldat aus der sich mittlerweile langsam beruhigenden Menge. "Das hier", antwortete die Tänzerin "ist Der Plan" ... ... "Der Plan?", fragte ein anderer Soldat als sie nicht weitersprach. "Ganz genau: Der Plan!" erwiderte sie. "Mein Plan!" Raziel räusperte sich kaum hörbar. "Fein, unser Plan, zufrieden? Ich komme mit dem Geld, das ich als Informantin verdiene zwar gut über die Runden, es ist aber ein sehr unregelmäßiger Beruf. Wenn grad keine Infos zu holen sind, dann gibts auch leider kein Geld. Deshalb habe ich mich entschieden zu expandieren. Das was die werte Soldatenschaft hier sieht" Sie vollführte eine den Raum einschließende Geste "Ist der Beginn eines Schmugglernetzwerkes." "Schmuggler..." "Was..." "Oooh..." "Ich und meine Partner haben einen großen Teil Lyrias durchkämmt und mehrere Orte ausfindig gemacht an denen wir Verstecke errichten wollen. Doch leider sind wir für ein Unterfangen dieser Größenordnung ein wenig unterbesetzt vom Personal her. Deshalb brauchen wir die anwesende Soldatenschaft." Wigand Gerbkraut setzte sich aufrecht hin und blickte der Federtänzerin in die summenden und brummenden Augen. "Was zum...?" Er schüttelte kurz seinen Kopf als ob er ihn von Nebel befreien musste. Dann klärte sich sein Blick. "Wenn ich und meine Soldaten also ihrer Sache beitreten würden, was würden wir als Entlohnung bekommen? Wir wollen tunlichst vermeiden von einer schlechten Lage in die Nächste zu stolpern, versteht Ihr?" "Das ist vollkommen verständlich. Raziel?" Der Zwerg nickte und zog ein weiteres Stück Papier aus der Tasche, "Wir haben schon etwas vorgeplant und einige Verträge vorbereitet" Er gab dem General zur See eines der Dokumente. Dieser zog eine Messingbrille aus der Innentasche seines Mantels, setzte sie auf und begann laut vorzulesen: "Dieser Vertrag wird geschlossen zwischen zwei Parteien: Der ausführenden Partei und der verwaltenden Partei. Diese Namen sind nur für diesen Vertrag gewählt und spiegeln nicht die Aufgaben wieder, zu der sich die Parteien verpflichten. Hm hm hm da da da. Ah, hier, Entlohnung: Die verwaltende Partei verpflichtet sich der Auszahlung eines Monatslohnes von 10 Kreuzern?!! Was?!" Die Soldatenschaft brach aus in erstaunte und ungläubige Rufe. "Da muss ein Haken dabei sein das kann gar nicht so stimmen..." "Haken?! Wigand! Was denkst du ist das hier?" Brigadegeneral von Kranich leerte seinen Humpen und knallte ihn so laut auf den Tisch, dass sofort jegliches Getuschel, egal ob von seinen Soldaten oder denen der Republik, erstarb. "Natürlich ist da ein Haken. Ein sehr offensichtlicher sogar! Am heutigen Abend werden wir Verbrecher werden! Wir werden irgendwann vielleicht berühmt und gefürchtet werden! Wenn das geschieht-" Er hielt Inne, schloss seine Augen kurz und öffnete sie dann wieder mit einem Ausdruck im Gesicht, den noch keiner seiner Soldaten je auf seinem Gesicht gesehen hatte: Zweifel. Von Kranich fuhr in einer Stimme fort, die überquoll mit Schwere "Wenn unser Verrat an die Öffentlichkeit kommt, werden wir nicht nur von unseren jetzigen noch-Kameraden verfolgt und gefoltert werden, nein, die die uns Nahe stehen werden auch in Gefahr sein. An meinem ersten Tag als Brigadegeneral wurde ich zu meinem Vorgesetzten gebracht und dieser sagte mir eins: "Das Thronreich ist nicht gütig gegenüber denen, die es verraten." Wenn sich hier einige weigern mir in die Gesetzlosigkeit zu folgen ist das bedauerlich. Aber das lässt sich nicht ändern. Also was sagt ihr?" Er zog ein identisches Exemplar des Vertrages hervor. Auf der letzten Seite ganz unten war seine Unterschrift mit schwarzer Tinte geschrieben. "Wollt ihr Schmuggler werden?"
  8. 5 points
    Link zum Siedlungsantrag, konnte es irgendwie nicht anders hochladen. https://1drv.ms/b/s!AizlALbNlAKLigpbz4CgJESUXN1N?e=o0JhJr Lage: http://map.lyriaserver.de:8080/?worldname=Lyria&mapname=surface&zoom=5&x=34238&y=64&z=25046 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.
  9. 4 points
  10. 4 points
    Tabulons Heilige Schrift Ethos grüßt euch fromme Taldaren, wie viele von euch wissen, beschäftigten wir die heiligen Verteidiger der Kirche, uns schon lange mit dem Sammeln und Ordnen der Heiligen Schrift. Unsere Schulen lehren sie und jedem Taldar sollte das Recht gegeben sein, sie zu lesen. Doch wie es scheint können wir diesem Auftrag nicht allein nachkommen, weshalb ihr gefragt seid. Der Ethosische Ältestenrat hat entschieden, das nun auch ihr bei der Suche nach der Heiligen Schrift helfen dürft. Sollten sich also Teile der Heiligen Schrift in eurem Besitz befinden, steht auf diese ein hohes Preisgeld aus. Die besten Exemplare lässt sich die Vatikansbibliothek bis zu 10000 Dukaten kosten und jedes Stück, das nachweislich in die Heilige Schrift gehört, ist für Ethos 5000 Dukaten wert. Diese heiligen Bücher dürfen jederzeit bei einem Mitglied des Ältestenrates abgegeben werden. gez. Patriarch Tyrael
  11. 4 points
    /nickname wurde deaktiviert, da es keine zufriedenstellende Lösung darstellt
  12. 3 points
    Moin Alt-Lyrianer hier. L2 und L3 wie ihr sie beschreibt hab ich schon gefühlt nicht mehr richtig erlebt. Ich bin damals vor fünf oder sieben oder neun ka wie vielen Jahren auf Lyria gestrandet und hab in meiner Jugend viel Blödsinn gemacht, mich mit den Mods gerangelt und selbst die Chefetage biss an und leicht über die Grenzen gereizt. Nebenbei hab ich Hauptberuflich so ziemlich alles und jeden angeworben oder umgebracht/ umbringen lassen und mich auf meinem damaligen Axtskill von fast 2000 (Ende war so bei 1000) ausgeruht und die Welt tyrannisiert. Auch habe ich ganze Städte und Fraktionen "vertrieben" oder ausgelöscht. Das Feuer, das kriegerische und - später mit Arkania unter der Leitung von darksumi und Chevolga - das Chaos und knallharte Hardcore RP/PvP hatten ihren Reiz. Auf der jetzigen Welt ist alles so gigantisch, so "unerreichbar" das mir bei dem Gedanken an Kampf, Auseinadersetzung und Kriege die Lust vergeht. *hehe* Viele alte Gesichter sind gegangen und so viele neue sind aufgetaucht. Ich vermisse auch das alte Lyria, aber ich bin dankbar für die Erlebnisse mit allen Mitstreitern. Ich glaube das Neue Lyria bietet statt PvP Anreize viele Möglichkeiten fürs RP. Das neue "Klassen/Kampfsystem" eröffnet neue Möglichkeiten und auch denke ich das Technisch wie Spielerisch noch viel möglich ist und sich allein dadurch in Zukunft mehr Verlorene oder Alte hierher verirren. :) gz. der Barbar
  13. 3 points
    Hey, ich bin Aaron und vielleicht hat der ein oder andere mit mir L2 und auch L3 verbracht. Da ich noch zu der Jüngeren Generation der Spieler gehöre die vielleicht mit ihrem eifer nach Macht auf dem Server diverse ehemalige Stammgruppen von L3 vertrieben haben und dadurch das Ende der Ära von L3 maßgeblich geändert haben, möchte ich wie in der Überschrift bereits erwähnt sagen mir fehlt Lyria. Tja, jetzt könnte man sich natürlich meinen, was ich mit dem oberen Abschnitt vermitteln möchte. Ich möchte damit auf keinen Fall sagen mir fehlt die Zeit als man, als "Chaosgeneration" Lyrias Angst und Schrecken verbreitet hat und den Ehemaligen Stammgruppen ein Dorn im Auge war. Nein, diese Zeit ist nicht was ich vermisse. Denn da ich mit dem Server Groß geworden bin habe ich bereits mit Spielern wie Erdbeerfisch, ZockerFunny oder Baufantasy verbracht und diese Spieler haben zu meinem jetzigen "ICH" viel beigetragen was sie höchst wahrscheinlich nicht wissen, aber an der Stelle gehen die liebsten Grüße raus. Nach einer 2 Monatigen Auszeit von L2 kam auch schon L3 und dort Gründete ich nach kurzer Zeit mit meinem Mitspieler BeInvincible die Gruppe ASG und die Stadt Frostwind. Zuvor habe ich diverse Gruppen auf L3 angeführt. Bevor ich dann eine weitere Auszeit von L3 nahm übergab ich die Leitung an meinem Langjährigen Freund M2a0 oder Heute auch Scamtrix welchen ich bereits auf L2 auf den Server gebracht habe. Wir hatten eine echt coole Zeit, wir haben gebaut, gewirtschaftet und natürlich wie sich das für die Chaosgeneration Lyrias gehört hat auch PVP gespielt. Eine Person muss ich noch erwähnen die ich bis Heute vermisse und das ist EinBxsti. Nach einiger Zeit kam ich wieder auf Lyria und gründete das Haus Montera mit meinem damaligen Freund EinBxsti, wir waren als Außenposten von ASG und engen Verbündeten geplant. Das ist der letzte Abschnitt meiner Geschichte, denn dort fand ich einige neue Freunde unter anderem Greenyy der seit dem Ende von L3 mit mir in engem Kontakt steht. Leute von Anfang bis zum Ende Danke ich allen für die Hammer zeit angefangen mit SwexGHG, EnderenHD, ZockerFunny, Geilio, Vodka, und folgend Erdbeerfisch der mich fast wie einen alten Freund behandelt hat obwohl man sich nur kurz kannte. Baufantasy die mir besser als jeder andere auf L2 erklärt hat wie dieser Server funktioniert hat, EinBxsti, PlaeseVS und Ranzdalf69 die Seit beginn von L3 an meiner Seite standen und mit mir die Welt von Lyria erkundet haben und natürlich BeInvincible und Scamtrix so wie Jojo bzw. Greenyy, mit denen ich auch nach Lyria noch was mache :D. Auch habe ich der gesamten DEK Gruppe zu danken die als On/Off Freund/Feind die Spannung auf dem Server immer aufrecht erhalten haben auch wenn man oft diskutiert hat. Diesen Menschen verdanke ich Jahre der Freude meines Lebens. Um wieder zu der Kernaussage meines Textes zu kommen, ich vermisse Lyria aber nicht weil ich nicht mehr kann sondern weil diese Zeiten bedauerlicherweise nicht mehr zurück kehren werden egal was wir an L4 ändern werden wir können nicht mehr die Community ändern bzw. kann man es nicht mehr ändern das der Frust und die Enttäuschung von L4 dafür sorgt das die meisten gar kein Interesse mehr haben auf den Server zu joinen. Das soll auch keine Kritik sein von wegen, "mi mi mi" ich will nicht das, dass Team das und das ändert denn das was ich hier schreibe ist nicht von der Hand zu weisen und man kann mir kaum sagen das es dem Team nicht auch schon aufgefallen ist. Deswegen schreibe ich diesen Text. Ich will Dem Team und der Community danken das ihr mich und manch anderen mit groß gezogen habt und sozusagen eine ganze Generation beeinflusst habt. Ich danke euch von ganzem Herzen! ~Aaron
  14. 3 points
    Mega geschrieben Rytmus23 großes lob an dich Just for funn: Tänzerin: ..ist der Beginn eines Schmugglernetzwerkes" Soldaten: Nein... Brigadegeneral: Doch Soldaten: Oooh
  15. 3 points
    Schön zu Hören das es nicht beim Stillstand bleibt zu gerne würde man sich bewerben und helfen nur leider habe ich nicht die Talente die man benötigt um ein Hilfreiches Teammitglied zu sein, das einzige was ich tun kann ist den Server zu verbreiten und Spieler versuchen ran zu holen und natürlich Daumen drücken und hoffen das, dass Team Fortschritte macht.
  16. 3 points
  17. 2 points
    Im Großen und Ganzen fasst das die Geschichte gut zusammen. ^^
  18. 2 points
    Liebe Lyrianer, ihr wollt euer Zuhause schauderhaft schön gestalten?! Wir haben da etwas für euch: das limitierte Halloween Dekoblock Set (bestehend aus 10 einzigartigen Dekoblöcken) ist perfekt geeignet um die eigenen vier Burgwände für Halloween zu schmücken. Ihr findet es direkt am Spawn, viel Spaß damit!
  19. 2 points
    So neugierig wie ich bin, hätte ich auch gerne ein paar Fotos von der Map gesehen :3 :( Sneak Peak!
  20. 2 points
    Sieht wirklich Mega aus! Viel Glück von mir und den anderen Küstenfelsern :)
  21. 2 points
    Ich helfe dir kurz weiter @Steixi. Im Spoiler findest du alle Links zu euren Bildern. Du musst dann nur die Bilder (also den Bildcode) hier ins Forum eintragen. Vergiss bitte nicht, die Stadtherren, Einwohner und den Link zu eurer Siedlung einzutragen.
  22. 1 point
    Vor vielen Jahren fand sich eine Gruppe von Spionen zusammen. Sie kamen aus den fünf Großreichen. Sie waren wahrliche Meister auf ihrem Gebiet. Die fünf Spione waren in die Jahre gekommen und trafen sich ein letztes Mal nach ihrer letzten großen Aufgabe. Sie waren Teil der Gruppe, welche den falschen Kaiser gestürzt haben. Ihre Informationen waren hilfreich bei dem Bewältigen dieser gewaltigen Aufgabe. Doch nun waren Spione nicht mehr gefragt. Die fünf Großreiche lebten in Frieden und Einklang und keines wollte an dieser Situation etwas ändern. Doch die Spione wollten nicht, dass ihr Handwerk in Vergessenheit gerät. So beschlossen Sie bei ihrem Treffen, sich jeder ein Lehrling zu suchen. Ein Söldnerburschen oder ein Söldnermädel, welches Kampferfahrung mit sich bringt. In Kombination mit der Kunst der Spionage sollten diese Lehrlinge die neue Elite des "Spionagerates der fünf Großreiche" bilden. Doch einige Lehrlinge fielen aus der Reihe. Sie erschienen nicht zu den vereinbarten Treffen, oder übten das Handwerk der Spionage so schlampig aus, dass sie schon bald verstoßen wurden. Lediglich zwei Lehrlinge erwiesen sich als kompetent genug. Diese beiden trugen den Namen Rabe und Krähe. Zwischen den beiden entstand ein Wettkampf. Jeder wollte den anderen übertreffen und so kam es zu jenem schicksalhaften Tag in den Reihen der Gilde. Rabe und Krähe wurden gemeinsam auf eine Mission geschickt. Sie sollten eine Gruppe von Sklaven aus den Fängen ihrer Sklaventreiber befreien. Die Beiden machten sich auf eine lange Reise quer durch die Welt von Lyria. Am Zielort angekommen, im Schutze der Dunkelheit, flogen die beiden förmlich durch die feindlichen Reihen und töteten nach langem beobachten jeden einzelnen Sklaventreiber. Als Krähe gerade dabei war, die Sklaven zu befreien, sah Rabe eine Möglichkeit sich diese Sklaven zu nutzen zu machen. Er stoß Krähe ein Dolch zwischen die Rippen und floh mit einer Handvoll Sklaven welche noch angekettet waren. Krähe hatte Glück, denn ein befreiter Sklave war der Medizin kundig. Er stellte kurzer Hand eine Salbe für die Wunde von Krähe her und verteilte diese großzügig in der Wunde, welches der Dolch hinterlassen hatte. Jedoch brannte die Salbe schrecklich, woraufhin Krähe sein Bewusstsein verlor. Am nächsten Morgen fand er sich unter einem Haufen von Leichen wieder. Er hatte Mühe sich aus dem Haufen zu winden und musste, als er es endlich schaffte, entsetzt feststellen, dass es jene Sklaven waren, die er am Abend zuvor erst gerettet hatte. Er fand eine schwarze Notiz mit einem Raben darauf. "Freie Sklaven verdienen den Tod. Du kannst so viel mehr Geld mit ihnen verdienen, statt ohne sie. Schließ dich mir an. Triff mich am Abend an der Stelle wo der Schnabel des Raben kein Schatten mehr wirft und die Augen durch die Dunkelheit hindurch aufblitzen." Krähe wusste welcher Ort gemeint war, jedoch kam er niemals auf die Idee den " Spionagerates der fünf Großreich zu verlassen, geschweige denn, zu hintergehen. Er sandte also eine Krähe in Richtung des Spionagerates, denn er wusste, die Zeit rannte ihm davon. Krähe schlug sein Lager auf und zählte die Augenblicke, die es bis zum Sonnenuntergang brauchte. Als er gerade verträumt den 428.916ten Augenblick zählte, erreichte ihn eine Taube. Es war die Taube des Rates. Doch sein Lächeln verging ihm schnell, als er den beigefügten Brief las: " Krähe! Es liegt nun an dir. Deine letzte Aufgabe. Wir sind zu schwach, um die weite Reise zu überstehen. Du musst Rabe aufhalten. Koste es was es wolle. Gez.: Der Spionagerates der fünf Großreiche " Krähe zerriss den Brief in viele Stücke und befeuerte sein Lagerfeuer damit. Als das Feuer ausgebrannt war, und sich die Sonne dem Horizont anvertraute, stand er auf. Er zog die schwarze Haube tief ins Gesicht, setzte seine Krähenmaske auf, zog den schwarzen Umhang enger und sammelte seine polierten Waffen ein. Er war bereit gegen Rabe in den Kampf zu ziehen. Er ging los in Richtung des beschrieben Ortes. Als der Mond hoch oben stand, erreichte Krähe den Treffpunkt und Rabe erschien aus seinem Versteck. Krähe zögerte nicht lange und warf ein Dolch in Richtung Rabe. Ein törichter Fehler, welchen er schnell bemerkte. Denn Rabe kannte das Gebiet bereits. So wich Rabe dem Dolch elegant aus und warf seinen Dolch in Richtung Krähe. Dieser hatte Schwierigkeiten auf dem weichen Untergrund sich schnell zu bewegen und so traf ihn der Dolch am Unterarm. Er griff sich an die Wunde und schon flog der nächste Dolch in seine Richtung. Diesmal schaffte er es auszuweichen, doch zu seinem Pech lief er genau in Rabe hinein. Dieser war blitzschnell zu ihm gekommen und stieß im sofort ein Dolch in den Bauch. Krähe sank sofort unter Schmerzen zu Boden und sah nur noch den Schuh von Rabe auf sein Kopf zukommen. Er hatte keine Zeit diesen Fußtritt auszuweichen und so fiel er rückwärts auf den Rücken, sich den Bauch haltend, und stöhnte vor Schmerz. Rabe setzte sein Fuß auf die Wunde am Bauch und versuchte sein Fuß noch weiter in der Wunde zu vergraben. Doch der Arm von Krähe lag im Weg, so gelang es ihm nur, Druck auf die Wunde auszuüben, was aber denselben Effekt hatte. Krähe begann sich zu winden und zu fluchen. " Du hast dich für die falsche Seite entschieden, Krähe.", zischte Rabe, als er sein Schwert aus der Scheide zog. "Du warst wie ein Bruder für mich. Unsere Wettkämpfe, um zu entscheiden wer der Beste von uns beiden ist, zaubern mir noch heute ein Lächeln aufs Gesicht. Doch du vertraust auf die falschen Werte. Der Rat sucht nach Frieden, Bündnissen und Einklang. Doch wir wissen es doch besser. Wir haben Gesehen was Leute alles für Geld tun. Auch wir waren einst Leute, die für Geld alles taten. Doch der Rat ist blind für die Wahrheit. Erkennst du es denn nicht? Bist du auch blind geworden?!", fing Rabe anfangs mit ruhiger Stimme an, bevor er immer aufbrausender und wütender wurde. Krähe ließ nur ein Stöhnen und Winseln verlauten. Er hatte keine Kraft etwas zu sagen. "Antworte mir Krähe! Willst du wirklich diesen blinden, alten Säcken folgen?! Willst du das?!!", brüllte Rabe. Obwohl es schon tiefste Nacht geworden war, konnte Rabe das zustimmende Nicken von Krähe eindeutig erkennen. "Dann soll es wohl so sein.", flüsterte Krähe mit enttäuschter Stimme. Rabe setzte sein Schwert auf die Brust von Krähe und stach zu. Dann zog er das Schwert aus der reglosen Brust von Krähe und bückte sich hinunter zu dem Leichnam, zog Krähe dessen silber-glänzenden Ring vom Finger und steckte diesen in die geöffnete Brust. "Möge die Krähe dein seelengefüllten Ring mit in sein Nest tragen, auf das du als Krähe zurück in diese Welt kehrst und fortan über uns wachst." Auch wenn ihn diese Worte mit Ekel erfüllten, so konnte er sein Bruder nicht einfach dort liegen lassen. Er musste ihn auf die Art und Weise an die Nachwelt übergeben, wie er es sich gewünscht hätte. Nachdem er noch ein Augenblick neben Krähe verweilte, stand er auf und nahm die Maske von Krähe mit sich. Rabe machte sich auf den Weg zu den Leuten, welche sein Bruder geblendet und letzten Endes seinen Tod zu verantworten haben. Er ging zum Spionagerat der fünf Großreiche. Mit der Wut im Bauch und dem Plan der Umgebung im Kopf, gelang es ihm schnell den Ort seiner Wahl zu erreichen. Als er dort ankam stand das Gebäude bereits in Flammen. Schreie waren zu hören und rundherum standen die Bewohner der Stadt Trila. Ein Schild, welches über der Tür hang, fiel zu Boden. Auf dem Schild war ein fremdes Symbol zu sehen. Eine Waage zierte das große Stück Holz. Zwischen all den Leuten entdeckte Rabe einen komisch ausschauenden Mann. Er trug eine handgroße Kette um den Hals, welches eine Axt mit drei Schneiden darstellte. Der Mann war bärtig und seine Kleidung sah heruntergekommen aus. Dieser seltsame Mann schien den Ort schnell verlassen zu wollen, weswegen Rabe ihm folgte. Eine schier endlose Verfolgung begann und Rabe setzte all sein Wissen der Spionage ein, um fast unsichtbar dem Mann durch die gesamte Stadt bis hin zu den Toren zu folgen. Am Tor angekommen, staunte Rabe. Ein durch und durch schwarzes Ross wartete anscheinend nur auf die Ankunft des Mannes. Rabe war zu weit entfernt, um zu hören was der Mann dem Pferd zuflüsterte, das sich etwa wie "Ààrôldt" angehört hatte. Das mächtige Pferd ließ sich ein Stück hinab um den Mann das Aufsitzen zu erleichtern. Als das Pferd gerade loslaufen wollte, flüsterte der Mann erneut etwas, woraufhin das Pferd sofort stehenblieb. Der Mann drehte sich um und starrte Rabe direkt in die Augen. Die Augen des Mannes blitzten schwarz und eine ganze Ewigkeit schien plötzlich zu vergehen. Rabe verspürte eine innere Ruhe. Der Blick des Mannes drang direkt in sein Innerstes ein und erfüllte ihn komplett. Rabe fühlte seine Umwelt: den Wind, welcher durch die Straßen zog, die Wärme der Sonne, selbst die Tiere die hoch am Himmel flogen. Auch spürte er seinen Körper. Das Gewicht seines Kopfes auf den Schultern. Das Gewicht des Kopfes, der Schultern, des gesamten Körpers, welches auf seinen Füßen ruhte und eine Spannung in seinen Beinen erzeugte. Das Gewicht, welches er fühlte, wog schwer. Seine Beine wurden langsam weicher und weicher, bis er zu Boden sank. Zuerst saß er auf seinem Gesäß, danach lag er auch schon auf dem Rücken. Seine Augenlider fühlten sich nun auch schwerer an als vorher, die Arme besaßen kaum noch Kraft und ließen sich nicht mehr anheben. Sein Körper schien nun versteinert. Und als sich letzten Endes seine Augenlider schlossen, wurde alles schwarz vor seinen Augen. Alle seine sieben Sinne waren betäubt. Lediglich sein Gehör schien zu funktionieren, denn er hörte das traben des Pferdes, welches sich ihm näherte. Er hörte das aufstampfen von Füßen auf dem Boden, ganz so als wäre jemand abgestiegen. Und plötzlich fühlte er es. Die Wärme welches bereits sein Inneres erfüllte und ihn in diesen Zustand versetzt hat, schien sein Körper verlassen zu wollen. Die komplette innere Ruhe zog sich aus seinem Körper und Panik machte sich breit. Rabe war unfähig sich zu bewegen. Doch die Schritte, welche auf ihn zuzukommen schienen, strahlten etwas Unnatürlichem aus. Rabe konnte es sich nicht erklären, doch das Wesen das auf ihn zukam, strahlte eine wohlige Wärme und Ruhe aus. Es waren dieselben Dinge, die er bis vor einigen Augenblicken noch in sich gespürt hat. Seine Wärme und Ruhe waren in das Wesen hineingefahren und plötzlich waren diese Dinge wieder ganz nah bei ihm. Eine tiefe Stimme raunte in sein Ohr:" Du, mein Sohn, Du sollst ein Teil meines Erbes erhalten. Ich werde dir nicht meine Stärke, nicht mein Wissen, nicht einmal mein Vermögen schenken. Doch du erhältst etwas ebenso Kostbares. Ich schenke dir meine Augen. Mit den schwarzen Augen des Talon wirst du in tiefster Nacht sehen können, was niemand sonst sieht." Die Stimme verstummte und das wiehern des Pferdes ließ verkünden, dass der Mann nun davonreitet. Einen Moment später schon, hatte Rabe seinen gesamten Körper wieder unter Kontrolle. Er öffnete die Augen, stand auf und schrie. Er war blind. Er betastete seinen Augen und zog an seinen Lidern. Seine Augen waren offen; doch alles war schwarz. Er stolperte rückwärts in eine Gasse und sein Augenlicht kam zurück. In dieser dunklen Gasse konnte Rabe wieder sehen. Er sah die Ameisen, welche von der einen Gasse zur nächsten wanderten. Er sah in der Gasse alles. Den Sand welcher in den Fugen der Steine versteckt war. Den Schimmel, welcher erst am Anfang seiner Entstehung war. Und dann begriff er es. Er war zu einem Geschöpf der Nacht geworden. Die Sonne schadet ihm und die Dunkelheit verleiht ihm Stärke. So blieb Rabe bis zum Anbruch der Nacht in der Gasse. Als er schließlich hinaus trat, traute er seinen Augen nicht. Er konnte meilenweit sehen. Er sah das Tor am anderen Ende der Stadt und sogar den Hebel, welcher das Fallgitter hinunterschnellen lässt. Überwältigt von seinem neuen Augenlicht, lief er aus der Stadt hinaus. Im Wald, welcher in der weiten Ferne stand, erspähte Rabe etwas. Ein Zettel, mit einem Text darauf. Dank seiner Augen konnte er es aus dieser gewaltigen Entfernung erkennen. " Mein Sohn ! Ich hoffe die Augen gefallen dir. Ich habe vergessen von den Nachteilen zu erzählen, verzeih mir. Jedoch möchte ich, dass du ein großer Mann wirst. Erlange Ruhm in dieser Welt. Zeige den Leuten aus dieser Zeit, wozu Götter in der Lage sind. Lasse Sie meinen Namen wissen. Erzähle Ihnen von Talon Barbarosta. Bevor ich es vergesse: Ich habe dir ein Versteck in den Felsen geschlagen. Du findest es bei der Mine nördlich von Tria." Rabe machte sich im Dunkel der Nacht auf den Weg zu dem Versteck. Dank seiner Augen war es für ihn kein Problem, dieses auszumachen. Im Versteck angekommen, fand er eine gewaltige Halle, mit einem Durchgang zu einer Art Schlafzimmer. Von der Decke hingen unzählige Banner mit einem schwarzen Raben auf rotem Hintergrund. Rabe lud seine Sachen auf dem Bett ab und trat aus der Tür hinaus. " Hier werde ich etwas Großes errichten. Und es wird meinen Namen tragen. Hmm ... Ich nenne diesen Ort ‘‘Rabennest‘‘ und all jene, die meine Schüler werden, sollen meinen Namen bis in alle Ewigkeit tragen. Sie sollen mir nachfolgen und ebenfalls Raben werden. So wie ich einer bin. "
  23. 1 point
    Es war ein heller Nachmittag, als Tales Zipicht sich auf den Weg zu dem Hof von Talon Grauauge machte. Leicht bekleidet und nur mit einem Bogen und einem halbvollen Köcher bewaffnet, schritt er durch die Wiesen und Wälder, die den Hauptsitz vom Hof Tarsis trennen. Die frische Luft beflügelte Tales Lungen und ermöglichten ihm einen Sprint einzulegen. Unterwegs gab es kaum Komplikationen und wenige Monster trieben ihr Unwesen. Auf dem Hof angekommen, konnte Tales Talon dabei zusehen, wie dieser ein neues Gebäude fertigstellte. Eine Scheune für die Wildkühe und Wildschweine. Als Talon gerade dabei war neue Bretter für das Dach heranzukarren, ging Tales auf eine Art Wachrrunde, um den Hof vor Überfällen durch Monster und Banditen zu schützen. Im nahegelegenen Wald entdeckte Tales eine Spur. Ein metergroßer Fußabdruck circa eine Armlänge Tief. Er wusste sofort um welches Wesen es sich hierbei handelte, einen Riesen. Sofort machte er sich daran die Spur zu verfolgen. Sie führte ihn hinter einen Hang wo der Riese sein Lager hatte. Tales erkannte, dass der Riese noch schlief. So schlich er sich langsam zurück zum Hof um seine Jagdhunde und Talon einzusammeln. Gemeinsam brachten sich alle auf dem Hang in Position und warteten auf den ersten Schuss, den Startschuss von Tales, um in den Angriff überzugehen. Tales spannte seinen Bogen, sog die Luft ein und hielt sie an. Er zielte geradewegs auf den Kopf des Riesen. Gerade als Tales die Finger von der Sehne nahm, erhob sich der Riese und erhielt einen Pfeile in seine Schulter. Ein kurzes Brüllen war zu hören als der Riese sich umdrehte und mit seiner Keule in Richtung hang schlug. Talon und die Hunde konnten sich im letzten Moment noch retten und durften Tales dabei zusehen wie er einige Meter durch die Luft flog. Geschickt rollte sich Tales ab und stand nun vereint mit den anderen vor dem anstürmenden Riesen. Tales, Herr der Lage, spannte schnell einen weiteren Pfeil, welchen er dem Riesen ins Bein jagte. Doch dies schien dem schmerzresistenten Gegner nichts auszumachen. Er lief eisern weiter und die Gruppe musste erneut zur Seite springen. Doch Talon erging es diesmal ähnlich wie Tales. Auch er wurde heftig von der Wucht der Keule weggeschleudert und fand sich keuchend und sitzend an einem nahen Baum wieder. Aus der Ferne konnte er erkennen, wie die Jagdhunde sich abwechselnd in das geschwächte Bein des Riesen verbissen. Ein erneuter Schrei vom Riesen, wahrscheinlich ein verzweifelter Hilferuf, lockte unzählige Untote aus dem nahen Wald heran. Talon, welcher der sich nähernden Gegnerhorde am Nähesten war, zog die Aufmerksamkeit auf sich. So bildeten sich zwei Gruppen von Kämpfen. Der Riese gegen Tales und seine Hunde und Talon gegen die Untoten. Talon schlug wild um sich mit seiner Axt und entfesselte unzählige magische Geschosse um die Horde im Wald festzusetzen. Jedoch konnten sich ein paar Untote von der Gruppe lösen und zu Tales und dem Riesen vordringen. Mit einer nie vorher dagewesenen Eifer und Kampfeslust stürzte Talon sich auf die letzten Untoten, um schnell seinem Gefährten zur Hilfe zu eilen. Tales hatte kaum Probleme den Riesen zu treffen, jedoch erwies dieser sich als äußerst zäher Gegner. Anfangs waren seine Hunde noch eine willkommene Unterstützung gewesen dem Riesen Schaden zuzufügen, mit der Zeit mussten diese aber immer mehr Untote abwehren, welche durch die eiserne Verteidigung von Talon durchbrachen. So geschah es, dass Tales sein ganzes Können als Schütze beweisen musste und unzählige Pfeile in lebenswichtige Bereiche versenkte. Doch es schien kein Ende in Sicht. Als Talon und die Hunde sich dem Kampf gegen den Riesen wieder zuwandten, war dieser schon sichtlich verletzt und stark am Schwächeln und Taumeln. Einige letzte gezielte Schüsse, Bisse und Schläge und der Riese sank auf die Knie. Tales zog sein Pfeil aus dem Köcher, spannte die Sehne und setzte den totbringenden Schuss in Position. Das Knacken des Schädels war das letzte Geräusch, dass der Riese von sich gab. Tales entfernte noch einige Zehen vom Riesen, da er in diesen eine interessante Geldquelle sah. Gemeinsam schritten sie alle zurück zu Talons Hof und entspannten sich von dem anstrengenden Kampf.
  24. 1 point
    Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen und nur zu gerne würde ich dem Team helfen sofern das möglich ist und ich schätze das ich da nicht der einzige bin :D
  25. 1 point
    Also legit ich habe auf Lyria das beste Erlebnis von Minecraft bisher gehabt. Ich war vorher auf den verschiedensten Servern unterwegs aber nirgendswo gab es so eine enge Community wie hier :D Gefühlt kannte jeder irgendwie jeden haha und die ständigen Machtkämpfe sorgten immer für guten Reiz. Momentan ist zwar alles im stillstand aber wer weiß, vielleicht wird dieses "Feuer" bald wieder entfachen...
  26. 1 point
    Einweihung der neuen Hofbrauerei! Portpunkt wird gestellt.
  27. 1 point
    Übung macht den Meister ^^ , sieht gut aus
  28. 1 point
    Verehrte Einwohner Lyrias, im 9 Monat des Jahres 448 (OOC 26.09.2021 um 21 Uhr), läd der Kaufmannsrat nach Küstenfels. Jedes Jahr begehen wir das Fest der Befreiung um an die Vertreibung unseres Königs und die Etablierung unseres Kaufmannsrates zu erinnern. Dieses Fest steht im Zeichen des Friedens, der Freiheit und der Verständigung und so möchten wir alle, die gewillt sind, einladen mit uns zu feiern. Für Speiß und Trank ist gesorgt. Die Feier wird in unserem, erst kürzlich fertiggestellten Staatspalast abgehalten werden, es steht also genug Raum für alle zur Verfügung. Wir freuen uns auf ein zahlreiches erscheinen und hoffen auf viele Gelegenheiten, Bekanntschaften und Bündnisse zu schließen. Mögen das Glück und der Wind mit euch sein Hadrian Octavius, stellvertretend für Kaufmannsrat, Stadtherren und den freistaat Klippenfels
  29. 1 point
    Welch schmackhafte Getränke unsere oberste Alchimistin und erste Braumeistern der Siedlung Sorel gezaubert hat. Die Auswahl an Getränken ist groß und sind für jeden Anlass ein ideales Geschenk. Egal ob ihr nun auf eine Kalbgeburt mit Apfelmet, oder einem Geburtstag mit Aromatischen Sekt anstoßen wollt. Bei Aeltra Tindwyl findet ihr alles, was ihr benötigt. Aktuell gibt es eine Auswahl mit 30 Getränken. Alle diese Getränke haben die beste Qualität von 5 Sternen. Auf der Karte fehlt noch der 5-Sterne Eierlikör für 150 Dukaten. Es sind weitere Getränke bereits in ihrem geheimen Rezepturbuch vermerkt. Bitte seht von Anfragen für die einzelnen Rezepte ab. Sie werden NICHT weitergegeben oder verkauft! Getränke können auch gegen Vorkasse vorbestellt werden.
  30. 1 point
    Liebe Lyrianer, die erste Lyria (Block) Farmwelt geht an den Start! Im neuen Mesa Gebiet könnt ihr haufenweise Keramik und Sand abbauen. Das Gute daran: diese Farmwelt wird regelmäßig zurückgesetzt - so dass ihr gefahrlos und praktisch jederzeit Material farmen könnt! ✅Inventar Synchronisierung ist hier NICHT notwendig! Und so gelangt ihr ins Mesa Gebiet: Nutzt wie gewohnt die Schnellreise am Spawn (NPC Navar) in Kristallwacht. Und so gelangt ihr zurück zum Spawn: Klickt einfach auf das Schild "Zum Spawn" im Mesa Gebiet und schon werdet ihr zurück zur Hauptwelt teleportiert! screamfine
  31. 1 point
    Das zusammenspielen mit anderen Leuten :)
  32. 1 point
    Erster Ich finde die Gemeinschaft auch sehr angenehm (die meiste), weswegen ich gerne auf Lyria bin. Ohne Gruppe hätte ich wohl nur an den Quests spaß, bei denen man auch gerne Anreize gibt :D
  33. 1 point
    Die Gründung des Senats Jahr 333 - Mit dem Unterschreiben des wackligen Waffenstillstands von 33 kehrte augenscheinlich erstmals nach fast 20 Jahren ein wenig Ruhe auf Wuhltas ein, jedoch brodelten interne Konflikte wieder auf. Versprechen wollten eingefordert und Schulden beglichen werden, aber dem Rat fehlten die Mittel und auch der Wille dazu. Zudem fehlte es dem Rat mit der Zerstörung Atticas fast die gesamte Struktur des alten Reiches und einen zentralen Treffpunkt. - Ein adliger Schuldner stellte dem Rat netterweise eine seiner Burgen in der abgelegenen Region Caed Imbaelk zur Verfügung, jedoch wurde der Rat bei der Durchreise kurz nach dem Eintreffen auf Caer Dinefwr vor Ort festgesetzt. Jedwede Kommunikationsmöglichkeit des Rates wurde unterdrückt. - Nach dem geglückten Staatsstreich auf Caer Dinefwr, ließ einer der größten Schuldner des Rates, der zwergische Händler Hargasch Kupferhammer, alle Hauptschuldner auf seine Burg im Süden von Wuhltas einladen. Auf Caer Gwyn. - Um die Fehler des Rates nicht zu wiederholen, sah sich Kupferhammer gezwungen, möglichst alle Schuldner in die Umstrukturierung des Reiches mit einzubeziehen. Während der gesamten Versammlungsdauer suchte er jedoch nach Möglichkeiten und Schlupflöchern, um möglichst viele von ihnen auszubooten und herauszudrängen. - Diese Versammlung entwickelte sich über die Dauer der Gespräche zu einer eigenen Regierungsinstanz, welche mehr oder weniger effektiv die Geschicke der kontrollierten Reichsgebiete lenkte. So kam die Verkündung des Senats am Ende 333 n.d.B. nur für jene überraschend, welche die letzten Wochen lediglich mit Desinteresse verfolgten. - Der ehemalige Rat versuchte anfangs noch dieser Erklärung entgegenzuwirken. Sie erkannten aber schnell, dass seine Versuche erfolglos waren und akzeptierten widerwillig die Entscheidung der Versammlung. - Mit der Proklamation des Senats, wurde ebenfalls die Republik von Wuhltas gegründet. Grundsätzlich geschah dies nur, um Eredans Herrschaftsansprüchen entgegenzuwirken. - Das Amt des Reichsvorstehers wurde abgeschafft und durch das Amt des Kanzlers ersetzt, welches vom gesamten Senat gewählt wird. Nicht überraschend wurde Hargasch Kupferhammer zum ersten Kanzler der Republik erwählt. Zum Hauptsitz des Senats wurde die Burg Caer Gwyn ernannt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kanzlerschaft von Hargasch Kupferhammer - Der Neubeginn Jahr 333 - 344 - Fast jede Stadt und jedes Dorf war in irgendeiner Art und Weise beschädigt oder betroffen. Jede Familie hatte mindestens ein Mitglied zu beklagen, welches im Krieg gefallen war. Leider war die Situation in den Grenzregionen noch deutlich düsterer als im neuen Herz der Republik. - So schaffte es Kupferhammer die Wirtschaft des Südens, durch eingeforderte Gefallen, ein wenig Erpressung und kluges Wirtschaften, binnen weniger Jahre wieder aufzubauen, sodass bereits im Jahre 339 kaum eine Stadt auf Wuhltas noch Spuren des Krieges aufgewiesen hat. - Der noch immer gefangen gehaltene und entmachtete Rat war dem Kanzler ein Dorn im Auge. Trotz der formellen Abdankung durch Sigbert von Kreuzinger, versuchte der Rat Teile seiner Macht zurückzuerhalten, was jedoch missglückte. - Im Jahr 342 erlebte die noch junge Republik einen ersten großen Schock, als binnen weniger Tage Eredans Truppen langsam, aber sicher anfingen im Grenzgebiet des Nordhochlandes Scharmützel mit lokalen Garnisonen und Truppen der Republik zu führen. Dies sollte sich über die nächsten Monate zu einer Beinahe-Katastrophe entwickeln. - Die Scharmützel im Nordhochland sollten keine schnelle oder direkte Lösung sehen. Auch hier sollte sich die größte Schwäche der Republik zeigen: ihre Dezentralisierung. So gingen ab Spätsommer 342 aufeinanderfolgende Siege an das Thronreich, aufgrund schlechter oder gar nicht vorhandener Zusammenarbeit einzelner Truppen und Garnisonen, wodurch dem Thronreich ein nahezu unerwiderter Durchmarsch bis an den Rand des Gebirges von Caer Imbaelk ermöglicht wurde, bis kurz vor Caer Dinefwr, wo der verhasste Rat eingesperrt ist. - Um eine weitere Katastrophe in Form eines befreiten Rates und einer möglichen prätendenten Regierung zu verhindern, ordnete Kanzler Kupferhammer in Eigenregie dem örtlichen Kommandanten der Burg die Hinrichtung der gefangenen Ratsmitglieder an, welche umgehend vollzogen wurde. - Als die Nachricht um die Hinrichtung des alten Rates den aktuellen Senat erreichte, war der Aufschrei unter vielen Senatoren groß. Sie verglichen Kupferhammer mit Eredan und setzten dieses Morden mit den Säuberungen im Thronreich gleich. Binnen weniger Tage sprachen die ersten Senatoren von Amtsmissbrauch und forderten neue Kanzlerwahlen. - Dieses Vorhaben lief im Jahr 343 nur noch mehr an, als eine Schmierkampagne gegen Kosilius aufflog und auf Kanzler Kupferhammer zurückzuführen war. Daraufhin trat Kupferhammer noch in derselben Woche als Kanzler zurück. Der Senat selbst führte als Übergangsregierung, bis Neuwahlen organisiert und durchgeführt werden konnten. - Zur gleichen Zeit konnten die Truppen Eredans im Nordhochland, nach einem harten Winter, bis zum Fluss Llys zurückgedrängt werden. Dort begann unter dem republikanischen General Heimstein der erste Bau von Grenzanlagen entlang des Flusses. - Diesen wechsel des Glücks konnte Senator Kosilius im Wahlkampf für sich nutzen und neben Sympathien der Bevölkerung, auch den Großteil des Senats und General Heimstein für sich gewinnen. - Anfang 344 wurde Kosilius vom Senat zum neuen Kanzler der Republik gewählt. Die Stimmung im Süden war fast so feierlich wie bei der Krönung Farandirs vor 39 Jahren in Attica. Neben den Glückwünschen aus Heer, Handel und Adel, kamen auch Glückwünsche vom Orden und überraschenderweise auch von der Reichskirche der Taldaren. Ein Schreiben des Thronreiches wurde ebenfalls empfangen, jedoch enthielt es lediglich das schriftliche Todesurteil Kosilius, welches ihn zum Verräter am Reich erklärte. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kanzlerschaft von Kosilius - Idealismus in der Republik Jahr 344 - 352 - So hoffnungsvoll wie die Kanzlerschaft von Kosilius begonnen hatte, so stürmisch und turbulent sollte er sie fortsetzen. Somit kündigte er umfassende Reformen an und erklärte der Dezentralisierung den rhetorischen Krieg. - Schon früh regte sich gerade bei den Kaufleuten und Händlern der Republik (welche vornehmlich mit dem Thronreich handelten) Widerstand gegen die Zentralisierungspläne des Kanzlers und stachelten den Senat daraufhin immer wieder an, gegen etwaige Pläne und Vorhaben von Kosilius zu stimmen. So scheiterte eine erste Armeereform im Jahr 346 durch eine schnelle und effektive Schmutzkampagne gegen die Unterstützer dieser. Ihnen wurde vorgeworfen dem Grenzlande ihrem eigenen Schicksal zu überlassen und sich lediglich um das Herzland zu kümmern. - Von den Aktionen der Händler in seinem Kurs nur noch bekräftigt, versucht Kosilius mit einem neuen Handelsgesetz im Jahr 348 Fakten zu schaffen. Dieses zielte gerade auf jene ab, welche seine Politik zu sabotieren versuchten. - Was folgte war ein hin und her von neuen Gesetzen, Bestechungen und Morddrohungen von beiden Seiten. Dies hatte eine politische Lähmung des Senats zur Folge, was besonders dem Grenzlande hart traf, da diese aufgrund anhaltender Grenzstreitigkeiten auf die Handlungsfähigkeit des Senats angewiesen war. - Diese Lähmung stand nicht nur der Verteidigungspolitik im Wege, vielmehr noch sind die Preise für Grundnahrungsmittel durch eine Verknappungsstrategie der Händler in ungeahnte Höhen geschossen. Da durch die höheren Zölle ein Transport von Lebensmitteln oder Medizin nur bedingt profitabel war, ließen viele Händler lieber die Lebensmittel in ihren Lagerhäusern verrotten und verkauften schließlich nur kleine Mengen für den fast 5-fachen Preis an die hungernde Bevölkerung. - Dies hatte im Herbst des Jahres 350 einen Überfall, durch die Dorfbewohner aus Varderweer, auf ein Lagerhaus der Händlerfamilie Neißbeck zur Folge, bei welchem der Erbe der Familie, Arstein, sowie 3 weitere Mitarbeiter durch den Mob vor dem Lagerhaus gesteinigt wurden. - Durch diese Eskalation fühlte sich Kosilius fälschlicherqeise noch mehr bestätigt. In den Folgewochen wandte sich seine Aufmerksamkeit an die restlichen Händlerfamilien, welche für ihn auch nachweisbare Fehler gemacht haben. - So legte er im Sommer 351 dem Senat einen Gesetzesentwurf vor, welcher eine Enteignung und Beschlagnahmung von Waren und Eigentum vorsah, wenn nur der Verdacht auf Preistreiberei und Warenverknappung vorlag. Die angestachelte Bevölkerung hinter sich wissend, ließ sich Kosilius auf keinen Kompromiss der Opposition oder der Händler ein. Da viele der Senatoren ebenfalls Kaufleute, Händler oder Teilhaber von Geschäften waren, waren sie dem Entwurf von Grund auf abgeneigt, erkannten aber die Stimmung in der Bevölkerung und waren sich dem Schicksal von Arstein Neißbeck durchaus bewusst. - Als im Frühling 352 die endgültige Abstimmung näher rückte, war die Stimmung im Senat nun ebenfalls in Kosilius Richtung gekippt, wodurch Panik und Sorge unter Händler und Kaufleuten um sich Griff. Dies sorgte für einen extrem unsicheren Markt, nicht ausgezahlte Gehälter und die Auswanderung ganzer Handelsfamilien. - Während der finalen Senatssitzung kam es jedoch zum Eklat. Einige der Senatoren, welche ihrerseits aus bedeutenden Handelsfamilien stammen, verweigerten sich der Abstimmung und sprachen Kosilius die Regierungsfähigkeit ab und forderten eine Wahl zu Bestätigung des Kanzlers. - Dies verstanden die zu Kosilius loyalen Senatoren als inoffizielle Kriegserklärung und begannen lautstark mit der Opposition zu streiten. Der Lage nicht mehr Herr, versuchte Kosilius noch sich zwischen die beiden Parteien zu stellen, bevor der Streit körperlich wurde, jedoch vergebens. Kosilius bekam aus den Reihen der Händler einen Stein gegen den Kopf geworfen, wodurch er zu Boden ging. Daraufhin entbrannte ein Handgemenge, welches nur durch das Eintreffen der Wachen beendet werden konnte. Mehrere Senatoren waren verletzt, 3 von ihnen Tod. Darunter zum Schock aller beteiligten war auch Kosilius selbst, der jedoch nicht totgetrampelt wurde, sondern durch fast ein dutzend Stichwunden starb. - Geschockt durch den Mord aus ihrer Mitte, stimmte der Senat für den Ausschluss sämtlicher erbberechtigter Händlerfamilienmitglieder vom Posten eines Senators. Einer Entscheidung, die eben jene nichts mehr entgegenzusetzen hatten. - Als führende Stimme der verbleibenden Senatoren, tat sich Leona von Gütingen hervor, eine bisher eher unscheinbare Senatorin aus dem niederen Adel. Sie bewies im Angesicht der drohenden Selbstzerfleischung des Senats eine geradezu unnahbare Ruhe und Geduld, wodurch sie sich einen großen Teil des zerbröckelnden Blocks von Kosilius-Loyalisten sicherte. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kanzlerschaft von Leona von Gütingen - Die Republik kommt zur Ruhe Jahr 352-417 - Schon früh zeigte sich bei Leonas Kanzlerschaft, dass sie im Kontrast zu Kosilius, ihre Pläne und Vorhaben durch Kompromisse und Verhandlungen Mehrheitsfähig bekommt und nicht mit dem Kopf durch die Wand geht. So wurde die erneut aufgegriffene Handelsreform abgeändert, sodass Regierung und Händlergilden gleichermaßen einen Vorteil daraus ziehen konnten. Es wurden 3 Freihandelszonen ernannt, welche sich in Caed Imbaelk, Henem und auf Sohltas, in der Nähe der Ruinen der Tempelstadt Ishir befinden. Als Gegenleistung vereinbarten die Händlergilden, dass die Beamten der Republik jederzeit uneingeschränkte Einblicke in die Bücher der einzelnen Händler erhalten. - Bereits 356 zeigte dieses Gesetz Wirkung. Die Wirtschaft erholte sich und unehrenhafte Händler wurden durch einen Gildenverweis in den Bankrott getrieben. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagend, befeuert dies Leonas Ehrgeiz und sorgte für eine Reihe von Reformen. Als fast unmöglich galt die angebrochene Zentralisierungsreform von Kosilius, welche fast zur Spaltung des Senats geführt hätte. Leona hingegen, schaffte es durch Zugeständnisse und Gefallen den Posten des Kanzlers mehr direkte Handhabe über die Republik selbst zu geben, sprich regionale Mächte ein Stück weit zu schwächen. - Dennoch fuhr Leonas Kanzlerschaft nicht immer in ruhigen Gewässern: Während Nachverhandlungen mit der Händlergilde im Jahr 360, drohte eine Gruppe von bisher loyalen Senatoren mit einem Überlaufen in die Opposition. Diese Gruppe, vornehmlich aus adeligem Kreis, forderte von Leona mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung und Handhabung der bisher gegründeten Freihandelszonen. Um diese Interessen zu schützen, schlugen sie vor, einen der Ihren in die aktuelle Regierung mit aufzunehmen. - Nach fast einem halben Jahr des Verhandelns mit beiden Parteien, erzielte Leona zumindest bei den Adeligen einen Kompromiss. Keiner der Anführer würde in die Regierung kommen, sondern ein junger Adeliger, welcher seine Ländereien auf der Wiege, nahe der Kristallwacht hatte. Er war glanzlos und tat was man ihm auftrug. Somit wirkte er wie der ideale Kandidat für beide Seiten. - Den Einfluss der adeligen Senatoren sicher, setzte Leona die Verhandlungen mit der Händlergilde fort, die sich entsprechend lange hinzogen. In anderen Bereichen schaffte Leona bedeutende Fortschritte: 365 wurde eine Landreform verabschiedet, bei der viele adelige Besitztümer an die Pächter für geringe Summen verkauft wurden. Auch die Währungsreform 369, welche die Währung des Kaiserreichs endgültig durch eigene Münzen ersetzte, stieß gerade bei den Händlern auf breite Zustimmung. Andererseits gingen zahlreiche Adelige auf die Barrikaden, da ihr angehäuftes Vermögen nun nur noch den faktischen Materialwert hatte und eingetauscht werden musste. - Diese wechselnden Bündnisse ausreizend, manövrierte Leona zwischen Forderungen, Drohungen und Gefallen, womit sie immer wieder Einigungen zu erzielen vermochte, bei der meist die einfache Bevölkerung im Vordergrund stand. - Nach zahlreichen kleinen Gesetzen und Abkommen, stand noch immer die Einigung mit den Händlergilden in Bezug auf die Freihandelszonen im Raum, welches das größte und gleichzeitig langwierigste Projekt Leonas war. Ein Durchbruch wurde 374 erzielt, als die größte Handelsgilde zustimmte, kleineren Einzelhändlern ein eigenes Viertel zu zugestehen, jedoch war der Hauptpunkt, die Neuordnung der Verwaltung dieser Zonen, noch immer hart umstritten. - So bewegten sich beide Parteien trotz Leonas besten Bemühen, kaum von ihren Positionen fort. Die Händler beharren auf ihre Selbstverwaltung und die Adeligen fordern im Gegensatz ein Mitspracherecht bei der Vergabe von Land und Gebäuden in den jeweiligen Zonen. Ein Kompromiss schien nur schwer möglich. - 380 erreichte Leona einen kleineren Durchbruch in Form des natürlichen Todes des größten Unterstützers der Selbstverwaltung. Dem größten Redner beraubt, konnte die Fraktion der Händler ihre Front nicht mehr zusammenhalten. Ein Kompromiss, welcher die Regierung sowie die Adeligen bevorzugten, rückte in greifbare Nähe. - Ende 416 erkrankt Leona nach einer Woche voller sich ziehender Verhandlungen an der Grippe, jedoch mit mildem Verlauf. Unwillig auf die Verhandlungsführung zu verzichten, setzte Leona sie persönlich auf Kosten ihrer Gesundheit fort. - Anfang 417, nachdem sich ihre Krankheit binnen weniger Tage stark verschlimmert hatte, verstirbt Leona überraschend im Schlaf. Obwohl sie sich in der letzten Woche von jedweden Verhandlungen zurückgezogen und die von den Heilern verordnete Bettruhe eingehalten hatte, setzte die erhoffte Besserung nicht ein. - In einer Notsitzung auf Caer Gwyn wurde bereits 4 Tage nach dem Tod Leonas über den Nachfolger diskutiert, was den Senat so zerstritten ließ, wie nach dem Tod Kosilius. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Kanzlerschaft von Bribri Blutschmied - Rote Jahre in der Republik Jahr 417-443 - Bereits wenige Tage später wurde durch Blutschmied verkündet, dass die Händlerfraktion die Republik an das Thronreich verraten wollten. Daraufhin wurde Blutschmied unter Ausschluss aller Senatoren des Händlerblocks zum Kanzler gewählt und hatte umgehend den Notstand ausgerufen. Jene Senatoren wurden noch am gleichen Tag verhaftet oder vertrieben. - Wenige Wochen nach der Wahl, versammelten sich lokale Herrscher, die bis jetzt das Rückgrat der Republik außerhalb von Wuhltas bildeten. Sie zweifelten den Notstand und die Wahl an und begannen dies in Frage zu stellen. - Kanzler Blutschmied entschied sich gegen eine Deeskalation mit den lokalen Herrschern und drückte stattdessen per Notanweisung eine Garnisonsreform durch den Senat. - So durfte eine Garnison von nun an nicht mehr aus lokalen Anwohnern und Soldaten bestehen, sondern wurden direkt von der Armee zugeteilt und meist weit von Zuhause weg eingesetzt. - Diese Taktik war zunächst erfolgreich. Mehrere Aufstände auf Caer Imbaelk, im Jahre 419, wurden durch lokale Garnisonen blutigst niedergeschlagen. Ein Umstand, der durch eine Garnison aus ansässigen Soldaten, wohl nicht zustande gekommen wäre. - Die nächsten Jahre waren durch die praktisch unangefochtene Herrschaft von Blutschmied vor allem durch politische Säuberungen, blutige, aber kurzlebige Aufstände und eine Zentralisierung der Macht geprägt. Auch machten die Säuberungen nicht vor der Armee halt, so wurden bis 422 fast alle Generäle nach und nach ausgetauscht und durch Loyalisten ersetzt. - Mit der Armee unter seiner direkten Kontrolle, strebte Blutschmied die Rückeroberung von Sohltas an, welches von Eredan knapp 60 Jahre vorher in ein einziges Schlachtfeld, ohne wirkliche Grenzen verwandelt wurde und seitdem immer wieder den Besitzer wechselte. - Doch die Machtgier Blutschmieds und die diversen Säuberungen hatten ihren Preis: so glitt der Kanzler in den letzten Jahren immer mehr in eine Paranoia ab, die mittlerweile selbst vor seinen engsten Vertrauten keinen Halt machte. 430 ließ er den Sohn eines adeligen Senators und engen Beraters, zwangsweise an die Front schicken, als sich dieser in einer Besprechung gegen seine Zentralisierungspläne ausgesprochen hatte. Auch andere Senatoren, welche nicht vollständig auf seiner Seite gewesen sind, waren immer wieder seinen Racheaktionen ausgesetzt. - Nach und nach regte sich ab 439 auch im Volk Widerstand gegen die blutige Herrschaft des Kanzlers. So sind die Kornspeicher in Folge der Kriegsbemühungen regelmäßig geleert worden, der Versprochene Ersatz wurde jedoch nie geliefert. Bereits mehrere harten Winter hinter sich und ohne ein Ende des Krieges in Sicht, lehnten sich im Spätsommer einige Dörfer in Caed Imbaelk gegen die lokalen Garnisonen auf. Dieses Mal zur Überraschung aller, mit Erfolg. - Aus den Fehlern vergangener Aufstände gelernt, setzten die wütenden Bürger und lokalen Herrscher einen gewaltlosen Ansatz um, indem sie keine Abgaben mehr an den Senat und die Regierung von Blutschmied leisteten. Dadurch konnte der Sold von Garnisonen und den Truppen auf Sohltas nur bedingt, vieler Orts überhaupt nicht gezahlt werden. Dies hatte zur Folge, dass als die Notanweisung zur gewaltsamen Einforderung der Abgaben von Kanzler Blutschmied ausging, kaum eine Garnison Folge leistete. - Durch die finanziell angespannte Lage und den dadurch drohenden militärischen Kollaps auf Sohltas, sah sich der Senat in Zugzwang und forderte im Jahr 443 unter den Forderungen der lokalen Herrscher Neuwahlen an. Dies markierte das erste mal, dass lokale Herrscher nach der Zentralisierung der Republik, den Senat mit Erfolg zu einer Entscheidung zwingen konnten. - Kanzler Blutschmied, nun in Paranoia versunken, ordnete die Verhaftung und Hinrichtung des gesamten Senats an. Dieser Befehl wurde jedoch vom Festungskommandanten Caer Gwyns nicht weitergeleitet und ließ stattdessen Blutschmied selber verhaften und durch seine Berater für Amtsunfähig erklären. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Kanzlerschaft von Khaâl - Wiederaufbau des Scherbenhaufens Jahr 443- heute - Wieder einmal ohne Kanzler und im Chaos versunken, beschlossen die regionalen Herrscher dem Senat eine Idee zu unterbreiten: Jeder einzelne Bürger sollte nun mitbestimmen, wer der nächste Kanzler werden soll. Dass dies nur zur Ideensammlung dienen sollte, um die Zahl der Kandidaten zu dezimieren, sollte das Volk nicht erfahren. - Durch das neue Verfahren wurden aus den verschiedensten Bereichen des Senats Personen vorgeschlagen und per Wahlkampf, sowie Abstimmungen weiter aussortiert, bis schlussendlich der Kandidat übrig war, der dem Volk und vor allem dem Senat rechtens erschienen. - Dies war der noch recht junge Khaál, ein Djahar aus einem Adelshaus. Ikrys Legor, der nur sehr knapp dahinter lag, sollte nun die Opposition übernehmen, um Interessenkonflikte überschaubarer zu machen. - Mit dem neuen Wahlsystem gingen auch andere Änderungen einher. Kleinere Gesetze wurden sofort geändert und auch der Senat konnte eine Neuorganisierung nicht entgehen. Um die Entscheidungen einfacher zu halten, wurden aus den Händler- und Adelsfamilien jeweils zwei Personen als Vorsitzende gewählt, was zuerst auf Unmut stieß, rückwirkend betrachtet dennoch eine gute Entscheidung war. - Somit brach politisch eine neue Ära an, der erste Schritt war getan. Um nun auch im Volk für mehr Stabilität zu sorgen, beschloss Khaâl mit Hilfe des beratenden Senators Sagassh Moorling einen Waffenstillstand mit dem Thronreich zu verhandeln. - Um den noch immer schwelenden Konflikt auf Sohltas zeitnah zu beenden, sah sich Khaâl gezwungen, die Strategie seiner Vorgänger zu überdenken. Anstatt das Ziel der vollständigen militärischen Eroberung weiter zu verfolgen, wollte er das Thronreich zu Verhandlungen zwingen, um einen temporären Waffenstillstand auszuhandeln. - Im Jahr 446 setzte man den Plan in die Tat um. Die größte Offensive seit 20 Jahren nahm ihren Lauf. Ziel war die ehemalige Tempelstadt der Taldaren, Ishir. Dies war ein zentraler Knotenpunkt auf Sohltas und die wichtigste Hochburg des Thronreiches. Durch die Offensive vollständig überrascht, gelang den republikanischen Truppen der schnelle Durchbruch und die anschließende Einkesselung von Ishir. - Anstatt dem Thronreich auf Sohltas den Todesstoß zu versetzen, errichteten sie einen Belagerungsring rund um die Ruinen und sendeten ein Ultimatum gen Norden: Verhandlungen oder die Auslöschung von Ishir. Das Thronreich ließ sich, mit dem Rücken zur Wand widerwillig auf die Forderung ein. Der temporäre Sieg ging damit an die Republik. - Diese Verhandlungen sollten sich zwar über 2 Jahre hinziehen, in dieser Zeit wurden jedoch Kriegsgefangene ausgetauscht, Händler kleinere Handelsfreiheiten gegeben und durch die passive Haltung des Militärs konnten Ressourcen, sowie Steuern eingespart werden. - Anfang 448 war es endlich soweit, dass der Waffenstillstand einziehen sollte...
  34. 1 point
    Die Lyria Zeitrechnung Update 2021 Version 1.0 ist online. (Einfach auf das Bild klicken und los geht´s.) Kurze Anleitung: - Die vier Felder (Hier im Bild: Ära (1-4), Datum, Alter und Jahr können mit Daten befüllt werden. - Unter DATUM könnt ihr nur zukünftige Daten (ab 23.05.20221) abfragen. - Unter ALTER könnt ihr feststellen, in welcher Ära ihr landet. - Je nach Eingabe verändert sich das Lebensalter der einzelnen Rassen. - Unter JAHR könnt ihr vergangene Ereignisse der verschiedenen Ären ansehen. Dazu ist es nötig, dass im Feld Ära (1-4) eine Zahl zwischen 1 und 4 eingegeben werden muss. ~~~~~~~~~~~~~~~ Zum Videotutorial (Auf die schnelle habe ich ein Videotutorial mit hmms. und ähhhs. erstellt) Falls es Fragen, oder Anregungen gibt, könnt ihr euch gerne bei mir melden.
  35. 1 point
    Die Chronik im Wandel der Zeit Vor der ersten Ära: Lange vor allen anderen Spezies existieren "die Ersten" irgendwo zwischen den Welten. Die heutigen Spezies, sofern sie schon existieren, leben auf ihre Heimatwelt beschränkt. Bis zum Jahr 0 der ersten Ära leben die Elementare als einzige vernunftbegabte Spezies auf Lyria. Die Natur ist wild und ungeformt, das Leben ihr Spielball. Die Erste Ära: Jahre 0 - 2: Der "Weltenkataklysmus" ereignet sich in der Leere und ergreift das Gefüge der Welten. Manche von ihnen werden sofort in Spliter zerbrochen, andere zerfallen langsam. Lyrias Struktur wird zwar verformt, bleibt aber insgesamt stabil. Einige Menschen, aus ihrer eigenen Welt, Midden, gerissen, erreichen nach kurzem Treiben in der Leere Lyria und treffen dort auf die Elementare. Jahr 3 - 31: Elementare nehmen die ersten Menschen in den Vorläufer des Ordens auf. Dieser wird nach menschlichem Vorbild formal gegründet. Die Besiedelung Lyrias erfolgt dort, wo die Stabilität der Welt es erlaubt. Die menschlichen Gesellschaftsformen dominieren, doch die alte Ordnung eines starken Adels bricht in vielen Orten auf. Jahr 32 - 41: Eine Vielzahl Zwerge findet sich erstmals auf Lyria wieder. Unter der Leitung des Unterkönigs Grurim begegnet man den ansässigen Menschen und Elementaren feindlich. Die Zwerge festigen ihre Position im Zentralmassiv und führen ihre harte Linie gegen alle Fremden fort. Im Jahr 38 gründen damit unzufriedene Clans erstmals eine Siedlung auf friedlichem Grund. Im Jahr 39 treten die ersten Zwerge dem Orden bei. Jahr 42 - 69: Mitglieder des Ordens treffen beim Bereisen Lyrias erstmals auf einzelne Gruppen der Elfae, die neu auf der Welt erschienen sind - der Kontakt verläuft friedlich. Anstatt in großen Städten zu verweilen, ziehen die Elfen mit Gleichgesinnten in die Weiten Lyrias. Ein paar Elfen verbleiben jedoch und treten dem Orden bei. Der Konflikt zwischen Zwergen und Menschen hält weiter an, die Clans öffnen sich jedoch zunehmends der Zusammenarbeit. Das langsame Sterben der Magie spührend, widmen sich die entstehenden Gemeinschaften der Elfen, Elementare & Menschen der Pflege und Ordnung dieser. Jahr 70 - 72: Die Exatyl und Djahar erreichen Lyria und schlagen unterschiedliche Wege ein. Erstere interessieren sich für den Austausch und schließen sich den Bestrebungen der Elfen an. Unter dem Banner Greon Jahaals überfallen die Stämme der Djahar die Ländereien der Zwerge und Menschen. Ein Bündnis unter den einstig verstrittenen Parteien erhebt sich gegen die neue Bedrohung. Mit der Niedlerlage Jahaals bei Nâr-Kîlîn im Jahr 72 endete der Konflikt und die Djahar flohen in dünn besiedelte Regionen. Jahr 73 - 95: Die geschlagenen Djahar lassen sich unter Anleitung durch die Exatyl in die friedliche Gemeinschaftsordnung aufnehmen, kämpfen aber mit einem schlechten Ruf. Elfen, Elementaren und Exatyl gelingt es gemeinsam, die wilde Magie wieder in akzeptable Bahnen zu lenken und wenden sich wieder der politischen Bühne zu. Die Zwergenclans erlangen mehr Autonomie und zwingen den Unterkönig zum Abdanken als politische Figur. Jahr 96 - 97: Die Infalem gelangen entgegen aller Erwartungen nach Lyria, jedoch über alle Kontinente verstreut. Ihre Ankunft ist vielerorts von großem Chaos begleitet. Nach kurzer Furcht werden sie in den Gemeinschaften geduldet. Mit der Aufnahme der Infalem in den Orden und der Schließung der letzten großen Risse, gilt die Ära der Kontakte als beendet. Die Zweite Ära: Jahr 98 - 209 Homogene Strukturen in den Bevölkerungen brechen nach und nach auf und die alten Reiche, besonders der Menschen, wandlen sich unter den diversen kulturellen Einflüssen. Ein reger Austausch von Wissen, Weltsicht und Ideen findet statt, aber auch Streit und Uneinigkeiten bestimmen den Alltag. Einige Festungen der Zwerge verschließen sich weiterhin der Öffnung, finden in den Djahar unerwartete Gleichgesinnte. Der große Wettkampfsgeist der Beiden führt mit der Zeit zu einem respektvollen miteinander. Die Grundlagen der Maige, wie sie seitdem gelehrt und angewendet werden, werden zusammengetragen und formuliert. Jahr 210 - 225: Mit den Clankriegen -auch Kriege der langen Bärte bei anderen Völkern genannt- findet schlussendlich auch das Unterreich der Zwerge als letzte homogene Macht sein Ende. Zusammen mit dem Reich wird auch der damalige Unterkönig Xaggrax entmachtet und wenig später unter Zustimmung seines Clans hingerichtet. Jahr 226 - 268 Ländereien entstehen und vergehen, wechseln die Regierungsform oder werden annektiert. In der turbulenten Zeit folgend den Clankriegen versinken manche Landstriche im Chaos, während andere zu wahrem Glanz aufsteigen. Im Süden kommen die Lande nur selten zur Ruhe. Während im Norden und Zentrum Lyrias die Wirtschaft erstarkt und man sich der Lehre und Forschung widmet, dienen die Konflikte im Süden als Antrieb für militärische Entwicklungen. Jahr 269 - 304 Der Djahar Zal'vukarr schart Truppen und Rohstoffe unter seinem Banner zusammen und beginnt, Siedlung um Siedlung zu erobern. Seine Taktiken brechen mit bekannten Konventionen und bringen ihm unvorhergesehene Siege ein. Letztlich gelangt mit der Eroberung der alten Stadt Attica effektiv ganz Sohltas unter die Kontrolle Zal'vukarrs. Sich seines sichers, nennt er sich vortan Herrscher aller Völker Lyrias. Als Reaktion darauf, entsteht im Norden die erste Nordische Koalition. Einzelne neutrale Parteien im Zentrum Lyrias, so auch der Orden, wehren sich gegen die Ausweitung des Konflikts auf ihre Gebiete. Während der Norden länger seine Armeen sammelt, stellt Zal'vukarr auch Wuhltas unter seine Kontrolle. Ein vertrauter General Zal'vukarrs, Eifrik, verrät die Sache und macht sich nach Ermordung Zal'vukarrs selbst zum König. Heermeister Farandir rächt sich als letzter treuer General Zal'vukarrs für den Verrat Eifriks und wird letztlich König. Mit dem Sieg in der 2. Nordkampange im Jahr 304 ist Farandirs Reich unangefochten die größte Macht auf ganz Lyria. Die Dritte Ära: Jahr 305 - 314 Zur Wintersonnenwende 305 kürt Faranir sich zum ersten Kaiser Lyrias und verhofft sich, Stabilität in alle Lande zu bringen. Seine Herrschaft wird von einigen nur widerwillig akzeptiert. Die Eingliederung der unterschiedlichsten Provinzen und Länderein in das Kaiserreich gestaltet sich als gesellschaftlicher Kraftakt und lähmt vielerorts die effektive Verwaltung. Jahr 315 - 316 Kaiser Farandir verkündet zum zehnten bestehen des Kaiserreichs eine grundlegende Reform des Kaiserreichs. Ziel ist es, die Einheit im Reich zu stärken und die Verwaltung zu vereinfachen. Der Taldarische Glaube wird als Reichsglaube eingesetzt und die Bildung nötiger Strukturen gefördert. Andere Glaubensrichtungen werden im besten Fall geduldet, oftmals aber auch aktiv verfolgt. Auf einer Bootsfahrt mit seinem engsten Gefolge verschwindet Farandir spurlos und wird nach langer Suche für tot erklärt. Der Rat setzt Notfallverordnungen um, während sich Farandirs Sohn Eredan sich als rechtmäßigen Erben ansieht. Nach einem gescheiterten Attentat auf sein Leben in der Hauptstadt Attica zieht Eredan sich auf die Wyrmfeste zurück. Der Rat sieht sich unterdessen bestätigt und räumt sich mehr Befugnisse ein, zum weiteren Hohn Eredans. Jahr 316 - 333 Zum elften Jahrestag der Reichsgründung zieht Eredan mit seinen Bannermännern von der Wyrmfeste aus gegen den Rat und dessen Getreuen. Der entstehende Konflikt wird als der Thronfolgekrieg bekannt. Der Orden verwehrt beiden Seiten die Treue und zieht alle seine Mitglieder aus dem Reich zurück auf die Kristallwacht. Nach den ersten schweren Niederlagen der Ratstruppen macht der Rat Zugeständnisse an freie Ländereien und Feldherrn. Trotz aufgestockter Truppen muss man eine riskante Strategie wählen: man setzt die Hauptstadt Attica aufs Spiel und lockt Eredan in einen Hinterhalt. Der Plan geht auf und Eredan wird geschlagen, doch Attica wird bei den Kämpfen größtenteils zerstört. Der Konflikt wird noch in ein paar Gefechten und Schlachten weiter ausgetragen, oftmals zur Gewinnung neuer Verbündeter oder Zufriedenstellung der Schuldner. Beide Seiten arbeiten daran, ihre Vormacht auf dem eigenen Gebiet langfristig zu stärken und werden zunehmends von innerer Unruhe und Kriegsmüdigkeit gebremst. Mit dem als "Friede von 33" bekannten Waffenstillstand gilt die Vision eines Lyrianischen Kaiserreichs als final gescheitert. Wenn auch effektiv Frieden einkehrt, die Fronten bleiben verhärtet. Die Vierte Ära: Jahr 334 - 361 Beide Kriegsparteien kämpfen in der Folge des Friedens mit Unabhängigkeitsbestrebungen ihrer Randgebiete und der eigenen politischen Umstrukturierung. Die Erholung vom Krieg setzt ein und der Fokus vielerorts wechselt zu gesellschaftlichen Themen und technologischem Fortschritt. In vielen Fällen werden neue Entwicklungen mit dem Ziel gefördert, den Konkurrenten wirtschaftlich auszustechen. Jahr 362 - 372 Politische Vorfälle belasten das Verhältnis zwischen Republik, Reich und dem Orden. Das Bekanntwerden der Vorfälle sorgt auch für laute Entrüstung unter den anderen unabhängigen Ländereien und Bünden. Um ihre Stellung nicht weiter zu riskieren, setzen die beiden Fraktionen fortan auf mehr diplomatische Klärung auf dem neutralen Grund der Kristallwacht. Jahr 373 - 402 Der Orden öffnet das Teleportationsnetzwerk auf Lyria für wirtschaftliche Zwecke und sorgt damit für wirtschaftlichen Aufschwung und Austausch in vielen Regionen. Die Kristallwacht wächst zu einem bedeutenden Umschlagplatz für Waren aller Art heran. Sowohl Republik als auch Reich lassen eine Botschaft in der Kristallwacht errichten, um die Einreise in ihre Ländereien dort zu regeln. Jahr 403 - 417 Eine gewaltige Erschütterung durchfährt Lyria und das Teleportnetz weist kurzzeit Anomalien auf. Der Funkenturm genannte Vulkan im Nordosten bricht aus und bedekt weite Teile der Region für eine Zeit mit einer Aschewolke. Kleine, teils temporäre Risse werden überall auf Lyria festgestellt und bringen an vielen Orten diverse Probleme mit sich. Der Orden versucht der Sache nachzugehen, ist aber auf Hilfe von Außerhalb angewiesen, um Sichtungen zu bestätigen. Im Ursprung des Bebens werden Ruinen der Ersten gefunden, die der Orden sicherstellt und potentielle Artefakte auf die Kristallwacht bringen lässt. Die Anomalien im Netzwerk können behoben werden, Risse tauschen allerdings noch von Zeit zu Zeit auf. Jahr 418 - 447 Schließlich schafft der Orden auch eine erste stabile Verbindung zu einem Weltenfragment herzustellen und löst eine Welle der Euphorie auf ganz Lyria aus. Während einzelne Gelehrte, Händler und Abenteurer verschiedene Aussichten auf persönliche Bereicherung oder Erkenntnisse halten, richten die beiden großen Konfliktparteien ihren Blick auf einen Weg, die Entwicklungen für die endgültige Beendigung des Krieges zu nutzen. Zu diesen Zweck beginnt en Wettlauf um Verbündete und Einfluss.
  36. 1 point
    ==================================================================================================== Die vierte Ära begann auf den Ruinen und Überresten der dritten Ära, welche wie Dünger für Unabhängigkeitsbewegungen und Separatismus auf die einzelnen Fürsten und Senatoren wirken sollte. Der Frieden von 33 setzte zwar den kriegerischen Auseinandersetzungen zwar ein Ende, doch war der Konflikt damit noch lange nicht beendet. Anstelle von militärischen Mitteln beschrankte man sich nun vermehrt auf diplomatische und wirtschaftliche Möglichkeiten, um den Rivalen niederzuringen. Das Kaiserreich existierte nicht länger in seiner einstigen Form und kein Prätendent hielt letztlich den Titel “Kaiser” inne, doch blieb der Anspruch beider Seiten darauf bestehen. Diese Rivalität würde im kommenden Jahrhundert neben Gesellschaft und Wirtschaft, auch die Wissenschaft und die Politisierung der normalen Bevölkerung vorantreiben, auch wenn es in den meisten Fällen eine explizite Ablehnung beider Parteien zur Folge hatte. So sollte die Verbesserung der Buchdruckmaschine durch neuartige Getriebe eines Zwergenhändlers, namens Toglosch Kupferfeder, welche ursprünglich zur schnelleren Herstellung von Lieferlisten gedacht war, von den politischen Beratern Eredans in kürzester Zeit dazu genutzt werden, um eine Vielzahl von Propagandaschriften zu drucken und um diese im Süden in den Umlauf zu bringen. Diesem ersten Vorfall folgten über die Jahre einige Erfindungen und Errungenschaften im Bereich der Wissenschaften und Wirtschaft, die zwar den Konflikt weiter befeuerten, aber letztlich auch der Gesellschaft zugute kamen. Auch wurden 362 mehrere Gesandte Eredans der Kristalwacht verwiesen, nachdem sich von Wächtern beim Abpauschen von Dokumenten zu dem Thema “Stabilisierung und Destabilisierung von Weltenrissen: Theorien von Janwig zu Kelchyk” erwischt wurden. In ihren Gemächern gefundene Anweisungen nach, sollten sie die Bibliotheken nach allem durchsuchen was sich potenziell waffenfähig machen ließe. Dies stellte einen Tiefpunkt zwischen dem Orden und Eredan dar, woraufhin externer Zugriff auf das Wissen des Ordens weiten Teils eingeschränkt wurde. Ein aufgeflogener Bestechungsversuch mehrerer Senatsmitglieder, die den Orden überzeugen wollten, schließlich Partei gegen das Thronreich zu ergreifen, erzielte jedoch genau das Gegenteil: Diese beiden Vorfälle verstärkten die ursprünglich neutrale Haltung und erneuerten die Haltung, keiner der beiden Seiten zu vertrauen. Besagter Orden rückte im Verlauf der 4. Ära auch immer weiter ins Licht globaler Themen: die Nutzbarkeit des Teleportnetzwerkes für wirtschaftliche Zwecke im Jahr 373 fand weite Beachtung in den großen Fraktionen aber auch unter unabhängigen Ländereien oder einzelnen Kaufleuten boten sich neue Möglichkeiten. Viele Städte und Gemeinschaften ließen sich an das Netz anbinden und in Folge des Aufschwungs erfuhr die Kristallwacht als Dreh- und Angelpunkt der Netzes weitreichende Beachtung. Für die wirtschaftliche Nutzung folgte zunehmends der Ausbau, ohne den eigentlichen Zweck der Anlage einzuschränken. Als nach einer auf ganz Lyria spürbaren Erschütterung im Jahr 403 das Teleportnetzwerk temporär Anomalien aufwies und kurz darauf der Funkenturm genannte Vulkan im Nordosten ausbrach, richtete die Aufmerksamkeit des Ordens sich auf zunehmende Berichte von neuen, temporären Rissen in der Welt. Berichten zufolge haben sie Ruinen der Ersten entdecken können, diese nach eingängigen Studium jedoch zerstört. Die Probleme mit den Anomalien konnte behoben werden, Risse tauchten allerdings weiter unregelmäßig auf. Schließlich, im Jahr 418, gelang es dem Orden nach einem weiteren Umbau der Kristallwacht, die erste stabile und sichere Verbindung mit einem Weltensplitter außerhalb Lyrias herzustellen. Es folgte ein wahrer Dammbruch als ganz Lyria von einer Welle der Euphorie überrollt wurde: von wagemutigen Abenteurern zu neugierigen Gelehrten oder spekulierenden Händlern, sie alle hatten ihre eigene Vorstellungen, was es dort zu holen gäbe. Für manche war es die Hoffnung verlorene Schätze oder sogar Anzeichen ihrer Heimatwelt zu finden. Andere lockte der Ausblick auf unbekannte Rohstoffe oder ein tieferes Verständnis über das Wirken der Ersten. In jedem Fall fachte der Sturm auch die Glut zwischen zwei Parteien an, die seit Jahrzehnten immer weiter abgekühlt war. Hatten sie zwar Einfluss und Unterstützer verloren, so waren sie immer schlafende Riesen geblieben, die anfingen, sich wieder für eine Verlagerung des Konflikts zu rüsten. ====================================================================================================
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    ==================================================================================================== Aus dem blutigen Chaos der letzten Jahre kämpfte sich ein Elf namens Farandir an die Spitze und schaffte es, die gesamte bekannte Welt unter sein Banner zu stellen. Für immer wurde er bekannt als Farandir Lyras, erster Kaiser Lyrias. Vereint in der zeremoniellen Hauptstadt Attica, läutete Farandir zur Wintersonnenwende im Jahr 305 ein neues, goldenes Zeitalter ein und erstmals kehrte auf allen Kontinenten Ruhe und Stabilität ein, wenn auch sein absoluter Herrschaftsanspruch nicht gänzlich akzeptiert wurde. Doch der Kaiser war nicht jähzornig, in seiner Weisheit sorgte er dafür, dass stets ein akzeptabler Kompromiss mit den lokalen Eliten gefunden werden konnte. Mit den unterschiedlichen lokalen Gesetzen intakt, wuchsen jedoch die Differenzen im Reich und mit ihnen auch Spannungen zwischen ehemals unabhängigen Fraktionen. So verkündete der Kaiser zum zehnten Jahrestag der Reichsgründung, dass es binnen eines Jahres zu umfassenden Reformen kommen sollte, welche eine fundamentale Neustrukturierung der damaligen Ordnung ermöglichten, damit im gesamten Reich klares und einheitliches Recht bestand. Die Modernisierung und Vereinheitlichung insbesondere des Herrschafts- und Verwaltungsapparats sorgte für große Aufruhe; Freude bei den Ärmeren und Sorgen bei den Reicheren. Auch die Ernennung einer Staatsreligion machte war eine groß umstrittene Ankündigung. Doch wie die vom Kaiser geplante Reform genau aussehen würden, sollte für immer ein Rätsel bleiben: im Spätfrühling 316 reiste die kaiserliche Familie samt essentiellen Gefolge in eine ihrer Sommerresidenzen. Von dort aus unternahm Kaiser Farandir Lyras eine Bootsfahrt mit seinen engsten Vertrauten, von der keiner jemals wiederkehrte. Die Kunde vom verschwundenen Kaiser verbreitete sich schnell; der verbleibende alte Rat erklärte den Notstand und weitete seine Befugnisse aus, um das noch junge Reich vor dem Versinken in Chaos zu bewahren. Währenddessen ließ die kaiserliche Familie nach ihrem verlorenen Oberhaupt suchen und blieb in der Hoffnung auf eine Rückkehr an Ort und Stelle. Nach einem Monat der erfolglosen Suche und des Wartens wurde schließlich das Notstandsdekret vom Rat ausgeweitet und der Ratsvorsteher als offizieller Regent des Reiches eingesetzt. Eredan Lyras, der Sohn Farandirs, kritisierte diese Entscheidung lautstark und stellte die Legitimität des alten Rats öffentlich in Frage. Nach steigenden Spannungen zwischen den beiden Parteien ließ Eredan schließlich verkünden, dass weder gewählte Bürokraten noch der Niedere Adel das Recht besäßen, das neu gegründete Kaiserreich anzuführen - dies stünde einzig ihm als Thronfolger zu. Prompt antwortete der Rat mit der angekündigten Reform des verschollenen Kaisers: Die Neustrukturierung beinhaltete u.a. eine Reform der Thronfolge in welcher der Titel des Kaisers durch einen Reichsvorsteher aus der Mitte des Rats ersetzt wurde. In einem Zeichen des guten Willens oder zur Verhöhnung - je nach Blickwinkel - wurde dem Sohn des alten Kaisers ein zeremonieller Sitz im Rat angeboten. Erzürnt hatte Eredan kurzerhand ein eigenes, sehr viel kürzeres, Edikt veröffentlicht, in der die Änderungen des Rats als illegitim betitelte und seine Untertanen dazu aufgefordert wurden, ihn als Alleinherrscher einzusetzen und den Rat aufzulösen. Sich seiner sicher reiste der erklärte Thronfolger nach Attica, doch sein Eintreffen in der Hauptstadt brachte die starken Spannungen innerhalb der Bevölkerungen zum Überhitzen: es kam zu Straßenschlachten und mehreren Anschlägen, ehe Eredan nach einem gescheiterten Attentat selbst aus der Stadt fliehen musste. Triumphierend feierte der Rat seinen kurzfristigen Sieg über den Thronanwärter und festigte seine Macht mit weiteren Anweisungen, Kontrollen und Enteignungen, um den Frieden innerhalb der Stadt und im Reich zu sichern und die Macht aufwiegeldener Parteien zu untergraben. Unter Druck gesetzt und gedemütigt, aber keineswegs gewillt aufzugeben, zog sich Eredan auf die Wyrmfeste zurück und rief dazu auf, dass alle Reichs- und Kaisertreuen sich unter seinem Banner versammeln sollten, um die Verräter zu zerschlagen und ihn als rechtmäßigen Kaiser einzusetzen. Von dort an schlitterte das junge Reich gerade auf einen Bürgerkrieg zu, der dessen Belastbarkeit testen würde: Die Antwort des Rats folgte rasch und zog die angekündigte Wahl weit vor. Auf dieser wählte man den ehemaligen Truchsess Sigbert von Kreuzinger zum neuen Reichsvorsteher, welcher in seiner Antrittsrede die Absicht verkündete, das Reich gegen alle Gefahren zu verteidigen und bot dem Anwärter Eredan noch eine letzte Chance auf Versöhnung an. Drei Tage später, zum Tag der Wintersonnenwende 316 n.d.B. und zum zum elften Jahrestag der Reichsgründung, segelte Eredans versammelte Streitmacht gen Süden. Der finale Schritt war getan und Lyria stürzte in den Bürgerkrieg zwischen den Loyalisten und den Royalisten; dem Rat und Eredan. Nach seinen gescheiterten Schlichtungsversuchen zwischen den Parteien und der anstehenden Eskalation, traf der Orden die Entscheidung, sich im Konflikt neutral zu verhalten und zog seine Mitglieder aus allen Reichsgebieten zurück auf ihr Territorium, um ihrerseits die Unabhängigkeit zu bekräftigen. Das disziplinierte und ergebene Heer Eredan führte ihn zu Siegen in zwei Schlachten gegen die zusammengerufenen Heere des Rats und stürzte die Hauptstadt in Panik vor der Vergeltung Eredans. Sich ihrer misslichen Lage bewusst, umwarb der Rat noch unentschlossene Städte und Provinzen, lockerte seine Machtstellung und versprach die Bildung eines Senats aus den mächtigsten des Landes für die Treue zum Reich. Mit kampferprobten Köpfen in ihren Reihen, verständigte der Rat sich auf gewagtes Spiel: als Eredan vor den Toren Atticas stand, fand er diese in erwartet desolatem Zustand vor. Während er jedoch einen Teil seiner Truppen die Stadt stürmen ließ, brachen die gesammelten Heere des Rates aus ihrer Reserve und stellten das verbliebene Heer Eredans in offener Schlacht. Als die Nachhut unter dem Banner eines vertrauten Generals Eredans, Benedor von Bruchhausen, zu Beginn des Kampfs auch noch die Seiten wechselte und ihm in den Rücken fiel, hatte sich das Blatt gegen den jungen Thronanwärter gewendet und der Verrätermythos war geboren. Eingekesselt auf allen Seiten entbrannte eine bittere und erbarmungslose Schlacht, bei der alles auf dem Spiel stand. Schnell griff das Schlachtgetümmel auch auf die Hauptstadt über und bald stand ein Großteil der Stadt in Flammen. Die Elite des selbsternannten Kaisers schaffte es, sich eine Schneise aus der Falle zu erkämpfen und ihn aus dem Gemetzel zu schleusen; der große Sieg ist so kurz vor dem Ziel jedoch gescheitert. Geschlagen zog der Kaiser sich zurück in den Norden, doch der Rat hatte nach seinem Sieg allerlei Probleme, die kippende Ordnung aufrecht zu erhalten: die durch das Kampfgeschehen ruinierte Hauptstadt musste aufgegeben werden und war ein herber Dämpfer für die weitere Verwaltung des Reiches. Spätestens als die gerufenen Verbündeten den Tribut für ihre Hilfe einforderten, musste der Rat alle Bemühungen zur Formatierung eines Heeres zum Nachsetzen abbrechen. Ohne einen klaren Sieger der Schlacht begannen beide Seiten wieder damit, ihre diplomatischen Netze auszubauen und festigten so die Fronten des Krieges. Mit dem Waffenstillstand im Jahre 333 n.d.B. (auch als der “Friede von 33” bekannt) endeten die Feindseligkeiten offiziell, wenn auch der Konflikt damit nicht endete. Im Norden angekommen, erklärte Eredan seine Staatsdirekiven mit dem Ziel, den Feind im Süden langfristig zu vernichten und begann die Verfolgung von weiteren potentiellen Feinden innerhalb seiner Machtsphäre. Im Süden brodelte der neue Senat: Landsherren, Patrizier, Gilden und der Adel unterwanderten die liberalen Ziele des Senats, Korruption windete sich in die Entscheidungen und dessen Beliebtheit im Volk blieb gering. Die Vision von einem geeinten Kaiserreich war gescheitert und die neue Ära zu einem frühzeitigen Ende gekommen.
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    ==================================================================================================== ==================================================================================================== Ära des Konfliktes - Die Zweite Ära Ein Überblick Mit dem Eintreffen der Infalem ging diese erste turbulente Ära langsam dem Ende entgegen und gab den Weg frei für den völkerübergreifenden, interkulturellen Schmelztiegel, der die zweite Era werden sollte. Denn nicht nur die Ära endete, sondern auch die vorher mehr oder weniger einheitlichen Zusammensetzungen der einzelnen Reiche nahmen früher oder später ihr Ende. Einige begrüßten diese Entwicklung, unter ihnen die Menschen, Elementare, und Elfen; Andere versuchten sich in Teilen oder als ganzes dagegen zu wehren und Möglichkeiten zu finden, ihre bisherige Lebensweise bis in alle Ewigkeit so weiterzuführen: so etwa die Zwerge und Djahar. Ironischerweise jene Völker, welche sich bei jeder Gelegenheit bis aufs Blut bekämpft hatten. Jedoch sollten auch ihre Bemühungen vergebens sein: Mit dem 1. Clankrieg von 210 bis 225 -auch Krieg der langen Bärte bei anderen Völkern genannt- fand schlussendlich auch das Unterreich der Zwerge als letzte homogene Macht sein Ende. Zusammen mit dem Reich wurde auch der damalige Unterkönig Xaggrax entmachtet und wenig später unter Zustimmung seines Clans hingerichtet. Auf diesen Bruch alter Strukturen folgten Jahrzehnte großer Unruhe. Die doch sehr verschiedenen Völker fanden sich nun in multikulturellen und stark diffusen Kleinststaaten wieder, viele ohne Wissen oder Verständnis voneinander oder von der jeweiligen Regierungsform, welche sich in kürzester Zeit gebildet haben und wieder untergegangen sind, teilweise mehrfach innerhalb eines Jahres. Andere wiederum sind während dieser turbulenten Zeit, welche mancherorts bis circa 268 andauerte, regelrecht aufgeblüht und galten zu dieser Hochzeit als lokale Hochkulturen, in denen Dinge erfunden wurden, welche selbst heute nicht erneut hergestellt werden können. In den südwestlichen Landen tobte der Kampf am stärksten, Reiche stiegen ebenso schnell auf wie sie untergingen. Doch nach einiger Zeit kristallisierte sich eine Macht heraus, die aus dem Vakuum der vorherigen blutigen Kriege gedeihen konnte. Unter dem Banner “Zal’vukarr” sammelten sich mehr und mehr Krieger und Siedlungen an. Der Djahar-Kriegsfürst bewies in seinem Vorgehen besonderes Geschick: Mit dem richtigen strategischen und taktischen Gespür schaffte er es binnen weniger Jahre, die allzu kriegerischen Gebiete unter seine Kontrolle zu bringen - meist gewaltsam; geboren und aufgewachsen im Krieg war dies alles, was Zal’vukarr kannte und respektierte. Als Feldherr brach er mit den gängigen Traditionen des Krieges und reformierte seine Armeen, um von einer möglichst diversen Truppenzusammenstellungen zu profitieren. Denn im Gegensatz zu vielen seiner Kontrahenten konnte er auf ein vielseitiges Heer aller Spezies setzen, welches dennoch nicht an ihren Unterschieden scheiterte. Viel mehr verstand er es, die Begabungen jeder Spezies ins Heer einzubinden und effektiv in einer Schlacht einzusetzen, ohne sie jedoch von dieser abhängig zu machen. Er war Meister darin, seine Gegner dazu zu zwingen, auf dem Gelände seiner Wahl zu kämpfen, sie in Sicherheit zu wiegen und Chancen zu ergreifen, seine Gegner zu überraschen. Mit den sich häufenden erfolgreichen Feldzügen wuchs auch die Zahl an Soldaten, die Zal’vukarr aufstellen konnte. War ein Sieg errungen, ließ die nächste Schlacht nie lange auf sich warten. Schon bald war der gesamte süd-östliche Kontinent in den Händen von Zal’vukarrs Truppen. In seiner neu eroberten Hauptstadt Attica ließ er sich nieder und zum Herrscher aller Völker Lyrias ausrufen. Ein anmaßender Titel, der bei weitem nicht von allen anerkannt wurde, doch konnte sich keiner im Süden gegen ihn auflehnen. Dafür taten es die Fraktionen des Nordens umso mehr und formten die Erste Nordische Koalition im Kampf gegen die schier endlose Expansion von Zal’vukarrs Einfluss. Während der Kampagne im Norden wurde er von seinem langjährigen Freund und General Eifrik verraten. So lockte er den großen Kriegsfürst unter einem Vorwand zurück in die Hauptstadt, nur um ihn zusammen mit Verbündeten Senatoren in seinem eigenen Empfangssaal zu ermorden. Der Thron fiel damit dem Verräter in den Schoß, während seine Konkurrenten nichts ahnend im Norden kämpften. Durch einen Wink des Schicksals wurde das Heer Gungars, Zal’vukarrs linker Hand vernichtet und Gungar selber tödlich verletzt. Doch Farandirs Heer, Zal’vukarrs dritter General, errung einen glorreichen Sieg gegen den Feind. Von der Thronbesteigung Eifriks informiert, sinnte Farandir auf Rache und kehrte um. Auf den Langen Weg gen Süden zog er gegen den Verräterkönig Eifrik, welcher Farandir seinerseits als Hochverräter deklarierte, da er Gungar angeblich absichtlich in eine Falle habe laufen lassen. Blutige Schlacht reihte sich an Massaker und Massaker reihte sich an Massenvertreibung. Zum Ende des ersten Bürgerkrieges jedoch besiegte Farandir den falschen König Eifrik und trug dessen Kopf zurück nach Attica, wo er sich selnst nun zum König erklären ließ. Er griff die Ambitionen seines ehemaligen König auf und sinnte von nun an auf weitere Vergeltung. Die zweite Nordkampagne zeichnete sich durch eine überlegenende Anzahl zur See und zu Land aus, was es König Farandir I. ermöglichte den Feind bis zur Wyrmfestung zurückzudrängen und dort schlussendlich zu besiegen. Die letzten Feinde unterworfen und befriedet, ließ sich König Farandir I. zum Kaiser von ganz Lyria ausrufen und läutete damit eine neue Ära ein. Eine Ära die von Kaiser Farandir I. angeführt werden sollte. ==================================================================================================== ====================================================================================================
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    Charakterbeschreibungen Bitte verbindet euren Forenaccount mit eurem Minecraftaccount(ingame), um eine Kontrolle des Skins hinsichtlich der CB zu erleichtern. Tut ihr dies nicht tragt euren Minecraftnamen in die CB ein. Was ist eine Charakterbeschreibung? Charakterbeschreibungen, oder auch kurz CB, dient primär dazu, euren Charakter einmal vorzustellen und ihn offiziell anerkennen zu lassen. Dabei ist euer Charakter im Rollenspiel nicht zwangsläufig euer Spieler in Minecraft: wer ingame dem Beruf des Holzfällers folgt oder in anderen Welten Monster jagd, muss diese Aktivitäten gedanklich von den Aktionen seines Charakers im Rollenspiel trennen. Außerdem ermöglicht es euch diesen Namen ingame in den Rollenspiel(RP) Channels nutzen zu können. Die Abnahme von CBs erfolgt durch ein Mitglied der CB-Kontrolleure. Erst mit der Abnahme durch diesen wird eine CB gültig und der Name eures Charakters Ingame gesetzt. (einsehbar unter /lyria info) Zusätzlich bekommt ihr mit /rpname die Möglichkeit, diesen Nicknamen in den RP-Channels ebenfalls zu zeigen. Alte CBs oder die anderer Spieler dürfen NICHT kopiert werden. Inhaltlich darf die eigene, veraltete übernommen werden, jedoch nicht wortgleich. Was ist eine NPC-CB? Wenn ihr bereits eine angenomme Charakterbeschreibung besitzt, habt ihr die Möglichkeit eine weitere Charakterbeschreibung für einen NPC (Deutsch: Nicht Spieler Charakter) einzureichen. Dies ermöglicht es dir einen weiteren RP-Namen ingame nutzen zu können. Eine NPC-CB kann allerdings ein wenig kleiner sein. Wir bitten dich auch einen Skinlink für deinen NPC bereit zu stellen. Zudem muss eine NPC-CB nur einmal angenommen werden, damit ihr euren zusätzlichen RP-Namen bekommt. Des weiteren kann eine solche CB nicht genutzt werden, um RP-Anträge für Gemeinschaften zu stellen. Anforderungen und Aufbau einer CB: 1. Steckbrief Name des Charakters Kürzel im Namen sind erlaubt: von, van, de, von, zu, al, vom, aen Geschlecht für gewöhnlich männlich oder weiblich Spezies siehe Link Geburtsjahr Tag, Monat und Jahr der Geburt des Charakters - das aktuelle Datum findet man mit /datum Größe die Körpergröße eures Charakters, abhängig von den Spezies-typischen Richtwerten Haarfarbe siehe Größe Augenfarbe siehe Größes Heimat der Ort, an dem euer Charakter aufgewachsen ist bzw. seine Heimat nennt Wohnort der aktuelle Wohnort eures Charakters, notfalls grob umschrieben Stellung die gesellschaftliche Stellung eures Charakters allgemein oder innerhalb seiner Gemeinschaft Profession der Beruf oder die Aufgabe, der euer Charakter hauptsächlich nachgeht Eltern die leiblichen oder Zieheltern eueres Charakters, kann auch als unbekannt angegeben werden Geschwister siehe Eltern Glaube die Religion/Überzeugung, der euer Charakter folgt, gerne auch ein eigener Glaube 2. Das Aussehen Beschreibe hier das Aussehen des Charakters. Hier einige Beispiele: Hat dein Charakter Narben? Ist er groß oder klein für sein Volk? Welche Kleidung trägt er? Haarfarbe/Augenfarbe (-> Dauerhafte Haarfärbungen sind nicht erwünscht) Hat dein Charakter besondere Merkmale? Beachte aber, dass das Aussehen deinem Skin entsprechen muss. NPC-CB: Skinlink 3. Der Charakter Beschreibe hier die Charakterzüge des Charakters. Einige Beispiele Wie reagiert dein Charakter in brenzligen Situationen? Hat er Vorlieben? Wie verhält er sich normalerweise? Legt er wert auf ein gepflegtes Äußeres? Hat er Angst vor etwas? Hat er Ziele/Träume? Was ist ihm im Leben wichtig? Hat er eine besonder Bindung zu jemanden? Wiese hält er an seinen Überzeugungen fest? Ca. 200 Wörter. NPC-CB: 100 Wörter 4. Die Geschichte Beschreibe hier die Vergangenheit des Charakters. Einige Beispiele (optional) Gab es einschneidende Ereignisse in seinem Leben? Wie kam er zur Ausübung seines Berufes? Hat er irgendjemanden wichtigen in seinem Leben kennengelernt? Achte dabei auf die zeitliche Reihenfolge. Die Geschichte muss mit der Chronik kompatibel sein. Es muss erwähnt werden, wenn er einen Beruf ausübt, wann er wie zu dieser Lehre/Ausbildung gekommen ist. Mindestens 500 Wörter. NPC-CB: 300 Wörter