KingEvery

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  1. Name: Bahlrim Isenfaust Geburtsjahr: Jahr 26 der 4. Epoche (25 Jahre alt) Volk: Steingeborener - Tieflandgeborener Geschlecht: männlich Größe: 1,23 Meter Haarfarbe: braun Augenfarbe: dunkelblau Herkunft: Süden des Arthosmoor Wohnort: Einsiedlerhütte im einem Waldstück im Süden des Arthosmoor Handwerk: Bergmann und Händler Stellung: Bürger Lyrias Glaube: Bahlrim glaubt an die Niederen Götter insbesondere an Kratnik den Gott des Handwerks Eltern: Vater: Arkam Isenfaust (63 Jahre alt), Mutter: Indral Isenfaust (61 Jahre alt) Geschwister: Bruder: Dayn Isenfaust (18 Jahre alt) Schwester: Ardena Isenfaust (21 Jahre alt) Aussehen: Begegnet man Bahlrim, so trifft man den Steingeborenen zumeist mit einem schelmischen Lächeln auf dem Gesicht an. Sein Haar ist braun, wie Eichenholz und steht ihm etwas struppig vom Kopf ab. Seine Wangen und das Kinn sind von einem üppigen Vollbart bedeckt, den Bahlrim sehr pflegt. Seine Augen sind blau, so sagt es Bahlrim zumindest, denn sie sind von solch dunklem Blau, das sie fast wie kleine schwarze Murmeln wirken. Geziert werden seine Augen von einem Paar buschige Augenbrauen. Bahlrim hat durch seine Arbeit untertage kräftige Arme. Von der Statur her sieht er recht gut genährt aus, was in Kombination mit seiner Größe von 1,23 Metern dazu führt, dass er noch gedrungener wirkt als es die meisten Tieflandgeborenen ehe schon tun. Aber auch wenn man es von dem jungen Steingeborenen auf den ersten Blick nicht erwarten würde, so ist trotz seines Bäuchleins recht beweglich und wieselt sich unter Tage flink durch enge Schächte, Stollen oder Schluchten. Zu seinen Arbeitskleidern gehört ein hellbraunes, an den Schultern mit Eisen beschlagenes Lederwams. Dazu trägt Bahlrim eine Hose aus hellem Stoff, die von einem breiten, beigefarbenen Ledergürtel mit einer goldenen Schnalle, gehalten wird. An dem Gürtel sind zahlreiche Taschen genäht in denen Bahlrim auf seinen Verkaufstouren über die Märkte allerhand Kleinigkeiten, Geld und dergleichen bequem verstauen kann. An den Füssen trägt er feste, schwarze Arbeitsschuhe, die im auf felsigem Untergrund guten Halt bieten. Das auffälligste Kleidungsstück, das Bahlrim jedoch mit sich herum trägt ist eine Tüftlerbrille, welche an einem grauen Band baumelt. Bahlrim trägt sie wie ein Stirnband um den Kopf gebunden. Sie war ein Geschenk von Bahlrims Großvater, der Erfinder und Bastler gewesen war. Die Besonderheit der Brille ist, das sie nicht nur das Auge schützt vor Splittern, Funken, herabrieselndem Sand oder Erde, sondern das die Gläser leicht vergrößern wie bei einer Lupe. Charakter: Auch wenn er einer Familie aus Bastlern und Tüftlern entstammt, stellte Bahlrim schon früh fest: fingerfertige Fummeleien und präzise Basteleien an kleinen Technikwundern lagen ihm grob gesagt überhaupt gar nicht. Er ist eher für gröbere Arbeiten geschaffen. Was keineswegs bedeutete, das Bahlrim dümmlich wäre. Ganz im Gegenteil. Doch viel mehr als die kleinen Wunderwerke, die sein Vater in seiner Weltstadt zusammensetzte, interessierten Bahlrim die Rohstoffe mit denen sein Vater arbeitete. Metalle, Gesteine, Edelsteine und all die Schätze die die Erde zu bieten hatte. Wer wollte schon in Büchern etwas über Kinematik, Dynamik oder Aggregatzustände pauken, wenn es stattdessen draußen etwas zu erkunden oder zu entdecken gab. So beschloss Bahlrim schließlich Bergmann zu werden. Unter der Erde ist er voll und ganz in seinem Element. Keine Höhle ist ihm zu Dunkel, kein Schacht zu Tief und keine Schlucht zu gefährlich, um an die Kostbarkeiten der Erde heran zu kommen. Den nötigen Antrieb immer wieder in die Minen hinab zu steigen findet er in seinem Glauben an Kratnik, dem Gott des Handwerks. Sein Großvater erzähle ihm als er noch Kind war immer wieder Geschichten über Kratnik. Zwar kennt Bahlrim selbstverständlich die Geschichten der Hohen Götter, über ihr Wirken und ihre Kriege, doch ihre letzten Tagen war alle lange vor seiner Geburt gewesen. Zudem hatte er durch das abgeschiedenere Leben im Moor einfach zu den Geschichten seine Großvaters eher einen Bezug aufbauen können. Obwohl Bahlrim seit einiger Zeit allein in einer Waldhütte im Arthosmoor lebt, ist er recht gesellig. Zu einen Krug Starkbier und einem gutem Essen in der Taverne sagte Bahlrim nicht nein. Es dauert auch nie lange bis Bahlrim jemanden für ein Schwätzchen oder ein kleines Glücksspielchen gefunden hat. Allerdings sollte man sich davor hüten den Steingeborenen beim Würfelspiel übers Ohr hauen zu wollen. Wer es doch versucht und sich erwischen lässt, bereut dies spätestens auf dem Heimweg in einer dunklen Gasse. Den Frauen gegenüber ist er eher kühl. „Techtelmechtel mit Weibern aus der Stadt sind unter Umständen nicht gut fürs Geschäft und schmälern meinen Geldbeutel zu sehr! Und die Weiber hier draußen sind vergeben oder hässlich oder dumm, oder alles zugleich!“ hatte Bahlrim einmal seinem Vater geantwortet nachdem dieser wiederholt gefragt hatte, wann Bahlrim endlich eine Schwiegertochter nach Hause brächte. Begibt sich Bahlrim in die Städte und auf die Handelsmärkte geht er offen auf die Leute zu. Was Verhandlungen angeht ist er eine harte Nuss, denn er kennst den Wert und die Qualität seiner Handelswaren äußerst genau. Er lässt sich nicht an der Nase herumführen. Ob Wucherpreis, miese Qualität oder andere Mängel. Bahlrim hat stets den richtigen Riecher und ein Händchen dafür den ein oder anderen Schnapper zu machen! Geschichte: Es war ein äußerst nebliger Morgen in den Arthosmooren im Jahr 26 der 4. Epoche. Es würde noch einige Stunden dauern bis die Sonne den Nebel verdrängt haben würde doch im Haus der Familie Isenfaust schlief schon seit Stunden niemand mehr. Denn am Abend zuvor hatten bei Indral Isenfaust die Wehen eingesetzt. Nun saß Arkam Isenfaust ungeduldig auf der Bank vor dem Haus und fröstelte leicht, während er um seine Nerven zu beruhigen, starr auf einen Punkt vor ihm am Boden blickend seine Pfeife paffte. Er dachte an die vergangen 26 Jahre seit der Flucht von Oredan nach Lyria. Es waren nicht immer leichte Zeiten gewesen für ihn und seine Frau. Immerhin waren sie Damals noch Kinder kaum älter als 10 Jahre gewesen. Doch mittlerweile besaßen sie ein hübsches, kleines Haus etwas entfernt von der nächsten Stadt in den Arthosmooren. Beide genossen die Ruhe und die Abgeschiedenheit des Moores. Mit den Erfindung seines Vaters und seinem eigenen Geschickt mechanische Apparaturen zu bauen oder zu reparieren, hatte Arkam sich einen Namen gemacht und genug Geld angespart, um endlich eine richtige Familie zu gründen und dieser auch etwas bieten zu können. Indral und Arkam waren überglücklich gewesen, als sie bemerkt hatten, das Indral endlich schwanger geworden war. Trotzdem sorgte sich Arkam sehr um seine Frau, denn die Heiler hatten seiner Frau dringlich davon abgeraten ein Kind zu bekommen, da sie Indral als zu schwächlich befunden hatten für die Strapazen einer Schwangerschaft und der Geburt. Es stimmte zwar das seine Frau seit der Flucht immer etwas kränklich gewesen war, doch sie hatte sich so sehr ein Kind gewünscht, dass Arkam ihr diesen Wunsch einfach nicht mehr hatte verwehren können. Noch während Arkam seinen Gedanken hinterher hing hörte man von drinnen das leise Weinen und Wimmern eines Kindes. Mit einem Satz sprang der Tieflandgeborenen auf, rannte zur Tür hinein und hastete zum Schlafzimmer. In der Tür blieb er wie festgewurzelt stehn. Seine Frau Indral lächelte ihm müde entgegen. Die beiden Heilerinnen und die Hebamme die Arkam zu Hilfe geholt hatte lächelten ebenfalls breit. In den Armen hielt Indral ein kleines Bündel, das leicht zappelte und krickelte. „Es ist ein Junge, Arkam... und er kommt ganz nach dir!“ sagte sie leise. Das Familienglück der Insenfaust war perfekt. Indral erholte sich prächtig und man hätte fast glauben können, das Mutterglück das gewesen war, was ihr all die Jahre gefehlt hatte in denen sie krank und gebrechlich gewesen war. Ihr Kind taufte sie auf den Namen Bahlrim, benannt nach einem Tieflandgeborenen der sie als Kinder auf seinem Schiff nach Lyria gebracht hatte. Bahlrim wuchs rasch zu einen gesunden und kräftigen Jungen heran, der seiner Mutter mit seiner fröhlichen Art stets zum Lachen brachte. Als Bahlrim 4 Jahre alt wurde brachte Indral ihr zweites Kind auf die Welt. Seine kleine Schwester bekam den Namen Ardena. Nach mehreren, gescheiterten Versuchen mit ihr zu spielen, befand Bahlrim seine Schwester für langweilig. Immerhin konnte sie nicht reden und auch verstand sie scheinbar nicht wie man „Verstecken“ spielte. Stattdessen weinte sie nur, schlief oder musste gefüttert werden. Indral schmunzelte immer wenn Bahlrim sich beschwerte und sagte dann: „Ardena ist ja noch ein kleines Baby! Du als ihr Bruder musst immer gut auf sie aufpassen! Wenn sie etwas älter ist, spielt sie bestimmt mit dir!“ Weitere 3 Jahre später kam Bahlrims kleiner Bruder Dayn zur Welt. Stolz erklärte Bahlrim seiner Schwester Ardena immer wieder, das sie noch warten müsste bis sie mit Dayn spielen könnte und das sie beide auf ihren Bruder aufpassen müssten! Als Bahlrim 9 Jahre alt wurde nahm Arkam ihn immer wieder mit in seine Werkstatt, um ihm seine Arbeit zu zeigen, doch nicht selten kam es vor, das Bahlrim während der Vorträge seines Vaters einschlief oder er lieber die Rohstoffe, die er in der Werkstatt fand so eingehend unter die Lupe nahm, dass er seinem Vater gar nicht zuhörte. Nach einer Weile gab Arkam es auf, seinen Sohn in sein Handwerk einzuführen. Vielleicht war es für ein Handwerk einfach noch zu früh. Stattdessen beschloss er Bahlrim auf ein Internat in der nächstgelegenen Stadt zu schicken. 4 Jahre verbrachte Bahlrim dort und besuchte nur selten die Eltern. Während dieser Zeit entdeckte und erprobte Bahlrim an seinen Mitschülern sein Geschick fürs Verhandeln. Wo anfangs um ein Stückchen süßes Konfekt verhandelt wurde, ging es bald um kleine Spielzeuge und später um recht wertvolle Besitztümer oder gar ums Verpflegungsgeld. Angebote einholen – Informationen beschaffen – Gegenstände bewerben – hier und da eine Flunkerei einfließen lassen und darauf acht geben sich nicht selber übers Ohr hauen zu lassen – und falls es ihm doch passierte: dem Betrüger einen Denkzettel verpassen. Bahlrim wurde immer ausgefuchster und fasste mit 13 Jahren schließlich den Entschluss nach hause zurück zu kehren. Er hatte sich einen Plan zurecht gelegt und trat vor seinen Vater. Nach wie vor hatte er großes Interesse an den Schätzen der Erde und in der Stadt hatte er auch schon einen Bergmann gefunden, der sich nach einer ausgiebigen Verhandlung drauf eingelassen hatte Bahlrim zu seinem Lehrling zu machen. Nachdem Arkam sah, wie ernst es seinem Sohn war ging er zu Indral und schließlich stimmten beide dem Vorhaben ihres Sohnes zu. Bahlrims Lehre dauerte 5 Jahre an, bis er alle Grundlegenden Handgriffe und Vorgehensweisen beherrschte. Von da an beschloss Bahlrim sich alleine als Bergmann zu versuchen. Erfahrungen konnte er immerhin nur weiter sammeln, wenn er auf sich allein gestellt sein würde. Angetrieben vom Ehrgeiz sich als guter Bergmann zu beweisen und seinen Eltern zu zeigen, das er voran auf eigenen Beinen stehen konnte, reiste Bahlrim umher und schürfte sich in die Herzen der Berge hinein. Anfangs noch mit mäßigem Erfolg und geplagt von Misserfolgen oder Fehleinschätzungen, gelang es ihm mehr und mehr die Schätze der Erde zu entdecken und ans Tageslicht zu befördern. Nebenbei knüpfte er auf den Handelsmärkten der Städte immer mehr Kontakte, um seine Waren gewinnbringend zu verkaufen. Als Bahlrim 24 Jahre alt wurde hatte er genug Geld verdient, um sich in etwas Entfernung zu seinem Elternhaus eine eigene kleine Hütte zu bauen. Auch wenn sie anfangs eher bescheiden war, so war sie doch sein erarbeitetes Eigentum. Als er seinen Eltern die Früchte seiner harten Arbeit zeigte waren Arkam und Indral und auch seine Geschwister sehr stolz auf ihn. Vom seinem ersten Erfolg beflügelt stürzte sich Bahlrim wieder in die Arbeit und schon bald wurde sein bescheidenes Heim zu einem immer größeren, wohnlicherem und gepflegterem Anwesen! Täglich versucht er sich zu entwickeln, neue Kontakte zu knüpfen und seine Geschäfte voran zu treiben. Die Welt zu sehen und die schönsten, kostbarsten und majestätischen Edelsteine zu finden, die Lyrias Erde zu bieten hat.