Rytmus23

CB-Kontrolleure
  • Content Count

    56
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    4
  • Minecraft Name

    Rytmus23

Rytmus23 last won the day on December 14 2021

Rytmus23 had the most liked content!

Community Reputation

61 Ausgezeichnet

About Rytmus23

  • Rank
    Novize
  • Birthday 08/23/2003
  • RP Name:Heribert der Mondeichen
  • RP Volk:Exatyl
  • Rytmus23

ERRUNGENSCHAFTEN

1 Follower

Recent Profile Visitors

5,404 profile views
  1. Mit lautem Krächzen kreisten die Dohlen um den gotischen Kapellenturm. Graue und schwarze Federn regneten auf die Gestalt herab, die gebückt über einem der neuen Gräber stand und mit gleichmäßigem Schaufeln das Loch in der Erde vergrößerte. "Ich weiß noch ganz genau, was ich der alten Dame gesagt habe." *Kräh* "Ich hab sie gewarnt vor der Stadt. Hab ihr gesagt, dass sie bei uns landen würde." *Kräh* "Ich habs ihr gesagt, oder nicht?" *Kräh* "..." Samson O'Hare begann auf seiner Unterlippe zu kauen. *Kräh* "Das sagst du so leicht, du bist eine Krähe!" *KRÄH!* "Was meinst du mit "Achtung! Da fliegt ein Brief!" hast du wieder Pilze gegessen? Du weißt, dass sie dir nicht gut-" Dann traf es ihn. Wortwörtlich. Der Brief war weder extravagant oder besonders dekoriert. Man würde ihn nie als offizielle Einladung zu einer todesmutigen Mission erkennen. Samson war kurzzeitig desorientiert und konnte gerade noch rechtzeitig rufen: "Penkins! Schnapp dir den Brief!" Die Zuchtkrähe, die bis dahin ruhig und etwas aufgeplustert auf einem der Grabsteine saß, ruckte plötzlich ihren Kopf zur Seite um den Brief noch einmal im Blickfeld zu haben. Dann öffnete sie fast gemächlich ihre Flügel und stieß sich mit überraschender Geschwindigkeit vom Stein ab. Sie drehte eine kurze Runde um ihre steifen Flügel zu bewegen und schnappte dann den Brief aus der Luft. In einem Moment schwebte er durch die Luft und im nächsten Moment lag er in Samsons ausgestreckter Hand. Der Infalem besah ihn sich genau und entdeckte eine kleine Dekoration: Ein Bändel, an dem eine kleine Karte hang. Fast wie eine Grußkarte an einem Geschenk. Auf ihr stand geschrieben "An die Pestechse" "Die Pestechse? Wer das wohl sein könnte?" *Kräh* "O'Hare!", dröhnte eine raue, fast heisere Stimme. Der schwarze Umhang ihrer Besitzerin flatterte im Wind des späten Nachmittags. ... ... "Oh" Zurück in der kleinen Hütte, die dem Friedhofspersonal als Wohnhaus und Zunfthaus diente, wartete bereits eine kleine Ansammlung an Leuten. Samson und seine Begleiterin konnten sie bereits sehen als sie am Fuß des Berges ankamen auf dem das Haus stand. Der Infalem erkannte fünf Wachen der ansässigen Handelsgilde der Silberspatzen. Ihre silbernen Brustharnische glitzerten in der späten Nachmittagssonne. Sie standen in einer Art Kokonformation um ein ganz in hellblau und weiß gekleidetes Individuum. Die stramm geschnittene Uniform und das kleine Lederbuch in ihren Armen zeichneten diese Gestalt als einen offiziellen Vertreter derselben Gilde aus. Er war in Begleitung von einer der Schwestern des Klosters, welches auf der nördlichen Seite der Bucht stand. "Ah, na endlich. Haben sie den Brief wieder einfangen können?", fragte der Vertreter als Samson und seine Begleiterin das obere Ende der Treppe erreichten. Er hatte ein Art zu sprechen als ob er versuchte so quitschig wie möglich zu klingen. Er war ein schlaksiger Windelementar mit einer krummen Nase, die den Großteil seines Gesichts einnahm. Seine mitternachstblaue Haut stand im starken Kontrast zu seinem wilden weißen Haar, das sich weigerte der Schwerkraft zu gehorchen und stattdessen frei in der Luft schwebte wie die Tentakel eines Tintenfischs. "Der Brief wurde weit mit dem Wind getragen. Doch zum Glück stand mein "Assistent" zur rechten Zeit am rechten Ort und konnte so den Brief mit seinem Gesicht aufhalten." Samsons Begleiterin schmunzelte. Samson schnaubte nur. Er war die sarkastischen und zum Teil auch herabwürdigenden Kommentare gewohnt. Doch er musste diese leider aushalten, da die Echsendame nunmal seine direkte Vorgesetzte war. Er würde sie trotzdem nie akzeptieren. Roza Pikula war nicht die legitime Besitzerin des Friedhofs Waldesruh. Das war die alte Zwergendame gewesen, deren Grab Samson erst gegraben hatte. Sie starb einen schmerzhaften Tod: Erkrankt an einer neuen Krankheit. Ein Tod, der nicht unüblich war für Totengräber. Laut den Berichten, die ihre Mitreisenden angefertigt hatten verlief die Abreise aus Blumstein ohne Vorfälle. Am dritten Tag nach Abreise dann begann sie einen Ausschlag zu bekommen, der schnell von Rot über Pink zu Schwarz wechselte und Blasen bildete. Diese vergrößerten sich zu Beulen und alarmierten den Schiffsarzt, der sofort eine Notkrähe nach Salzhefen schickte um das Doktorenteam dort zu alarmieren. Durch diesen schnellen Eingriff konnte ein Ausbruch dieser neuartigen Krankheit verhindert werden. Jedoch wurde Blumstein zum Quarantänegebiet erklärt und jegliche Reisen nach oder von dort wurden unterbunden. Es wurde durch diesen Vorfall entdeckt, dass der einzige Weg die Ausbreitung zu verhindern darin bestand die Betroffenen zu verbrennen. Jetzt suchten aber die Heiler des Heiligtums Salzhefen einen Weg um die Krankheit zu heilen und die Betroffenen zu retten. Das stellte sich als schwierig heraus, da dem Kloster Daten und Fakten fehlten. Es waren nur die Asche der Reisenden und die Überreste des Schiffes übrig, welches zur Sicherheit auch verbrannt wurde. Und aus diesen konnten selbst die stärksten Nekromanten und Hellseher nichts mehr lesen. "Also trommeln wir ein Expeditionsteam zusammen, aus Experten der Krankheitseindämmung und -bekämpfung", sagte die Klosterschwester, ebenso ein Mitglied der Windelementare. Sie hatte hellere blaue Haut und Haare so schwarz wie der Nachthimmel in einer wolkenlosen Nacht. Weiße Strähnen glänzten darin, wie Sternenketten. "Und was hat das mit uns zu tun?", fragte Samson als die Stille kaum mehr auszuhalten war. "Mit "Uns" hat es gar nichts zu tun, kleiner Dämon," Roza schmunzelte wieder. Samson hatte sie schon öfters mit einem Schmunzeln als mit einem Lächeln im Gesicht gesehen. Er fragte sich manchmal ob sie überhaupt zu einem Lächeln imstande war. "Es hat etwas mit mir und meiner Vergangenheit zu tun. Mehr brauchst du auch nicht zu wissen." Sie saßen alle um den großen eichernen Esstisch im Wohnzimmer. Ein Feuer war entfacht worden und tauchte die grauen kalten Steinwände in warmes orange-rotes Licht. Es roch nach Tannennadeln und Weihrauch, den Roza hinzugefügt hatte. Sie saß an der Stirnseite mit Blick auf die Haustür, die zurzeit von zwei der Wachen geflankt wurde. Zwei weitere hatten draußen Stellung bezogen und taten das Gleiche. Der Kommandant stand neben dem Vertreter, der sich inzwischen als Ferdinand Landolt vorgestellt hatte, und an der Stirnseite mit Rücken zur Haustür saß. Auf den beiden Stühlen der Längsseite saßen Samson und die Nonne, die sich Schwester Demis nannte. Sie hatte sich diesen Namen gegeben, als sie getauft wurde. Damals wollte sie einfach ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Während Ferdinand und Roza die weitere Vorgehensweise besprachen beugte sich Demis zu dem rostroten Infalem und flüsterte: "Lady Pikula hat in der Vergangenheit mit verschiedenster Medizin und Gift gehandelt. Sie kennt sich also ein bisschen aus," Sie pausierte kurz um eine Fliege abzuwehren, die um sie herumschwirrte "Wir haben davon erfahren, als wir mit unserem Anliegen zu Bürgermeister von Blubbingen gegangen sind. Er meinte, dass er mal in der Gilde nachfragt ob sie von weiteren Individuen wissen, die für unser Anliegen nützlich sein könnten." Sie setzte sich aufrecht hin, Rücken gestreckt und Hände in Form einer Schale in den Schoß gelegt. Es bildete sich eine kleine Lache aus violett leuchtender Flüssigkeit, die Demis jedoch schnell an einem Stofftuch, welches sie aus ihrer Tasche gezogen hatte, abwischte, als Roza und Ferdinand aufstanden und sich die Hand gaben. Roza blickte die beiden an und bedeutete ihnen zu folgen, als die Gemeinschaft die Friedhofshütte verlies und sich, eskortiert von den Wachen, zum Hafen aufmachte. Dort steuerten sie auf das große Zunfthaus der Silberspatzen zu. Eine Djahardame mit mahagonirotem Fell erwartete sie bereits. Sie trug wie die Wachen einen Silberharnisch, der mit blauen und weißen Stoffen dekoriert war. "Seid gegrüßt. Mein Name ist Kaela Forden. Bürgermeister von Blubbingen erwartet sie bereits."
  2. *pfeift* Zugabe! Kompliment an dich Kronos! Wunderbar geschrieben. Schön auch mal etwas über die Hintergrundgeschichte von Küstenfels zu erfahren.
  3. Hört sich interessant an, werter Yata. Also, probieren wir es mal: Forenname: Rytmus23 (wie auch im Spiel) Charaktername: Ashtair Dalin Spezies: Exatyl RP-Beruf: Bardame RP-Posten: Tavernenleiterin Gruppenstatus: Gehöre der Gruppe Salzhefen an Rollenspiel: aktiv Erfahrung: 3/10 Helfer: Jap! Rollenspielleitung in der Gruppe: Ja Auf's Rollenspiel!
  4. Im Großen und Ganzen fasst das die Geschichte gut zusammen. ^^
  5. Wenn man einen Heerführer danach fragen würde, welche Eigenschaften ein guter Soldat haben sollte, wird jede und jeder etwas anderes antworten. Manche würden sagen, dass ein guter Soldat überlegt und vorsichtig sein muss um nicht durch eine Dummheit zu sterben. Ein anderer würde sagen, dass ein Soldat Befehlen folgen sollte. Wieder eine andere würde sagen, dass Mitgefühl wichtig ist. Diese würde dann komisch angeguckt werden, gefragt werden ob sie sich vielleicht verirrt hat und dann, nach kurzer Konversation, zur Taverne "Sonnenstern" um die Ecke dirigiert werden. Doch egal welche Qualitäten man als Anführer schätzt, es gibt eine Qualität, die universell als nicht wünschenswert angesehen wird: Leichtsinn. Und diese Qualität hatte jeder einzelne Soldat, der zur Zeit dieser Erzählung in der Taverne "Zum Trunkenbold" saß. Besonders eine Dame stach aus der Menge heraus. Sie hatte seidige rote Haare und eine Haut so blass wie die Gischt. Zwei außergewöhnliche Augen summten und brummten in ihren Augenhöhlen. Dies ist die Federtänzerin. Sie ist bekannt und berüchtigt als Informantin in illegalen Kreisen. Wenn sich jemand in den dunklen Ecken Lyrias einen Namen gemacht hat, dann weiß sie darüber Bescheid. Wenn jemand seine Kumpanen an irgendwelche Gesetzeshüter verpfiffen hatte, dann wusste sie es. Und auch wenn ein Oberhaupt kurz vor dem Sterben lag, wusste sie es. Sie wurde begleitet von einem Braunbärjungen. Dieses reichte der Elfae grade mal bis zu den Knien. Es hatte sich auf ihrem Schoß zusammengerollt und knabberte an einem Fetzen Fleisch. Die Federtänzerin kraulte ihm gedankenverloren am Nacken und verfolgte die Konversation, die um sie herum ausgebrochen war nur mit einem Ohr. "Es kann so nicht weitergehen! Wir riskieren hier unser Leben für die hohen Herren im Norden und Süden und was kriegen wir? 5 Kreuzer pro Monat und 20 Groschen für außergewöhnliche Leistungen im Dienst?" Der Sprecher nahm einen Schluck von seinem Humpen und wischte sich dann den Schaum aus seinem mäßig gepflegten Vollbart. Sein Gegenüber zwirbelte kurz seinen Schnurrbart. Dieser war besser gepflegt als der üppige Vollbart des ersten Sprechers, aber trotzdem ein wenig durcheinander. "Ich mag es zwar wirklich nicht einem Nordner zuzustimmen, aber da ist schon etwas dran." Er starrte in seinen Humpen, schüttelte ihn kurz, seufzte und sprach dann weiter: "Wir werden auch nicht gerade gut bezahlt. Besser als ihr immer noch, aber mit 7 Kreuzern kann man höchstens sich selbst für einen Monat durchbringen und dann auch kaum. Aber wie jemand erwartet mit diesem Lohn eine Familie durchzubringen, ist mir schleierhaft." Er nahm einen Schluck und wartete bis sich das Tuscheln der versammelten Soldaten wieder beruhigt hatte. "Also, werter Brigadegeneral Siegbert von Kranich, warum hast du uns hierher eingeladen? Sicher nicht wegen dem Bier, das" Er senkte seine Stimme zu einem Flüstern" unterirdisch ist" Schnell blickte er zu der Bardame, einer Infalem, die sogar ihm Angst machte. Nicht weil sie aussah wie ein Dämon aus alten Legenden. Nein, Wigand Gerbkraut hatte selbst schon echte Dämonen im Kampf geschlagen. Das was ihm so sehr Angst machte, war die riesige Narbe, die einmal quer über ihr Gesicht ging. Diese Frau war kampferprobt und würde vor nichts zurückschrecken um sich, ihre Taverne und ihre Ehre zu verteidigen. Wigand blickte wieder zu dem General des Thronreichs. Dieser wollte gerade etwas erwidern, als plötzlich die Frau mit dem Bärenjungen die Stimme erhob: "Der Grund für ihren Besuch im schönen Finsterried bin ich, Herr Gerbkraut, Sohn von Alba und Horas Gerbkraut, sowie Bruder zu Narzisse Gerbkraut, Sanitäterin auf dem Schlachtfeld; General zu See der Republik von Wuhltas, im Kommandantenstand der Schlachten an den Kapklippen, des Weißstroms sowie der Belagerung von Swyddfa Wen. Ich bin die Federtänzerin und bin hier um den Anwesenden ein Angebot zu machen." Die versammelten Soldaten tauschten überraschte Blicke und fingen wieder an zu tuscheln. Doch die Federtänzerin ignorierte dies und beobachtete den kleinen Bären, der sein Fetzen Fleisch fertig gegessen hatte und nun friedlich schlummerte. "Vor ein paar Wochen traf ich Brigadegeneral von Kranich in einer Kneipe wie dieser und überhörte wie er sich genau wie vorhin über seine Bezahlung... sagen wir mal "artikulierte". Ich beschloss ihm das Angebot zu machen, welches ich auch Ihnen jetzt mache. In der Unterwelt Lyrias kennt man mich als die Federtänzerin. Der Name kommt daher, dass ich wie eine Feder überall sein kann und jegliche Informationen ablauschen kann." Sie blickte wieder in die Menge, die mittlerweile totenstill und vollkommen auf sie konzentriert war. Einige murmelten Beschwerden über die Illegalität der Person, die hier im Trunkenbold saß und munter über ihrer Karriere plauderte. Einige begannen sogar sichtlich mit sich selbst zu ringen, ob sie dieser Verbrecherin weiter zuhören sollten. Doch nach einer Weile schienen sie zu beschließen ihr wenigstens kurzzeitig ihr Ohr zu leihen. "Sind die werten Herren und Damen also bereit das Gesetz zu brechen?" "Was?!" "Wie können sie?!" "Was denken sie?!" Die Kneipe füllte sich mit den lauten Rufen und Schreien empörter Soldaten, deren Ehre soeben beleidigt wurde. Die Tänzerin wusste nicht genau warum. Es war nur eine Frage gewesen. Sie murmelte "Dann muss ich es Ihnen einfach zeigen", und gab den Bären an einen Zwerg weiter, der bis dahin heimlich, still und leise ein Glas Vodka neben ihr getrunken hatte. Niemand hatte ihn wirklich bemerkt. Er nahm den Bären mit professionellem Griff entgegen. Währenddessen stöberte die Elfae in einer bis dato unscheinbaren Tasche herum. "Raziel, wo haben wir nochmal die Pläne und Verträge verstaut?" "Vordere linke Tasche, neben dem Balsam und dem Lakritz, meine Tänzerin" "Ah, hier, danke." Sie zog ein gefaltetes Stück Pergament, so groß wie der Tisch hervor und breitete es zwischen den Humpen und Karaffen aus. Es war eine Karte von ganz Lyria. Mehrere Siedlungen waren mit roter Farbe umkringelt worden. Dazwischen waren Routen, auf See, Land sowie unter Tage gekennzeichnet. "Was ist das?", fragte ein Soldat aus der sich mittlerweile langsam beruhigenden Menge. "Das hier", antwortete die Tänzerin "ist Der Plan" ... ... "Der Plan?", fragte ein anderer Soldat als sie nicht weitersprach. "Ganz genau: Der Plan!" erwiderte sie. "Mein Plan!" Raziel räusperte sich kaum hörbar. "Fein, unser Plan, zufrieden? Ich komme mit dem Geld, das ich als Informantin verdiene zwar gut über die Runden, es ist aber ein sehr unregelmäßiger Beruf. Wenn grad keine Infos zu holen sind, dann gibts auch leider kein Geld. Deshalb habe ich mich entschieden zu expandieren. Das was die werte Soldatenschaft hier sieht" Sie vollführte eine den Raum einschließende Geste "Ist der Beginn eines Schmugglernetzwerkes." "Schmuggler..." "Was..." "Oooh..." "Ich und meine Partner haben einen großen Teil Lyrias durchkämmt und mehrere Orte ausfindig gemacht an denen wir Verstecke errichten wollen. Doch leider sind wir für ein Unterfangen dieser Größenordnung ein wenig unterbesetzt vom Personal her. Deshalb brauchen wir die anwesende Soldatenschaft." Wigand Gerbkraut setzte sich aufrecht hin und blickte der Federtänzerin in die summenden und brummenden Augen. "Was zum...?" Er schüttelte kurz seinen Kopf als ob er ihn von Nebel befreien musste. Dann klärte sich sein Blick. "Wenn ich und meine Soldaten also ihrer Sache beitreten würden, was würden wir als Entlohnung bekommen? Wir wollen tunlichst vermeiden von einer schlechten Lage in die Nächste zu stolpern, versteht Ihr?" "Das ist vollkommen verständlich. Raziel?" Der Zwerg nickte und zog ein weiteres Stück Papier aus der Tasche, "Wir haben schon etwas vorgeplant und einige Verträge vorbereitet" Er gab dem General zur See eines der Dokumente. Dieser zog eine Messingbrille aus der Innentasche seines Mantels, setzte sie auf und begann laut vorzulesen: "Dieser Vertrag wird geschlossen zwischen zwei Parteien: Der ausführenden Partei und der verwaltenden Partei. Diese Namen sind nur für diesen Vertrag gewählt und spiegeln nicht die Aufgaben wieder, zu der sich die Parteien verpflichten. Hm hm hm da da da. Ah, hier, Entlohnung: Die verwaltende Partei verpflichtet sich der Auszahlung eines Monatslohnes von 10 Kreuzern?!! Was?!" Die Soldatenschaft brach aus in erstaunte und ungläubige Rufe. "Da muss ein Haken dabei sein das kann gar nicht so stimmen..." "Haken?! Wigand! Was denkst du ist das hier?" Brigadegeneral von Kranich leerte seinen Humpen und knallte ihn so laut auf den Tisch, dass sofort jegliches Getuschel, egal ob von seinen Soldaten oder denen der Republik, erstarb. "Natürlich ist da ein Haken. Ein sehr offensichtlicher sogar! Am heutigen Abend werden wir Verbrecher werden! Wir werden irgendwann vielleicht berühmt und gefürchtet werden! Wenn das geschieht-" Er hielt Inne, schloss seine Augen kurz und öffnete sie dann wieder mit einem Ausdruck im Gesicht, den noch keiner seiner Soldaten je auf seinem Gesicht gesehen hatte: Zweifel. Von Kranich fuhr in einer Stimme fort, die überquoll mit Schwere "Wenn unser Verrat an die Öffentlichkeit kommt, werden wir nicht nur von unseren jetzigen noch-Kameraden verfolgt und gefoltert werden, nein, die die uns Nahe stehen werden auch in Gefahr sein. An meinem ersten Tag als Brigadegeneral wurde ich zu meinem Vorgesetzten gebracht und dieser sagte mir eins: "Das Thronreich ist nicht gütig gegenüber denen, die es verraten." Wenn sich hier einige weigern mir in die Gesetzlosigkeit zu folgen ist das bedauerlich. Aber das lässt sich nicht ändern. Also was sagt ihr?" Er zog ein identisches Exemplar des Vertrages hervor. Auf der letzten Seite ganz unten war seine Unterschrift mit schwarzer Tinte geschrieben. "Wollt ihr Schmuggler werden?"
  6. Abnahme: Angenommen --> Sehr schön!
  7. Abnahme: --Angenommen-- *applaus* Eine sehr gelungene CB! Ich freue mich auf mehr Schriften und Geschichten von Ihnen.
  8. Update: Ich werde ab morgen (03.08) bis diesen Sonntag (08.08) auch im Urlaub sein. Ich werde nicht ingame online sein können, im Discord allerdings schon.
  9. Die beiden Spieler BlockfischTV und Yuzouko werden bis vorraussichtlich den 22. August abwesend sein.
  10. Abnahme: --Angenommen-- --> Sehr schön!
  11. Abnahme: --Angenommen-- Sehr Schön!
  12. Abnahme: --Abgelehnt-- Steckbrief: Bitte noch Schuppenfarbe angeben Aussehen: Bitte beschreibe hier das Aussehen deines Charakters in mehr Detail als nur den drei Punkten, die du angegeben hast. Charakter: Bitte schreibe hier auch mehr als die paar Punkte, die du angegeben hast --> 61/200 Worten Geschichte: Auch zu wenig --> 134/500 Worten --> Schreib mir bitte wenn du die CB überarbeitet hast, Fragen aufkommen oder wenn ich deiner Meinung nach einen Fehler gemacht habe!
  13. Abnahme: --Abgelehnt-- Charakter Meines Erachtens zu wenig Schwächen, bitte füge noch ein paar hinzu und präsentiere diese auch ersichtlich Geschichte Was hat der Vater gemacht, damit Claude ihn so hasst? "ließ er im Norden eine Taverne errichten" Und warum das jetzt? Ein Versteck würde besser zu ihm passen. Außer du meinst ein Versteck, getarnt als Taverne. Wenn dem so ist, ignoriere diesen Punkt hier. Schreib mir bitte wenn du die CB überarbeitet hast, Fragen aufkommen oder wenn ich deiner Meinung nach einen Fehler gemacht habe.