Erdbeerfisch

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  1. Das alte Adelshaus der von Tanaru *~°~* Hierarch Dimitri von Tanaru *~°~* Familiengeschichte des alten Hochadelshauses Tanaru - J 51 der 4. Epoche – Arbeitszimmer des Dimitri Tanaru im Rathaus von Avendrias Dimitri saß an seinem Schreibtisch. Ein Blatt feinstes Pergament, eine Schreibfeder mit Federhalter und ein Fässchen schwarze Tinte lagen auf dem akkurat aufgeräumten Tisch vor ihm. Gedankenverloren griff er zu einer dampfenden Tasse starkem Kräutertee, hob die Tasse an, setzte sie wieder ab und griff zur Schreibfeder. Dann überlegte er einen Moment, tauchte die Feder ins Tintenfass, überlegte erneut und legte die Feder dann wieder in den Federhalter zurück, um dann wieder zur Teetassen auf dem Serviertisch neben sich zu greifen. Als sich dieser Vorgang einige Male wiederholt hatte klopfte es. Dimitri blickte auf und sah seine Mutter Lisbiel. Sie lehnte im Türrahmen seiner offen stehenden Arbeitszimmertür und lächelte. „Mein Sohn, wenn du nicht bald eine Entscheidung fällst, wirst du es heute wohl weder schaffen deinen Tee zu trinken solange er noch warm ist, noch den Antrag heute noch in die Post zu geben.“ Sie trat an seinen Schreibtisch heran und nahm auf einem der beiden Sessel davon Platz. „Guten Tag Mutter, wolltet ihr nicht heute nach Aramat abreisen um eine Freundin zu besuchen?“ entgegnete Dimitri. Lisbiel lächelte. „So ist es, aber ich habe noch ein wenig Zeit bevor das Schiff ablegt.“ Dimitri legte das Pergament beiseite, goss seiner Mutter ebenfalls eine Tasse Kräutertee ein und reichte sie ihr. Lächelnd nahm Lisbiel die Tasse entgegen. „Warum fällt es dir so schwer die passenden Worte zu finden, Dimitri?“ fragte sie. Dimitri seufzte stand auf und ging zum Fenster seinen Arbeitszimmers hinüber und blickte hinaus. „Es ist so lange her… Mutter… so viele Jahre sind vergangen. Ich habe mich so viele Jahre als Hijandur Uranat versteckt… Manchmal frage ich mich, ob das Leben auf der Feste Salvarun in Auil nur ein Traum war… oder war es echt?“ Lisbiel lachte. „Dein Freund Silion hat Recht. Du redet wirklich manchmal wie ein alter Mann.“ Dimitri rümpfte die Nase und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch. „Ich werde wohl mal ein ernstes Wort mir ihm reden müssen, er plaudert zuviel!“ entgegnete er. Einen Augenblick lang schwiegen Dimitri und Lisbiel. „Es geht um dein Geburtsrecht, Dimitri! Ja, unser Leben auf der Festung Salvarum ist seit über 50 Jahren Vergangenheit. Aber du bist der Sohn eines Hierarchen von Auil! Dein Vater hat dir als letzte Tat, bevor er dich in eine ungewissen Zukunft davon segeln ließ, das Medaillon unserer Familie gegeben. Das Symbol unseres Standes! Er hätte gewollt, das du sein Erbe Antritts!“ Ihre Stimme war ganz ruhig und freundlich, genauso wie sie Dimitri aus Kindertagen noch in Erinnerung hatte. „Und wenn ich sehe, was du mit deinen Freunden hier in Avendria mit geschaffen hast, hege ich keinen Zweifel, dass du dem Stand eines Hierarch nicht gerecht wirst!“ Dimitri erwiderte das lächeln seiner Mutter matt. „Danke Mutter, doch ich habe Vater damals feige und schändlich zurückgelassen… Wäre es nicht anmaßend seinen Titel nun mein eigen nennen zu wollen?“ Lisbiels Blick wurde nun ernst. Dimitri sah sie verwundert an. So kannte er seine Mutter gar nicht. „Du warst damals noch ein Kind Dimitri kaum älter als 12! Niemand war in der Lage das was auf Auil geschah zu ändern oder zu verhindern! Nichteinmal die Götter. Wie hättest du als Kind da etwas ausrichten sollen. Du bist sorgfältig, gebildet und hast auf Oredan bewiesen was in dir steckt. Nicht jeder hätte sich eines kleinen Junges angenommen in so schweren Zeiten. Immerhin warst du doch damals selbst noch ein Kind.“ Lisbiel stellte ihre Teetasse ab, trat an ihren Sohn heran, strich ihm liebevoll übers Haar und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Ich werde mich nun auf den Weg zum Hafen. Bis bald, mein Liebling.“ „Gute Reise, Mutter. Komm gesund wieder zurück.“ Lisbiel blieb an der Tür noch einmal kurz stehen. „Du musst dir vergeben, was damals im Hafen von Asrill passiert ist Dimitri. Glaub mir dein Vater wäre sonst untröstlich... und Silion bestimmt auch, er hat beim durchstöbern der Archive eine wahre Meisterleistung vollbracht und alle wichtigen Dokumente wiederbeschaffen können.“ sagte sie ohne sich umzudrehen und verließ dann das Arbeitszimmer. Dimitri sah ihr noch einen Moment lang nachdenklich nach. Dann zog er das Familienmedallion, das immer in der Brusttasche seines Gewands getragen hatte hervor und betrachtet es. Seine Finger fuhren über das filigran gearbeitete Schmuckstück. Vor einen guten Jahr hatte er an seinem 68. Geburtstag beschlossen wieder seinen wahren Namen zu tragen. Dimitri las die eingravierten Worte, das Motto der Familie Tanaru: „Würde, Wahrheit, Wissen!“ Dann fasst er einen Entschluss, legte sich die Kette des Medaillon um den Hals, griff ohne zu zögern nach dem Pergament und schrieb: Hoch verehrter Herr Cùon Caranoron, demütig wende ich, Dimitri Tanaru aus Avendria, mich in einer persönlichen Angelegenheit an Euch als Chronisten von Aramat. Ich ersuche Euch darum, meine Erbschaft des Hochadeltitel des Hierarch, den zuletzt mein verschiedener Vater Felorich von Tanaru trug, öffentlich zu machen. Als Beweis des Adelstands meiner Familie mögen Euch die beigefügten Dokumente dienen, die diesen Schreiben beigelegt sind. Gerne will ich Euch jedoch auch selbst erläutern, wie meine Familie zu ihrem Titel kam: Begründet wurde der Adel durch meinen Ururgroßvater Valaron Tanaru. Geboren im Jahr 174 der 3. Epoche in der Stadt Alverun auf Auil. Als einfacher Bürger durchlebte er seine Kindheit und entdeckte schon recht früh sein Passion in der Forschung. Er studierte viele Jahre an den Hochschulen Alverun und tauschte sich mit Gelehrten im Fachbereich der Medizin aus. Valaron wurde mit Leib und Seele Mediziner und unterrichtete später sogar als Gelehrter selbst. Seine Forschungsarbeiten und Untersuchungen bezogen sich auf das Brauen medizinischer Tränke, das Anrühren von Salben und das Herstellen von Tinkturen. Sein größter Erfolg war wohl die Entdeckung eines Gebräus aus dem eigentlich hoch giftigen Nachtklee, welcher einen Kranken mit sehr schmerzhaften Leiden in einen komatösen Schlaf versetzen konnte. Er gab ihm den Namen: Vileriumtinkur – Vilerium, was so viel bedeutet wie – zwischen Schafen und Wachen. Auch wenn zu Beginn von Valarons Forschung noch einige andere Gelehrte über Valarons Theorien und Forschungsergebnisse den Kopf schüttelte, ließ sich der Alve nicht entmutigen. Er forschte bis ihm im Jahr 214 der 3. Epoche ein erster kleiner Durchbruch gelang. Wie in den Geschichtsbüchern dieser Welt nachzulesen ist, geschah jedoch auf Auil in der Stadt Alverun im darauffolgenden Jahr 215 der 3. Epoche eine schreckliche Katastrophe, als ein magisches Experiment misslang. Viele dutzend Tote und noch wesentlich mehr Verletzte waren das Resultat dieser Katastrophe, die wie wir heute wissen, die Gründung der Magiergilde einläuten würde. Zu den Opfern dieses tragischen Ereignisse zählte auch mein Ururgroßvater Valaron Tanaru. Denn zu den zerstörten Gebäuden gehörte ebenfalls das Labor meines Ahnen. Wie durch ein Wunder gelang es Valaron, einigen der Laborhelfern und Zweien seiner Lehrlinge sich in die Keller unterhalb des Labor zu flüchten. Dort unten in der Dunkelheit, begraben unter vielen Tonnen geborstenen Steins, mit kaum etwas essbarem und nur wenig Wasser, ohne das Wissen ob sie jemand überhaupt hier unten Suchen oder vermuten würde, bewahrte er einen kühlen Kopf. Mit den wenigen Mitteln, die Valaron zur Verfügung standen versorgte er die Verletzungen seiner Gefährten und machte ihnen Hoffnung. Doch als die Stunden in der Dunkelheit vergingen und irgendwann niemand mehr sagen konnte, wie viele Tage vergangen waren seit dem Unglück, wusste selbst Valaron, der bekannt war für seine unerschütterlich optimistische Art, nicht mehr wie er die Moral seiner Gefährten noch aufrecht erhalten sollte. Sie schrieben sich gegenseitig verzweifelt an, schlugen sich, kämpften förmlich um jeden Tropfen Wasser und jeden Krümmel Nahrung. Doch Valaron behauptete sich und blieb Herr der Lage. Als die eingeschlossenen Alven plötzlich ein Klopfen vernahmen und ein kleines Loch in die Trümmer gestoßen wurde, flackerte kurz Hoffnung auf, welche jedoch im gleichen Moment wieder erstarb. Es war nicht die Rettung, die da zu ihnen gestoßen war, sondern ein Tieflandgeborener namens Dimitri Graufaust, welcher sich in einem benachbarten Haus aufgehalten hatte. Er berichtete, das es auch aus dem kleinen Hohlraum in dem er sich aufgehalten hatte kein Entkommen an die Oberfläche gegeben hatte. Zuerst schlugen Valarons Gefährten von ihm vor, dem Tieflandgeborenen seine letzten Vorräte an Nahrung zu entwenden und ihn dann zurück zu treiben aus dem Loch, aus dem er gekrochen war. Doch Valarons bewies wahre Führungsstärke und überzeugte sie Gefährten davon, das sie nur eine Chance hätten zu überleben, wenn sie zusammenhielten. So warfen sie alle noch verbliebenen Vorräte an Wasser zusammen und Valaron teilte gerecht auf. Doch die Zeit verstrich immer weiter. Nach langem überlegen und abwägen fasste Valaron eine schweren Entschluss. Er vermischte das restliche Wasser, das sie noch besaßen mit dem Inhalt einer Phiole Vileriumtinkur, die er bei sich getragen hatte und die wahrscheinlich alles war, von seiner Jahrelangen Forschung übrig geblieben war. Er verteilte es an seine Gefährten und an Dimitri Graufaust. Er selbst verzichtete, da er befürchtete die Wirkung würde sonst nicht ausreichen. Schließlich sollte es die Funktionen ihrer Körper herunterfahren und auf ein Minimum reduzieren. Vielleicht so hoffte Valaron, würde ihnen das die Zeit geben, die es brauchte um gefunden zu werden. Als seine Gefährten nach und nach einschliefen ging der Tieflandgeborene mit letzter Kraft auf Valaron los. „Was bei allen Göttern habt ihr uns da verabreicht?! Traue niemals einem Alven! Ich hätte es wissen müssen!“ Valaron verzog keine Miene und entgegnete: „Eine Tinktur die Euch schlafen lässt und Euch vielleicht, so hoffe ich das Leben retten wird. Es würde zu lange dauern es einem Grobschlächtigen wie Euch zu erklären.“ „Und warum habt ihr dann nichts von diesem teuflischen Zeug gesoffen Spitzohr?!“ schrie Dimitri. „Na einer von uns muss doch wach bleiben, um unseren Rettern zu erklären, das wir noch nicht tot sind.“ In dem Moment kippte auch er Tieflandgeborene auf die Seite und schlief. Valaron blieb allein in der Dunkelheit zurück. Tapfer harrte er weiter aus. So gut es ihm gelang versuchte er Zeitabstände einzuschätzen, um nach dem Zustand der Schlafenden zu sehen. Sonst verhielt er sich ruhig, um mit seinen verblieben Kräften auszuhalten und keinen Funken Lebensenergie unnötig zu verschwänden. Später einmal würde er seinen Freunden erzählen, das er sich den Göttern nie so nah Gefühlt hatte, wie in diesen Stunden der Stille und Dunkelheit. Doch als auch Valarons Optimismus langsam begann zu bröckeln, entzündete er den Kerzenstummel den er aufgehoben hatte, und kratzte mit einem spitzen Stein eine Botschaft neben die Schlafenden in den Boden. So gut es seine halbwachen Gedanken zuließen erklärte er dem Zustand seiner Gefährten und wie man sie Retten könnte. Als Valaron kurz vor dem Aufgeben war und kaum noch ein Funken Leben in ihm war brach eine Wand auf und ein Rettungstrupp dran zu ihnen vor. Alle von Valarons Gefährten konnten gerettet werden und überlebten. Sie erfuhren später, das sie es vom Zeitpunkt der Katastrophe an bis zu ihrer Rettung 13 Tage in er Dunkelheit ausgehalten hatten und nur Dank der verabreichten Vileriumtinkur überlebt hatten. Doch die größte Überraschung erfuhr Dimitri Graufaust. Denn wie er feststellen musste gab es eine Verbindung zwischen ihm und seinem Retter Valaron Tanaru. Valarons Vater Talmiel war vor vielen vielen Jahren von einem Kommandanten der Tieflandgeborenen fälschlich beschuldigt worden in seiner Jugend dem Bund der Eingeweihten angehört zu haben. Talmiel war damals bei seiner Verhaftung einem „Unglücklichen Zufall“ zum Opfer gefallen und gestorben. Der Kommandant der damals den Befehl zur Verhaftung gegeben hatte, was niemand anderes als Dimitri Graufaust gewesen. Als Dimitri vor Valaron trat sah er in seinen Augen, das Valaron sehr wohl die Wahrheit über Talmiels Tod kannte und das ihm bewusst gewesen war, wen er gerettet hatte. Voller Ehrfurcht vor den Adelmut des Alven, der in höchster Not allen Hass und Stolz überwunden hatte und nicht nur seine Leute, sondern auch den Mörder seinen Vater gerettet hatte, trat Dimitri Graufaust vor die Regierung von Alverun. Er berichtet den Hochalven dort von dem Gelehrten und Mediziner Valaron Tanaru. Einem Alven der wahrhaft Ehrenvoll gehandelt hatte. Und bat darum Valaron die Höchte Ehre zu Teil werden zu lassen, die das Volk der Hochalven vergeben kann. Die Regierung gab der Bitte des Vorsprechers satt. Valaron erhielt den Titel eines Hierarchien und wart fortan bekannt als: Hierarch Valaron von Tanaru. Er wurde ein sehr gefragter und gefeierter Gelehrter und schon bald häufte sich bei ihm einiger Reichtum an. Seinen Lebensabend verbrachte Valaron mit dem Versuch, die Rezeptur seiner Tinktur ein zweites Mal zu entschlüsseln und sein Wissen den anderen Gelehrten Alveruns zugänglich zu machen. Doch die Tage in der Dunkelheit und das Opfer, das er dort inmitten von Schutt und Asche erbracht hatte, hatte seinen Preis. Bald schon wurde Valaron anfällig, kränklich und brauchte immer länger und länger um sich zu erholen. Nach ihm erbte mein Urgroßvater Eriel von Tanaru den Titel. Während seiner Zeit als Hierarch verlief das Leben still in Alverun, abgesehen von Gründung einer Institution, die Magier verpflichtete sich ihr anzuschließen. Eriel, der den Trubel der Stadt immer gehasst hatte, verließ einige Jahre nach dem Tod Valarons Alverun. Er hasste es, das man vom Sohn des großen Hierarch Valaron von Tanaru ebenfalls viel erwartete. Doch Eriel war ein Freigeist. Er liebe die Kunst der Architektur, der er einen Teil sein Leben widmete. Es zog ihn hinaus in die Berge. Östlich von Alverun ließ er die Feste Salvarun errichten, die fortan der Familiensitz der von Tanaru sein würde. Hier lebte er und forschte, wie sein Vater auf dem Gebiet der Medizin, an der Wirkung von Nachtklee. Denn es war Valaron nach der Vernichtung seiner Forschungsarbeit nicht gelungen die Zusammensetzung der Vileriumtinkur ein zweites Mal zu entschlüsseln. Doch Eriels Wissen auf diesem Gebiet war längst nicht so tief verwurzelt wie das seines Vaters. Er konnte keinen Forschungserfolg verzeichnen. Eriel folgte sein Sohn Salvianar von Tanaru. Mach Eiels Tod wurde es langsam ruhiger um die Familie von Tanaru. Ihr abgeschiedenes Leben und die neu gewonne Ruhe genoss man auf der Feste Salvarun, die immer seltener Besucher aus Alverun anzog. Salvianar tat es seinem Vater bezüglich der Forschungen gleich. Er nahm sich fest vor die Forschung an der Vileriumtinkur zum Erfolg zu führen. Neben dem Nachtklee versetzte er die Tinkturen noch mit vielen andern, teils sehr exotischen Gewächsen. Doch auch er hatte wie schon Eriel keinen Erfolg bei Entschlüsselung der einzig wahren Zusammensetzung der Vileriumtinkur. Er starb als er sich voller Überzeugung es geschafft zu haben im Jahr 366 der 3. Epoche einem gewagten Selbstversuch unterzog. Ein Rauen ging durch den Stab der Gelehrten und Adligen in Alverun, als man von dem tragischen Ableben des Alven erfuhr. Später fand man heraus, das Salvianar hatte dem kranken Kind eines engen Freund der Familie helfen wollen. Einige nannten ihn einen Dummkopf, andere wiederum schworen bei ihm auf ein ähnlich edles Gemüt wie bei seinem Großvater. Die Stimmen rund um die Familie wurden wieder lauter. Viele Gelehrte Alveruns traten an meinen Vater Felorich von Tanaru heran, der den Titel als nächster in der Erbfolge trug. Man bot ihm, der er der Titration meiner Vorfahren folgte und Alchemist und Mediziner geworden war, an eine Forschungskommission zu gründen, um das Erbe Valaron gemeinsam zu entschlüsseln. Doch mein Vater Felorich, den der Verlust seines Vaters Salvianar sehr schmerze, lehnte das Angebot strickt ab. Aus ihm wurde ein harter, äußerst disziplinieren und strenger Mann. Er vergrub die Forschungsarbeiten, Unterlagen und alles was mit der Tinktur zu tun hatte tief in den Gemäuern der Familienfeste. Es heißt einige Gelehrte sollen versucht haben die Forschungsergebnisse mit Gewalt an sich zu bringen. Doch Felorich bliebt eisern, er brach allen Kontakt nach Alverun ab. Erst als Felorich Vater wurde und ich zur Welt kam, erwachte in ihm langsam wieder ein Funken Lebensfreude und indem er einige Jahre nach meiner Geburt, Gelehrte auf die Feste einlud, die mich unterrichten sollten, knüpfte er wieder erste Kontakte. In den Jahren um 378 der 3. Epoche erreichten Felorich immer wieder Nachrichten von Schlachtfeldern, auf denen Krieger aller Rassen fielen, verletzt wurden und litten. Der Gedanke an die Forschung seiner Vorfahren rückte wieder näher an ihn heran. Auch wenn die Vileriumtinkur nicht im Stande war zu Heilen, so konnte sie vielleicht das Leiden lindern? Zuerst lass Felorich nur einzelne Akten und Berichte. Dann begann er Nachforschungen anzustellen, Versuche nachzukonstruieren und neue Experimente zu wagen. Als er sich mit mir im Jahr 384 auf eine Forschungsmission zum Hafen von Asrill begab, erreichte der Kampf der Streitmacht der Schattenwegen und der Götter sein Ende… Dank meinem Vater gelang es mir von Asrill aus nach Oredan zu fliehen. Im selbst gelang es nicht zu fliehen. Und zu meiner Person? Ich habe nach meiner Flucht, um mich vor Übergriffen zu schützen lange unter falschen Namen in Lyria gelebt. Ich habe maßgeblich am Aufbau Avendrias teilgehabt. Ich habe eine wundervolle Frau geheiratet und wahrlich gute Freunde gefunden. Große Taten vollbracht wie Valaron und Leben gerettet… ein gewaltige Festung errichtet wie Eriel, alles Riskiert für meine Forschung wie Salvanar oder mein Kind im Angesicht des Todes gerettet wie mein Vater Felorich habe ich nicht... Ich bin ein ruhiger Vertreter meines Volkes, der das Angeln liebt… und doch… vor 4 Wochen entdeckte ich im Wald eine Stelle an der Nachtklee wächst… Und sofern mir die Götter gnädig sind bleibt mir ja noch ein wenig Zeit um die Forschungen endlich zu beenden. Doch tue ich dies, so will ich nicht länger Hijandur Uranat sein. Nein! Ich bin Hierarch Dimitri von Tanaru zu Avendria sein. Ein Alve auf den seine Ahnen mit Stolz hinabblicken können. im Spoiler enthalten: - Bild: Stammbaum des Adelshauses von Tanaru - die Ahnen der väterlichen Seite - die Ahnen der mütterlichen Seite - die Ahnen der 4. Generation Hochachtungsvoll ; Dimitri Tanaru Ein dickes Dankeschön an Thalizia ohne die das so nicht möglich gewesen wäre <3
  2. Name: Dimitri Tanaru – lebte nach der Flucht bis zum Jahr 50 unter dem Namen Hijandur Uranat Geburtsjahr: Jahr 372 der 3. Epoche Volk: Alve - Hochalve Geschlecht: Männlich Größe: 2,10 m Haarfarbe: Weiß Augenfarbe: Hellblau Herkunft: Feste Salvarun gelegen in den Höhen des Gebirges östlich von Alverun auf Auil Wohnort: Avendria Handwerk: Alchemist Stellung: Mitbegründer der Stadt Avendria und Stadtratsmitglied Glaube: Dimitri verehrt Poheran von allen Göttern am meisten Eltern: Vater: Hierarch Felorich von Tanaru (gestorben) Mutter: Lisbiel von Tanaru Geschwister: keine Aussehen: Dimitri ist ein sehr hochgewachsener Alve. Er genießt es über die Köpfe der meisten Bewohner Avendrias hinweg zu blicken. Die Behauptung es Gäbe Uralven, die ihn mit seinen 2,10 Metern überragen kommentiert Dimitri meist nur mit einem mürrischen Naserümpfen und unmissverständlich verärgertem, jedoch stets unverständlichem Gemurmel. Da Dimitri sehr auf sein äußeres bedacht ist, lässt er sich das Haar regelmäßig kurz schneiden. Es ist genauso wie das Haar seiner seligen Mutter vollkommen glatt und schneeweiß. Dimitris Haut ist wie die Haut der Hochalven recht hell, was seine hellblau schimmernden Augen gut zur Geltung bringen, auch wenn der Blick des Alven manchmal so gedankenversunken wirkt, das man ihn kaum deuten kann. Dimitris Körperbau ist sehr schlank. Fast könnte man ihn seiner Größe wegen für schlaksig oder gar zerbrechlich halten. Dies versucht er durch das Tragen eines sehr filigran mit Goldfäden bestickten Gewand, geschneidert aus den feinsten violett und blau gefärbten Stoffen, zu kaschieren. Dazu trägt er nur sehr leichte Schuhe aus dünnem, weichem Leder um die Elemente um sich herum besser wahr zu nehmen. Schwächlich ist Dimitri jedoch keines Falls. So mancher Fremde musste mal mehr mal weniger schmerzlich feststellen, das der äußere Eindruck täuscht. Dimitri träg ein Amulett mit dem Familienwappen der Tanarus stets bei sich. Es ist das einzige Andenken an die Familie, das ihm nach der Flucht geblieben ist. Ansonsten verzichtet er auf Schmuck oder Geschmeide. Er Jedoch trägt er als Alchemist meist eine kleine Tasche mit sich herum in der er eine Kräutersichel aufbewahrt und einige Fläschchen und Phiolen. Man weiß ja nie, was einem der Tag nicht vielleicht einbringen könnte?! Charakter: Schon als Kind hatte Dimitris ein ruhiges, ausgeglichenes und geduldiges Wesen. Züge seines Charakters die ihn auch heute noch am treffendsten beschreiben. Gemäß seiner recht strengen Erziehung legt er großen Wert auf Respekt, Anstand und Etikette. Da er als Sohn eines hochadeligen Alven den Titel des Hierarch eines Tages erben würde, bekam Dimitri ab dem 5. Lebensjahr Unterricht von vielen Gelehrten, die Felorich extra aus Alverun in sein Haus einlud. Da er als Kind eher abgeschottet auf dem Familiensitz der Tanarus in den Bergen lebte, genießt Dimitri heute das geselligere Leben auf den Straßen Avendrias, wenn auch erst seit den letzten Jahren. So schätzt es der Alve, wenn sich ein gebildeter Gesprächspartner findet. So begeistert sich Dimitri für interessante oder inspirierende Gespräche und liebt es sich Erfahrungsberichte anderer mitteilen zu lassen. Die Person die Dimitri wohl am meisten verehrt hat ist wohl sein verstorbener Vater Felorich. Der Verlust nagte viele Jahre an der Seele des Alven. Auch wenn es mittlerweile selten geworden ist so treiben ihn die Gedanken an seinen Vater immer wieder hinaus in die Natur an Wasser. Dort verbringt er viele Stunden damit zu Angeln, aufs Wasser hinauszublicken und sich tiefsinnigen Gedanken hin zu geben. Wenn Dimitri für die Belange des Stadtrats von Avendria unterwegs ist oder sich um die Verwaltungstätigkeiten kümmert geht er mit Zielstrebigkeit, Präzision und Sorgfalt vor. Seiner Ehefrau Kenona Tanaru ist er ein liebevoller Gatte. Wo andere Dimitri wegen seiner Gedankenversunkenen Art gerügt hätten, lächelt Kenona nur, denn sie haben beide gelernt einander ohne große Worte zu verstehen. Geschichte: Es war eine klare, vom Mond hell erleuchtet Sommernacht im Jahr 372 der 3. Epoche als Lisbiels von Tanaru ihr erstes und einziges Kind zur Welt brachte. Als Felorich seinen erstgeboren Sohn erblickte war er überglücklich. Benannt nach einem Nordlandgeborenen, durch den einer der direkten Vorfahren der Tanarus zu großer Ehre gekommen war, gab er ihm den Namen Dimitri. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte Dimitri isoliert von den Geschehnissen in der Welt, wohlbehütet auf der Feste Salvarun hoch oben in den Bergen östlich von Alverun. Die Festung, der Familiensitz der Tanarus, thronte wie eine Krone aus Quarzgestein auf der Spitze eines Hügels. Ein wahrlich und prunkvolles Anwesen, mit kunstvoll gearbeiteten Skulpturen, kostbaren Gemälden und allerlei anderen kulturellen Schätzen. Dimitri verbrachte die Tage an der Seite seiner Mutter, die viele Stunden am Tag damit verbrachte zu malen, zu musizieren oder zu tanzen. Sie war eine durch und durch Sinnliche Frau die ihr Leben den Künsten gewidmet hatte. Ganz im Gegenteil zur Dimitris Vater. Dieser war ein Gelehrter dessen ganzer Wissensschatz auf dem Gebiet der Medizin und der Alchemie ruhte. Die Künste empfand er, anders als die meisten Hochalven, nur als Zeitvertreib für weniger betuchte Seelen. An Dimitris 8. Geburtstag beschloss Felorich allerlei Professoren und Gelehrte auf den Familiensitz der Tanarus einzuladen, auf das sie Dimitris fortan unterrichten sollen. Die Unterrichtstage des jungen Alven waren nicht selten sehr lang. Neben Mathematik, alten Sprachen und Gesellschaftskunde, Geschichte der Epochen standen auch Fächer wie Etikette und Feines Benehmen auf dem Lehrplan. Natürlich unterwies man ihn auch in den Lehren der Götter. Dimitris Einführung in die Kunst der Alchemie übernahm Felorich höchst selbst. Dimitri war ein gehorsames Kind, lernte eifrig und verstand für sein junges alter recht schnell. Auch wen er es niemals gewagt hätte sich zu beklagten, fühlte sich Dimitri einsam in er Gegenwart seiner Lehrer. So stand er jeden Abend auf der äußeren Festungsmauer, blickte auf Alverun hinab und stellte sich vor wie es wäre mit anderen Kindern zu spielen, anstatt Formeln und Geschichtstexte zu pauken. Der Wunsch nach einem Freund mit dem man alles Teilen konnte wurde von Tag zu Tag stärker. Jedoch wollte Dimitri seinen Vater auf keinen Fall enttäuschen und so fügte er sich voll dessen Willen. 4 Jahre gingen ins Land bis Felorich im Jahr 384 der 3. Epoche beschloss Dimitri mit auf eine Alchemistische Mission zu nehmen. Sie besuchten eine Hafenstadt im Norden Auils. Dimitri gefiel zwar der Gedanken mal etwas anderes zu sehen als die Mauern der Feste Salvarun. Doch der hatte die Diener und Untergebenen auf dem Familiensitz immer wieder tuscheln gehört. Sie sprachen von Krieg. Von den Göttern die Auil verteidigten vor den Schattenwesen die aus dem Osten herannahten und von der Verderbnis die alles verschlang. Ihm gefiel der Gedanke nicht, seine Mutter allein auf dem Familiensitz zurück zu lassen. Doch der Hierarch ließ nicht mit sich reden. „Der Platz deiner Mutter ist hier. Sie weiß das… und ehrt meinen Willen… und das solltest du ebenfalls. Darum ist beschlossen. Du begleitest mich auf meiner Reise!“ So brachen der Hierarch Falorich von Tanaru und sein Sohn Dimitri Tanaru auf in die Hafenstadt Asrill. Wenige Tage später erreichte die Schlacht zwischen den Göttern und der Streitmacht der Schattenwesen auf der See vor Auil ihren Höhepunkt. Wie man später in den Geschichtsbüchern würde nachlesen können wurde Auil von eine gewaltig Erbeben erschüttert. So gigantisch das selbst das Meer erbebte und dessen Boden anhoben wurde, sodass die verdorbenen Inseln mit dem Festland verbunden werden würden. Sich an den Tag, an dem die Nachricht der Niederlage der Götter Asrill erreichte, und an die darauf folgenden klar zu erinner würde dem Alven auf immer verwehrt bleiben. Das Läutern einer Alarmglocke, Schreie... Alven, die sich mit angstverzerrten Gesichtern in Richtung des Hafen drängten, um einen der wenigen Plätze auf den vor Anker liegenden Schiffe zu ergattern… der Moment, indem ihn Dandriel, ein Freund seines Vaters an Bord seines kleinen Fischerbootes gezerrt hatte… das gezwungene lächeln im Gesicht seines Vaters, als er ihm einen kleinen Stoffbeutel in die Hände drückte und ihn anwies die Inhalt auf keinen Fall zu verlieren… und die Sekunde, in der sein Vater in der Menge panisch umherirrender Alven plötzlich verschwand. Das Fischerboot nahm Kurs auf Oredan und legte nach einigen Wochen Reise in einem Hafen an der Küste der Südlichen Grasebene an. Ausgehungert und mit ziemlich zerlumpten Kleidern machte sich Dimitris auf die Suche nach seinen Eltern. Er fragte die Wachen des Hafen, die Kapitäne der Schiffe und sogar die Kaufleute nach Mitgliedern des Adelshauses von Tanaru. Doch die dort lebenden Menschen haben kein Interesse an den Belangen eines mittellosen, 12jährigen Hochalven. Als einige Wachen Dimitri schließlich mit Prügel beibrachten, das er vor dem Haus der Stadtwache nichts zu suchen hatte lachte der Freund seines Vater. „Na Bengel, wie gefällt sie dir? Die echte Welt? Glanz, Anmut und Etikette bringen dich hier nicht weiter… hier sind wir nur Flüchtlinge. Wir haben wir nichts… und wir sind niemand… Wenn du mich fragst hör auf ihnen zu erzählen das du der Sohn einen Hierarchen bist… so wie du aussiehst glauben sie die nicht und du handelt dir nur noch mehr Prügel ein. Erfinde dir einfach irgendeinen neuen Namen und vergiss die Vergangenheit…“ mit diesen Worten warf ihm Dandriel sein Bündel zu. „… und nun sieh zu, das du verschwindest… ich habe deinem Vater versprechen müssen dich mit fort zu nehmen… das habe ich getan, aber noch ein hungriges Maul mehr will ich nicht stopfen!“ Auch wenn er Dandriels Egoismus anfangs verteufelte, so nahm er den Rat des alten Meeresalven an. Dimitri nannte sich fort hin Hijandur Uranat. In den folgenden 2 Jahren zog er an der südlichen Küste Oredans von Ort zu Ort, nahm jede noch so schlecht bezahlte Arbeit an und lebte von der Hand in den Mund. Er hörte sich um nach seinen Eltern und betete jeden Abend zum hohen Gott des Meeres Poheran. >> Bitte lass sie noch am Leben sein! Lass sie den Weg über die See gefunden haben!“ Auf seinem Weg lernte Hijandur einen Meeresalven kennen. Ein Junge 5 Jahre jünger als er selber. Silion Talveri war sein Name. Hijandur tat der junge, der noch hilfloser war als er selbst, leid. Auch wenn er anfangs nicht wusste, wie er genug Essen für sie beide ran schaffen sollte nahm er Silion mit sich. Wie sich im Frühling des Jahres 386 der 3. Epoche herausstellen sollte, zahlte sich Hijandurs Mitgefühl für Silion aus. In einer größeren Stadt an der Ostküste fand Silion seinen Vater Beral und seine Schwester Melvaar wieder. Aus Dankbarkeit bot Beral Hijandur ein Dach über dem Kopf an. Dankbar nahm der junge Alve an. Als man im gleichen Jahr in der Stadt hörte, das Ordan schon bald kein sicherer Ort mehr sein würde und von einer „neuen, sicheren Welt“ im Osten die Rede war, flüchten Hijandur und die Talveris gemeinsam in die neue Welt. Die Hoffnung ebenfalls seine Eltern zu finden zerbrach in Hijandur, als Oredan langsam auf der Reise gen Osten am Horizont verschwand. Die ersten Jahre leben sie alle gemeinsam ganz in der Nähe von Neu Basebach. Hijandur ergattert eine Arbeit als Schreiber in einer Druckerei. Stark geprägt durch die Ereignisse seit dem Untergang Auils wird der junge Alve etwas eigenbrötlerisch. Im Jahr 7 der 4. Epoche lernt er auf einem Sommerfest eine bildhübsche Hochalve namens Keona kennen. Er verliebt sich in sie und bittet sie 3 Jahre später um ihre Hand. Trotz seiner Frau, deren Nähe Hijandur gut tut, fühlt sich der Alve im geschäftigen und hektischen Neu Basebach nicht länger wohl. Im Jahr 12 der 4. Epoche beschließen er, seine Frau Keona, Silion Talveri, dessen Schwester Melvaar Talveri – die mittlerweile einen Uralven nahmen Minturiel geheiratet hat – und der Vater der Geschwister Beral Talvari weit ins Landesinnere von Lyria zu wandern. Sie leben fortan in einem kleinen Waldstück nahe eines Sees. Genießen Ruhe und Abgeschiedenheit. Hijandur verbringt fortan viele Stunde am Wasser. Beral bringt im das Angeln bei, das fortan Hijandurs Lieblingsbeschäftigung sein wird. Doch völlig allein bleibt die Gruppe nicht. Silion findet gleichgesinnte und im Jahr 24 der 4. Epoche unterbreite er Hijandur den Vorschlag eine Siedlung zu gründen. Es dauert einige Jahre bis ihre neue Heimat Avendria vollkommen aufgebaut sein wird. Hijandur wird teil des Stadtrats von Avendria und kümmert sich um die Belange der Verwaltung. Viele Jahre gehen ins Land. Avendria wächst und entwickelt sich weiter und weiter. Hijandur beschließt neben seiner Arbeit in der Stadtverwaltung seine Studien der Alchemie wieder aufzunehmen. Als Hijandur im Jahr 50 der 4. Epoche am Abend seines 64. Geburtstages mit seinen Lieben zusammensitzt, und eine Festtagsrede von Silion auf die Worte: „Ein Hoch auf meinen alten Freund Hijandur Uranat!“ endet, fasst er, ohne lange nachzudenken einen weiteren Entschluss. Er schüttelt den Kopf. „Lieber Freund, hab Dank für die freundlichen Worte. Viele Jahre sind vergangen seit wir uns auf Oredan begegnet sind…. Und obgleich wir uns schon über 50 Jahre kennen, so habe ich dir und auch all euch anderen immer eines verschwiegen.“ der Alve schaut in die Runde und machte eine kurze Pause. „Ein Versäumnis das mich nicht ehrt, das ich aber nun vor euch allen nachholen möchte.“ er lächelte. „Hijandur Uranat, war der Name eines Gelehrten, der mich als Kind auf er Feste Salvarun auf Auil unterrichtete. Ich heiße Dimitri Tanaru. Ich bin der Sohn des Hierarch Felorich von Tanaru und seiner Frau Lisbiel von Tanaru. Ich freue mich euch kennen zu lernen und hoffe ihr verzeiht mir!“ Den restlichen Abend und die halbe Nacht hindurch erzählte Dimitri seinen Freunden von seiner Kindheit in Auil und seiner Familie. Fröhlich erkannte er, das weder seine Frau noch seine Freunde ihm seine Lüge böse nahmen. Erleichtert endlich kein Geheimnis mehr mit sich herum zu schleppen und leicht beschwipst schlief er am frühen Morgen ein. 2 Monte weitere Monate vergingen. Dimitri besprach sich grade mit den einigen Handwerkern. Sie hatten Dimitris lieben Freundin Vylanya Lowana auf der Insel Lavendria beigestanden, als Silion breit grinsend an Dimitri herantrat. „Hi… Äh Dimitri, ich habe da noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für dich!“ Dimitri verzog das Gesicht. „Muss das jetzt sein, ich bin in einer wichtigen Unterhaltung!“ Doch Silion drückte seinem Freund nur ein Dokument in die Hand. Dimitri entfaltet es und las: „Hört, Hört! Ihr Leute! Heute Abend gibt die wunderschöne, tanzende Nachtigal aus dem fernen, versunkenen Auil eine Sondervorstellung!“ Darunter ein grob gekritzelt das Gesicht einer hübschen, sinnlich Blickenden Alve mit langem, glatten Haar. Silion lächelte als er an Dimitris Gesichtsausdruck merkte das er die Dame erkannte. „Deine Mutter Lisbiel hat es vor 50 Jahren auch geschafft. Sie hat sich lange Zeit als Sängerin durchgeschlagen. Ist umhergereist und hat dich gesucht! Sie hat dich nie vergessen.“ „Lebt sie noch?“ Kaum hörbar formten Dimitris Mund die Worte. Silion klopfte seinem Freund auf die Schulter. „Sie ist hier. Sie wartet am See auf dich…“ Dimitri starrte Silion wortlos an. „Nun los oder willst du hier Wurzeln schlagen!“ setzte Silion nach, doch im gleichen Moment stürmte Dimitri davon.
  3. Huhu ! Klasse Sache :) Mein Vorschlag bezieht sich auf das Holz was in maßen gebraucht wird . Es gab ende der letzten Map mal einen netten versuch mit komprimierten Eichenholz , allerdings war da das Problem das Eichenholz eher das Holz war was zumindest wir nicht in so hoher Anzahl hatten. Es wäre sicherlich besser wenn man die Holzsorten wie Schwarzeiche / Fichte / Trope / Birke oder von mir aus Akazie komprimieren könnte da hier die größte platz Ersparnis erzielt wird . Eine weitere Idee wäre den bauern mit ähnlichen rezepten zu entlasten wie es hier auch schon bei dem ferm. Süßgrass versucht wurde. Man könnte bspw. über eine Form von komprimierten Kartoffeln oder andere diverse Feldfrüchte nachdenken , wieder mit dem ziel Platzersparnis.
  4. Sehr schöne Änderung ! Könnte man aufgrund der Anpassung bei dem schleifen der Hölzer nicht auf das Papier verzichten?